50 Ohm Impedanz von Platine zu Gehäusepanel

Gast #5711696
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Hallo,

ich möchte mit einem (~100MHz) 50 Ohm Signal, das auf meiner Platine 
erzeugt wird, zu ca. 20cm entfernten BNC-Buchsen am Gehäuse. Um Ringing 
zu vermeiden sollte der Leiter ja auf der gesamten Strecke 50 Ohm 
Impedanz haben. Würdet ihr da Koaxialkabel auch auf der Innenseite 
nehmen? Oder ist das bei 20cm nicht so kritisch?
Gast #5711900
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Wenn man ein Kabel macht von Platine zur BNC-Buchse, muss man auf der 
Platinenseite ja nicht so etwas grobschlächtiges wie BNC nehmen, SMA 
z.B. ist deutlich kleiner, SMA-Buchsen für LP gibt es überall.

Georg
#5712013
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Achim B. schrieb:
> RG 174.

Naja wenn man ein abgemanteltes RG174 diekt auf die Massefläche einer 
Platine löten will, ist vermutlich die PVC Isolation des Innenleiters 
längst geschmolzen.

Wenn man es so machen will dann muss man wenigstens Koaxkabel mit 
Teflonisolation nehmen. z.B. RG178 oder RG316 / erkennbar an dem 
transparent rotbraunen Mantel.

Ich würde aber eher eine Koplanarleitung auf der Leiterplate bis zum 
Rand anordnen und am Rand eine Koaxbuchse ( z.B. SMA ) anbringen. Man 
kann bei 100MHZ auch eine BNC Vierkant-Flanschbuchse anlöten. Wobei der 
Flansch an ober und Unterseite der Massefläche der Platine großflächig 
verlötet sein muss. Die BNC Buchse sollte zwingend Teflonisoliert sein.

Bei Anwendung einer Koplanarleitung sollte die Unterseite der 
Leiterplatte auch komplett mit Massefläche ausgestattet sein, Gerade 
unter der Koplanarleitung. Genügend Durchkontaktierungen entlang der 
Koplanarleitung von Masseober zu Masseunterseite sind hilfreich.
 Es gibt im Netz Berechnungstools für die Berechnung der Geometrie einer 
Koplanarleitung.

Ralph Berres

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