Es hieß ja neulich wieder einmal mehr, dass Alexa Sprachdateien
mitgeschnitten hat, obwohl man die nicht mit z.B. "Alexa wie Spät ist es
(...)" aktiviert hatte. Wie siehts denn nun mit Smartphones und Tablets
aus, kann man dort auch Sprachdateien finden? Wenn ja, wo?
sind die eigentlich als "reguläre" Dateien wie mp3, wav oder so abgelegt
oder noch irgendwie anders? quasi verchlüsselt, gepackt, sodass man
garnicht so offensichtlich darüber "stolpert" wenn man danach sucht?
wonach müsste man also suchen, um etwas in der Art zu finden?
Gruss, Ewald
Diese Fragestellung wird sich hier im Forum nicht beantworten lassen.
Geh davon aus, dass es so ist und lass alle Smartphones weit weg, wenn
du darüber redest, wo du den Nachbarn vergraben hast ;)
Süsswoll,
das driftet schon 2 Antworten von der Fragestellung ab.
Ich wüsste das zwar auch nicht so genau wo man ggf
Mitgeschnittenes, Gespeichertes finden würde.
Unter Windows hatte ich mal ein Programm (Goldwave)
das seinen Dienst nicht kategorisch mit
"...ist keine Audiodatei"
verweigerte, wenn man mal eine "Nicht-Audiodatei" geladen hatte.
Da konnte man alles laden und das Prog hatte
-je nach Einstellungen der Ausgabeformate
dann auch Töne hörbar gemacht,
die z.B. in einer Setup.exe eines Spieles eingebettet waren.
per sé ist eine "Punkt-Echse" aber eben keine Audiodatei
und mit nicht geeigneten Einstellungen gibt das Prog
dann auch nur Töne aus, wie sie ein Fax-Gerät macht.
Mit solch einem Tool müsste man da wohl an verdächtige Dateien
heran gehen, um da evtl was zu finden.
PPB schrieb:> r c schrieb:>> wo du den Nachbarn vergraben hast ;)>> Säure, denn wo keine Überreste, da auch kein Gesprächsthema ;)
Eher Natronlauge - und dann durch den Abfluss verschwinden lassen.
E\/\/ald schrieb:> kann man dort auch Sprachdateien finden? Wenn ja, wo?
Ein Sprach-Assistent läuft nicht auf dem Smartphone, sondern irgendwo
bei Google. Sowas fliegt allenfalls zufällig oder aufgrund eines Fehlers
auf.
So oft wie sich Google bei mir "verhört" hat und ein Räuspern als
Ansprache interpretiert hat braucht die telefoniergurke nicht im
Hintergrund horchen um viel Beifang zu erzeugen.
Inzwischen hab ich Lineage und allen unberechtigten Apps den Zugriff auf
das Mikrofon entzogen. Hilft gegen die hellhörigkeit und schützt die
Privatsphäre.
Ich hab die Sprachsteuerung eh nie gebraucht. Standort gibt es auch nur
während der Navigation.
Sicher werden so nicht 100% der Sammelwut unterdrückt, aber es hilft.
● J-A V. schrieb:> Ich wüsste das zwar auch nicht so genau wo man ggf> Mitgeschnittenes, Gespeichertes finden würde.
Wurde bereits gefunden und nachgewiesen:
'Seit dem die Reporter dem Pärchen das Küchengespräch vorgespielt haben,
wird das Smartphone nach jeder Benutzung ausgeschaltet oder in eine
Wolldecke eingewickelt'.
Ich weiß leider nicht mehr wie die Sendung hieß (Frontal, Plusminus,
Kontraste...). Der Schlafzimmerakt könnte ja somit auch aufgezeichnet
werden!
Enrico Eichelhardt schrieb:> Ich weiß leider nicht mehr wie die Sendung hieß (Frontal, Plusminus,> Kontraste...). Der Schlafzimmerakt könnte ja somit auch aufgezeichnet> werden!
Ja und?
Die Frage ist eher - wer will (oder muß) die vier Stunden dann abhören?
