Hallo,
ich habe diese Lademodule verbaut für eine 18650 LiIon Zelle mit
3500mAh. Nachdem ich die Anwendung dauerhaft an einer USB Buchse
angeschlossen liess war ich nach 2 Tagen etwas schockiert, dass die Sony
Konion VTC6 LiIon Zellen sich auf 4.7V (!) aufgeladen hatten und
nunmehr alle wohl kaputt sind. Ich werde sie langsam entladen und
schauen, was noch geht, da sie zb ein kurzes Tiefentladen problemlos weg
gesteckt haben aber bei Überladung bin ich doch vorsichtig wegen der
Isolierschicht. Die Dinger knallen und fackeln nämlich ganz gut.
Ist das normal? Schalten diese Module echt nicht bei 4.2V ab? Dann
leuchtet die LED nämlich blau, vorher rot.
Trifft auf 3 Module zu, also alle haben überladen.
gruss,
Christian
https://www.ebay.de/itm/5x-5V-Mini-USB-1A-Lithium-Li-ion-Akku-Lademodul-TP4056-TE106-DIY-Chip-Arduino/152806059123?hash=item2393f36c73:g:iWMAAOSwjt5akAgc:rk:1:pf:0
Eine Spannung von 4,7V an einer Li Zelle wäre verdammt viel. Da würde
ich spontan nachsehen ob beim Multimeter nicht mal wieder die Batterie
leer ist - dann zeigen die hier oft zuviel Spannung an. Der USB selber
hätte ja ungefähr 5 Volt.
Du hast zu viel bezahlt. Bei Aliexpress kosten 5 Stück incl. Versand
zusammen 1,14€.
Was erwartet man bei dem Preis?: Eine Hand voll Müll und eine
Versandtasche man vielleicht wiederverwenden kann.
4,7 V an 'einer' LiIon Zelle? Denke dass da ein Meßfehler vorliegt. Eine
Zelle sollte max. 4,35 V haben. Lass die Zelle mal sich selbt
'normalisieren'. Dann wird diese auf ca. 4.300 V zurückgehen.
Ich würde dir generell zu solchen Modulen raten:
https://www.aliexpress.com/item/Smart-Electronics-5V-Micro-USB-1A-18650-Lithium-Battery-Charging-Board-With-Protection-Charger-Module-for/32500042672.html
Diese Module haben zusätzlich zum TP4056 noch ein weiteres IC und
MOS-Schalter, die den Akku vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss
schützen sollen, und zwar unabhängig vom Lade-IC TP4056. Gilt natürlich
nur, solange die Schutzschaltung nicht auch aus Fake-ICs besteht.
Das obige Angebot soll nur Anschauung dienen, ich habe keine Erfahrungen
mit dem Verkäufer und seinen Produkten. Also vor einem Kauf die
Bewertungen anschauen.
Bulli schrieb:> Also vor einem Kauf die Bewertungen anschauen.
Schein bei diesen Modulen nicht viel zu nützen. Ich habe fast
ausschließlich Top-Bewertungen gesehen.
Thomas schrieb:> 4,7 V an 'einer' LiIon Zelle? Denke dass da ein Meßfehler vorliegt. Eine> Zelle sollte max. 4,35 V haben.
Du, ich glaube meinem Fluke.... vor allem, wenn es ständig in Gebrauch
ist und ein Kalibrierzertifikat hat :-) 4,7V, heimlich still und
leise..... ist erst aufgefallen, als das GSM Modul "Overvoltage"
geschrien hat und sich abschaltete.
Sind inzwischen entladen und werden neu geladen an einem richtigen
Lader. Mal schauen.... trauen tu ich den nicht mehr. Tausche sie bei
Gelegenheit aus.
Bulli schrieb:> https://www.aliexpress.com/item/Smart-Electronics-5V-Micro-USB-1A-18650-Lithium-Battery-Charging-Board-With-Protection-Charger-Module-for/32500042672.html>> Diese Module haben zusätzlich zum TP4056 noch ein weiteres IC und> MOS-Schalter, die den Akku vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss> schützen sollen, und zwar unabhängig vom Lade-IC TP4056.
