Braucht jemand eine Lärmschiene?

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Da sieht man wiedermal deutlich, wo die Grenzen der derzeitigen 
KI-Systeme liegen. Die können zwar auf eine abartig grosse Datenbank 
zurückgreifen, aber es fehlt ihnen einfach der gesunde Menschenverstand 
um das Wissen aus der Datenbank vernünftig miteinander zu kombinieren.
Daher sind auch Anwendungen wie Autonomes Fahren (unter realen 
Bedingungen inkl. Baustellen, Regen, Schnee, ...) noch in weiter Ferne.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705158
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Johnny B. schrieb:
> Da sieht man wiedermal deutlich, wo die Grenzen der derzeitigen
> ...

Das ist ja genau mein Argument seit 20 Jahren, warum technische 
Übersetzungen von einer technischen Fachkraft mit Zusatzausbildung 
gemacht werden müssen. Nicht umsonst biete ich technische Übersetzungen 
an.

Danke an die beiden Ersthelfer Rick und Robert - auf die Idee bin ich 
nicht gekommen. Ich hatte aus Interesse den Beipackzettel gelesen, aber 
das war zu blöd oder zu offensichtlich. Der Artikel war Beifang, als ich 
vorhin nach einer "Spannungsquelle" in Ebay gesucht habe.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705322
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Harald W. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>
>> Nicht umsonst biete ich technische Übersetzungen an.
>
> Ja, wer arbeitet schon gern für umsonst...

Toll, was die deutsche Sprache so hergibt, gelle?
x Umsonst, aber nicht vergebens.
o Vergebens, aber nicht umsonst.


>> Der Artikel war Beifang,
>
> Ja, Beifang darf man ja neuerdings nicht mehr einfach entsorgen,
> sondern muss ihn bei zuständigen Stellen, z.B. dem µC.net, abliefern.
> :-)
Passt doch für die Mittagspause, oder?
Persönliche Seite #5705353
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Korbi G. schrieb:
> DeepL spuckt für "DIN schiene" korrekt "DIN rail" aus und umgekehrt.

DeepL übersetzt "Hutschiene" mit "top-hat rail"; immerhin bietet es "DIN 
rail" als Alternative an.


Ja: DeepL ist um mehrere Größenordnungen besser als 
translate.google.com, nur leider gibt es kein DeepL für asiatische 
Sprachen.

Für chinesische Datenblätter könnte ich so etwas gut gebrauchen; 
englische Datenblätter muss ich nicht übersetzen.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705369
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Rufus Τ. F. schrieb:
...
> englische Datenblätter muss ich nicht übersetzen.
Den Eindruck habe ich bei Dir allerdings auch. Hast Du eine 
Sprachausbildung?

Ich selber habe mich ein paar Semester mit englischer Linguistik und 
Phonetik beschäftigt, besuche auch aktuell noch Seminare in diesem 
Themengebiet, insbesondere Spracherwerb L2/L1, Schwerpunkt Englisch.
Außerdem bin ich mein eigenes Versuchskaninchen beim Erlernen von 
Japanisch.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705415
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Hast Du eine Sprachausbildung?
>
> Danke für die Blumen; nein.
> Wie kommst Du darauf?

Ausdrucksweise und Wortwahl. Ich habe jetzt natürlich kein Beispiel zur 
Hand, jedoch ist das so der Eindruck, den Deine Texte hinterlassen.
Warst Du wenigstens mal ein paar Jahre im englischsprachigen Ausland? ;)


Zum Thema GT: Die japanische Handschrifterkennung ist genial.
Unbekannte Kanji sind schneller aufs Tablett gemalt, als im Wörterbuch 
aus Radikalen zusammengebaut. Auch die Lesung funktioniert recht gut 
(Kanji tragen Bedeutung, verändern jedoch Ihre Lesung je nach Kontext). 
Grammatik oder gar Idiome - naja. Aber die neuronalen Netze werden ja 
fleißig trainiert. Schaumer mal, was sich in ein paar Jahren ergibt.
Persönliche Seite #5705466
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Maik .. schrieb:
> Mein Übersetzungsklassiker seit Jahren

Ich habe mal in einer Spam-Mail den Begriff "Geschlechtsnocken" gesehen.

Würde man nicht eigentlich das Plural-"s" weglassen und deinen Sender 
nur "six-tube ... transmitter" nennen?