Enrico Eichelhardt schrieb:> Wurde bereits gefunden und nachgewiesen:
Dass man mit dem Smartphone aufzeichnen kann ist unstrittig. Liegt in
der Natur eines solchen Gerätes. Interessanter ist, wann das
geschieht. Passiert das routinemässig durch z.B. Google, oder geschieht
das über eine App aus anderer Quelle, oder... Wie kamen die Reporter da
ran? Es wäre auch denkbar, dass die Reporter daran aktiv mitgewirkt
haben.
Max D. schrieb:> So oft wie sich Google bei mir "verhört" hat und ein Räuspern als> Ansprache interpretiert hat braucht die telefoniergurke nicht im> Hintergrund horchen um viel Beifang zu erzeugen.>
Och, das kann Alexa auch. Zuweilen aus guten Gründen: "Alexander" liegt
bspw. nahe dabei - udn so selten kommt der Name im TV/Konserve/Youtube
oder im RL gar nicht vor.
Darüberhinaus gibt es nur wenige Aktivierungs-"Verhörer".
Enrico Eichelhardt schrieb:> Wurde bereits gefunden und nachgewiesen:>> 'Seit dem die Reporter dem Pärchen das Küchengespräch vorgespielt haben,> wird das Smartphone nach jeder Benutzung ausgeschaltet oder in eine> Wolldecke eingewickelt'.>> Ich weiß leider nicht mehr wie die Sendung hieß (Frontal, Plusminus,> Kontraste...). Der Schlafzimmerakt könnte ja somit auch aufgezeichnet> werden!
Weil die Blöden Ihr Smartphone eben nicht bedienen können.
Im Fall Google:
Schaltet man die Sprachsteuerung im Handy ein (das ist ein manueller
Schritt), kann man alle von Google gespeicherten Daten im
Google-Aktivitätsverlauf einsehen und anhören.
Das beantwortet deine Frage?
Dort sieht man dann auch, dass z.B. Aktivitäten ihren Weg zu Google
finden, die garnicht als Sprachsteuerung gedacht waren. (Huster,
Gesabbel,). Also Sprache die nicht mit den Worten "OK Google usw."
beginnen. Ein Grund warum die Sprachsteuerung z.B. schonmal gegen die
meisten Arbeitsverträge verstößt. In meinem Fall fanden sich dort auch
Bruchteile eines Telefonats von einem Kollegen (über meine handy
aufgenommen).
Die Frage ob Google auch bei deaktivierter Sprachsteuerung oder
zusätzliche Audiofiles überträgt und(!) nicht einsehbar macht, macht
hier natürlich keinen Sinn, da es dafür keine Belege gibt und von uns
nur spekuliert wrden kann. Ich glaube daran zumindest nicht. Das wäre
schon längst aufgedeckt...
MeierKurt schrieb:> wer will (oder muß) die vier Stunden dann abhören?
Der Akt dauert keine 4 Stunden. Das ist normalerweise eine Klackssache
von vielleicht durchschnittlich ein paar Minuten.
Aber interessante Gespräche von führenden Funktionären könnten dann
schon jemanden interessieren.
Mad schrieb:> Die Frage ob Google auch bei deaktivierter Sprachsteuerung oder> zusätzliche Audiofiles überträgt und(!) nicht einsehbar macht, macht> hier natürlich keinen Sinn, da es dafür keine Belege gibt und von uns> nur spekuliert wrden kann. Ich glaube daran zumindest nicht. Das wäre> schon längst aufgedeckt...
Routinemässiger Sprachtransfer müsste sich im genutzten Datenvolumen
oder dem belegten Flash-Speicher niederschlagen. Bei hochkomprimierten
8kb/s fallen 86 MB pro Tag an, 2,5 GB pro Monat. Abzüglich Ruhephasen
bliebe immer noch genug übrig.
Ebenso wäre der Stromverbrauch davon betroffen. Einschliesslich einer
Abhängigkeit von den Schlafgewohnheiten, also ob man schnarcht. ;-)
Enrico Eichelhardt schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> Ich wüsste das zwar auch nicht so genau wo man ggf>> Mitgeschnittenes, Gespeichertes finden würde.>> Wurde bereits gefunden und nachgewiesen:
dann wirds tatsächlich interessant, wo.
● J-A V. schrieb:> Enrico Eichelhardt schrieb:>> ● J-A V. schrieb:>>> Ich wüsste das zwar auch nicht so genau wo man ggf>>> Mitgeschnittenes, Gespeichertes finden würde.>>>> Wurde bereits gefunden und nachgewiesen:>> dann wirds tatsächlich interessant, wo.
