Windows: Wie kann man Dateien in ein Unterverzeichnis von Programme kopieren?

#5714694
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Ein wenig computeraffiner Freund hat sich einen Dreck eingefangen, der 
sich als Firefox-Extension im System eingenistet hat und sich dort als 
Startseite installiert.

Frage: wie schafft man es auf möglichst einfache Weise, auf seiner 
Maschine, die ein paar 100 km entfernt ist, unter Programme in einen 
Unterordner den Inhalt von autoruns.zip zu kopieren?

Das Ganze möglichst so, dass auch einer, der nix von der Kiste weiß, die 
notwendigen Befehle eingeben kann.
#5714702
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Nützt mir erst mal nix, weil ich selber nicht weiß, wie ich es schaffe, 
in den per Explorer in Programme angelegten Ordner Dateien zu kopieren.

Den Explorer mit Adminrechten zu starten, funktionierte zwar, aber er 
weigert sich, die Kopieroperation auszuführen.
#5714737
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Teamviewer kann auch Dateien übertragen. ;)

Wenn der Explorer nicht reinkommt, kommt die Kopieroperation auch nicht 
rein.
Entweder den Ordner übernehmen, aber das ist so eine Sache mit den 
verbastelten Rechten, kann sein das man da mehr kaputt macht als heile.

Du könntest vorher versuchen mittels PSEXEC 
(https://docs.microsoft.com/de-de/sysinternals/downloads/psexec) eine 
System-CMD aufzumachen:
1
PSEXEC -i -s -d CMD
In der ein Explorer.exe und bingo: du darfst alles.
#5714742
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MM schrieb:
> Uhu U. schrieb:
>> en Explorer mit Adminrechten zu starten, funktionierte zwar, aber er
>> weigert sich, die Kopieroperation auszuführen.
>
> Beim Ordner den Besitz übernehmen. Sollte dann klappen.

Beim "\Program Files" Ordner würde das aber vermutlich mehr kaputt 
machen, als helfen. Ich hab das jatzt nicht ausprobiert, aber eventuell 
ein CMD als administrator öffnen, und dann den copy befehl nutzen?
Persönliche Seite #5714805
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Uhu U. schrieb:
> Frage: wie schafft man es auf möglichst einfache Weise, auf seiner
> Maschine, die ein paar 100 km entfernt ist, unter Programme in einen
> Unterordner den Inhalt von autoruns.zip zu kopieren?

Um Autoruns zu verwenden, muss es gar nicht in das Programme-Verzeichnis 
kopiert werden.

Das funktioniert auch aus anderen Verzeichnissen heraus.

Natürlich gehört es, wenn es formell-offiziell installiert werden soll, 
schon in das Programme-Verzeichnis, aber bei Deiner eigentlichen 
Problemstellung ist das sehr nachrangig.

Pack den Kram notfalls einfach auf den Desktop. Funktionieren tut's auch 
da.
Gast #5714913
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Uhu U. schrieb:
> Ein wenig computeraffiner Freund hat sich einen Dreck eingefangen, der
> sich als Firefox-Extension im System eingenistet hat und sich dort als
> Startseite installiert.

Was für eine Software ist das?
Ist das eine Schadsoftware die bereits Adminrechte erlangt hat?

Wenn ja, dann weiß man nie, was die noch so angerichtet hat.
In dem Fall wäre die Rekonstruktion aus einem Snapshot, sofern 
vorhanden, oder eine Neuinstallation sinnvoll.
In andern Fällen muss man schauen, dass man die Rechte hat in dem 
Verzeichnis Dateien schreiben und überschreiben zu können.
Am einfachsten wäre es wohl Firefox zu deinstallieren und den Nutzer- 
und Programmordner zu löschen.
Gast #5715029
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Uhu U. schrieb:
> hat sich einen Dreck eingefangen, der
> sich als Firefox-Extension im System eingenistet hat und sich dort als
> Startseite installiert.

Erstmal sollte man wissen, was für ein "Dreck" das ist.
Vielleicht ganz simpel zu entfernen.

