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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 3v dc Motor an 12 v betreiben


Autor: E.Friedrich (Gast)
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Hallo
Meine Frage bezieht sich auf folgendes.
Habe für eine modelleisenbahn einen weichen motordecoder der mit 12v 
betrieben wird. Die zweipoligen Ausgänge polen jeweils einen Motor auf 
links/rechtslauf um. Die Getriebemotoren die ich verwenden möchte 
vertagen aber Max. 5v.
Dowstepper geht nicht wegen der umpolung +/-. Wie kann ich diese 
ausgangsspannung auf Max. 4-5v reduzieren.
Vielen Dank für die Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Ebbi

Autor: Philipp G. (geiserp01)
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Mit einem Spannungs- oder Schaltregler.

Autor: MaWin (Gast)
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Erstmal ermitteln wie viel Strom die Motoren an 5V beim 
anlaufen/blockieren ziehen.
Dann eine bidirektionale Transil mit ca. 6.8V (oder 2 6V2 Z-Dioden 
antiseriell verschalten) in Reihe zum Motor schalten, wenn die denn den 
Strom aushalten.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Wenn der Motor nur kurz betrieben wird, kann man es auch einfach mit 
zwei Z-Dioden realisieren. Die Leistung der Z-Dioden und des 
Widerstandes und der Wert des Widerstandes hängen vom max. Motorstrom 
ab.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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MaWin schrieb:
> Dann eine bidirektionale Transil mit ca. 6.8V (oder 2 6V2 Z-Dioden
> antiseriell verschalten) in Reihe zum Motor schalten, wenn die denn den
> Strom aushalten.

Jaa stimmt, das ist ja sogar noch einfacher und besser. 5 Watt Z-Dioden 
gibt's bei Reichelt für 30 Cent das Stück.

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Ha! Endlich eine Anwendung fuer die im LM317(TI) Datenblatt angegebene 
"AC Voltage-Regulator Circuit" (Kap. 8.3.9).

Gruss
WK

Autor: äöl (Gast)
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Jedenfalls ginge es trotzdem mit Step-Down - allerdings zwei gleichen.

Außerdem solltest Du dann auch eventuell zu große Eingangskapazitäten
auf ein Minimum verringern, und jeweils eine passende Diode vor deren 
Eingänge schalten.

(Hat der Step-Down jedoch den Verpolschutz am Eingang schon integriert,
kann man sich das sparen.)

Eventuell auch nach deren Ausgänge (dann aber wäre die V_out um 1 V_F 
geringer, deshalb bitte Ausgangsspannung hoch genug wählen/einstellen),
oder - abhängig von Aufbau/Leiterplatte - innerhalb der Feedback-Pfade
(dann würde die V_F jeweils weggeregelt/-kompensiert...).


Wäre die energieeffizientere Lösung, allerdings ist MaWin's wirklich
unschlagbar simpel zu machen... vielleicht das Beste, Geschmackssache.


Das mit den 2 LM317 ist zwar interessant, aber bei so viel Aufwand
würde ich die Differenz nicht mehr einfach "verbrennen" wollen.

Autor: äöl (Gast)
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Dergute W. schrieb:
> Ha!

Jetzt verstehe ich erst, wie Du das genau meintest... :)

Autor: E.Friedrich (Gast)
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Kann ich da diese hier verwenden

25 pcs. Vishay 1N5343B
Z-Diode 7,5V / 5 Watt ?

Es ist ein Motor aus einem Mini-Servo

Danke für Info

Autor: MaWin (Gast)
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E.Friedrich schrieb:
> Kann ich da diese hier verwenden

So lange du zu faul bist die Stromaufnahme des Motors im 
Anlaufmoment/Blockierstrom zu ermitteln, durch messen oder 
Datenbkatt-lesen, kann dir niemand was sagen.

Warum sind Fragende immer so rotzfaul ?

Autor: E.Friedrich (Gast)
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Hallo
Zur Info: ich bin blutiger Anfänger was Elektronik betrifft. Sicher sind 
solche Fragen für euch Profis mehr als nervig.
Wer kann mich besser beraten und aufklären als ein Fachmann?
Leider hab ich nicht die Möglichkeiten und Wissen, wie man diese Ströme 
misst, Sorry.
Ich denke so ein motörchen zieht etwa 500m/AH wenn er blockiert?
Trotzdem Danke, mfg Ebbi

Autor: E.Friedrich (Gast)
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Laut der Servobeschreibung brauch es ca 100 m/Ah beim Lauf

Autor: m.n. (Gast)
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100 Meter pro Ampèrestunde? Damit kommt man aber nicht weit.
Miss daher besser einmal nach.

Autor: hinz (Gast)
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E.Friedrich schrieb:
> Laut der Servobeschreibung brauch es ca 100 m/Ah beim Lauf

Dolle Einheit!