Ich glaube, das ist genau der Schrott den ich hier habe in einer anderen
Kiste. Die sind etwas länger. Habe sie grad an einer Zelle dran, die
voll ist. Wandert auch schon über die 4,22 V hinaus..... bei 4.20 muss
normalerweise Schluss sein, dann muss die Ladespannung etwas zurück
genommen werden auf ca 4.15V. Das sind die 80% die empfohlen werden in
etlichen Tests, damit sie lange leben. Braucht man sie sofort kann man
sie auf 4,20 laden aber das ist Grenze.
Mir fiel da schon auf, dass an einer leeren Zelle die Dinger glühend
heiss werden, heisser als man anfassen kann, also > 70 Grad.
Christian J. schrieb:> Habe sie grad an einer Zelle dran, die> voll ist. Wandert auch schon über die 4,22 V hinaus..... bei 4.20 muss> normalerweise Schluss sein,
Das Datenblatt der TP4056 lässt 1,5% Abweichung zu, also nach oben 4,26
Volt!
Wenn man sich wirklich um 20mV einkäckern will, ist zu prüfen, was das
verwendete Voltmeter an Genauigkeit hergibt.
> Mir fiel da schon auf, dass an einer leeren Zelle die Dinger glühend> heiss werden, heisser als man anfassen kann, also > 70 Grad.
Und, welche Erklärung fällt Dir dazu ein?
Christian J. schrieb:> Bulli schrieb:>>>> https://www.aliexpress.com/item/Smart-Electronics-5V-Micro-USB-1A-18650-Lithium-Battery-Charging-Board-With-Protection-Charger-Module-for/32500042672.html>>>> Diese Module haben zusätzlich zum TP4056 noch ein weiteres IC und>> MOS-Schalter, die den Akku vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss>> schützen sollen, und zwar unabhängig vom Lade-IC TP4056.>> Ich glaube, das ist genau der Schrott den ich hier habe in einer anderen> Kiste. Die sind etwas länger. Habe sie grad an einer Zelle dran, die> voll ist. Wandert auch schon über die 4,22 V hinaus..... bei 4.20 muss> normalerweise Schluss sein, dann muss die Ladespannung etwas zurück> genommen werden auf ca 4.15V. Das sind die 80% die empfohlen werden in> etlichen Tests, damit sie lange leben. Braucht man sie sofort kann man> sie auf 4,20 laden aber das ist Grenze.
Ich habe solche Module vor einiger Zeit gekauft aber bislang nicht
genutzt. Dieser Thread hat mich veranlasst ein paar schnelle Tests zu
machen. Bislang nur mit einem Modul, aber ich bin zufrieden und werde
meine Module nicht wegwerfen. Das getestete Modul hört bei 4.23V auf zu
laden, und schaltet den Ausgang bei 2.68V Entladespannung ab.
Ich sehe das nicht so kritisch wenn die Ladespannung ein paar Millivolt
über die 4.20V hinausgehen. Schau dir mal folgende Seite an:
https://batteryuniversity.com/learn/article/charging_lithium_ion_batteries
Übrigens ist auf meinen Modulen weder ein original TP4056 noch eine
Fälschung davon, sondern ein TC4056A IC von "Shenzen Fuman Elec".
Vermutlich ein Nachbau des TP4056, aber es gibt ein eigenes Datenblatt
(ich weiss natürlich nicht, ob es von diesem IC nicht auch Fakes gibt).
Die Ladeendspannung ist dort mit 4.20V +-40mV angegeben.
>> Mir fiel da schon auf, dass an einer leeren Zelle die Dinger glühend> heiss werden, heisser als man anfassen kann, also > 70 Grad.
Glaubst du etwa der original TP4056 wird nicht heiss, wenn er 1.5V (3.5V
Akkuspannung) bei 1A Ladestrom verheizen muss.
Bulli schrieb:> Übrigens ist auf meinen Modulen weder ein original TP4056 noch eine> Fälschung davon, sondern ein TC4056A IC von "Shenzen Fuman Elec".> Vermutlich ein Nachbau des TP4056, aber es gibt ein eigenes Datenblatt
... mit jeder Menge (für mich) unlesbarer Schriftzeichen. Eine Suche
findet den TC auch noch von AMS.
