Hallo zusammen, bezüglich dem Auslesen einer Flash Speicherzelle existieren zweierlei Ansichten oder Funktionsweisen, die mich etwas verwirren. Zum einen wird auf wikipedia.com geschrieben, dass je nach Zustand des Floating Gates die Drain-Source Strecke leitend wird oder isloiert bleibt. Im Script von L. Crippa, R. Micheloni, I. Motta and M. Sangalli heißt es , dass der Drain-Source Strom bei geladenen Floating Gate geringer ausfällt als bei ungeladenen Floating Gate und beide Ströme zunächst einen Strom-Spannungs-Wandler zugeführt werden und dann einen Comparator. D.h. Drain Source also nie isoliert, sondern sich nur im Stromfluss unterscheiden. Da ich eine Ausarbeitung schreiben muss, weis ich jetzt nicht, was ich nehmen soll.
Du denkst schwarz/weiß. "Isoliert" bedeutet nicht "absolut kein Strom" sondern "wenig oder sogar sehr wenig Strom".
Hi, danke für die Antwort. Weis jemand vielleicht noch, wie das ganze beim Auslesen mit der Referenzzelle funktioniert. D.h. der Stromfluss der auszulesenden Flash Speicherzelle wird mit den Stromfluss einer Referenzzelle verglichen. Dabei ist leider nirgendswo zu lesen, ob das Floating Gate der Referenzzelle nun geladen oder ungeladen ist. Theoretisch müsste man ja eine Referenzzelle haben, die einen halb geladenen Zustand hat. Anders macht das ja kaum Sinn!?
Peter schrieb: > ist. Theoretisch müsste man ja > eine Referenzzelle haben, die einen halb geladenen Zustand hat. > > Anders macht das ja kaum Sinn!? Ja. Steht doch da alles!
Peter schrieb: > Im Script von L. Crippa, R. Micheloni, I. Motta and M. Sangalli heißt es > , dass der Drain-Source Strom bei geladenen Floating Gate geringer > ausfällt als bei ungeladenen Floating Gate und beide Ströme zunächst > einen Strom-Spannungs-Wandler zugeführt werden und dann einen > Comparator. D.h. Drain Source also nie isoliert, sondern sich nur im > Stromfluss unterscheiden. "Nichts" ist ein Sonderfall von "wenig". Spannend in diesem Zusammenhang ist noch, dass man mittlerweile tatsächlich die Analoginformation des Stromes nutzt um mehr als ein bit in der Zelle zu speichern. D.h. es gibt dann nicht nur eine Komparatorschwelle (z.B. kleiner/kein Strom = 1, großer Strom = 0), sondern derer drei oder sieben. Das nennt sich dann Multi-Level Cell (MLC) oder Triple-Level Cell (TLC).
soul e. schrieb: > Das nennt sich dann Multi-Level Cell > (MLC) oder Triple-Level Cell (TLC). Wobei das Wort "Level" in Triple-Level-Cell grob irreführend ist. Denn es sind nicht drei Level, sondern 3 Bits. Und um drei Bits (= 8 Zustände) aus einer Flash-Zelle zu decodieren, braucht man 7 Schwellen, respektive 7 Level (wenn man mal unterstellt, daß "Level" für die Übergangswerte zwischen den 8 "Körbchen" steht). Wenn man bei "Level" bleiben will, dann wäre SLC für Seven-Level-Cell richtig, was aber als Single-Level-Cell mißverstanden werden könnte. Besser wäre TBC für Triple-Bit-Cell. OK, TBC steht auch für Tuberkulose, auch nicht so der Hit als Abkürzung.
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