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Forum: Haus & Smart Home Notstrom für ca 50W 230V Verbraucher


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Autor: Johannes (Gast)
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Hey Leute,

vorab, falls es dieses Thema schon oft gab, dann würde ich mich über 
einen Verweis freuen. Bin nicht in der Materie drin und mir fehlen 
anscheinend die passenden Schlüsselbegriffe um gute Suchergebnisse zu 
finden.

Ich betreibe eine kleine private Zierfischzucht. Die Tiere sind 
eigentlich relativ robust und kurze Stromausfälle sind kein Problem. 
Jedoch hatte ich hier auch schon Stromausfälle von 8h über Nacht. 
Aufgrund mangelnder Wasserbewegung kommt es dann schnell zu einem 
Sauerstoffmangel. Wenn dann zig bis hunderte Fische ersticken, ist das 
am nächsten Morgen absolut kein schöner Anblick. Das Ausfallen der 
Filter und der Heizung ist für sich genommen kein riesen Problem. 
Lediglich die Luftpumpe ist überlebenswichtig.

Ich betreibe zwei 15W Luftpumpen parallel um gegen technische Ausfälle 
einer Pumpe abgesichert zu sein. Es handelt sich um "Aquaforte Hi-Flow 
Luftpumpe V-20" Membranpumpen die mit 230V betrieben werden.

Es würde eigentlich reichen, wenn eine der beiden Pumpen bei einem 
Stromausfall weiterlaufen würde. Wenn genug Luft da ist, können aber 
auch sehr gerne beide weiterlaufen.

Nun hatte ich gehofft, dass es vielleicht möglich wäre, mit einer 12V 
Autobatterie und einem passenden Spannungswandler von 12V DC auf 230V AC 
eine Notstromversorgung aufzubauen. Ich denke es gibt schon passende 
Lösungen auf dem Markt. Bräuchte aber ein bisschen Hilfe um das richtige 
zu finden.

Anforderung:
Leistung: Mindestens 15W über 10h bereitzustellen. Besser 30W oder auch 
50W, falls ich später mal stärkere Luftpumpen brauche.
Funktion: Automatische umstellung auf Batteriebetrieb, bei Stromausfall.
Nice to have: Integrierte Batterieladefunktion oder Wartungshinweise, 
falls Batterie geladen werden muss etc.

Würde mich sehr freuen, wenn ihr mir eine halbwegs preiswerte Lösung 
vorschlagen könntet. Kenne nur die USVs aus der IT und die sind alle 
eher für kurze Peaks als lange niedrige Last ausgelegt, außerdem sehr 
teuer.

Vielen Dank,
Johannes

Autor: hinz (Gast)
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Johannes schrieb:
> Kenne nur die USVs aus der IT und die sind alle
> eher für kurze Peaks als lange niedrige Last ausgelegt,

Die können beides.


> außerdem sehr teuer.

Gerade welche die ehr geringe Spitzenlast können sind besonders billig.

Autor: Heimwerker (Gast)
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Johannes schrieb:
> Leistung: Mindestens 15W über 10h bereitzustellen.

Vorab: so lange Stromausfälle sind extrem selten!

Nahezu wartungsfreie, sehr sichere, kostengünstige Notstromversorgung:

- Aquariumpumpe 12V zur Belüftung verwenden
- Stromquelle: 10 Monozellen Alkaline 18Ah (geringe Selbstentladung)

Autor: Jörg R. (solar77)
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Johannes schrieb:
> Jedoch hatte ich hier auch schon Stromausfälle von 8h über Nacht.

Das lag aber doch nicht EVU. Woran lagen daher diese Stromausfälle über 
diesen langen Zeitraum?


Gibt es Pumpen die direkt mit 12 Volt betrieben werden können?

Autor: oszi40 (Gast)
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Heimwerker schrieb:
> - Aquariumpumpe 12V zur Belüftung verwenden

Ob diese 12V-Pumpe für Dauerbetrieb geeignet ist? Sonst, wäre z.B. die 
einfache Bastellösung: Relais,  12V-Solarakku und Erhaltungsladegerät 
(z.B. Medion KFZ-Batterieladegerät MD15526). Wenn Strom weg ist: fällt 
ein Relais ab und die 12V-Pumpe könnte über Ruhekontakt einschalten...

Ansonsten USV mißbrauchen (und evtl. größeren Akku hinzustellen). 
Starterbatterien sind weniger dafür geeignet.

Autor: Max D. (max_d)
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Ich würde testen ob die Pumpen mit einem billigen 12V Wechselrichter für 
den PKW zufrieden sind und in diesem Fall bei Stromausfall einfach 
(zweipolig) mit einem Relais umschalten.

Eine Pause im Sekundenbereich (bis der WR anspringt) dürfte den Fischen 
egal sein.

Autor: Luther B. (luther-blissett)
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Heimwerker schrieb:
> Vorab: so lange Stromausfälle sind extrem selten!

Sicherung fliegt am WE raus und keiner ist da, das kommt aber schon mal 
vor.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Luther B. schrieb:
> Heimwerker schrieb:
>> Vorab: so lange Stromausfälle sind extrem selten!
>
> Sicherung fliegt am WE raus und keiner ist da, das kommt aber schon mal
> vor.

Auch das muss einen Grund haben.

Bist Du der TO?🤔

Autor: Einer (Gast)
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Jörg R. schrieb:
> Gibt es Pumpen die direkt mit 12 Volt betrieben werden können?

Ja z.b. in diesen Blubberlampen Säulen,
allerdings brauchen auch die Wechselspannung.

MfG

Autor: Luther B. (luther-blissett)
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Jörg R. schrieb:
> Luther B. schrieb:
>> Heimwerker schrieb:
>>> Vorab: so lange Stromausfälle sind extrem selten!
>>
>> Sicherung fliegt am WE raus und keiner ist da, das kommt aber schon mal
>> vor.
>
> Auch das muss einen Grund haben.

Bis der Grund festgestellt wird braucht OP eine Notstromversorgung würde 
ich sagen.

>
> Bist Du der TO?🤔

Nein. Fische esse ich nur.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Luther B. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Luther B. schrieb:
>>> Heimwerker schrieb:
>>>> Vorab: so lange Stromausfälle sind extrem selten!
>>>
>>> Sicherung fliegt am WE raus und keiner ist da, das kommt aber schon mal
>>> vor.
>>
>> Auch das muss einen Grund haben.
>
> Bis der Grund festgestellt wird braucht OP eine Notstromversorgung würde
> ich sagen.

Wenn der Grund für die ungewöhnlich langen Stromausfälle bekannt ist 
kann ganz anders geplant werden.

Autor: Bauform B. (bauformb)
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Jörg R. schrieb:
> Das lag aber doch nicht EVU. Woran lagen daher diese Stromausfälle über
> diesen langen Zeitraum?

8 Stunden? Anfänger ;)
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnsterl%C3%A4nder_Schneechaos#Stromausfall

Die USV müsste also auch die Heizung versorgen...

Autor: Jörg R. (solar77)
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Bauform B. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Das lag aber doch nicht EVU. Woran lagen daher diese Stromausfälle über
>> diesen langen Zeitraum?
>
> 8 Stunden? Anfänger ;)
> https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnsterl%C3%A4nder_Schneechaos#Stromausfall
>
> Die USV müsste also auch die Heizung versorgen...

Dann hilft dem TO seine geplante Lösung auch nicht.

Autor: Widerstand (Gast)
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Ich würde eine Mechanik vor die Sicherung setzen, die alle 10 Minuten 
den Hebel nach oben drückt. Was an Überlandleitungen recht ist, kann in 
der Zierfischzucht nur billig sein.

Das Problem ist wie immer in der heutigen Zeit die "fertige Lösung." Die 
wäre hier: garantiert nicht erstickende Fische. Geräte und Lösungswege 
gibts Tausende, aber etwas, das zuverlässig zusammenarbeitet, 10 Stunden 
am Stück läuft und nach 3 Jahren in Bereitschaft immer noch 
funktioniert, das ist es was der TE braucht. Wenn man nur 95% oder 99% 
Sicherheit vorsieht, erwischt es einen trotzdem.

Ich habe einen ganzen Sack voll APC-USVen in verschiedenen Wattagen, die 
prinzipiell dafür geeignet wären und theoretisch nur vor die Pumpe 
geschaltet werden müßten. Aber die kochen einem dafür die Akkus kaputt, 
sonst wären sie nicht so günstig auf dem Müll zu finden gewesen. Zum 
Teil wurden sie mit aufgeplatzten Akkus weggeworfen, was bedeutet, daß 
sie wenigstens das letzte halbe Jahr im Einsatz bereits keine 
Überbrückungsleistung mehr geliefert hätten, aber fleißig Strom 
gefressen haben. (Übrigens habe ich auch schon Fluchtwegleuchten in 
diesem Zustand gefunden. Es darf niemand glauben, daß es in einer mehr 
als 2 Jahre alten Disco bei Stromausfall irgendeine Beleuchtung gibt.) 
Gefährliches Vodoo für den Verwender. Eine besonders große, teure und 
neuwertige APC habe ich mal geschenkt bekommen, weil sie einmal die 
Stockwerkssicherung rausgehauen hat und die angeschlossenen Server 
gleich mit abgeschaltet hat. Letztlich ist so ein Gerät aber wertlos, 
weil es keine Sicherheit bietet, sondern nur prinzipielle Möglichkeiten.

