Forum: Offtopic Offline-Navi mit Zukunft (2-5 Jahre)


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von IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)


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Hi,

ich würde mir gerne demnächst ein anständiges Navi anschaffen, das mich 
nicht (wie sonst üblich) im Nirvana landen lässt.

Klar, Karte lesen und so, das ist das einzig wahre... Ich brauche keine 
Ratschläge von Leuten, die ihre Kleinstadt ohne Navi bewältigen können. 
Ich will weit weg und zu ganz genauen Orten, nicht nur "Stadt X" oder 
"Richtung München".

Ich will (oft alleine) durch Deutschland reisen, ohne mich von 
Papierkarten oder "Navis mit dummen Ideen" ablenken zu lassen.

Garmin will ja angeblich den Dienst einstellen, weil Google & co. den 
Markt übernehmen. Ich bräuchte aber Navigation außerhalb vom Internet 
(ich will ja hauptsächlich in Deutschland reisen).

Was wäre ein sinnvolles Navi, das nicht nach einem Jahr unbrauchbar ist?

Danke schon mal!

: Bearbeitet durch User
von Chr. M. (snowfly)


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Ich habe jetzt schon mein 2. China-RNS und bin zufrieden damit.
Also so ein Android 2-DIN-Einbauradio für 150€.

-Der Radioempang ist lausig
-Allgemeine Qualität ist dem Preis angemessen ;)
-Wurde mit iGO geliefert und nach 2 Jahren hab ich neue Karten 
runterladen müssen.
-Funktioniert :)

von IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)


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Chr. M. schrieb:
> Ich habe jetzt schon mein 2. China-RNS und bin zufrieden damit.
> Also so ein Android 2-DIN-Einbauradio für 150€.
>
> -Der Radioempang ist lausig

Die Dinger kenne ich. Hatte ich auch mal (2 mal).

Eines Tages ertönte ein EXTREM LAUTER Pfeifton aus den Lautsprechern, 
die Teilweise auch durch eine Endstufe getrieben waren (Radio hatte wohl 
nen Bug o.Ä. und sich aufgehangen). Endresultat waren 3 defekte 
Lautsprecher, verbrannt stinkender Innenraum und Nerven, die so lange 
blank waren, dass sie an der Luftfeuchtigkeit angerostet sind. Nie 
wieder so ne China-Bombe, auch wenn die auf den ersten und zweiten blick 
was taugen.

Die Amazon-Bewertungen geben ähnliches wieder (war wohl nicht der 
einzige mit dem Pfeifen). Ich will es eigentlich nicht wahr haben, aber 
leider ist das lebensgefährlicher Müll. Und ich bin (denke ich) 
keineswegs ein schreckhafter und ungeübter Fahrer. Aber das war ne 
Katastrophe. Das Radio hat auf nichts reagiert und ich musste bei 
gefühlt 140dB Pfeifen 5 min. an die nächste Raststätte fahren und die 
Sicherung ziehen.

Würde es diese "Vorfälle" nicht geben, hätte ich wieder so ein Teil im 
Auto. Aber die Navi-Apps sind sowieso Müll. Die sagen 10m vor der 
Abfahrt. "Die nächste Abfahrt nehmen", und dann ist es ne Abfahrt mit 2 
Spuren in 2 Fahrtrichtungen...

Was ein Müll...

Trotzdem danke!

: Bearbeitet durch User
von Jens M. (schuchkleisser)


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Ich nutze seit Jahren ALK Copilot als App auf meinem Handy/Tablet.
Da gibt's m.E. am meisten für's Geld, und die Karten werden ab und an 
kostenlos aktualisiert.
Man kann online Staumelder oder so nutzen, aber die Karten sind auf dem 
Gerät gespeichert, ich hab's jedenfalls offline und es funzt 1a.

von (prx) A. K. (prx)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Garmin will ja angeblich den Dienst einstellen, weil Google & co. den
> Markt übernehmen. Ich bräuchte aber Navigation außerhalb vom Internet
> (ich will ja hauptsächlich in Deutschland reisen).

Google Maps ist zwar nicht vollständig offline-fähig, diverse andere 
Navi-Apps hingegen sind es. Etwa "HERE We Go". Ohne Internet gibts 
Verkehrsbelegung, Stauinfo etc natürlich nicht.

Aber auch Google Maps ist begrenzt offline-fähig und daher in sparsam 
mit Internet versorgten Regionen einsetzbar, wenn man die Reiseplanung 
nicht ausgerechnet im Funkloch durchführt.

: Bearbeitet durch User
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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Smartphone + OSMAND, gibt dafür weltweit Karten.

von Rick M. (rick-nrw)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Was wäre ein sinnvolles Navi, das nicht nach einem Jahr unbrauchbar ist?

Hatte mir vor 4 Jahren mal ein TomTom (europa) gekauft, mit 
"lebenslangem" Update. Weiß jetzt nicht, was die Dinger heute kosten.

Funktioniert stellenweise sehr gut Hausnummern genau.
Verkehrsmeldungen beeinflussen die Routenplanung.

IncreasingVoltage .. schrieb:
> Was wäre ein sinnvolles Navi, das nicht nach einem Jahr unbrauchbar ist?

Dazu brauchst du regelmäßige Updates, gab es früher mal auf CD.
Karten-Updates nur für Deutschland sollten sich preislich im Rahmen 
halten. Papierkarten veraltern auch.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Kevin K. schrieb:
> Smartphone + OSMAND, gibt dafür weltweit Karten.

Würde ich auch empfehlen. Mittlerweile ist Osmand wirklich gut und das 
Kartenmaterial dank OSM frei verfügbar. Dabei sind die OSM-Karten 
mittlerweile an vielen Orten deutlich genauer als GoogleMaps, gerade 
wenn man zu Fuß oder per Rad unterwegs ist.

Man kann so auch aktiv an seinen eigenen Karten mitarbeiten. Hab ich 
schon mehrfach hier in der direkten Umgebung gemacht, um kleinere Fehler 
auszubügeln.

Es gibt sehr oft Updates, aber kann sich die auch selbst aus den 
aktuellsten OSM-Karten stricken.

Da die OSM-Karten an keinen Hersteller gebunden sind, besteht auch nicht 
die Gefahr, dass sie irgendwann eingestampft werden.

Sehr preiswert ist es außerdem und Du zahlst nur ein einziges Mal und 
das war's :-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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Hallo!

Eine Hilfestellung wäre wohl das:
https://www.louis.at/produktkategorie/motorrad-navigation/650

Ist zwar motorradspezifisch, aber man kann davon ausgehen, daß die 
angebotenen Geräte auch fürs Auto da sind und entsprechend robust in der 
Auslegung.


Andererseits: Ein Navi ist dann nur für die Navigation da, während eine 
gute App am Smartphone sicher dasselbe kann ohne ein eigenes Gerät dafür 
zu benötigen. Da gibt es einiges am Markt (TomTom verlangt wohl 19€ 
p.a.).
Wenn man bedenkt, daß ein gutes (!) Navigationsgerät ab 200€ aufwärts 
kostet, sind 20 oder 30€ Jahresabo für eine App auch nicht falsch 
angelegt.

von Fabian F. (fabian_f55)


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Handy + HereMaps

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Definitiv ein Smartphone und die Offline-Navigations-App der Wahl.

Geräte, die nur "Navi" sind und sonst nichts anderes, sind i.d.R. mit 
schlechteren Displays, schlechterer Touchbedienung (Es gibt wohl immer 
noch Geräte mit resistiven Touchpanels) und vor allem deutlich weniger 
Rechenleistung ausgestattet.

Und der Mechanismus für Kartenupdates ist je nach Hersteller ein mehr 
oder weniger ausgeprägter Krampf im Arsch.

Bei OSM mit OSMand (für Android) kann man Karten mit einem stinknormalen 
PC auf eine µSD-Karte kopieren und die in das Gerät 'reinstecken. Das 
bedeutet, daß man überall auf dem Planeten, wo ein wie auch immer 
internetfähiger PC mit µSD-Kartenleser 'rumsteht, man Kartenupdates 
organisieren kann.

Man ist auch nicht auf die eine Navigationsanwendung angewiesen, sondern 
kann gleich mehrere verwenden. Neben OSM (in welcher Inkarnation auch 
immer) kann man Google Maps (offline) und Here nutzen, und natürlich die 
von den kommerziellen Herstellern angebotenen Anwendungen. Und das, ohne 
jedesmal ein neues Gerät anzuschaffen.


Was ein Smartphone nicht hinbekommt, ist "TMC", d.h. per Funk 
übertragene Verkehrsmeldungen, aber die Qualität davon soll auch eher 
durchwachsen sein.

