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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ungerader Lebenslauf/Studiumabbruch - suche Tipps/Hilfestellung


Autor: Bt E. (p4s)
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Hallo,

ich beschäftige mich derzeit damit, welchen Weg ich als nächstes 
einschlagen soll. Hoffentlich könntet ihr mir einige Erfahrungswerte 
oder Tipps auf dem Weg geben.
Zu meiner Situation:
- 24 Ausbildung als Elektroniker Luftfahrt abgeschlossen/nebenbei 
Funkamateur freizeitmäßig gemacht
- 2 Jahre Elektronikreparatur auf Platinenebene
- 1 Jahr direkt am Flugzeug gearbeitet
Dann habe ich mit 27 ein Studium Richtung Elektrotechnik angefangen. Der 
Grund war, dass die Löhne in der Luftfahrt sehr niedrig sind und es im 
hohen Alter recht kritisch wird. Dann habe ich mit 27 ein Studium 
Richtung Elektrotechnik angefangen. Der Grund war, dass die Löhne in der 
Luftfahrt sehr niedrig sind und es im hohen Alter recht kritisch wird. 
Nach 2 Jahren muss ich das Studium nun leider abbrechen (trotz hohen 
Lernaufwand kein Erfolg).
Während dieser Zeit konnte ich mir einiges Neues aneignen und frage 
mich, welchen Schritt ich als nächsten einschlagen soll. Ich habe die 
Möglichkeit, ein 1 Jahr verkürzt meinen Techniker zu machen, um 
wenigstens einen Abschluss zu erhalten und wäre dann 30 Jahre alt 
(momentan 29). Derzeit befinde ich mich in einer persönlichen Krise und 
denke andauern nach, was ich früher alles besser könnte. Mit 30 habe ich 
das Gefühl mit einer Ausbildung, 3 Jahre Berufserfahrung, abgebrochenes 
Studium+Techniker kaum etwas erreicht zu haben. Gehaltsmäßg wäre ich 
immer noch auf den Stand, wie nach der Ausbildung.
Meine Bekanntschaften haben ihren Master abgeschlossen oder gehen schon 
einer festen Anstellung mit einigen Jahren Berufserfahrung nach.
Den Weg, den ich mir derzeit vorstellen kann, ist, dass ich in meinen 
Jahr meinen Technikerabschluss habe und dann nach einen Job in 
verschiedenen Elektronikbereichen suche.
Für mich kommt die Frage auf, wie ich mich bei der Jobsuche und meinen 
Studiumabbruch am besten darstellen sollte.
Vielleicht habt ihr noch Ideen, auf die ich selber nicht komme, was ich 
außer dem Techniker nach meinen Studiumabbruch sinnvoll wäre.​

Viele Grüße,

: Bearbeitet durch User
Autor: Ätschi-Bätschelor Of Nahles-Engineering (Gast)
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Deinen Werdegang finde ich gar nicht schlimm. Du hast eine solide 
Ausbildung und 3 Jahre BE. Hast dich halt mal am Studium versucht. War 
leider nichts. Aber ein Techniker ist doch auch etwas wert. Würde den 
Techniker auf jeden Fall machen. Rechtzufertigen brauchst du dich dafür 
doch nicht, Studium war halt zu theoretisch/ mathematisch. Da ist der 
praxisbezogene Techniker doch der logische Schluss.

Autor: Nicht W. (nichtsowichtig)
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Tipp: Studium durchziehen.

Autor: Kiez Paule (Gast)
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Wenn du beim Techniker im zweiten Jahr einsteigen darfst, hast du ja 
mindestens dein "Vordiplom". So war das zumindest als es Dipl. Ing. noch 
gab.

Kann ja dann nicht so erfolglos gewesen sein ;)

Autor: Karl (Gast)
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Nicht W. schrieb:
> Tipp: Studium durchziehen.

Kein guter Tipp. Für manche ist das nichts.

Autor: Hans (Gast)
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Ich finde zum Studium gehört auch einzusehen, dass es vielleicht keine 
so gute Wahl war (das Fach oder insgesamt ein Studium).

