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Forum: PC Hard- und Software DVD-Laufwerk noch zu retten?


Autor: Pipifax (Gast)
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Hallo an alle,

habe hier einen DVD-Player, der in letzter Zeit etwas rumzickt. Mal tut 
das Teil, mal nicht. Mal geht die Schublade auf, mal nicht. Mal geht die 
Schublade auf - aber gleich wieder zu. Mal geht die Schublade auf, aber 
nicht mehr zu, usw.

Also mal den riesen Deckel demontiert: Im Gerät findet sich ein 
DVD-Laufwerk, wie man es auch vom PC kennt. Beim Ausbau dessen fällt 
beim Abziehen der Kabel ein loser Steckverbinder auf einer 
Pertinax-Platine auf (Fotos). Nach dem Neu verlöten spielt der 
DVD-Player wieder.

Ein Rästel ist, wieso die Lötstellen an dem Steckverbinder gebrochen 
sind. Das Kabel ist nicht in Bewegung, der Player steht im Regal. Wie 
können hier gleiche alle 6 Lötstellen brechen?

Das war der erste Streich.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Pipifax (Gast)
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Zweiter Streich:

Ein Problem ist geblieben: Die Schublade will nicht immer aufgehen. Man 
hört, dass sich ein Motor plagt und man hört ein leises Schlurfen. 
Nachdem ich nun das Laufwerk komplett zerlegt habe, finde ich einen 
etwas schlaff in den Riemenrädern hängenden Gummiriemen als 
lebensdauerbegrenzendes Bauteil :(

Wie kommt man hier an passenden Ersatz, der dann auch noch länger wie 
paar Wochen funktioniert? Als Laufwerksbezeichnung finde ich nur DP029D 
und Taiwan.

Grüße an alle, die ungern Elektronik wegen Pipifax wegwerfen.

Autor: Ben (Gast)
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Einzeln wird man den Gummi nicht kaufen können.
Beim großen online Auktionshaus gibt es oft für unter 5€ eine Ladung 
defekter CD/DVD Laufwerke.
Dort sollte so ein Gummi zu finden Sein. Bei manchen Laufwerken Erfolgt 
die Kraftübertragung jedoch über Zahnräder.

Ben

Autor: wv (Gast)
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ein dünner passender O-Ring tut es auch an so einer Stelle
--wv

Autor: Horst S. (Gast)
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Pipifax schrieb:
> Wie kommt man hier an passenden Ersatz, der dann auch noch länger wie
> paar Wochen funktioniert?


Hier bekommst Du möglicherweise, was Du brauchst:

http://www.rm-av-systeme.de/SQriemen.htm

Die Gummis nennt man übrigens Pesen.

Autor: Nils P. (torus)
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Übergangsweise, bis Du einen passenden Ersatz gefunden hast, kannst Du 
den alten Gummiriemen auch wieder fitt machen.

Das alte Teil mit Waschbenzin der Innenseite zügig aber gründlich 
abwischen (nicht über Nacht einlegen oder so ein Quatsch). Damit 
bekommst Du den Abriebstaub runter und frischt die Oberfläche auf.

Der Riemen wird jetzt eine viel höhere Reibung haben und die Räder haben 
bei der Kraftübertragung viel weniger Schlupf.

Wenn das nicht reicht kannst Du die Antriebsflächen der Räder mit sehr 
feinem Sandpapier anschleifen um die Reibung noch weiter zu erhöhen.

Vermutlich reicht das schon für die nächsten Jahre.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Ben schrieb:
> Einzeln wird man den Gummi nicht kaufen können.
> Beim großen online Auktionshaus gibt es oft für unter 5€ eine Ladung
> defekter CD/DVD Laufwerke.

und am Glascontainer an der Ecke stehen 2 PC's rum.

@TO
man wird hier die Mechanik auch reinigen und etwas ölen müssen.
Also natürlich nicht am Riemen, sondern die Zahnradachsen, Führungen 
etc.
Und wenn Du das eh offen hast*1), reinige auch gleich die Linse.
Netzteil? wie sieht das aus

wv schrieb:
> ein dünner passender O-Ring tut es auch an so einer Stelle

genau, geh mal zum GaWaSch-Mann (Gas-Wasser-Scheisse).
und wenn der 11,75EUR für so'n Gummi haben will,
frag mal, ob Du auf dessen Hof mal in den Container gucken darfst,
da liegt sowas für lau. Durchaus auch haufenweise.

Autor: Reiner (Gast)
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Für die nächsten Jahre kannst du dir behelfen indem du auf beide 
Riemenscheiben je einen möglichst eng sitzenden Riemen ziehst und 
darüber dann wieder den originalen.
Diese kannst du auch mit Skalpel und Sekundenkleber kürzen damit sie 
passen.

Autor: michael_ (Gast)
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Im Schnips-Gummi Sortiment findet sich sicher auch was.
Da kann man dann noch die Farbe wählen.

Oder die Motorlöcher feilen, damit man mehr spannen kann.

Autor: Nano (Gast)
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Pipifax schrieb:
> Ein Rästel ist, wieso die Lötstellen an dem Steckverbinder gebrochen
> sind. Das Kabel ist nicht in Bewegung, der Player steht im Regal. Wie
> können hier gleiche alle 6 Lötstellen brechen?

Vielleicht ist das schon beim Ausbau geschehen?
So etwas erfährt man ja erst wieder, wenn man das Laufwerk wieder in 
Betrieb nehmen möchte.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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wv schrieb:

> ein dünner passender O-Ring tut es auch an so einer Stelle

Der ist meist nicht elastisch genug. Da wäre selbst
ein "Schiessgummi" aus der Küchenschublade besser.
Zumal es ja hier wohl nicht um konstante Geschwin-
digkeiten wie z.B. in einem Plattenspieler geht.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Harald W. schrieb:
> Da wäre selbst
> ein "Schiessgummi" aus der Küchenschublade besser.

Das Problem der üblichen Haushaltsgummiringe ist, daß sie nach kurzer 
Zeit spröde werden und zerbröseln.

Autor: M.M.M (Gast)
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Hallo

Harald W. schrieb:
> wv schrieb:
>
>> ein dünner passender O-Ring tut es auch an so einer Stelle
>
> Der ist meist nicht elastisch genug. Da wäre selbst
> ein "Schiessgummi" aus der Küchenschublade besser.
> Zumal es ja hier wohl nicht um konstante Geschwin-
> digkeiten wie z.B. in einem Plattenspieler geht.

Doch, doch, geht wunderbar. Ich habe schon ein paar mal O-Ringe beim 
Maschinenbauer nebenan geholt, wenn kurzfristig kein Riemen zu bekommen 
war.

Vor etwa 20 Jahren habe ich mal für ein Philips Tonbandgerät, dessen 
Riemen weggetropft waren, O-Ringe mit großem Durchmesser im Fachhandel 
(Maschinenbau) geholt. Eigentlich wollte ich die mal durch einen 
Riemensatz ersetzten. Dazu ist es aber bis heute nicht gekommen, da die 
problemlos laufen. Einziges Problem war der Händler, bei dem man für 
mindesstens 20.-DM einkaufen mußte. Damit wollte er sich die 
Privatkunden vom Hals halten, die nur gerade mal drei O-Ringe für 5.-DM 
kaufen wollten. Da mußte ich dann noch ein wenig Werkzeug zusätzlich 
kaufen.

MfG

Autor: Olaf (Gast)
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Och Leute, ihr seid doch sonst so faehig. :)

Einfach mal bei Ebay "Antriebsriemen Sortiment" eintippen.

Sowas sollte man immer da haben.

Oh..und wo wir schon mal dabei sind. Ein sehr verbreitetes Problem bei 
DVD/CD Playern sind die billigen kleinen Schalter mit dem die Elektronik 
weiss das die Schublade am Anschlag angekommen ist. Die am besten auch 
gleich mal putzen.

Olaf

Autor: apokalypsus (Gast)
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@TO: Schau mal, wie es nach dem gummiriemen weiter geht. Du wirst ein 
zahnradgetriebe finden, das am ende eine zahnstange antreibt, die mit 
der schublade verbunden ist. Und dann frage dich, wieso man für die 
erste stufe einen gummiriemen verwendet hat, anstatt ebenfalls 
zahnräder.

Da ist sie wieder, die in jedem gerät verbaute geplante obsoleszenz.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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apokalypsus schrieb:
> Und dann frage dich, wieso man für die
> erste stufe einen gummiriemen verwendet hat, anstatt ebenfalls
> zahnräder.

weil man den kleinen (Preis...)
Motor dann schneller drehen lassen kann.
dieser Motor ist dann oft der gleiche wie der für die Spindel.
Nochmal Preis. man will doch immer mit möglichst wenig Bauteilen

und auch mit möglichst wenig unterschiedlichen Bauteilen
ein Produkt fertigen.

Autor: Mad (Gast)
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Wegschmeißen und auf moderne Technik setzen!

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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● J-A V. schrieb:
> dieser Motor ist dann oft der gleiche wie der für die Spindel.

