Platine del 18/21/24 sl (STE 286897)

OP #5715977
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Hallo Leute,

Folgendes Problem mein Durchlauferhitzer ist defekt.
Da keine LED läuchtete und sich nichts tat, musste ich mir ein neuen 
zulegen.

Da ich mitlerweile wieder Warmwasser habe :), wollte ich mal ein Blick 
reinwerfen.

So alles außernander gebaut und auch nach hin und her 2 Fehler gefunden.
1x Elko defekt und ein MKP Kondensator defekt.
Diese sind schon ausgewechselt.

Der Steurkreis funktioniert soweit. (wurde mit 5V getestet aufgrund der 
Schaltung von TNY266pn könnte man das herauskriegen)

Die Platine mit großer vorsicht und vielen Sicherheitaspekte ans Netz 
angeschlossen. An den Brückengleichrichter messe ich nur 30V.
Wo könnte sich der fehler nun verstecken??

Leider ist kein Schaltplan vorhanden.
OP #5717896
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So habe mir nun doch die Mühe gemacht ein Schaltplan zu machen.

Ich habe hier in der schaltung die Varistoren jetzt nicht eingefügt un 
den TNY266pn.

Meine Schaltung endent am Elektrolytkondensator im Lastkreis.

Hat nun jemand eine Idee wie 30V nur ankommen können statt 400 V DC??

Was Bewirken überhaupt die Condensatoren im 400V?? verstehe noch nicht 
das prinzip??
Angehängte Dateien:
Gast #5719220
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Salvatore M. schrieb:
> ja genau auf den Kondensator steht folgendes drauf 47nMBX6

Ich hab nicht C5/6/8 gemeint, sondern C3/4.


> hast du schon eine idee wo der fehler herkommen könnte??

Überlast durch Defekt im SNT. Schon das Clampingglied und den 
Sekundärgleichrichter geprüft? Und den Netzgleichrichter des SNT?
Gast #5719228
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Salvatore M. schrieb:
> kannst du mir vielleicht erklären was die Condensatoren in Drehstrom für
> eine Rolle spielen??

Die 0,47µF (einer durch Serienschaltung von zwei 1µF) sind zur 
Funkentstörung (aka X-Kondensatoren). Die 47nF bilden einen künstlichen 
Sternpunkt, k.A. wozu.

Die Serienschaltung der beiden 1µF Kondensatoren bildet zusätzliche 
einen kapazitiven Spannungsteiler, so dass der Schaltregler nicht zu 
viel Spannung abbekommt. Rechnerisch sollten im Zwischenkreis nicht mehr 
als 280VDC auftreten, unter Last auch weniger. Der Schaltregler wird 
wohl bis runter auf 120V noch sauber arbeiten.

Aber nur 30V zeigt eben deutliche Überlast.
OP #5719282
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hinz schrieb:
> Überlast durch Defekt im SNT. Schon das Clampingglied und den
> Sekundärgleichrichter geprüft? Und den Netzgleichrichter des SNT?

Tut mir leid was bedeutet SNT und Clampingglied?
Die Gleichrichter sind überprüft worden und weisen auf kein defekt hin.

hinz schrieb:
> Ich hab nicht C5/6/8 gemeint, sondern C3/4.
C3/4 sind 47µ (µ47M440V)

hinz schrieb:
> Die 0,47µF (einer durch Serienschaltung von zwei 1µF) sind zur
> Funkentstörung (aka X-Kondensatoren). Die 47nF bilden einen künstlichen
> Sternpunkt, k.A. wozu.
>
> Die Serienschaltung der beiden 1µF Kondensatoren bildet zusätzliche
> einen kapazitiven Spannungsteiler, so dass der Schaltregler nicht zu
> viel Spannung abbekommt. Rechnerisch sollten im Zwischenkreis nicht mehr
> als 280VDC auftreten, unter Last auch weniger. Der Schaltregler wird
> wohl bis runter auf 120V noch sauber arbeiten.
>
> Aber nur 30V zeigt eben deutliche Überlast.

Wie ist das denn gemeint das hier überlast entsteht. Wie kann ich mir 
das ungefähr vorstellen wodurch??

Sorry ich weiß einiges aber lernen kann man immer was dazu:)
Gast #5719301
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Salvatore M. schrieb:
> C3/4 sind 47µ (µ47M440V)

µ47 bedeutet 0,47µF!


> was bedeutet SNT und Clampingglied?

