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Forum: Offtopic Mäuse mit Tönen anlocken, erkennen und fangen


Autor: Mausfänger (Gast)
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Wir haben ein großes Problem mit Mäusen. Wir leben zwar nicht in der 
Nähe eines Bauernhofes oder einem Wald / Feld, dennoch treiben sich hier 
aus einem  ungekannten Grund eine große Zahl von Mäusen. Diese kommen 
entlang der Regenrinne unters Dach und fressen die Isolierung weg, um 
sich Nester zu bauen. Andere unterwandern die Garage und fressen auch 
dort an der Isolierung, woduch Wasser eindringt. Einige sind in die 
bodenhahen Rollladenkästen gekrochen und haben sich dort eingenistet. 
Gemerkt haben wird es nachdem eine den Gurt duchgefressen haben.

Die müssen jetzt weg!

Auf verschiedenen Seiten habe ich gelesen, dass man Mäuse mit Tönen 
anlocken kann, um sie in Fallen zu bekommen. Ich würde gerne die Mäuse 
dauerhaft schnell und effekttiv beseitigen, also idealerweise anlocken, 
in der Falle detektieren, als Maus erkennen und dann mit 230V schnell 
erledigen.

Kennt sich jemand damit aus?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Mausfänger (Gast)
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Falls jemand den Gedanken hat, dass das brutal sein könnte:

Die Maus soll, wenn sie drin ist, schnell in die ewigen Jagdgründe, 
statt mit einer Mausefalle drinzuhängen und zappeld drauf zu warten, bis 
eine der Katzen die hier rumstreunen, sie entdecken. Eine solche Falle 
finde ich echt inhuman.

Auch die Alternative, ein Kappkäfig ist nicht so dolle, denn ich habe 
schon gesehen, dass die Katze versucht, die Maus da rauszupuhlen und das 
packt sie am Ende auch,  weil sie mit der Tatze reingeht, die Maus ans 
Gitte zieht und Stück für Stück was abbeisst, bis der Rest klein genug 
ist, um gänzlich durchs Gitter zu gehen.

230V sind da humaner, meine ich.

Wie macht man das sicher?

Die Fallen sollen in die Garage, mit einem großen Gitter drum herum, 
dass keine Katze oder was anderes dran kommt und sich was tut.

Autor: Kammerjäger (Gast)
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Mausfänger schrieb:
> Diese kommen
> entlang der Regenrinne unters Dach und fressen die Isolierung weg, um
> sich Nester zu bauen. Andere unterwandern die Garage und fressen auch
> dort an der Isolierung

Wie sehen die aus - sind die weiss?
Wenn ja dann dürfte das Problem bei dir liegen.

Wenn nein - bist du ein "Prepper" - hast du überall Nahrung gelagert?
In eine Falle werden die nicht so ohne weiteres gehen, weil vermutlich 
genügend  Nahrung vorhanden ist.
Ich würde es mit einer Lebendfalle (genügend gross) versuchen und
nicht mit Speck locken sondern mit schokoladeüberzogene Nüssen !.
Das ist wie bei uns Zweibeiner, Schokolade zieht immer.(kein Scherz)
Wer weis am Ende sind es kleinwüchsige Ratten :-(die fressen wirklich 
alles)

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Hm, sagt der Volksmund: Mit Toenen faengt man Maeuse? oder doch eher mit 
Speck...
Nimm die gute, alte "analoge" Mausefalle, die die Maus per Federkraft 
zerbatzt.

Gruss
WK

Autor: rbx (Gast)
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Ich weiß nur das Mäuse Katzen anlocken (wenn kleines Dorf, dann so 
ziemlich alle Katzen, aus dem Dorf, die nach draußen dürfen).

Nicht alle Katzen fressen die (will nur spielen..).

Elekro: man könnte gucken, welche der Katzen am wildesten/geduldigsten 
hinter den Mäusen her ist.

Umgekehrt: Katzen bezahlen gelegentlich mit toten Mäusen (für einen 
netten Platz o.ä.)
Wie kann man Katzen (bei treffendem "Profil") passend entlohnen?
;)

Beitrag #5683522 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: user2 (Gast)
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Aus die Maus schrieb im Beitrag #5683522:
> Dauerbeschallung mit "Rammstein" vertreibt fast alles.

