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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Verständnis KSQ mit OPV


Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Mal seit langem wieder was gemacht und hab da mal folgendes:

Es geht, siehe Anhang, um die KSQ im Feld D 1-3. Die KSQ wird über Uref 
mit einer PWM angesteuert und über Filter wird daraus eine gute 
Gleichspannung die einstellbar ist.
Soweit funktioniert es auch das der Strom sich nach Uref/R5(1Ohm 
Betonwiderstand) einstellt. Die Last ist ein Edelstahldraht 0,8mm 
Durchmesser ca. 50cm lang und hat ca 5 Ohm. Dient dazu Mittelwaben 
einzuschwißen in das Bienenrähmchen.

Feststellung:
Wird Uref auf ca 1,45V eingestellt habe ich die in dem Stromlaufplan 
hinterlegten Daten mit:

I      = 1,45A
Ushunt = 1,45V
Udraht = 8,67V
Ut1    = 0,082V

Am OPV N1-A Pin 9 sind es ca 4,5V.
Bis hier her alles i.O.

Nun wird die Uref auf 1,5V und höher angehoben sagen wir 1,6V, die 
Spannung N1-A Pin 9 steigt von 4,5V auf seine ca 9,9V nur der Strom 
bleibt dann bei seinen 1,5A. Vermute mehr kann der BUZ11 nicht "öffnen".

Ugs ca 4V
Upin9 = Ushunt + Ugs = 1,6V + 4V = 5,6V erwartet, ist sind die 9,9V

1. Warum "springt" die Uout des Pin 9 auf 9,9V obwohl genügend 
Spannungsdifferenz am Gate vorhanden wäre ?

2. Würde Rshunt auf 0,5 oder 0,1 Ohm verringert werden, würde ich das 
Problem in den Griff bekommen ? Early-Effekt ? Heißt ich arbeite 
ausserhalb des Linearbereichs ?

3. Wenn R5 gekühlt wird, steigt der Srom auf ca 1,54A was Punkt 2 
unterstützen würde ?

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Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Chris H. schrieb:
> Es geht, siehe Anhang,
Ich habe das mal so angehängt, dass es einfacher ist, das Ding 
anzusehen...

> um die KSQ im Feld D 1-3. Die KSQ wird über Uref
> mit einer PWM angesteuert und über Filter wird daraus eine gute
> Gleichspannung die einstellbar ist.
Die KSQ wird auf zweierlei Art angesteuert: über eine PWM und zusätzlich 
über eine analoge Spannung (die augenscheinlich auch über eine PWM 
gewonnen wird)...

> Vermute mehr kann der BUZ11 nicht "öffnen".
Der ist ja schon bei 1,45A mit 82mV völlig offen und kann nichts mehr 
regeln. Fazit: dein Heizdraht ist zu hochohmig.

> Am OPV N1-A Pin 9
??? Der hat nur 8 Pins...
Hast du da beim Zählen einen Überlauf und meinst den Pin 1?

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Autor: ArnoR (Gast)
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Es gibt am LM358 keinen Pin 9.

1,45V mit Faktor ~10 zu verstärken, wenn man nur 12V Versorgung hat, ist 
eine blöde Idee.

1,45V+8,67V+82mV=10,2V, es müssten aber 12V rauskommen. --> Deine 
Angaben stimmen nicht.

Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Lothar M. schrieb:
>> Am OPV N1-A Pin 9
> ??? Der hat nur 8 Pins...
> Hast du da beim Zählen eien Überlauf und meinst den Pin 1?

lol na klar Pin 1 war mit den Gedanken wo anders...

Lothar M. schrieb:
>> Vermute mehr kann der BUZ11 nicht "öffnen".
> Der ist ja schon bei 1,45A mit 82mV völlig offen und kann nichts mehr
> regeln. Fazit: dein Heizdraht ist zu hochohmig.

Gut, diese Vermutung hat ich auch schon nach gewissen Recherchen im 
Netz.
Und R5 auf 0,5 oder 0,1 Ohm reduziren wird da wohl nicht weiter helfen ?

