voltwide schrieb:
> Da bin ich aber anderer Ansicht. Die USB-Datenleitungsdrossel ist
> wirkungslos bei durchgehender Massefläche. Die Gleichtaktstörungen
> gelangen ungehindert auf den Schirm der USB-Buchse und damit an die
> Aussenwelt.
Ich habe mit Absicht Microstripleitungen (USB2, USB3, LVDS,...)
angesprochen, bei denen die GND-Fläche zur nötigen Leiterbahngeometrie
gehört um eine bestimmte Impedanz zu erreichen. Weicht man davon ab
treten Reflextionen auf. Das ist ja allgemein bekannt.
TI hat einige Application Notes zum Thema Microstripleitungen
herausgebracht.
http://www.internetsomething.com/lcd/differential%20pair%20routing.pdf
Auf Seite 7, Punkt 2.4 High-Speed Signal Reference Planes, wird in einem
Beispiel Incorrect und Correct Plane Void Routing aufgezeigt.
Würth verfährt ebenso.
Dem TO geht es aber um den Ausgang eines Schaltreglers.
Spice schrieb:
> Ich habe einen Schaltregler wo ich eine Common Mode Choke am Ausgang
> betreibe.
Common Mode Choke setzt man hier gewöhnlich wenn nötig vor der
Schaltstufe oder dem PCF ein. Für den Ausgang nimmt man PI-Filter oder
ähnliches, also asymmetrische Filter. Ansonsten hätte man auf Masse
bezogen eine Potentialdifferenz. Gut, manchmal stört das nicht, aber man
sollte daran denken.
Rest schrieb:
> Bei DC/DCs macht man das angeblich wegen der Effizienz.
Dies könnte ein Grund für eine Aussparung sein. Das bringt dann
vielleicht 1% mehr Effizienz. Das erhöht aber auch dann die Strahlung
die man ja möglichst doch verringern will.
Aber Common Mode Choke hat ja im Idealfall keinen Magnetfluss. Also ist
das Thema Effizienz hier gar nicht von Bedeutung.
mfg Klaus