Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Temp.-Sensor mit Relaisschalten UND LCD über 1 Arduino möglich?


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von Helmut O. (magahigi)


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Hallo, Leute,
zu meiner Freude habe ich dank der Unterstützung durch dieses Forum 
meinen Arduino Nano dazu bringen können, über den Temp.-Sensor DS18S20 
ein Relais zu steuern.
Meine Frage jetzt lautet:
Kann ich gleichzeitg über denselben Nano auch ein LCD-Display (2 Zeilen, 
16 Zeichen) anschließen, obwohl die meisten Pins für Temp.-Sensor und 
Relais besetzt sind? Oder brauche ich für diesen Zweck 2 Arduinos?
Das LCD funktioniert bei mir schon auf dem Arduino, das ist nicht das 
Problem.
Für eine erkärende Antwort wäre ich dankar!

Helmut

von Jörg R. (solar77)


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Helmut O. schrieb:
> ..obwohl die meisten Pins für Temp.-Sensor und Relais besetzt sind?

Der Nano kann über A4 und A5 I2C-Komponenten ansteuern, also auch ein 
entsprechendes LC-Display.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Helmut O. schrieb:
> Meine Frage jetzt lautet:
> Kann ich gleichzeitg über denselben Nano auch ein LCD-Display (2 Zeilen,
> 16 Zeichen) anschließen, obwohl die meisten Pins für Temp.-Sensor und
> Relais besetzt sind?

ja ist möglich
https://www.mikrocontroller.net/attachment/366376/rolladensteuerung_web.jpg
Relais (und/oder LCD) würde ich über I2C ansteuern

von Helmut O. (magahigi)


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Danke für die Tipps ... nur habe ich diesen I2C nicht ... geht es direkt 
mit Kabeln vom LCD zum Arduino-Pin mit demselben Nano oder  muss ich 2 
Nanos beschäftigen?

Beitrag #5712967 wurde vom Autor gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Helmut O. schrieb:
> Danke für die Tipps ... nur habe ich diesen I2C nicht ... geht es
> direkt
> mit Kabeln vom LCD zum Arduino-Pin mit demselben Nano oder  muss ich 2
> Nanos beschäftigen?

I2C Module gibt es passend für LC-Displays extrem preiswert zu kaufen. 
Billiger und einfacher wie 2 Nanos, die zudem noch miteinander 
kommunizieren müssten.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Joachim B. schrieb im Beitrag #5712967:
> jetzt falle ich wieder auf den TO rein
Beitrag "Welchen Parameter muss ich nutzen, um mit Arduino und DS18S20 ein Relais zu steuern?"

Und wieder wird der Blödmann jegliche logische Vorgehensweise 
ignorieren, irgendwas zusammenkopieren und hier nerven.

Einen DS1820 abfragen, ein Relais bedienen und ein LCD zu steuern 
ist Kinderkram, dass geht mit jedem Arduino - ich habe damit schon 
weitaus mehr gemacht.

I2C ist bequem (und mein Vorzug), aber für diese simple Anforderung 
könnte man das LCD auch direkt steuern, der Nano hat genug Ports.

von Manfred (Gast)


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Helmut O. schrieb:
> geht es direkt mit Kabeln vom LCD zum Arduino-Pin mit demselben Nano

Bist zu du dämlich, im Internet Arduino-Vorlagen oder Bücher zu finden?

Das ist kein Problem, ein LCD 1602 direkt (ohne I2C-Modul) anzusteuern, 
benötigt 6 Leitungen.

von Manfred (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Billiger und einfacher wie 2 Nanos,

Für solchen trivialen Spielekram braucht man keine zwei Nanos, das macht 
einer auf einer halben Arschbacke.

von MaWin (Gast)


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Helmut O. schrieb:
> Für eine erkärende Antwort wäre ich dankar

Zähle doch einfach die Anschlüsse.

LCD braucht 4 Daten und 2 Steuerleitungen, DS1820 braucht 1 und Relais 
braucht noch 1. Bleiben mindestens 11 (4 digitale und 7 analoge) für 
Taster übrig, obwohl man Taster auch kombiniert abfragen kann, z.B. mit 
den 4 LCD Datenleitungen falls es eng werden sollte.
Kein Bedarf für ein I2C Display.

Und selbst wenn I/O Pins knapp werden, nutzt man sicher keinen zweiten 
uC, sondern einfache Schieberegister als Portexpander.

von Zeno (Gast)


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MaWin schrieb:
> sondern einfache Schieberegister als Portexpander.

Vorausgesetzt man weis wie es geht und da habe ich beim TO so meine 
Zweifel (s.Link den Manfred gepostet hat)

von Jörg R. (solar77)


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Manfred schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Billiger und einfacher wie 2 Nanos,
>
> Für solchen trivialen Spielekram braucht man keine zwei Nanos, das macht
> einer auf einer halben Arschbacke.

Sag das dem TO...nicht mir;-)

von svensson (Gast)


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Moin,

ich empfehle trotzdem ein I2C-Display einzusetzen, weil dann weniger 
Leitungen benötigt werden, nämlich genau vier (5V, GND, Clock, Data).

Das kostet komplett auch nur etwa 10 Euro.

Und eine fertige Arduino-Bibliothek gibt es auch schon.

Einfacher geht es kaum.

von Jörg R. (solar77)


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svensson schrieb:
> ich empfehle trotzdem ein I2C-Display einzusetzen, weil dann weniger
> Leitungen benötigt werden, nämlich genau vier (5V, GND, Clock, Data).

Ganz neue Erkenntnis;-) Und 4 stimmt nicht, es sind nur 2 die gezählt 
werden müssen.

Der TO gibt nicht an was an Hardware angesteuert wird, also Anzahl der 
Relais usw.

Vielleicht reichen, wie von MaWin erwähnt, die Anschlüsse auch so aus. 
Das Display kann auch im 4-Bit Modus angesteuert werden.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Helmut O. schrieb:
> ... obwohl die meisten Pins für Temp.-Sensor und Relais besetzt sind?

Wie hast du das den nun wieder fertig gebracht. Der DS18S20 mit seinem 
1-Wire braucht - nomen est omen - genau einen GPIO und beim Relais sieht 
es nicht anders aus.

Guck dir den Arduino Nano noch mal genau an und zähle noch mal.
Ich komme da auf 18 frei nutzbare IO-Pins (PD0/1 durch UART belegt.
http://christianto.tjahyadi.com/wp-content/uploads/2014/11/nano.jpg

von Joachim B. (jar)


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Wolfgang schrieb:
> Wie hast du das den nun wieder fertig gebracht. Der DS18S20 mit seinem
> 1-Wire braucht - nomen est omen - genau einen GPIO und beim Relais sieht
> es nicht anders aus.

sinnlos, bewies ich schon hier, aber wenn der TO nicht lernt und 
wieterfragt?
Beitrag "Re: Welchen Parameter muss ich nutzen, um mit Arduino und DS18S20 ein Relais zu steuern?"

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Helmut, wir haben Dir in dem andere Thread doch schon klipp und klar 
erklärt, dass es geht. Wir haben auch versucht, Dir zu helfen, aber du 
hast nicht mit gemacht!

Hier hatte ich die Situation samt Lösung zusammen gefasst:
Beitrag "Re: Welchen Parameter muss ich nutzen, um mit Arduino und DS18S20 ein Relais zu steuern?"

Du bist darauf aber nicht eingegangen. Also Ende im Gelände.

von svensson (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Und 4 stimmt nicht, es sind nur 2 die gezählt
> werden müssen.

Ich zähle die beiden Leitungen für die Versorgungsspannung hinzu. Wegen 
der Frage "nach dem Parameter" und den zahlreichen Nachfragen, gehe ich 
einmal davon aus, daß der TE auch nicht löten kann - daher mein Ansatz: 
je weniger Verbindungen, je besser...

Natürlich könnte der Nano mit der Anzahl seiner Anschlüsse auch drei 
BCD-codierte 7-Segmentanzeigen ansteuern, aber das dürfte in diesem Fall 
"too much" sein.

von Jörg R. (solar77)


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svensson schrieb:
> Ich zähle die beiden Leitungen für die Versorgungsspannung hinzu.

Es geht darum wieviele Ports am uC benötigt werden. Dass das Display 
auch eine Versorgungsspannung benötigt verseht sich von selbst. Bei 
deiner Rechnung würde dann noch die Leitung für die Kontrasteinstellung 
fehlen.

von Joachim B. (jar)


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svensson schrieb:
> gehe ich
> einmal davon aus, daß der TE auch nicht löten kann - daher mein Ansatz:
> je weniger Verbindungen, je besser...

wer muss denn löten?
Beitrag "Re: Welchen Parameter muss ich nutzen, um mit Arduino und DS18S20 ein Relais zu steuern?"

von svensson (Gast)


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Moin,

Jörg R. schrieb:
> Bei deiner Rechnung würde dann noch die Leitung für die Kontrasteinstellung 
fehlen.

Das Display, das ich vor Augen habe (Joy-It), hat keine 
Kontrasteinstellung per Hardware.

Joachim B. schrieb:
> wer muss denn löten?

Wenn man die vier Pins am Display um 90° mit einer Flachzange biegt, 
dann läßt sich das auch in ein Steckbrett einsetzen.

Für den ersten Aufbau sind die Steckbretter so halbwegs okay, aber wenn 
es länger funktionieren soll, sind doch ein paar Lötpunkte zu empfehlen.

von Joachim B. (jar)


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svensson schrieb:
> Für den ersten Aufbau sind die Steckbretter so halbwegs okay, aber wenn
> es länger funktionieren soll

definiere länger

bei mir läuft es auf dem Steckbrett, meine Rolladenfunke seit 2015
1. Aufbau
https://www.mikrocontroller.net/attachment/325968/nanoFUNKalt.jpeg
2. Aufbau Steckbrett verkürzt
siehe Anhang
ich wollte zwar immer eine Platine machen, habe aber keine Langeweile!

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

kann ich auch. ;)
NanoCUL mit CC1101.
2015 dürfte auch bei mir passen, sollte auch mal auf einen Streifen 
Lochraster, aber liegt ja warm und trocken...

Gruß aus Berlin
Michael

von svensson (Gast)


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Also, die Steckbretter, die ich kenne, sind alle irgendwie wackelig. Je 
mehr Kontakte benutzt werden, desto größer die Gefahr von 
Wackelkontakten und/oder hohen Übergangswiderständen.

Deshalb löte ich lieber. Und weil meine Projekte auch noch den 
"Alltagsbetrieb" überstehen sollen.

Aber ich suche immer noch händeringend nach Steckbrettern, die möglichst 
so zuverlässig sind wie Lötpunkte! Immer her mit den Tips!

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

meine Erfahrung: die Stiftleisten der Arduino-Module leiern die Federn 
aus.
Man merkt schon beim Stecken der Verbindungen, ob da noch was federt. 
Dupont-Kabel in Steckbrettern sind unzuverläsig, schon durch die 
Hebelwirkung. Ich benutze fast ausschließlich vorgefertigte Steckbrücken 
(Faulheit...) und wenn Dupont-Kabel dann möglichst kurze, die ihre Lage 
beibehalten.
Üblicherweise landen fertige Sachen auf Lochraster als Träger, oft auch 
mit Buchenleisten eingelötet und dann Module gesteckt.
Fragwürdige Steckbretter landen im Müll...
Ich habe 2 recht alte große "Marken-"Steckbretter und etlichen 
China-Kram.
Obiger NanoCUL ist eine Ausnahme.

Gruß aus Berlin
Michael

von Joachim B. (jar)


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svensson schrieb:
> Also, die Steckbretter, die ich kenne, sind alle irgendwie wackelig. Je
> mehr Kontakte benutzt werden

deswegen benutze ich immer alle Schaltdrähte doppelt auf 2 Kontakte, 
sieht man deutlich im Bild und seit dem keine Wackler mehr!

von svensson (Gast)


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> deswegen benutze ich immer alle Schaltdrähte doppelt auf 2 Kontakte

Hatte mich schon gewundert, daß die Kontakte so merkwürdig aussehen.

@Michael
Mit den Dupontkabeln mache ich ähnliche Erfahrungen. Für kurze Aufbauten 
von Prototypen okay, aber ansonsten habe ich auch viele Wackler.
Vorkonfektionierte Steckbrücken habe ich auch, nur nutze ich die fast 
nie - sollte ich vielleicht 'mal probieren.

Bei den Steckbrettern habe ich es mit kleinen und großen, alten und 
neuen, billigen und teureren Varianten probiert.
Die alten und teureren scheinen etwas besser zu sein, die ganz billigen 
aus Fernost sind schlechter.

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