Hallo, ich möchte mittels eines ATMEGA16L Strom und Spannung am 230V Netz messen. Transformator -> Belastungswiderstand -> µC Geplant ist es die Eingänge "floating" mit den Trafos zu verbinden. Also ohne festen Bezug zu GND oder VCC. Ist das so sinnvoll? Oder sollte ich eher einen Pin der Übertrager auf VCC/2 legen? Gruß Dietmar p.S.: Ich vermute mal, wäre es ein volldifferentieller Eingang (was es eher nicht ist) wäre das so kein Problem.
Hallo, für die AVR-Eingänge gilt auch da das Datenblatt, also die Spannung gegen GND des AVR darf nicht unter GND - 0,5V bzw. Vcc +0.5V werden. Dein Trafo wird wegen z.B. kapazitiver Kopplungen auch gern 100V gegen AVR GND annehmen können. Das mag keinen vielleicht Schaden anrichten, weil es hochohmig genug ist, so daß die Schutzdioden des AVR-Eingangs es abfangren können. Sinnvoll messen wird der dann aber nichts mehr. Gruß aus Berlin Michael
Genau. Zudem: Auch differentielle Eingänge haben einen Common Mode Bereich, in dem sie arbeiten. Ohne Bezugsmasse geht es nicht. Auch sonst scheint mir das Schaltungskonzept irgendwie etwas wirr. Schau Dir mal an, wie so etwas im richtigen Leben gemacht wird: https://www.cirrus.com/products/cs5490/ Schau Dir vor allem das "CRD5490-Z Reference Design" an. Es gibt noch mehr dieser Chips, aber das hier ist einer der einfacheren. fchk
Dietmar schrieb: > Ist das so sinnvoll Nein. Dietmar schrieb: > Oder sollte ich eher einen Pin der Übertrager auf VCC/2 legen? Ja (und schon kommt man mit 1 Eingang aus). Nach einem Trafo ist die Spannung sowieso hochgradig ungenau, das kann man nicht mehr messen nennen, nur noch schätzen.
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