Fäschung oder nicht: Wie viele Hersteller haben einen BC327 oder einen
7400 gefertigt, ohne dass man ihnen Fälschung vorgeworfen hat?
Die hier vorhandenen TP4056 tragen kein Logo von TopPower, funktionieren
aber trotzem wie erwartet. Komisch finde ich, dass ich zum TP nur das
Datenblatt von TopPower finde, kein anderes.
Bulli schrieb:> Ich sehe das nicht so kritisch wenn die Ladespannung ein paar Millivolt> über die 4.20V hinausgehen. Schau dir mal folgende Seite an:
Dann schau dir aber auch mal an, wohin es geht, wenn du die Akkus an dem
Ding dran lässt! Also 1-2 Tage.... denn es war auch alles ok vorher, bis
ich heute morgen den Schock bekam....
Inzwischen habe ich sie auch runter, beide haben Löcher neben dem
Pluspol, wo der Überdruck raus kam. :-(((( Also ab in die Tonne
damit.... bzw beim nächsten Edeka in die Kiste.
Overcharging Lithium-ion
Lithium-ion operates safely within the designated operating voltages;
however, the battery becomes unstable if inadvertently charged to a
higher than specified voltage. Prolonged charging above 4.30V on a
Li-ion designed for 4.20V/cell will plate metallic lithium on the anode.
The cathode material becomes an oxidizing agent, loses stability and
produces carbon dioxide (CO2). The cell pressure rises and if the charge
is allowed to continue, the current interrupt device (CID) responsible
for cell safety disconnects at 1,000–1,380kPa (145–200psi).
Christian J. schrieb:> Bulli schrieb:>> Ich sehe das nicht so kritisch wenn die Ladespannung ein paar Millivolt>> über die 4.20V hinausgehen. Schau dir mal folgende Seite an:>> Dann schau dir aber auch mal an, wohin es geht, wenn du die Akkus an dem> Ding dran lässt! Also 1-2 Tage.... denn es war auch alles ok vorher, bis> ich heute morgen den Schock bekam....
Was meinst du es war vor 1-2 Tagen alles ok, hatte da das Modul die
Ladung beendet? Und danach hat es sich wieder eingeschaltet und den Akku
bis heute morgen auf 4.7V weitergeladen? Oder hatte es sich abgeschaltet
und es ist trotzdem ein Ladestrom weitergeflossen?
Ich werde deinen Tipp aber auf jeden Fall beherzigen, und den Akku mal
längere Zeit angeschlossen lassen (aber nicht über Nacht).
> Overcharging Lithium-ion> Lithium-ion operates safely within the designated operating voltages;> however, the battery becomes unstable if inadvertently charged to a> higher than specified voltage. Prolonged charging above 4.30V on a> Li-ion designed for 4.20V/cell will plate metallic lithium on the anode.> The cathode material becomes an oxidizing agent, loses stability and> produces carbon dioxide (CO2). The cell pressure rises and if the charge> is allowed to continue, the current interrupt device (CID) responsible> for cell safety disconnects at 1,000–1,380kPa (145–200psi).
Ich habe von Millivolt geschrieben, und meinte damit nicht die von dir
beobachteten 4.7V. Das ist natürlich viel zu viel und gefährlich. Und
deshalb bevorzuge ich eben Module, die noch eine redundante
Überspannungsabschaltung haben. Der TC4056A hat ja bei 4.23V
abgeschaltet, also für mich im grünen Bereich.
Der verlinkte Beitrag sagt auch, wenn ein Lade-IC nur die Spannung von
4.20V als Abschaltkriterium nutzt, dass dann der Akku ungefähr auf 85%
seiner Kapazität aufgeladen wurde.
Aber ich verstehe ja deine Bedenken, und wäre ganz sicher auch sauer
wenn mir das passiert wäre. Und dein Beitrag hat ja schon etwas genützt,
er hat mich getriggert, meine Module ganz genau anzuschauen. Es ist wohl
generell empfehlenswert Li-Ion Ladeschaltungen erst mal zu testen, egal
ob sie direkt aus China oder von einem deutschen Händler kommen. Der
bestellt auch in China und weiss dann nicht ob er Fakes bekommen hat.
