Kennt jemand diese Buchse?

Gast #5707624
Lesenswert?

Hi

Nachtrag

Reichelt WAGO 231-536 hat abgewinkelte Anschlüsse. WAGO 231-336 gerade 
Anschlusst. Bei WAGO sind dei Steckverbinder orange. Bei Phoenix halt 
grün. Beide Sorten passen zusammen.

MfG Spess
Gast #5707626
Lesenswert?

Reinhard T. schrieb:
> kennt vielleicht jemand diese grüne Buchse, die rechts auf dem Bild zu
> sehen ist und eventuell eine Bezugsquelle?

Die Buchse müsstest du mal selber raus suchen.
Falls die Kontakte einen Abstand von 5.08mm oder einen von  5.00mm 
haben, könnte von Phoenix die CombiCon MSTB Serie dazu passen.
https://www.phoenixcontact.com/online/portal/de?uri=pxc-oc-itemdetail:pid=1757051
https://www.digikey.com/catalog/en/partgroup/combicon-mstb-series/2943
Gast #5707695
Lesenswert?

Ich habe solche Stecker und Buchsen gerade rumliegen, das schon genannte 
Phoenix MSTB 2,5 ist ein optischer Volltreffer. 2,5 steht dabei für die 
Ampere.

Daß es die in 5,00 und 5,08 mm gibt ist aber schon merkwürdig (ich 
vermute, da wollte jemand unbedingt auch metrisch sein), vor allem aber 
doof zu messen, weil das bei 4 Kontaktabständen gerade mal 320 My oder 
ein Zehntel Pi mal Daumen Unterschied sind. Aber an den "Schießscharten" 
der geraden Seite sollte man die Schieblehre genau genug angelegt 
bekommen (und nicht unbedingt an den abgerundeten Pins selbst).

Falls alle Meßstricke reißen ist die genaue Typenbezeichnung auf der 
geraden Längsseite, also im Bild auf der hochkantigen Seite links unten 
eingeprägt, was aber nur hilft, wenn man das Gehäuse aufbekommt.

Ich wette 50,8:50 daß es die zollbruchteilige Variante ist. :) Vor allem 
neben einer zölligen Sub-D-Buchse.
#5709599
Lesenswert?

Widerstand schrieb:
> Daß es die in 5,00 und 5,08 mm gibt ist aber schon merkwürdig (ich
> vermute, da wollte jemand unbedingt auch metrisch sein)

Phoenix hatte ursprünglich mit 5mm angefangen, da war in der Klemmenwelt 
das Zoll-Raster noch nicht üblich.

Ich kann mich noch erinnern:
Als in den 70er Jahren das Leiterplatten-Layout noch per Hand auf 
Rasterfolie geklebt wurde, war es für ICs natürlich sinnvoll, 
Zoll-Raster zu verwenden. Da waren die 5mm Phoenixteile ungünstig. Ich 
hatte dann bei Phoenix angerufen und denen das Problem erzählt.
Das hat Phoenix wohl eingesehen und hat erstaunlich schnell das 
Sortiment auf 5,08mm-Klemmen erweitert. Allerdings war "unsere" Firma 
auch ein Großkunde von Phoenix, und vielleicht war das Thema auch schon 
in Arbeit...
Gast #5710045
Lesenswert?

Dietrich L. schrieb:
> Da waren die 5mm Phoenixteile ungünstig. Ich
> hatte dann bei Phoenix angerufen und denen das Problem erzählt.
> Das hat Phoenix wohl eingesehen und hat erstaunlich schnell das
> Sortiment auf 5,08-mm-Klemmen erweitert.

Ah, Du warst das also. ;) Vielleicht findet sich da noch was im 
Firmenarchiv ("02.03.1970, 09:30, Anruf von Dietrich L.: Stellt das 
Rastermaß auf zöllig um! Anweisung vom Vorstand: Sofort umsetzen, 
Abverkauf für die metrischen Restbestände bis 2025.")

Hätten sie stattdessen 2,50-mm-Rubbelfolien mit IC-Lötaugen verschenkt 
und Adaptersockel gebaut (und Siemens für seine FLH zu einer Umstellung 
auf 2,50 mm überredet), wären sie heute Weltmarktführer in grünen 
IC-Sockeln und man würde ICs längst in metrisch produzieren. :)

70er Jahre klingt wie von mir vermutet nach der quasi ersten Verbindung 
zwischen der "altdeutschen" metrischen Welt und dem neuen "Zollkram aus 
Übersee". Welches Rastermaß hatten die Lötleisten in Röhrenradios? 10 
mm? Und Schaltschrankklemmen (hm, heute 5,2 mm, wie gerade gegoogelt) 
bzw. Lüsterklemmen? Denn das waren wohl die Vorbilder aus der Industrie, 
für die die Stecker passen mußten. Aber gedruckte Schaltungen waren wohl 
von Anfang an zöllig verseucht.  Ausnahme glaube ich die dicken 
Lötstifte in Fernsehern mit ihren diversen Steckerleisten.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren