Forum: Fahrzeugelektronik E-Anschluss für herrkömmlichen Benziner


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von Theo (Gast)


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Moin,

alle Jahre wieder...Kalte Jahreszeit, Akku schwächelt !

Meine Idee war, mir regelmäßige Aufladungen im Winter anzugewöhnen. 
Natürlich ohne es durchgesetzt zu haben -> Ergebnis: ich musste heute 
auf Bus&Bahn umsteigen...

Aber es ist ja so, Motorhaube auf, Batterieabdeckung runter, Klemmen 
festmachen und ladegerät anschalten.
Klar kann man das durchziehen, aber wenn man dann Frau oder Freundin 
dazu ermuntern will das in Abwesenheit auf - / abzubauen, Sträuben sich 
nicht nur ihre Haare....

Ich würde eigentlich ganz gerne eine Art Steckdose in meinem Auto 
-(GolfIV Bj. 2001)- integrieren, sodass niemand mehr an der Batterie 
herumwurschteln muss.
Dann könnte man komfortabel das Ladegerät anschließen und alles ist gut.

Ich hatte an sowas gedacht:
https://www.reichelt.de/kabelstecker-powercon-power-in-neutrik-nac-3fca-p34506.html?&trstct=pol_12

Und natürlich das passende Gegenstück irgendwo am Auto platziert (evtl. 
im Kofferraum?)


Hat sowas schonmal jemand gemacht? Evtl auch für elektrische 
Standheizungen ?

Gibt es vllt. direkt eine Dauerversorgung im Kofferraum die ich nur 
nicht sehe? Im Passat gleichen Baujahres gibt es 12V Buchsen im 
Kofferraum. Daneben ließe sich meine Buchse einfach integrieren, bzw. 
ich könnte auch einfach die vorhandene 12V-Buchse nehmen.

Ist mein Gedanke überhaupt praktisch umsetzbar? Oder kommt das 
elektronische Ladegerät mit der langen Leitungslänge (Kofferraum) nicht 
klar?

Beitrag #5709355 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Skyper (Gast)


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Haben wir sowas an unseren Feuerwehrfahrzeugen zur Erhaltungsladung und 
damit die ganzen Funkgeräte/Messgeräte nicht die Batterie leer saugen.

Im Fahrzeug ist ein Ladegerät fest verbaut und gleichzeitig sorgt ein 
230V Relais dafür, das die Zündung unterbrochen ist - damit man nicht 
mit eingesteckten Kabel los fährt.
Beim neusten Fahrzeug gibt es eine Auswurfsteckdose, sobald man die 
Zündung umdreht "fliegt" der Stecker automatisch raus... der Stecker 
(sieht ähnlich aus wie ein 32A CEE STecker) hat sogar noch eine 
Druckluftleitung um Druckluft einzuspeißen.

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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PowerCON bitte nur, wenn du das Ladegerät mit im Auto hast. Und selbst 
dann ist es eigentlich noch ein Steckverbinder und keine 
Steckvorrichtung.

Ich hätte bei PowerCON mit Batterie-Anschluss die Angst, dass mir da 
jemand 230V auf die Batterie klemmt.

Wobei das natürlich aufs Umfeld ankommt, in dem man sich bewegt. In der 
Veranstaltungstechnik habe ich es eben oft mit XLR, SpeaCon, PowerCon 
und co. zu tun.

Dann lieber PowerCon grau, wenn da jemand eine Schuko-Kupplung 
anschließt, passiert wenigstens nichts katastrophales.


Ansonsten hat z.B. Binder z.B. mit der NCC-Serie einen Steckverbinder, 
der IP67 auch im ungesteckten Zustand ohne Abdeckung hat. Den könntest 
du unter der Stoßstange montieren:

https://www.binder-connector.de/de/produkte/miniatur-steckverbinder/bajonett-ncc/

Dann kannst du direkt von außen dran, ohne was aufmachen zu müssen.


Ansonsten: Hat dein Auto eine Anhängerkupplung? Auf der Dose gibt es 
doch auch Dauerplus...

von lambda (Gast)


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Sowas gibt es z.B. von DEFA: 
https://www.defa.com/de/produkt/anschluss-set/
Die haben mit dem Anschlusssystem dann z.B. Ladegeräte oder elektrische 
Motorvorwärmung.  Hat aus meiner Sicht für Laien den Vorteil, dass die 
230V nur über deren Stecker geführt werden und nicht auf Klemmen o.ä. 
liegen.
Die Komponenten kosten allerdings etwas mehr als z.B. PowerCon, gibt es 
aber auf ebay häufig auch billiger als über die offiziellen 
Vertriebswege.

von Minimalist (Gast)


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Sebastian R. schrieb:
> Ansonsten: Hat dein Auto eine Anhängerkupplung? Auf der Dose gibt es
> doch auch Dauerplus...

Leider ist der Pin fast nie belegt.

von Der kein Bock mehr A. (Gast)


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Hmm ich hatte mal sowas ähnliches gepostet ...