Marcus H. schrieb:
> Warst Du wenigstens mal ein paar Jahre im englischsprachigen Ausland?

Leider auch das nicht, aber ich bin recht oft in Großbritannien (und 
liebe es, dort mit dem Auto zu fahren ...).
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705538
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Rufus Τ. F. schrieb:
...
> Marcus H. schrieb:
>> Warst Du wenigstens mal ein paar Jahre im englischsprachigen Ausland?
>
> Leider auch das nicht, aber ich bin recht oft in Großbritannien (und
> liebe es, dort mit dem Auto zu fahren ...).

1) weil da die Autofahrer so entgegenkommend sind?

2) Durchsage im Radio BBC:
"Achtung liebe Autofahrer, auf der M25 kommt Ihnen ein Fahrzeug 
entgegen."
Rufus: "Einer? Hunderte!"

SCNR

Ich fahre seit ein paar Jahren im Durchschnitt mehr links als rechts. 
Japan, Australien, Schottland (absteigende Strecken). Ist aber auch 
keine besondere Leistung, wenn man neben seinem Schreibtisch wohnt.

Ansonsten - alles klar - Respekt.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705543
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Maik .. schrieb:
>> Mein Übersetzungsklassiker seit Jahren
>
> Ich habe mal in einer Spam-Mail den Begriff "Geschlechtsnocken" gesehen.
>
> Würde man nicht eigentlich das Plural-"s" weglassen und deinen Sender
> nur "six-tube ... transmitter" nennen?

Falls der Schreiber Muttersprachler sein sollte:
six-tube : sechs Röhren
six-tubes : sechs verschiedene Sorten von Röhren
#5705877
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Leider auch das nicht, aber ich bin recht oft in Großbritannien (und
> liebe es, dort mit dem Auto zu fahren ...).

Marcus H. schrieb:
> Ich fahre seit ein paar Jahren im Durchschnitt mehr links als rechts.
> Japan, Australien, Schottland

Ich werde dieses Jahr erstmals in GB Autofahren und frage mich, ob dort, 
bzw generell bei Linksverkehr, bei ungeregelten Kreuzungen auch der 
Linkskommende Vorrang hat.

Weiß das wer von euch?
Persönliche Seite #5705924
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Simon B. schrieb:
> und frage mich, ob dort, bzw generell bei Linksverkehr, bei ungeregelten
> Kreuzungen auch der Linkskommende Vorrang hat.

Es gibt keine ungeregelten Kreuzungen in dem Sinne, wie es sie in 
Kontinentaleuropa gibt.

Bei tatsächlich gleichberechtigten Straßen gilt effektiv 
Rechts-vor-Links, weil dann nämlich wie im Kreisverkehr gefahren wird. 
Das ist dann aber auch durch Schilder und eine Markierung in der 
Kreuzungsmitte markiert. So etwas gibt es auch innerorts in kleinen 
Nebenstraßen. Natürlich fährt man hier nicht unbedingt kreisförmige 
Schlenker, aber der Vorrang ist dadurch eindeutig geregelt.

In allen anderen Fällen ist die Einfahrt der nachrangigen Straße mit auf 
die Fahrbahn gemalten Dreiecken markiert, die für den nachrangigen 
Verkehr auf der Spitze stehen (wie das "Vorfahrt-Beachten"-Schild, das 
es natürlich auch gibt).

Ampeln sind anders als in Deutschland auch hinter der Kreuzung 
angebracht - d.h. wenn Du unmittelbar neben einer Ampel stehst, und sie 
nicht sehen kannst, ist die Ampel hinter der Kreuzung für Dich da.

Fernverkehrsstraßen unterteilen sich in echte Autobahnen (mit "M" 
gekennzeichnet) und in mehr oder weniger ausgebaute Landstraßen (mit "A" 
gekennzeichnet). Ein durchgehendes Autobahnnetz existiert nicht, oft 
wechseln Autobahnen und Fernstraßen ab, der Ausbauzustand von 
Fernstraßen kann auch des öfteren wechseln. Das ist aber i.d.R. gut 
ausgeschildert.

