Ich möchte mehr über einen Microcontroller wissen, über den ich momentan
nur sagen kann, dass er folgende Merkmale besitzt:
- 8 Pins
- Pin 1 VCC
- Pin 8 GND
- VCC mindestens von 2.5v bis 3.3v vermutlich mehr
- sehr geringer Stromverbrauch
Kennt zufällig jemand einen solchen Microcontroller?
mirco schrieb:> Hatte ich natürlich in Verdacht, aber GND und VCC passen nicht
Was nicht passt wird passend gemacht -> chip auf den Rücken und Pins
umbiegen.
Oder Pins kürzen und Drähtchen passend zum Sockel führen.
Die Frage ist missverständlich: Der Chip liegt vor mir, hat aber keinen
Aufdruck. Um mit ihm experimentieren zu können, muss ich den genauen Typ
erfahren, kann aber außer den obigen Merkmalen nicht viel mehr
herausfinden, außer, dass die übrigen 6 Pins als GPIOs verwendet werden
können.
Der PIC12F519 könnte es sein. Kennt jemand noch andere mit den gleichen
Merkmalen?
mirco schrieb:> Die Frage ist missverständlich: Der Chip liegt vor mir, hat aber keinen> Aufdruck. Um mit ihm experimentieren zu können, muss ich den genauen Typ> erfahren, kann aber außer den obigen Merkmalen nicht viel mehr> herausfinden, außer, dass die übrigen 6 Pins als GPIOs verwendet werden> können.
Schmeiss den weg und nimm einen mit Datenblatt. Bei solchen
dahergelaufenen Krabbelzeugs weiss man auch nicht, ob's nicht schon ein
vorgeschädigtes Vereckerle is.
mirco schrieb:> Der PIC12F519 könnte es sein. Kennt jemand noch andere mit den gleichen> Merkmalen?
Kann man sowas dann nicht mit dem PICKit oder ähnliches ermitteln? Ich
hab nur AVRs, da würde ich den IC an den AVRISP MKII klemmen und die
Signatur auslesen. Ich vermute mal bei den PICs wird das ähnlich
funktionieren oder ist die Pin-Belegung zur Programmierung bei den
8-Pinnern so unterschiedlich untereinander? Zum Schutz des ICs, für den
Fall, dass es doch ein ganz anderes IC ist, würde ich die Signalpins mit
z.B. 10 kOhm Widerstände absichern.
M. K. schrieb:> Ich vermute mal bei den PICs wird das ähnlich> funktionieren oder ist die Pin-Belegung zur Programmierung bei den> 8-Pinnern so unterschiedlich untereinander?
IMHO nicht bei den modernen. Da ein PICKit mit hoher Spannung
programmiert, braucht man auch keine Clock, um den Chip anzusprechen.
Man kann ihn direkt anschließen. Käme der Chip aus meiner Kiste, wäre
es ein 12F1840.
MfG Klaus
> Wird eh schreib- und lesegeschützt sein, also weg damit.
Heute einigermassen übliche kleine PIC haben Flash und sind keine OTP!
Und mit HV-Programmierung kann man die natürlich löschen und
neu beschreiben.
eRFrIeD schrieb:>> Wird eh schreib- und lesegeschützt sein, also weg damit.>> Heute einigermassen übliche kleine PIC haben Flash und sind keine OTP!
Wer sagt denn, dass ein AKTUELLER Pic ist? Viele Firmen haben noch
Altbestände, die weg müssen. Zumal kann ja auch das Produkt, aus welchem
der Chip herausgelötet wurde ja auch einfach älter sein - zumindest alt
genug um in eine Zeitspanne zu fallen, in der OTP-uC normal waren.
Der Chip muss ja - wie bereits erwähnt - nicht mal ein Pic sein. Und
wenn es auch zu den Padauk passt, dann gibt es bestimmt weitere kleinere
Hersteller mit OTP-Chips.
Zumal... Vorausgesetzt es handelt sich hier überhaupt um einen
Mikrocontroller. Du wärst bei Leibe nicht der Erste, der versucht, einen
74er-IC oder - noch besser - einen Opamp zu "programmieren" weil der
Chip (ohne erkennbare Beschriftung) eben falsch klassifiziert wurde.
Just sayin'.
eRFrIeD schrieb:> Und mit HV-Programmierung kann man die natürlich löschen und> neu beschreiben.
Da werden meistens C Typen verwendet und die sind nicht löschbar.
2⁵ schrieb:> Könnten aber auch die Padauk Chips sein
Jo, der lässt sich nicht mal durch die externe Beschaltung
auseinanderhalten, selbst Reset hat den gleichen Pin wie die PICs. Der
PIC12F629 ist übrigens ein weiterer Kandidat von Microchip.
PICxpert schrieb:> Nö, PICs scheiden aus, haben VDD an pin 1 und nicht VCC.
Ein Spassvogel :-) Du weisst sicherlich, warum das VDD heisst? Weil
MOSFets eben nicht Collectors, sondern Drains haben. VCC ist nur wg. der
Sehgewohnheiten der Designer in Gebrauch.