Mir sind einige über den Weg gelaufen, vor mir angefangen, teils jetzt 
noch Jahre nach meinem Abschluss immer noch dort, die in mehreren 
Fächern (>4) die dritten Prüfungsversuche nutzen mussten. Und dort auch 
mit einer 4 rauskamen, was auch oft den Beigeschmack hat, dass die Profs 
die Leute nach so langer Zeit nicht rausprüfen wollen...


Nicht jeder ist für die Theorie gemacht, die Kunst ist heraus zu finden 
was einem liegt und Spaß macht und genau das verfolgen.


Also der logische Schluss ist der Techniker, hau rein :-)

Autor: r c (Gast)
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Ich denke du solltest den Techniker machen. Dann hast du durchs Studium 
eben effektiv 1 Jahr verloren, na und?

Ich finde deinen Lebenslauf auch nicht schlimm.

Wahrscheinlich vergleichst du dich momentan vor allem mit deinen 
ehemaligen (wahrscheinlich deutlich jüngeren) Kommilitonen, bei denen 
alles bisher nach Schema F gelaufen ist.
Das bleibt auch bei vielen von denen nicht so.

Mach dich nicht schlecht, du bist gut ausgebildet, hast Berufserfahrung 
und gehörst noch nicht zum alten Eisen.

Alles gut!

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Karl schrieb:
Nicht W. schrieb:
>> Tipp: Studium durchziehen.
>> Kein guter Tipp. Für manche ist das nichts.
Wem das Studium recht schwer fällt, der sollte dran denken, dass es 
hinterher nicht unbedingt und zwingend einfacher werden wird.

Malte W. schrieb:
> Dann habe ich mit 27 ein Studium Richtung Elektrotechnik angefangen. Der
> Grund war, dass die Löhne in der Luftfahrt sehr niedrig sind und es im
> hohen Alter recht kritisch wird.
Ziemlich kruder Gedankengang, eigentlich.

> - 2 Jahre Elektronikreparatur auf Platinenebene
Das kannst du doch mit dem bisherigen Wissen problemlos in jeder Branche 
machen. Das muss keineswegs "die Luftfahrt" sein. Leute, die 
Schaltpläne verstehen und Baugruppen reparieren können, werden bei jedem 
Fertiger gebraucht.

> Meine Bekanntschaften haben ihren Master abgeschlossen oder gehen schon
> einer festen Anstellung mit einigen Jahren Berufserfahrung nach.
Willst du unbedingt irgendwem "gefallen" oder vor irgendwem besser 
"dastehen"? Ist doch egal, was andere tun. Ich kenne Leute, die sind 
Doktor, Geschäftsführer und Bürgermeister. Ich bin ihnen nicht 
neidisch...

r c schrieb:
> Ich denke du solltest den Techniker machen.
> Dann hast du durchs Studium eben effektiv 1 Jahr verloren, na und?
So sehe ich das auch.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Lothar M. schrieb:

>> - 2 Jahre Elektronikreparatur auf Platinenebene
> Das kannst du doch mit dem bisherigen Wissen problemlos in jeder Branche
> machen. Das muss keineswegs "die Luftfahrt" sein. Leute, die
> Schaltpläne verstehen und Baugruppen reparieren können, werden bei jedem
> Fertiger gebraucht.

Es gibt aber nicht besonders viele Nischen wo man mit Reparatur viel 
Asche macht. Das war doch die Motivation vom TE für sein abgebrochenes 
Studium. Es ist auch nicht so daß man einen schlechten Bachelor mit 
Kußhand nimmt. Und aus einem Studienabbrecher wird auch nicht zwingend 
ein guter Techniker.

Autor: GanBei (Gast)
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Malte W. schrieb:
> Der Grund war, dass die Löhne in der Luftfahrt sehr niedrig sind und es
> im hohen Alter recht kritisch wird.

So würde ich das auf Rückfrage im Vorstellungsgespräch nicht sagen. 1. 
Weisst du nicht was in 40 Jahren ist. Und 2. Sollte bei der Studienwahl 
das Interesse am Fach überwiegen, und nicht die Angst vor der Zukunft.

Malte W. schrieb:
> Nach 2 Jahren muss ich das Studium nun leider abbrechen (trotz hohen
> Lernaufwand kein Erfolg).