Und erst mal versuchen, unter Startseite im FF eine entsprechend andere 
Seite einstellen.
Und dann die Add-Ons kontrollieren.
Dazu noch Erweiterungen & Themes.

Dann noch mal in Software schauen, ob es sich deinstallieren lässt.

Oder einen vorherigen Wiederherstellungspunkt aktivieren.
#5715130
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Thomas S. schrieb:
> mittels "about:config" sowie anschliessender Suche nach
> der störenden neuen "Startseite" kann man ebenfalls
> gut aufräumen.

Leider nicht. Der Mist installiert sich bei jedem Systemstart wieder 
neu.

Das Geschäftsmodell der Hurensöhne scheint ein kostenpflichtiges 
Deinstallationsprogramm für unbedarfte Benutzer zu sein…
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Beitrag #5716109 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5717080
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em, hat er niemanden, der mal bei ihm vorbeischauen kann..? und ich 
glaube, unklare pc-probleme löst man manchmal am schnellsten mit einer 
neu-installation. eine gute voraussetzung wäre allerdings, system u. 
daten nicht auf derselbe platte zu haben. praktisch finde ich auch, ein 
passendes image der sauberen systempartition zu haben. damit kann ein 
laie sein system in 5 minuten restaurieren.. das nächste problem kommt 
bestimmt
#5717344
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michael_ schrieb:
> Hoffentlich ist er aber da schlauer und setzt vorher einen
> Wiederherstellungspunkt.

Der schützt aber nur das System und setzt keine Anwendungen zurück.
Absolut sicher hilft nur ein Systemabbild. Es ist auch kein Aufwand, man 
kann dabei weiter arbeiten.
Ein Systemabbild sollte man daher regelmäßig anlegen, z.B. alle 3 Monate 
bzw. nach größeren Änderungen. Vorzugsweise auf eine externe HDD.
Gast #5717421
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Doch, es setzt auch installierte Programme und Treiber zurück.

Leider sind Wiederherstellungspunkte in W10 nicht mehr automatisch bei 
Neuinstallation eingerichtet.
Man muß sie per Hand einschalten.
#5717658
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Ich bin mit Wiederherstellungspunkten regelmäßig auf die Nase gefallen. 
Wenn etwas ein bischen klemmte, dann nach der Wiederherstellung aber so 
richtig.
Und gerade fehlerhafte Installationen werden nicht vollständig gelöscht.
Man kann auch nicht mehrere Wiederherstellungspunkte ausprobieren. Ein 
früherer Wiederherstellungspunkt macht alle nachfolgenden ungültig.

Ein Systemabbild bügelt komplett über, alle Änderungen und Viren sind 
definitiv weg.
#5717808
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P.S.:
Ein Systemabbild setzt natürlich eine Partitionierung in 2 Partitionen 
voraus (System, Daten), denn man will ja seine Daten behalten.
Wie gesagt, das Wiederherstellen eines Systemabbilds bügelt C: komplett 
über. C: hat dann exakt den Stand der Erstellung des Systemabbilds.
Gast #5717918
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naja WEIL du nie weißt, was für müll, der mit absicht nicht auffällt, im 
system drin ist, kenne ich nix besseres als:


1. pc bekommt 2 getrennte laufwerke, eins für system, eins für daten

2. nach neuinstallation des betriebssystems und der software offline ein 
image des systems auf die daten-platte

3. nach jeder grösseren veränderung wieder ein image.  dazu möglichst 
das vorige image zurückspielen, damit das system sauber ist. oder 
notiren daß das nun entstehene image dirty sein wird.

4. dafür sorgen, daß stets nur auf der daten-platte gespeichert wird. 
desktop- und und eigene-dateien-verzeichnisse auf die datenplatte legen

5. bei problemen, oder um wieder ein sauberes system zu haben, die auf 
der systemplatte vorhandenen daten (z.b. internet-links, spielstände 
etc) auf die datenplatte bringen [DAS ist der einzige punkt, der länger 
als ein paar minuten dauern kann], und das letzte image zurückspielen.