Aber die Idee mit Neutrik ist natürlich super, da man damit ein echt 
gutes und robustes Steckersystem hat.

Also eine Batterie komplett aufzuladen würde ich nicht darüber, aber ich 
denke so ein Erhaltungsladegerät müsste gehen.

LG

von c r (Gast)


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In meinem Auto ist der Zigarettenanzünder auch ohne Zündung auf 
Dauerplus, man könnte also darüber laden.

Kann mir gut vorstellen, dass das beim Golf IV auch so ist

von oszi40 (Gast)


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Es gibt Calix-Stecker für die Motorheizung. Evtl. wäre der was?

Theo schrieb:
> Ergebnis: ich musste heute auf Bus&Bahn umsteigen...

Ein zu kleiner oder kranker Akku zeigt meist erst im Winter seine 
Schwäche. Man kann ihn noch 3x laden, aber oft ist ein neuer fällig. Für 
eilige Fälle hilft ein kleiner Batteriebooster oder auch Starthilfe 
genannt. Vorteil ist, daß er fast in die Hosentasche passt und mir in 
der engen Tiefgarage schon geholfen hat. Eine Minute anstecken und dann 
starten geht mehrfach. Foto anbei.

von Marc G. (marcm)


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Also die ctek Ladegeräte haben ein Kabel für den Festanschluss an die 
Batterie dabei.

https://www.amazon.de/dp/B002OHN5NQ

Ob jetzt "motorhaube auf, Stecker dran/ab, Ladegerät in die Steckdose" 
zu viel gewurschtel mit der Batterie oder zu kompliziert für die Frau 
ist musst du selbst entscheiden.

Marc

von Stefan L. (stefan_l134)


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Magcode ist ne feine Sache, da der Stecker nur magnetisch gehalten wird 
und sich dementsprechend auch von selbst löst, wenn man es mal vergisst. 
Ist aber auch nicht ganz billig:

https://www.nakatanenga.de/elektro/steckdosen-und-stecker/1066/magcode-powersystem-und-powersystem-pro-stecker

von MaWin (Gast)


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Theo schrieb:
> Ich hatte an sowas gedacht:

PowerCon ist für 230V~, also nur wenn das Ladegerät im Auto ist.
Direktanschluss an eine Batterie macht man per Nato-Schweinenase, der 
reicht dann zum Laden, als Starthilfe und zum Anschluss einer Seilwinde.
https://harald-filkas.de/42277.html
Da gibt es auch fertige Starthilfekabel für.

oszi40 schrieb:
> Starthilfe.JPG

Ja, der Billigpfusch. Stell dich drauf ein, dass das Teil, wenn du es 
das nächste Mal brauchst, entweder einen platten Akku hat oder die 
Polklemmen zerplatzt sind weil die Plastikscharniere nicht dem dauernden 
Federdruck widerstehen.

von Meier (Gast)


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Marc G. schrieb:
> Also die ctek Ladegeräte haben ein Kabel für den Festanschluss an die
> Batterie dabei.
In dem Autoform, in dem ich mich noch rumtreibe, haben ein paar das 
Komfortkabel hinterm hinteren Nummernschild herausgeführt (Batterie im 
Kofferraum). Schild ab, Ctek ran, lädt.

Das geht sicher auch vorn, ist unsichtbar und mit dem richtigen 
Nummernhalter nicht so sehr umständlich.

von oszi40 (Gast)


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Meier schrieb:
> Das geht sicher auch vorn, ist unsichtbar und mit dem richtigen
> Nummernhalter nicht so sehr umständlich.

Damit möchte ich keinen Unfall erleben. Ein verbogenes Nummernschild 
kannst Du Dir schon an der nächsten Hängerkupplung holen. Der 
Kurzschluss wird interessant.

von test (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Damit möchte ich keinen Unfall erleben. Ein verbogenes Nummernschild
> kannst Du Dir schon an der nächsten Hängerkupplung holen. Der
> Kurzschluss wird interessant.

Deswegen gibts Sicherungen.


Wobei es generell sinnvoller ist das Auto zu reparieren anstatt einen 
permanenten Fix zu installieren.

von Michael O. (michael_o)


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Mein ex Chef hatte in mehreren Autos neben dem Nummernschuld 
Schukostecker fest verbaut (gab früher auch männliche Dosen). Wurde für 
Ladegerät und mit Zeit Schaltuhr für Heizlüfter genutzt. Heute würde ich 
auch kleineres verbauen zumal es auch Daumendickes für 230V 16A gibt.

MfG
Michael

von Karl (Gast)


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Nimm den Zigarettenanzünder!

von 900ss D. (900ss)


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Eine neue Batterie einbauen und man hat auch Ruhe. Warum diesen Aufstand 
machen? Wenn auch die neue Batterie nicht hilft, ist wohl was mit der 
Batterieladung in dem Auto defekt.