Wie erfolglos? Wie viele Scheine hast du bestanden? Viele Menschen 
glauben, dass man durch herausfordernde Aufgaben extrem wächst. Selbst 
wenn man letztlich scheitert und so die Grenzen aufgezeigt bekommt. Auch 
das lässt sich irgendwie positiv argumentieren, wenn du selbst daran 
glaubst dort etwas gelernt zu haben.

Malte W. schrieb:
> Ich habe die Möglichkeit, ein 1 Jahr verkürzt meinen Techniker zu
> machen, um wenigstens einen Abschluss zu erhalten und wäre dann 30 Jahre
> alt (momentan 29).

Gute Idee. Mach das. IAV zahlt Technikern im Haustarif 55k. 5 Jahre 
später sieht die Welt ganz Jahres. Du bist im Vergleich zu geradlinigen 
Lebensläufen vielleicht etwas später dran, aber die Diplomer brauchten 
früher durchschnittlich 14 Semester und waren wegen G9 und Wehrdienst 
bereits 27 Jahre, bevor die Arbeit losging. Eig hast du ja nur ein Jahr 
verloren. Bei 45 Arbeitsjahren bis zur Rente spielt das keine Rolle.

Beitrag #5685545 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: dem Personaler sein Personaler (Gast)
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mache deinen Techniker, denke immer daran, du machst das für dich, nicht 
für andere.

Dein Lebenslauf ist ok, es kommt auch drauf an, wie man mit Niederlagen 
umgehen kann.

Mein Lebenslauf ist auch nicht der eines jeden Schema F Absolventen, 
habe trotzdem einen gute Anstellung mit ansprechenden Gehalt bekommen, 
man muss halt wissen was man will und nicht auf jeden daher gelaufenen 
Möchtegern hören...


Lieber einen guten Techniker, als einen schlechten Bachelor/Master!

Autor: Marten Morten (Gast)
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Michael X. schrieb:
> Es gibt aber nicht besonders viele Nischen wo man mit Reparatur viel
> Asche macht.

Handy-Reparatur soll momentan recht gut laufen. Zum Teil, wie bei 
Samsung, sogar durch den Hersteller unterstützt. Wie lange das anhalten 
wird weiß natürlich keiner. 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Smartphone-Reparatur-Besuch-in-der-Handyklinik-4128845.html

> Es ist auch nicht so daß man einen schlechten Bachelor mit
> Kußhand nimmt. Und aus einem Studienabbrecher wird auch nicht zwingend
> ein guter Techniker.

Ein schlechter Bachelor ist immer noch besser als gar nichts. Das 
Studium doch fertig zu machen finde ich keine schlechte Idee. Wenn das 
nicht geht, muss man nehmen was noch so geht, zum Beispiel dann den 
Techniker.

Autor: Cerberus (Gast)
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dem Personaler sein Personaler schrieb:
> Lieber einen guten Techniker,

Solange der TO das packt. Der Stoff ist dem eines Studiums recht
ähnlich. Wenn ich mir den Starttext des TO so durchlese (vor allem
zweimal den gleichen Satz), habe ich Zweifel, ob seine Mühe Früchte
tragen wird. Dem TO steht es frei einen Versuch zu wagen. Wenn der Markt
ihn dann nicht will, war es vergeudete Zeit. Die Firmen haben da
Ansprüche, die sie aber nicht kommunizieren. Mit dreißig kann man
schon zu alt sein.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cerberus schrieb:
> dem Personaler sein Personaler schrieb:
>> Lieber einen guten Techniker,
>
> Solange der TO das packt. Der Stoff ist dem eines Studiums recht
> ähnlich.

Spaßvogel.

Beitrag #5686146 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cerberus (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Spaßvogel.

Ne, die Dozenten sind oft die selben, kommen von der Uni oder FH.
Meinste, die nehmen unterschiedlich Stoff durch? Nur die Menge
ist beim Techniker geringer, weil die Studienzeit sonst nicht reicht.

Autor: Neugieriger (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Nur die Menge
> ist beim Techniker geringer, weil die Studienzeit sonst nicht reicht.

Das klang bei unseren Technikern aber ganz anders. Einige Techniker 
mussten, obwohl sie sich Mühe gaben, den Bachelor irgendwann aufgeben.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Dann habe ich mit 27 ein Studium Richtung Elektrotechnik angefangen.

Halte es für eine schlechte Idee ...