"Herzilein" & Co. wirken viel besser :-)

Autor: Thomas (Gast)
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user2 schrieb:
> Aus die Maus schrieb:
>> Dauerbeschallung mit "Rammstein" vertreibt fast alles.
>
> "Herzilein" & Co. wirken viel besser :-)

Wenn man noch Helene Fischer nimmt und das Ganze über 446 PMR oder CB 
sendet, hat man einen ECM-Generator

Autor: Mausefreund (Gast)
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Hi!

Es gibt entsprechende Köder, welche ein Gift enthalten, wodurch die 
Mäuse getötet werden. Von "230-Volt-Lösungen" halte ich nichts. Dies ist 
zu gefährlich und vor allem experimentierst du mit der Maus, denn vorher 
weißt du nicht wie effektiv die Maus getötet wird. Das ist nicht okay.

zudem musst du sicherstellen, dass es sich um die Hausmaus handelt und 
nicht um eine geschützte Art!

Das Beste ist den Mäusen die Futter-Grundlage zu entziehen. Ganz 
offensichtlich hapert es da etwas.

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Mäusegift-Köder - Sanfter Tod.

Gibt spezielle Sorten, da stinkt der Kadaver nicht,sondern trocknet nur 
zur Mumie.

In meinem alten Haus (Dorf) waren sie auch überall auf Futtersuche.
Roch auch sehr nach Maus. Unangenehm.

Jetzt nicht mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mausefreund (Gast)
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PS: Mäuse sind lernfähig. Wenn die den Lockton (oder auch das Futter in 
der Falle) einmal mit etwas Unschönem (Artgenossen werden gefangen) 
verknüpft hat ist Schluss.

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Thomas schrieb:
> Wenn man noch Helene Fischer nimmt


Nee.

Feine Sahne Fischfilet ist wohl künstlerisch und klanglich viel besser 
geeignet....

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Mausefreund schrieb:
> Mäuse sind lernfähig.

Du verwechselst das mit Ratten.

Die schicken extra eine vor zur Selbstaufopferung.

Die Mäuse treffen sich doch sogar in den diversen Fallen - zu sehen in 
Youtube

Beitrag #5683540 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: user2 (Gast)
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Mausefreund schrieb:
> Es gibt entsprechende Köder, welche ein Gift enthalten, wodurch die
> Mäuse getötet werden. Von "230-Volt-Lösungen" halte ich nichts. Dies ist
> zu gefährlich und vor allem experimentierst du mit der Maus, denn vorher
> weißt du nicht wie effektiv die Maus getötet wird. Das ist nicht okay.
>
> zudem musst du sicherstellen, dass es sich um die Hausmaus handelt und
> nicht um eine geschützte Art!

Und wodurch kann ein Gift die Hausmaus besser von anderen unterscheiden 
als die 230V-Lösung?

Autor: Mausorama (Gast)
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Mausfänger schrieb:

> 230V sind da humaner, meine ich.
>

Verbrennen findest du "human"? (Es sollte ja eigentlich eher 'musan' 
sein).
Wenn dabei ein Brand entsteht, wird jede Versicherung dir eine grobe 
Fahrlässigkeit vorwerfen und nicht bezahlen.

Was die Töne angeht: Locktöne zu entwerfen ist zu aufwendig, und die 
Mäuse sind schlau. Eher funktioniert das Verscheuchen mit (für deren 
Ohren) nervigen zerhackten Sweeps im Ultraschallbereich, das hindert sie 
aber im allgemeinen nur daran, dort Nester aus vorgefundenem Material zu 
bauen.

Was wiederum sehr gut zu funktionieren scheint, sind vibrierende Geräte, 
wie ein Kühlschrank. Orion-Produkte würde ich nun allerdings nicht grade 
in den Rollkasten einführen (Wortspiele unbeabsichtigt).