Nein, tatsächlich nicht. Der Schubladenmotor ist ein stinknormaler 
permanenterregter Gleichstrommotor, der Spindelmotor ist ein BLDC mit 
sehr präziser Drehzahlregelung.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Rufus Τ. F. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> dieser Motor ist dann oft der gleiche wie der für die Spindel.
>
> Nein, tatsächlich nicht. Der Schubladenmotor ist ein stinknormaler
> permanenterregter Gleichstrommotor, der Spindelmotor ist ein BLDC mit
> sehr präziser Drehzahlregelung.

ich bastelte grad an einem Audio-CD Laufwerk...
-verwuxelt.

Autor: Pipifax (Gast)
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apokalypsus schrieb:
> @TO: Schau mal, wie es nach dem gummiriemen weiter geht. Du wirst ein
> zahnradgetriebe finden, das am ende eine zahnstange antreibt, die mit
> der schublade verbunden ist.

Genau so ist es. Deiner Glaskugel entgeht nichts ;-)

apokalypsus schrieb:
> Und dann frage dich, wieso man für die erste stufe einen gummiriemen
> verwendet hat, anstatt ebenfalls zahnräder.

Hatte ich so ja auch schon vermutet. Setze an einer entscheidenden 
Stelle Gummi ein und schon hast du die Lebensdauer des Gerätes begrenzt.

Mad schrieb:
> Wegschmeißen und auf moderne Technik setzen!

Und die wäre?

Autor: Pipifax (Gast)
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wv schrieb:
> ein dünner passender O-Ring tut es auch an so einer Stelle

Das könnte funktionieren. Wobei die Riemenräder schon ein exaktes 90° 
V-Profil plus einen feinen Freistich in der Mitte haben. Ein Riemen mit 
Vierkantprofil ist hier auf jeden Fall die erste Wahl.

Harald W. schrieb:
> Da wäre selbst ein "Schiessgummi" aus der Küchenschublade besser.

Gesagt - getan (Fotos). Der schwarze Ring in der Mitte mit der Ei-Form 
ist der originale, die anderen sind von Schnittlauch oder 
Petersilien-Bunde. Der originale Riemen ist hart und wenig dehnbar, eher 
wie ein O-Ring.

Die kurze Standzeit dieser Schießgummis wurde schon erkannt:

Rufus Τ. F. schrieb:
> Das Problem der üblichen Haushaltsgummiringe ist, daß sie nach kurzer
> Zeit spröde werden und zerbröseln.

Olaf schrieb:
> Einfach mal bei Ebay "Antriebsriemen Sortiment" eintippen.

Vorsicht, 150 "Antriebsriemen" für 2,99 EUR incl. Versandkosten aus 
China sind eher schwarz angemalte Schießgummis, wie man in einigen 
Bewertungen lesen kann.

Habe mal einen D26x1.2x1.2 bestellt, der müsste eigentlich passen.

Beim Experimentieren mit Schießgummis aufpassen: Bei Öffnen der 
Schublade muss erst ein magnetisches Gegenstück (das auf der CD/DVD 
aufliegt) abgeworfen werden. Das benötigt Kraft. Erst dann kann die 
Schublade ausgefahren werden. Ist der Schießgummis zu schlapp, klappt 
das Abwerfen des Magneten nicht. Wenn die Schublade nicht ausfährt, ist 
der Schießgummi bzw. der Antriebsriemen nicht zugänglich. Das ist dann 
wie eine zugeworfene Eingangstüre.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ein Grund, den Motor nicht direkt über ein Zahnradgetriebe an die 
Schubladenmechanik anzukoppeln, ist die gewünschte simple Funktion einer 
Rutschkupplung.

Wenn die Lade aus irgendeinem Grund blockiert, muss der Motor davon 
abgehalten werden, die Zähne des Getriebes abzuknabbern.

Das kann man entweder mit elektronischem Aufwand machen (indem man die 
Stromaufnahme des Motors misst und abregelt), oder aber eben simpel mit 
einer Rutschkupplung.

So ein Riemen löst das Problem ganz gut. Wenn das Riemenmaterial 
halbwegs was taugt, hält das durchaus auch mehrere Jahrzehnte lang.

Das ist also nicht, wie geunkt wird, prinzipiell Murks und "geplante 
Obsoleszenz".

Autor: Pipifax (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Wenn die Lade aus irgendeinem Grund blockiert, muss der Motor davon
> abgehalten werden, die Zähne des Getriebes abzuknabbern.

Das mickrige Motörle wird niemals Zahnräder anknabbern, so eine feines 
Modul gibt es gar nicht.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Das kann man entweder mit elektronischem Aufwand machen...

Ein Vorwiderstand reicht schon. Du musst den Motor auch bei einem 
durchrutschenden Antriebsriemen irgendwann abschalten, so lange darf der 
Vorwiderstand dann etwas heizen.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Wenn das Riemenmaterial
> halbwegs was taugt, hält das durchaus auch mehrere Jahrzehnte lang.

Sicher richtig. Der DVD-Player ist aber keinesfalls mehrere Jahrzehnte 
alt und der Antriebsriemen ist fertig. Was lernen wir daraus?

Rufus Τ. F. schrieb:
> Das ist also nicht, wie geunkt wird, prinzipiell Murks und "geplante
> Obsoleszenz".

Wie viele Leute geben sich die Dröhnung und zerlegen ihren DVD-Player 
und in der Folge noch das DVD-Laufwerk - und wie viele Leute übergeben 
ihr Gerät der vorgesehenen Entsorgung? Genau damit wäre der Zweck der 
geplanten Obsoleszenz bereits erfüllt.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Pipifax schrieb:
> Was lernen wir daraus?

Daß in diesem Einzelfall das Riemenmaterial nicht das beste war.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Die meisten mechanischen Probleme in alten (meist CD-) Laufwerken ließen 
sich bei mir bislang immer mit frischem Fett an den aneinander reibenden 
Teilen beheben.

Autor: Pipifax (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Daß in diesem Einzelfall das Riemenmaterial nicht das beste war.

Ohja, seit Jahren stapeln sich auf meinem Tisch die Einzelfälle ...

Alle Geräte dieses Modells werden dieses Problem haben und der größte 
Teil der Geräte wird deshalb längst auf irgendeiner Müllhalde 
schlummern.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Es ist nur komisch, daß es jahrzehntealte Geräte gibt, die nach wie vor 
funktionieren. Vielleicht ist das Problem Dein Schreibtisch?

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Haushalts Gummiringe passen hier,
drohen aber selbst auch zu zergehen.
Interesanterweise zerbröseln diese,
während die originalen Gummis zerfliessen wollen.

Eine meiner ersten Rep-Versuche bei einem Kassettenrecorder mit 
Haushalstgummis schlugen natürlich fehl,
weil das mit diesesn ganz erbärmlich leiert :D

aber wo wir grad bei Treibriemen sind,
was könnte man denn mal bei Ommas Tritt-Nähmaschine als Riemen nutzen?

ich war schon mit einem runden Telefonkabel zugange,
das passte sehr gut in die Reimenscheibe,
hält aber auch nicht so dolle.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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● J-A V. schrieb:
> was könnte man denn mal bei Ommas Tritt-Nähmaschine als Riemen nutzen?

Einen runden Lederriemen, wie man ihn dort auch früher verwendet hat:

https://www.amazon.de/Riemen-Antriebsriemen-N%C3%A4hmaschine-Keilriemen-Klammer/dp/B00KZLMBKG

Autor: Hans H. (loetkolben)
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Hatte häufiger daß die Filzscheiben von wiederbeschreibbaren
CD/DVD-Disks auf unerklärliche Weise den Weg in das Laufwerk
gefunden haben und dort die Mechanik blockieren ;-)

OK, ein oder zwei schwache Riemen hatte ich auch.

Am häufigsten war aber der Laser zu schwach geworden oder die
Fokussierung im Arsch.

Das ist bei einem DVD-Laufwerk zu verschmerzen, aber ein
hochwertiger Audioplayer tut einem schon weh wegzuwerfen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Pipifax schrieb:
> Wie
> können hier gleiche alle 6 Lötstellen brechen?

Zum einen ist die Wärmekapazität der Steckkontakte hoch - zumindest 
höher als die restlichen Bauteile auf der Platine und saugt damit die 
Hitze auf. Wenn dann noch mit Hitze gespart wird oder an der Lötdauer, 
dann ist die Lötstelle potenziell 'kalt', also nicht zuverlässig 
gelötet.
Nun bewegt sich direkt dadrunter die Schublade und evtl. sitzt auf der 
gleichen Platine auch der kleine Schalter für offen/geschlossen und ganz 
leicht wird die Platine doch bewegt. Nach all den Jahren und Bewegungen 
reisst dann der schwache Dauerkontakt und wird zum Wackelkontakt.

Antriebsriemen in allen Grössen waren noch vor 15 Jahren Standard in 
jeder Radio/Fernsehwerkstatt und ich selber habe noch gute Bestände. Es 
ist schon merkwürdig, das es heute doch so schwierig ist, die Dinger zu 
bekommen. Liegt vermutlich an der immer geringeren Verbreitung 
elektromechanischer Geräte wie Videorecorder und Cassettendecks.