: Bearbeitet durch User
von test (Gast)


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Oder irgendwas zieht Standby-Strom und entläd die Batterie während das 
Auto steht.

von Hau Wech (Gast)


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Solches lohnt sich für einen alten PKW nicht mehr ,
außer der Spaß an der Freud .


Probleme : Kabel von Batterie führen ... wohin ?
Da die Batterie meistens vor dem Handschuhfach eingebaut ist ,
könnte man die Kabel in den Fußraum des Beifahrers baumeln lassen ,
und im Fußraum des Beifahrers das Ladegerät aufstellen .

Ein normales 230-V Verlängerungskabel könnte dann zwischen Tür und 
Schweller
eingequetscht werden , wenn die Tür geschlossen wird .



Die einfachste Maßnahme , welche mir einfiele :
Batterie 1-4x im Monat tauschen , und die freie Batterie an ein 
Ladegerät anschließen .
Bei zwei PKW im Haushalt könnte man auf diese Weise am Sonntagmorgen 
eine
Batterie tauschen , und Abends die aufgeladene Batterie in den zweiten 
PKW tauschen .

Dann noch Füllstände kontrollieren , evtl. Säuredichte , und in 14 Tagen 
am Samstag die
freie Batterie aufladen , damit diese am Sonntagmorgen eingebaut werden 
kann .

Auf diese Weise hätte man die drei Batterien immer unter Kontrolle .

von Michael O. (michael_o)


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Die Idee mit dem Batterietausch finde ich Lustig. Die Batterien sind 
heute nur so unterschiedlich, das die einzigen Batterien die ich 
tauschen könnte zwischen meinen beiden Kangoo ZE sind. Weder der I20 
einer Frau, mein alter I30Diesel noch mein neuer C180d haben eine 
Batterie die ich mit einem anderen Fahrzeug tauschen könnte.
Bei Festeingebauten Ladegeräten währe noch zu prüfen, wie hoch der 
Verbrauch des Ladegerätes ist. Wir haben das bei einigen Ladegeräten 
kontrolliert und z.T. Erschreckende Werte gemessen. Wenn der Lader 
selbst fast 100mA aus der Batterie lutscht, ist er nicht Teil der Lösung 
sondern des Problems.
Die modernen Lader z.B. von Victron gibt es als IP45 die könnte man 
direkt im Motorraum fest einbauen.

MfG
Michael

von 900ss D. (900ss)


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Was spricht denn gegen eine neue Batterie?

von test (Gast)


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900ss D. schrieb:
> Was spricht denn gegen eine neue Batterie?

Das man erstmal klären sollte ob die alte defekt ist.

von 900ss D. (900ss)


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Das hab ich einfach mal vorausgesetzt, dass man das vorher prüft bzw. 
weshalb die Batterie leer ist.

: Bearbeitet durch User
von oszi40 (Gast)


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Michael O. schrieb:
> Idee mit dem Batterietausch finde ich Lustig.

Noch lustiger wird es, wenn Du jedes Mal den Code fürs Radio neu 
eingeben sollst und die ganze Elektronik wieder bei Punkt Null anfängt 
und der Motor evtl. nur noch im Notbetrieb läuft ...

von Hühnerfell (Gast)


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Theo schrieb:
> Moin,
>
> alle Jahre wieder...Kalte Jahreszeit, Akku schwächelt !

Was spricht gegen ein E-Bike? Willst du unseren Kindern nicht auch eine 
saubere Zukunft hinterlassen?

von Rudi Radlos (Gast)


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Hühnerfell schrieb:
> Was spricht gegen ein E-Bike?

E-Bike hat jetzt keine Standheizung und wir recht oft geklaut.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Theo schrieb:
> Ich würde eigentlich ganz gerne eine Art Steckdose in meinem Auto
> -(GolfIV Bj. 2001)- integrieren, sodass niemand mehr an der Batterie
> herumwurschteln muss.
Den Aufwand, das du damit hast, und die Zeit, die du damit verplemperst, 
investierst du besser in eine neue Batterie.

> sodass niemand mehr an der Batterie herumwurschteln muss.
Das "Herumwurschteln" bleibt dir trotzdem. Und auch eine vollgeladene 
schlechte Batterie bekommt dir die Karre bei passender Kälte nicht 
angeworfen.

test schrieb:
> Das man erstmal klären sollte ob die alte defekt ist.
Es war bisher immer so, dass man sich mit so einer Bastelei über einen 
nicht allzu harten Winter "wegmogeln" konnte. Und rechtzeitig im 
nächsten Winter ist dann doch eine Neue fällig. Und das zugehörige alte 
Auto ist dann noch ein Jahr älter und es tut einem noch mehr weh, da 
rein was zu investieren.

Oder kürzer:
Eine Autobatterie ist ein Verschleißartikel. Man muss sie ab&zu 
tauschen.

von Batterieladegerätewartungsbeauftragter (Gast)


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Lothar M. schrieb:

> Oder kürzer:
> Eine Autobatterie ist ein Verschleißartikel. Man muss sie ab&zu
> tauschen.