Lass dir doch nicht son Schwarn erzählen.
Sprachsteuerung EIN -> Handy nicht beim Akt ins Schlafzimmer nehmen
Nichts anderes hat diese Schnarchnasendoku bei Akte oder wasweiß ich
aufgezeigt.
Oder woher sollen die Reporter die Aufzeichnungen haben, wenn nicht
einmal der Nutzer selbst diese legal einsehen kann???
Alexa! Wer hat meine Daten?
Man kann das System doch zu seinem Vorteil benutzen.
Ein Bauer wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Seine Frau schrieb
ihm wütend einen Brief: "Jetzt, wo du einsitzt, erwartest du wohl von
mir, dass ich das Feld umgrabe und Kartoffeln pflanze? Aber nein, das
werde ich nicht alles alleine tun!"
Sie bekam als Antwort: "Trau dich bloß nicht, das Feld anzurühren, dort
habe ich das Geld und die Waffen versteckt!"
Eine Woche später schreibt sie ihm erneut einen Brief: "Jemand im
Gefängnis muss deinen Brief gelesen haben. Die Polizei war hier und hat
das ganze Feld umgegraben, ohne was zu finden."
Die Antwort ihres Mannes: "So, jetzt kannst du die Kartoffeln pflanzen!"
Max D. schrieb:
Zu Cortanas, Alexas, .. kann ich nichts sagen.
> Sicher werden so nicht 100% der Sammelwut unterdrückt, aber es hilft.
Aber selbst in der Version EnterpriseClient die als einzige die Option
Telemetry 0 bietet gibt es unerwünschten backtalk.
https://www.softscheck.com/en/privacy-analysis-windows-10-enterprise-telemetry-level-0/
Ruhe gibts anscheinend wirklich nur wenn jeglicher Netzzugriff unmöglich
gemacht wird.
E\/\/ald schrieb:> Wie siehts denn nun mit Smartphones und Tablets> aus, kann man dort auch Sprachdateien finden?
Normalerweise nicht.
Auf dem Smartphone läuft ein Stichwort-Erkenner ("OK Google", "Alexa",
"Siri"), der Rest läuft über die Cloud. Es gibt keinen sinnvollen Grund,
die Aufzeichnungen auf dem Telefon längerfristig zu speichern.
Du jagst einen Schatten. Der Mörder ist woanders.
da müssen einige leute ja trotzdem etwas gefunden haben. ist da nun
etwas dran oder nicht deswegen frage ich halt. wenn ja, was konkret
wurde da gefunden
A. K. schrieb:> "Durch einen Fehler von Amazon.de fielen rund 1700> Alexa-Sprachaufzeichnungen in die Hände eines Unbefugten."> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-gibt-intime-Sprachdateien-preis-4254716.html
Hahah:
"Den betroffenen Echo-Nutzer kontaktierte Amazon.de erst vier Wochen
nach der Panne, kurz nach der Anfrage von c't. Er erhielt nach eigenem
Bekunden als Entschädigung eine kostenlose Prime-Mitgliedschaft sowie –
zwei weitere Echo-Lautsprecher."
Zur "Entschädigung" dafür, dass man versehentlich intime Daten von ihm
weitergegeben und das erstmal auch noch verheimlicht hat, wird er jetzt
noch mehr belauscht. Das ist mal echt ein starkes Stück.
E\/\/ald schrieb:> da müssen einige leute ja trotzdem etwas gefunden haben.
Ja, aber nicht auf dem Gerät...
> ist da nun etwas dran oder nicht deswegen frage ich halt.
...und durch ständige Nachfrage wird die Annahme auch nicht wahr.
S. R. schrieb:> Ja, aber nicht auf dem Gerät...
Und das macht die Sache besser? Was in der Cloud gespeichert wird stört
nicht, das ist ja sooo weit weg?
Georg
tcha ich bin auch immer wieder erstaunt,
wie den Leuten so alles möglich egal ist.
Hauptsache Handy.
braucht man nen kleinen "Handgriff"
-egal Appstore...
egal ob das Handy "ab Werk" schon eine Möglichkeit bietet,
Bilder oder Videos zu beschneiden.
egal... noch 'ne App...