Wenn es zwei Fahrbahnen je Richtung und einen festen Mittelstreifen 
gibt, heißt das "dual carriageway" und es darf mit dem gleichen Tempo 
wie auf einer echten Autobahn gefahren werden, das sind 70 Meilen, etwa 
115 km/h. Vorsicht: Auf A-Straßen dürfen landwirtschaftliche 
Nutzfahrzeuge und auch Radfahrer fahren, und es gibt Auf- und Abfahrten, 
die den Mittelstreifen kreuzen. Das bedeutet aufmerksam und 
rücksichtsvoll fahren -- anders als in Deutschland hat man nicht zuerst 
recht und nimmt dann Rücksicht, sondern es wird sehr viel defensiver und 
rücksichtsvoller gefahren.

Jede größere Kreuzung auf diesen Fernstraßen ist ein Kreisverkehr - bei 
der Annäherung aufmerksam fahren, langsamer werden und auf die 
Schilder am Fahrbahnrand achten - es gibt i.d.R. zwei Hinweisschilder 
mit unterschiedlichen Informationen, das erste zeigt Fernziele, das 
zweite Nahziele.

In Kreisverkehre wird auf größeren Straßen mehrspurig eingefahren, 
vorher sollte man sich entsprechend einsortieren. Bei Unsicherheit (wenn 
man z.B. eine "Ehrenrunde" drehen möchte) sollte man nicht die äußerste 
Spur wählen, die ist für baldiges Verlassen des Kreisverkehres 
vorgesehen.

Beachte, daß im Kreisverkehr anders geblinkt wird als in Deutschland - 
wer in den Kreisverkehr einfährt, signalisiert beim Einfahren, ob er bei 
der nächsten Ausfahrt gleich wieder ausfahren will (durch 
Links-Blinken), ob er geradeaus fahren will (durch nicht-Blinken) oder 
ob er eine spätere Ausfahrt wählen will (durch Rechts-Blinken). Im 
Kreisverkehr selbst wird vor dem Erreichen der gewünschten Ausfahrt 
wiederum links geblinkt.

Die Krönung aller Kreisverkehre ist der "magic roundabout" in Swindon, 
der aus fünf zusammengefassten Kreisverkehren besteht - ich bin da auch 
schon drübergefahren.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5705966
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Simon B. schrieb:
...
> Ich werde dieses Jahr erstmals in GB Autofahren und frage mich, ob dort,
> bzw generell bei Linksverkehr, bei ungeregelten Kreuzungen auch der
> Linkskommende Vorrang hat.
>
> Weiß das wer von euch?

Aus Einheimischen ist so eine präzise Info schwer rauszulocken. Rufus 
hat das ja schon super zusammengefasst. Die Infos gibt es natürlich auch 
im Netz.

Zum praktischen Teil:
Das Schwierigste an der Sache ist das kontrollierte Ausschalten bzw. 
Übersteuern von Reflexen. Wenn hier Autos entgegenkommen, weicht jeder 
nach rechts aus und verzögert ggf.. Das ist nun andersrum. Ergebnis ist 
speziell in ländlichen Regionen auf einspurigen Straßen mit 
Ausweichbuchten, dass Touristen gefährliche Situationen auslösen. 
Zumindest ist es für die Einheimischen lästig.

Für mich persönlich ist es sehr einfach, sobald ich mich hinter das 
Steuer eines lokalen Wagens setze. Das ist der Trigger zum Umschalten. 
Deswegen bevorzuge ich einen lokalen Mietwagen. (Hier früh ins Auto, zum 
Flughafen, nach der Landung Mietwagen, Besprechung, Mietwagen, 
Flughafen, Flughafen, eigenes Auto.)

Zum Glück sind die Pedale gleich angeordnet, nur Schaltung und 
Lenkradhebel sind häufig gespiegelt. Schalthebel und Blinker hängen 
beide an der linken Hand - das macht den Kreisverkehr so interessant.
Für den ersten Durchgang würde ich Automatik empfehlen. Und bei 
Tageslicht raus aus der Stadt und sich an die andere Bedienweise 
gewöhnen.

Viel gefährlicher ist es jedoch als Fußgänger beim Überqueren von 
Straßen. Die Autos kommen einfach aus ganz ungewohnten Richtungen. Im 
Zweifelsfall den Kopf ständig in Bewegung halten. Ansonsten kann gerade 
auch in der Gruppe richtig gefährlich sein.


Aber das wird schon, ich wünsch Dir viel Spaß - wo geht es denn hin?
#5706021
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Marcus H. schrieb:
> wo geht es denn hin?

Rundreise im Südwesten. Mit Mietwagen, auch bewusst aus von dir 
genannten Gründen. Ist erst im Sommer, habe aber trotzdem schon im Netz 
nach info bezüglich linksfahren gesucht, doch das meiste was ich von 
euch oben erfahren habe, ist (war) neu für mich. Nach der Sache mit dem 
Vorrang habe ich explizit gesucht, aber keine zufriedenstellende Antwort 
gefunden.

Marcus H. schrieb:
> Du bist schon richtig - wir sind hier im Offtopic... :D

Ja, aber in diesem OT gehts um Lärmschienen ;)
Persönliche Seite #5706055
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Marcus H. schrieb:
> nur Schaltung und Lenkradhebel sind häufig gespiegelt.

Das sind sie eher selten. Die Schaltung ist natürlich links von einem, 
aber die Anordnung der Gänge ist identisch, und die diversen Hebel am 
Lenkrad sind identisch angeordnet.

Den wesentlichen Punkt hast Du auch erkannt - Schalten und Blinken ist 
mit einem rechtsgesteuerten Auto ziemlich schwierig.

(Auch deswegen fahre ich lieber mit meinem eigenen, linksgesteuerten 
Auto, aber ich hab' auch schon etliche tausend Meilen Erfahrung ...)

Beim rechtsgesteuerten Auto bedarf es einiger Zeit, sich an die 
Dimensionen zu gewöhnen, d.h. einen vernünftigen, aber eben nicht zu 
großen Abstand zum linken Fahrbahnrand einzuhalten.

> Viel gefährlicher ist es jedoch als Fußgänger beim Überqueren von
> Straßen.

O ja. Da muss man wirklich aufpassen.


Noch ein nettes Detail: In Großbritannien ist nicht vorgeschrieben, auf 
welcher Straßenseite geparkt wird, das wirkt recht chaotisch und ist 
letzlich verkehrsberuhigend (man muss immer damit rechnen, daß von der 
anderen Straßenseite jemand aus einer Parklücke kommt oder in eine 
'reinfährt).

Simon B. schrieb:
> Rundreise im Südwesten.

Klingt nach Devon und Cornwall. Na, dann kannst Du ja auch in Swindon 
vorbeisehen, wobei der Ort außer für Jasper-Fforde-Fans und eben den 
Kreisverkehr so irrwitzig viel nicht zu bieten hat.

Cornwall ist gerade auf den kleinen Seitenstraßen allerdings ziemlich 
anspruchsvoll, die Straßen sind teilweise sehr schmal, aber wegen 
hoher Hecken oder gar tiefer Einschnitte und scharfer Kurven sehr 
unübersichtlich, und Ausweichstellen sind rar.

Ist aber schön da, wobei ich Dir statt des überlaufenen und teuren 
Touristen-Nepps in Land's End das deutlich schönere Cape Cornwall ein 
paar Kilometer weiter nördlich empfehlen kann.

Prinzipiell wirst Du Dich daran gewöhnen müssen, praktisch überall für 
das Abstellen des Autos bezahlen zu müssen. Wenn am Straßenrand eine 
gelbe Linie aufgemalt ist: Nicht parken. Wenn eine doppelte gelbe Linie 
aufgemalt ist: Erst recht nicht parken! Die meisten Parkplätze sind "Pay 
and Display"-Parkplätze, dort nicht zu zahlen kann teuer werden.

Wenn Du Dir Landschaft und auch etwas Kultur ansehen willst, kann es 
sich lohnen, eine Kurzzeitmitgliedschaft im "National Trust" 
abzuschließen, das ist eine "flat rate" für den Eintritt in diverse 
Landsitze, Schlösser, Museen etc. und auch für das Parken dort und an 
etlichen landschaftlichen Sehenswürdigkeiten - wie auch Cape Cornwall.