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Pipifax schrieb:
> Ist der Schießgummis zu schlapp, klappt
> das Abwerfen des Magneten nicht. Wenn die Schublade nicht ausfährt, ist
> der Schießgummi bzw. der Antriebsriemen nicht zugänglich. Das ist dann
> wie eine zugeworfene Eingangstüre.

Jedes ordentliche CD-Laufwerk hat vorn ein winziges Löchlein, damit man 
es mit einer Haarnadel notöffnen kann.

Autor: Carsten W. (eagle38106)
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Früher (80er) gab es beim dörflichen Radio-/Fernsehhändler die 
Möglichkeit bei ASWO aus einem Katalog Ersatzriemen zu bestellen. Die 
hatten damals eine ziemlich gute Auswahl. Vielleicht gibt es das heute 
auch noch.

: Bearbeitet durch User
Autor: Diodenes D. (diodenes)
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Hans H. schrieb:
> Am häufigsten war aber der Laser zu schwach geworden oder die
> Fokussierung im Arsch.
>
> Das ist bei einem DVD-Laufwerk zu verschmerzen, aber ein
> hochwertiger Audioplayer tut einem schon weh wegzuwerfen.

Dann kann man doch immer noch den Pickup ersetzen.

michael_ schrieb:
> Pipifax schrieb:
>> Ist der Schießgummis zu schlapp, klappt
>> das Abwerfen des Magneten nicht. Wenn die Schublade nicht ausfährt, ist
>> der Schießgummi bzw. der Antriebsriemen nicht zugänglich. Das ist dann
>> wie eine zugeworfene Eingangstüre.
>
> Jedes ordentliche CD-Laufwerk hat vorn ein winziges Löchlein, damit man
> es mit einer Haarnadel notöffnen kann.

Die CD-Laufwerke, die nicht auf einem 5 1/4" -PC-Laufwerk basieren, 
haben das eher nicht. Dafür besitzen die aber meistens irgendeinen dafür 
vorgesehenen Stößel oder Schieber, der aber nicht von vorne, sondern 
meist von der Seite zugänglich ist.
Dazu muß zwar das Gehäuse geöffnet werden, was bei gerade diesen Midi- 
oder Mini-Anlagen zuweilen ein rechter Verdruss sein kann. Andererseits 
muß das Ding ja sowieso geöffnet werden, wenn ein Bauteil gewechselt 
werden soll.

Matthias S. schrieb:
> Es
> ist schon merkwürdig, das es heute doch so schwierig ist, die Dinger zu
> bekommen. Liegt vermutlich an der immer geringeren Verbreitung
> elektromechanischer Geräte wie Videorecorder und Cassettendecks.

Und noch schlimmer ist es mit den Reibrädern für alte Plattenspieler. 
Ich habe mir da in der Not für einen uralten ELAC sogar mal mit einem 
modifizierten Schreibmaschinen-Radiergummi behelfen müssen, weil 
seinerzeit partout kein adäquater Ersatz zu beschaffen war...

: Bearbeitet durch User
Autor: Apollo M. (Firma: @home) (majortom)
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Pipifax schrieb:
> Ein Rästel ist, wieso die Lötstellen an dem Steckverbinder gebrochen
> sind. Das Kabel ist nicht in Bewegung, der Player steht im Regal. Wie
> können hier gleiche alle 6 Lötstellen brechen?

das problem habe ich schon so gehabt/gesehen im fernseher, ursache war 
dort mechanische belastung durch schwingung, wobei die schwingungquelle 
angesteuertet leistungstransistoren waren, welche nicht zusätzlich 
verschraubt waren. da hat es dann reihenweise die steckverbinder genau 
so "abgelöst".

ich wollte es erst nicht glauben ...

so ein cd laufwek schwingt sicher auch gut rum und das kabel ist dann 
vielleicht zu starr und übt den mech. stress entsprechend aus.


mt

Autor: michael_ (Gast)
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Echte Kalte Lötstellen brauchen keine Bewegung.
Die Rekristallation funktioniert auch bei völliger Ruhe.

Autor: Hans H. (loetkolben)
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Diodenes D. schrieb:
> Dann kann man doch immer noch den Pickup ersetzen.

Diodenes D. schrieb:
>> Am häufigsten war aber der Laser zu schwach geworden oder die
>> Fokussierung im Arsch.
>>
>> Das ist bei einem DVD-Laufwerk zu verschmerzen, aber ein
>> hochwertiger Audioplayer tut einem schon weh wegzuwerfen.
>
> Dann kann man doch immer noch den Pickup ersetzen.

Meines Wissens ist aber die Justage (Gain und Offset) des Pickups
im Flash des Controllers gespeichert, und ohne spezielle
Software und Justage-CDs kann man da nichts machen.

Wenn du weißt wie man das mit Hausmitteln justieren kann,
wäre ich sehr interessiert.

(Ich weiß das [früher?] manche Player ein spezielles Menü dafür
hatten, aber da braucht man immer noch eine Justage-Cd).

Autor: nachtmix (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Haushalts Gummiringe passen hier,
> drohen aber selbst auch zu zergehen.
> Interesanterweise zerbröseln diese,
> während die originalen Gummis zerfliessen wollen

Weil das unterschiedliche Materialien sind. Haushalts-Gummiringe 
bestehen wirklich aus Gummi, während für Pesen PU verwendet wird.
Der Mechanismus ist aber ähnlich und ansteckend. Auslöser kann u.a. 
oxidiertes Gummi oder sogar ranziges Fett sein.

Autor: Widerstand (Gast)
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Carsten W. schrieb:
> Früher (80er) gab es beim dörflichen Radio-/Fernsehhändler die
> Möglichkeit bei ASWO aus einem Katalog Ersatzriemen zu bestellen. Die
> hatten damals eine ziemlich gute Auswahl.

Damals gab es bestimmt auch Tabellen, welches Gerät welche Größe 
brauchte. Aus diesem Herrschaftswissen schöpfen jene Ebayer, die 
passende Riemensätze für diverse Geräte für 10000% vom Einkaufspreis 
verkaufen. 30 Mark für einen Schallplattenspielerriemen war aber auch 
schon Mitte der 90er Standard.

Die Lötstellen sehen aus wie in einem Opel-Relais zur Lopez-Zeit. :)
Eine Lötstelle (womöglich bleifrei), die mit 90° abgewinkelten 
Schwerkraft- und Scherkräften aus einem langen Kabel in einem 
dauervibrierenden Gerät belastet wird, bröselt sich kaputt - das 
überrascht jetzt bitte niemanden?

Aber wer braucht noch oder repariert gar DVD-Laufwerke? Ich wate da 
schienbeinhoch durch, und immer wenn ich drei Viertel davon weggeworfen 
und nur das modernste behalten habe, finde ich noch modernere, meist mit 
dem ganzen PC drumherum (8GB Doppelkern, bah, alter Schrott!)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Rufus Τ. F. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> was könnte man denn mal bei Ommas Tritt-Nähmaschine als Riemen nutzen?
>
> Einen runden Lederriemen, wie man ihn dort auch früher verwendet hat:
>
> 
https://www.amazon.de/Riemen-Antriebsriemen-N%C3%A4hmaschine-Keilriemen-Klammer/dp/B00KZLMBKG

ich kam nicht mal auf die Idee danach zu suchen O_°

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Widerstand schrieb:
> Aber wer braucht noch oder repariert gar DVD-Laufwerke?

Naja, wenn du einen schönen Heimrecorder mit HDD und DVD hast, der einen 
HDMI Ausgang hat und evtl. noch Tuner für DVB-T2, DVB-S oder DVB-C, dann 
kostet so ein Dings auch ganz schön. Wenn man da einen Antriebsriemen 
für 2 Euro verbaut, lohnt sich das schon.

Carsten W. schrieb:
> Früher (80er) gab es beim dörflichen Radio-/Fernsehhändler die
> Möglichkeit bei ASWO aus einem Katalog Ersatzriemen zu bestellen.

Das ging auch noch bis Ende der 90er, und da gab es einen Haufen 
Lieferanten (König Elektronik, Dreher & Kauf, Baer usw.). Ich hatte 
gestern mal gesucht, ob es noch welche davon gibt, bin aber nicht so 
richtig fündig geworden.

Autor: michael_ (Gast)
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nachtmix schrieb:
> Weil das unterschiedliche Materialien sind. Haushalts-Gummiringe
> bestehen wirklich aus Gummi, während für Pesen PU verwendet wird.

Glaub ich nicht.
Solche schönen bunten Leuchtfarben kriegt man nicht mit Gummi hin.
Man müßte mal einen Schmelz- Stink-Test machen.

Autor: Nano (Gast)
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Widerstand schrieb:
> Aber wer braucht noch oder repariert gar DVD-Laufwerke? Ich wate da
> schienbeinhoch durch, und immer wenn ich drei Viertel davon weggeworfen
> und nur das modernste behalten habe, finde ich noch modernere, meist mit
> dem ganzen PC drumherum (8GB Doppelkern, bah, alter Schrott!)

