Hallo zusammen,
ich habe vor, mich bei Briefen per SMS benachrichtigen zu lassen. Dafür
habe ich ein altes China-Handy so modifiziert, dass dieses automatisch
startet sobald der Akku vorhanden ist und nach dem starten eine SMS
sendet. Den Akku habe ich aus dem Handy genommen und per Kabel
verbunden. Am Briefkasten habe ich einen unauffälligen Kontakt
angebracht der einen Stromkreis schließt sobald die Luke vom Briefkasten
geöffnet wird.
Jetzt soll der Akku vom Handy immer nur kurz verwendet werden, wenn ein
Brief eingeworfen wurde. Allerdings immer mind. 30 sec, damit das Handy
starten konnte und die SMS versenden und auch nicht viel länger, falls
ein Brief so eingesteckt wird, dass die Luke offen bleibt.
Gibt es eine Schaltung die das hinbekommt ohne selber viel Energie zu
verbrauchen? Eine Idee wäre ein sparsames Zeitrelais das vom Briefkasten
ausgelöst wird, was für eins nimmt man da und wie könnte man dieses
verkabeln um das mit den 30 Sekunden zu realisieren?
Bin für Ideen Dankbar.
Danke & Gruß
Sebastian
Sebastian Brun schrieb:> Sebastian Brun schrieb:> Gibt es eine Schaltung die das hinbekommt ohne selber viel Energie zu> verbrauchen? Eine Idee wäre ein sparsames Zeitrelais das vom Briefkasten> ausgelöst wird, was für eins nimmt man da und wie könnte man dieses> verkabeln um das mit den 30 Sekunden zu realisieren?
CD4538 und ein Mosfet zum schalten des Handys.
Hallo Jörg,
danke für den Beitrag. Hört sich zumindest auch kostengünstig an, habe
mir gerade das Datenblatt zum CD4538 angeschaut. Kannst du das genaue
Vorgehen bei dieser Lösung noch etwas genauer beschreiben?
Danke.
Ich suche eben auch eine Lösung die relativ einfach ist. 9V Block, 1,5V
Batterie oder Handyakku und dann ein ähnliches Prinzip wie beim
Lichtschalter, der das Licht für x-Minuten anschaltet.
Gruß
Sebastian
Sebastian Brun schrieb:> Kannst du das genaue> Vorgehen bei dieser Lösung noch etwas genauer beschreiben?
Ja, kann ich, nur jetzt nicht mehr?
Mit welcher Spannung wird das Handy betrieben, bzw. welche Spannung hat
der der Originalakku? Vermutlich sind es 3,7 Volt.
Hallo Jörg,
danke für deine Antwort.
ja, es sind vermutlich 3,7V (keine Voltangabe auf dem Akku, aber 3,88V
mit dem Multimeter gemessen).
Wünsche dir noch einen schönen Abend.
Gruß
Sebastian
Sebastian Brun schrieb:> Den Akku habe ich aus dem Handy genommen und per Kabel verbunden.
Woher kommt das "Kabel", und was wird da wo und wie eingespeist?
Denn wenn da ein Netzteil mit einem Eigenverbrauch von 1W dranhängt,
dann kann man andere Bauteile nehmen, als wenn da eine Knopfzelle(*) den
Strom für 5 Jahre liefern muss...
(*) Schon klar: geht eh' nicht wegen Handy starten usf... ;-)
Musst du auch über den Briefeinwurf benachrichtigt werden,
wenn Du nicht zu Hause bist?
Bei mir tut diese Benachrichtigung eine Eieruhr.
Hängt neben der Tür und da einer der Zeiteinstell-Taster
am Kontakt für den Briefkasten hängt,
springt die Anzeige von 00:00 auf 00:01 wenn der betätigt wurde.
und das sogar mit einem Beep.
Und bei so'ner Eieruhr halten die Batterien gefühlt ein Jahrzehnt.
Beitrag "Re: Quick&dirty - schnelle Problemlösungen selbst gebaut"
Hallo Lothar,
danke für deine Frage, den Akku habe ich einfach nur per Kabel mit dem
Handy verbunden, damit ich den Plus-Kontakt per Steuerung trennen und
verbinden kann. Das Funktioniert auch ganz gut. Sobald ich die Adern
verbinde bekomme ich nach 20 Sekunden (zur Sicherheit würde ich 30
Sekunden verbinden) eine SMS.
Ein Netzteil steht am Briefkasten nicht zu Verfügung. Idee ist den Akku
99% des Tages unverbunden und ungenutzt zu lassen. Nur wenn der Kontakt
vom Briefkasten geschlossen wird, soll dieser 30 Sekunden aufrecht
erhalten werden (zum Schalten des 30 Sekunden Timers und starten des
Handys).
Danke auch für deine Idee desinfector und den Link. Ja, so eine Eieruhr
ist auch eine gute Idee, kann ich aber leider in meinem Fall nicht
nutzen. Andere Lösungen als SMS (bzw. Mobilfunk) kommen hier leider
nicht in Frage, da der Abstand vom Briefkasten zur Wohnung groß ist und
durch viele Stockwerke geht, sonst würde ich auch Funk nehmen. An dem
Briefkasten komme ich im Normalfall auch nicht vorbei. Zur Erläuterung:
Hier in der Großstadt sind mehrere große Hochhäuser, die im
Haupt-Eingangsbereich die Briefkästen haben. Die Paketboten kommen nur
in 70% der Fälle hoch, sonst wird eben einfach ein Zettel in den
Briefkasten geworfen und die Post kommt auch immer zu unterschiedlichen
Tageszeiten. Über beides will ich einfach informiert werden.
Gruß
Sebastian
Hallo Jörg, Lothar und desinfector,
danke für eure Beiträge. Ich habe mal ein Bild in den Anhang gepackt,
damit man sich das besser vorstellen kann. Ich könnte jetzt eben einfach
die zwei roten Kontakte mit den Kontakten am Briefkasten verbinden.
Würde aber nur funktionieren wenn ein Brief die Luke solange offen hält
das eine SMS versendet wird und dann würde der Akku geleert . Kann das
China-Handy leider auch nicht dazu bringen nach der SMS selbst
auszugehen, muss das also per Schaltung hinbekommen.
Gruß
Sebastian
Hallo Sebastian,
ich wollte Dir ja einen Lösungsansatz mit einem CD4538 erstellen, das
mache ich auch noch;-)
Gerade habe ich gelesen das es sich wohl um eine Briefkastenanlage in
einem Hochhaus handelt. Das Handy liegt dann vermutlich in dem
Briefkasten.
Hierzu kommen mir einige Gedanken:
- ist die Briefkastenanlage im Hochhaus (Treppenhaus etc.), oder außen?
Die Frage ist ob Du die Technik gegen Feuchtigkeit schützen musst.
- Ist die Briefkastenanlage aus Metall? Funktioniert der Versand einer
SMS aus dem Briefkasten heraus überhaupt?
- Wie realisierst Du das mit dem Kontakt? Schließt oder öffnet der
Kontakt beim öffnen des Briefschlitzes?
- Welche Art von Schalter nimmst Du? Reedkontakt mit Magnet oder einen
"normalen" Schalter?
- Was ist wenn der Briefschlitz "zum Spaß" von jemandem geöffnet wird?
Dann bekommst du jedesmal eine (kostenpflichtige?) SMS;-)
- Kennst Du die Stromaufnahme von dem Handy, bzw. kannst Du sie ggf.
messen?
- Wie lange soll der Akku durchhalten?
Gruß
Jörg
Achso Hochhaus...
und das Handy im Briefkasten hat dann überthaupt Empfang?
für den Fall der Benachrichtigungskarte bringt das m.E. sowieso nix.
solltest Du eine laufende Fernwirkung zu deiner Bude haben,
ist der Postbüdel bestimmt eh schon wieder weg,
oder wie lange verweilt der da bis der alle Briefkästen "versorgt" hat?
Die Modifikation des Handeis würde mich aber mal interessieren,
was hast Du da genau unternommen, damit das nur "mit Strom an"
eine SMS rausfunkt?
Einen Kontakt eine gewisse Zeit nach Einschaltung zu halten
geht in Richtng Monoflop.