Noch ein Hinweis: Tanke nicht an Autobahnraststätten, sondern suche Dir 
große Supermärkte wie Asda, Morrison's oder Tesco. Die sind in der Regel 
günstiger.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5706138
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> nur Schaltung und Lenkradhebel sind häufig gespiegelt.
>
> Das sind sie eher selten. Die Schaltung ist natürlich links von einem,
> aber die Anordnung der Gänge ist identisch, und die diversen Hebel am
> Lenkrad sind identisch angeordnet.
Also: Pedale und H-Schaltung liegen gleich.
Blinker liegt meist links und damit Kollision beim Abbiegen und 
Signalisieren.
Bin grad am Überlegen, welcher Hersteller die Hebel um 180° gedreht ans 
Lenkrad schraubt. Aktuell nicht Toyota, nicht Vauxhall, nicht VW. Mmmh. 
Gelegentlich mal drauf achten. Wobei sich in den letzten 20 Jahren 
einiges getan hat.
Wie auch immer, mein Vorschlag bleibt - nimm Automatik.

>(Auch deswegen fahre ich lieber mit meinem eigenen, linksgesteuerten
>Auto, aber ich hab' auch schon etliche tausend Meilen Erfahrung ...)
Mit dem eigenen Auto würde ich wohl nicht mehr rüberfahren, aber wenn 
man in der Gruppe unterwegs ist und ein wenig Zeit hat, dann ist ein 
Leihwagen inkl. Sprit und Tunnelgebühren billiger als die Flugtickets 
(Mietvertrag mit Zulassung Grenzübertritt!).

> Noch ein Hinweis: Tanke nicht an Autobahnraststätten, sondern suche Dir
> große Supermärkte wie Asda, Morrison's oder Tesco. Die sind in der Regel
> günstiger.
War da nicht was, dass man gelegentlich einen Kassenzettel von einem 
aktuellen Einkauf braucht? Im Zweifelsfall beides miteinander verbinden 
und zuerst einkaufen.
#5706167
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Marcus H. schrieb:
> Viel gefährlicher ist es jedoch als Fußgänger beim Überqueren von
> Straßen. Die Autos kommen einfach aus ganz ungewohnten Richtungen. Im
> Zweifelsfall den Kopf ständig in Bewegung halten. Ansonsten kann gerade
> auch in der Gruppe richtig gefährlich sein.

Deswegen steht in solchen Ländern wie z.B. Hongkong auch immer LOOK 
RIGHT oder LOOK LEFT auf dem Boden, ergänzt mit Pfeilen. Das hilft 
tatsächlich sich immer dran zu erinnern wenn man grad nicht dran denkt.
#5706384
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Stephan S. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> Viel gefährlicher ist es jedoch als Fußgänger beim Überqueren von
>> Straßen. Die Autos kommen einfach aus ganz ungewohnten Richtungen. Im
>> Zweifelsfall den Kopf ständig in Bewegung halten. Ansonsten kann gerade
>> auch in der Gruppe richtig gefährlich sein.
>
> Deswegen steht in solchen Ländern wie z.B. Hongkong auch immer LOOK
> RIGHT oder LOOK LEFT auf dem Boden, ergänzt mit Pfeilen. Das hilft
> tatsächlich sich immer dran zu erinnern wenn man grad nicht dran denkt.

In den großen Städten ja, abseits nicht immer.

Hier in Deutschland bleibt man zudem an der roten Fussgängerampel meist 
brav stehen, in andern Ländern interessiert das Farbenspiel fast keinen, 
außer deutsche Touristen.

London, 3 Uhr nachts, es regnet cat and dogs.
Zwei Männer stehen vor einer roten Fussgängerampel,
die Straßen einsam und leer.

Sagt der eine zum anderen - Na, auch aus Deutschland?
Persönliche Seite #5706506
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Marcus H. schrieb:
> War da nicht was, dass man gelegentlich einen Kassenzettel von einem
> aktuellen Einkauf braucht?

Nee, noch nie erlebt. Und würde auch erfordern, daß man die Tanke nur 
nach dem Verlassen des Supermarktparkplatzes ansteuern kann, das aber 
ist nicht der Fall.

Rick M. schrieb:
> Hier in Deutschland bleibt man zudem an der roten Fussgängerampel meist
> brav stehen

Wo auch immer dieses "hier" sein mag. "Fussgängerampeln" hats übrigens 
nur in der Schweiz.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5706994
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> War da nicht was, dass man gelegentlich einen Kassenzettel von einem
>> aktuellen Einkauf braucht?
>
> Nee, noch nie erlebt. Und würde auch erfordern, daß man die Tanke nur
> nach dem Verlassen des Supermarktparkplatzes ansteuern kann, das aber
> ist nicht der Fall.