Ich würde mich an Stelle des TEs um die vorgeschlagene Lösung einer 
12V-Pumpe (o.ä.) kümmern, so daß zwei voneinander unabhängige 
Versorgungswege existieren. Geht schließlich um das Leben der Fische, 
und auf einer Intensivstation hängt auch nicht alles an einer Steckdose. 
Vielleicht sogar eine Pumpe mit erhaltungsgeladenem Akku und eine 
weitere mit Primärzellen und Ausfallerkennung. (Das Netz bietet sogar 
Pumpen "mit Zigarettenanzünderanschluß für Fischtransport" für 30 Euro. 
Jetzt weiß ich endlich, wie Matjesfilets so frisch zu den 
Nordsee-Filialen im Süden kommen.)

Dann würde ich die Ursache der Sicherungsausfälle beheben.

Und schließlich würde ich mich noch um eine Alarmierung kümmern. Weiß ja 
nicht, wo die Fische sind, im selben Haus im Keller oder auf dem 
Wochenendgrundstück. Dementsprechend eine Tröte oder eine Meldung per 
SMS (oder Kameraüberwachung: Wie wärs mit einem Aquarium als 
Bildschirmschoner?)

Autor: Karl K. (karl2go)
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Jörg R. schrieb:
> Gibt es Pumpen die direkt mit 12 Volt betrieben werden können?

https://www.pollin.de/p/luftpumpe-daypower-lp36-12-12-v-330071
https://www.pollin.de/p/luftpumpe-daypower-lp36-24-24-v-330072

Die sind jetzt nicht für 24/7 Dauereinsatz gedacht, aber als 
Ersatzpumpe, die bei Netzausfall per abfallendem Relais eingeschaltet 
wird sollten die gehen.

Die 24V Pumpe zieht an 12V noch etwa 400mA, bringt dann natürlich nur 
halbe Luftmenge. Welche Luftmenge Du brauchst... weisst nur Du.

Mit Bleiakkus würde ich nicht mehr anfangen.

https://www.pollin.de/p/modellbau-akkupack-extron-x1-lipo-14-8-v-3500-mah-271276

Damit sollte die Pumpe so 8-10 Stunden laufen können. Eine ordentliche 
Ladeschaltung und Unterspannungsschutz sind Pflicht.

Die Akkus bekommst Du allerdings woanders günstiger, ist nur ein 
Beispiel.

Autor: Rockefeller (Gast)
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Karl K. schrieb:
> Die 24V Pumpe zieht an 12V noch etwa 400mA, bringt dann natürlich nur
> halbe Luftmenge.

Wo hast du denn gelernt?

Merke: Halbe Spannung = Viertel Leistung....bei einem annähernd ohmschen 
Verbraucher!

Autor: Michael B. (loetmichel)
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Rockefeller schrieb:
> Karl K. schrieb:
>> Die 24V Pumpe zieht an 12V noch etwa 400mA, bringt dann natürlich nur
>> halbe Luftmenge.
>
> Wo hast du denn gelernt?
>
> Merke: Halbe Spannung = Viertel Leistung....bei einem annähernd ohmschen
> Verbraucher!

Die Frage mit dem gelernt würde ich dann gern mal zurückgeben.

Weil: solche Motoren werden üblicherweise auf "Kante" genäht und sind
bei nennspannung deutlich weniger effizient als bei halber Spannung.
Dazu kommt daß Pumpen ebenso üblicherweise quadratisch Leistung ziehen.

Wenn Karl also bei 12V 400mA gemessen hat und halbe Drehzahl dann würde
ich dem mehr vertrauen als jemandem der nur mal "ins Unreine" 
Theoretisiert.


Michael.

Autor: Rockefeller (Gast)
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Michael B. schrieb:
> Weil: solche Motoren werden üblicherweise auf "Kante" genäht und sind
> bei nennspannung deutlich weniger effizient als bei halber Spannung.

Das ist reine Spekulation und diese möchtest du hier als real gegeben 
verkaufen.

Michael B. schrieb:
> Dazu kommt daß Pumpen ebenso üblicherweise quadratisch Leistung ziehen.

Meine Rede!

Michael B. schrieb:
> Wenn Karl also bei 12V 400mA gemessen hat und halbe Drehzahl dann würde
> ich dem mehr vertrauen als jemandem der nur mal "ins Unreine"
> Theoretisiert.

Ins Unreine theoretisierst doch nur DU. Du widersprichst dir sogar 
selbst, siehe die beiden Zitate.

Ich weiss jetzt nicht, ob Karl dein Bruder oder eine weiterer Nick von 
dir ist, weil du ihn so verteidigst.

Kurzum, dein Posts ist nichts weiter als, Gelabere.

Autor: Johannes (Gast)
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Hallo Leute,

hier wieder der TE.

Vielen Dank für die vielen Antworten.

Zum ersten: Der Strom war im kompletten Dorf 8h weg. Wieso? Nachts gab 
es wohl Gewitter. Hätte ich nicht persönlich darauf gedrängt, dass 
endlich jemand was unternimmt, wäre der Strom wohl noch viel länger weg 
gewesen, da wir ohne Strom komplett im Funkloch sitzen und anscheinend 
sonst niemand nach Außen Kontakt aufgenommen hat. Anscheinend wusste gar 
niemand, dass da ca 800 Menschen für Stunden ohne Strom waren.

Es sind also Keine Probleme die irgendwo bei uns im Haus liegen und auf 
die ich Einfluss nehmen kann.

Zum Thema Heizer: Meine Becken sind so gut isoliert, dass der 
Temperaturabfall eher sehr gering ist. Hinzu kommt, dass man in so einer 
Notsituation niedrige Temperaturen dankend annimmt. Der Stoffwechsel 
verlangsamt sich und die Tiere benötigen weniger Sauerstoff. 
Gleichzeitig kann das Wasser bei niedriger Temperatur mehr Sauerstoff 
lösen. Temperaturen von 10°C sind für einige Stunden außerdem kein 
Problem. Passiert den tropischen Fischen beim Transport im Winter öfters 
als man denken würde.

12V Pumpen:
Die 12V Pumpen sind leider meistens so schwach, dass ich dutzende davon 
bräuchte. Von der Effizienz sind die von mir verwendeten Pumpen wirklich 
super. Mit Pumpen anderer Hersteller und Bauart braucht man oft die 
doppelte oder dreifache Nennleistung um den gleichen effektiven 
Luftfluss zu erhalten.

Klassischen USVs:
Also ich habe mich bereits zuvor damit außeinander gesetzt und meine 
Recherchen haben ergeben, dass auch 500€+ USVs die 30W nur für 2-3h 
halten könnten. Gab bei einigen Herstellern Tools, in die man die 
benötigte Leistung eingeben konnte und dann wurde angezeigt, wie lange 
verschiedene USVs das bereitstellen können. Wenn ihr da besser Bescheid 
wisst, dann gerne her mit expliziten Vorschlägen.

Es würde natürlich gar kein Problem sein, wenn die Pumpen für eine 
Übergangszeit nicht laufen, solange sie innerhalb von 30 Minuten wieder 
anfangen zu laufen.

Im Netz habe ich folgendes Bild gefunden, mit der Aussage, dass damit 
eine 60W Luftpumpe für 4 Stunden betrieben wurde. Hatte gehofft, dass 
ich so eine ähnliche Lösung finden kann:

https://www.planetcatfish.com/forum/download/file.php?id=22772&mode=view

Vielen Dank weiterhin. Bin überwältigt von den vielen Antworten!
Gruss Johannes

Autor: Rene F. (renfle)
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Wäre Stromgenerator eine Option?

Autor: Michael B. (loetmichel)
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Rockefeller schrieb:

> Ich weiss jetzt nicht, ob Karl dein Bruder oder eine weiterer Nick von
> dir ist, weil du ihn so verteidigst.
>
> Kurzum, dein Posts ist nichts weiter als, Gelabere.

Klingt eher als wärest du ein Zweitnick von cyblord.

Und ich verteidige nimand, ich stelle fest daß ich offensichtlich
gemsessenen Werten mehr Gewicht beimesse als irgenwelchen Theoretikern
die (ebenso offensichtlich) nur Andere schlecht machen wollen ohne was
Sinvolles zum Thema zu sagen zu haben.

Michael

Autor: Dieter F. (Gast)
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Johannes schrieb:
> Im Netz habe ich folgendes Bild gefunden, mit der Aussage, dass damit
> eine 60W Luftpumpe für 4 Stunden betrieben wurde. Hatte gehofft, dass
> ich so eine ähnliche Lösung finden kann:
>
> https://www.planetcatfish.com/forum/download/file.php?id=22772&mode=view

Hier kannst Du das mal nachprüfen und für Deine Zwecke berechnen:

https://www.reichelt.de/reicheltpedia/index.php/Wechselrichter

(Wobei ich den "Wirkungsgrad von ca. 85% - 90%" für optimistisch ansehe 
... die rechnen ja auch eine Reserve von ca. 20-30 % ein)

Autor: Johannes (Gast)
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@Dieter F.

Danke.

Also Bleiakku + Erhaltungsladegerät + Sinus Wechselrichter?

Wie bekomme ich das hin, dass der Wechselrichter nur läuft, wenn der 
Strom aus ist?

Gibts ne praktikable Möglichkeit, die Pumpen dann so zu verschalten, 
dass die gleiche Pumpe, wenn Netzstrom da ist übers Netz läuft und bei 
Stromausfall dann über den Wechselrichter? Und zwar ohne, dass der 
Wechselrichter eben dann versucht das ganze Dorf mit Strom zu versorgen.