Binsenweisheit.

Was bedeutet für Dich "ab und zu"?
1 Jahr
3 Jahre
5 Jahre
7 Jahre

(Nichtzutreffendes ankreuzen)

Ich weiß -das ist hier verpönt: Eine NICHT "wartungsfreie" Batterie 
bietet die Möglichkeit, den Flüssigkeitsstand zu prüfen und zu 
korrigieren. Einfacher ist es, gleich eine neue Batterie zu kaufen, denn 
hier haben ja ALLE traumhafte Monatseinkünfte, so daß sie eigentlich in 
jedem Herbst die Batterie auf Verdacht wechseln (lassen) können. Dabei 
kann man aber nun wirklich gleich noch den Stand der Ironie prüfen.

von Thomas S. (thschl)


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Theo schrieb:
> alle Jahre wieder...Kalte Jahreszeit, Akku schwächelt !
>
> Meine Idee war, mir regelmäßige Aufladungen im Winter anzugewöhnen.
> Natürlich ohne es durchgesetzt zu haben -> Ergebnis: ich musste heute
> auf Bus&Bahn umsteigen...

Lass dich nicht verunsichern, ich habe das gleiche Problem, mein Oldi 
springt etwas schwer an, die Hydros müssen sich erst füllen, dann die 
erhöhte Stromentnahme wegen allen Zusatzverbrauchern...

ich habe das CTEK MXS 5.0
https://www.ctek.com/de/products/fahrzeug/mxs-5-0

dazu gibt es fest verbaubare Stecker oder einen Adapter für den 
Zigarettenanzünder.
Damit fahre ich gut und meine Batterie ist immer im guten Zustand.. 
manchmal klemm ich das Ladegerät dann auch mal am Motorrad an und muss 
nicht extra die Batterie ausbauen

von Achim H. (anymouse)


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In Schweden sind 230V-Einbaustecker am Auto weit verbreitet - allerdings 
kleiner als Schuko.  Ich würde man auf etwas wie die Gartenstecker 
tippen. Die werden für das Motorvorwärmen benutzt, und notfalls kann man 
da noch einen kleinen Heizlüfter anschließen. Ja, Steckdosen an 
Parkplätzen gibt es dort häufig.

von Arno (Gast)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:
> Ich weiß -das ist hier verpönt: Eine NICHT "wartungsfreie" Batterie
> bietet die Möglichkeit, den Flüssigkeitsstand zu prüfen und zu
> korrigieren. Einfacher ist es, gleich eine neue Batterie zu kaufen, denn
> hier haben ja ALLE traumhafte Monatseinkünfte, so daß sie eigentlich in
> jedem Herbst die Batterie auf Verdacht wechseln (lassen) können. Dabei
> kann man aber nun wirklich gleich noch den Stand der Ironie prüfen.

Pass nur auf, dass du die richtige Batterie zu dem Ladesystem kaufst. 
Ford war berüchtigt dafür, "normale" Bleiakkus (wartungsfreie ebenso wie 
nachfüllbare) zu zerstören - die waren mit die ersten, die ab ca. 1997 
mit "SmartCharge" die Ladespannung auf bis zu 15V angehoben haben, aber 
inzwischen dürften nicht mehr viele Autos mit "normalen" Bleiakkus 
korrekt umgehen.

Wenn man die richtige Batterie (nicht Marke, sondern Typ) kauft, hält 
die auch in wartungsfreier Version lange. Die WM Tec in meinem Ford ist 
wimre sechs Jahre alt und hat im letzten Jahr auch acht Wochen Standzeit 
gefolgt von zwei Minuten Anlasserlauf überstanden, ohne dass die 
Anlasserdrehzahl gefallen wäre - eingebaut hatte ich sie, weil beim 
Start mit dem Vorgänger der Anlasser spürbar schwerfällig anlief. Und 
zwei-drei Akkus im Leben des Autos finde ich jetzt vollkommen 
unproblematisch.

MfG, Arno

von Widerstand (Gast)


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Kleiner Spannungswandler mit Blei- oder Laptop-Akku und an den 
Zigarettenanzünder. Selbst wenn man nur mit 100mA lädt und eine 
Endspannung von 12,3 bis 12,6V einstellt, wo er sich dann (fast) 
abschaltet, habe ich damit die Erfahrung gemacht, daß die Batterie viel 
startwilliger ist. Ist wohl wie mit einem warmgelaufenen Gaul vs. einem 
aus dem Stall: Alleine dadurch, daß die Batterie gerade ge- und nicht 
entladen wird, hat sie mehr Bums. Ein Chemiker wird das sicher auch 
begründen können.