Ein Smartphone nutzt natürlich auch nicht eine irgendwo im Auto verbaute 
GPS-Antenne, dafür funktioniert es aber auch im Leihwagen, auf dem 
Fahrrad oder beim Zu-Fuß-Gehen.

von (prx) A. K. (prx)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Was ein Smartphone nicht hinbekommt, ist "TMC", d.h. per Funk
> übertragene Verkehrsmeldungen, aber die Qualität davon soll auch eher
> durchwachsen sein.

Andererseits wird dort, wo man Internet hat, die Verkehrslage in 
Navi-Apps wie Google Maps gut und minutenaktuell erfasst (Waze arbeitet 
analog), da sie auf Rückmeldung durch die vielen einzelnen Fahrzeuge 
mitten im Verkehr selbst beruht. Hier macht es einfach die Masse - wenn 
in jedem Stau genug Leute mit Maps schleichen, ist die Datenlage prima, 
egal ob Autobahn oder Landstrasse. Nur Staus im totalen Funkloch sind 
ein Problem.

Reine Offline-Navigation ist folglich prinzipbedingt im Nachteil, wenn 
es nicht nur darum geht, den Weg zu finden, sondern wenn man auch wissen 
will, wann man ungefähr ankommt und wie man Problemstellen ausweicht. 
Folglich ist es sinnvoll, beides zu nutzen: Die Navigation selbst sollte 
offline-fähig sein, man sollte aber auch die Cloud nutzen können.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Ich bräuchte aber Navigation außerhalb vom Internet
> (ich will ja hauptsächlich in Deutschland reisen).

Ich betrachte das mal ans Anspielung auf die bisweilen suboptimale 
Funkabdeckung hiesiger Gefilde und nicht als totale Internet-Abstinenz.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Was ein Smartphone nicht hinbekommt, ist "TMC", d.h. per Funk
> übertragene Verkehrsmeldungen

Informationen von eher grobem zeitlichem Charakter können sogar in D 
gelegentlich im Smartphone ankommen. Entsprechende Apps gibts natürlich. 
Im Südwesten liefert beispielsweise "Verkehrsinfo BW", herausgegeben von 
der Strassenverkehrszentrale, werbefreie offizielle Informationen über 
Baustellen, Strassenwetter und zeigt Verkehrskameras.

: Bearbeitet durch User
von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Ohne Internet gibts Verkehrsbelegung, Stauinfo etc natürlich nicht.

Stauinfos und andere Hinweise gibts über TMC, oder bieten heutige Navis 
das gar nicht mehr?

von (prx) A. K. (prx)


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Mike B. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Ohne Internet gibts Verkehrsbelegung, Stauinfo etc natürlich nicht.
>
> Stauinfos und andere Hinweise gibts über TMC, oder bieten heutige Navis
> das gar nicht mehr?

Ich hatte damit Smartphones gemeint, die ja kein TMC empfangen. Dafür 
aber jene Informationen online erhalten, die ich vorhin beschrieben 
hatte: 
Beitrag "Re: Offline-Navi mit Zukunft (2-5 Jahre)"

Aus einer Einwegkommunikation über TMC bildet sich keine 
Cloud-Information und sowas wie TMC müsste schon Drittsysteme wie 
Googles Verkehrsinfo abgreifen können.

Dieses grundsätzliche Problem, verknüpft mit einer nicht völlig 
aufgegebenen Hoffnung auf bessere Funkabdeckung ;-) macht klassischen 
separaten Navis ohne Internet das Leben schwer. Die sind nicht die 
Zukunft, sondern die Vergangenheit. Weshalb eine zuverlässige Vorhersage 
über die Situation solcher Geräte und deren Hersteller in 5 Jahren 
ausgesprochen schwer ist. Nicht zuletzt auch, weil es bei Neuwagen 
zunehmend eingebaute Internet-Kommunikation gibt.

: Bearbeitet durch User
von Mike B. (mike_b97) Benutzerseite


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A. K. schrieb:

> Dieses grundsätzliche Problem, verknüpft mit einer nicht völlig
> aufgegebenen Hoffnung auf bessere Funkabdeckung ;-) macht klassischen
> separaten Navis ohne Internet das Leben schwer. Die sind nicht die
> Zukunft, sondern die Vergangenheit.

Offline heisst bei mir offline, autark, also ohne Internet-Anbindung, 
ohne Daten-Hin- und/oder Her. (TMC ist ja nur sowas wie erweiterter 
Radioempfang)

Oder wie definierst du *off*line?

von (prx) A. K. (prx)


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Mike B. schrieb:
> Oder wie definierst du *off*line?