Gruss Johannes

Autor: Michael B. (loetmichel)
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Wenn Du partout keine 12V pumpen nehmen willst wäre am Einfachsten
Du nimmst eine kleine 400W USV die 12V Akku hat, stöpselst einen
externen fetten 100Ah Blei-solarakku parallel zur internen Batterie
und hängst eine oder beide Pumpen an die USV.

Billige "line-interactive" USVen wie diese:

https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/E910/CP_BU650E_DB-DE.pdf

laufen bei deinen 50W so 30 min mit dem internen 12V 5Ah Bleigel-Akku.

Wenn Du 8h++ benötigst musst du nur die Akkukapazität auf 80Ah oder
mehr anheben. ACHTUNG: Das gilt üblicherweise NICHT bei Vollast, die
Kühlkörper für die Wechselrichterendstufen sind oftmals so knapp
bemessen daß sie bei 6min Vollast Maximaltemperatur erreichen.
Quasi "Saved by Battery empty".

Bei annähernd Vollast würde ich dem Ding dann noch einen großen
Lüfter spendieren.

Ach ja: der externe Akku den du da dranbasteln willst/sollst sollte
die gleiche Chemie haben wie der interne.

Also keinen Bleisäure an einen Bleigel klemmen.

Autor: Jan (Gast)
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Wie viele l/min gehen denn da durch? Bzw. wie viele l/min müssen durch 
damit es Deinen Fischen gut geht? Bei sagen wir mal 1l/min = 60l/h = 
600l/10h könnte ein günstiger Kompressor mit 100l Speicher bei 6 bar 
Überdruck reichen. Daran ein Magnetventil dass bei Stromausfall öffnet. 
Keine Batterien, keine Elektronik, simpel und sicher und für 200Eur zu 
haben. Wenn Du mehr l/min brauchst wird es natürlich schwieriger...

Autor: Johannes (Gast)
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@Michael B,

Das klingt ja super einfach und unkompliziert. Und vorallem auch 
erschwinglich mal abgesehen vom Bleigel Akku :D

Ich bin ja schon zufrieden, wenn es eine der beiden Pumpen, also 15W, 
für die lange Dauer aushält. 50W wären dann in weiter Zukunft so das 
Maximum, falls ich expandiere. Sollte für die Kühlkörper ja dann gut 
machbar sein. Im Notfall eine zweite für die zweite Pumpe und man ist 
nochmal redundanter.

Gibt es an der Idee große Nachteile bzw. Haken? Hat das schonmal jemand 
mit größeren Akkus erfolgreich betrieben?



@Jan,

Das ist an sich eine sehr interessante Idee, leider liegt mein 
Luftbedarf eher bei der zehnfachen Menge, daher vermutlich schwer 
umzusetzen. Weiß auch nicht wie das mit den Schmiermittelrückständen in 
der Druckluft so ist. Ich glaube die Kolben werden mit Öl geschmiert und 
ab und zu kommt da auch was vorne mit raus, wenn ich mich nicht irre?

Gruss Johannes

Autor: Michael B. (loetmichel)
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Johannes schrieb:
> @Michael B,
>
> Das klingt ja super einfach und unkompliziert. Und vorallem auch
> erschwinglich mal abgesehen vom Bleigel Akku :D
>
> Ich bin ja schon zufrieden, wenn es eine der beiden Pumpen, also 15W,
> für die lange Dauer aushält. 50W wären dann in weiter Zukunft so das
> Maximum, falls ich expandiere. Sollte für die Kühlkörper ja dann gut
> machbar sein. Im Notfall eine zweite für die zweite Pumpe und man ist
> nochmal redundanter.
>
> Gibt es an der Idee große Nachteile bzw. Haken? Hat das schonmal jemand
> mit größeren Akkus erfolgreich betrieben?

Na ja, Das skaliert "untenrum" eher beschissen. Ich schätze daß die USV
aus dem Link so 30W Leerlaufverluste hat. Die schreiben bei 60W 35min.
Das heisst aber nicht daß es bei 30W dann 70min sind, sondern vermutlich
eher so 45min.

Ansonsten ist das für kleine Lasten unproblematisch, hier so mit einer
uuuralten mustek 400VA USV und einem 10erpack 12V7Ah bleigel-Würfeln
im Einsatz. Ich würde an Deiner Stelle allerdings mal Testen ob deine
Pumpen den doch wenig "sinusähnlichen" Output im Wechselrichterbetrieb
übel nehmen. Manche AC-Motoren finden quasi-Rechteck-Versorgung eher
uncool und quittieren das mit Geräusch und erhöhter Stromaufnahme bis
zur Überhitzung.

Also erst mal die USV besorgen oder ausleihen, testen, wenns für 6 min
problemlos funktioniert: großen Akku kaufen.

Michael

P.S.: wenn die externe Batterie Ratzeputz leer ist KANN es Probleme
mit der Ladeschaltung in der USV geben. Evtl. muss man die anpassen daß
nicht zu viel Ladestrom fliessen kann. Ausserdem dauerts natürlich auch
entsprechend länger im den Monsterakku nach Einsatz wieder vollzutanken.

Autor: hinz (Gast)
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Johannes schrieb:
> Gibt es an der Idee große Nachteile bzw. Haken?

Lange Aufladezeit.


> Hat das schonmal jemand
> mit größeren Akkus erfolgreich betrieben?

Einige Dutzend mal so verbaut.

Autor: Pat (Gast)
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Könnte man die Idee von Jan fortführen und evtl. Tauchflaschen oder 
Sauerstoffflaschen nehmen. Diese arbeiten mit deutlich höherem Druck und 
damit mehr Inhalt.
Vielleicht bräuchte man keinen eigenen Kompressor und könnte die 
auffüllen oder tauschen lassen.

Autor: Whitespace (Gast)
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Ich hätte hier auch Druckluftflaschen vorgeschlagen, wenn es um 
Zuverlässigkeit geht. Wenn alles ordentlich abgedichtet ist, sollte man 
kaum Verlust haben, sodass der Kompressor im Standby praktisch nie 
nachfüllen muss.

10l/min für 10h hieße dann 6m^3 Luftvorrat, also z.B. 3 Stück 10l 200bar 
Atemluftflaschen. Das scheint mit noch machbar. Keine Ahnung was so 
etwas kostet und wie lange die gefüllt lagerbar sind. Wenn der Aufbau 
dicht ist, braucht man auch den Kompressor nicht selbst, sondern kann 
nach einem Vorfall bei der Feuerwehr oder Tauchladen auffüllen lassen.

Zuverlässigkeit und Wartungsarmut sollten die elektrische Lösung um 
längen schlagen:
  * Ob ausreichend Luft drin ist, sieht man sofort am Manometer.
  * Das Manometer kann man durch Schließen der Zuleitung auf Öffnen der 
Sprudler in Sekundenschnelle prüfen kann (im Gegensatz zur tatsächlichen 
Kapazität eines Akkus, bei dem muss man einen Entalde/Ladezyklus 
fahren).
  * Beim Magnetventil sieht es ähnlich aus: Strom kurz abgesteckt -> 
Sprudelt -> Passt.
  * Praktisch 0 Standby-Verbrauch.

Es ist weiters die Frage, ob die Überbrückungszeit auch unbeaufsichtigt 
erreicht werden muss. Falls nicht, tut's als Druckspeicher evtl. auch 
ein 1m^3 "Plastiksack" mit Gewicht drauf für ca. 1h. Stromausfall länger 
als 1h? Kein Problem: Sack wieder auffüllen, Gewicht drauflegen, weiter 
geht's die nächste Stunde.

Hinweis: Pat war schneller.

Autor: Rockefeller (Gast)
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Die Idee, Druckluft zu speichern, finde ich am interessantesten.
Warum erst Elektrizität speichern, dann aufwärts transformieren um sie 
dann umzuwandeln in kinetische Energie. Alles stark verlustbehaftet.

Johannes schrieb:
> Das ist an sich eine sehr interessante Idee, leider liegt mein
> Luftbedarf eher bei der zehnfachen Menge,

Du brauchst nur einen entsprechend grossen Luftspeicher.

> Weiß auch nicht wie das mit den Schmiermittelrückständen in
> der Druckluft so ist. Ich glaube die Kolben werden mit Öl geschmiert und
> ab und zu kommt da auch was vorne mit raus, wenn ich mich nicht irre?

Es gibt Ölfreikompressoren, alternativ Ölfilter auf dem Auslass.

Als Druckluftspeicher sind ja schon einige Möglichkeiten genannt worden.

Autor: Whitespace (Gast)
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Optimal wäre, die Druckluft nicht einfach so zu entspannen, sondern, 
z.B. mit einer Venturidüse Umgebungsluft mit anzusaugen oder eine 
luftgetriebene Pumpe zu versorgen.

Es gibt z.B. druckluftgetriebene Membranpumpen. Dadurch könnte man die 
effektive Luftmenge evtl. vervielfachen. Die Abluft der Pumpe kann man 
auch ins Aquarium einspeisen (der erforderliche Druck ist ja nicht allzu 
hoch), es geht also fast nichts verloren.

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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Ja...ich denke, dass eine Batterie aus 2-3 Sauerstoffflaschen mit einem 
Magnetventil am besten ist!
Das Ventil an ein 12V Steckernetzteil und fertig...kaum fällt der Strom 
aus beginnt es zu sprudeln.
Man kann ja einen Kugelhahn in den Luftzweig einbauen mit dem man den 
Luftzug einmalig einstellt.

Man könnte aber auch versuchen einen günstigen Generator auf 
Elektrostart umzubauen, das Ding muss halt trocken zB. in der Garage 
stehen...die Abgase mit einem fixen Schlauch nach draußen und ein 20L 
Kanister als Tank....ist zwar viel gebastel sollte aber funktionieren 
solange man das Ding alle 2-3 Monate manuell per Knipfdruck anwirft und 
den Sprit nicht verrotten lässt.

Egal welche Lösung du nimmst würde ich ein Alarmsystem einbauen...zB. 
ein Blitzlicht an der Garage oder sonstwo was Nachbarn alarmiert...GSM 
könnte bei Stromausfall ja sinnlos sein.

LG

Beitrag #5682439 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Karl K. (karl2go)
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Johannes schrieb:
> um den gleichen effektiven
> Luftfluss zu erhalten.

Du brauchst aber eventuell nicht den gleichen Durchfluss, wenn die 
Fische für eine Übergangszeit auch mit weniger Luftzufuhr auskommen 
würden.

Nur müsstest Du mal damit rausrücken, wieviel Luft das überhaupt sein 
soll.

Johannes schrieb:
> leider liegt mein
> Luftbedarf eher bei der zehnfachen Menge

Wieviel denn nun?

Johannes schrieb:
> wenn die Pumpen für eine
> Übergangszeit nicht laufen, solange sie innerhalb von 30 Minuten wieder
> anfangen zu laufen.

Dann wäre zu überlegen, ob die Pumpen auch im Intervallbetrieb laufen 
können. Also 5min an, 10min aus. Würde die Akkulaufzeit verdreifachen.

Verabschiede Dich mal von den Gedanken, Dein System Eins zu Eins 
ersetzen zu können und überlege Dir, was wären die Minimalanforderungen 
für den unwahrscheinlichen Fall eines länger dauernden Stromausfalls, 
bei denen die Fische noch gut überleben könnten.

Autor: michael_ (Gast)
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> GSM
> könnte bei Stromausfall ja sinnlos sein.

Warum?
Alarmanlagen mit GSM kriegt man schon für weniger als 50EUR beim 
freundlichen Chinesen. Hab sowas gerade hier. Akkugestützt.

Statt der Sirene dann die Notschaltung aktivieren.

Arno K. schrieb:

Autor: Jörg R. (solar77)
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Ich würde keine USV nehmen, wegen der relativ hohen Betriebskosten. 
Zudem müsste eine entsprechend große USV angeschafft werden um die 
geplante Ausfallzeit zu überbrücken. Externer Akku wäre eine Option, ist 
aber auch eine Bastellösung.

Meine Lösung wäre ein Solarakku und ein Wechselrichter. Der 
Wechselrichter müsste nur im Bedarfsfall eingeschaltet werden, also bei 
Stromausfall.

Bei 30W für 8h werden ca. 20Ah an Kapazität benötigt. Um Reserve zu 
haben, umd um den Akku nicht tief zu entladen, würde ich einen 41Ah 
Solarakku nehmen, Kostet ca. 120,- Euro. Dazu ein kleiner Wechselrichter 
und etwas Beiwerk, also Relais etc. Beim Wechselrichter muss geklärt 
werden ob die Pumpen einen reinen Sinus benötigen, oder ob eine 
modifizierter Sinus reicht. Den haben i.d.R. die preiswerteren 
Wechselrichter.

Einen Solarakku würde ich wegen der gering Selbstentladung nehmen. Dann 
braucht er nur gelegentlich nachgeladen werden.

Mit Aquarien kenne ich mich überhaupt nicht aus. Muss so eine Pumpe 
ständig laufen, also 24/7?

Ich würde mich aber unabhängig davon noch nach 12V bzw. 24V DC-Pumpen 
umsehen. Ich kann mir nicht vorstellen dass es da nichts gescheites auf 
dem Markt gibt.

Wie teuer darf die Notstromvorgung denn werden? Ich gehe mal davon aus 
es schon etwas kosten darf. Zum einen ist es Hobby, viel wichtiger ist 
aber das es um Lebewesen geht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus I. (klauspi)
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Whitespace schrieb:
> 10l/min für 10h hieße dann 6m^3 Luftvorrat, also z.B. 3 Stück 10l 200bar
> Atemluftflaschen.

Oder eben eine handelsübliche Gasstahlflasche mit 50 L bei 200 bar. Dazu 
einen automatischen (mechanischen) Umschalter, der bei zu niedrigem 
Druck vom Kompressor auf die Gasstahlflasche umschaltet.

Autor: Michael B. (loetmichel)
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Jörg R. schrieb:

> Meine Lösung wäre ein Solarakku und ein Wechselrichter. Der
> Wechselrichter müsste nur im Bedarfsfall eingeschaltet werden, also bei
> Stromausfall.
>
> Bei 30W für 8h werden ca. 20Ah an Kapazität benötigt. Um Reserve zu
> haben, umd um den Akku nicht tief zu entladen, würde ich einen 41Ah
> Solarakku nehmen, Kostet ca. 120,- Euro. Dazu ein kleiner Wechselrichter
> und etwas Beiwerk, also Relais etc. Beim Wechselrichter muss geklärt
> werden ob die Pumpen einen reinen Sinus benötigen, oder ob eine
> modifizierter Sinus reicht. Den haben i.d.R. die preiswerteren
> Wechselrichter.


Gratulation, du hast gerade eine "line interactive" usv gebaut.

Die machen genau das: im Normalfall den Akku laden/stützen, und
wenn der Strom ausfällt werfen die den Umrichter an.

Die haben bei vollem Akku nur einstellig W Stromaufnahme.
Dafür halt eine (wenige 10ms bis 100ms) Pause zwischen Stromausfall
und Aufschalten des WR.

Michael

Autor: Jörg R. (solar77)
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Michael B. schrieb:
> Gratulation, du hast gerade eine "line interactive" usv gebaut.
>
> Die machen genau das: im Normalfall den Akku laden/stützen, und
> wenn der Strom ausfällt werfen die den Umrichter an.
>
> Die haben bei vollem Akku nur einstellig W Stromaufnahme.
> Dafür halt eine (wenige 10ms bis 100ms) Pause zwischen Stromausfall
> und Aufschalten des WR.

Ich würde den Akku im Normalfall nicht laden. Und ob die Pumpe erst nach 
10 Sekunden weiterläuft spielt wohl keine Rolle.


Michael B. schrieb:
> Die haben bei vollem Akku nur einstellig W Stromaufnahme.

Bei einer entsprechend großen USV kommst Du damit nicht hin. Und selbst 
bei nur 5 Watt wären das ca. 12€/J

Zudem hast Du in einem anderen Kommentar anders geschrieben.

Michael B. schrieb:
> Na ja, Das skaliert "untenrum" eher beschissen. Ich schätze daß die USV
> aus dem Link so 30W Leerlaufverluste hat.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johannes (Gast)
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Also, der Luftverbrauch liegt momentan bei etwa 8-10l/min. Das ändert 
sich je nachdem wie viele Jungtiere ich versorge.

Intervallschaltung kann funktionieren. Aber da muss man genau wissen wie 
lang die Intervalle sein müssen. Bei Großen Becken mit wenig Fischen 
braucht es gar nicht viel. Bei anderen Becken in denen viele Jungfische 
auf engem Raum sitzen (aus Aufzuchttechnischen Gründen) sieht das ganz 
anders aus.

Die Becken hängen aber alle an einer Ringleitung. Das heißt, alle Becken 
werden von der gleichen Quelle versorgt. Daher ist es schwer, dann 
automatisiert die Luft an die priorisierten Becken zu bekommen, wenn ich 
mit weniger Luft/Druck fahre. Evtl. kommt dann in manchen Becken gar 
nichts mehr an, wenn der Druck nicht reicht. Besonders, da der 
Gegendruck, den die Becken durch unterschiedliche Wassertiefen auf die 
Quelle ausüben ja sehr verschieden sein kann. Wenn ein Luftauslass an 
einer Stelle nur 10cm unter Wasser ist und an anderer Stelle 40cm unter 
Wasser, herrscht da mehr Druck und entsprechend sucht sich die Luft den 
einfachsten Weg aus dem System.

Wenn in ein Aquarium bereits mit dem jetzigen System 6-8 Luftschläuche 
reingehen, ist es auch sehr aufwenig diese alle nochmal redundant ein 
zweites mal zu verlegen. Daher hätte ich gerne eine redundante Quelle 
und nicht ein ganzes neues redundantes Ringleitungssystem dass ich 
nachträglich auch nur mit enormen Aufwand installieren kann.

Daher ist es für mich nicht sinnvoll Notfallquellen zu nehmen, die nicht 
ausreichend Luft in die Vorhandene Ringleitung bekommen.

Das mit den 12V Pumpen kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen 
wieso ihr da so erpicht darauf seid? Wenn ich dann ne 12V Pumpe habe, 
die nicht anläuft wenns darauf ankommt bringt mir das auch nichts. Wenn 
ihr wüsstet welche Art von Miseren man als Aquarianer erlebt mit diesen 
Luftpumpen, auch von deutschen Herstellern wie Eheim... Ich bin so froh 
Pumpen gefunden zu haben die Jahre lang durchlaufen und nicht ständig 
ausfallen oder Leistung verlieren. Mal eben die nächste China 12V Pumpe 
anstecken und dann hoffen sie funktioniert immernoch wenns darauf 
ankommt klingt für mich nicht nach einer Risikoreduzierung.