Wenn Du Dein Studium beendest bist Du schon zu ALT für den Deutschen 
Arbeitsmarkt , traurig , ist aber der Fall !!!

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Cerberus schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Spaßvogel.
>
> Ne, die Dozenten sind oft die selben, kommen von der Uni oder FH.
> Meinste, die nehmen unterschiedlich Stoff durch? Nur die Menge
> ist beim Techniker geringer, weil die Studienzeit sonst nicht reicht.

Das heißt Lehrer. Und es ist eine Schule. Und es gibt herzlich wenig 
Überschneidung.
Ich muß dem Cyblord doch mal recht geben.

Autor: Falk B. (falk)
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Malte W. schrieb:
> Hallo,
>
> ich beschäftige mich derzeit damit, welchen Weg ich als nächstes
> einschlagen soll. Hoffentlich könntet ihr mir einige Erfahrungswerte
> oder Tipps auf dem Weg geben.
> Zu meiner Situation:
> - 24 Ausbildung als Elektroniker Luftfahrt abgeschlossen/nebenbei
> Funkamateur freizeitmäßig gemacht
> - 2 Jahre Elektronikreparatur auf Platinenebene
> - 1 Jahr direkt am Flugzeug gearbeitet
> Dann habe ich mit 27 ein Studium Richtung Elektrotechnik angefangen. Der
> Grund war, dass die Löhne in der Luftfahrt sehr niedrig sind

Das halte ich für ein Gerücht.

> und es im
> hohen Alter recht kritisch wird.

Wieso? Dürfen ältere Arbeitnehmer nicht mehr in der Luftfahrtbranche 
arbeiten? Selbst Piloten arbeiten bis an die 60.

> Nach 2 Jahren muss ich das Studium nun leider abbrechen (trotz hohen
> Lernaufwand kein Erfolg).

Vielleicht auch kein Talent.

> Während dieser Zeit konnte ich mir einiges Neues aneignen und frage
> mich, welchen Schritt ich als nächsten einschlagen soll. Ich habe die
> Möglichkeit, ein 1 Jahr verkürzt meinen Techniker zu machen, um
> wenigstens einen Abschluss zu erhalten und wäre dann 30 Jahre alt
> (momentan 29).

Klingt OK.

> Derzeit befinde ich mich in einer persönlichen Krise und
> denke andauern nach, was ich früher alles besser könnte. Mit 30 habe ich
> das Gefühl mit einer Ausbildung, 3 Jahre Berufserfahrung, abgebrochenes
> Studium+Techniker kaum etwas erreicht zu haben. Gehaltsmäßg wäre ich
> immer noch auf den Stand, wie nach der Ausbildung.

Trolldetektor schlägt aus ;-)

> Den Weg, den ich mir derzeit vorstellen kann, ist, dass ich in meinen
> Jahr meinen Technikerabschluss habe und dann nach einen Job in
> verschiedenen Elektronikbereichen suche.

Klingt doch vernünftig.

> Für mich kommt die Frage auf, wie ich mich bei der Jobsuche und meinen
> Studiumabbruch am besten darstellen sollte.

Ganz einfach. Es war eine Erfahung, welche dich gelehrt hat, daß dein 
Talent woanders liegt. Mach einen guten Technikerabschluß und verkaufe 
dich damit.

Autor: Bt E. (p4s)
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Hallo,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich werde den Techniker auf 1 
Jahr verkürtzt absolvieren. Jedenfalls bin ich gespannt, ob man mit "30" 
auf dem Arbeitsmarkt noch gute Chancen hat. Ein einigermaßen anständiges 
Gehalt werde ich vermutlich vergessen können (3000 oder höher). Nur muss 
ich dann noch mein Bafög abbezahlen von dem Gehalt.
Ein Bekannter hat mich nun gefragt (jüngerer Ausbildungslehrgang von 
damals), ob er auch mit einem Studium anfangen sollte. Er hat auch 3 
Jahre in der Luftfahrtbranche (am Flugzeug) gearbeitet.  Ist man nach 30 
schon zu für den Arbeitsmarkt oder sollte men sich eher in seinem 
Bereich weiterarbeiten? Das Problem für ihn ist, dass er erst einen 
Arbeitgeber finden muss, der es ihm ermöglicht, eauf die nächsthöherere 
Lizenzebene zu kommen. Man benötigt sehr viel Praxiserfahrung und einen 
teuren Kurs für ein Flugzeugtyp besuchen muss.