Zwischen den Zeilen las ich bei IncreasingVoltage einen Frust über 
fehlende Mobilfunkabdeckung und interpretierte das demzufolge nicht so 
fundamentalistisch wie du. Aber frag ihn, er hat dem Thread den Titel 
gegeben. Es geht um seine Frage, nicht um deine oder meine 
Interpretation.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (da_user)


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Ich würde tatsächlich auch das Smartphone vorschlagen.
Wie schon des öfteren in diesem Thread erwähnt, ist damit prinzipiell 
alles von voll online bis hin zu voll offline inkl. diverstester 
Zwischenschritte möglich.
Damit definitiv das flexibelste System.
Und wenn einem die Navi-Software nicht passt, holt man sich halt einfach 
eine andere, von kostenlos bis kostenpflichtig. Wenn das teure 
Hardwarenavi nicht passt, muss man damit leben, es mit Wertverlust 
weiterverkaufen oder in die Tonne treten. Mit der Gefahr, dass der 
ausgesuchte Nachfolger noch schlimmer ist...

von IncreasingVoltage .. (increasingvoltage)


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A. K. schrieb:
> frag ihn, er hat dem Thread den Titel
> gegeben

Braucht ihr nicht. Sag ich auch so.

Komplett Autark. Das dingen muss mich ans Ziel bringen, wenn das 
Datenvolumen aufgebraucht ist und nur noch 2 Bits pro Sekunde kommen. 
Schneller ist das Inet nach dem aufgebrauchten Datenvolumen auch nicht.

Danke schon mal für die vielen Antworten. Smartphone + anständige App 
wird wohl am zielführendsten sein.

Sorry für den schlechten Witz.

von Jens K. (jens_k883)


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Für mich wäre interessant ein altes Smartphone ohne SIM-Karte als Navi 
zu verwenden.

von Matthias S. (da_user)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Komplett Autark. Das dingen muss mich ans Ziel bringen, wenn das
> Datenvolumen aufgebraucht ist und nur noch 2 Bits pro Sekunde kommen.

Das kann tatsächlich sogar die Google-Navigation. Irgendwo gab es da 
einen "Knopf" dass man die aktuelle Route offline verfügbar macht. 
Problematisch wirds halt nur, wenn die Route neu berechnet werden muss.

Und ich finde den "Knopf" gerade nicht...

von (prx) A. K. (prx)


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Den benötigten Kartenbereich kann man in Google Maps vorher laden, er 
hält dann einen Monat vor. Das reduziert massiv den Datenverbrauch im 
Mobilnetz.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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A. K. schrieb:
> Den benötigten Kartenbereich kann man in Google Maps vorher laden, er
> hält dann einen Monat vor.

364 Tage und der Rest von heute. Bei jedem Update wird die Zeit dann 
wieder hochgesetzt. Für Updates kann man zwischen WLAN und WLAN & 
Mobilfunk wählen oder diese ganz abschalten. Karten können geladen 
werden, bis der Speicher voll ist.

Beitrag #5711546 wurde vom Autor gelöscht.
von Kevin K. (nemon) Benutzerseite


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OSMAND hat mich bislang als Autonavi in Deutschland, Belgien, Island und 
Neuseeland treu geleitet, als Fahrradnavi ist es auch brauchbar und 
zumindest im Harz und in Neuseeland war es auch beim Wandern gut zu 
gebrauchen. Zudem können Routen als .gpx-Datei importiert und auch 
gespeichert werden. Finde ich gerade beim Wandern gut.

von Marek N. (bruderm)


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+1 für OSMAND

Gerade fürs Wandern oder besondere Exkursionen. Entweder es war schon 
jemand vor dir da, oder du zeichnest den Weg ein.

Einziger Nachteil: Keine Stauinfos.

Bei F-Droid gibt es OSMAND~ sogar kostenlos mit vollem Funktionsumfang.

von Korbi G. (Firma: Möhrchenzucht) (korbinian_g53)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> schlechterer Touchbedienung (Es gibt wohl immer
> noch Geräte mit resistiven Touchpanels) und vor allem deutlich weniger
> Rechenleistung ausgestattet.

