Gast
#5709483
Hallo zusammen, ich bräuchte kurz Hilfe bei der Berechnung eines Glättungskondensators. Folgender Anwendungsfall: Ich habe eine pulsierende Gleichspannung nach einem 50VA-Trafo am Netz: - 12V Nennspannung (Scheitelwert ca. 19,4V) - 13,71V Leerlaufspannung (Scheitelwert ca. 17V) - Frequenz 50 Hz Es sollen mehrere identische Module mit der pulsierenden Gleichspannung betrieben werden. Ich möchte mit zwei Adern auskommen. Der Schaltregler auf den Modulen benötigt ca. 7V, um zuverlässig zu funktionieren. Deshalb möchte ich zur (EMV-armen) Datenübertragung ab und zu eine der Halbwellen "ausschalten", indem ich im Brückengleichrichter die Verbindung des entsprechenden Gleichrichtungspfads zur Masse trenne. Das müssten die Kondensatoren abfangen. Es fällt maximal eine Halbwelle in Folge aus. Für mich rechnet sich das so: max. Ausfallzeit 10 ms (=1 Halbwelle) Betriebsspannung mindestens 17V Maximaler erlaubter Spannungsfall 10V Betriebsstrom max. 800 mA (nach Schaltregler), also max. Strom vor Regler ca. 236 mA ...gäbe für mich einen Glättungskondensator mit 240 µF (10 ms Ausfalldauer, 17V Abfall zu 7V bei max. Strom 236 mA). Sicherheitshalber würde ich den Kondensator entsprechend überdimensionieren, also wahrscheinlich eher einen mit 470 µF. Passt das oder habe ich einen Denkfehler drin?