Ich habe das schon seit 2 Wintern, allerdings ist mir der Wandler 
neulich abgeraucht, weil ich ihn beim Starten noch im Zigarettenanzünder 
hatte. Ich nehme an, eine ungeschickte Resonanz zwischen fast Kurzschluß 
und dann Rückspannung. Und der Wandler war nicht strombegrenzt, 3A bei 
solchen Spielchen waren dem internen Transistor dann wohl doch zuviel.

Wenn ich nochmal was bastle, werde ich einen kleinen Wandler mit 
einstellbarer Strombegrenzung nehmen und ihm vielleicht doch eine 
Ausgangsdiode zum Schutz gönnen. Die versaut einem allerdings die 
präzise Ladeendspannung.

Dieser grüne Schwimmpunkt verschwindet übrigens auch bei korrektem 
Flüssigkeitsstand und Säuredichte. Habe ich bei einer Batterie 
durchgekaspert. Gewaltsam den Deckel aufgebrochen (schließlich ist man 
geplant obsoleszent und verklebt vollflächig alle Mäanderkanäle zur 
Belüftung), Wasserstand um 30-50 ml pro Zelle erhöht, Säuredichte 
gemessen, laut Tabelle vollgeladen. Grüner Punkt immer noch unten. Ich 
vermute, der Schwimmer verträgt einfach die Säure nicht oder schrumpft 
und kriegt deshalb weniger Auftrieb.

Was im Notfall auch geht, sind 4 Lion-Zellen mit 14,4V (fast) direkt an 
die Batterie. Mit einem Multimeter dazwischen kamen 5A raus. Wobei hier 
der Widerstand von Shunt und Leitungen relevant ist.
Zwei Bleiakkus mit 24V und eine 50W-12V-Birne sollten genauso direkt an 
der Batterie funktionieren.

von Crazy H. (crazy_h)


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Ich hab im Boot zum überwintern die eingebaut: 
https://www.reichelt.de/einbaustecker-mit-flansch-ca-serie-3-pe-polig-ca-3-gs-p52086.html?&trstct=pol_17

Eingesteckt wird aber die Ausgangsseite des Ladegerätes, keine 230V.

von TAG625 (Gast)


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Widerstand schrieb:


> durchgekaspert. Gewaltsam den Deckel aufgebrochen (schließlich ist man
> geplant obsoleszent und verklebt vollflächig alle Mäanderkanäle zur
> Belüftung), Wasserstand um 30-50 ml pro Zelle erhöht, Säuredichte

?

Du kennst den Unterschied zwischen einer normalen Blei-Säure Zelle und 
AGM Rekombinationszellen? Die arbeiten im leichten Überdruck dann sind 
die Platten und die Vliese zudem in einander verpresst um Schlammbildung 
zu vermeiden.

von TAG625 (Gast)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:


> Ich weiß -das ist hier verpönt: Eine NICHT "wartungsfreie" Batterie
> bietet die Möglichkeit, den Flüssigkeitsstand zu prüfen und zu
> korrigieren.


Nee ist es nicht ;)

Aber der Begriff Wartungsfrei taugt nicht zur Unterscheidung des Typs. 
Es gibt z.B. auch Blei-Säure Nasszellen (vulg. die mit Stöpseln) die du 
mit " NICHT "wartungsfreie" " vermutlich im Sinn hattest in 
Ausführungen, Wartungsarm und Wartungsfrei.


um ggf.
> zu prüfen und zu korrigieren.

kommt man nat. nicht umhin.


Um der Wartungsfreiheit genüge zu tun reicht es gemäß EN50342.1 A1 dass 
bei normalen Fahrzeuganwendungen in gemäßigten Klimazonen kein Wasser 
hinzugefügt werden muss...

Das das bei andern Typen garnicht erst möglich ist hat andere Gründe 
schon das sie eben auch etwas anders funktionieren.

von Bernd K. (prof7bit)


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Theo schrieb:
> alle Jahre wieder...Kalte Jahreszeit, Akku schwächelt !

Neuen einbauen. Hält dann wieder 12 Jahre.

von oszi40 (Gast)


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Bernd K. schrieb:
> Neuen einbauen. Hält dann wieder 12 Jahre.

Nur wenn der Rest des Autos gesund ist. Dazu gehören gesunde Zündkerzen, 
Leichtlauföl, gesunder Starter, gesunde Lima, gesunder Motor ...

von Sim J. (unimetal)


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Kann Leute nicht verstehen, die den Winter Über ihren Akku laden müssen.
Neue "Batterie" kaufen und freuen.
Außer das Auto kommt sowieso bald weg. Dann kann ich es verstehen.

Wer nachladen muss, weil irgendwas anderes außer die "Batterie" nicht 
mehr in Ordnung ist (was eigentlich dann auch nur die Lima oder 
irgendwelche Ruhrstromerzeuger sein können), bohrt auch Ablauflöcher, um 
eintretendem Regenwasser entgegenzuwirken.

von Batterieladegerätewartungsbeauftragter (Gast)


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Sim schrieb:
> Kann Leute nicht verstehen, die den Winter Über ihren Akku laden müssen.