Kommt mir so vor, als gingen viele Antworten an der Fragestellung
vorbei.
Dass viele APPS ungewollt mithören steht meines Wissens außer Frage,
aber die brauchen dazu gut für jeden sichtbar die entsprechende
Berechtigung, die man unter Android auch mittlerweile problemlos
entziehen kann.
Die Frage war doch ob ANDROID selbst lauscht.
Das kann man sicherlich beweisen, wenn es so sein sollte, aber niemals
ganz widerlegen.
c r schrieb:> Das kann man sicherlich beweisen, ...
In der Tat: Google hat äußerst clever ein "kostenloses" OS
herausgegeben, welches der Anwender mit einem hohen Preis zu bezahlen
hat - massiver Verletzung der Privatsphäre.
Gibt auch Studien dazu, wie oft Google pro Tag via Android den Anwender
ausschnüffelt. Einfach mal danach suchen mit Goo - äh -
http://duckduckgo.com/
Saumer schrieb:> In der Tat: Google hat äußerst clever ein "kostenloses" OS> herausgegeben, welches der Anwender mit einem hohen Preis zu bezahlen> hat - massiver Verletzung der Privatsphäre.
Interessehalber, nicht zum Streit, weil ich die Apple-Gewohnheiten nicht
kenne: Daten, die Apple erfasst, bleiben unausgewertet im Giftschrank?
Also bezogen auf Geräte und Apps, nicht auf die Suchmaschine Google.
> Gibt auch Studien dazu, wie oft Google pro Tag via Android den Anwender> ausschnüffelt. Einfach mal danach suchen mit Goo - äh -> http://duckduckgo.com/
Nützlicher als die beiden Enten sind die Stichworte, unter denen man
dort etwas findet. Wobei ich zwischen Suchmachine und Android noch einen
kleinen Unterschied sehe, d.h. was Googles Suchmaschine erfasst, hat
nichts mit Android zu tun.
Bzgl. Android: Selbst die Google Tastatur telefoniert fast permanent
nach Hause.
Ich kann jedem nur emofehlen, sich ein aktuelles ROM
seines Smartphones zu besorgen. Vor dem flashen, alle Googledienste aus
dem ROM zu entfernen.
Ich habe das mit allen Smartphones in unserem Haushalt so gemacht.
Playstore ist dann alkerdings nicht mehr möglich, weil kein
Googleaccount mehr existiert.
F-Droid tut es auch.
Interessant ist, dass keine App irgendwelche Googledienste benötigt!
By the way, mein Akku hält wesentlich länger und das Datenvolumen ist
signifikant gesunken.
Google Apps braucht nur der BND, NSA, MAD, usw.
Codix schrieb:> Bzgl. Android: Selbst die Google Tastatur telefoniert fast permanent> nach Hause.
Es ist einstellbar, ob die Nutzungsstatistik an Google gesendet wird.
Googles Gboard gab es übrigens zuerst für iPhones und dann erst für
Android. ;-)
Laut Aussage von Google wird der getippte Inhalt nur dann an Google
gesendet, wenn man das optionale Such-Icon der Tastatur verwendet.
Alles sehr interessant.
Beantwortet aber immernoch nicht die ursprüngliche Frage, ob Android das
vom Mikrofon aufgezeichnete Signal an Google übermittelt - ohne dass der
(des logischen Denkens fähige) Nutzer dies bewusst auslöst.
Egal ob stupide in einem Audioformat oder bereits ausgewertet. Ob diese
vorher lokal auf dem Gerät als Datei vorhanden waren, ist doch im
Ergebnis uninteressant.
Mit Android meine ich ein Android, wie es marktüblich aus der Verpackung
kommt, also mit Google Apps und angemeldet an ein Google Konto, mit
unveränderten Einstellungen.
r c schrieb:> Beantwortet aber immernoch nicht die ursprüngliche Frage, ob Android das> vom Mikrofon aufgezeichnete Signal an Google übermittelt - ohne dass der> (des logischen Denkens fähige) Nutzer dies bewusst auslöst.
Eigentlich schon. Permanenter Datentransfer wäre beim Blick auf das
Datenvolumen feststellbar.
Wenn man Spionage befürchtet, ob legal oder illegal, wird die Suche nach
gespeicherten Daten nix bringen. Man findet ja schon seine eigenen Daten
kaum, wenn man Inhalt und Codierung kennt.