Ein paar alternative Tips (selbst ausgetestet und für gut befunden):

- Ritzen mit Stahlwolle 'abdichten'. Da gibt es eine Sorte, die aus 
scharfen schmalen Stahlbändern besteht, die Mäuse machen sich da nicht 
mal Mühe, die aus den Ritzen zu schubsen (was sie mit allem andern 
Material gut hinkriegen)
- Strategisch mausige Kreuzungspunkte mit Minzöl tränken oder einfach 
eine offene Minzölflasche vom 'dm' hinstellen. Das hält eine Weile vor 
und senkt die Attraktivität, sich dort aufzuhalten oder dran 
herumzunagen.
- Holzwollespäne in der Isolation (z.b. anstatt Glaswolle) mit 
(ungelöschtem) Kalk bepudern und abdichten. Der Kalk brennt den Viechern 
an den Schleimhäuten rum, so dass sie sich (im Gegensatz zur pieksigen 
Glaswolle) nicht weiter durcharbeiten oder dort Nester bauen. Den Kalk 
kann man offenbar auch anstatt Minzöl verteilen, Problem ist nur, dass 
er Feuchtigkeit zieht und auch sonst organische Materie angreift. Dafür 
muss man wiederum mit Minzöl und Gummi etwas aufpassen.

Autor: Hunting (Gast)
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ER will die Mäuse ja wohl schon vor dem Eindringen in das Dachgeschoss, 
Garage, Gurtkästen etc. eliminieren, oder lese ich das falsch?

Beitrag #5683599 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: hmm (Gast)
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Mausfänger schrieb:
> Kennt sich jemand damit aus?

Ja! Mach kein Problem, wo keines ist!

Mit Tönen anlocken... Ideen. Eine Maus lockt man mit Geruch an!

Die stinknormalen Schlagfallen nehmen und den Auslöser
mit Nutella bestreichen. Richtig fest unter den Haken drücken
die Pampe.
Alternativ wenn du keine Haustiere hast die Apetitt auf tote Mäuse
haben: Mausgift in tausend Varianten.

Beide Varianten sind erfolgreich und völlig i.O.

Grundeigentümer haben m.W. die Pflicht, Schädlinge (Ratten, Mäuse)
zu bekämpfen.

Autor: Cornellius (Gast)
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Mäuse passen auf jeden Fall durch ziemlich kleine Löcher:
Youtube-Video "How small a hole can a mouse get through?  Experiments."

Autor: TestX (Gast)
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Hol dir prof. Hilfe ...ein paar von den Giftködern mit Blutverdünner und 
gut...wirkt schnell und zuverlässig. Alles andere ist Murks.

Ansonsten bei einer größeren Anzahl Eimerfallen mit Erdnussbutter...

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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hmm schrieb:
> Mausfänger schrieb:
>> Kennt sich jemand damit aus?
>
> Ja! Mach kein Problem, wo keines ist!
> Mit Tönen anlocken... Ideen. Eine Maus lockt man mit Geruch an!

Vereinfacht gesagt: mit Futter.

> Die stinknormalen Schlagfallen nehmen und den Auslöser
> mit Nutella bestreichen

Erdnußbutter mögen die auch. Oder alle Arten von Nüssen. Die 
Schlagfallen sind zwar offiziell verboten, kaufen kann man sie aber 
immer noch. Notfalls im Internet.

Ich hatte vor ein paar Jahren auch mal Mäuse auf dem Dachboden. Zwei 
Fallen aufgestellt und 5 tote Mäuse später war der Spuk vorbei. Eine 
habe ich lebend gefangen - die verkroch sich vor meinen Augen in einem 
Karton mit Putzlappen. Ich habe den Karton rausgetragen und sie draußen 
in eine Schneewehe plumpsen lassen. In den Augen eines Tierschützers 
sicher "humaner", ich zähle die trotzdem als tot.

Am effektivsten gegen Mäuse hilft aber immer noch eine Katze. Oder 
mehrere, je nachdem wie groß das Grundstück ist.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Mäuse passen auf jeden Fall durch ziemlich kleine Löcher:
Hmm... das wäre jetzt eine Frage der Geschwindigkeit
und "wieviel Maus" als "ging durch" zählt. **fg**

Übrigens, das mit den 230V ist eine Schnapsidee und auch nicht leidlos 
für die Maus. Da finde ich eine kräftige Schlagfalle immer noch weit 
besser, da ist wenigstens sofort Schluss, anstatt die Maus lange mit 
Strom herumkokeln zu lassen. Aber ich hätte Dir den Gestank gegönnt, da 
hättest Du noch sehr lange was von der Maus gehabt.

Grundsätzlich vertrete ich eher die Meinung, daß man nicht alles töten 
muß, was einen stört. Außer es handelt sich um Menschen, die Mäuse mit 
230V dahinkokeln lassen. Da mache ich gerne eine Ausnahme und würde 
solche Idioten auch gerne mal eine Weile an 230V zappeln lassen. 
Vielleicht auch 400V Drehstrom, die 10 Euro mehr für die Stromrechnung 
bezahle ich auch gerne.