Ich habe hier übrigens eine Powerbank, in Deutschland gekauft mit CE
Zeichen, die keine Tiefentladeabschaltung hat. Deshalb teste ich auch
alle Powerbanken die ich neu bekomme.
Mad schrieb:> Christian J. schrieb:>> Bulli schrieb:>>>>>>>> https://www.aliexpress.com/item/Smart-Electronics-5V-Micro-USB-1A-18650-Lithium-Battery-Charging-Board-With-Protection-Charger-Module-for/32500042672.html>>>>>> Diese Module haben zusätzlich zum TP4056 noch ein weiteres IC und>>> MOS-Schalter, die den Akku vor Überladung, Tiefentladung und Kurzschluss>>> schützen sollen, und zwar unabhängig vom Lade-IC TP4056.>> Und der nächste Link zum China-Schrotthändler. Wacht doch mal auf!
Ja und, wenn ich aufgewacht bin, was mache ich dann? Wo kauft man solche
Module deiner Meinung nach?
> Ich hoffe euch fliegen die Batterie nur so um die Ohren.
Das ist aber kein netter Wunsch! Aber im anonymen Internet kann man ja
mal den Bösen spielen.
Ich hatte bereit in einen andern post was zu geschrieben.
Der TP4056 ist sehr Temperatur instabil.
Die 4,7v können schon hinkommen zb dann wenn der TP4056 zuheiß wird.
Teste es selber mal löte mal 2 drähte an die TP4056 Platine hänge dein
Multimeter dran und gehe >schnell< mit einen Feuerzeug unter der Platine
durch du hast sofort massive spannungs spitzen gegen vcc
Bulli schrieb:> Der verlinkte Beitrag sagt auch, wenn ein Lade-IC nur die Spannung von> 4.20V als Abschaltkriterium nutzt, dass dann der Akku ungefähr auf 85%> seiner Kapazität aufgeladen wurde.
Kommt auf den Akku an.
Mache haben maximal 4,2V und manche 4,3V.
Bulli schrieb:> Was meinst du es war vor 1-2 Tagen alles ok, hatte da das Modul die> Ladung beendet? Und danach hat es sich wieder eingeschaltet und den Akku> bis heute morgen auf 4.7V weitergeladen? Oder hatte es sich abgeschaltet> und es ist trotzdem ein Ladestrom weitergeflossen?
Naja, das was man so im Vorbeigehen so sieht, eine rote Led und eine
blaue. Sie war die ganze Zeit blau, das Gerät funktionierte auch. Ab und
an mal gemessen, alles war gut. Und abends dann nicht mehr, da schrie
das gsm Modul Overvoltage und stellte den Dienst ein. Nach 2 Tagen dran
schoss es einfach hoch. Ich habe mir bei Makers jetzt neue bestellt mit
dem TF drauf. Mal gucken....
Christian J. schrieb:> Bulli schrieb:>> Was meinst du es war vor 1-2 Tagen alles ok, hatte da das Modul die>> Ladung beendet? Und danach hat es sich wieder eingeschaltet und den Akku>> bis heute morgen auf 4.7V weitergeladen? Oder hatte es sich abgeschaltet>> und es ist trotzdem ein Ladestrom weitergeflossen?>> Naja, das was man so im Vorbeigehen so sieht, eine rote Led und eine> blaue. Sie war die ganze Zeit blau, das Gerät funktionierte auch. Ab und> an mal gemessen, alles war gut. Und abends dann nicht mehr, da schrie> das gsm Modul Overvoltage und stellte den Dienst ein. Nach 2 Tagen dran> schoss es einfach hoch. Ich habe mir bei Makers jetzt neue bestellt mit> dem TF drauf. Mal gucken....
Ich fürchte du wirst auch mit den neuen Modulen nicht glücklich werden.
Wenn du sagst, das GSM Modul schreit Overvoltage, dann ist es wohl
dauernd angeschlossen und auch aktiv, und gleichzeitig hängt das
Lademodul an der Versorgungsspannung. Mir scheint, du hast dir mit
dieser zusätzlichen Last einen Sonderfall geschaffen, mit dem ein TP4056
IC nicht zurechtkommt bzw. es ist dafür nicht designed.