Die alten DVD-Laufwerke vor der SATA Zeit sind meist besser, da sie die 
bessere Mechanik haben, was auch am Preis zu erkennen war.

Von dem 20 € Müll, den du heute als optisches Laufwerk neu kaufen 
kannst, kannst du nicht viel erwarten.

Insofern ist es keine gute Idee, das alte Laufwerk wegzuwerfen und ein 
neues zu kaufen.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Achso, weil das hier immer noch hochkommt - Haushaltsgummis taugen dafür 
nichts. Nach spätestens 2 Wochen sind die wieder hinüber. Auch 
Einmachgummis etc. sind nicht geeignet. Die sind weder längen- noch 
langzeitstabil.
BTDT

: Bearbeitet durch User
Autor: Hardy F. (hardyf)
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Nano schrieb:
> das alte Laufwerk wegzuwerfen

Wenn es aber defekt ist ?

Reparieren ?

Ein altes DVD-Laufwerk?

Wer noch DVDs in seinen PC legt, kauft sich m.E.ein neues.

Wer es natürlich kann und sonst gar nichts anderes zu tun hat, schraubt 
halt an dem defekten etwas rum, ehe er es wegwirft.

Da gehe ich mit @Widerstand konform, es lohnt mehr, in der Zeit lieber 
den Recyclinghof zu besuchen...

: Bearbeitet durch User
Autor: Nano (Gast)
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Hardy F. schrieb:
> Reparieren ?
>
> Ein altes DVD-Laufwerk?

Wenn es möglich ist, ja, warum nicht?

Meist ist ohnehin nur die Linse verdreckt.
Viele werfen ihr optisches Laufwerk weg, obwohl etwas Ethanol oder 
Isopropanol für die Reinigung der Linse genügen würde und das Laufwerk 
läuft wieder wie neu.

Im obigen Fall sind es halt brüchige Lötstellen und der "Gummi".
Ersteres kann man auch gut reparieren. Beim "Gummi" muss man halt 
schauen ob man da eine preiswerte Lösung findet.
Aber es ist auch gut möglich, dass die alten alten 400 € Brenner gar 
keinen "Gummi" haben.

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Nano schrieb:
> Viele werfen ihr optisches Laufwerk weg, obwohl etwas Ethanol oder
> Isopropanol für die Reinigung der Linse genügen würde und das Laufwerk
> läuft wieder wie neu.

Das ist der fromme Wunsch...

Außerdem sind noch weitere optische Komponenten im Pickup.
Wenn die Linse verschmutzt ist, dann auch das Innere...
Und da ranzukommen ? Gibt rückstandsfreies Reinigungsspray, da kann man 
mal reinhalten damit. Resultat ? Versuch macht klug.

Meist haben Lesefehler auch mit der Ermüdung der Laserdiode zu tun.

Es lohnt da wirklich nur bei hochwertigen Laufwerken.

Nebenbei. Die 20x und mehr DVD Brenner enthalten hochwertige 
leistungsfähige rote OpenCan-Laserdioden, die durchaus 300mW und mehr 
Leistung bringen.

Wer da gerne experimentieren will kommt da bei weggeworfenen Brennern 
gut auf seine Kosten (gratis)

: Bearbeitet durch User
Autor: Weg den Dreck (Gast)
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Hardy F. schrieb:
> Da gehe ich mit @Widerstand konform, es lohnt mehr, in der Zeit lieber
> den Recyclinghof zu besuchen...

Uups: Da steht bei uns ganz groß:

Entnahme = Diebstahl -> Polizei -> Anzeige -> Gefängnis

Bei uns heisst der Recyclinghof allerdings Wertstoffhof.
Das klingt bedeutend besser und das Wort Diebstahl passt auch besser.

Wobei man am Ende den Dreck auch ins Meer kippt.
Dann bin ich wieder schuld, weil ich mein Zeug dorthin gebracht habe.

Autor: Pipifax (Gast)
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michael_ schrieb:
> Jedes ordentliche CD-Laufwerk hat vorn ein winziges Löchlein, damit man
> es mit einer Haarnadel notöffnen kann.

Stimmt, allerdings hat das Laufwerk hier eine zweigeteilte Schublade, 
den vorderen Teil (Blende) gestaltet der Hersteller des Players. Und 
diese Blende hat eben kein winziges Löchlein (Foto 2 und 3).

In der Front des Laufwerks findet sich tatsächlich ein Schieber (roter 
Kreis), mit dem sich die Schublade entriegeln lässt. Allerdings ist 
diese Öffnung nicht mehr zugänglich, wenn die Blende montiert und die 
Schublade zu ist.

Öffnet man nun den Player und will das Laufwerk ausbauen, geht dies 
nicht, solange die Blende noch montiert ist. Die Blende wiederum lässt 
sich erst demontieren, wenn die Schublade ausgefahren ist. Um die 
Schublade auszufahren, muss selbige aber entriegelt werden. Dies ist 
jedoch nicht möglich solange die Blende drauf ist, weil wegen der Blende 
die Öffnung zum Entriegeln der Schublade nicht zugänglich ist. Das ist 
mal richtig nett gemacht :-(

Am Ende kann ein wegen Alterung schlapp gewordenes Antriebsriemchen die 
Schublade nicht mehr entriegeln und die Schlacht ist verloren. Für mich 
eine ganz besonders heimtückische Spielart der geplanten Obsoleszenz.

Autor: Pipifax (Gast)
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Widerstand schrieb:
> Die Lötstellen sehen aus wie in einem Opel-Relais zur Lopez-Zeit. :)

Ohja, OPEL Omega, da sollte ich mal wegen einer schlechten Lötstelle in 
einem Relais eine komplett neue Hinterachse bekommen :-(

Widerstand schrieb:
> in einem dauervibrierenden Gerät

Das wäre die einzig vernünftige Erklärung, denn manch eine von den 
Silberscheiben hat eine ganz schöne Unwucht und der ganze Kasten 
rappelt. Hätte an der Stelle eine durchkontaktierte Platine aus FR4 das 
Aufbrechen der Lötstellen zuverlässig verhindert?

Seltsamerweise ist an dem Stecker ein recht störrisches Kabel mit 
ziemlichem Querschnitt verbaut. Wenn das nur Steuerleitungen? sind, 
hätte ich hier feinere Kabel verbaut.

Nano schrieb:
> Die alten DVD-Laufwerke vor der SATA Zeit sind meist besser, da sie die
> bessere Mechanik haben, was auch am Preis zu erkennen war.
>
> Von dem 20 € Müll, den du heute als optisches Laufwerk neu kaufen
> kannst, kannst du nicht viel erwarten.
>
> Insofern ist es keine gute Idee, das alte Laufwerk wegzuwerfen und ein
> neues zu kaufen.

Sehe ich ebenso. Man ersetzt gutes durch schlechtes - oder bereits 
minderwertiges durch noch minderwertigeres.

Autor: Nano (Gast)
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Hardy F. schrieb:
> Das ist der fromme Wunsch...
>
> Außerdem sind noch weitere optische Komponenten im Pickup.
> Wenn die Linse verschmutzt ist, dann auch das Innere...
> Und da ranzukommen ? Gibt rückstandsfreies Reinigungsspray, da kann man
> mal reinhalten damit. Resultat ? Versuch macht klug.

Ich habe schon die Erfahrung gemacht.
Das Laufwerk, ein DVD Brenner machte Probleme beim Lesen von Film DVDs.
Also habe ich es geöffnet, die Linse und das Innere etwas mit Ethanol 
und einem Fuserfreien Tuch, aber kein Microfaser gereinigt, alles wieder 
zusammengebaut und schon konnte es die DVD wieder fehlerfrei abspielen.

Isopropanol verdampft und hinterlässt keine Rückstände, bei Ethanol sind 
natürlich die Bitterstoffe dabei, die als Feststoff zurückbleiben, aber 
deren Mengen sind so klein, das das praktisch keine Rolle spielt.


> Nebenbei. Die 20x und mehr DVD Brenner enthalten hochwertige
> leistungsfähige rote OpenCan-Laserdioden, die durchaus 300mW und mehr
> Leistung bringen.
>
> Wer da gerne experimentieren will kommt da bei weggeworfenen Brennern
> gut auf seine Kosten (gratis)

Das mag sein, aber auf den Augenschutz sollte man achten.
300 mW sind kein Pappenstil.

Im Zweifelsfall kauft man besser ein 1 mW Lasermodul für 10 € und 
experimentiert damit herum.

Autor: Nano (Gast)
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Die Linsen verdrecken übrigens aufgrund von Staub und Rauch in der Luft, 
die Lüfter im Gehäuse sorgen dafür, dass der Dreck durchs Laufwerk 
gezogen wird.
100 % dicht sind die nämlich nie.