Der einzige Vorteil wäre doch, dass ich keinen Wechselrichter brauche? 
Aber die Batterie und deren Wartung sind doch weiterhin das gleiche 
Problem.
Ob ich nun bei einem extrem seltenen Stromausfall eine schlechte 
Energieeffizienz für ein Paar Stunden durch den Wechselrichter habe 
spielt doch da gar keine Rolle in dieser Kalkulation? Wir sprechen von 
Ausfällen die ein- bis zweimal im Jahr vorkommen und in der Regel auch 
nicht lange dauern. Klar, der Akku kann etwas kleiner dimensioniert 
werden bei 12V Verbrauchern da kein Wandlungsverlust. Aber für sowas 
dimensioniert man doch sowieso immer über um Reserven zu haben.

Außerdem habe ich eine 10kW PV-Anlage mit 13,5kWh Akku und fahre zu 77% 
autark. Ein Paar weitere Wh in einen Akku zu laden ist also wirklich 
kein Problem. Mir fällt auf, dass ich das bereits Anfangs hätte erwähnen 
sollen und entschuldige mich dafür.

Das mit den Druckflaschen ist schon richtig. Ich kenn mich nicht gut 
genug aus, aber auch die brauchen doch TÜV und müssen vermutlich 
irgendwann gewartet werden? Man braucht Druckminderer und vermutlich nen 
haufen Anschlüsse und Verbinder für mehrere Flaschen. Jede Flasche und 
jeder Verbinder kann aber auch undicht werden. Ist jemand tief genug in 
der Materie drin, um einen groben Überblick der zu erwartenden Kosten zu 
geben? Für 1000L Luft.

Gruss Johannes

Autor: Karl K. (karl2go)
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Jörg R. schrieb:
> Und selbst
> bei nur 5 Watt wären das ca. 12€/J

Der TO hat ne Zierfischzucht. Weisst Du was da im Jahr an Heizung 
draufgeht, dazu die Filteranlagen und das bißchen Luftgepumpe - da 
kannst Du die 5W komplett wegdrücken.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Karl K. schrieb:
> Der TO hat ne Zierfischzucht. Weisst Du was da im Jahr an Heizung
> draufgeht, dazu die Filteranlagen und das bißchen Luftgepumpe - da
> kannst Du die 5W komplett wegdrücken.

Lesen ist wohl nicht deine Stärke....

Jörg R. schrieb:
> Mit Aquarien kenne ich mich überhaupt nicht aus.

...und noch einmal..

Strom ist kein Problem.

Johannes schrieb:
> Außerdem habe ich eine 10kW PV-Anlage mit 13,5kWh Akku und fahre zu 77%
> autark. Ein Paar weitere Wh in einen Akku zu laden ist also wirklich
> kein Problem.

Autor: Johannes (Gast)
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Johannes schrieb:
> Ist jemand tief genug in
> der Materie drin, um einen groben Überblick der zu erwartenden Kosten zu
> geben? Für 1000L Luft.

Meinte natürlich 6000L, sorry.

Autor: Arno K. (Firma: OE2) (radiosonde)
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Hast du keine Akkus an deiner PV Anlage?
Da könntest du ja einfach einen Wechselrichter anklemmen!

LG

Autor: Jörg R. (solar77)
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Johannes schrieb:
> Das mit den 12V Pumpen kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen
> wieso ihr da so erpicht darauf seid? Wenn ich dann ne 12V Pumpe habe,
> die nicht anläuft wenns darauf ankommt bringt mir das auch nichts. Wenn
> ihr wüsstet welche Art von Miseren man als Aquarianer erlebt mit diesen
> Luftpumpen, auch von deutschen Herstellern wie Eheim.

Nein, weiß ich nicht, für andere kann ich nicht sprechen.


Johannes schrieb:
> Der einzige Vorteil wäre doch, dass ich keinen Wechselrichter brauche?
> Aber die Batterie und deren Wartung sind doch weiterhin das gleiche
> Problem.

Na ja, der Akku ist ja da. Das wusste bisher niemand. Und das hier auf 
12V bzw. 24V Pumpen verwiesen wird ist doch legitim. Ich weiß nur nicht 
ob es gute DC-Pumpen gibt. Ich vermute aber das ds sie gibt😀 Der Vorteil 
wäre einfach das sie direkt aus dem Akku versorgt werden könnten. Die 
mögliche Fehlerquelle Wechselrichter würde also entfallen. Das System 
wäre daher sicherer. So einfach ist dass😀

Du hast um Hilfe gebeten. Dann musst Du auch damit leben das Vorschläge 
bzw. Lösungsansätze aus verschiedenen Richtungen kommen.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Arno K. schrieb:
> Hast du keine Akkus an deiner PV Anlage?
> Da könntest du ja einfach einen Wechselrichter anklemmen!

Johannes schrieb:
> Außerdem habe ich eine 10kW PV-Anlage mit 13,5kWh Akku

Autor: Dieter F. (Gast)
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Johannes schrieb:
> Wie bekomme ich das hin, dass der Wechselrichter nur läuft, wenn der
> Strom aus ist?

Aus meiner (laienhaften) Sicht so:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtz_(Schalter)

Das Du dann auch noch Maßnahmen ergreifen musst, damit Du gewarnt wirst 
etc. brauche ich nicht auszuführen.

Die "Luftspeicherlösung" ist sicher auch interessant - nur wie regelt 
man die Zufuhr, ohne "Strom"?

Batterie, Schütz(e) und Wechselrichter (oder irgendeine andere Lösung) 
lassen Deine Zucht eine Weile überleben - wenn die "definierte" Grenze 
überschritten ist kann die künstliche "Welt" halt nicht mehr aufrecht 
erhalten werden. (Punkt)

Autor: Johannes (Gast)
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Klaus I. schrieb:
>
> Oder eben eine handelsübliche Gasstahlflasche mit 50 L bei 200 bar. Dazu
> einen automatischen (mechanischen) Umschalter, der bei zu niedrigem
> Druck vom Kompressor auf die Gasstahlflasche umschaltet.

Klaus,

die Lösung hat schon einen gewissen Charm. Ne einzelne Flasche könnt ich 
mir schon eher vorstellen als drei parallel.

Mit dem Druckschalter wäre das auch die perfekte Redundanz für die 
Luftpumpen. Dann bräuchte ich nur noch eine Pumpe und die zweite kann 
auf Reserve bleiben, falls die andere den Geist aufgibt. Halbiert den 
Stromverbrauch und Lärm und ich wäre für 10h abgesichert bei Strom- oder 
Pumpenausfall.

Der Druck der Pumpe liegt aber nur bei etwa 0.2bar und wenn ich mich 
recht erinnere sind Druckschalter in dieser Größenordnung und Auflösung 
gar nicht so einfach zu finden. Den Gedankengang hatte ich nämlich 
schonmal verfolgt um die zweite Luftpumpte nur bei Ausfall der ersten 
Pumpe zuzuschalten. Falls jemand Bezugsquellen für passend 
dimensionierte Druckschalter hätte, bitte her damit :-)

An alle anderen: Ich bin sehr dankbar für euer reges Interesse und die 
vielen Vorschläge. Würde mich aber freuen, wenn ihr euch deswegen nicht 
gegenseitig angreift. Jeder versucht hier zu helfen. Niemand versucht 
wissentlich schlechte Ideen vorzuschlagen. Einfach sachlich bleiben, wir 
werden dann schon rausbekommen, was in diesem Fall eine brauchbare 
Umsetzung wäre und was nicht.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Johannes schrieb:
> Also, der Luftverbrauch liegt momentan bei etwa 8-10l/min.

Na also, das liegt doch voll im Bereich obiger Membranpumpen.

Johannes schrieb:
> Wenn ein Luftauslass an
> einer Stelle nur 10cm unter Wasser ist und an anderer Stelle 40cm unter
> Wasser, herrscht da mehr Druck

Dann musst Du irgendwo noch Druckregler haben (wobei das bei Aquarianern 
im einfachsten Fall eine Schlauchklemme ist, die mehr oder weniger 
angezogen wird), sonst würde das heute schon nicht funktionieren.

Johannes schrieb:
> Daher hätte ich gerne eine redundante Quelle
> und nicht ein ganzes neues redundantes Ringleitungssystem

Tja, schlecht geplant. Wenn Dir irgendwo ein Schlauch runterfliegt, 
nützt Dir eine redundante Quelle überhaupt nichts, weil dann die Luft an 
genau einer Stelle entweicht.

Aber die Risikoabwägung dafür musst Du selber treffen.

Johannes schrieb:
> Das mit den 12V Pumpen kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen
> wieso ihr da so erpicht darauf seid?

Weils einfach aufzubauen, einfach zu warten und preisgünstig ist. Von 
per USV totgekochten Akkus haben doch inzwischen genug Leute 
geschrieben.

Vor allem kannst Du mit den 12V Pumpen einen Notbetrieb fahren, während 
die vorhandenen Pumpen deutlich mehr Leistung ziehen. Und das Teure und 
Kritische an einer USV sind nunmal die Akkus. Also versuch die Leistung 
möglichst zu minimieren, um mit sowenig Akku wie nötig auszukommen.

Johannes schrieb:
> Wenn ich dann ne 12V Pumpe habe,
> die nicht anläuft wenns darauf ankommt bringt mir das auch nichts.

Ist wie mit jedem Notfallsystem von USV bis Festplattenbackup - wenn 
mans nicht regelmäßig testet, kann man damit auf die Schnauze fliegen.

Autor: Dieter F. (Gast)
Datum:

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Karl K. schrieb:
> Dann musst Du irgendwo noch Druckregler haben (wobei das bei Aquarianern
> im einfachsten Fall eine Schlauchklemme ist, die mehr oder weniger
> angezogen wird), sonst würde das heute schon nicht funktionieren

Schlauchklemme vs. 200 Bar ... 2 Bar - interessant :-)

Autor: Whitespace (Gast)
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Möglicherweise hat sich das Thema durch die Akkus der PV sowieso schon 
erledigt. Der vollständigkeit halber aber:

Eine kurze Recherche ergibt, dass Atemluftflaschen alle 2.5 Jahre 
geprüft werden müssen (siehe z.B. 
https://www.taucherpedia.info/wiki/Druckluftflasche), das ist etwas 
lästig.

Für Industriegasflaschen (es wurde ja schon die standard 50l Flasche 
genannt) gilt scheinbar 10 Jahre (siehe z.B. 
https://www.riessner.de/index.php/service/tuev-abnahme-pruefung.html), 
das scheint mir vertretbar zu sein.
So eine Flasche hätte bei 200bar dann 10m^3 Gasvolumen bei Normalem 
Umgebungsdruck.

@Dieter: Im einfachsten Fall den Druckminderer an der Flasche (den 
braucht man sowieso) auf z.B. 1bar Druck einstellen und den Durchfluss 
über ein nachgeschaltetes Drosselventil einstellen. Da der Gegendruck 
bei fixem Aquarienaufbau fix und vermutlich auch wesentlich kleiner als 
1bar sein wird, sollte dann der Durchfluss von 200bar bis etwas über 
1bar (je nachdem wieviel Overhead der Druckregler braucht) recht 
konstant sein. Auch kompliziertere Regelungen oder Logik -- Das geht 
alles rein pneumatisch, wenn es sein muss.

@Johannes: Früher waren in Waschmaschinen zur Wasserstandsmessung (rein 
mechanische) Druckschalter mit recht geringem Druckbereich verbaut. 
Evtl. passt so etwas. Meist waren die auch einstellbar. (Ich vermute 
aber, dass der Druckbereich eher sogar zu klein ist, weil 0.2bar sind 
immerhin ca. 2m Wasserstand.)

Autor: Dieter F. (Gast)
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Whitespace schrieb:
> Das geht
> alles rein pneumatisch, wenn es sein muss

Aber nicht ohne ein elektromechanisches Ventil. Ist aber Wurscht - der 
Aufbau wäre mir (incl. erforderlicher Flaschenfüllungen und 
"Sicherheitstechnischer Kontrollen" für Druckkörper) schlicht zu hoch. 
Ich habe aber auch keine Ahnung davon, was mit komprimierter Atemluft 
nach x Monaten / Jahren passiert. Als Taucher hoffe ich auf eine relativ 
frische Füllung :-)

Autor: Johannes (Gast)
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Ein Druckminderer wäre natürlich pflicht an der Flasche :D 200 Bar blas 
ich nicht ins Aquarium.

Der PV Akku ist ein Tesla Powerwall. Leider läuft er nicht im Offgrid 
Mode.  Das heißt bei Stromausfall verweigert er den Dienst. Wäre auch 
nicht sonderlich sinnvoll für die Luftpumpen, da die restlichen 
Verbraucher im Haus sowie die Aquarienheizung diesen besonders bei Nacht 
und schlechtem Wetter nicht ganz aufgeladenen Speicher schnell entleeren 
würden. Modifizierungen an dem Teil sind auch nicht eingeplant. Ich 
hätte schon gerne einen zweiten Akku der nur genau dafür ausgelegt ist. 
Aber wie gesagt, der Strom für die Ladeerhaltung des Notakkus wäre kein 
Thema.


@ Karl, wenn mir irgendwo ein Schlauch runterrutscht kommt eben aus 
einem Lüfterstein oder Luftheber keine Luft mehr. Im Becken sind 
mindestens zwei und die zur Verfügung stehende Luftmenge reicht aus um 
zwei bis drei abgefallene Schlauchstücke zu kompensieren. Die Schläuche 
stecken auf einem Lufthahn und sind entsprechend durch den Hahn 
gedrosselt. Ist nicht so dass der ganze Druck durch einen Hahn 
entweichen könnte. Es ist sowieso immer ein Hahn im System etwas offen 
der einfach den Überdruck rauslässt. Membranpumpem gehen kaputt wenn man 
das nicht macht. Abgerutscht ist mir so ein Schlauch aber noch nie ohne 
mechanische Einwirkung. Und bevor man den Aquarienkeller verlässt, muss 
man natürlich prüfen ob alles blubbert wie es soll - das ist Routine.

Die Druckluft Sache ist jedenfalls eine gute Alternative zum 
Stromspeicher. Was muss ich denn für eine TÜVige 50L Flasche einplanen. 
Was ich auf die Schnelle online so gesehen habe ist ca 200 -300€ für die 
Flasche. Kann man die auch leihen/mieten gegen Kaution dass ich für den 
TÜV einfach die Flasche Tauschen lassen kann? Druckminderer liegt wohl 
im Bereich 70€ was ich so sehe.

Gruss Johannes

Autor: Whitespace (Gast)
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@Dieter:
Logik geht sowieso, denn ein druckluftbetätigter Druckluftschalter ist 
alles, was dafür notwendig ist.

Auch Regler kann man rein mechanisch aufbauen.

Druckminderer für Propangas am Griller oder Druckluft in der Werstatt 
sind z.B. meist Proportionalregler und brauchen keine Elektrik.


@Johannes:
Ich weiß leider nicht, ob man für Druckluft (im Vergleich zu reinen 
Gasen) andere Flaschenmodelle braucht oder die Luft wegen der möglichen 
Korrosion speziell entfeuchtet sein muss. Gasflaschen gibt es 
üblicherweise auch zum Mieten. Das System funktioniert oft so, dass man 
die leere Flasche zurückgibt und eine andere volle bekommt. Der 
Gaslieferant kümmert sich dann um den TÜV, falls notwendig.

Falls du eine Druckluftflasche mit "Atemdruckluft" füllen willst, könnte 
das etwas speziell sein bzw. wird es notwendig sein, eine 
Atemluftflasche zu kaufen. In einer technischen Druckluftflasche könnten 
Rückstände sein. Ich weiß nicht, wie kritisch das für die Fische ist.

Ich habe etwas herumgesucht und hier 
http://shop.gase-dopp.de/TUeV-Regeneration-Instandsetzung 45Eur TÜV für 
eine 20l Flasche gefunden. Den Transport für die TÜV Abnahme musst du 
natürlich auch noch einkalkulieren.

Eine weitere Frage bei der Flaschenlösung ist, ob du sie selber füllen 
willst (ein entsprechender Kompressor ist wahrscheinlich teuer und wenn 
es Atemluftqualität sein soll, richtig teuer) oder dafür in der Nähe 
Gelegenheit hast.

Mehr gibt mein aktuelles Wissen zu Gasflaschen leider auch nicht her.

Autor: test (Gast)
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Andere Frage.... Was kosten so Pumpen eigentlich?
Weil, Autobatterie mit Erhaltungsladungsgsgerät an die Steckdose. Dann 
von der Batterie über ein Relais (das per Netzspannung die Verbindung 
getrennt hält) zum Wechselrichter. Von diesem zur Notpumpe. Von der 
Notpumpe ins Schlauchsystem (Rückschlagventile).


Irgendwie scheint diese Lösung gar nicht ordentlich bewertet worden zu 
sein.


Und ja, nach dem Vorfall muss man die Batterie manuell nachladen. Und 
man schrottet die 0815 Autobatterie nach einigen Entlade-/Ladezyklen. 
Aber ist ja nur für den Notfall alle x Jahre.

Autor: Dieter F. (Gast)
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Whitespace schrieb:
> Druckminderer für Propangas am Griller oder Druckluft in der Werstatt
> sind z.B. meist Proportionalregler und brauchen keine Elektrik.

Ja - wie werden die denn eingeschaltet? Bzw. wie wird das Propangas 
eingeschaltet? Magie?

Autor: Serge W. (musikfreund)
Datum:

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Johannes schrieb:
> Die Druckluft Sache ist jedenfalls eine gute Alternative zum
> Stromspeicher. Was muss ich denn für eine TÜVige 50L Flasche einplanen.
> Was ich auf die Schnelle online so gesehen habe ist ca 200 -300€ für die
> Flasche. Kann man die auch leihen/mieten gegen Kaution dass ich für den
> TÜV einfach die Flasche Tauschen lassen kann? Druckminderer liegt wohl
> im Bereich 70€ was ich so sehe.
>
> Gruss Johannes

Hallo und Gutes Neues,

schau mal im Bereich "medizinischen Sauerstoff", es gibt Lieferanten für 
diese Flaschen inkl. Aufstellung und Austausch. Allerdings weiß ich 
nicht, was das genau kostet, da es i.d.R. die Krankenversicherung 
bezahlt. Ok, wer 10KW PV auf dem Dach hat und mal eben noch ne 
Powerwall, der sollte sich das leisten können.