Im Datenblatt des TP4056 steht folgendes:
The charge voltage is fixed at 4.2V, and the charge current can be
programmed externally with a single resistor. The TP4056 automatically
terminates the charge cycle when the charge current drops to 1/10th the
programmed value after the final float voltage is reached.
Wie betreibst du das GSM Modul, und wieviel Strom (peak und normal)
zieht es?
Ich denke das GSM Modul hat eine je nach Betriebszustand variierende
Stromaufnahme, und kann dadurch verhindern dass der Strom den der TP4056
sieht (Akkuladestrom + GSM Versorgung) auf 10% des programmierten
Ladestroms fällt. Damit wird der Ladevorgang nicht beendet, auch wenn
der Akku die 4.20V +-43mV schon erreicht hat (siehe letzter Satz aus dem
Datenblatt). Da ist es dann egal ob es ein original TP4056 ist, oder ein
sogenannter Fake. Wenn der Nachbau gut ist, wird er das gleiche
spezifizierte Verhalten zeigen. Mit dem TC4056A getestet zeigt es sich
ebenso.
Jeder Peakstrom des GSM Moduls wird einen neuen Ladevorgang initiieren,
indem kurz die Akkuspannung sinkt. Vermutlich werden auch einige der im
Internet kursierenden Problemberichte in Verbindung mit dem TP4056 und
seinen Nachbauten auf diesem Verhalten beruhen.
Eine zusätzliche Überspannungsabschaltung kann zwar den Akku abschalten
und verhindern daß er zu sehr überladen wird (DW01-P Overvoltage
Protection: 4.25V +- 0.05V), beseitigt aber nicht das zugrundeliegende
Problem. Der Akku wird dann immer am oberen Maximum gehalten.
Mit einem auf dem TP4056 basierenden Akku-Lademodul wirst du keine USV
für dein GSM Modul bauen können. Da mußt du dir wohl eine andere Lösung
einfallen lassen.
Manfred schrieb:> Die hier vorhandenen TP4056 tragen kein Logo von TopPower, funktionieren> aber trotzem wie erwartet. Komisch finde ich, dass ich zum TP nur das> Datenblatt von TopPower finde, kein anderes.
Liegt daran, daß die dann mit TC gelabelt sind (hab ich als TP
gekauft!). Man beachte Pin 6 und 7 im Vergleich zum Original.
Harry schrieb:> Manfred schrieb:>> Die hier vorhandenen TP4056 tragen kein Logo von TopPower, funktionieren>> aber trotzem wie erwartet. Komisch finde ich, dass ich zum TP nur das>> Datenblatt von TopPower finde, kein anderes.>> Liegt daran, daß die dann mit TC gelabelt sind (hab ich als TP> gekauft!). Man beachte Pin 6 und 7 im Vergleich zum Original.
Da haben sie beim Schreiben des Datenblatts geschlampt. Wenn du das
Ersatzschaltbild weiter unten anschaust, dann siehst du das STDBY (Pin
6) und CHRG (Pin 7) genauso negiert sind wie beim Original.
Als kleinen Tipp noch, ich teste solche Module der Sicherheit wegen
nicht mit Li-Ion Akkus, sondern mit 3 wegen hohem Innenwiderstand
ausgemusterten und in Serie geschalteten NiMH AA Zellen. Die schlechten
Akkus kommen beim Laden mit der Spannung schnell hoch, und beim Entladen
durch eine Last geht es auch wieder schnell nach unten. So kann man die
Ladeendspannung und die Tiefentladeabschaltung testen ohne ewig zu
warten.
Bulli schrieb:> Jeder Peakstrom des GSM Moduls wird einen neuen Ladevorgang initiieren,> indem kurz die Akkuspannung sinkt.
Ja, ich fürchte fast, dass das die Ursache ist.... alleridngs ist es
schon seit bestimmt 40 Jahren bekannt, wie man eine Spannung begrenzt,
seit Erfindung des OP's nämlich und der Referenzdioden.
Ist ja keine unnormale Anwendung, ein Handy kann auch ewig am USB
bleiben und trotzdem bedient werden.
Grad getestet: Das Senden einer sms lässt die LED von blau nach rot
wechseln.