Danach gesucht bekommt man genügend Schaltungsbeispiele.
Sowas braucht seinerseits natürlich auch eine Spannungsversorgung.
Hallo Sebastian,
die angehängte Schaltung macht genau das was du gerne hättest :-)
Wenn der Briefkasten geöffnet wird, schliesst dein Schalter und der
Kondensator lädt sich auf 4V (Akkuspannung). Durch die 4V schaltet der
Mosfet (unbedingt ein Logiclevel nehmen) durch und dein Handy wird sich
einschalten. Durch Kriechströme und Leckströme im Mosfet entlädt sich
der Kondensator langsam wieder und der Mosfet hört auf zu leiten.
30s wirst du mit dieser Methode zwar nie genau erreichen, aber ist auch
nicht schlimm wenn es mal 40s werden sollte.
Über den linearen Bereich beim Mosfet muss man sich dabei keine Gedanken
machen, da sobald sich ein merklicher Widerstand eingestellt hat,
detektiert das Handy einen leeren Akku und schaltet ab :-)
MiMa schrieb:> Wenn der Briefkasten geöffnet wird, schliesst dein Schalter und der> Kondensator lädt sich auf 4V (Akkuspannung). Durch die 4V schaltet der> Mosfet (unbedingt ein Logiclevel nehmen) durch und dein Handy wird sich> einschalten. Durch Kriechströme und Leckströme im Mosfet entlädt sich> der Kondensator langsam wieder und der Mosfet hört auf zu leiten.>> 30s wirst du mit dieser Methode zwar nie genau erreichen, aber ist auch> nicht schlimm wenn es mal 40s werden sollte.
Wenn der Brief nicht richtig durchgesteckt wird bleibt das Handy ständig
an, weil der Schalter nicht öffnet.
Daher sollte schon ein Monoflop (CD4538) o.ä. verwendet werden. Die
Stromaufnahme dieses ICs ist vernachlässigbar gering.
> Über den linearen Bereich beim Mosfet muss man sich dabei keine Gedanken> machen, da sobald sich ein merklicher Widerstand eingestellt hat,> detektiert das Handy einen leeren Akku und schaltet ab :-)
Es ist trotzdem keine schöne Lösung. Zudem ist die Schaltung sehr
anfällig. Ein quasi offenes Gate ist keine gute Idee.
MiMa schrieb:> Hallo Sebastian,> die angehängte Schaltung macht genau das was du gerne hättest :-)
Da sollte aber trotzdem ein Kühlkörper an den Mosfet. Und ein Widerstand
vom Gate nach Masse, denn sonst kann es sein, dass sich wegen
irgendwelcher Leckströme das Ding selbständig "so halb" einschaltet.
> Wenn der Briefkasten geöffnet wird, schliesst dein Schalter
.. und zwar am besten über einen Widerstand im Bereich um 10 Ohm auf den
dann noch leeren Kondensator.
Jörg R. schrieb:> Es ist trotzdem keine schöne Lösung.
Aber sie könnte funktionieren... ;-)
Jörg R. schrieb:> Wenn der Brief nicht richtig durchgesteckt wird bleibt das Handy ständig> an, weil der Schalter nicht öffnet.
Stimmt. Habe nicht alles gelesen.
Jörg R. schrieb:> Es ist trotzdem keine schöne Lösung. Zudem ist die Schaltung sehr> anfällig. Ein quasi offenes Gate ist keine gute Idee.
Die Schönheit einer Schaltung zu hinterfragen, welche zusammen mit einem
Handy in einen Briefkasten gesteckt wird..
Zum Schutz kann man ja noch eine Zenerdiode an das Gate hängen. Dann
sehe ich das völlig legitim für eine Bastelschaltung.
Lothar M. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Es ist trotzdem keine schöne Lösung.> Aber sie könnte funktionieren... ;-)
Ja, aber...
MiMa schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Wenn der Brief nicht richtig durchgesteckt wird bleibt das Handy ständig>> an, weil der Schalter nicht öffnet.>> Stimmt. Habe nicht alles gelesen.
Monoflop, nicht retriggerbar, ist etwas mehr Aufwand aber präziser und
eleganter;-)
MiMa schrieb:> Die Schönheit einer Schaltung zu hinterfragen..
Schön nicht im Sinne von schön..also nicht die Optik sondern die
Umsetzung.
Jörg R. schrieb:> MiMa schrieb:>> Die Schönheit einer Schaltung zu hinterfragen..>> Schön nicht im Sinne von schön..also nicht die Optik sondern die> Umsetzung.
Halbe Aussagen zitieren.. Sollte jedem klar sein, dass hier die
Umsetzung gemeint war.
MiMa schrieb:> Jörg R. schrieb:>> MiMa schrieb:>>> Die Schönheit einer Schaltung zu hinterfragen..>>>> Schön nicht im Sinne von schön..also nicht die Optik sondern die>> Umsetzung.>> Halbe Aussagen zitieren.. Sollte jedem klar sein, dass hier die> Umsetzung gemeint war.
Sorry, mir nicht...
Las sich eher wie "aus den Augen, aus dem Sinn"...bzw. egal wie es
aussieht.
MiMa schrieb:> Die Schönheit einer Schaltung zu hinterfragen, welche zusammen mit einem> Handy in einen Briefkasten gesteckt wird.
Man könnte auch mit etwas Lichtempfindlichem arbeiten
statt mit einem mechanischem Schalter.
Ode rein Magnet "trifft" auf einen Hall-Sensor.
Natürlich darf der Magnet dann nicht so stark sein,
dass der die Klappe oben hält. Sofern der Kasten aus Eisenblech ist.
sonst wärs egal.
Für Licht: Direkt an der Rückseite des Briefkastens
befindet sich auf Höhe der Klappe eine Photozelle/-Diode/LDR etc.
das triggert dann ein Monoflop.
Das muss dann aber auch eine "Daueröffnung" des Schlitzes erkennen,
sodass das Handy nach meinetwegen 2 Minuten
auch wieder abgeschaltet wird.
Daueröffnung = es steckt eine Zeitung oder ein grosser Brief so drin,
dass das raushängt.
Jörg R. schrieb:> Sorry, mir nicht...> Las sich eher wie "aus den Augen, aus dem Sinn"...bzw. egal wie es> aussieht.
Naja war vielleicht ein wenig zweideutig geschrieben. Nichts für ungut.
Jörg R. schrieb:> Monoflop, nicht retriggerbar, ist etwas mehr Aufwand aber präziser und> eleganter;-)
Gefällt dir die Schaltung so besser? ;-)
● J-A V. schrieb:> Daueröffnung = es steckt eine Zeitung oder ein grosser Brief so drin,> dass das raushängt.
Das umgekehrte wäre: Ein dünner Brief oder Karte wird
so eingeschoben, das sich der Schlitz kaum öffnet. Man
sieht, das "Briefkastenklappen-Problem" ist garnicht so
trivial, wie man auf dem ersten Blick vielleicht glaubt.
Sebastian Brun schrieb:> Kann das> China-Handy leider auch nicht dazu bringen nach der SMS selbst> auszugehen, muss das also per Schaltung hinbekommen.
Egal ob die Briefkastenklappe offen bleibt oder geschlossen wird, diese
Schaltung verbraucht nach ca. 30 Sekunden keinen Strom mehr.
Die Schaltung muß doch nur während der 30 Sekunden aktiv und am Strom
sein, da der Briefkasten einen harten Schalter betätigen kann. Ob die
Selbsthaltung in der aktiven Zeit 1% oder 10% vom Handystrom verbraucht,
ändert am Gesamtverbrauch doch wenig.
Harald W. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>>> Daueröffnung = es steckt eine Zeitung oder ein grosser Brief so drin,>> dass das raushängt.>> Das umgekehrte wäre: Ein dünner Brief oder Karte wird> so eingeschoben, das sich der Schlitz kaum öffnet. Man> sieht, das "Briefkastenklappen-Problem" ist garnicht so> trivial, wie man auf dem ersten Blick vielleicht glaubt.
den Hochhaus-Briefkasten zu überwachen ist ohnehin schwierig.
schon weil man nix "vernüftiges" anbauen darf.
