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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik H-Brücke Motorstromfeedback


Autor: georg22 (Gast)
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Mein Problem: Ich besitze den Motortreiber L6201PS und möchte über den 
SENSE Ausgang des Motortreibers in einem erlaubten Strombereich (je nach 
Belastung) eine konstante analoge Spannung von ca. 1V zurückbekommen. 
Wie löse ich das?

Autor: hinz (Gast)
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Die Spannung soll nicht von der Last abhängen?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Wie man schon an der Innenschaltung des L6201 sieht, ist der Motorstrom 
direkt proportional zur Spannung an SENSE.  Über einen Widerstand nach 
GND fällt die Sensespannung ab, die dann gemessen werden kann. Die 
Spannung über dem Widerstand folgt dabei wie immer dem Ohmschen Gesetz.

Man kann also nicht unabhängig vom Motorstrom eine konstante Spannung an 
Sense erwarten, es sei denn, man verwendet keinen Widerstand gegen 
Masse, sondern z.B. eine 1V Zenerdiode - wenn es sowas geben würde.

Praktisch würde ich vermutlich eine Si-Diode verwenden, die den 
Motorstrom verträgt und dann schauen, ob ich die ~0,7V, die bei 
aktiviertem Motor über der Diode stehen, für meine Zwecke verwenden 
kann.

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Autor: georg22 (Gast)
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Nein es soll einfach in einem bestimmten Strombereich  konstant analog 
1V zurückgeben werden

Autor: hinz (Gast)
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georg22 schrieb:
> Nein es soll einfach in einem bestimmten Strombereich  konstant
> analog
> 1V zurückgeben werden

Was soll das Ganze denn?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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georg22 schrieb:
> Nein es soll einfach in einem bestimmten Strombereich  konstant analog
> 1V zurückgeben werden

Nicht ohne Zusatzelektronik.  Entweder klemmst du den SENSE wie oben 
beschrieben mit Diode auf 0,7V - die stehen aber dann da, sobald der 
Motor aktiv ist, also nix mit wählbarem, 'bestimmten' Strombereich.

Für das von dir gewünschte Ausgangssignal installierst du den 
Sensewiderstand und wertest die Sensespannung dann über einen 
Fensterkomparator aus, dem du den 'bestimmten' Strombereich vorgibst als 
untere und obere Grenze. Dieser Komparator kann dann am Ausgang auch 
gerne auf 1V geklemmt werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: georg22 (Gast)
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Ok Vielen Dank

Autor: fex2 (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Für das von dir gewünschte Ausgangssignal installierst du den
> Sensewiderstand und wertest die Sensespannung dann über einen
> Fensterkomparator aus, dem du den 'bestimmten' Strombereich vorgibst als
> untere und obere Grenze. Dieser Komparator kann dann am Ausgang auch
> gerne auf 1V geklemmt werden.

Wie meinst du mit auf 1V am Ausgang klemmen?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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fex2 schrieb:
> Wie meinst du mit auf 1V am Ausgang klemmen?

Das Begrenzen der Ausgangsspannung des Komparators auf max. 1V, wenn die 
Bedingung zutrifft.

Autor: fex2 (Gast)
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Blöde Frage aber: Welche Spannung verwendet man dann um den 
Spannungsbereich festzulegen? Auch die 48V von der H-Brücke?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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fex2 schrieb:
> Blöde Frage aber: Welche Spannung verwendet man dann um den
> Spannungsbereich festzulegen? Auch die 48V von der H-Brücke?

Kann es evtl. sein, das du zwar irgendwas fragst, aber gar nicht weisst, 
worum es ursprünglich ging?
Der Komparator misst die Spannung, die über einem Shunt abfällt, sobald 
der Motor Strom zieht.

Autor: fex2 (Gast)
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Das weiß ich schon aber ich meinte beim Fensterkomparator die 
Vergleichsspannungen. Die kommen ja von einer seperaten Spannungsquelle. 
Sorry bin Anfänger :/

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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fex2 schrieb:
> Die kommen ja von einer seperaten Spannungsquelle.

Kann man machen, wie man will. Ob mit Z-Diode, Spannungsregler oder was 
auch immer. Man muss nur ein wenig rechnen. Und von 48V war beim TE 
keine Rede.

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