Mäuse kann man auch ziemlich gut vergrämen oder ihnen Hindernisse in den 
Weg bauen, die sie nicht überwinden können.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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Wenn man mal die Schnapsidee mit den 230V außen vor läßt, dann scheint 
mir die Idee, sich Profihilfe zu holen, die mit Abstand vernünftigste! 
Es geht ja offensichtlich nicht um ein "paar" Mäuse, sondern um eine 
ganze Menge und da wird der Kammerjäger sicher die Erfahrung mitbringen, 
wie man die Sache schnell erledigt und auch, wie man Vorsorge betreibt! 
Und daß Katzen nicht wirklich helfen, habe ich auch erst mit der Zeit 
lernen müssen. Wenn genug Mäuse da sind, scheinen die sich mit den 
Katzen irgenwie zu "arrangieren". Die Katze jagt natürlich hier und da, 
aber wenn genug Futter für die Mäuse da ist, scheint sie das überhaupt 
nicht zu stören! Das kann man auch bei den Fallen beobachten. Hat die 
Maus reiches Futterangebot im Haus, dann geht sie einfach nicht an die 
Falle. Hier ist kriminalistische Forschung angesagt!
Viel Glück und Erfolg jedenfalls...
Gruß Rainer

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Ben B. schrieb:
> Da finde ich eine kräftige Schlagfalle immer noch weit
> besser, da ist wenigstens sofort Schluss,
Naja, ist garantiert dass es immer den Kopf oder Nacken trifft?
Wenn die Maus grad blöd steht trifft es nur die Hüfte oder ein Bein und 
dann stirbt die auch elendig langsam.
Denke die sind nicht grundlos verboten!

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Mausfänger schrieb:
> Die Maus soll, wenn sie drin ist, schnell in die ewigen Jagdgründe,
> statt mit einer Mausefalle drinzuhängen und zappeld drauf zu warten, bis
> eine der Katzen die hier rumstreunen, sie entdecken. Eine solche Falle
> finde ich echt inhuman.

Die klassischen Schlagfallen sind so konstruiert, dass sie (meistens) 
der Maus das Genick brechen. Einen schnelleren Tod gibt es nicht.

> 230V sind da humaner, meine ich.

Ganz sicher nicht

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Kammerjäger kann nur mit Gift. Alles andere dauert zu lange, so daß es 
niemand bezahlen möchte.

Und Katzen? Naja, eine satte Katze jagt nicht, sondern legt sich 
schlafend in die Sonne. Also wenn mehr Mäuse da sind als Bedarf für die 
Katzen, dann halten die sich natürlich. Sowas nennt man Natur, wer damit 
ein Problem hat, soll in eine Plattenbausiedlung wie Berlin-Marzahn 
ziehen. Dort hat man solche Probleme nicht.

Beitrag #5683739 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: im Keller (Gast)
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Intelligenz: Maus > Mensch ;-)

Autor: Hunting (Gast)
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Also er möchte somit alle Mäuse im Umkreis seiner Heimstätte vernichten.
Bald dann auch die Marder, Ratten, Eichhörnchen,...

Hat was von lingua tertria imperia.
Das ist krank und völlig abartig.

Das passiert immer wenn man sich Dinge nicht im Vorfeld mal von Anfang 
bis zum Ende durchdenkt und den Schwachsinn erst mal in die Runde 
stellt.
Als sich noch klein und ganz jung war, ging es mir auch manchmal so.
Dann kommt irgenmwann die Reife................

;-)

Autor: rbx (Gast)
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Mir fällt noch etwas anderes ein. Viele Insekten hatten (und haben?) 
große Wassernot. Ameisen in der Küche wirklich nur auf den Wasserkocher 
scharf. Die wenigen Ameisen, die es in die Küche geschafft haben 
(täglich so 20-30) hatten einen relativ weiten Weg hinter sich 10-50m 
vom Hauptbau).

Viele andere Insekten sind ertrunken - normalerweise passiert das 
gelegentlich, dass ein Insekt im Wasserglas ertrinkt. Das letzte Jahr 
gab das recht oft - oder es ist eine neue Mode bei den Insekten 
ausgebrochen.
(Wasserglas- und Kaffetassen-Suizid-Kommandos..)