Wow, danke an alle, das sind ja schon viele antworten, ich versuche
jetzt erstmal die Fragen zu beantworten und interessiere mich dann auch
noch für die "schöne" Lösungsidee von Jörg.
Jörg R. schrieb:> - ist die Briefkastenanlage im Hochhaus (Treppenhaus etc.), oder außen?> Die Frage ist ob Du die Technik gegen Feuchtigkeit schützen musst.
ist im Haus, muss nicht vor Feuchtigkeit geschützt werden, würde aber
wahrscheinlich noch eine Hülle mit dem 3D Drucker machen (ist aber wie
gesagt kein Problem, warm und trocken).
Jörg R. schrieb:> - Ist die Briefkastenanlage aus Metall? Funktioniert der Versand einer> SMS aus dem Briefkasten heraus überhaupt?
ja, habe ich gerade einmal mit geschlossenen Briefkasten getestet, da
ist voller Empfang mit dem Teil. Hatte vorher schon mal den
grundsätzlichen Empfang getestet, der geht selbst im Keller.
Jörg R. schrieb:> - Wie realisierst Du das mit dem Kontakt? Schließt oder öffnet der> Kontakt beim öffnen des Briefschlitzes?
Der Kontakt schließt, habe eine Feder hinter der Luke angebracht, welche
die Luke nicht behindert aber zuverlässig bei der kleinsten Öffnung den
Kontakt schließt.
Jörg R. schrieb:> - Welche Art von Schalter nimmst Du? Reedkontakt mit Magnet oder einen> "normalen" Schalter?
wie gesagt keinen richtigen Schalter, an der Luke ist ein Kupfer-Kontakt
(Kupferfolie von innen) und die kommt mit der Feder (Federblech) die
auch vorne Kupferfolie hat in Kontakt. Das machte bei meinen Tests keine
Probleme, kein Wiederstand, kein Wackelkontakt, verhält sich wie ein
Schalter. Ist also auch kein Problem, wichtig ist nur: Schließt beim
öffnen.
Jörg R. schrieb:> - Was ist wenn der Briefschlitz "zum Spaß" von jemandem geöffnet wird?
das macht hier eigentlich niemand und wenn das einmal vorkommt muss ich
damit leben.
> Dann bekommst du jedesmal eine (kostenpflichtige?) SMS;-)
ja, das ist dann wohl so, aber auf der Karte sind ein paar SMS
inklusive, die ich im Monat nie verbrauchen werde.
> - Kennst Du die Stromaufnahme von dem Handy, bzw. kannst Du sie ggf.> messen?
dürfte minimal sein, ist so ein GSM-Minihandy. Mein Multimeter ist
leider zu ungenau um das richtig zu messen.
Jörg R. schrieb:> - Wie lange soll der Akku durchhalten?
naja, habe vorher mal den Akku getestet, der hält ca. 10 Stunden wenn
der Akku mit dem Handy verbunden und das Handy an ist. Wenn der Akku
nicht verbunden ist, konnte ich nach 14 Tagen keinen Verlust
feststellen. Theoretisch also mehre Jahre, 1200 Öffnungen a Sekunden,
die natürlich nicht realistisch sind, aber ich will nicht jeden Tag den
Akku wechseln, 1-2 Monate sollte es schon halten. Um so länger um so
besser. Wenn die Luke nicht geöffnet wurde, sollte wenn möglich nichts
verbraucht werden. Gegen einen zusätzlichen 9V Block oder eine 1,5V
Batterie habe ich natürlich auch nichts.
● J-A V. schrieb:> und das Handy im Briefkasten hat dann überthaupt Empfang?
ja
> für den Fall der Benachrichtigungskarte bringt das m.E. sowieso nix.> solltest Du eine laufende Fernwirkung zu deiner Bude haben, ist der> Postbüdel bestimmt eh schon wieder weg, oder wie lange verweilt der da> bis der alle Briefkästen "versorgt" hat?
ja, ist ja nicht nur für die Karten, sondern auch für Briefe. Und ja,
wenn ich zum Beispiel im Tracking sehe das der Paketbote gerade da war
(und das Tracking ist meistens noch um einige Minuten zeitversetzt)
erreiche ich Ihn meistens noch (kenne auch die Ruten der Fehler). Davon
abgesehen ist es wie gesagt gut zu wissen, dass überhaupt ein Brief
eingeworfen wurde oder ein Paket zur Filiale gebracht wird, da ich nicht
jeden Tag am Briefkasten vorbeikommende (ich weiß ist meine bürgerliche
Pflicht, aber man hat ja auch andere Dinge zu tun).
> Die Modifikation des Handeis würde mich aber mal interessieren, was hast> Du da genau unternommen, damit das nur "mit Strom an"> eine SMS rausfunkt?
Ja, diese China-Handys, das Modell hat einen SOS Knopf, normalerweise
wird dann ein Notruf abgesetzt, in den Einstellungen lässt sich das aber
auf SMS umstellen. Überbrückt man jetzt den Notknopf wird die SMS direkt
nach dem starten versendet. Der Inhalt der SMS ist zwar im schlechten
englisch und berichtet von einem Notfall, aber das interessiert mich ja
nicht. Das das Handy beim verbinden vom Akku angeht hat es von alleine
gemacht, ich musste es nur vom Akku trennen.
> Einen Kontakt eine gewisse Zeit nach Einschaltung zu halten geht in> Richtng Monoflop.> Danach gesucht bekommt man genügend Schaltungsbeispiele.> Sowas braucht seinerseits natürlich auch eine Spannungsversorgung.
OK, lese mich da mal ein.
MiMa schrieb:> die angehängte Schaltung macht genau das was du gerne hättest :-)
Super, das ist schon einmal gut, aber ich vermute die Schaltung lässt
das Handy an, wenn die Luke geöffnet bleibt. Wie hoch ist denn der
Energieverbrauch?
MiMa schrieb:> Über den linearen Bereich beim Mosfet muss man sich dabei keine Gedanken> machen, da sobald sich ein merklicher Widerstand eingestellt hat,> detektiert das Handy einen leeren Akku undwurdeltet ab :-)
gerade der Akku sollte nicht leer werden nach jeder Öffnung, das macht
auch den Akku selbst schneller kaputt und ich muss ständig tauschen.
Danke & Gruß
Sascha
Sebastian Brun schrieb:> Ja, diese China-Handys, das Modell hat einen SOS Knopf, normalerweise> wird dann ein Notruf abgesetzt, in den Einstellungen lässt sich das aber> auf SMS umstellen.
oha, und das ist sicher, dass es sich nicht "mal eben"
nach Stromlosigkeit auf z.B. "112 anrufen" umstellt?
das könnte heikel werden.
Sebastian Brun schrieb:> Jörg R. schrieb:>> - Wie realisierst Du das mit dem Kontakt? Schließt oder öffnet der>> Kontakt beim öffnen des Briefschlitzes?>> Der Kontakt schließt, habe eine Feder hinter der Luke angebracht, welche> die Luke nicht behindert aber zuverlässig bei der kleinsten Öffnung den> Kontakt schließt.
Dann passt meine Schaltung, mit einem Schließer...
Mit der RC-Kombination wird das Handy für ca. 33 Sek. eingeschaltet.
Sollte so funktionieren...
Zugegeben etwas aufwendiger als die anderen Vorschläge.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Egal ob die Briefkastenklappe offen bleibt oder geschlossen wird, diese> Schaltung verbraucht nach ca. 30 Sekunden keinen Strom mehr.
das hört sich sehr gut an, schaue mir das einmal genauer an.
● J-A V. schrieb:> den Hochhaus-Briefkasten zu überwachen ist ohnehin schwierig.> schon weil man nix "vernüftiges" anbauen darf.
dafür ist es zu spät, der Kontakt ist dran. Es handelt sich um einen
normalen Briefkasten der hier mit ein paar anderen montiert ist. Also
keine Briefkastenanlage oder so. Man sieht von außen nichts und das
ganze lässt sich rückstandslos entfernen. Der Briefkasten gehört dem
Vermieter und der hat da auch nichts gegen. Etwas vernünftiges im Sinne
von Stromkabel für eine dauerhafte Versorgung geht natürlich nicht, dann
wäre es ja alles kein Problem, ich müsste dann nur den SOS-Knopf vom
dauerhaft versorgten Handy verbinden.