6. bei virenverdacht muss vor den zurückspielen die datenplatte 
abhängen, und mit nicht aus dem internet stammenden programmen offline 
testen (dvd's aus computerzeitschriften), denn diese platte bleibt ja 
dirty. man muß wissen, daß man die nie ganz sauber kriegt.

so, das verfahren verbraucht pro jahr höchstens ein paar stunden, und 
man hat schnell wieder ein sauberes, müllfreies system
Gast #5718403
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Peter D. schrieb:
> Ein Systemabbild bügelt komplett über, alle Änderungen und Viren sind
> definitiv weg.

Klar, aber bist du sicher, dass in deinem Image nicht auch schon 
Schadsoft ist?
Und wenn, macht man das von der gesamten HD.
Brauchen, wenn überhaupt, tut man die in 10 Jahren nur ein mal.

Wiederherstellungspunkte fassen aber keine Daten an.
Gast #5718515
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virenfreies image (s.oben): zu anfang natürlich die platte ordentlich 
formatieren, incl. bootsektor etc., dann nach 
betriebssystem-installation den rechner per gekaufter (NICHT gebrannter) 
cd starten, ebensolche cd mit image-software verwenden. dann ist das 
erste image absolut sauber. dann anwendungs-software u. treiber von 
genausolchen cd's installieren -> immernoch sauber. dann software, 
treiber u. updates, die heruntergeladen werden müssen, installieren -> 
wieder image erstellen, dieses ist dann nichtmehr garantiert sauber! und 
wie gesagt, ein risiko bei meinem vorhin beschriebenen vorgehen bleibt 
die daten-festplatte.
#5718634
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michael_ schrieb:
> Klar, aber bist du sicher, dass in deinem Image nicht auch schon
> Schadsoft ist?

Dann nehme ich eben das Systemabbild davor.

michael_ schrieb:
> Und wenn, macht man das von der gesamten HD.

Warum sollte ich immer ein 8TB Image machen, wenn ~30GB Systemabbild 
reichen?
Die Datenpartition sichere ich separat mit ner Robocopy-Batch und 
getrennt nach Wichtigkeit.
Imageprogramme, die alles in einen Kontainer packen, den man erst 
umständlich wieder auspacken muß, mag ich nicht. Ich mags lieber bequem 
mit ner 1:1 Kopie.

michael_ schrieb:
> Wiederherstellungspunkte fassen aber keine Daten an.

Sie fassen leider auch viele Änderungen am System und an den 
installierten Programmen nicht an und sind daher oft wirkungslos.
Gast #5718855
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Peter D. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Und wenn, macht man das von der gesamten HD.
>
> Warum sollte ich immer ein 8TB Image machen, wenn ~30GB Systemabbild
> reichen?

Erzähl mal noch einen Witz!

> Die Datenpartition sichere ich separat mit ner Robocopy-Batch und
> getrennt nach Wichtigkeit.
> Imageprogramme, die alles in einen Kontainer packen, den man erst
> umständlich wieder auspacken muß, mag ich nicht. Ich mags lieber bequem
> mit ner 1:1 Kopie.

Spätestens ist unter W10 Schluß.
Sieh dir mal die versteckten Partitionen an.
Wenn die fehlen ist dein System futsch.
#5718898
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Peter D. schrieb:
> Die Datenpartition sichere ich separat mit ner Robocopy-Batch und
> getrennt nach Wichtigkeit.

Könntest du netterweise diese Robocopy-Batch 'rausrücken? Ich verlaufe 
mich nämlich hartnäckig in den zahlreichen Möglichkeiten von Robocopy...

Derzeit ziehe ich von meinen Daten ab und an eine file-by-file-copy auf 
eine externe Festplatte und zwischendurch macht Acronis differentielle 
Sicherungen auf das NAS, aber da acronis nur noch mit seinen Containern 
umgehen mag, bin ich davon noch nicht final begeistert.

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