Lothar M. schrieb:
> Die KSQ wird auf zweierlei Art angesteuert: über eine PWM und zusätzlich
> über eine analoge Spannung (die augenscheinlich auch über eine PWM
> gewonnen wird)...

Jep zurzeit wird PD6 = PWM aber noch nicht verwendet da erst das Problem 
beseitigen will.

Möglich wäre auch die Spanunng für den Lastteil anzuheben oder siehst du 
andere Möglichkeiten ? Den Widerstand kann ich soweit nicht verändern da 
man ca 50cm pro Rähmchen braucht ausser würde 1mm Drahtdurchmesser 
nehmen

ArnoR schrieb:
> 1,45V+8,67V+82mV=10,2V, es müssten aber 12V rauskommen. --> Deine
> Angaben stimmen nicht.

Ja ich weiß der Rest geht auf der Platine verloren 1,5mm 
Leiterbahnbreite.

> 1,45V mit Faktor ~10 zu verstärken, wenn man nur 12V Versorgung hat, ist
> eine blöde Idee.

Häää warum soll ich die 1,45V verstärken wenn ich N1-B auf Vu von 1 
gestellt habe ? Die Auswertung läuft Top. Es geht darum das der T1 nicht 
weiter öffnen kann...

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Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Chris H. schrieb:
> Möglich wäre auch die Spanunng für den Lastteil anzuheben oder siehst du
> andere Möglichkeiten ?
Kannst du machen.

Aber warum muss denn der Heizdraht unbedingt linear geregelt werden? Ich 
würde den einfach eisenhart per PWM steuern. Und dann während der 
Stromflussphase über den Shunt dessen Widerstand messen, daraus die 
Temperatur ableiten und die nachregeln...

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Chris H. schrieb:
> Fazit: dein Heizdraht ist zu hochohmig.
>
> Gut, diese Vermutung hat ich auch schon nach gewissen Recherchen im
> Netz.

Du willst die Spannung am Heizdraht mit dem Internet messen? Alle 
anderen nehmen für sowas ein Multimeter.

Autor: ArnoR (Gast)
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Chris H. schrieb:
> Häää warum soll ich die 1,45V verstärken wenn ich N1-B auf Vu von 1
> gestellt habe ?

Dann stimmt eben deine Schaltung nicht. Die Verstärkung von N1-B lässt 
sich laut Schaltung mit R10...R12 nur von 9,2...10,2 verstellen.

Chris H. schrieb:
> der Rest geht auf der Platine verloren 1,5mm
> Leiterbahnbreite.

Für 1,8Vdc auf einem 1,5mm Leiterzug muss der Leiterzug aber sehr lang 
sein...

Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Lothar M. schrieb:
> Aber warum muss denn der Heizdraht unbedingt linear geregelt werden?

Ist nicht unbedingt nötig nur die lineare Regelung ist ein Versuch das 
man nicht zu schnell das Wachs schmelzen lässt, dann ist solch 
Mittelwabe umsonst gewesen...

> Ich würde den einfach eisenhart per PWM steuern.

Weiß nicht ob ich dann bei den Schaltflanken die EMV im Griff habe. 
Gerade wenn die Bienenvölker nicht unweit entfernt sind. Ausser 2A bei 
10V-12V sind in der Leistung nicht unbedingt eine EMV-Schleuder...

> Und dann während der
> Stromflussphase über den Shunt dessen Widerstand messen, daraus die
> Temperatur ableiten und die nachregeln...

mmhhh Rdson wäre ja vernachlässigbar, Spanungsdifferenz ergibt sich bzw. 
lässt sich berechnen, ebenso dann den R des Drahtes.

Sven S. schrieb:
> Du willst die Spannung am Heizdraht mit dem Internet messen? Alle
> anderen nehmen für sowas ein Multimeter.

Klar kannst du did nicht ? Dann lese nochmal...

ArnoR schrieb:
> Dann stimmt eben deine Schaltung nicht. Die Verstärkung von N1-B lässt
> sich laut Schaltung mit R10...R12 nur von 9,2...10,2 verstellen.

Nö, Vu ist 1. Was hab ich da wohl gemacht...