Am Ende müssen Mikro und Kamera wieder ein rotes Lämpchen beigeordnet
bekommen, welches zuverlässig die Aktivierung anzeigt. Aber bevor nix
schlimmes passiert ist..
batman schrieb:> Am Ende müssen Mikro und Kamera wieder ein rotes Lämpchen beigeordnet> bekommen, welches zuverlässig die Aktivierung anzeigt. Aber bevor nix> schlimmes passiert ist..
Was im Ergebnis auf eine stattliche LED-Leiste hinausläuft, konsequent
zu Ende gedacht. Denn nicht nur die bis zu 3 Mikrophone liefern
nützliche Information, sondern diverse andere Sensoren auch. Mit
scheinbar unverdächtigen Sensoren für Magnetfeld, Luftdruck, Lage und
Bewegung lässt sich auch etwas anfangen.
Codix schrieb:> F-Droid tut es auch.
Nein, weil es da kein Whatsapp gibt.
Das ist nur eine gangbare Lösung wenn sich der Familien- und
Freundeskreis auf fünf Nerds beschränkt die man für Telegram begeistern
kann.
Wobei, bei den Nerds bevorzugt ja jeder seine Insellösung. Der nächste
will dann wieder kein Telegram sondern Threema...
r c schrieb:> Alles sehr interessant.>> Beantwortet aber immernoch nicht die ursprüngliche Frage, ob Android das> vom Mikrofon aufgezeichnete Signal an Google übermittelt - ohne dass der> (des logischen Denkens fähige) Nutzer dies bewusst auslöst.
Da wird sich weder das eine noch das andere zweifelsfrei beweisen
lassen, da der Datentransfer der Statistikdaten verschlüsselt ist.
> Mit Android meine ich ein Android, wie es marktüblich aus der Verpackung> kommt, also mit Google Apps und angemeldet an ein Google Konto, mit> unveränderten Einstellungen.
Wenn der Google Assistent da per default aktiv ist, ist es eher
wahrscheinlich, dass auch mal unbeabsichtigt was transferiert wird.
Komplette Schnüffelei bei Milliarden Android Phones wäre wahrscheinlich
schon mal aufgefallen, gibt ja genügend Hacker/Sicherheitsforscher, die
alles mögliche überprüfen. Wenn man allerdings an Verschwörungen glaubt,
bringt das alles nix.
r c schrieb:> Mit Android meine ich ein Android, wie es marktüblich aus der Verpackung> kommt, also mit Google Apps und angemeldet an ein Google Konto, mit> unveränderten Einstellungen.
Probiers doch aus. Schalt nur das Wlan ein und kuck dir mit dem
Wireshark den Traffic an. Sollte hinter einem AP/Router möglich sein.
A. K. schrieb:> Permanenter Datentransfer
Davin war auch nie die Rede.
Christian R. schrieb:> Da wird sich weder das eine noch das andere zweifelsfrei beweisen> lassen, da der Datentransfer der Statistikdaten verschlüsselt ist.
Auch unlesbare Daten lassen viele Schlussfolgerungen (Korrelationen) zu
c r schrieb:> Auch unlesbare Daten lassen viele Schlussfolgerungen (Korrelationen) zu
Sicher. Aber man wird als Nutzer und nicht-Google Mitarbeiter weder
nachweisen können, dass in den Statistik Daten Mikrofon-Signale drin
sind, noch dass da keine drin sind. Das meinte ich damit.
A. K. schrieb:> "Durch einen Fehler von Amazon.de fielen rund 1700> Alexa-Sprachaufzeichnungen in die Hände eines Unbefugten."> https://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-gibt-intime-Sprachdateien-preis-4254716.html
Echt KRASS, hat den Artikel eigentlich jemand gelesen ?
"Nach Recherchen von c't gelangten bei Amazon.de höchst private
Sprachaufzeichnungen von Echo-Geräten an fremde Personen."
Ein Amazon.de-Kunde hatte um Auskunft zu von ihm gespeicherten Daten
gebeten und erhielt u.a. rund 1700 WAV-Dateien.