Jörg R. schrieb:> Dann passt meine Schaltung, mit einem Schließer...>> Mit der RC-Kombination wird das Handy für ca. 33 Sek. eingeschaltet.>> Sollte so funktionieren...>> Zugegeben etwas aufwendiger als die anderen Vorschläge.
Wow, vielen Dank! Da muss ich mich jetzt erstmal durchkämpfen, so ganz
ist mir die Funktionsweise noch nicht kar. Aber es macht einen guten
Eindruck.
Die Lösung von Jörg und "Ach Du grüne Neune" werde ich mir jetzt einmal
genauer anschauen und deren Eigenschafen vergeleichen, sobald ich diese
verstanden habe.
Harald W. schrieb:> Das umgekehrte wäre: Ein dünner Brief oder Karte wird> so eingeschoben, das sich der Schlitz kaum öffnet. Man> sieht, das "Briefkastenklappen-Problem" ist garnicht so> trivial, wie man auf dem ersten Blick
richtig, hört sich erst super einfach an, ist es aber nicht unbedingt.
Mein Kontakt an der Luke löst aber zumindest zuverlässig aus, zumindest
habe ich es auch mit einem noch so kleinen Zettel bis jetzt nicht
geschafft den Kontakt nicht herzustellen.
● J-A V. schrieb:> oha, und das ist sicher, dass es sich nicht "mal eben" nach> Stromlosigkeit auf z.B. "112 anrufen" umstellt?>> das könnte heikel werden.
das glaube ich nicht, wenn habe ich da schon viele SMS hingeschickt oder
angerufen beim testen. Ob dann 110 oder 911? Danke für den Hinweis, aber
ich glaube nicht, dass das soetwas macht. Bei einem Anruf wäre auch
nicht viel zu hören, Mikrofon und Lautsprecher habe ich getrennt. Die
SIM ist auf mich registriert, der Verantwortliche (ich) würde also
sicher kontaktiert und zur Rechenschaft gezogen ;)
Sebastian Brun schrieb:> gerade der Akku sollte nicht leer werden nach jeder Öffnung, das macht> auch den Akku selbst schneller kaputt und ich muss ständig tauschen.
Die zweite von mir gepostete Schaltung macht genau das. Diese würde aber
voraussetzen, dass du einen Öffner und einen Schliesser hast (gibt es in
einem Gehäuse
https://www.ebay.at/itm/Mikroschalter-KW7-0-230V-16A-Micro-Schalter-Taster-Microswitch/282405303737?hash=item41c0aaf5b9:m:mjN8aMtgkePZeP4h4a0l0XA:rk:4:pf:0)
Sebastian Brun schrieb:> Super, das ist schon einmal gut, aber ich vermute die Schaltung lässt> das Handy an, wenn die Luke geöffnet bleibt. Wie hoch ist denn der> Energieverbrauch?
Die erste schon, die zweite nicht mehr. Der Verbrauch liegt jetzt mal
grob geschätzt bei wenigen μAh/Öffnung. Also um Grössnordnungen weniger
als dein Handy braucht.
MiMa schrieb:> Die zweite von mir gepostete Schaltung macht genau das. Diese würde aber> voraussetzen, dass du einen Öffner und einen Schliesser hast (gibt es in> einem Gehäuse Ebay-Artikel Nr. 282405303737)
Danke für diese Lösungsidee. Aber verstehe ich das richtig, ich brauche
dann zwei Taster? Die werde ich wohl leider kaum am Briefkasten
befestigen können. Habe ja extra auf Taster verzichtet und dieses
Federnprinzip genutzt.
Sebastian Brun schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Dann passt meine Schaltung, mit einem Schließer...>>>> Mit der RC-Kombination wird das Handy für ca. 33 Sek. eingeschaltet.>>>> Sollte so funktionieren...> Wow, vielen Dank! Da muss ich mich jetzt erstmal durchkämpfen, so ganz> ist mir die Funktionsweise noch nicht kar. Aber es macht einen guten> Eindruck.
Kurze Funktionserklärung:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/391135/Timer.jpeg
Wird S1 geschlossen wechselt Ausgang Q von IC1a von L auf H. T1 wird
durchgeschaltet und versorgt das Handy mit Strom. Die Kombination R1*C1
lässt das Monoflop nach ca. 33 Sekunden in seine Ausgangslage
zurückfallen. R2 sorgt als PullUp dafür das der Eingang B von IC1a nicht
in der Luft hängt.
IC2b ist die 2te Hälfte des CD4538 und wird nicht benötigt. Die Eingänge
A, B und CD müssen entsprechend beschaltet werden.
C2 ist der übliche Abblockkondensator, der sollte unmittelbar am IC
sitzen.
Anstelle des IRF3708 (TO220) kann z.B. ein IRLML2502 verwendet werden,
der ist allerdings in der Bauform SMD. Wichtig ist ein LL-Mosfet der
auch mit 3 Volt am Gate (Vgs) sauber durchschaltet.
Sebastian Brun schrieb:>> "112 anrufen">> das könnte heikel werden.> der Verantwortliche (ich) würde also> sicher kontaktiert und zur Rechenschaft gezogen ;)
Das ist mir auch schon mal passiert (Alarmknopf wurde durch
einen Gegenstand in der Tasche gedrückt). Ich habe mich kurz
gemeldet und gesagt, das es ein Versehen war und das wars.
Keinerlei weitere Konsequenzen. Wenn die nichts hören, könnte
es aber schon sein, das die wen zu der bekannten Adresse
hinschicken.
Sebastian Brun schrieb:> Danke für diese Lösungsidee. Aber verstehe ich das richtig, ich brauche> dann zwei Taster? Die werde ich wohl leider kaum am Briefkasten> befestigen können. Habe ja extra auf Taster verzichtet und dieses> Federnprinzip genutzt.
In einem dieser Mikroschalter sind bereits zwei Kontakte integriert. Du
müsstest nur deinen Federkontakt durch einen von den verlinkten Tastern
ersetzen.
Jörg R. schrieb:> Kurze Funktionserklärung
Danke Jörg für die Beschreibung, das hilft sehr. Die Teile sind ja auch
günstig, werde mal versuchen die alle zu bekommen und das zu bauen. Ob
ich das schaffe, kann ich noch nicht sagen.
Harald W. schrieb:> Das ist mir auch schon mal passiert (Alarmknopf wurde durch> einen Gegenstand in der Tasche gedrückt). Ich habe mich kurz> gemeldet und gesagt, das es ein Versehen war und das wars.> Keinerlei weitere Konsequenzen. Wenn die nichts hören, könnte> es aber schon sein, das die wen zu der bekannten Adresse> hinschicken.
glaube auch, das die Konsequenzen überschaubar sind, werde aber trotzdem
versuchen das zu vermeiden, will den Notruf ja nicht stören, aber das
Handy zeigt wie gesagt auch dieses Verhalten nicht.
MiMa schrieb:> In einem dieser Mikroschalter sind bereits zwei Kontakte integriert. Du> müsstest nur deinen Federkontakt durch einen von den verlinkten Tastern> ersetzen.
auch nicht schlecht, deine Idee mit zwei Schaltern hat mich auch auf
noch eine Idee gebracht, die das ganze evtl. stark vereinfacht: Ein
Kontakt/Schalter der den 30 Sekunden Timer startet, die Schaltung so
lange mit Strom versorgt und danach komplett trennt. Also auch bei einem
erneuten öffnen nicht wieder das Handy oder irgendwas sonst startet.
Dafür den zweiten Schalter den ich manuell betätigte wenn ich die Post
abhohle. In der Zwischenzeit brauche ich ja eigentlich sowieso nicht
über jeden weiteren Brief informiert werden. Evtl. lässt sich dafür auch
deine Schaltung passend modifizieren.
batman schrieb:> Ich würde nach "Timer mit 4060" gockeln und was Schnuckeliges aussuchen.
CD4060 sehr gut, da findet man sehr viel. Lese mir das jetzt auch mal
alles durch.