Autor: Michael W. (dbru61)
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Ma> Auf verschiedenen Seiten habe ich gelesen, dass man Mäuse mit Tönen
> anlocken kann, um sie in Fallen zu bekommen. ...
> Kennt sich jemand damit aus?

Kann mich entsinnen, daß sowas in der Art vor geraumer Zeit schonmal 
durchgeführt wurde, hier irgendwo im Weserbergland. Gab dann aber 
irgendwelche Probleme mit den Kindern oder so...

Autor: MaWin (Gast)
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Mausfänger schrieb:
> Kennt sich jemand damit aus

Der Rattenfänger von Hameln. Ach nee, der köderte ja Dumme.

Mausefreund schrieb:
> Es gibt entsprechende Köder, welche ein Gift enthalten, wodurch die
> Mäuse getötet werden

Auch du Scheisse, die Maus frisst das Thallium, schleppt sich mit 
letzter Kraft über den Hof, die Hauskatze hat endlich auch mal Erfolg 
bei der Mäusejagd, und die Tochter weint dann wochenlang wegen der 
qualvoll verendeten Katze.

Nur die Allerblödesten nutzen Gift.

Mausfänger schrieb:
> sich hier aus einem  ungekannten Grund eine große Zahl von Mäusen

Stopft halt nicht alle eure Essenreste in Klo und Spüle, sondern bekommt 
mal den Arsch vom Sofa und latscht zur grünen Tonne.

Autor: Rainer V. (a_zip)
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MaWin schrieb:
> sich hier aus einem  ungekannten Grund eine große Zahl von Mäusen

...und genau diesen unbekannten Grund nennt dir der Rattenfänger 
(Kammerjäger). Mäuse nagen auch problemlos massive Rückwände von Küchen- 
Vorratsschränken durch, sofern dort was zu holen ist. Und Mäuse sind 
immer da, wo's was zu holen gibt! Ohne jetzt meine eigenen Erfahrungen 
hier wortreich auszubreiten, kann ich sagen, man ist eigentlich immer 
selbst schuld. Also gilt, Ursachen beseitigen! Und das Problem löst 
sich!!
Gruß Rainer

Autor: asfdsafdfd (Gast)
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Autor: Rainer V. (a_zip)
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...und als kleine Geschichte nebenbei...hatte eine wohl extrem sensible 
Maus im Haus, die mir wochenlang jeglichen Köder aus der Schlagfalle 
geklaut hatte. Egal was und wie fest in die Zunge gedrückt...am nächsten 
Morgen war der Köder weg! Und eines Abends habe ich sie gesehen, bei 
einem Gläschen Wein nach dem Abendbrot. Ein wohlgenährtes Tier mit den 
berühmten glänzenden, schwarzen Augen. Ihre Arbeit an der Falle ist wohl 
nur mit der eines Bombenentschärfers zu vergleichen gewesen. Und sie hat 
den Köder herausoperiert! Die ganze Falle eingeölt war kaum gespannt auf 
den Boden zu setzten und trotzdem...ich habe dann eine Lebendfalle 
besorgt und nach 3 Tagen endlich Erfolg. Habe den Mausekönig dann weit 
entfernt vom Haus in einem Waldstück ausgesetzt, nicht ohne noch einmal 
still Respekt zu zollen! Hört sich sicher blöd an, war aber so!
Gruß Rainer

Autor: Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)
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Ben B. schrieb:
> Und Katzen? Naja, eine satte Katze jagt nicht, sondern legt sich
> schlafend in die Sonne. Also wenn mehr Mäuse da sind als Bedarf für die
> Katzen, dann halten die sich natürlich.

Wenn im April der Kater kommt, sind das im Mai auch genug Katzen.

> Sowas nennt man Natur

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Rainer V. schrieb:
> ich habe dann eine Lebendfalle
> besorgt und nach 3 Tagen endlich Erfolg. Habe den Mausekönig dann weit
> entfernt vom Haus in einem Waldstück ausgesetzt, nicht ohne noch einmal
> still Respekt zu zollen!

Genau dasselbe ist ihr passiert, nachdem sie die Nudeln aus meinem 
Keller gefressen hatte und nicht mehr raus kam.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Bei mir hat sich das auf natürliche Weise erledigt...