Wenn ich Dir zu denken gebe, daß es Leute gibt, die im Dunklen losfahren 
und im Dunklen wieder heimkommen: Die brauchen die Beleuchtung, die 
brauchen Scheibenheizung und Lüfter. Dann ist die Fahrtstrecke eventuell 
zu kurz, um die dadurch "verlorengegangene" Energie während der Fahrt 
wieder zu ergänzen, hilft Dir DAS eventuell beim Verständnis?

> Neue "Batterie" kaufen und freuen.

Freuen?? Manch Einen kann man mit seltsamen Sachen erfreuen.
Du bist aber so ein konsumfreudiges Kerlchen, daß Du sicher auch eine 
neues Telefon kaufst, um das Laden des Akkus zu umgehen?
:)

von Bernd K. (prof7bit)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:
> Dann ist die Fahrtstrecke eventuell
> zu kurz, um die dadurch "verlorengegangene" Energie während der Fahrt
> wieder zu ergänzen, hilft Dir DAS eventuell beim Verständnis?

Wenn die Strecke so kurz ist wären sie zu Fuß wahrscheinlich schneller.

Und morgens und abends dunkel und kalt im Winter hat jeder hierzulande 
und trotzdem hat keiner mit funktionsfähiger Batterie die beschriebenen 
Probleme, das ist also kein Argument.

: Bearbeitet durch User
von Batterieladegerätewartungsbeauftragter (Gast)


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Bernd mutmaßte:

> Wenn die Strecke so kurz ist wären sie zu Fuß wahrscheinlich schneller.

Ja, klar...
Die Leute fahren am Morgen die 50 Meter zur Arbeit, die sie locker 
laufen könnten.

Hallo??
Selbst bei 10km Fahrt reicht es nicht, die Batterie wieder zu "füllen".
Das summiert sich dann so, daß nach 5 Tagen Ruhe ist.

> Und morgens und abends dunkel und kalt im Winter hat jeder hierzulande
> und trotzdem hat keiner mit funktionsfähiger Batterie die beschriebenen
> Probleme, das ist also kein Argument.

Nein, keine Probleme...


Die Batterie ist nicht die häufigste Ausfallursache??
Da weißt Du mehr als die Pannenhelfer!


https://www.bz-berlin.de/auto/die-haeufigsten-gruende-fuer-eine-autopanne

von Arno (Gast)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:
> Bernd mutmaßte:
>
>> Wenn die Strecke so kurz ist wären sie zu Fuß wahrscheinlich schneller.
>
> Ja, klar...
> Die Leute fahren am Morgen die 50 Meter zur Arbeit, die sie locker
> laufen könnten.
>
> Hallo??
> Selbst bei 10km Fahrt reicht es nicht, die Batterie wieder zu "füllen".

Das ist Quatsch.

Bei meinem kleinen 100PS-Benziner finde ich im Ersatzteilhandel gerade 
Lichtmaschinen zwischen 70A und 105A. Da das Drehstromlichtmaschinen 
sind, werden die selbst im Leerlauf schon >40A liefern. 
Stromverbraucher: Licht (15A), Gebläse (5A), beheizte Heckscheibe (für 
wenige Minuten 15A) sind die großen, alles andere ist irgendwo unter 
"ferner liefen". Da bleiben also meist deutlich >10A übrig, die zur 
Batterieladung zur Verfügung stehen.

Der Anlasser braucht 100A für ein paar Sekunden - die Energie, die beim 
Anlassen aus der Batterie gezogen wird, kann also in einer Minute wieder 
eingeladen werden.

Natürlich nicht, wenn die Batterie eh schon fast voll ist, aber dann ist 
das auch irrelevant.

MfG,
Arno

von olibert (Gast)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:
> Hallo??
> Selbst bei 10km Fahrt reicht es nicht, die Batterie wieder zu "füllen".
> Das summiert sich dann so, daß nach 5 Tagen Ruhe ist.

Ok, heute nacht war es hier im Mittleren Westen -30 C kalt. Dazu kommt 
noch ein arktischer Wind: Daher haben die meisten Firmen hier heute 
geschlossen. Trotz dieser Winter muss ich die Batterie in meinem Truck 
im Kurzstreckenverkehr normalerweise nie nachladen.

Warum?  Die Lichtmaschine hat typischerweise 160A und die Batterie ist 
auch entsprechend dimensioniert. Ach ja, der Anlasser startet einen 
Achtzylinder an.