Andere Lösungen wurden ja schon genannt. Und sicher bist Du auch nicht 
der einzige Fischzüchter und Aquaristik-Foren gibt es ja reichlich. Die 
werden doch auch ähnliche Probleme haben.

Grüße!

Autor: L. H. (holzkopf)
Datum:

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Johannes schrieb:
> Die Druckluft Sache ist jedenfalls eine gute Alternative zum
> Stromspeicher.

M.E. denkst Du hier noch nicht konsequent genug.
Was redest Du denn da von Druckluft oder Taucher-Druckluftflaschen?

Gönn doch Deinen armen Fischen wenigstens bei Stromausfall mal eine 
richtige "Sauerstoff-Dusche". :D

Bei Deinen gen. Luftmengen sind doch nur ca. 21% Sauerstoff drin. ;)
Oder brauchen Deine Fische auch Stickstoff?
In einer großen Sauerstoff-Flasche sind ca. 10500 bis 11000L reiner 
Sauerstoff drin.
So eine große Flasche brauchst Du aber gar nicht, um z.B. 10h lang Deine 
Fische mit Sauerstoff versorgen zu können.

Bei den gen.6000L Luft/10h sind nur ca. 1260L Sauerstoff drin.

Ich würde das Problem aus Sicherheitsgründen nur mit Sauerstoff-Flaschen 
lösen.

Bei jedem Händler od. auch Linde kannst Du Flaschenverträge schließen.
D.h. TÜV und Flaschenkosten sind damit erledigt.
Wenn eine Flasche leer ist, gibst Du die ab und nimmst eine volle mit.
Oder kannst eine volle Flasche auch liefern und die leere abholen 
lassen.

Ansonsten brauchst Du nur noch:
1. ein Druckred.-Ventil, mit dem Du den gewünschten Ausströmdruck 
einstellen kannst

2. ein 12VDC MV

3. einen separaten Bleiakku

4. ein Ladegerät für den, das am Netz hängt und auch Erhaltungsladung 
bietet

5. ein 230V-Lastrelais mit Schließern und Öffnern

2. hängt nach 1. in der Versorgungsleitung und öffnet nur bei 
Netzausfall

5. hängt am Netz und damit auch der Akku an 4.

Fällt das Netz aus, fällt das Relais ab, wobei 4. abgeschaltet, 
gleichzeitig aber die Öffner geschlossen werden.
Und die schalten dadurch 2. auf den Akku => Sauerstoff kann nur dann 
strömen.

"Kommt" das Netz wieder, wird dadurch 2. vom Akku getrennt und 4. wieder 
aktiviert.
Könntest Du auch evtl. noch modifizieren, indem Du die Anordnung per 
Schalter "scharf" schaltest, wenn Du das willst.
Würde ich aber gar nicht machen, weil man das auch mal vergessen kann.

Grüße

P.S. Nach dem MV brauchst Du natürlich auch noch einen 
Niederdruck-Schlauch zum Anschluß an das vorhandene System.
Ist aber kein Problem, weil die Pumpen bei Netzausfall stehen bleiben.
Und weil es Membranpumpen sind, kann über die kein Sauerstoff abströmen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Whitespace (Gast)
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Es ist richtig, dass in Luft nur ca. 20% Sauerstoff enthalten sind.


Man müsste aber testen, ob sich tatsächlich der gesamte Sauerstoff im 
Wasser löst und ob man das längerfristig garantieren kann (Aufsättigung 
etc.).
Ansonsten hat man 2 Probleme:
1. Man holt nicht den ca. Faktor 5 gegenüber Druckluft heraus und
2. reichert sich der Sauerstoff im Raum mit den Aquarien an, was *sehr 
gefährlich* ist. Brandgefahr!

Meiner Meinung nach braucht man auch (wie Jan weiter oben bereits 
geschrieben hat) nur 1 Magnetventil und keine zusätzliche Stromquelle: 
Ein passendes Magnetventil muss eben so angeschlossen sein, dass es im 
stromlosen Zustand geöffnet ist. Dadurch wird der Speicher bei 
Stromausfall der Wicklung automatisch freigegeben.

Autor: Widerstand (Gast)
Datum:

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Auf Sauerstoffarmaturen wird immer gewarnt, daß man das Gewinde nicht 
fetten darf wegen RUMMMS! Damit scheiden brennbare Schlauchmaterialien 
wohl auch aus und das Ganze scheint mir doch einiges an Fachwissen für 
eine sichere Installation zu erfordern. Den überschüssigen Sauerstoff im 
Raum könnte man doch mit einer Wasserstoff-Fackel verbrauchen. ;)

Medizinische Sauerstoffatmer (Pflegefälle etc.) bekommen ihre Flaschen 
auch am Straßenrand gefüllt. Da steht dann ein Lieferwagen mit einem 
rauchenden und dampfenden großen Faß, ein Stahlflexschlauch an die 
Flasche und nebendran der Fahrer mit der Kippe im Mund.

Druckschalter und -messer für kleine Drücke bekommt man prinzipiell bei 
jedem  Lüftungsbetrieb. Wenn die eine alte Anlage abbauen, fliegt alles 
zusammen mit den Luftkanälen in den Schrott. Und da gibts hübsche Sachen 
wie mechanische Druckdifferenzschalter, einstellbar. Druckmesser, 
elektronisch, mit diversen Ausgangsformaten. Strömungswächter. 
Schrägrohrmanometer, die nichts tun sondern einfach nur lustig aussehen. 
In Staubsaugern gibt es auch billige mechanische Druckschalter.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Whitespace schrieb:
> Es ist richtig, dass in Luft nur ca. 20% Sauerstoff enthalten sind.

Richtig ist: ca. 21%
>
> Man müsste aber testen, ob sich tatsächlich der gesamte Sauerstoff im
> Wasser löst

Du meinst damit, daß der in Luft enthaltene Stickstoff als Katalysator 
für die 21% Sauerstoff-Lösung in Wasser funktioniert?
Bei Luftdurchsatz durch Wasser lösen sich die 21% Sauerstoff mehr oder 
weniger.
Obwohl in Luft-Gasblasen das restliche Volumen (ca. 79%) nahezu nur aus 
Stickstoff besteht.

Ich glaube kaum, daß sich Sauerstoff in Wasser schlechter löst, wenn man 
reine Sauerstoff-Gasblasen durchblubbern läßt.

Anfangen müßte man beim Testen damit natürlich mit den bekannten 
Proportional-Mengen, damit die Fische keinen "Sauerstoff-Rausch" 
bekommen. ;)

> und ob man das längerfristig garantieren kann (Aufsättigung
> etc.).

Garantieren kann man die Sauerstoff-Zufuhr so lange wie sich Gas in der 
Flasche befindet.

> Ansonsten hat man 2 Probleme:
> 1. Man holt nicht den ca. Faktor 5 gegenüber Druckluft heraus

Reine Behauptung?

> und
> 2. reichert sich der Sauerstoff im Raum mit den Aquarien an, was *sehr
> gefährlich* ist. Brandgefahr!

Hörst Du Flöhe husten?
Oder nimmst Du offene Flammen im Raum an?
>
> Meiner Meinung nach braucht man auch (wie Jan weiter oben bereits
> geschrieben hat) nur 1 Magnetventil und keine zusätzliche Stromquelle:
> Ein passendes Magnetventil muss eben so angeschlossen sein, dass es im
> stromlosen Zustand geöffnet ist. Dadurch wird der Speicher bei
> Stromausfall der Wicklung automatisch freigegeben.

Das reicht bei weitem nicht aus:
Wenn man absolut sicher sein will, daß ein Versorgungs-System 
(alternativ) bei Netzausfall hilfsweise aktiviert werden können soll, 
dann muß das völlig autark sein!
Und mit 100% Sicherheit sofort aktiviert werden können.

Der "Hilfs-Speicher" ist hier eine Sauerstoff-Flasche, die sofort 
Sauerstoff liefern kann.
Wenn das MV geöffnet wird.

Grüße

Autor: P. W. (deneriel)
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Und wenn man es billiger haben will und auf das Zertifikat pfeift, nimmt 
man technischen statt medizinischem Sauerstoff; den gibts nämlich in der 
Pulle beim Schweißfachhändler zum Autogenschweißen.
An der gleichen Stelle bekommt man passende Druckminderer und kann die 
Flaschen einfach tauschen. Je nach Ort geht das auch im örtlichen 
Baumarkt oder im Fachhandel.

Wie bei Propanflaschen gibts Miet- und EIgentumsflaschen. Ist wie bei 
Propanflaschen: Du kaufst einmal die Flasche, danach zahlst du nur noch 
die Füllung und tauschst gegen eine volle.
So eine Pulle hat 10 Jahre TÜV. Nach Ablauf der Prüffrist werden sie in 
der Regel nicht mehr zurückgenommen, d.h. man kann so mit 5 Jahren 
Nutzungsdauer rechnen. Ob sie dann noch halb voll ist spielt bei den 
Preisen vermutlich keine Rolle.
eine 20l-Füllung steht bei Hornbach mit 35€ im Onlineshot, 50l kosten 
meist nur unwesentlich mehr weil die Handlingkosten der größte Anteil am 
Preis sind.

Natürlich können Anteile anderer Gase aus der Luft mit drin sein - die 
Medizinmänner bestehen daher auf Zertifikaten. Den Fischen dürfte das 
Papier hingegen ziemlich wurscht sein. Dreck und Öle sind schon aus 
technischen Gründen nicht drin weil das zu Undichtigkeiten oder 
spontaner Oxidation führen könnte.