In meinem Fall war es der Nachbar mit Holzkohlegrill, dessen Rauch in 
mein Zimmer zog.
In anderen Fällen kann es auch der Zigarettenkonsum des PC Nutzers 
selbst sein.
Rußende Kerzen sind auch eine mögliche Quelle.
Ebenso der Küchenherd, wenn das nur so ne Kochnische ist, die im 
gleichen Raum wie der PC steht.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Nano schrieb:

> bei Ethanol sind natürlich die Bitterstoffe dabei,
> die als Feststoff zurückbleiben,

In der Apotheke gibts auch reines Ethanol, welches keine
Rückstände hinterlässt.

Autor: Hardy F. (hardyf)
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Weg den Dreck schrieb:
> Bei uns heisst der Recyclinghof allerdings Wertstoffhof.
> Das klingt bedeutend besser und das Wort Diebstahl passt auch besser.

Es gibt bei uns Außenstellen. Da arbeitet nur ein Mitarbeiter.
Ich kenne alle Vorlieben von dem - was er trinkt, raucht und wöchentlich 
als Taschengeld benötigt... ;) :)


Weg den Dreck schrieb:
> Wobei man am Ende den Dreck auch ins Meer kippt.
> Dann bin ich wieder schuld, weil ich mein Zeug dorthin gebracht habe.

Deswegen sieht das der Mann auch nicht so eng, ich entsorge es weiter in 
mein Haus...

: Bearbeitet durch User
Autor: Hardy F. (hardyf)
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Nano schrieb:
> Das mag sein, aber auf den Augenschutz sollte man achten.
> 300 mW sind kein Pappenstil.

Davon ging ich aus, das erwachsene Leute auf sich achten...


> Im Zweifelsfall kauft man besser ein 1 mW Lasermodul für 10 € und
> experimentiert damit herum.

Damit haben alle mal angefangen.

Auf laserfreak.net sieht man, was daraus werden kann...

Autor: Nano (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Nano schrieb:
>
> bei Ethanol sind natürlich die Bitterstoffe dabei,
> die als Feststoff zurückbleiben,
>
> In der Apotheke gibts auch reines Ethanol, welches keine
> Rückstände hinterlässt.

Klar, du zahlst dann nur noch Alkoholsteuer und ne extra Gebühr drauf, 
das lohnt sich nicht.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Nano schrieb:

> Klar, du zahlst dann nur noch Alkoholsteuer und ne extra Gebühr drauf,
> das lohnt sich nicht.

Nun, für Oberflächenreinigungen im beruflichen Bereich haben wir
überwiegend  Alkohol genommen. Den haben wir in 5-Liter-Behältern
aus dem Lager geholt. Was der kostete, weiss ich allerdings nicht.
Darum kümmerte sich der Einkauf.

Autor: Ghul (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Nano schrieb:
>
>> Klar, du zahlst dann nur noch Alkoholsteuer und ne extra Gebühr drauf,
>> das lohnt sich nicht.
>
> Nun, für Oberflächenreinigungen im beruflichen Bereich haben wir
> überwiegend  Alkohol genommen. Den haben wir in 5-Liter-Behältern
> aus dem Lager geholt. Was der kostete, weiss ich allerdings nicht.
> Darum kümmerte sich der Einkauf.

Im technischen Bereich ist es üblicherweise vergällter Ethanol.

Autor: Ghul (Gast)
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Ach und noch etwas, Trinkalkohol kriegst du übrigens im Internet 
günstiger als in der Apotheke.
Die Alkoholsteuer ist aber trotzdem dabei. Das Suchwort ist 
"Trinkalkohol", das gibt es in verschiedenen Größen wie im 5 l Kanister 
und ist dafür gedacht, dass sich die Leute ihre eigene Liköre 
zusammenmischen können.

Der Preis vom technischen Ethanol kann man also definitiv nicht 
schlagen.
Wenn keine Rückstände vorhanden bleiben sollen, dann kann man aber auf 
Isopropanol ausweichen, das ist auch günstig.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Ghul schrieb:

> Wenn keine Rückstände vorhanden bleiben sollen, dann kann man aber auf
> Isopropanol ausweichen, das ist auch günstig.

Leider konnte ich bis jetzt nicht ergründen, wie sich Ethanol
und Isopropanol bei der Auflösung von verschiedenen Stoffen
auf Oberflächen, z.B. Hautfett unterscheiden.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Ghul schrieb:
> Im technischen Bereich ist es üblicherweise vergällter Ethanol.

Das nennt man dann "Spiritus".

Autor: michael_ (Gast)
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Ghul schrieb:
> Ach und noch etwas, Trinkalkohol kriegst du übrigens im Internet
> günstiger als in der Apotheke.

Da ist aber noch ein Unterschied.
Der aus der Apotheke ist chemisch rein.

Ach wenn man ihn entsprechend verdünnt, kratzt er im Hals!

Trinkalkohol kratzt nicht, muß aber auch nicht sehr rein sein.

Autor: michael_ (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das nennt man dann "Spiritus".

Heute nennt sich das "BIO Ethanol", kostet das doppelte und ist aber die 
gleiche Brühe.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Nano schrieb:
> bei Ethanol sind
> natürlich die Bitterstoffe dabei, die als Feststoff zurückbleiben

Das wäre der Traum eines jeden Pennbruders.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Rufus Τ. F. schrieb:

>> Im technischen Bereich ist es üblicherweise vergällter Ethanol.
>
> Das nennt man dann "Spiritus".

Und ist zur vollständigen Reinigung von Oberflächen unbrauchbar.

Autor: Pipifax (Gast)
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Nano schrieb:
> die Lüfter im Gehäuse sorgen dafür, dass der Dreck durchs Laufwerk
> gezogen wird.

In dem Player ist kein Lüfter verbaut, das Laufwerk sah innen aus wie 
ein Neugerät. Das Gerät wird bei uns wenig genutzt und die 
Silberscheiben liegen bei uns auch nicht auf dem Boden rum.

Zum Linsen putzen: Solange das Teil die Scheiben lesen kann, lasse ich 
die Finger von den Linsen. Zudem hat so eine Linse zwei Seiten, reinigen 
kann man bei dem Gerät aber nur eine davon.

Autor: Tintenspritzer (Gast)
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Pipifax schrieb:
> Öffnet man nun den Player und will das Laufwerk ausbauen, geht dies
> nicht, solange die Blende noch montiert ist. Die Blende wiederum lässt
> sich erst demontieren, wenn die Schublade ausgefahren ist. Um die
> Schublade auszufahren, muss selbige aber entriegelt werden. Dies ist
> jedoch nicht möglich solange die Blende drauf ist, weil wegen der Blende
> die Öffnung zum Entriegeln der Schublade nicht zugänglich ist. Das ist
> mal richtig nett gemacht :-(

Kenne ich nur zu gut. Immer mal wieder stellen mir Leute aus dem 
Bekanntenkreis irgendwelche elektronischen Geräte auf den Tisch mit der 
Bitte, doch mal nachzusehen. Oft scheitert ein Reparaturversuch schon 
daran, dass das Gerät nicht zu öffnen oder nicht zerlegbar ist. Ich 
mache dann auch nicht lange rum und rate zur Entsorgung. Und rate dazu, 
solchen Schrott nicht nochmal zu kaufen.

Aber wo fängt Schrott an? Mal einen richtig tollen A3 Tintenspitzer von 
HP auf dem Tisch gehabt (riesen Gerät) Der hat irgendwas eingezogen, was 
die Mechanik blockierte. Der Drucker hatte zwar einige Schrauben (unten 
und hinten), nach dem Entfernen der Schrauben war das Gehäuse aber nicht 
aufzukriegen. Alles war mit Nasen verzapft. Das Gehäuse geht einmal zu - 
und nie wieder auf. Beim kleinsten Problem ab in den Mülleimer.

Autor: Pipifax (Gast)
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Apollo M. schrieb:
> so ein cd laufwek schwingt sicher auch gut rum und das kabel ist dann
> vielleicht zu starr und übt den mech. stress entsprechend aus.

Sind die Signale an den 6 Pins (s. 1. Beitrag) eigentlich 
standardisiert? Mich wundert immer noch das rel. fette und störrische 
Kabel an dieser Stelle, das ich auf 0.5 qmm schätzen würde. Das Kabel 
geht zu der Platine hinter der Frontplatte des Players, darauf 7 Tasten, 
u.a. für Schublade auf und zu.

Schublade öffnet mit dem provisorischen Schießgummi übrigens 
zuverlässig. Auch das Rumgezicke der Schublade (s. 1. Beitrag) ist 
definitiv weg. Das Laufwerk lässt sich wieder zuverlässig mit den Tasten 
an der Front des Players steuern, gleiches gilt für die Fernbedienung. 
Der 6-polige Steckverbinder war wohl schon länger lose.

Autor: MM (Gast)
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https://www.mikrocontroller.net/attachment/390076/DVD_11.jpg

Wenn du die Lötzinnbrücken vorher nicht geschlossen hast kann es das 
jetzt für die Laserdioden gewesen sein.

Pipifax schrieb:
> Zum Linsen putzen: Solange das Teil die Scheiben lesen kann, lasse ich
> die Finger von den Linsen.