"Die Sprachaufzeichnungen stammen hörbar aus der Intimsphäre fremder
Personen, beispielsweise aus Wohnzimmer, Schlafzimmer und Bad. Anhand
des Inhalts der Aufzeichnungen, etwa der Nennung von Namen und Abfragen
lokaler Wettervorhersagen, konnte c’t den Echo-Besitzer identifizieren.
Dieser fiel aus allen Wolken, denn Amazon hatte ihn nicht über das
Datenleck informiert, obwohl man dort bereits davon wusste."
Interessant auch die Verhaltensweise der großen IT-Konzerne, wenn mal
was angebrannt ist:
"Eine Antwort auf diese Mail erhielt er nie, allerdings führte kurze
Zeit später der Download-Link ins Leere. Der Kunde hatte die Dateien
vorher gesichert und gab sie vertraulich an c't weiter."
Die Frage, wie belämmert man sein muss, um sich freiwillig selber zu
verwanzen, stelle ich mal lieber nicht. Frühere Despoten würden es nicht
glauben, was man ihnen freiwillig zugespielt hätte, wenn es die Technik
damals schon gegeben hätte. Oder hatte mann (frau auch) damals mehr Hirn
in der Birne?
Le X. schrieb:>> Vor dem flashen, alle Googledienste aus dem ROM zu entfernen.>>>> F-Droid tut es auch.>> Nein, weil es da kein Whatsapp gibt.
Aus Google raus, weil Privatsphäre, dafür bei Facebook rein. Ok.
Christian R. schrieb:> c r schrieb:> Auch unlesbare Daten lassen viele Schlussfolgerungen (Korrelationen) zu>> Sicher. Aber man wird als Nutzer und nicht-Google Mitarbeiter weder> nachweisen können, dass in den Statistik Daten Mikrofon-Signale drin> sind, noch dass da keine drin sind. Das meinte ich damit.
Wenn man mit ausreichender statistischer Signifikanz nachweisen kann,
dass z.B. in lauter Umgebung mehr gesendet wird als in lautloser, muss
man die Daten nicht lesen können.
Das beweist natürlich dann nur, DASS gelauscht wird, aber noch nicht, ob
und was davon auch gesendet wird.
Wär aber schonmal mehr als bisher.
A. K. schrieb:> Aus Google raus, weil Privatsphäre, dafür bei Facebook rein. Ok.
Ich hab LineageOS (mit etwas google), aber eher weil mein Smarphone bald
5 Jahre alt wird und ich deswegen ein schlankes System brauch.
Bei mir steckt da also Pragmatismus dahinter, keine Ideologie.
georg schrieb:>> Ja, aber nicht auf dem Gerät...> Und das macht die Sache besser?
Nein, aber die Ursprungsfrage "hört mich mein Android konsequent ab"
lässt sich erstaunlich zuverlässig mit "nein" beantworten.
Das gilt nicht für Apps.
Das gilt nicht für die Google Services (sofern aktiv).
Das gilt nicht für inkompetente Nutzer.
> Was in der Cloud gespeichert wird stört> nicht, das ist ja sooo weit weg?
Was du schlussfolgern willst, bleibt dir überlassen. Die Konsequenzen,
die aus "Siri, Alexa, Google analysieren meine Spracheingaben in der
Cloud, nicht auf dem Gerät" ziehen willst, sind ohnehin eine Sache von
Gefühlen, Hoffnungen, Visionen und anderen Gebieten der
Geisteswissenschaft.
S. R. schrieb:> georg schrieb:>>> Ja, aber nicht auf dem Gerät...>> Und das macht die Sache besser?>> Nein, aber die Ursprungsfrage "hört mich mein Android konsequent ab"> lässt sich erstaunlich zuverlässig mit "nein" beantworten.>> Das gilt nicht für Apps.> Das gilt nicht für die Google Services (sofern aktiv).> Das gilt nicht für inkompetente Nutzer.
Mit anderen Worten: Es gilt nicht für >99% aller Android-Geräte.
Rolf M. schrieb:> Mit anderen Worten: Es gilt nicht für >99% aller Android-Geräte.
Es gilt nicht für >99% aller Android-Nutzer.
Auf meinem Telefon haben die Google-Services keinen Mikrofonzugriff.
Damit ist dieses Problem keins. Ob der Hersteller hinter meinem Rücken
noch weitere Dinge tut, weiß ich nicht. Möglich.