Hallo nochmal zusammen,
ich bin gerade dabei mich durch die Themen "Timer mit CD4060", "CD4538"
und "Mosfet" zu lesen.
Die Idee mit den zwei Schaltern (einem Kontakt an der Luke und einem
Reset-Schalter), habe ich mal aufgezeichnet (siehe Anhang). Die grauen
Kästen sind noch Relais (mir ist klar, dass ich die nicht verwenden kann
sondern mich mit CD4... und Mosfets beschäftigen muss) und es sind keine
Wiederstände in der Zeichnung. Es ist also nur eine Darstellung vom
Funktionsprinzip. Ein Schalter an der Luke schaltet ein Zeit-Relais
welches sofort ein zweites Relais schaltet und den ersten Schalter
deaktiviert. Gleichzeitig schaltet es sich selbst und das Handy. Nach
Ablauf der Zeit schaltet es das Handy und sich selbst ab, da vorher
schon der erste Schalter deaktiviert wurde muss nun ein zweiter Schalter
das ganze wieder anschalten.
Bevor ich mir darüber den Kopf zerbreche, ist das grundsätzlich auf
diese Weise mit CD4... und Mosfets realisierbar?
Danke euch.
Gruß
Sebastian
MiMa schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Sorry, mir nicht...>> Las sich eher wie "aus den Augen, aus dem Sinn"...bzw. egal wie es>> aussieht.>> Naja war vielleicht ein wenig zweideutig geschrieben. Nichts für ungut.>> Jörg R. schrieb:>> Monoflop, nicht retriggerbar, ist etwas mehr Aufwand aber präziser und>> eleganter;-)>> Gefällt dir die Schaltung so besser? ;-)
kannst du mir die Schaltung evtl. noch etwas erläutern? Mir ist noch
nicht ganz klar wie das funktioniert.
Danke dir.
MiMa schrieb:> Meine?
ja, verstehe das noch nicht so ganz, es sieht für mich so aus als würde
der Timer beim schließen vom Briefkasten starten. Das ist aber wohl
nicht der Fall, deshalb würde mich interessieren wie es funktioniert.
Besonders versuche ich gerade auch deine Lösung so anzupassen, dass ich
einen zweiten Schalter habe für den manuellen Reset.
Jörg R. schrieb:> Kurze Funktionserklärung:> https://www.mikrocontroller.net/attachment/391135/Timer.jpeg>> Wird S1 geschlossen wechselt Ausgang Q von IC1a von L auf H. T1 wird> durchgeschaltet und versorgt das Handy mit Strom. Die Kombination R1*C1> lässt das Monoflop nach ca. 33 Sekunden in seine Ausgangslage> zurückfallen. R2 sorgt als PullUp dafür das der Eingang B von IC1a nicht> in der Luft hängt.>> IC2b ist die 2te Hälfte des CD4538 und wird nicht benötigt. Die Eingänge> A, B und CD müssen entsprechend beschaltet werden.>> C2 ist der übliche Abblockkondensator, der sollte unmittelbar am IC> sitzen.>> Anstelle des IRF3708 (TO220) kann z.B. ein IRLML2502 verwendet werden,> der ist allerdings in der Bauform SMD. Wichtig ist ein LL-Mosfet der> auch mit 3 Volt am Gate (Vgs) sauber durchschaltet.
Hallo Jörg,
auch zu deiner Schaltung habe ich nochmal eine Frage. Was macht der Teil
vom Schaltbild mit IC1p? Verbraucht die Schaltung Strom im Ruhezustand?
Entschuldige, falls die Frage blödsinn ist, ich versuche das nur gerade
nachzuvollziehen.
Gruß
Sebastian
Sebastian Brun schrieb:> MiMa schrieb:>> Meine?>> ja, verstehe das noch nicht so ganz, es sieht für mich so aus als würde> der Timer beim schließen vom Briefkasten starten. Das ist aber wohl> nicht der Fall, deshalb würde mich interessieren wie es funktioniert.
Anfangs ist die Luke und somit auch Taster_NC geschlossen (ist ein
Öffnerkontakt). C2 wird deshalb aufgeladen. R2 begrenzt hierbei den
Strom (besser für den Akku, tut nichts zur Funktion).
Öffnet jemand die Klappe, dann unterbricht der Kontakt NC und der
Kontakt NO schließt. Die Spannung von C2 lädt jetzt C1 auf. Dieser
behält auch seine Spannung wenn die Klappe wieder zufällt und Kontakt NO
wieder unterbricht. Die Spannung von C1 liegt jetzt an dem Gate von dem
Mosfet an, weshalb dieser durchschaltet und dein Handy startet. Die
Spannung an C1 wird allmählich kleiner (weil über R1 entladen wird) und
nach 30s (bei richtiger Dimensionierung) schaltet der Mosfet wieder aus.
Bleibt die Luke dauerhaft geöffnet, so schaltet der Mosfet trotzdem aus,
da Taster NC den Stromkreis unterbricht. (Wird jedoch in diesem Fall
etwas länger dauern (1-2min).
C2 = 500µF
R2 = 10Ohm
C1 = 100uF
R1 = 500kOhm
Der Mosfet muss unbedingt ein Logiclevel N Kanal Mosfet sein. Mit
"normalen" funktioniert das nicht.
Die Bauteilwerte liegen geschätzt irgendwo um den dreh, muss man aber
probieren (an C2 drehen)
Ah, danke für die Erläuterung, jetzt verstehe ich.
Würde also bedeuten wenn ich Taster_NC einfach als manuellen Schalter
nehme, ich den Kondensator einmal aufladen kann und dann warten das
Taster_NO (von der Luke) auslöst. Gibt es wohl einen 500µF Kondensator
der die Energie über einen längeren Zeitraum hält? (also 1 Woche).
Sebastian Brun schrieb:> ibt es wohl einen 500µF Kondensator> der die Energie über einen längeren Zeitraum hält? (also 1 Woche).
Der 500uF hat nicht die Aufgabe die Schaltung dauernd mit Strom zu
versorgen. Den Akku benötigst du trotzdem. Oder habe ich deine Frage
falsch verstanden?
Die Schaltung von MiMa bringt mich auf eine Idee. Es wird zwar wieder
etwas aufwendiger, aber dafür schaltet der Transistor dann entweder
ein...oder aus, und zwar ohne in den Linearbetrieb zu gehen. Ich würde
in die Schaltung von MiMa einen OPV in Funktion als Komparator einfügen.
Man könnte die Schaltung sogar um eine „Akku Ok“ Anzeige erweitern.
Für die Schaltung von MiMa kannst du übrigens auch den IRF3708
verwenden. Den IRLML2502 müsste man sich noch mal genauer ansehen, wegen
der evtl. entstehenden Verlustleistung durch den Linearbetrieb.
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Sebastian Brun schrieb:> Hallo Jörg,>> auch zu deiner Schaltung habe ich nochmal eine Frage. Was macht der Teil> vom Schaltbild mit IC1p? Verbraucht die Schaltung Strom im Ruhezustand?
Die Stromaufnahme ist vernachlässigbar gering.
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MiMa schrieb:> C2 = 500µF> R2 = 10Ohm> C1 = 100uF> R1 = 500kOhm> Der Mosfet muss unbedingt ein Logiclevel N Kanal Mosfet sein. Mit> "normalen" funktioniert das nicht.> Die Bauteilwerte liegen geschätzt irgendwo um den dreh, muss man aber> probieren (an C2 drehen)
Hier muss man wirklich etwas experimentieren...weil...
Vgs(th) ist ab 0,6 Volt bis max. 2,0 Volt im DB spezifiziert. D.h. der
Transistor kann! ab 0,6 Volt Vgs zu leiten beginnen, im uA Bereich. Ab
spätestens 2 Volt Vgs beginnt er definitiv zu leiten, im uA Bereich. Ab
wann er so „durchschaltet“ dass das Handy versorgt wird kann man dem DB
nicht entnehmen. Allerdings schaltet der IRF3708 bei 2,8 Vgs definitiv
genug durch.
Für Dich (TO) ist der umgekehrte Weg allerdings interessanter. Nämlich
ab wann er wieder sperrt, und deshalb musst Du mit den Werten von MiMa
experimentieren.