Vernünftige Einstellung. Zumal die hier empfohlene Verwendung von 
Alkohol die Vergütung (Beschichtung) der Linse zerstören kann. Q-Tip und 
viel Gefühl reicht.

Pipifax schrieb:
> Sind die Signale an den 6 Pins (s. 1. Beitrag) eigentlich
> standardisiert?

Da kocht leider jeder "Gerätezusammenstecker" sein eigenes Süppchen.

Autor: Pipifax (Gast)
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Eher zufällig fällt mir auf, dass das Laufwerk nur mit 5V betrieben 
wird, obwohl auf dem Typenschild was von +5V 0.8A und +12V 1.0A steht. 
Der fette 4 polige Stromversorgungsstecker am Laufwerk ist nur mit 2 
Kabeln bestückt (Bild). Für was sind bei solchen Laufwerken 12V und 1A 
notwendig, wenn es offensichtlich auch ohne geht?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Pipifax schrieb:
> Eher zufällig fällt mir auf, dass das Laufwerk nur mit 5V betrieben
> wird,

Das ist lustig.

Autor: leser (Gast)
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Wenn man den Antriebsriemen auskocht , wird dieser kleiner und passt 
wieder.

Autor: MM (Gast)
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Pipifax schrieb:
> Für was sind bei solchen Laufwerken 12V und 1A
> notwendig, wenn es offensichtlich auch ohne geht?

Die Mechanik ist ein PC-Standardlaufwerk. Die Elektronik nicht. Die 
komplette Videosignalverarbeitung ist mit auf der Platine, was bei 
PC-Laufwerken nicht der Fall ist. Und die Motoren werden für den Betrieb 
an 5 V ausgewählt, da hier keine hohen Lesegeschwindigkeiten nötig sind. 
Das machts eben einfach billiger für die 
Zusammensteckundlabelaufkleb-Firma.

Autor: Joachim B. (jar)
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Nano schrieb:
> Klar, du zahlst dann nur noch Alkoholsteuer und ne extra Gebühr drauf,
> das lohnt sich nicht.

klar lohnt Ethanol, kann man verdünnt trinken, auf Wunden kippen zur 
Desinfektion, ich hatte 99,8% p.a. immer zur Sensorreinigung dabei und 
es half mir bei einer Handverletzung.

Iso soll ja weniger bekömmlich sein :)

: Bearbeitet durch User
Autor: Nano (Gast)
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Pipifax schrieb:
> Nano schrieb:
>> die Lüfter im Gehäuse sorgen dafür, dass der Dreck durchs Laufwerk
>> gezogen wird.
>
> In dem Player ist kein Lüfter verbaut, das Laufwerk sah innen aus wie
> ein Neugerät. Das Gerät wird bei uns wenig genutzt und die
> Silberscheiben liegen bei uns auch nicht auf dem Boden rum.


Ich meinte damit die Lüfter des PC Gehäuses.

Autor: Nano (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> klar lohnt Ethanol, kann man verdünnt trinken, auf Wunden kippen zur
> Desinfektion, ich hatte 99,8% p.a. immer zur Sensorreinigung dabei und
> es half mir bei einer Handverletzung.

Im Vergleich zum technischen Ethanol und Ethanol ist eigentlich die 
typische Bezeichnung für vergällten Ethanol, unvergällten nennt man eher 
Alkohol, lohnt sich der unvergällte Alkohol nicht, wenn man damit nur 
reinigen oder sonstige technischen Arbeiten verrichten möchte.

Man kann hier einfach Vergleichen.
5 l Trinkalkohol kosten je nach dem wo man ihn kauft ungefähr 90-150 €.

Die gleiche Menge vergällter Alkohol kostet dagegen nur ungefähr 20 €.


Gegen Wunden gibt es übrigens andere und vor allem modernere und bessere 
Mittelchen, die zu dem auch noch deutlich günstiger sind. Alkohol sollte 
man da nicht mehr verwenden bzw. nur als Notlösung wenn nichts anderes 
zur Hand ist.

Autor: Nano (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das nennt man dann "Spiritus".

Das ist nicht korrekt.
Spiritus kann außer Ethanol auch noch jede Menge anderer Alkohole 
enthalten.
Auch Methanol und sonstige Fuselalkohole.

Autor: Joachim B. (jar)
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Nano schrieb:
> Gegen Wunden gibt es übrigens andere und vor allem modernere und bessere
> Mittelchen

die hatte ich nicht dabei und nicht immer ist es sinnvoll alle 
Mittelchen mitzutragen!

Nano schrieb:
> Im Vergleich zum technischen Ethanol und Ethanol ist eigentlich die
> typische Bezeichnung für vergällten Ethanol, unvergällten nennt man eher
> Alkohol, lohnt sich der unvergällte Alkohol nicht

so ein Kauderwelch, ich schrieb ja von 99,8% Ethernol p.a. das ist nicht 
vergällt oder so, gibts auch als Iso aber es lohnte nicht für mich da 
Iso zu nehmen und Iso würde ich mir nicht in Wunden kippen oder trinken.
Was sich lohnt oder nicht entscheidest doch nicht du, sondern jeder für 
sich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pipifax (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Der Schubladenmotor ist ein stinknormaler
> permanenterregter Gleichstrommotor, der Spindelmotor ist ein BLDC mit
> sehr präziser Drehzahlregelung.

Der Spindelmotor ist hier ebenfalls ein stinknormaler Gleichstrommotor, 
zumindest hat er nur 2 Anschlussdrähte. Seltsamerweise hat auch der 
Motor für den Laserkopf nur 2 Anschlussdrähte.

MM schrieb:
> Die Mechanik ist ein PC-Standardlaufwerk. Die Elektronik nicht. Die
> komplette Videosignalverarbeitung ist mit auf der Platine, was bei
> PC-Laufwerken nicht der Fall ist.

Das würde den fetten Chip auf der Hauptplatine erklären (Bild 1).

Rufus Τ. F. schrieb:
> Das ist lustig.

Nicht wirklich. Auf dem Laufwerk steht auch "Vorsicht nicht sichtbarer 
Laserstrahl". Dabei ist es ein roter Laser (Bild 2). Man hatte in 
Chinaland wohl nicht die richtigen Aufkleber zur Hand.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Joachim B. schrieb:
> Ethernol

Ether net kenne ich...


Wikipedia:
Von den Alkoholen können Ethanol, Hexanol, n-Propanol und iso-Propanol 
als Antiseptika eingesetzt werden.

Ich hab schon immer nur Sprit dafür genutzt.
auch die kleinsten Ritzer und Stiche.
Vernünftig damit desinfizieren und das reicht aus.
da muss man keinen extra teuren Apotheker-Alkohol nehmen.
der schont wegen der 70-80%Alc lediglich die Haut ETWAS besser.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Pipifax schrieb:
> Dabei ist es ein roter Laser (Bild 2)

Nicht täuschen lassen, der Löwenanteil des Beams ist im IR Bereich. Die 
rote Reststrahlung kann man auch bei IR Dioden im nahem IR Bereich 
(950nm) öfter mal sehen und lässt nur wenig Rückschlüsse auf die 
eigentliche Leistung zu.

Pipifax schrieb:
> Der Spindelmotor ist hier ebenfalls ein stinknormaler Gleichstrommotor,
> zumindest hat er nur 2 Anschlussdrähte. Seltsamerweise hat auch der
> Motor für den Laserkopf nur 2 Anschlussdrähte.

Nö, das ist alles nicht seltsam. Die Servoelektronik ist für DC Motore 
natürlich billiger und es ist lediglich eine Frage des 
Steueralgorithmus.

Ich finde es eher seltsam, das viele Leute einen Schrittmotor an der 
Spindel erwarten, denn das Feintracking wird von der in Spulen 
gelagerten Laserlinse erledigt und fürs grobe Tracking reicht auch ein 
einfacher, per Spindel untersetzter DC Motor.
Die recht einfache, kombinierte Motorendstufe für alle Motoren ist der 
BA595x Chip oben rechts.

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Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Matthias S. schrieb:
> Ich finde es eher seltsam, das viele Leute einen Schrittmotor an der
> Spindel erwarten,

Das wäre in der Tat seltsam. BLDCs hingegen habe ich in CD- und 
DVD-Laufwerken gesehen, so mit eigenen Augen und so.

Autor: Nano (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Ich hab schon immer nur Sprit dafür genutzt.
> auch die kleinsten Ritzer und Stiche.
> Vernünftig damit desinfizieren und das reicht aus.
> da muss man keinen extra teuren Apotheker-Alkohol nehmen.
> der schont wegen der 70-80%Alc lediglich die Haut ETWAS besser.

Wie schon gesagt, Spiritus ist kein reines Ethanol, das enthält auch 
Methanol und das ist für den Körper definitv nicht gut.

Außerdem muss man zum Desinfizieren den Alkohol sowieso auf unter 70 % 
Alkoholanteil verdünnen, da die Zellwände der Bakterien bei einem zu 
hohen Alkoholanteil eine Schutzfunktion haben und den Alkohol nicht 
durch lassen, bei einer niedrigeren Konzentration unterhalb von 70 % 
allerdings schon.

