Laser-Diode in Kühlkörper einlöten (oder wird's ihr zu heiß?)

Gast #5687925
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Hallo liebes Forum,

ich will die Diode aus dem Datenblatt am Metallgehäuse in einen 
Kühlkörper bzw. eine gefräste optische Halterung mit gewöhnlichem 
Lötzinn einlöten.

Was meint ihr, hält die Diode das aus?

Hätte auch die Möglichkeit das im Ofen mit Galden zu machen, meint ihr 
das Galden könnte irgendwie in die LED eindringen und sie verschmutzen?

Vielen Dank
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#5688088
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In der Regel sind da noch Kunststofflinsen drin. Ist das nicht sogar so 
ein Teil das sich aufschrauben lässt?
Würde daher eher einen Hauch Wärmeleitkleber nehmen. Du willst das Teil 
ja nicht über seine Spannungs specs betreiben, oder? Der Hersteller wird 
sich schon was beim Design der Hülle gedacht haben.
#5688282
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Gurgl schrieb:
> ich will die Diode aus dem Datenblatt am Metallgehäuse in einen
> Kühlkörper bzw. eine gefräste optische Halterung mit gewöhnlichem
> Lötzinn einlöten.

Das macht kein Mensch so. Das wird geklemmt. Außerdem hat das Ding keine 
sonderlich hohe Verlustleitung, welche eine sehr gute Kühlung benötigen 
würde.

> Was meint ihr, hält die Diode das aus?

Eher nicht.
#5688739
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Solche Dioden werden in einem Rohr mit Gewinde geklemmt. Es fliesst ja 
keine Strom ueber das Gehaeuse. Rep. da ist ein Pin vorhanden.

Ueblicherweise kommt noch eine Asphaere in das Rohr, wobei der Fokus mit 
einem Gewinde verstellt werden kann. Das Rohr selbst genuegt als 
Kuehlkoerper.
Gast #5688872
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Das "Rohr" besitzt ein Innengewinde - dadurch wird ein Ring auf die 
Linse geschoben der diese Festhält (nach außen) - der Abstand LD zu 
Linse ist fest vorgegeben.

Schau dir mal den Aufbau gängiger Kollimator-Optiken an...für so eine 
"mini" Laserdiode brauchst du auch keinen richtigen Kühlkörper. 
Normalerweise verwendet man Wärmeleitkleber o.ä. für High Power Dioden 
bzw. die Stacks werden direkt mit Wasser gekühlt
#5688925
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Es kann je nach Anwendung durchaus sein, dass man die Diode bei 50mW 
optischer Ausgangsleistung (und ca. 250mW el. Eingangsleistung) kühlen 
will oder muss.
Dann nämlich, wenn die Wellenlänge nicht driften darf. Den 
Temperatur/Wellenlängendrift kann man mit einem Spektrometer sehr gut 
beobachten. Es kann unter Umständen auch sog. Mode-Hopping auftreten, 
d.h., die Wellenlänge springt ständig zwischen zwei oder mehr Peaks mit 
wenigen nm Abstand hin und her. Auch das ist Temperaturabhängig.
Will der TO nur Pappe beschriften, spielt das natürlich alles keine 
Rolle!
Gast #5689044
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Warum bohrst, fräst Du nicht das Loch passgenau? Du sprichst von Fräsen, 
dann sollte dass kein Problem darstellen. Was ist das für ein Material, 
der Kühlkörper?
Und wenn dann mit Kupferpaste !
Gast #5689398
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Modehopping.. nun, das Modenprofil des kurzen Resonators enthaelt ein, 
zwei Duzend longitudinale Moden. Die strahlen alle mehr oder weniger 
gleichzeitig. Wenn du da selektieren willst musst du die Laserdiode auf 
externen Cavity mode umbauen. dh eine antireflexschicht auf das hintere 
Ende der Diode, und dann nach einem Kollimator auf ein Gitter.
Gast #5689429
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Christoph Z. schrieb:
> Will der TO nur Pappe beschriften, spielt das natürlich alles keine
> Rolle

Ne es geht über 2 Linsen, dh. 1.) Diode bündeln zu parallelem Strahl, 
2.) diesen wiederum auf eingelegt Probe fokussieren auf einen Punkt der 
in etwa so groß ist wie die Fläche der Diode. (Eine Art Lasermikroskop)

Ungelöste Probleme sind noch wie fixiere ich eine 6mm Linse in einer 
Röhre mit Außengewinde.

Thomas schrieb:
> Warum bohrst, fräst Du nicht das Loch passgenau?

Werde es versuchen. Bohrer habe ich in 1/10 mm Abstufungen zur 
Verfügung.
Material Alu. Vielleicht kann ich die Diode einpressen.

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