Und seit 3 Katzen draußen auf Streife sind ist auch keine Maus mehr
im Haus...

Vergiften ist wohl die dümmste Variante, wenn dann der Kadaver irgend
wo verfault und die 230 Volt Lösung ist wohl eine der grauslichsten so
wie der elektrische Stuhl es war...

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Wir sind die Mäuse auf folgende Art losgeworden: Haben überall 
Mickymaus-Hefte rumliegen lassen; durch den hohen "Fremdschäm-Faktor" 
sind die Mäuse alle eingegangen.

Autor: Burkhard K. (buks)
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MaWin schrieb:
> die Maus frisst das Thallium

Älteres Semester? Bitte mal Wissensstand updaten! [1]

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rodentizid#Altgifte

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Ben B. schrieb:

> Und Katzen? Naja, eine satte Katze jagt nicht, sondern legt sich
> schlafend in die Sonne.

Quatsch mit Sauce. Mäuse jagen nicht, um zu leben, sondern sie leben, um 
zu jagen.

> Sowas nennt man Natur, wer damit
> ein Problem hat, soll in eine Plattenbausiedlung wie Berlin-Marzahn
> ziehen. Dort hat man solche Probleme nicht.

Auch nur eingeschränkt zutreffend. Ich kenne mindestens eine 
Plattenbausiedlung, wo Eichhörnchen die Wände hoch geklettert sind und 
die Isolierung zum Nisten verwendet haben. Genau das scheint auch das 
Problem von Mausfänger zu sein.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Geh mal in den Landwirtschaftladen, oder Baumarkt. Dort gibt es 
Metallgitter, mit zB 1cm maschenweite. Das ist auch biegbar. Das 
ueberall einbauen, und gut ist.

Autor: Der M. (mhh)
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Autor: Mani W. (e-doc)
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Zitronen F. schrieb:
> mit zB 1cm maschenweite. Das ist auch biegbar. Das
> ueberall einbauen, und gut ist.

Für fette Mäuse schon, aber bei jungen Mäusen ist die Maschenweite
zu groß...

Ich hatte schon kleine Mäuse in Schaltnetzteilen von E-Herden, da waren
die Lüftungslöcher nur 6 mm und rund, trotzdem hat es eine Maus 
geschafft,
einen Kurzschluss und Totalausfall war dann die Folge, wobei die kleine
Maus wie Chips knisterte als ich sie mit einer Spitzzange entfernte...

Besser wäre ein feines Sandgitter mit 2 mm Maschenweite...

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wenn das Gitter zu fein ist, wird es einfach durchgebissen. Damit hatte 
ich mal Probleme bei einem Käfig für Gerbile, die ich als Haustier 
hielt.

Die Katze hatte mir beim Einfangen geholfen :-)

Autor: Jemin K. (jkam)
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6 mm? Nie im Leben. Da war irgendwo ein größeres Loch.

Autor: Mani W. (e-doc)
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Jemin K. schrieb:
> 6 mm? Nie im Leben. Da war irgendwo ein größeres Loch.

Hundert pro, die Maus war nur 3-4 cm lang, ohne Schwanz...

Die Lüftungslöcher waren lt. Schiebelehre 6mm, eine andere Möglichkeit
in das Netzeil war nicht gegeben...

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Mani W. schrieb:
> Jemin K. schrieb:
>> 6 mm? Nie im Leben. Da war irgendwo ein größeres Loch.
>
> Hundert pro, die Maus war nur 3-4 cm lang, ohne Schwanz...
>

Das klingt nach einer jungen Afrikanischen Zwergmaus. Woher mag die wohl 
gekommen sein?

Autor: U. B. (pasewalker)
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Mäuse sind musikalisch.

Zumindest weibliche Exemplare kann man akustisch anlocken:
https://www.spektrum.de/news/musikalische-maeuse/1168288

Also muss man den Plagegeistern einfach Chopin o.ä.
vorspiele, natürlich auf dem Mäuseklavier:
Youtube-Video "Wenn Mäuse Klavier spielen 😊"

Autor: H-G S. (haenschen)
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Auf youtube gibts diese Eimer-Fallen ...