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Ich finde es eher seltsam, das viele Leute einen Schrittmotor an der
>> Spindel erwarten,
>
> Das wäre in der Tat seltsam. BLDCs hingegen habe ich in CD- und
> DVD-Laufwerken gesehen, so mit eigenen Augen und so.

Ah, da hatte ich was missverstanden. Es gibt Leute, die als 
Trackingmotor einen Schrittmotor erwarten, nicht an der Spindel. Aber 
wie oben schon gesagt, ein Schrittmotor ist hier völlig unnötig. BLDC 
als Spindel habe ich schon gehört, aber bisher in keinem Laufwerk 
gesehen. Ist für Highspeed Laufwerke aber durchaus plausibel, weil man 
die besser abbremsen und hochfahren kann als die Bürstenmotore.
Für einen DVD Player aber wird man so etwas nicht brauchen, weil die 
Dinger ja keine hohe Drehzahl benötigen. Erstaunlich finde ich, das der 
analoge Audioausgang und der S/PDIF Ausgang anscheinend bestückt sind, 
obwohl die hier sicher nicht benutzt werden.

Autor: Pipifax (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Die Servoelektronik ist für DC Motore
> natürlich billiger und es ist lediglich eine Frage des
> Steueralgorithmus.
>
> Ich finde es eher seltsam, das viele Leute einen Schrittmotor an der
> Spindel erwarten, denn das Feintracking wird von der in Spulen
> gelagerten Laserlinse erledigt und fürs grobe Tracking reicht auch ein
> einfacher, per Spindel untersetzter DC Motor.

Beim Antriebsmotor der Silberscheibe kann ich mir einen DC-Motor noch 
vorstellen, (man hat eine Rückmeldung von der Laseroptik), die Steuerung 
für den DC-Motor der Laseroptik möchte ich nicht erfinden müssen. Hier 
erwartete ich ebenfalls einen Schrittmotor, so wie man das von den 
Diskettenlaufwerken kennt.

Dass die Laseroptik auf einer Art Lautsprechermembran sitzt, mittels der 
dann fokussiert wird, konnte ich im praktischen Betrieb schon 
beobachten. Dass die Laseroptik auch seitliche Bewegungen ausführt, ist 
mir neu.

Matthias S. schrieb:
> Die recht einfache, kombinierte Motorendstufe für alle Motoren ist der
> BA595x Chip oben rechts.

Das kann hinhauen, denn daneben sind 4 Pins eines Steckverbinders 
(Unterseite) sichtbar. An dessen 4 Pins sind die beiden Motoren von 
Spindel und Laseroptik angeschlossen (je 2 Leitungen).

Matthias S. schrieb:
> Erstaunlich finde ich, das der
> analoge Audioausgang und der S/PDIF Ausgang anscheinend bestückt sind,
> obwohl die hier sicher nicht benutzt werden.

Auf der Hinterseite des Players finden sich eine Menge Anschlüsse, s. 
Foto. Mein analoger Verstärker ist mit dem analogen Audioausgang 
verbunden.

Autor: Pipifax (Gast)
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Noch was: Wenn ich das Laufwerk um ca. 30° kippe (nach links, rechts, 
vorn, hinten), dann gibt das Laufwerk ungute Geräusche von sich. Hört 
sich beinahe an wie ein Lagerschaden. Ein radiales Spiel kann ich nicht 
feststellen, ein axiales jedoch schon (ca. 1mm). Liegt das Laufwerk auf 
dem Bauch, ist alles OK. Im Bild der DC-Antriebsmotor der Silberscheibe.

Kündigt sich da ein weiteres Problem an?

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Pipifax schrieb:
> Auf der Hinterseite des Players finden sich eine Menge Anschlüsse, s.
> Foto. Mein analoger Verstärker ist mit dem analogen Audioausgang
> verbunden.

Schön :-)
Ich meinte aber die Anschlüsse direkt am Laufwerk - den 4-poligen und 
daneben den 2-poligen.

Pipifax schrieb:
> Noch was: Wenn ich das Laufwerk um ca. 30° kippe (nach links, rechts,
> vorn, hinten), dann gibt das Laufwerk ungute Geräusche von sich

Dafür ist das auch nicht gedacht. Es gab mal Drives für senkrechte 
Montage, aber das haben die Konstrukteure hier mit Fug und Recht nicht 
verbaut. Ist also alles bestens.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pipifax (Gast)
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Matthias S. schrieb:
> Es gab mal Drives für senkrechte Montage, aber das haben die
> Konstrukteure hier mit Fug und Recht nicht verbaut.

M.W. gilt diese Einschränkung nur wegen der Schublade, weil bei schräg 
oder senkrecht stehendem Player die Silberscheibe aus der sich öffnenden 
Schublade fällt, bzw. ein Einfahren der Schublade mit eingelegter 
Silberscheibe nicht möglich ist.

Matthias S. schrieb:
> Ist also alles bestens.

Dein Wort in Gottes Ohr ...

Da der Motor alleinig die Scheibe trägt, wieso sollte der Motor 
Geräusche machen, wenn er um 30° gekippt wird? Wenn der Motor in meinem 
Fön bei unterschiedlichen Lagen Geräusche macht, dann stimmt was nicht. 
Beides sind DC-Motoren mit dem Unterschied, dass der Fön-Motor statt 
einer Silberscheibe ein Tubinenrad trägt.

Autor: MM (Gast)
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Pipifax schrieb:
> M.W. gilt diese Einschränkung nur wegen der Schublade, weil bei schräg
> oder senkrecht stehendem Player die Silberscheibe aus der sich öffnenden
> Schublade fällt, bzw. ein Einfahren der Schublade mit eingelegter
> Silberscheibe nicht möglich ist.

Gerade die Schublade sorgt dafür, daß auch senkrechter Betrieb möglich 
wäre. Bei genauer Betrachtung sollten vier Plastenasen zu entdecken 
sein, welche den Datenträger bei senkrechtem Betrieb halten.

Leider hier schlecht zu erkennen:

http://img.gunook.com/upload/5/c1/5c19328727324eb3fecab9b36c428be6_thumb.jpg

Neben der rechten oberen Ecke des hellen Beutels, die drei anderen kann 
man nur erahnen.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Pipifax schrieb:
> dann gibt das Laufwerk ungute Geräusche von sich. Hört sich beinahe an
> wie ein Lagerschaden.

Im Betrieb, oder schon einfach nur beim Kippen?

Ich habe schon Spindelmotoren erlebt, in denen vermutlich zur 
Unwuchtkompensation in einer Kammer ein paar lose Stahlkugeln 
herumklöterten.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Pipifax schrieb:

(zum Bild)

wie man sieht, auch nur ein normaler DC-Motor

Das mit den Kugeln in der Spindel ist eher die Regel.
Bei allen Laufwerken, die ich schon so zerrupft habe,
könnte ich bestimmt schon einen Eimer von diesen Kugeln haben,
wenn ich die gesammelt hätte ;)

hier liegen aber noch all die Laser davon rum.

Autor: Pipifax (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich habe schon Spindelmotoren erlebt, in denen vermutlich zur
> Unwuchtkompensation in einer Kammer ein paar lose Stahlkugeln
> herumklöterten.

● J-A V. schrieb:
> Bei allen Laufwerken, die ich schon so zerrupft habe,
> könnte ich bestimmt schon einen Eimer von diesen Kugeln haben,
> wenn ich die gesammelt hätte ;)

Wie, in dem Antriebsmotor der Spindel sollen Stahlkugeln rumkullern?
Wie soll das gehen und für was soll das gut sein?

Autor: Pipifax (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Im Betrieb, oder schon einfach nur beim Kippen?

Nur im Betrieb.

Finde im Keller einen weiteren DVD-Player (Japan), hier ist ein offenes 
Laufwerk ohne Elektronik verbaut. Den Player kann ich bei laufender DVD 
kippen wie ich will, es entstehen keine Geräusche. Der Aufbau der 
Spindel und die Spannung des Mediums ist identisch (Bild 2).

ACHTUNG: Das Laufwerk wegen den kreiselstabilisierenden Kräften der 
Scheibe nur langsam kippen (je nach Drehzahl), sonst löst sich der 
Magnet und die Scheibe kippt. Macht hässliche Schleifgeräusche im 
Gehäuse.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Pipifax schrieb:
> Wie, in dem Antriebsmotor der Spindel sollen Stahlkugeln rumkullern?
> Wie soll das gehen und für was soll das gut sein?

naja nicht im Motor selber aber im "Teller" auf dem die DVD liegt.
Das ist eher in den hochtourigen PC-Laufwerken zu finden.

Autor: Pipifax (Gast)
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Übrigens ist auch bei dem Japan-Player ein Antriebsriemen für die 
Schublade verbaut, der allerdings noch gut in Schuss ist. Auf dem 
Laufwerk finde ich als Fertigungsjahr 1999. So ein Antriebsriemen kann 
offensichtlich lange halten, wenn man denn will, dass er lange hält.