Berücksichtige ich das auch noch, stellt sich die Ursprungsfrage aber
nicht mehr.
leute ich versteh eins nicht.. jedes kind weiß, daß ein fremder mithören
kann, was man öffentlich erzählt. jeder hier wird in der öffentlichkeit
bekleidet rumlaufen. schlafzimmer haben bei uns türen, und keine
durchsichtigen wände. auf eine postkarte klebt man kein foto, das der
briefträger nicht sehen soll.. meinegüte warum, WAAHRUM verhalten sich
die leute bei smartphones und im internet anders?? die meisten leute
wollen quasi nackt rumlaufen aber erwarten, dabei nicht angekuckt zu
werden..
ich meine damit, bis vor 15 jahren waren datenschutz und privatsphäre
KEINE sache für insider. damals wollte keiner, daß leute mit
fotoapperat, mikrofon und notizblock zuhause herumstehen, aber heute hat
man FREIWILLIG smartphones, und stellt sich dumm..
Naja, ist halt eine Komfortfrage. Wenn ich die Bequemlichkeit eines
Star-Trek-Computers haben möchte ("Computer, mach dies, mach das...")
dann muss mir auch klar sein das er mir ständig zuhören muss um
mitzubekommen wenn ich was von ihm will. Wenn ich mich mit einem
Menschen unterhalte und der hört mir nicht zu dann ist ja auch keine
sinnvolle Unterhaltung möglich. Wenn ich mich also mit jemandem
wirklich privat unterhalten möchte, dann ziehe ich Alexa eben so lange
den Stecker. Wenn ich irgendwo hingehe und das keiner wissen soll dann
schalte ich das Handy vorher aus oder lasse es gleich zu hause. Wo ist
also das Problem? Weder Amazon noch Google dürften mit Terabytes an
Daten die nur aus "Licht an", "Licht aus", "Rolladen hoch" und ähnlichem
bestehen viel anfangen können.
terabytes an daten.. die firmen reservieren sich normalerweise das
recht, alle deine daten auszuwerten und zu speichern. wenn man sprache
als text speichert, braucht es zusammen mit den mails sehr wenig
speicherplatz, und videos kann man on the fly analysieren, wenn man sie
nicht sowieso speichern soll (youtube). DER KERN ist aber, daß man bis
vor 20 jahren ERWARTEN KONNTE, daß die post nicht kuckt, was in den
briefen und paketen drin ist, und keine telefonate abhört. klar es gab
in ost und west geheimdienste, aber die hatten weden die absicht noch
die fähigkeit, meine GESAMTE kommunikation, plus bewegungsprofil und
lebensweise, zu analysieren.
ps. ich war 1989 anfang 20. ich hatte mich daran gewöhnt, daß
irgendwelche stasileute hören wollen, was ich sage. aber ich finde es
verrückt, daß man sich heute von kommerziellen firmen ausbeuten lassen
soll. die meisten menschen haben eine rabattkarte, um beim einkaufen 1%
zu sparen, aber ignoriren, daß es ein milliardengeschäft ist,
herauszufinde wer schwul, reich, ängstlich ist. zeig mir deine
kassenbons der letzten 5 jahre und ich weiß mehr über dich als deine
frau oder deine eltern wissen sollen :))
batman schrieb:> Am Ende müssen Mikro und Kamera wieder ein rotes Lämpchen beigeordnet> bekommen, welches zuverlässig die Aktivierung anzeigt.
naja es geht VIEL einfacher: am pc kann ich die stecker von mikrofon,
kamera, lan und wlan, bluetooth, infrarot etc jederzeit rausziehen. ganz
einfach und absolut sicher. auch das betriebssystem kann ich mir
aussuchen, jederzeit neu installieren, den datenträger auswechseln usw.
- wenn ich eine handyfirma kaufen oder erben könnte, würde ich ein
smartphone herstellen, das oben eine reihe dip-schalter hat, um alle
diese komponenten ganz einfach ein- und ausschalten zu können, uncool,
aber absolut sicher, und geht schneller als bei den jetzigen phones.
ano baka schrieb:> wenn ich eine handyfirma kaufen oder erben könnte, würde ich ein> smartphone herstellen, das oben eine reihe dip-schalter hat, um alle> diese komponenten ganz einfach ein- und ausschalten zu können
Einige der neuen Linux Phones, die demnächst auf den Markt kommen
sollen, machen das so. Ich hab mir schon mal das Librem 5 bestellt.