Als MSDOS 3.3 ein modernes Betriebssystem war, hatten wir in Würzburg 
beim TOOM (unterfränkisch /tu:m/) eine Tanke, bei der man mit 
Kassenzettel vom Markt ein/zwei Pfennige Rabatt bekam.
Was das Ausland betrifft - vielleicht verirrt sich jemand hier her, der 
das bestätigen kann, aber irgendwo im rechtsgesteuerten 
englischsprachigen Ausland war das nicht unüblich. Woolworth in 
Australien? Doch Neusseeland? Schottland?


> Rick M. schrieb:
>> Hier in Deutschland bleibt man zudem an der roten Fussgängerampel meist
>> brav stehen
>
> Wo auch immer dieses "hier" sein mag. "Fussgängerampeln" hats übrigens
> nur in der Schweiz.

Nun hast Du mich auch abgehängt.
"Fußgängersignalanlagen" sind doch nicht so selten?
https://de.wikipedia.org/wiki/Ampel#Fußgängerverkehr
Geht es ums Eß-Zett? Hab ich nen Sprachwitz verpasst?
Persönliche Seite #5707340
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Marcus H. schrieb:
> im rechtsgesteuerten englischsprachigen Ausland war das nicht unüblich.
> Woolworth in Australien? Doch Neusseeland? Schottland?

In keinem der drei genannten Länder wird rechts gefahren.

Es ist durchaus möglich, daß Asda, Tesco & Co. irgendwelche 
Rabattaktionen an den Tanken haben - durch deren Rabattsysteme 
durchzusteigen habe ich bislang nicht versucht; die Papiermenge, die man 
da mitunter zusammen mit dem Kassenbon in die Hand gedrückt bekommt, 
reicht durchaus zum Kaminanzünden aus.

> Nun hast Du mich auch abgehängt.

Was mir mein Fuß ist dem Schweizer sein Fuss. Auf Deutsch wird beides 
unterschiedlich ausgesprochen, das Doppel-s signalisiert einen kurz 
gessprochenen Vokal, das ß hingegen signalisiert einen lang gesprochenen 
Vokal. Deswegen können nicht-Helvetiker problemlos Maße und Masse 
auseinanderhalten.

Ein Eß-Zett hingegen ist doppelt gemoppelt.
OP (Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #5707356
Lesenswert?

Rufus Τ. F. schrieb:
> Marcus H. schrieb:
>> im rechtsgesteuerten englischsprachigen Ausland war das nicht unüblich.
>> Woolworth in Australien? Doch Neusseeland? Schottland?
>
> In keinem der drei genannten Länder wird rechts gefahren.

Hoffentlich! Aber die Autos sind üblicherweise rechtsgesteuert. Siehe 
mein Text.

>> Nun hast Du mich auch abgehängt.
>
> Was mir mein Fuß ist dem Schweizer sein Fuss. Auf Deutsch wird beides
> unterschiedlich ausgesprochen, das Doppel-s signalisiert einen kurz
> gessprochenen Vokal, das ß hingegen signalisiert einen lang gesprochenen
> Vokal. Deswegen können nicht-Helvetiker problemlos Maße und Masse
> auseinanderhalten.
>
> Ein Eß-Zett hingegen ist doppelt gemoppelt.

OK, dann war das klar. Fußgängerampel.
#5708999
Lesenswert?

Percy N. schrieb:
> Und dann gibbet noch das weiche s nach kurzem Vokal, etwa "de Hesse
> komme"

Mit "de Hesse" ist es ja noch viel komischer. Die kennen sogar das 
doppelte "sch". Keine Ahnung, wie das Schriftbildlich dazustellen ist, 
aber der Satz "Hesse fresse Aschschebäsche" mag das dem Mundartlich 
vertrauten Leser verdeutlichen. Das doppel-sch spricht man ähnlich aus 
wie das sch in Gelantine oder Jeep, bloß viel länger, und man muss das 
Gesicht dabei verziehen.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Soll das Häme sein?

Nee, wieso?
Gast #6371171
Lesenswert?

nochmal zu dem "Wannenfahrer" das andere Datenblatt nachgereicht, der 
"sehr niedrige gehemmte Tropfen-Spannungsregeler".

Fein auch, dass die Verstärker der letzten beiden Positionen 
'funktionsfähig' verkauft werden...diese Zusicherung hat man eher 
selten.
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