Geschaltet wird das mit einem NO-Ventil auf der Niederdruck-Seite 
(normally open), d.h. das macht ZU wenn es Strom bekommt. Fertig ist die 
Laube.
Als Goodie könnte man dann tatsächlich noch den Druckschalter her nehmen 
und den Pumpenausgangsdruck überwachen. Fällt der unter 0,15 bar 
Überdruck, wird der Strom zum Ventil ebenfalls unterbrochen und die 
Pulle arbeitet als Pumpenersatz (Dann sollte sie natürlich selbst auch 
nur knapp untre 0,15bar liefern).


Einzig solltest du testen was dein Rohr- und Schlauchmaterial bei der 
Beaufschlagung mit reinem Sauerstoff macht.

Autor: Klaus I. (klauspi)
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L. H. schrieb:
> Whitespace schrieb:

>> und ob man das längerfristig garantieren kann (Aufsättigung
>> etc.).
>
> Garantieren kann man die Sauerstoff-Zufuhr so lange wie sich Gas in der
> Flasche befindet.

Es besteht hier eher die Gefahr, dass der Stickstoff aus dem Wasser 
verdrängt wird und nur noch Sauerstoff im Wasser gelöst ist. Ob das den 
Fischlein gut bekommt?

Autor: Karl K. (karl2go)
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Klaus I. schrieb:
> Es besteht hier eher die Gefahr, dass der Stickstoff aus dem Wasser
> verdrängt wird und nur noch Sauerstoff im Wasser gelöst ist.

Und das CO2 muss auch aus dem Wasser raus.

Autor: brt (Gast)
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Hallo zusammen,

Da ich keine Erfahrung mit Fischzucht habe würde ich persönlich auf die 
Sauerstoffvariante verzichten, da ich nicht sicherstellen kann daß die 
Tiere das vertragen. Ich würde die elektrische Variante wählen, da:

1. Sauerstoff für mich biologisch unklar ist

2. Druckluft unpraktikabel wegen Füllung der Flaschen beim Tauchladen o. 
Ä., es sein denn man kauft auch einen passenden Kompressor

3. die elektrische Variante noch Notstrom für z. B. Alarmierung / 
Anzeige   bereitstellt

4. die elektrische Variante bei 230V Wechselrichter die bewährten Pumpen 
speist und man da keine neuen Experimente machen muß.


Da der TO bezüglichen seinem Hobby einen recht professionellen Eindruck 
macht würde ich noch auf die ebenfalls professionellen Produkte von 
Victron Energy hinweisen. Das Zeug ist nicht ganz billig, funktioniert 
aber perfekt.

https://www.victronenergy.com/inverters-chargers

Diese Geräte mit den passenden AGM-Batterien sind eine absolut 
professionelle USV ohne die in den vorherigen Beiträgen angesprochenen 
Nachteilen der 'Computer-USVs'.


Grüße, Brt

Autor: L. H. (holzkopf)
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P. W. schrieb:
> Und wenn man es billiger haben will und auf das Zertifikat pfeift, nimmt
> man technischen statt medizinischem Sauerstoff;...

Ja, das natürlich sowieso.

> ...Dreck und Öle sind schon aus
> technischen Gründen nicht drin weil das zu Undichtigkeiten oder
> spontaner Oxidation führen könnte.

Ja, genau so ist es.
>
> Geschaltet wird das mit einem NO-Ventil auf der Niederdruck-Seite
> (normally open), d.h. das macht ZU wenn es Strom bekommt. Fertig ist die
> Laube.

Nein - ganz im Gegenteil:
Das MV nach dem Druckminderer ist normal geschlossen, und es öffnet erst 
dann, wenn es mit dem 12V-Akku verbunden wird.
Was nur bei Netzausfall geschehen kann und soll.
Das war und ist das erklärte Ziel des TE:
Bei Netzausfall die Sauerstoff-Versorgung der Fische sicherstellen zu 
können, damit die nicht alle verrecken.

> Als Goodie könnte man dann tatsächlich noch den Druckschalter her nehmen
> und den Pumpenausgangsdruck überwachen...

Den Pumpenausgangsdruck braucht man überhaupt nicht zu überwachen.
Es sei denn, aus Gründen, die mit der Notfall-Sauerstoff-Versorgung 
(NSV)nichts zu tun haben.
Denn bei Netzausfall fallen auch die Pumpen aus.
Gleichzeitig wird dabei die NSV aktiviert.

Den Pumpenausgangsdruck jedoch nur einmal (zu Vergleichszwecken und bei 
laufendem Druckluftsystem) zu messen, kann durchaus hilfreich sein.

Um mit diesem gemessenen Wert die genau erforderliche Einstellung des 
NSV vergleichen und kontrollieren zu können.
Weil das NSV ja in etwa die gleiche Sauerstoffmenge zu liefern hat.

Sowas kann man z.B. mit einem simplen PVC-Schlauch bewerkstelligen, der 
U-förmig auf einer Platte oder einem Brett befestigt ist.

Den füllt man dann mit Wasser, worauf hin sich in beiden U-Schenkeln der 
gleiche Pegelstand einstellt.
Nachdem man den beidseits markiert hat, schließt man einen der 
U-Schenkel an das Pumpen-Druckluftsystem an.

Was dazu führt, daß im anderen U-Schenkel der Pegel (über den vorher 
markierten) hochläuft.
(Je nachdem, wie klein der iD des Schlauches ist, läuft er mehr oder 
weniger hoch. Mit einem kleinen iD anzufangen, ist dabei ratsam.)

Den so (neu und einseitig)) erzeugten Pegel markiert man ebenfalls.
Er repräsentiert, bezogen auf sein Volumen bzw. bezogen auf den 
Längenunterschied zu den beiden vorherigen Pegeln relativ genau die 100% 
an Druckluft, die durch die Pumpen in's Aquarium befördert werden.

Teilt man das Volumen oder die gen. Länge im Verhältnis von ca. 79/21, 
läßt sich dadurch ermitteln, was per Sauerstoff-Druckflasche 
(ersatzweise im Notfall) an Sauerstoff (= nur die 21%) in's System zu 
liefern ist.

Was man dann mit genau dem selben U-förmigen Schlauch hinreichend genug 
einstellen kann, wenn man damit den Sauerstoffdruck in der 
Verbindungsleitung zum System kontrolliert.
Jedenfalls für den Anfang und vorbehaltlich der "Bekömmlichkeit" für die 
Fische, wenn reiner Sauerstoff durchgeblubbert wird.

Denke, man wird das ohnehin testen müssen, um zu genaueren und damit 
sicheren Werten kommen zu können.
Am besten vielleicht in einem kleinen Testbecken mit nur ein paar 
Fischen.
Damit sich ggf. "Fisch-Opfer" in Grenzen halten.

> Einzig solltest du testen was dein Rohr- und Schlauchmaterial bei der
> Beaufschlagung mit reinem Sauerstoff macht.

Wenn bekannt ist, woraus vorhandenes Material besteht, kann man in 
Beständigkeits-Tabellen nachsehen.
Ebenfalls für evtl. neue Schlauchverbindungen Druckflasche/System.

Grüße

Autor: Michael B. (loetmichel)
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Jörg R. schrieb:

> Michael B. schrieb:
>> Die haben bei vollem Akku nur einstellig W Stromaufnahme.
>
> Bei einer entsprechend großen USV kommst Du damit nicht hin. Und selbst
> bei nur 5 Watt wären das ca. 12€/J
>
> Zudem hast Du in einem anderen Kommentar anders geschrieben.
>
> Michael B. schrieb:
>> Na ja, Das skaliert "untenrum" eher beschissen. Ich schätze daß die USV
>> aus dem Link so 30W Leerlaufverluste hat.

Ist beides richtig für eine KLEINE (<1kw) LINE-INTERACTIVE USV.

Sie wird etwa 20-30W Verluste im Batteriebetrieb haben, aber weniger als 
5W
(typisch eher 2-3W) wenn sie am Netz hängt und der Akku voll ist.

Gilt NICHT für große USVs und/oder welche die Always-on sind, also immer 
die Last aus dem Akku versorgen udn bei neztbetrieb einfach nur den Akku 
nachladen.

Autor: vn n. (wefwef_s)
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Pressluft  wird sicher billiger sein als Sauerstoff,  und ungefährlicher 
ist es noch dazu...
Ein Magnetventil das stromlos offen ist,  und fertig. Drucküberwachung 
der Pumpe kann man ja dazu basteln.

Autor: Pat (Gast)
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Ich sehe bei der Druckflaschenvariante den großen Vorteil in der 
einfachen Wartung. Mit dem Blick auf das Manometer an der Flasche kann 
man schnell deren Füllstand überprüfen und mit einem kurzen Test auch 
das Umschalten auf die Notversorgung aus der Flasche. Mit dem 
vorhandenen Druck in der Flasche, deren Volumen und dem eingestellten 
Volumenstrom kann man einfach die Überbrückungszeit berechnen.
Bei der Batterievariante hängt die Überbrückungszeit an der benötigten 
Leitung und Kapazität der Batterie. Letztere lässt sich nicht mal eben 
schnell messen und unterliegt einer deutlichen Alterung.
Die tatsächliche Kapazität lässt sich nur in einem Test ermitteln. 
Während dessen hat man dann wieder keine Reserve mehr, also evtl. ne 
zweite Batterie zum wechseln.

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