> Für 1,8Vdc auf einem 1,5mm Leiterzug muss der Leiterzug aber sehr lang
> sein...

10,8V - 10,2V machen immer noch 0,6V Spannungsfall...

Autor: ArnoR (Gast)
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Chris H. schrieb:
> ArnoR schrieb:
>> Dann stimmt eben deine Schaltung nicht. Die Verstärkung von N1-B lässt
>> sich laut Schaltung mit R10...R12 nur von 9,2...10,2 verstellen.
>
> Nö, Vu ist 1.

Aha. Verarsch dich doch selbst.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Chris H. schrieb:
> Weiß nicht ob ich dann bei den Schaltflanken die EMV im Griff habe.
> Gerade wenn die Bienenvölker nicht unweit entfernt sind. Ausser 2A bei
> 10V-12V sind in der Leistung nicht unbedingt eine EMV-Schleuder...
Du musst da ja nicht mit 1MHz rumtakten. Und die Flanken müssen auch 
nicht senkrecht sein (*). Und die Zuleitung zum Heizdraht kannst du 
verdrillen.
Fazit: keine Störungen mehr...

(*) bei einem LM358 als Treiber hast du sicher keine steilen 
Flanken... ;-)

Ich würde mir übrigens auch den zusätzlichen OP zum Verstärken der 1,5V 
sparen. Stell die Referenzspannung auf interne 1,1V und sorg dafür, dass 
im Maximalfall nur noch 1,1V am Shunt abfallen. Fertig ist die 
Anpassung.

Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Lothar M. schrieb:
> Du musst da ja nicht mit 1MHz rumtakten. Und die Flanken müssen auch
> nicht senkrecht sein (*). Und die Zuleitung zum Heizdraht kannst du
> verdrillen.

Nutze knappe 220Hz für PWM zur Uref-Erzeugung bei 12Bit mit Timer 1 im 
Mode 14 also da wäre noch Luft nach unten.
Ja gut stimmt. Die jetzige Schaltung anzupassen sollte nuicht das 
Problem sein.

Den 1N-B war/ist nur verschaltet weil er eh im Gehäuse vorhanden war der 
dann zum LTC weiter führt. Die Ushunt wird also nicht mit dem AVR direkt 
gemessen.


ArnoR schrieb:
> Aha. Verarsch dich doch selbst.

Na was soll ich jetzt sagen wenn du nicht mal ne Gleichung umstellen 
kannst ?

Autor: ArnoR (Gast)
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Chris H. schrieb:
> Na was soll ich jetzt sagen wenn du nicht mal ne Gleichung umstellen
> kannst ?

Was für eine Gleichung soll wie umgestellt werden? Rechne mal vor!

Du bist bloß einfach nicht in der Lage deine eigene Schaltung zu 
verstehen. Die Verstärkung von N1-B ist nach deinem Schaltplan so wie 
ich es oben schrieb, nämlich zwischen 9,2 und 10,2 und auf keinen Fall 
1.

Autor: Der Andere (Gast)
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ArnoR schrieb:
> Chris H. schrieb:
>> Häää warum soll ich die 1,45V verstärken wenn ich N1-B auf Vu von 1
>> gestellt habe ?
>
> Dann stimmt eben deine Schaltung nicht. Die Verstärkung von N1-B lässt
> sich laut Schaltung mit R10...R12 nur von 9,2...10,2 verstellen.

Arno liegt völlig richtig. Da muss man gar nicht weiter prüfen solange 
das nicht geklärt ist.
Verstärkung ist hier (R10 + R11 + R12) / R12.

Was hast du denn gerechnet?

Autor: Der Andere (Gast)
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Wie wird eigentlich Uref erzeugt?
Inwiefern fliesst da Ushunt ein?

Über Software? Wie wird da eine konstante Latenz eingehalten, die klein 
genug ist daß nichts zu schwingen anfängt?

Schon mal mit dem Oszi geschaut ob vieleicht die ganze Chose schwingt 
und das Billigmessgerät die Spannungen, die nicht so recht passen, 
einfach rät?