Autor: Pipifax (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> naja nicht im Motor selber aber im "Teller" auf dem die DVD liegt.

OK, dann ist meine Welt wieder in Ordnung :-)

Autor: Pipifax (Gast)
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Mittlerweile ist der neue Antriebsriemen eingetroffen und verbaut, der 
1.2x1.2xD26 (310676) von Pollin passte perfekt. 1 Euro Einsatz und das 
Problem mit der oft nicht öffnenden Schublade ist aus der Welt.

Autor: batman (Gast)
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Für immer? Hast du keine Obsoleszenz geplant?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Auf die abgebildete Weise den Durchmesser eines Gummirings zu messen ist 
... irgendwie drollig.

Aber schön, daß das Problem zu lösen war.

Autor: Brummer (Gast)
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batman schrieb:
> Hast du keine Obsoleszenz geplant?

Ist doch mein eigenes Gerät. Zudem hätte ich ein ernsthaftes Problem 
damit, Obsoleszenz in fremde Geräte einzubauen.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Auf die abgebildete Weise den Durchmesser eines Gummirings zu messen ist
> ... irgendwie drollig.

Mag sein, hast du eine bessere Idee, den Durchmesser zu bestimmen?
Dass der Ring trotz "Klemmung" immer noch rund ist, ist dir sicher 
aufgefallen.

Übrigens: So ein Antriebsriemen ist wie ein Keilriemen, viel dehnen 
lässt der sich nicht. Also 5 mm weniger und passt trotzdem ist nicht. 
Das geht nur mit Schießgummis.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Brummer schrieb:
> Mag sein, hast du eine bessere Idee, den Durchmesser zu bestimmen?

Eine Ringlehre:

https://www.sella-berolinum.de/media/image/thumbnail/ringlehre-1_720x600.jpg

Findet man im Juwelier/Goldschmiedebedarf, gibts auch aus Kunststoff.

Mit irgendeinem kegelförmigen festen Gegegnstand kann man sich da aber 
auch selbst behelfen.

> Dass der Ring trotz "Klemmung" immer noch rund ist, ist dir sicher
> aufgefallen.

Das anhand des nicht senkrecht aufgenommenen Bildes zu beurteilen traue 
ich mir einfach nicht zu. Die Frage ist halt, welche Präzision bei der 
Messung erforderlich ist -- wie fein abgestuft werden die Dinger 
hergestellt?

Autor: batman (Gast)
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Brummer schrieb:
> batman schrieb:
>> Hast du keine Obsoleszenz geplant?
>
> Ist doch mein eigenes Gerät. Zudem hätte ich ein ernsthaftes Problem
> damit, Obsoleszenz in fremde Geräte einzubauen.

Schade. Hätte mich mal interessiert, wie das geht. :(

Autor: Brummer (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Eine Ringlehre:

Interessant, wieder was gelernt. Wenn ich mal anfange, mit Ringen zu 
handeln, tue ich mir einen Satz von den Dingern her ;-)

Rufus Τ. F. schrieb:
> wie fein abgestuft werden die Dinger hergestellt?

Fand solche Ringe in Stufen zu 5 mm. Da muss man dann Glück haben, denn 
die Hersteller lassen sich gerne einen krummen Durchmesser einfallen, 
damit man später bei der Ersatzteilbeschaffung maximale Probleme hat.

Autor: Nano (Gast)
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MM schrieb:
> Vernünftige Einstellung. Zumal die hier empfohlene Verwendung von
> Alkohol die Vergütung (Beschichtung) der Linse zerstören kann. Q-Tip und
> viel Gefühl reicht.

Eine Vergütung ist ja meist bei Teleskopen, Okularen, Fotokameras und 
dergleichen üblich, um so der Chromatischen Aberration vorzubeugen, aber 
ein Laserstrahl ist eine sehr schmalbandige Lichtquelle, warum sollte 
man hier besondere Vergütungen für die Linse benötigen?
Die Linse könnte man auch speziell an diese Wellenlänge anpassen, also 
entsprechend schleifen und sich eine Vergütung sparen.
Und bei den 20 € Laufwerken würde ich sowieso davon ausgehen, dass die 
nicht vergütet sind.

Autor: MM (Gast)
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Du könntest ja auch selber nach Informationen dazu suchen.

https://www.amazon.de/Reinigungs-CD-f%C3%BCr-Laser-Laufwerke-DVD-BluRay/dp/B00B3I3LUO

unter Produktbeschreibung

https://www.taschenlampen-forum.de/threads/makro-photos-von-leds-und-halogenbirnen-mittels-dvd-brenner-linse.25158/

lauter nette Bilder

Man findet noch viel mehr wenn man möchte.

Autor: MM (Gast)
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(Die Reinigungs-CD ist natürlich Müll, vergessen zu erwähnen falls man 
nicht selber darauf kommt.)

Autor: Nano (Gast)
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MM schrieb:
> 
https://www.taschenlampen-forum.de/threads/makro-photos-von-leds-und-halogenbirnen-mittels-dvd-brenner-linse.25158/
>
> lauter nette Bilder
>
> Man findet noch viel mehr wenn man möchte.

Okay, die scheinen eine Beschichtung zu haben, aber was für 
Beschichtungen sind das, also aus welchem Material?
Ethanol kann zwar als Lösungsmittel verwendet werden, aber es ist im 
Vergleich zu anderen Lösungsmitteln ein eher schwaches Lösungsmittel und 
zu dem kommt es auch noch darauf an, was damit gelöst werden soll.
Nicht jedes Lösungsmittel ist auch für jedes Material geeignet, es kommt 
ganz auf das Material und das verwendete Lösungsmittel an. Manchmal ist 
auch Wasser das geeignetere Lösungsmittel und nicht Ethanol.

Eine Metalldampfbeschichtung dürfte sich bspw. von Ethanol nicht 
beeindrucken lassen.
Anders sieht es schon wieder bei einem organischen Lack aus.

Autor: MM (Gast)
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Nano schrieb:
> aber was für
> Beschichtungen sind das, also aus welchem Material?

Das weiß ich leider auch nicht. Da ich aber selbst genug zerstörte 
Beschichtungen gesehen habe und mir ein Bekannter, welcher hauptsächlich 
Profi CD-Player reparierte, schon vor Jahrzehnten zur Trockenreinigung 
riet verwende ich bei besten Erfahrungen mit dieser Methode keinerlei 
Mittelchen.

Nano schrieb:
> Eine Metalldampfbeschichtung

Das soll es jedenfalls damals gewesen sein - von o.g. Bekannten gehört.

Autor: Nano (Gast)
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MM schrieb:
> Nano schrieb:
>> Eine Metalldampfbeschichtung
>
> Das soll es jedenfalls damals gewesen sein - von o.g. Bekannten gehört.

Da wir dann wohl Wasser zum Reinigen genommen worden sein und das Metall 
ist dann korrodiert.

Autor: MM (Gast)
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Nano schrieb:
> Da wir dann wohl Wasser zum Reinigen genommen worden sein und das Metall
> ist dann korrodiert.

Das glaube ich eher nicht. Alkohole irgendwelcher Art waren es schon. 
Die Beschichtung war was ich gesehen habe Fleckmäßig wie abgeblättert 
und nicht korrodiert.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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michael_ schrieb:
> Solche schönen bunten Leuchtfarben kriegt man nicht mit Gummi hin.

Dann schau mal beim Fetisch-Klamotten-Laden deines Vertrauens nach was 
die alles für Farben damit hinbekommen...!

Autor: michael_ (Gast)
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Nicht alles was Gummi heißt, ist auch Gummi.
Halte da doch mal einen Lötkolben dran.

Wenn es schmilzt, ist es kein Gummi.
Wenn es bei höheren Temperaturen verkohlt, ist es Gummi.

Nano schrieb:
> Eine Metalldampfbeschichtung dürfte sich bspw. von Ethanol nicht
> beeindrucken lassen.

Metalldampfbeschichtung ist üblich bei Objektiven und sehr robust.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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michael_ schrieb:
> Halte da doch mal einen Lötkolben dran.

Bist du verrückt, weißt du was sowas kostet?!

Es handelt sich um Naturkautschuck ("Latex"). Im botanischen Sinne kein 
Gummi, im umgangssprachlichen schon. Genau wie die besagten 
Gummi-Bänder, Reifen, Luftballons, Handschuhe... Riecht man übrigens 
auch. Ballons gibt es auch in bunten Farben, hab ich mir sagen lassen.

Autor: michael_ (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Bist du verrückt, weißt du was sowas kostet?!

Nein, ich bin da nicht zu gange.
Aber du :-)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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seit meinem letzten Post hab ich schon wieder diverse Laufwerke 
geschlachtet.
paar uralte CD, paar DVD-ROM und eins davon sogar ein DVD-RW.

2 Geräte liegen schon wieder im Kofferraum.

man muss sich eigentlich nur etwas umschauen in der Welt,
diese Dinger kommen einem regelrecht hinterher gerannt.

erst recht wenn schon nur ein paar Kollegen wissen,
dass man solchem Spielkram zugeneigt ist

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