Das sieht sehr nach dem Billigstservo SG90 aus. Das hat bei 6V einen 
Blockierstrom von etwa 650mA. Ob Z-Dioden oder LM317 hängt von der 
Spannungsquelle ab. Wenn da ein geregeltes NT im Spiel ist, dann reichen 
die Z-Dioden, ansonsten nimmt man besser die LM317.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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E.Friedrich schrieb:
> Laut der Servobeschreibung

Ist das einer aus so einem Arduino Kit?

"Srom" (Ampere) messen geht mit einem Multimeter. Für erste schritte tut 
es ein günstiges aus dem Baumarkt.

https://multimetertests.de/strom-messen/

In dem link steht wie man drn Strom misst.

Wenn du den Servo so Blockierst das er nicht mehr drehen kann, ist die 
spule sozusagen ein Kurzschluss, bei einem kurzschluss fließt mehr Strom 
als beim Anlauf und beim Betrieb.

Und anhand des Maximal zu erwartenden Strom rechnet man welcher 
Widerstand und welche Dioden benötigt werden.


:)
P.S
Wenn man nicht weiß welchen Strom man zu erwarten hat, fängt man zum 
schutz und sicherheit mit dem größten messbereich an und schaltet nach 
Bedarf auf den kleineren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Naja, also mit Strom messen und Multimeter und Faxen und Gedoens - das 
kann man natuerlich alles machen. Aber lohnt's den Aufwand?
Ich mein' so'n Servo wird wohl ungefaehr soviel wie ein Multimeter 
kosten; die Z-Dioden oder LM317 sind tutto kompletto so in der < EUR 
1.-- Gegend unterwegs...
Da wuerd' ich nicht lange messen und tun, sondern den Kack einfach mal 
zusammenspaxen und gucken ob's geht. Und wenns nicht geht, ob's raucht. 
Und wenns ja rauchen sollte, dann kann man immernoch gucken an was es 
liegt.

Gruss
WK

Autor: E.Friedrich (Gast)
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Vielen Dank für die lehrreichen Antworten. Habe mir dir z Dioden mal 
bestellt, mal sehen was alles anbraucht 😉
Ciao fürs erste, Grüße Ebbi

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Dergute W. schrieb:
> Ich mein' so'n Servo wird wohl ungefaehr soviel wie ein Multimeter
> kosten;

Glaube ich weniger. So ein Arduino Kit (Servo, Display, Sensoren usw...)
Kostet so ab 20-30€ aufwärts, ca 30~ teile drin.

Im 5'er bzw. 6'er pack kosten die Servos rund 13€ als angebot bei 
Amazon.
Dürften SG90 Servos sein.

Also ca. 2€ +/- paar cent.

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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E.Friedrich schrieb:
> Laut der Servobeschreibung braucht es ca 100 mA beim Lauf

Man kann auch noch zur Sicherheit eine selbstheilende 250mA Multifuse 
von Conrad ( Best.Nr. 551210 ) davorschalten, falls der Motor mal 
blockieren sollte.

E.Friedrich schrieb:
> Kann ich da diese hier verwenden
>
> Z-Diode 7,5V / 5 Watt ?

Da die Z-Dioden Anti-in-Reihe geschaltet sind, haben sie einen 
Gesamtspannungsabfall von 8,2V (7,5V + 0,7V). Es bleiben also nur noch 
3,8 Volt für den Motor übrig! 5 Watt dürften aber ausreichend sein.

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Diese 5W Verlustleistung wuerd' ich bei dem Diodengehaeuse aber aehnlich 
kritisch sehen, wie die lustigen 115W die ein 2N3055 "verheizen" kann, 
wenn Weihnachten auf Ostern faellt. Die Dioden loeten sich 
wahrscheinlich schon bei <5W von alleine aus.

Gruss
WK

Autor: Joachim B. (jar)
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Dergute W. schrieb:
> Die Dioden loeten sich
> wahrscheinlich schon bei <5W von alleine aus.

dann crimpt man halt :)

Autor: E.Friedrich (Gast)
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Ach Du grüne Neune schrieb:
> Wenn der Motor nur kurz betrieben wird, kann man es auch einfach
> mit
> zwei Z-Dioden realisieren. Die Leistung der Z-Dioden und des
> Widerstandes und der Wert des Widerstandes hängen vom max. Motorstrom
> ab.

Danke, habe es so gemacht. Die Dioden werden nicht mal warm und Motor
kann einfach umgepolt werden.
Genau was ich brauche um das 4v Servo an meinem 12v Weichendecoder zu 
betreiben.
Nochmal Danke für die Tipps für einen Dummi 😉. Mutiere noch zum 
Elektroniker 😂

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