Autor: Pollux (Gast)
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Der LTC1286 wird mit 5V betrieben, und mag deshalb auch keine 
Analogeingangsspannung >5V. Dessen Eingang ohne weitere Schutzmaßnahmen 
an den Ausgang eines OP zu haengen, der mit 12V betrieben wird, ist mehr 
als mutig.

Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Der Andere schrieb:
> Arno liegt völlig richtig.

Nöööö, wenn ich das hier in Hardware aufgebaut habe und die Anzeigewerte 
stimmen, dann werd ich wohl keine 8,2Kohm verbaut haben... ;)

Der Andere schrieb:
> Über Software? Wie wird da eine konstante Latenz eingehalten, die klein
> genug ist daß nichts zu schwingen anfängt?

Da schwingt nix, mit OSZI nachgeschaut. Wichtig ist natürlich C9 und R4. 
Alles ruhig. Die Schaltung mit Bechreibung findet man zu Hauf im Netz. 
Ne andere Anordnung von R4 und R5 und schon hat man ne 
Spannungsquelle...

Pollux schrieb:
> Dessen Eingang ohne weitere Schutzmaßnahmen
> an den Ausgang eines OP zu haengen,

Ja ? Ist das so ? Wieviel kann denn die Ushunt werden im jetzigen 
Zustand ? nicht mehr als 1,5V, geplant sind/waren eben Ushunt 5V max, 
daraus folgt Uin für den LTC kann auch nicht mehr werden als 1,5V am 
Eingang....
Der LTC kann bis 9V an VCC haben. Und wer sagt da sich es mit 12V 
verorge... zeigt nur das hier der Ein oder Andere nicht vernünftig den 
Ersten Post studiert hat...

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Chris H. schrieb:
> zeigt nur das hier der Ein oder Andere nicht vernünftig den
> Ersten Post studiert hat...

Wozu denn auch?

Du versorgst einen Heizdraht (ohmscher Widerstand) mit 
Konstantstromquelle und PWM.
Umständlicher geht es nicht mehr.
Und kannst mit Oszi und Multimeter nicht herausfinden, warum die 
Schaltung nicht wie erwartet funktioniert.
Erstaunlich, daß trotzdem einige eine Ferndiagnose versuchen.

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Chris H. schrieb:
> zeigt nur das hier der Ein oder Andere nicht vernünftig den
> Ersten Post studiert hat...

Das Problem ist ganz im Gegenteil, dass die Leute hier dein erstes
Posting zu gut studiert haben:

Chris H. schrieb:
> Es geht, siehe Anhang, um die KSQ im Feld D 1-3.

Und in der Annahme, dass es genau um diesen Schaltungsteil (und nur
diesen) geht, haben alle auch nur diesen angeschaut und dabei übersehen,
dass in einer anderen Ecke des Schalplans noch der lustige Vermerk "12V
sind 10,8V" zu finden ist.

Ich habe gezielt nach so etwas gesucht, nachdem du schriebst:

Chris H. schrieb:
> 10,8V - 10,2V machen immer noch 0,6V Spannungsfall...

Trotzdem habe ich noch eine ganze Weile dafür gebraucht, weil an der KSQ
eben nicht 10,8V, sondern 12V angegeben sind.

Chris H. schrieb:
> Nöööö, wenn ich das hier in Hardware aufgebaut habe und die Anzeigewerte
> stimmen, dann werd ich wohl keine 8,2Kohm verbaut haben... ;)

Ja, ist ja ganz klar: Wenn man im Schaltplan 8K2 hinschreibt, sind
natürlich immer 0Ω gemeint. Wer könnte auch jemals auf eine andere Idee
kommen :)

Aber selbst nachdem Arno die darauf beruhende Unstimmigkeit mit dem
Verstärkungsfaktor aufgedeckt hat, fällt dir als Antwort nichts Bessers
ein als "Häää" :-/

Ganz abgesehen davon sieht dein Schaltplan gruselig aus. Warum führst du
die ganzen restlichen Signale nicht ebenfalls auf BUS_ALL, um die vielen
störenden Linien (auch Leitungen genannt) zu vermeiden?