Christian J. schrieb:
>Ja, ich fürchte fast, dass das die Ursache ist.... alleridngs ist es>schon seit bestimmt 40 Jahren bekannt, wie man eine Spannung begrenzt,>seit Erfindung des OP's nämlich und der Referenzdioden.
Deshalb gibt es ja Module mit Zellenüberwachung durch den DW01.
Gerhard
Ich habe schon viele von diesen China-Modulen eingesetzt und bisher nie
ein Problem festgestellt. Vorsichtshalber habe ich mal nachgemessen. Sie
schalten sauber bei 4,2V ab und die Spg erhöht sich auch nicht über
lange Zeit.
Ich denke Bulli hat recht: bei angeschlossenem Verbraucher kann die
Abschaltung nicht funktionieren.
@Gerhard: man kann einen Schaltplan auch schöner zeichnen, bei den
endlosen unnützen Kreuzungen wird einem ja schwindelig.
Christian J. schrieb:> Ist ja keine unnormale Anwendung, ein Handy kann auch ewig am USB> bleiben und trotzdem bedient werden.
Schätzungsweise hat ein Handy hier mehr Intelligenz (uC) und keinen
TP4056 im Einsatz.
Gerhard schrieb:> Christian J. schrieb:>>Ja, ich fürchte fast, dass das die Ursache ist.... alleridngs ist es>>schon seit bestimmt 40 Jahren bekannt, wie man eine Spannung begrenzt,>>seit Erfindung des OP's nämlich und der Referenzdioden.>> Deshalb gibt es ja Module mit Zellenüberwachung durch den DW01.
Ich bin ja auch für die unabhängige Zellenüberwachung, denke aber daß
der DW01 das Problem von Christian nicht löst. Der DW01 schaltet im
schlechtesten Fall erst bei 4.30V ab, so hoch möchte er den Akku aber
nicht aufladen (stressen).
aus dem DW01-P Datenblatt:
The overcharge condition is released in two cases:
1) The voltage of the battery cell becomes lower than the overcharge
release voltage (VOCR) through self-discharge.
2) The voltage of the battery cell falls below the overcharge protection
voltage (VOCP) and a load is connected.
When the battery voltage is above VOCP , the overcharge condition will
not release even a load is connected to the pack.
Mit dem Abschalten des Akkus sinkt dessen Spannung sicherlich schon um
einige Millivolt unter VOCP. Nehmen wir nun an das GSM Modul sendet eine
SMS und zieht Strom, dann reicht der Spannungsabfall am TP4056 aus um
einen neuen Ladevorgang zu starten, und gleichzeitig wird ja Strom aus
dem Akku entnommen (Fall 2 aus dem Datenblatt erfüllt). In der Folge
geht die Akkuspannung wieder über VOCP and der Akku wird wieder
abgetrennt. Damit wird erfolgreich verhindert, daß die Akkuspannung über
4.3V geht, aber sie wird eben auch immer an der 4.3V Grenze gehalten.
@Christian
Das ist ein WorstCase Szenario, ob das in Realität so eintritt müßtest
du mit deinem Aufbau testen.
Hat dein GSM Modul einen Ausgang, der zeigt ob das Modul aktiv ist?
Eventuell könntest du den TP4056 über seinen CE Input während der
aktiven (stromfressenden) Zeit schlafen legen.
Christian J. schrieb:> Ist ja keine unnormale Anwendung, ein Handy kann auch ewig am USB> bleiben und trotzdem bedient werden.
Und zumindest meines zieht dann auch direkt Strom aus dem USB-Anschluss,
obwohl kurz zuvor noch "Laden beendet" im Display stand.
> Grad getestet: Das Senden einer sms lässt die LED von blau nach rot wechseln.
Ja: Die Zellenspannung sinkt, der Ladebaustein startet Laden.
Und, weil das so schön ist, bringt die HF-Einstrahlung den Baustein zur
Fehlfunktion! Das kommt mir doch von Prüfplätzen bekannt vor, dass wir
Aufwand treiben mussten, wenn Sender ins Spiel kamen.
Manfred schrieb:> Und, weil das so schön ist, bringt die HF-Einstrahlung den Baustein zur> Fehlfunktion! Das kommt mir doch von Prüfplätzen bekannt vor, dass wir> Aufwand treiben mussten, wenn Sender ins Spiel kamen.