Ich finde resistiv nicht unbedingt per se schlechter. Im Auto ist die 
Sache recht klar, auf dem Motorrad (wo es auch mal nass wird) ist die 
Sache dagegen schon anders. Kapazitiv fällt aus, wenns nass ist. Wenns 
mal regnet, hat man da viel Spaß mit hektischem Trockengewische und 
schnellen Tippen zwischendurch. Resistiv bleibt da entspannt (außer die 
Nässe kommt in Form von Hagel runter).

von (prx) A. K. (prx)


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"App oder Navigations­gerät – wer kanns besser?"
https://www.test.de/Navi-im-Test-4840852-0/

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Kevin K. schrieb:
> OSMAND hat mich bislang als Autonavi in Deutschland, Belgien, Island und
> Neuseeland treu geleitet

Mein Maschinenbaurentner und seine Frau hatten im Wohnmobil Osmand auf 
meine Empfehlung hin letzten Sommer für zwei Monate in Finnland und die 
waren wirklich begeistert, gerade auch von der Kartengenauigkeit.

> als Fahrradnavi ist es auch brauchbar und
> zumindest im Harz und in Neuseeland war es auch beim Wandern gut zu
> gebrauchen. Zudem können Routen als .gpx-Datei importiert und auch
> gespeichert werden. Finde ich gerade beim Wandern gut.

Ja, wir machen das auch so. Ich plane unsere Routen für den nächsten Tag 
oder Urlaub in Ruhe bei maps.openrouteservice.org (auch OSM-basierend) 
und übertrage die dann auch auf Osmand. Das und die Navigation danach 
funktionieren wirklich gut, insbesondere sind die Höhenprofile 
wesentlich genauer und detaillierter als bei Google Maps.

Wenn man dann noch Wege, über deren Bodenbeschaffenheit man sich 
unsicher ist, bei der Satellitenansicht von Google-Maps überprüft, dann 
gibt es ungetrübten Fahrradspaß (außer, wenn man von Rentnern mit 
Pedelec im größten Gang am Berg überholt wird ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Lothar M. (zwickel)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Danke schon mal für die vielen Antworten. Smartphone + anständige App
> wird wohl am zielführendsten sein.

Mein Favorit: here we go aufs Schlauphone.

Ich habe schon alle möglichen Apps installiert und wieder runter 
geschmissen, aber "here we go" nutze ich seither dauerhaft.
Kostenlos, zuverlässig, Karten für alle Länder.....was will man mehr?

von Christian R. (supachris)


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Ich finde die Sprachansagen von OSMAnd nicht so doll. Ich nutze schon 
seit mehreren Smartphone Generationen Navigon, allerdings wurden die ja 
jetzt von Garmin zu Grundig gerichtet, ist leider nicht mehr 
zukunfsfähig.
Aber die Sprachansagen bei Navigon sind immer exakt und eindeutig, was 
bessees hab ich nicht gefunden. Google Maps, HERE Maps und erst recht 
OSMAnd lenken da beim Autofahren mehr ab als sie nutzen. Finde ich 
zumindest.
ich bin auch bereit, das Geld für gescheite Navi App zu zahlen, aber das 
Abo Modell von TomTom gefällt mir z.B. gar nicht.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian R. schrieb:
> Google Maps, HERE Maps und erst recht
> OSMAnd lenken da beim Autofahren mehr ab als sie nutzen.

Bei mindestens einem davon kann man einstellen, ob Strassennamen 
mitgequasselt werden. Das nervt.

: Bearbeitet durch User
von Uhu U. (uhu)


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Christian R. schrieb:
> allerdings wurden die ja jetzt von Garmin zu Grundig gerichtet,

Schön ausgedrückt…

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Christian R. schrieb:
> Aber die Sprachansagen bei Navigon sind immer exakt und eindeutig, was
> bessees hab ich nicht gefunden. Google Maps, HERE Maps und erst recht
> OSMAnd lenken da beim Autofahren mehr ab als sie nutzen. Finde ich
> zumindest.

Ich finde die Frau bei Osmand ganz ok, allerdings fahre ich meist mit 
stummem Navi.

Man kann auch recht fein einstellen, welche wann und welche Dinge 
angesagt werden sollen.

Lustig war es, als nach dem Neuinstallieren auf meinem S5 offenbar alles 
ausgewählt war. Ich wusste gar nicht, wie viele Zebrastreifen wir hier 
haben: "Achtung, Fussgängerübergang!" in einer Tour :-}

von Cyblord -. (cyblord)


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IncreasingVoltage .. schrieb:
> Was wäre ein sinnvolles Navi, das nicht nach einem Jahr unbrauchbar ist?