Ein kleines Bisschen solltest du den Leuten, von denen du Hilfe
erwartest, schon entgegenkommen. Stattdessen machst du sie dumm an,
wenn sie dich auf die Unklarheiten und Widersprüche in den von dir
gelieferten Informationen hinweisen.

Beachte bitte, dass einige meiner obigen Bemerkungen Spuren von
Sarkasmus enthalten könnten.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Sven S. schrieb:
> Wozu denn auch?

Weil dort alles drin steht was ich gemessen habe, mit Multimeter und dem 
OSZI.

> Du versorgst einen Heizdraht (ohmscher Widerstand) mit
> Konstantstromquelle und PWM.

Falsch! Erstmal nur mit der KSQ die über ihren spannungsgesteuerten 
Eingang eine Gleichspannung angelegt bekommt. Das diese Eingangspannung 
aus einer PWM(Uref) mit Tiefpässen gewonnen wird, somit ein DAC 
darstellt, ist doch jetzt ein alter Schuh.

Die zweite PWM wird im Moment nicht genutzt!

Das Problem ist das ich einen Transistor, bei diesen 
Umgebungsbedingungen, bräuchte mit einer deutlich höheren Ugs als es am 
Markt verfügabre gibt mit ca 1,8V - 4V.

oder

Ich erhöhe die UB im Lastteil.

Damit ich den Transistor quasi mehr in seinem ohmischen Bereich 
betreiben kann. Dieser Bereich geht eben nur im Knick seiner Kennlinie 
der Ugs.

Vllt ist es nicht ganz klar rüber gekommen aber ich versuchs nochmal:
Es soll ein bestimmter Strom Ishunt durch Rshunt fließen draus 
resultiert eine bestimmte Ushunt. Damit muss die Ug mindestens um die 
Ugs höher liegen.
Bsp 1A bei 1Ohm machen 1V an Rshunt als Spanungsfall somit ist Us = 1V 
gegenüber Masse. Mit angenommener Ugs von 3V müsste also Ug bei ca 4V 
liegen. Schlussfolgerung der Pin 1 des OPV muss sich ca auf 4V 
einpendeln.
Das Ganze funktioniert bis ca 1,45A sehr gut und auch noch bis ca 1,5A. 
Aber wenn diese 1,5A erhöht werden sollen, durch die Uref=1.5V, springt 
der Ausgang des OPV auf ca 9,9V also läuft gegen UB hoch.
Warum ?
Was nach meinen Verständnis nicht passieren sollte:

1,6A * 1 Ohm = 1,6V an Us, 1,6V + 4V Ugs müsste Ug stabil bei ca 5,6V 
stehen. Hier spielt aber wohl die Uds ein Rolle bzw so wie Lothar M. 
schon schrieb ist der Lastwiderstand zu hoch.

Wenn nun der Rshunt von 1 Ohm auf 0,1 Ohm gesenkt wird, stehen dem T1 an 
seiner Source bei 1,45V(1 Ohm) - 0,145V(0,1 Ohm) = 1,305V mehr zur 
Verfügung somit müsste sich dann auch Uds vergrößern was T1 vllt schon 
wieder bis 2A in den ohmischen Bereich bringen könnte, womit dann das 
für meine Anwendung dann reichen sollte.

Nun nach dem ich das jetzt das mal so niedergeschrieben habe fällt mir 
ein, wie  Lothar M. auch schon erwähnte, das der T1 ja ab 1,5V kommplett 
im Sättigungsbereich arbeitet, somit voll offen, ähnlich eines NPN der 
in der Sättigung ist. Somit ist ja logsich warum der Pin 1 des Opv's 
aufregelt weil der MOSFet ja nicht mehr liefern kann aber der OPV meint 
na dan geb ich noch mehr.. usw usf...

Wäre es auch möglich ein MOSFet zu nehmen der einen höheren Rdson hätte 
?

Ideal...
Eine Spannungsquelle sollt niederohmig sein
Eine Stromquelle demnach hochohmig

Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Yalu X. schrieb:
> dass in einer anderen Ecke des Schalplans noch der lustige Vermerk "12V
> sind 10,8V" zu finden ist.