Auszug aus dem DB des IRF3708
VGS(th) Gate Threshold Voltage 0.6 ––– 2.0 V ——- VDS = VGS, ID = 250μA
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> Entschuldige, falls die Frage blödsinn ist, ich versuche das nur gerade> nachzuvollziehen.
Macht nix. Du fragst vernünftig und antwortest vernünftig. Da macht das
helfen Spass?
Du siehst allerdings dass es viele interessante Lösungsansätze gibt, und
noch welche dazukommen.
Sebastian Brun schrieb:> Ein Kontakt/Schalter der den 30 Sekunden Timer startet, die Schaltung so> lange mit Strom versorgt und danach komplett trennt. Also auch bei einem> erneuten öffnen nicht wieder das Handy oder irgendwas sonst startet.> Dafür den zweiten Schalter den ich manuell betätigte wenn ich die Post> abhohle. In der Zwischenzeit brauche ich ja eigentlich sowieso nicht> über jeden weiteren Brief informiert werden. Evtl. lässt sich dafür auch> deine Schaltung passend modifizieren.
Ich müsste mal überlegen ob das 2te Monoflop im CD4538 verwendet werden
kann um das erneute Einschalten des Handy für einen längeren Zeitraum
(ggf. mehrere Stunden) zu unterbinden....falls Dich dass interessiert??
Ich tendiere allerdings mehr in die Richtung einen Operationsverstärker
in die Schaltung von MiMa einzufügen, das Ganze am besten mit nur einem
Schalter.
Jörg R. schrieb:> Der 500uF hat nicht die Aufgabe die Schaltung dauernd mit Strom zu> versorgen. Den Akku benötigst du trotzdem. Oder habe ich deine Frage> falsch verstanden?
Glaube das hast du richtig verstanden, bedeutet also nein. Die Idee war
den Kondensator einmal aufzuladen mit dem ersten Schalter, von Hand beim
entnehmen von Briefen. Da ich jede Woche Post bekomme, war die Frage ob
der die Energie vielleicht hält und dann der zweite Schalter einfach
meine Feder bleiben kann, die beim auslösen den zweiten Kondensator
aufläd. Und so den Akku für das Handy schaltet. Also als Annäherung an
die Idee einfach den ersten Aufbau von von MiMa oder dir zu nehmen und
irgendwas einzubauen, das den ersten Schalter nach dem auslösen komplett
unterbricht.
Jörg R. schrieb:> Die Schaltung von MiMa bringt mich auf eine Idee. Es wird zwar wieder> etwas aufwendiger, aber dafür schaltet der Transistor dann entweder> ein...oder aus, und zwar ohne in den Linearbetrieb zu gehen. Ich würde> in die Schaltung von MiMa einen OPV in Funktion als Komparator einfügen.
Ich muss zugeben das sind jetzt böhmische Dörfer für mich, aber wenn ich
das richtig sehe, würde das, dass einzige Problem lösen das ich in der
Schaltung von MiMa sehe, den Linearbetrieb. Das hört sich super an und
nach dem Lösungsweg.
Jörg R. schrieb:> Man könnte die Schaltung sogar um eine „Akku Ok“ Anzeige erweitern.
Das ist grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings praktisch würde ich das
nicht machen, außer ich verbinde die LED mit einem Testschalter. Aus
zwei gründen:
1. der Akku ist wirklich sehr sehr klein, das ist wirklich ein Minihandy
(evtl. hätte ich einen Euro zum Vergleich auf das Foto legen sollen, von
der größe einer Handyuhr, jetzt ohne Display, Lautsprecher und Mikrofon.
Da kann evtl. schon eine LED Energie klauen.
2. Ich möchte weder den Briefträger noch die Nachbarn erschrecken mit
einem leuchtenden Briefkasten ;).
Jörg R. schrieb:> Für die Schaltung von MiMa kannst du übrigens auch den IRF3708> verwenden. Den IRLML2502 müsste man sich noch mal genauer ansehen, wegen> der evtl. entstehenden Verlustleistung durch den Linearbetrieb.
Das habe ich mir auch schon so gedacht und auch für die Schaltung von
MiMa den IRF3708 vorgesehen.
Jörg R. schrieb:> Hier muss man wirklich etwas experimentieren...weil...
da ich hier nur eine kleine Auswahl an Komponenten habe und alles andere
die nächsten Tage holen werde, Frage ich mich was ich dann wohl alles
brauche zum experimentieren, damit ich nicht 10x 45min zum Markt fahren
muss (also in welchen Schritten ich wohl ungefähr testen muss).
Jörg R. schrieb:> Macht nix. Du fragst vernünftig und antwortest vernünftig. Da macht das> helfen Spass?
das freut mich :)
> Du siehst allerdings dass es viele interessante Lösungsansätze gibt, und> noch welche dazukommen.
Das stimmt, sehr gut finde ich das jetzt aus verschiedenen
Lösungsansätzen eine Lösung zu werden scheint. Wenn ich mir meinen
Ansatz (den ich mal mit Relais gezeichnet hatte) mit Mosfets und
Komponenten von dir und MiMa vorstelle, könnte das auch irgendwie gehen?
Wenn der Kondensator schnell aufgeladen wird müsste das doch eigentlich
gehen. Was da noch fehlen würde wäre eine Komponente die nicht
monostabil ist, die ich also hin und her schalten kann. Also kein
Kontakt zum Akku im Ruhezustand, Kontakt an der Luke löst aus das der
Timer gestartet wird (durch den Kondensator oder durch eine ausgelöste
Versorgung von einer Timerkomponente z.B. 4060 oder dem CD4538), danach
geht wieder alles aus. Das die ganze Schaltung nicht länger anbleibt,
wenn ein Brief die Luke aufhält wird dann dadurch realisiert das keine
nicht monostabile Komponente den Kontakt an der Luke vollständig
unterbricht, sobald das Handy einmal an war. Ist aber wie gesagt nur
eine Idee ohne Wissen ob es dafür passende Komponenten gibt.
Jörg R. schrieb:> Ich müsste mal überlegen ob das 2te Monoflop im CD4538 verwendet werden> kann um das erneute Einschalten des Handy für einen längeren Zeitraum> (ggf. mehrere Stunden) zu unterbinden....falls Dich dass interessiert?
das hört sich für mich zwar auch interessant an, aber ich würde sagen,
dass das erstmal ist nicht notwendig ist.
Jörg R. schrieb:> Ich tendiere allerdings mehr in die Richtung einen Operationsverstärker> in die Schaltung von MiMa einzufügen, das Ganze am besten mit nur einem> Schalter.
Absolut, das hört sich für mich auch nach der besten Lösung an.
Sebastian Brun schrieb:> dadurch realisiert das keine nicht monostabileSebastian Brun schrieb:> dass das erstmal ist nicht notwendig ist
Sorry, ist wohl der späte Abend, "keine" sollte eigentlich "eine" sein
und das eine "ist" bitte überlesen ;).
Weshalb ich eigentlich nochmal schreibe: Glaubt Ihr das es für das Handy
ein Problem ist wenn ich einfach irgendeinen größeren 3,7V Akku inkl.
PCB verbinde? Oder steckt da Elektronik mit im Akku / PCB die vom
China-Handy benötigt wird?
Danke erstmal für eure Hilfe, ich bin morgen (bzw. heute morgens) wieder
online. Wünsche euch noch einen schönen Abend.
Gruß
Sebastian
Jörg R. schrieb:> Die Schaltung von MiMa bringt mich auf eine Idee. Es wird zwar wieder> etwas aufwendiger, aber dafür schaltet der Transistor dann entweder> ein...oder aus, und zwar ohne in den Linearbetrieb zu gehen.
Das übernimmt das Handy von selbst. Sobald der Transistor ein
Spannungsabfall von ~1V hat, schaltet das Handy eh von selbst aus. Den
Komperator kann man also getrost weg lassen. Ein kleiner Mosfet + mini
Kühlkörper kann das locker weg.