Autor: Falk B. (falk)
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Bt E. schrieb:
> Hallo,
>
> vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Ich werde den Techniker auf 1
> Jahr verkürtzt absolvieren. Jedenfalls bin ich gespannt, ob man mit "30"
> auf dem Arbeitsmarkt noch gute Chancen hat.

Hat man. Das ist weniger eine Frage des Alters, als mehr eine Frage der 
inneren Einstellung und des Auftretens.

> Ein einigermaßen anständiges
> Gehalt werde ich vermutlich vergessen können (3000 oder höher).

Brutto ist das sicher drin. Aber wenn du so antanzt, nach dem Motto 
"naja, ich bin halt nur durchschnittlich, will aber fette Kohle machen" 
wird das eher schwierig. Du must was draufhaben und das auch gut 
verkaufen.

> Ein Bekannter hat mich nun gefragt (jüngerer Ausbildungslehrgang von
> damals), ob er auch mit einem Studium anfangen sollte.

Das muß er selber wissen. Und DU bist da sicher nicht der 
Ansprechpartner, denn für DICH ist das Studium eben nix.

> Er hat auch 3
> Jahre in der Luftfahrtbranche (am Flugzeug) gearbeitet.  Ist man nach 30
> schon zu für den Arbeitsmarkt

Da fehlt ein Wort. Nein, mit 30 ist man nicht zu alt für den 
Arbeitsmarkt, denn auch mit 40 oder 50 wollen oder müssen viele Leute 
ihren Job wechseln.
Viele verbessern sich dabei, einige steigen dabei ab.

> oder sollte men sich eher in seinem
> Bereich weiterarbeiten? Das Problem für ihn ist, dass er erst einen
> Arbeitgeber finden muss, der es ihm ermöglicht, eauf die nächsthöherere
> Lizenzebene zu kommen.

Dann muß er den suchen, wenn er glaubt, daß ihm das persönlich und 
finanziell viel nützt.

> Man benötigt sehr viel Praxiserfahrung und einen
> teuren Kurs für ein Flugzeugtyp besuchen muss.

Und wird dan trotzdem schlecht bezahlt? Glaub ich nicht.
Flugzeugmechaniker sind keine Postboten oder Putzkräfte, allerdings auch 
keine Ingenieure oder Vorstandsvorsitzenden.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Bt E. schrieb:
> Man benötigt sehr viel Praxiserfahrung und einen teuren Kurs für ein
> Flugzeugtyp besuchen muss.
Solche Weiterbildungsmaßnahmen bezahlt üblicherweise der Arbeitgeber. 
Ist das in der Luftfahrtbranche anders?

Autor: Bt E. (p4s)
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Die Arbeitgeber möchten gerne schon fertig ausgebildetes Personal haben. 
Die Kurse werden zum Teil bezahlt, wobei es auch Personen gibt, die es 
anscheinend selber bezahlen müssen.
Es ist jetzt die Frage, ob man in seinem Bereich weiterarbeitet und 
Berufserfahrung sammelt, mit de Hoffnung irgendwann die höhere Lizenz zu 
erlangen, oder ein Studium zu beginnen, wobei er auch nicht der große 
Überflieger in Mathe und Physik war.

Autor: Bt E. (p4s)
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Was haltet ihr nach eurer Erfahrung am sinnvollsten?

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cerberus schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Spaßvogel.
>
> Ne, die Dozenten sind oft die selben, kommen von der Uni oder FH.
> Meinste, die nehmen unterschiedlich Stoff durch? Nur die Menge
> ist beim Techniker geringer, weil die Studienzeit sonst nicht reicht.

Michi muss man diesen Unsinn nachsehen. Er hat niemals eine 
TechnikerSCHULE geschweige denn eine FH oder gar UNI von innen gesehen. 
Nicht mal als Hausmeister.

Jeder Techniker würde schon beim Mathe Vorkurs an der Uni suizid 
begehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cerberus (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Er hat niemals eine
> TechnikerSCHULE geschweige denn eine FH oder gar UNI von innen gesehen.