Moment wenn ca >157 Leute sich den zweiten Post anschauen und ca 25 nur 
den ersten, wo alle Infos drin stehen kann man nicht davon reden das 
Infos vorgehalten wurden.
Hätte ich nur den Ausschnitt gepsostet wär 100%ig die Frage gekommen wie 
sieht der Rest aus... Um das zu umgehen, also der komplette 
Stromlaufplan...

Yalu X. schrieb:
> Ja, ist ja ganz klar: Wenn man im Schaltplan 8K2 hinschreibt, sind
> natürlich immer 0Ω gemeint.

Nein, da hast recht, sinds nicht, Ironie gesehn. Bei 1,45V macht es kein 
Sinn um 10 zu verstärken da dann mit Sicherheit den LTC gekonnt 
überfordert wäre oder nicht ?

Yalu X. schrieb:
> fällt dir als Antwort nichts Bessers
> ein als "Häää" :-/

Dann bitte nicht nur das Häää zitieren sondern ganz...

Yalu X. schrieb:
> Ganz abgesehen davon sieht dein Schaltplan gruselig aus. Warum führst du
> die ganzen restlichen Signale nicht ebenfalls auf BUS_ALL, um die vielen
> störenden Linien (auch Leitungen genannt) zu vermeiden?

Bei zu vielen Leitungen parallel, kann man auch mal schnell verrutschen 
und kommt voanders raus...
Aber welche z.B. meinst du genau ? 5V ?


Yalu X. schrieb:
> Ganz abgesehen davon sieht dein Schaltplan gruselig aus.
Jetzt sag nicht, das dass nicht übersichtlich ist ?
Zumal du hast bestimmt schon weit aus schlechtere gesehen ?
Gut Bewertung des Stromlaufplans ist ja nicht die Aufgabe...

Yalu X. schrieb:
> Ein kleines Bisschen solltest du den Leuten, von denen du Hilfe
> erwartest, schon entgegenkommen.

mmhh
Stromlaufplan check
Spanungen/Ströme/Widerstände check
eigene Erklärungen zum Verständnis der Schaltung, ob richtig sei mal 
dahin gestellt, check
Fragen check
Mit was soll ich den Leuten noch entgegen kommen ?
Nur Text verfassen wäre vllt auch nicht die feine Englische, was ich 
auch nicht kann, der ein oder kann das bestimmt. ernst gemeint

nun gut seis drum, das ist eher Meckern auf hohen Niveau ohne das man 
vorwärts kommt...

Aber vllt könntest du ja patente 
Aussagen/Beschreibungen/Erklärungen/Ergänzungen zu SUF liefern zum 
Beitrag wo ich es versucht habe in Textform. Das erste mal mit Mosfets 
mag Anderen einfach fallen, mir nicht unbedingt. Hab auch mindestens 
jetzt ca 2 Wochen Literatur im Netz gelesen bevor ich mich dazu 
entschloßen habe diesen Post zu schreiben...
Chris H. schrieb:
> Datum: 14.01.2019 20:51

: Bearbeitet durch User
Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Chris H. schrieb:
> Moment wenn ca >157 Leute sich den zweiten Post anschauen und ca 25 nur
> den ersten, wo alle Infos drin stehen kann man nicht davon reden das
> Infos vorgehalten wurden.

Wenn du schreibst, es geht um den Schaltungsteil im Feld D 1-3 und
Lothar kopiert genau diesen Teil in ein PNG, dann denkt erst einmal
jeder, dass es egal ist, ob er dein Bild anklickt oder Lothars.

Und wenn an der KSQ die Versorgungsspannung mit 12V angegeben ist, kommt
man nicht sofort auf die Idee, dass die "12V" nur symbolisch gemeint
sind und in Wirklichkeit 10,8V bedeuten. Du hättest den Hinweis darauf
wenigstens direkt dort hinschreiben können, wo er relevant ist, nämlich
an die KSQ.

Aber sei's drum ...