Heiner schrieb im Beitrag #5720634:
> E\/\/ald schrieb:>> Alexa hört mit und speichert. Android auch?>> Nein, garantiert nicht!>> lg. Heiner
Ich lach mich schlapp. :D
E\/\/ald schrieb:> Wie siehts denn nun mit Smartphones und Tablets> aus, kann man dort auch Sprachdateien finden?
Keine Ahnung wie es mit Dateien aussieht.
Vor kurzem war es ein simpler Bug, der es einem bliebigen Anrufer
ermöglichte, Ton- bzw. Bildsignale vom angerufenen Apfel zu übertragen
noch bevor der Angerufene abgehoben oder das Gespräch angelehnt hatte.
1
Social media users were agog on 28 January 2019 about reports of a bug in Apple’s FaceTime feature, one that allows users to eavesdrop on the people they’re calling and see through their mobile phone cameras, even if the called party hasn’t answered the call.
Werner S. schrieb:> Wann ist ein Smartphone ausgeschalten ?> Wenn der Akku entfernt worden ist.
Auch ein ausgeschaltetes Handy hat noch einen SD-Speicher! Was da in der
Masse schon drin steht, weißt Du nicht genau. Man könnte Daten sammeln,
verschlüsseln und später bei Gelegenheit versenden?
Was auch immer im abgeschalteten Zustand noch läuft, das Android-System
wird es nicht sein, denn das startet erst beim Einschalten in einem
dokumentierten Verfahren aus einem Bootloader heraus.
Rolf M. schrieb:> Ohne Akku?
Solange das Gerät noch Strom hat, könnte es alles sammeln was Du nicht
weißt und später versenden wenn es wieder Strom hat. Außerdem fällt auf,
wo und wann Du Dich wieder einbuchst ins Netz.
Was immer im abgeschalteten Zustand weiterläuft, dürfte Angelegenheit
des Geräteherstellers sein. Android läuft nicht, der Hauptprozessor
sicherlich ebensowenig. Es könnte aber darüber hinaus noch weitere
Systeme geben.
Auch Intel-PCs (bei AMD weiss ich es nicht) sind nur vollständig
abgeschaltet, wenn sie keinen Strom haben. Mit Strom läuft die
Management Engine in einem eigenen Prozessor (Minix) und ist über Netz
ansprechbar.
Bas-Montagne schrieb:> Merke: Handy bei Gesprächen immer in die HF-dichte Mikrowelle stecken.
Um ganz sicher zu gehen, sollte man sie aber auch einschalten.
Susi Sorglos schrieb:> Solange das Gerät noch Strom hat, könnte es alles sammeln was Du nicht> weißt und später versenden wenn es wieder Strom hat. Außerdem fällt auf,> wo und wann Du Dich wieder einbuchst ins Netz.
Wobei das allerdings auf alle Geräte zutreffen kann, die dafür genug
Strom haben. Ob Smartphone, Laptop, das Ladegerät vom Handy, ein in den
Laptop eingestecktes USB-Gerät oder eine nicht selbst gebaute
Funksteckdose. Je nach Grad der Paranoia ist man vor potentiellen
Routinelauschern nur leidlich sicher, wenn man dauerhaft ohne
Stromversorgung lebt. Andernfalls kriegen sie dich.
A. K. schrieb:> Was immer im abgeschalteten Zustand weiterläuft, dürfte> Angelegenheit> des Geräteherstellers sein. Android läuft nicht, der Hauptprozessor> sicherlich ebensowenig. Es könnte aber darüber hinaus noch weitere> Systeme geben.>> Auch Intel-PCs (bei AMD weiss ich es nicht) sind nur vollständig> abgeschaltet, wenn sie keinen Strom haben. Mit Strom läuft die> Management Engine in einem eigenen Prozessor (Minix) und ist über Netz> ansprechbar.
Siehe hier:
https://en.m.wikipedia.org/wiki/Intel_Management_Engine
Nasty!
Bas-Montagne schrieb:> Siehe hier:
Dass einige Boards/Systeme undicht sind, stand schon lange bei Heise.
und PXE: PXE-Bootvorgangs führt der PXE-Code am Client aus.