Am sinvollsten finde ich immer noch EINGEBAUTE Navis. Das muss man halt 
vor dem Autokauf entsprechend ausloten.
Aber mein Navi im aktuellen Golf ist perfekt integriert, lässt sich über 
Touch, Sprache oder Lenkradtasten steuern, zeigt in der Mitte auf dem 
großen Schirm die Karte und vorne im Amaturenbrett die Richtungsinfos 
an.
Dazu sind Karteupdates kostenlos und selbst am PC durchführbar.
Da würde ich mir nie und nimmer irgendein externes Navi an die Scheibe 
klatschen. Auch kein Handy.

von Le X. (lex_91)


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Cyblord -. schrieb:
> a würde ich mir nie und nimmer irgendein externes Navi an die Scheibe
> klatschen. Auch kein Handy.

Fairerweise muss man dazu sagen dass die Navis der OEMs (oder generell 
Consumertechnik im Fahrzeug) dem Standard immer einige Jahre 
hinterherhinken.
Wenn ich dran denke wie lange Audi noch Kassettendecks verbaut hat...

Dennoch ist mir mein integriertes Navi auch lieber als eine ans Fenster 
gepappte Bastellösung mit Kabeln quer durchs Auto.
Dass google und andere Softwarelösungen mehr können ist einfach der 
schnellen Entwicklung in dieser Branche geschuldet.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Cyblord -. schrieb:
> Am sinvollsten finde ich immer noch EINGEBAUTE Navis. Das muss man halt
> vor dem Autokauf entsprechend ausloten.

Ist zwar praktischer, kann aber schlechter sein als das im Handy.

von Cyblord -. (cyblord)


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Le X. schrieb:
> Fairerweise muss man dazu sagen dass die Navis der OEMs (oder generell
> Consumertechnik im Fahrzeug) dem Standard immer einige Jahre
> hinterherhinken.

Ja das ist eine Abwägung zwischen Features und Komfort. Und man muss 
halt in der Tat beim Autokauf vorher mal die Bewertungen lesen um da 
keine komplette Krücke als Navi zu haben.

von (prx) A. K. (prx)


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Wobei man dann natürlich die Wahl haben kann, zwischen einem guten Auto 
mit schlechtem Navi und einem schlechten Auto mit gutem Navi. ;-)

von Matthias L. (limbachnet)


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Ich wollte weder das eingebaute Navi noch die herumfliegenden Kabel und 
Saugnäpfe und habe deshalb die preisgünstigere 
Handy-Kopplungsmöglichkeit via AndroidAuto bzw. Apple CarPlay gewählt.

Davon habe ich mir zwar auch mehr versprochen, weil AndroidAuto bisher 
ausschließlich GoogleMaps und Waze als Navi zuslässt und MirrorLink bei 
mir nicht funktionieren will, aber momentan komme ich mit Waze ganz gut 
klar...

von Cyblord -. (cyblord)


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A. K. schrieb:
> Wobei man dann natürlich die Wahl haben kann, zwischen einem guten Auto
> mit schlechtem Navi und einem schlechten Auto mit gutem Navi. ;-)

Ja ich habe mir den Porsche 918 nicht gekauft wegen dem Navi. Sondern 
fahre jetzt halt Golf. Scheiß Kompromisse.

: Bearbeitet durch User
von Christian R. (supachris)


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Uhu U. schrieb:
> Christian R. schrieb:
> allerdings wurden die ja jetzt von Garmin zu Grundig gerichtet,
>
> Schön ausgedrückt…

Ich hab damals bei Philips meine Ausbildung gemacht, 98 war es ja dann 
vollbracht mit zu Grundig richten...kann mich gut erinnern.

von (prx) A. K. (prx)


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A. K. schrieb:
> "App oder Navigations­gerät – wer kanns besser?"
> https://www.test.de/Navi-im-Test-4840852-0/

"Stiftung Warentest: Google Maps hat im Test vor TomTom die beste 
Navigation"
https://www.computerbase.de/2019-01/stiftung-warentest-navigationsgeraete-google-maps-tomtom/

von Georg X. (schorsch666)


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Android Tablet oder Smartphone mit Navigator App (kostenlos) und freie 
OSM-Karten. Benutze ich schon seit über 10Jahren. Nicht nur in DE 
sondern Weltweit. Vorher die Karte runterladen und fertig.

Davor hatte ich fest verbaute Navis und auch diese TomTom Teile und ein 
paar Andere in Benutzung. Meiner Meinung nach ist die Kombination 
Navigon und OSM-Karten die beste. Ich bin nicht an ein Gerät gebunden 
und kann notfalls immer und überall navigieren ohne Online zu sein.

Gruß.

von Magnus L. (magugu)


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Ich hätte TomTom gesagt

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