Jörg R. schrieb:> Hier muss man wirklich etwas experimentieren...weil...>> Vgs(th) ist ab 0,6 Volt bis max. 2,0 Volt im DB spezifiziert. D.h. der> Transistor kann! ab 0,6 Volt Vgs zu leiten beginnen, im uA Bereich. Ab> spätestens 2 Volt Vgs beginnt er definitiv zu leiten, im uA Bereich. Ab> wann er so „durchschaltet“ dass das Handy versorgt wird kann man dem DB> nicht entnehmen. Allerdings schaltet der IRF3708 bei 2,8 Vgs definitiv> genug durch.
Nein weil das einschalten passiert "hart".
Schalter zu, Handy ein.
Sebastian Brun schrieb:> Also als Annäherung an> die Idee einfach den ersten Aufbau von von MiMa oder dir zu nehmen und> irgendwas einzubauen, das den ersten Schalter nach dem auslösen komplett> unterbricht.
Machen kann man alles, die Frage ist nur welchen Aufwand du treiben
möchtest.
Jörg R. schrieb:> Sebastian Brun schrieb:>> Die Idee war den Kondensator einmal aufzuladen...
Das klappt leider nicht.
Sebastian Brun schrieb:> da ich hier nur eine kleine Auswahl an Komponenten habe und alles andere> die nächsten Tage holen werde, Frage ich mich was ich dann wohl alles> brauche zum experimentieren, damit ich nicht 10x 45min zum Markt fahren> muss (also in welchen Schritten ich wohl ungefähr testen muss).
Grobe Richtwerte kann ich dir geben:
R2 mit 10Ohm ist fix.
Genauso, dass der Mosfet N Kanal und Logiclevel sein muss.
Die Einschaltdauer von dem Handy hängt nur von C1 und R1 ab. Je größere
Werte die haben, desto länger ist das Handy an. C1 würde ich mal mit
100uF annehmen und für R1 die Werte 500k-1Meg-2Meg kaufen (am besten
gleich mehrere von der Sorte, dann kann man diese bei Bedarf zusammen
schalten).
C2 würde ich mal mit 5*c1 annehmen.
Bei der Spannungsfestigkeit der Kondensatoren kannst du ruhig die
kleinsten nehmen (werden wahrscheinlich eh 16V sein).
Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann nimm noch einmal 200µF und
1000µF mit.
Frage ist auch, ob sich da ein Akku lohnt, wenn man nur 1x pro Jahr
laden müßte.
Als Gesamtlaufzeit sehe ich mal 30s x 365 = 3h/Jahr.
Bei mittl. Strom von 200mA also 600mAh. Da reichen auch 3 Alkali
Rundzellen in Reihe.
Jörg R. schrieb:> Ich würde sogar einen anderen größeren Akku verwenden. Und weil die> nicht so teuer sind würde ich sogar 2 kaufen. Dann brauchst Du den> leeren Akku nur gegen den vollen austauschen. Der leere kann dann in der> Wohnung geladen werden.
gesagt getan, habe jetzt einen 5000mAh mit Tiefenentladungsschutz
gekauft (Angabe der mAh laut Verkäufer). Den zweiten werde ich kaufen
wenn der erste leer ist oder in die Jahre gekommen.
Ladeelektronik für 3,7V habe ich noch hier.
Jörg R. schrieb:> Worauf Du auf jeden Fall achten musst ist den Akku gegen Kurzschluss zu> schützen, gerade in einem Gehäuse (Briefkasten) aus Metall.
Guter Hinweis, sonst habe ich wahrscheinlich mit 5000mAh eine Bombe im
Briefkasten. Habe einen mit Schutz gegen Kurzschluss, Überlastung
(>4,25V, >0,5C) und Unterlastung (<3v unter Last) gekauft. Werde auch
auf jeden Fall eine Kunstoffhülle mit dem 3D Drucker machen.
Jörg R. schrieb:> Es gibt Kondensatoren im hohen Farad-Bereich
OK, danke für die Info, das lasse ich natürlich sein ;).
Jörg R. schrieb:> Es wäre schön die Stromaufnahme vom Handy zu kennen.
Das bekomme ich irgendwie nicht hin, ich Schalter mein Multimeter auf
"A" und teste alle Einstellungen durch (200u, 2000u, 20m, 200m). Das
Multimeter setze ich in den Stromkreislauf zwischen Akku und Handy,
dabei habe ich schon + und - unterbrochen und mich dazwischen gesetzt.
Ergebnis ist immer das selbe: Handy startet nicht, Multimeter zeigt "0".
Was mache ich falsch?
Dabei fällt mir noch ein, ich würde normalerweise intuitiv +
unterbrechen und meine 30 Sekunden-Schaltung dazwischen setzen. Wenn ich
die Schaltpläne von euch richtig lese ist das bei euch -, daran würde
ich mich jetzt auch halten. Macht das einen Unterschied? Oder lese ich
da noch etwas falsch vom Schaltplan?
MiMa schrieb:> Das übernimmt das Handy von selbst. Sobald der Transistor ein> Spannungsabfall von ~1V hat, schaltet das Handy eh von selbst aus. Den> Komperator kann man also getrost weg lassen. Ein kleiner Mosfet + mini> Kühlkörper kann das locker weg.
OK, danke für die Erläuterung, das ist gut.
MiMa schrieb:> Machen kann man alles, die Frage ist nur welchen Aufwand du treiben> möchtest.
OK, dachte es gibt vielleicht so ein Bauteil, ähnlich dem Mosfet das
zwei stabile Zustände hat, wenn nicht, passt es ja auch so. Hätte eben
den Akku noch mehr geschont.
MiMa schrieb:> Das klappt leider nicht.
Ok, danke für die Info.
MiMa schrieb:> Grobe Richtwerte kann ich dir geben
perfekt, hab das ganze jetzt einmal bestellt (Komponenten für die
Schaltung von Jörg und MiMa), hole es im Elektronikmarkt ab, sobald die
alles da haben.
MiMa schrieb:> C2 würde ich mal mit 5*c1 annehmen.> Bei der Spannungsfestigkeit der Kondensatoren kannst du ruhig die> kleinsten nehmen (werden wahrscheinlich eh 16V sein).
Reichen 4V anstatt 16V auch oder gehen die dann sofort kaputt?
MiMa schrieb:> Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann nimm noch einmal 200µF und> 1000µF mit.
Ok. vermute aber du hast mit deiner Rechnung recht und 100 und 500
reichen, werde da mal experimentieren. Könnte mir sogar vorstellen das
weniger auch reicht.
batman schrieb:> Frage ist auch, ob sich da ein Akku lohnt, wenn man nur 1x pro Jahr> laden müßte.> Als Gesamtlaufzeit sehe ich mal 30s x 365 = 3h/Jahr.> Bei mittl. Strom von 200mA also 600mAh. Da reichen auch 3 Alkali> Rundzellen in Reihe.
Also der Verbrauch vom Handy wird minimal sein, die ganze 2,5x2cm
Platine hat nicht viel außer dem GSM-Modul eigentlich nichts. Laut der
Handbuch ist das ein 500mAh Akku, der hält über 10 Stunden. Bedeutet
rein rechnerisch über 100 Stunden pro Akkuladung, bei 3h/Jahr dürfte das
ganze etwas halten.
Jörg R. schrieb:> Ich tendiere allerdings mehr in die Richtung einen Operationsverstärker> in die Schaltung von MiMa einzufügen, das Ganze am besten mit nur einem> Schalter.
Es wäre jetzt noch perfekt, wenn MiMa's Schaltung mit nur einem
Feder-Kontakt möglich wäre, am besten ohne einen Schalter. Die Dinger
klicken auch immer hörbar, das führt zu Verwirrungen beim Postboten und
Nachbarn, auch sind die schwer zu installieren, so dass die
Beweglichkeit der Luke nicht eingeschränkt ist und diese trotzdem immer
auslösen. Zweitens war es echt fummelig die jetzige Konstruktion
einzubauen ;).
MiMa schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Die Schaltung von MiMa bringt mich auf eine Idee. Es wird zwar wieder>> etwas aufwendiger, aber dafür schaltet der Transistor dann entweder>> ein...oder aus, und zwar ohne in den Linearbetrieb zu gehen.>> Das übernimmt das Handy von selbst. Sobald der Transistor ein> Spannungsabfall von ~1V hat, schaltet das Handy eh von selbst aus. Den> Komperator kann man also getrost weg lassen. Ein kleiner Mosfet + mini> Kühlkörper kann das locker weg.