Was du so alles zu Glauben glaubst. Die Dozenten an meiner TS
sind auch nur Menschen, die mit ihren Vitas prahlten.
Alles Hochschuldozenten, teilweise Ing., Doktoren und Professoren
mit ihren Macken.
Du kannst mir böswillig viel unterstellen aber damit wirst du
mich nicht provozieren mehr von mir preis zu geben als ich möchte.
Du wartest doch nur auf sensible Informationen, um mich zu mobben.
Mehr hast du doch so wieso nicht drauf.
Als Hausmeister war ich noch nie aktiv, als Praktikant und Student
an der lokalen Uni schon. ;-b

Autor: M.Sc. der Elektrotechnik (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Er hat niemals eine
>> TechnikerSCHULE geschweige denn eine FH oder gar UNI von innen gesehen.
>
> Was du so alles zu Glauben glaubst. Die Dozenten an meiner TS
> sind auch nur Menschen, die mit ihren Vitas prahlten.
> Alles Hochschuldozenten, teilweise Ing., Doktoren und Professoren
> mit ihren Macken.
> Du kannst mir böswillig viel unterstellen aber damit wirst du
> mich nicht provozieren mehr von mir preis zu geben als ich möchte.
> Du wartest doch nur auf sensible Informationen, um mich zu mobben.
> Mehr hast du doch so wieso nicht drauf.
> Als Hausmeister war ich noch nie aktiv, als Praktikant und Student
> an der lokalen Uni schon. ;-b

Kann ja sein, dass es alles Doktoren und Professoren sind, dennoch ist 
der Stoff ein vollkommen anderer.

Frag doch mal den Techniker, wie man die Laurent-Reihe bestimmt.

Techniker zu Studium ist ähnlich wie FH zu TU.

Autor: Cerberus (Gast)
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M.Sc.  der Elektrotechnik schrieb:
> Kann ja sein, dass es alles Doktoren und Professoren sind, dennoch ist
> der Stoff ein vollkommen anderer.

Du hast das missverstanden. Der Stoff ist kein anderer, sondern
Techniker nehmen nur nicht alles das durch, was ein Bachelor durch 
nimmt.
Schließlich dauert das Studium des Technikers nur zwei Jahre und das
des Bachelors mindestens drei Jahre (oder mehr). Das kann also schon
mal Zeitlich nicht vergleichbar sein. Ist also gut möglich, dass da
einiges dem Techniker fehlt. Habe nie was anderes behauptet.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Cerberus schrieb:
> das Studium des Technikers

Es wird immer lustiger.

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Und nach dem Studium des Technikers hat dieser dann die fachgebundene 
Hochschulreife.

Autor: Anpacker (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Du hast das missverstanden. Der Stoff ist kein anderer, sondern
> Techniker nehmen nur nicht alles das durch, was ein Bachelor durch
> nimmt.
> Schließlich dauert das Studium des Technikers nur zwei Jahre und das
> des Bachelors mindestens drei Jahre (oder mehr). Das kann also schon
> mal Zeitlich nicht vergleichbar sein. Ist also gut möglich, dass da
> einiges dem Techniker fehlt. Habe nie was anderes behauptet.

Naja da fehlt halt dem Techniker etwas was weder er noch der Bac 
braucht. Oder schlimmer der Bac ist mit unnützen und hinderlichen Wissen 
belasted was ihm davon abhält seinen Job zu tun, bspw. akademische 
Programmierparadigmen wie Agentenorientierte Programmierung. vielleicht 
kommt noch Genderorientierte Programmierung :-(

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Cyblord -. (cyblord)
> Datum: 09.01.2019 11:06

> > Cerberus schrieb:
> > das Studium des Technikers

> Es wird immer lustiger.

Ist nicht lustig, zeugt eher von der hohen Fachkompetenz verschiedener 
Forums-Größen.

Seit wann studiert ein Techniker ? Der besucht eine Technikerschule, wie 
der Name sagt, mit Lehrern und Klassenarbeiten.

> Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
> Datum: 09.01.2019 11:31

> Und nach dem Studium des Technikers hat dieser dann die fachgebundene
> Hochschulreife.

Manche Bundesländer erkennen den Techniker ja als FH-Abschluß an. Jetzt 
kann er studieren gehen mit Professoren und Klausuren.