Falls deine Batterie/Generator in Ordnung sind, hat der Hersteller 
vielleicht gespart.

von Sim J. (unimetal)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:
> Sim schrieb:
>> Kann Leute nicht verstehen, die den Winter Über ihren Akku laden müssen.
>
> Wenn ich Dir zu denken gebe, daß es Leute gibt, die im Dunklen losfahren
> und im Dunklen wieder heimkommen: Die brauchen die Beleuchtung, die
> brauchen Scheibenheizung und Lüfter. Dann ist die Fahrtstrecke eventuell
> zu kurz, um die dadurch "verlorengegangene" Energie während der Fahrt
> wieder zu ergänzen, hilft Dir DAS eventuell beim Verständnis?
>

Ja, das mache ich auch so. Selbst bei Tag habe ich immer das Licht an, 
um gesehen zu werden. Selbst letztes Jahr bei meinem 3km Arbeitsweg 
bekam ich keine Probleme. Selbst wenn die Sitzheizung an war und das 
Licht und die Wischwasserheizung etc etc.
(ja richtig, kann man im Sommer auch mit dem Fahrrad fahren)

> Sim schrieb:
>> Neue "Batterie" kaufen und freuen.
>
> Freuen?? Manch Einen kann man mit seltsamen Sachen erfreuen.
> Du bist aber so ein konsumfreudiges Kerlchen, daß Du sicher auch eine
> neues Telefon kaufst, um das Laden des Akkus zu umgehen?

Ne sorry, eher im Gegenteil. Ich kaufe mir die Flaggschiffhandys von vor 
2 Jahren und nutze diese so lange, bis der irendwann ersetzte Akku den 
Geist aufgibt (dann erfolgte meist der Umstieg).

Meine letzten 2 Batterien für meine Autos waren übrigens Batterien von 
Werkstätten, die den Kunden bei Winterchecks oder Urlaubschecks 
aufgeschwatzt wurden.

Die Standheizung, die ich mir neulich verbaut habe, war eine defekte, 
die ich Repariert habe (Pumpe hat gehangen).

Mit konsumfreudig hat das denke ich weniger zu tun. Ich muss dennoch 
schmunzeln über Leute, die offenbar der Ursache ihrer Probleme nicht auf 
den Grund gehen wollen/können/wieauchimmer.

Ich muss mir jedoch eingestehen, dass ich meine Antwort vielleicht 
anders hätte formulieren sollen, indem ich mal nachhake, was denn der 
Grund für das Spannungsversagen ist.

: Bearbeitet durch User
von Batterieladegerätewartungsbeauftragter (Gast)


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Tja, da bleibt mir nur übrig, zu gratulieren. Was soll ich sonst tun, 
außer Dir bedingungslos Glauben zu schenken?

von Bernd K. (prof7bit)


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Batterieladegerätewartungsbeauftragter schrieb:
> Hallo??
> Selbst bei 10km Fahrt reicht es nicht, die Batterie wieder zu "füllen".
> Das summiert sich dann so, daß nach 5 Tagen Ruhe ist.

Sag das meinem 13 Jahre alten Ford Fusion, der hat jetzt die zweite 
Batterie. Ich fahre 4km einfach. Und das meist nur im Winter denn im 
Sommer nehme ich so oft wie möglich den E-Roller und da kommt das Auto 
nur noch am Samstag mal bis zum Edeka und zurück (und das sind nur 2km) 
oder andere unregelmäßige Kurzstrecken.

von Stefan L. (stefan_l134)


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Sim J. schrieb:
> Kann Leute nicht verstehen, die den Winter Über ihren Akku laden
> müssen.
> Neue "Batterie" kaufen und freuen.
> Außer das Auto kommt sowieso bald weg. Dann kann ich es verstehen.

Bei mir kommt es vor, dass das Auto nur alle paar Wochen zum Einsatz 
kommt, da ich üblicherweise alles mit dem Fahrrad erledige. Und wenn ich 
es dann brauche, meist nur für sehr kurze Strecken. Da hilft auch eine 
neue Batterie nichts.

Und warum sollte man eine teure Batterie vorzeitig austauschen, obwohl 
man sie mit einem Ladegerät (das man üblicherweise sowieso besitzt) noch 
ein paar Jahre weiter nutzen kann?

> Wer nachladen muss, weil irgendwas anderes außer die "Batterie" nicht
> mehr in Ordnung ist (was eigentlich dann auch nur die Lima oder
> irgendwelche Ruhrstromerzeuger sein können), bohrt auch Ablauflöcher, um
> eintretendem Regenwasser entgegenzuwirken.

An jedem Auto gibt es etliche Löcher um eindringendes Regenwasser wieder 
ablaufen zu lassen.

von Sim J. (unimetal)


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Stefan L. schrieb:

>
> Bei mir kommt es vor, dass das Auto nur alle paar Wochen zum Einsatz
> kommt, da ich üblicherweise alles mit dem Fahrrad erledige. Und wenn ich
> es dann brauche, meist nur für sehr kurze Strecken. Da hilft auch eine
> neue Batterie nichts.
>
> Und warum sollte man eine teure Batterie vorzeitig austauschen, obwohl
> man sie mit einem Ladegerät (das man üblicherweise sowieso besitzt) noch
> ein paar Jahre weiter nutzen kann?
>

Ja, ist richtig. Wenn sie in Ordnung ist, ist das nachladen schon 
berechtigt.