Schaltnetzteil, Klemmglied. Letzteres sind die beiden zu Trafo und 
Schaltregler benachbarten Dioden.


> Wie ist das denn gemeint das hier überlast entsteht. Wie kann ich mir
> das ungefähr vorstellen wodurch??

z.B. durch Kurzschluss des Sekundärgleichrichters, der Diode neben der 
"linken" Seite des Trafos. Der Kurzschluss kann aber auch ausserhalb des 
SNT liegen, in der eigentlichen Regelung des Durchlauferhitzers.


Für eine systematische Fehlersuche wäre ein Trennstelltrafo und ein 
Oszilloskop sinnvoll.
Gast #5719352
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Salvatore M. schrieb:
> Der Trenntrafo war schon in Planung ein Oszilloskope habe ich.

Du brauchst aber 400VAC, wenigstens einphasig.


> Könnte es nicht einfach der Regler selbst ein defekt haben???

Klar, und wenn man das SNT sekundär abtrennt sieht man das schnell. 
Dafür ist auch kein Trenntrafo nötig.
Gast #5719388
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Salvatore M. schrieb:
> Danke im voraus ich werde erstmals den Trafo entlöten auf der
> sekondärseite :)

Um Himmels Willen, das nicht! Die sekundäre Regelschleife muss erhalten 
bleiben!


Du müsstest schon nach dem sekundären Siebelko auftrennen, und so dass 
der Optokoppler noch die Spannung messen kann.
Gast #5724163
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Salvatore M. schrieb:
> hallo ich habe heute nochmal gemessen und mir ist aufgefallen das
> gerade
> am Varistor eine Spannung 310V AC durchgelassen wird ist das denn
> normal??

Wer misst misst Mist. Mit einem DMM kannst du da nur messen wenn ein 
Varistor Kurzschluss hat, das hätte dir aber schon der 
Leitungsschutzschalter verraten.



> Bzw wie kann ich ein Varistor testen??

Mit hausbackenen Mitteln nur auf Kurzschluss.
OP #5725031
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So nach dem Trafo und nach der 2.Gleichrichtdiode ist keine Spannung.
An der 1.Brückengleichrichter kommen nur 30V an. Heißt für mich ohne 
weitere Messgeräte zu haben das der Fehler auf jeden Fall im 
Leistungsteil sein muss.

Ich sehe das Sie jede Menge Ahnung haben in diesen Gebiet, wo ich noch 
lernen kann. Kannst du mir Vorschalgen welche Möglichkeiten ich da noch 
habe. Am meisten geht es mir um den Lernerfolg.

hinz schrieb:
> Hast du total vermurkst! Du hast 400V im Dreieck, nicht als
> Sternspannung. Und die Spannung am Gleichrichter musst du differentiell
> messen, nicht gegen einen nicht vorhandenen GND.

Sorry das ich jetzt was dazu schreibe kannst du mir das in LTSpice 
zeigen?
Gast #5727072
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Salvatore M. schrieb:
> So nach dem Trafo und nach der 2.Gleichrichtdiode ist keine Spannung.

Wo hast du die Last abgetrennt?

Salvatore M. schrieb:
> Sorry das ich jetzt was dazu schreibe kannst du mir das in LTSpice
> zeigen?

Trag bei den Spannungsquellen 325V als Amplitude ein und verbinde sie 
miteinander statt sie an Masse zu hängen. Masse wird dann Minus nach dem 
Gleichrichter.
OP #5727151
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Die Last nach dem transformator habe ich nicht abgetrennt. Aus dem 
Schaltbild des TNY266N habe ich erkannt das 5V nach dem Trafo(nach der 
Gleichrichterdiode) anliegen müssen. Mit einem Labornetzteil habe ich 
das dann auch überprüft und es funktioniert auch nur bei 5V Spannung!

Daraus ist es für mich ersichtilich das schon hier keine Spannung 
ankommt.
Oder welchen vortiel habe ich wenn ich den Trafo abklemme bzw 
unterbreche??
Gast #5727158
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Salvatore M. schrieb:
> Die Last nach dem transformator habe ich nicht abgetrennt. Aus dem
> Schaltbild des TNY266N habe ich erkannt das 5V nach dem Trafo(nach der
> Gleichrichterdiode) anliegen müssen. Mit einem Labornetzteil habe ich
> das dann auch überprüft und es funktioniert auch nur bei 5V Spannung!

Du hast 5V fremdeingespeist, und dann lief der Durchlauferhitzer?

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