Nana..... das ist aber weit her geholt.. die 2 Watt mit einer
Wellenlänge die nicht den Strukturen auf den Chips entspricht. Aber das
Radar Modul lässt sich damit wirklich zu Fehlalarmen bringen, deshalb
auch ein ziemlicher Aufwand die Alarme zu verzögern und das GSM so oft
wie möglich im Flight Mode zu halten.
Im Kopterforum beschweren sich Leute, weil ihnen die teuren Kopter weg
geflogen sind ... dass sie aber sog. GPS Tracker drin hatten
verschweigen sie :-)
Bulli schrieb:> Harry schrieb:>> Liegt daran, daß die dann mit TC gelabelt sind (hab ich als TP>> gekauft!). Man beachte Pin 6 und 7 im Vergleich zum Original.>> Da haben sie beim Schreiben des Datenblatts geschlampt. Wenn du das> Ersatzschaltbild weiter unten anschaust, dann siehst du das STDBY (Pin> 6) und CHRG (Pin 7) genauso negiert sind wie beim Original.
Wieso negiert? Bei der Anschlussbelegung steht bei beiden Pins GND und
die Pins funktionieren auch nicht (getestet).
Crazy H. schrieb:> Bulli schrieb:>> Harry schrieb:>>> Liegt daran, daß die dann mit TC gelabelt sind (hab ich als TP>>> gekauft!). Man beachte Pin 6 und 7 im Vergleich zum Original.>>>> Da haben sie beim Schreiben des Datenblatts geschlampt. Wenn du das>> Ersatzschaltbild weiter unten anschaust, dann siehst du das STDBY (Pin>> 6) und CHRG (Pin 7) genauso negiert sind wie beim Original.> Wieso negiert? Bei der Anschlussbelegung steht bei beiden Pins GND und> die Pins funktionieren auch nicht (getestet).
Ich habe mir leider nicht das von Harry angehängte Datenblatt vom TC4056
angeschaut, sondern das auf meinem Rechner gespeicherte vom TC4056A, der
sich auf meinen Modulen befindet. Von hier heruntergeladen:
https://datasheet.lcsc.com/szlcsc/1811181845_Shenzhen-Fuman-Elec-TC4056A_C84051.pdf
Sorry, wenn mein Beitrag hier etwas Konfusion erzeugt hat. Wenn die Pins
bei dir nicht funktionieren, dann unterscheiden sich TC4056 und TC4056A.
Wobei mir die Spezifikationswerte bei einem schnellen Vergleich der
beiden Datenblätter identisch erscheinen.
Bei meinen Modulen werden mit diesen beiden Pins die rote CHARGING und
die blaue CHARGED LED angesteuert.
Hier landet man beim Suchen nach den Schaltplänen des Moduls.
Das Modul des TE scheint völlig vom später beschriebenen Modul mit
zusätzlichem DW01A battery-protection-IC verdrängt worden zu sein.
Vielen Dank an Gerhard und @hermannw für die Bereitstellung eines
Schaltplans.
Möglicherweise ist Little_Arc der Urheber(lic:Public Domain) und
veröffentlichte die Schaltung und Layout 01/2019 bei
https://easyeda.com/Little_Arc/TP4056. Dort findet man auch eine
Beschreibung und etwas Hintergrundinformation zur Funktion und
Motivation.
Anbei Okinal Schaltplan, Board und Screenshot zwecks Dokumentation.
Ich habe die Leitungsführung auf den Boardzeichnungen jetzt nicht
angeschaut, aber der Schaltplan ist Mist.
Danach wären B+ und B- über 100 Ohm (R5) miteinander verbunden, und Out-
würde nicht abgeschaltet werden, da auch B- und Out- direkt miteinander
verbunden wären. D.h. Q1 wäre wirkungslos.
Du hast recht! und darum mich und andere vor einem bösen Erwachen
gerettet:)
Der Widerstand an Chipselect(In den obigen Plänen 100R) scheint auch
falsch/vertauscht mit dem 1k zu sein.
War gut gemeint und fast selbst ein Ei gelegt. Danke Hamster. Eine
andere Version konnte ich leider nicht finden.