Autor: Neugieriger (Gast)
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Cerberus schrieb:
> Der Stoff ist kein anderer, sondern
> Techniker nehmen nur nicht alles das durch, was ein Bachelor durch
> nimmt.

Der Stoff im Abi-Leistungskurs ist kein anderer, sondern die nehmen nur 
nicht alles das durch, was ein Bachelor durch nimmt.

Der Stoff vom Meister-Lehrgang ist kein anderer, sondern die nehmen nur 
nicht alles das durch, was ein Techniker durch nimmt.

Merkst du nun wie schwachsinnig so eine Argumentation ist?

Autor: Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)
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Anpacker schrieb:

> Naja da fehlt halt dem Techniker etwas was weder er noch der Bac
> braucht. Oder schlimmer der Bac ist mit unnützen und hinderlichen Wissen
> belasted was ihm davon abhält seinen Job zu tun, bspw. akademische
> Programmierparadigmen wie Agentenorientierte Programmierung. vielleicht
> kommt noch Genderorientierte Programmierung :-(

Bachelor und Master sind keine Berufsausbildungen. Diese Abschlüsse 
sollen dich in die Lage versetzen eigenständig Probleme anzugehen und zu 
Lösen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Michael X. schrieb:
> Bachelor und Master sind keine Berufsausbildungen. Diese Abschlüsse
> sollen dich in die Lage versetzen eigenständig Probleme anzugehen und zu
> Lösen.

Und der Bachelor ist kein Akademiker. Es ist handelt sich um eine 
Ausbildung an einer Hochschule. Nicht um ein Hochschulstudium.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Cyblord -. (cyblord)
> Datum: 10.01.2019 09:44

> Und der Bachelor ist kein Akademiker.

Ein Dr.Ing von einer TU ist auch kein Akademiker.

Ein Akademiker ist jemand der eine Akademie besucht hat, die Akademie 
der schönen Künste z.B.

Akademiker sind in der Regel Musiker, Maler oder Künstler. Die 
Zugangsvoraussetzung für die ist kein Abitur sondern entsprechendes 
Talent.

Autor: Erich (Gast)
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Autor: Personaler (Gast)
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Ätschi-Bätschelor Of Nahles-Engineering schrieb:
> leider nichts. Aber ein Techniker ist doch auch etwas wert.
Nein ist er nicht seit der Bologniareform. In 10 Jahren wird es diesen 
nicht mehr geben. Das war u.a. auch das Ziel dieser Reform diese 
deutschen Sonderausbildungen abzuschaffen. Dieser Abschluss ist heute 
schon wertlos.

Investiere das eine Jahr sinnvoller. Such dir nen Job mach dich nebenher 
fit fürs Studium durch Auffrischungskurse in dem Bereich wo es hakt und 
mach danach den Bachelor fertig.

Schalg dir diesen Technikerquatsch aus dem Kopf. Die Firmen suchen 
Bachelor/Masterabsolventen, Techniker ist ein Auslaufmodell.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Zocker_54 schrieb:
> Ein Akademiker ist jemand der eine Akademie besucht hat

Klar, genau so wie ein Zitronenfalter auch Zitronen faltet.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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Autor: Personaler (Gast)
Datum: 10.01.2019 10:43

> Techniker. Dieser Abschluss ist heute schon wertlos.

Quatsch, den gibt es noch in 42,5 Jahren !

> Autor: Cyblord -. (cyblord)
> Datum: 10.01.2019 10:46

> Klar, genau so wie ein Zitronenfalter auch Zitronen faltet.

Dummschwätzer !

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Zocker_54 schrieb:
>
>> Klar, genau so wie ein Zitronenfalter auch Zitronen faltet.
>
> Dummschwätzer !

Wie, du meinst also man kann von der Benamung gar nicht direkt auf den 
Kontext schließen?
Haben sie dir das in der inneren Mongolei gar nicht beigebracht. Tja.

: Bearbeitet durch User
Autor: Troll around the clock (Gast)
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> Zu meiner Situation:
> - 24 Ausbildung als Elektroniker Luftfahrt abgeschlossen
...
> Der Grund war, dass die Löhne in der
> Luftfahrt sehr niedrig sind und es im hohen Alter recht kritisch wird.
pure Märchenstunde und jeder fällt auf den Troll rein!

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