Autor: Stefan T. (stefan_t741)
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> Ich hatte schon kleine Mäuse in Schaltnetzteilen von E-Herden, da waren
> die Lüftungslöcher nur 6 mm und rund, trotzdem hat es eine Maus
> geschafft,
> einen Kurzschluss und Totalausfall war dann die Folge, wobei die kleine
> Maus wie Chips knisterte als ich sie mit einer Spitzzange entfernte...
>
> Besser wäre ein feines Sandgitter mit 2 mm Maschenweite...

Kann ich bestätigen.

Neulich beim Umbau eines Schaltschranks hab ich auch eine Maus aus nem 
3pol. Diazed- Sicherungssockel entfernt. Der Schrank war sicher 
dauerhaft verschlossen, einzige Öffnungen waren ein paar PG 13,5- Löcher 
ohne Kabelverschraubungen auf der Oberseite.
Selbstmord ist auch eine Lösung...

Autor: Frank S. (schroederde)
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Ich kann Klebefallen empfehlen. Einfach zu reinigen, bevor es anfängt zu 
stinken.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Percy N. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Jemin K. schrieb:
>>> 6 mm? Nie im Leben. Da war irgendwo ein größeres Loch.
>>
>> Hundert pro, die Maus war nur 3-4 cm lang, ohne Schwanz...
>>
>
> Das klingt nach einer jungen Afrikanischen Zwergmaus. Woher mag die wohl
> gekommen sein?

Aus ... Afrika?

(zu naheliegend?)

Autor: Mani W. (e-doc)
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Frank S. schrieb:
> Ich kann Klebefallen empfehlen.


Tierschutz ist für Dich ein Fremdwort?

Und noch eine grausame Handlung befürworten?



Die Klebefalle für Kleinnager ist eine der grausamsten Methoden der 
Tiervernichtung. Wer es sich antun möchte, kann sich dies Video 
anschauen. Die Tiere kleben mit den Körperteilen, mit denen sie die 
Klebefläche berührt haben, sofort fest. Bei ihrem Befreiungskampf können 
sie mit immer weiteren Körperstellen mit dem Klebstoff in Berührung 
kommen und so immer weiter festkleben. Sie reißen sich Haut und Fell aus 
und manchmal beißen sie sich gar die eigenen Beine ab, um frei zu 
kommen. Ihr Tod kann tagelang dauern. Als Entsorgungsmethode wird oft 
empfohlen, das lebende Tier gemeinsam mit der Falle in den Müll zu 
werfen.


https://www.vegan.eu/klebefallen/

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Axel S. schrieb:

> Aus ... Afrika?
>
> (zu naheliegend?)

Im Gegenteil, viel zu weit weg für so kleine Mäusefüßchen.

Autor: Frank S. (schroederde)
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Mani W. schrieb:
> Frank S. schrieb:
>> Ich kann Klebefallen empfehlen.
>
> Tierschutz ist für Dich ein Fremdwort?
>
> https://www.vegan.eu/klebefallen/

vegan.eu. Ja, das sind mir die Richtigen:) Ich stelle die Klebefallen 
auch nach den neuesten Feng Shui Richtlinien auf. Da hat sich noch keine 
Maus beschwert.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Frank S. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Frank S. schrieb:
>>> Ich kann Klebefallen empfehlen.
>>
>> Tierschutz ist für Dich ein Fremdwort?
>>
>> https://www.vegan.eu/klebefallen/
>
> vegan.eu. Ja, das sind mir die Richtigen:) Ich stelle die Klebefallen
> auch nach den neuesten Feng Shui Richtlinien auf. Da hat sich noch keine
> Maus beschwert.

Gibt's in Deiner Nähe Teer und Federn?

Autor: H-G S. (haenschen)
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Bau eine Eimerfalle und fahre sie in den Wald ein paar km weiter ...

Autor: Frank S. (schroederde)
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H-G S. schrieb:
> Bau eine Eimerfalle und fahre sie in den Wald ein paar km weiter ...

Zu aufwändig. Meine Restmülltonne hat doch genug Platz.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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-1 lesenswert
nicht lesenswert
Frank S. schrieb:
> H-G S. schrieb:
>> Bau eine Eimerfalle und fahre sie in den Wald ein paar km weiter ...
>
> Zu aufwändig. Meine Restmülltonne hat doch genug Platz.

Falls die feuerfest ist, sollte das auch mit dem Teer und den Federn 
funktionieren. Sicherheitshalber solltest Du es zunächst ohne Maus 
probieren.

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