>> Wer nachladen muss, weil irgendwas anderes außer die "Batterie" nicht
>> mehr in Ordnung ist (was eigentlich dann auch nur die Lima oder
>> irgendwelche Ruhrstromerzeuger sein können), bohrt auch Ablauflöcher, um
>> eintretendem Regenwasser entgegenzuwirken.
>
> An jedem Auto gibt es etliche Löcher um eindringendes Regenwasser wieder
> ablaufen zu lassen.

Ja, das ist mir bewusst. Wenns im Fußraum nass wird, dann stimmt aber in 
der Tat etwas nicht. Verstopfte Ablauflöcher zum Beispiel. Ich wollte 
darauf hinaus, dass man Ursachenforschung betreiben sollte, um Problemen 
entgegenzuwirken, statt das Problem zu verlagern.

Beste Grüße

von René F. (therfd)


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Ich weiß ja nicht wie es bei euch ausschaut das ihr regelmäßig die 
Batterie im Auto laden müsst aber mein Golf IV 1.6 16V (Baujahr 2003) 
macht seit mehreren Jahren reinen Kurzstreckenbetrieb (6km Stadt 
einfache Strecke) im Winter auch keine Zicken, wenn dies anfängt würde 
ich mal überprüfen ob die Batterie nicht mal ausgewechselt werden 
sollte, mein Auto hat mit seiner ersten Batterie 12 Jahre durchgemacht 
ohne das diese im Winter geladen werden musste, die neue lebt auch schon 
seit 3 Jahren ohne Starthilfe oder Nachladung.

von Matthias B. (turboholics)


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Hi!

Besorg dir ein ctec MXS 5.0 und verbau die mitgelieferte Ladesteckdose 
im Beifahrerfussraum. Anschluss über eine 20A Sicherung an der 
Zentralelektrik unterm Lenkrad. Massepunkt an der A-Säule links.

Verbau im Beifahrerfussraum, damit Frau nicht aus Faulheit das Ladegerät 
während der Fahrt vor dem Fahrersitz liegen bleibt und sich dann in den 
Schuhen verheddert.
 Motorhaube kann dann auch zu bleiben.

VG

von Michael O. (michael_o)


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Die Batterie in meinem letzten Diesel hielt nur gut zwei Jahre. Der 
Grund war ein Start Stopp System und der exzessive Einsatz der 
Kompressor Kühlbox im Sommer und der Standheizung im Winter. Wenn die 
Batterie entsprechend ausgelutscht war lief der Motor an der Ampel 
weiter das hat mich mehr geärgert als eine Batterie zu kaufen.
Die Bleianker in meinen E-Autos sind jetzt ohne Schwächen im siebten 
Jahr. Mal sehen wie lange das noch gut geht. Ohne die 12V kann das 
Schütz die 400V der Fahrbatterie nicht durchschalten.

MfG
Michael

von Joachim B. (jar)


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Theo schrieb:
> alle Jahre wieder...Kalte Jahreszeit, Akku schwächelt !
> Meine Idee war, mir regelmäßige Aufladungen im Winter anzugewöhnen.
> Aber es ist ja so, Motorhaube auf, Batterieabdeckung runter, Klemmen
> festmachen und ladegerät anschalten.
> Ich würde eigentlich ganz gerne eine Art Steckdose in meinem Auto
> -(GolfIV Bj. 2001)- integrieren, sodass niemand mehr an der Batterie
> herumwurschteln muss.
> Dann könnte man komfortabel das Ladegerät anschließen und alles ist gut.

ich habe mir Ctek Zubehör besorgt, Boardsteckdose zur Batterie
https://www.google.com/search?q=ctek+adapter&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwji6s2ZxJvgAhWHmLQKHYMvBd0Q_AUIDygC&biw=1516&bih=922
(weil ich eh ein Ctek Ladegerät hatte)

es gibt Ports ohne LED, mit LED zur Spannungsüberwachung, KFZ 
Steckdosen, ehemals Zigarettenanzünder Port

> Hat sowas schonmal jemand gemacht?

ja

> Ist mein Gedanke überhaupt praktisch umsetzbar? Oder kommt das
> elektronische Ladegerät mit der langen Leitungslänge (Kofferraum) nicht
> klar?

das ist kein Problem

von Base64 U. (6964fcd710b8d77)


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Hatte einen Golf IV, 1.9 SDI. Ctek 5.0 auf die halteklammer oben auf der 
batterie drauf geklebt. Nach abstellen kurz motorhaube auf, normales 
Kabel angesteckt, fertig. In der Früh abstecken, Motorhaube zu, los 
fahren.

von Joachim B. (jar)


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Base64 U. schrieb:
> motorhaube auf .... Motorhaube zu

nervte mich, deswegen Ladeport im Handschuhfach, da ich mich ja sowieso 
schon im Innenraum befinde.

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