Bevor du dir Gedanken um andere Mosfets machst solltest du erst einmal
das Ohmsche Gesetz anwenden:

  https://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz

Mal angenommen, die Spannungsangaben in deinem Schaltplan stimmen, und
die "12V" sind tatsächlich nur 10,8V, dann kannst du doch ganz einfach
folgendermaßen rechnen:

Der Lastwiderstand ist

  Rl = 8,67V / 1,45A = 5,98Ω

Der Widerstand von Leiterbahnen, Lötstellen u.ä. ist

  Rp = (10,8V - 8,67V - 0,082V - 1,45V) / 1,45A = 0,41Ω

(auch wenn mir das ziemlich viel erscheint)

Der Gesamtwiderstand ohne den Mosfet ist also

  Rg = Rl + R5 + Rp = 5,88Ω + 1Ω + 0,41Ω = 7,39Ω

Der theoretisch maximale Strom bei perfekt leitendem Mosfet ist

  Imax = 10,8V / Rg = 1,46A

Das ist die obere Grenze, die du mit deiner Dimensionierung nicht
überschreiten kannst. Um sie zu erhöhen, musst du die Betriebsspannung
erhöhen oder mindestens einen der beteiligten Widerstände verkleinern.
Erst wenn du das getan hast, ist es Zeit, sich über den Mosfet Gedanken
zu machen.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Chris H. (Firma: Selbständig Denkender) (keiningenieur)
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Yalu X. schrieb:
> Bevor du dir Gedanken um andere Mosfets machst solltest du erst einmal
> das Ohmsche Gesetz anwenden:

Das nenn ich Motivation schaffen.. Lach

Yalu X. schrieb:
> mindestens einen der beteiligten Widerstände verkleinern

Jetzt kommt er langsamm, das war ja eine meiner Fragen ob es was bringt, 
den 1 Ohmigen auf 0,5 Ohm oder weniger runter zusetzen. Meine 
Befürchtung ist nur das auch wenn man ihn verkleinert die 
Stromgegenkopplung unter Umständen trotzdem noch zu groß sein würde.
So das die Spannungsverteilung am MOSFET ihn nicht weit genug in den 
ohmischen Bereich zurückbringt, das dieser dann der Uref weiter folgen 
würde bis ca 2A.

Yalu X. schrieb:
> Wenn du schreibst, es geht um den Schaltungsteil im Feld D 1-3 und
> Lothar kopiert genau diesen Teil in ein PNG, dann denkt erst einmal
> jeder, dass es egal ist, ob er dein Bild anklickt oder Lothars.

Leute für das Handeln Anderer sind die Personen selber verantwortlich 
wenn man sich falsche Daten zieht oder zumindest nicht mal den 
Eingangspost mit vergleicht... Nun denn dabi will ichs denn auch 
belassen.

Fachlich bin ich weiterhin bereit zu diskutieren, muss mal schauen ob 
ich noch nen niederohmigen im eigenem Sortiment habe. Der Strom wird 
zwar nicht viel größer aber 200mA werden wohl drin sein. Danach wird das 
Layout noch modifiziert, Leiterbahn kürzer und breiter

Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
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Chris H. schrieb:
> Der Strom wird zwar nicht viel größer aber 200mA werden wohl drin
> sein.

Ja, wenn du den Shunt auf 0,1Ω verkleinerst.

Autor: Der Andere (Gast)
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Mach weiter so, lass dich nicht beirren! Nur so wird das was!
Frei nach dem Motto:
Geisterfahrer, ich?
Niemals, die 500 die mir entgegenkommen, DAS sind Geisterfahrer!

Autor: Helmi KVC (Gast)
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Chris H. schrieb:
> Nun denn dabi will ichs denn auch belassen.
> Fachlich bin ich weiterhin bereit zu diskutieren

Fachliches (Diskussion bis Praxis) erfordert konkrete Daten.

Sind diese verwirrend gestaltet (auf irgend eine Weise), sind
(W)Irrungen wie die aufgetretenen so gut wie vorprogrammiert.

Eine Schuldfrage ist zwar grundsätzlich ziemlich uninteressant,
doch wird sie gestellt, ist die Antwort auch vorprogrammiert.

Daran könnten auch wahre Engelszungen nichts mehr ändern - doch
schon gar nicht, die von gehörnten Pferdefüßchen zu benutzen...


Und dabei werde ich es hier belassen.

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