Stimmt, aber ich mags gerne elegant. Und wenn ich einen Mosfet zum
schalten einer kleinen Last einsetzte möchte ich keinen noch so kleinen
Kühlkörper verwenden.
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MiMa schrieb:> Nein weil das einschalten passiert "hart". Schalter zu, Handy ein.
Stimmt auch, nur ging es mir hier mehr um den Ausschaltvorgang:
Jörg R. schrieb:> Für Dich (TO) ist der umgekehrte Weg allerdings interessanter. Nämlich> ab wann er wieder sperrt, und deshalb musst Du mit den Werten von MiMa> experimentieren.
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Sebastian Brun schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Es wäre schön die Stromaufnahme vom Handy zu kennen.>> Das bekomme ich irgendwie nicht hin, ich Schalter mein Multimeter auf> "A" und teste alle Einstellungen durch (200u, 2000u, 20m, 200m). Das> Multimeter setze ich in den Stromkreislauf zwischen Akku und Handy,> dabei habe ich schon + und - unterbrochen und mich dazwischen gesetzt.> Ergebnis ist immer das selbe: Handy startet nicht, Multimeter zeigt "0".> Was mache ich falsch?
Das kann meherer Gründe haben:
- defekte Sicherung im Messgerät
- falscher Messbereich (AC statt DC)
- Messleitungen falsch gesteckt
- Messgerät defekt (wohl eher nicht)
Der 200mA Bereich sollte es schon sein.
Zeige ggf. ein Foto deiner Messschaltung.
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Sebastian Brun schrieb:> MiMa schrieb:>> C2 würde ich mal mit 5*c1 annehmen.>> Bei der Spannungsfestigkeit der Kondensatoren kannst du ruhig die>> kleinsten nehmen (werden wahrscheinlich eh 16V sein).>> Reichen 4V anstatt 16V auch oder gehen die dann sofort kaputt?
Für die Cs würde ich minimum 10V Typen nehmen, 4 Volt kenne ich gar
nicht.
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Sebastian Brun schrieb:> Sorry, wegen der Typo, werde in Zukunft etwas besser kontrollieren. Ich> hoffe man kann trotzdem alles lesen und nachvollziehen.
Wenn Du dich anmeldest, geht schnell und kostet nix, kannst Du deine
Beiträge noch 60 Min. lang editieren bzw. auch löschen. Allerdings nur
solange kein Kommentar dazu kommt.
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batman schrieb:> Frage ist auch, ob sich da ein Akku lohnt, wenn man nur 1x pro> Jahr laden müßte.> Als Gesamtlaufzeit sehe ich mal 30s x 365 = 3h/Jahr.> Bei mittl. Strom von 200mA also 600mAh. Da reichen auch 3 Alkali> Rundzellen in Reihe.
Guter Hinweis. Das Telefon wird auch keine 200mA benötigen. Der TO
schreibt das es 10 Stunden mit einer Akkuladung läuft. Der Akku auf dem
Foto wird vermutlich weniger als 450mAh haben, eher sogar um die 300mAh.
Die Stromaufnahme des Handy wird daher vermutlich bei 30mA bis 50mA
liegen.
Es gibt auch Lithium Batterien in AA bzw. AAA Bauform. Die haben eine
höhere Nennspannung wie normale Alkaline Zellen. Da reichen dann ggf.
sogar 2 Stück.
Eine Überlegung ist es jedenfalls wert. Ich persönlich setzte allerdings
lieber Akkus ein.
Sebastian Brun schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Es wäre schön die Stromaufnahme vom Handy zu kennen.>> Das bekomme ich irgendwie nicht hin, ich Schalter mein Multimeter auf> "A" und teste alle Einstellungen durch (200u, 2000u, 20m, 200m). Das> Multimeter setze ich in den Stromkreislauf zwischen Akku und Handy,> dabei habe ich schon + und - unterbrochen und mich dazwischen gesetzt.> Ergebnis ist immer das selbe: Handy startet nicht, Multimeter zeigt "0".> Was mache ich falsch?
Du musst das rote Kabel vom Multimeter von 'V' auf 'A' umstecken um
Strom messen zu können.
Sebastian Brun schrieb:> Dabei fällt mir noch ein, ich würde normalerweise intuitiv +> unterbrechen und meine 30 Sekunden-Schaltung dazwischen setzen. Wenn ich> die Schaltpläne von euch richtig lese ist das bei euch -, daran würde> ich mich jetzt auch halten. Macht das einen Unterschied? Oder lese ich> da noch etwas falsch vom Schaltplan?
Ja das macht einen Unterschied mit dem verwendeten Fet. Dieser muss
zwingend auf - geschalten werden.
Sebastian Brun schrieb:> MiMa schrieb:>> Machen kann man alles, die Frage ist nur welchen Aufwand du treiben>> möchtest.>> OK, dachte es gibt vielleicht so ein Bauteil, ähnlich dem Mosfet das> zwei stabile Zustände hat, wenn nicht, passt es ja auch so. Hätte eben> den Akku noch mehr geschont.
Wenn man den Strom kennt, könnte man vielleicht noch was machen. Aber
wird dein Briefkasten denn so oft geöffnet?
Sebastian Brun schrieb:> Reichen 4V anstatt 16V auch oder gehen die dann sofort kaputt?
4V würden theoretisch reichen, aber du brauchst noch etwas Reserve. Das
Problem ist, dass du wohl kaum Kondensatoren mit 5V Spannungsfestigkeit
bekommen wirst. Die nächst höhere gut erhältliche Stufe sind eben 16V.
Kannst aber alles >5V nehmen.
Sebastian Brun schrieb:> Die Dinger> klicken auch immer hörbar
Wenn du gute Qualität kaufst, kaum noch.
Sebastian Brun schrieb:> auch sind die schwer zu installieren,
Doppelseitiges Klebeband
Jörg R. schrieb:> Stimmt, aber ich mags gerne elegant. Und wenn ich einen Mosfet zum> schalten einer kleinen Last einsetzte möchte ich keinen noch so kleinen> Kühlkörper verwenden.
ja, wenn sich das mit wenig Aufwand machen lässt, baue ich das gerne so
elegant wie möglich. Was genau müsste ich dafür machen?
Jörg R. schrieb:> Das kann meherer Gründe haben:>> - defekte Sicherung im Messgerät> - falscher Messbereich (AC statt DC)> - Messleitungen falsch gesteckt> - Messgerät defekt (wohl eher nicht)>> Der 200mA Bereich sollte es schon sein.>> Zeige ggf. ein Foto deiner Messschaltung.MiMa schrieb:> Du musst das rote Kabel vom Multimeter von 'V' auf 'A' umstecken um> Strom messen zu können.
ja, super das umstecken hat geholfen, bei "20m" Messe ich "0.05-0.15"
beim starten und danach relativ konstant "0.05". Wie genau die Messung
ist, kann ich bei dem 10€ Multimeter ohne Handbuch kaum sagen.
Jörg R. schrieb:> Für die Cs würde ich minimum 10V Typen nehmen, 4 Volt kenne ich gar> nicht.
gut, dass wir drüber gesprochen haben, OK, nehme dann 16V.
Jörg R. schrieb:> Wenn Du dich anmeldest, geht schnell und kostet nix, kannst Du deine> Beiträge noch 60 Min. lang editieren bzw. auch löschen. Allerdings nur> solange kein Kommentar dazu kommt.
habe mich jetzt angemeldet.
Jörg R. schrieb:> Guter Hinweis. Das Telefon wird auch keine 200mA benötigen. Der TO> schreibt das es 10 Stunden mit einer Akkuladung läuft. Der Akku auf dem> Foto wird vermutlich weniger als 450mAh haben, eher sogar um die 300mAh.> Die Stromaufnahme des Handy wird daher vermutlich bei 30mA bis 50mA> liegen.> Es gibt auch Lithium Batterien in AA bzw. AAA Bauform. Die haben eine> höhere Nennspannung wie normale Alkaline Zellen. Da reichen dann ggf.> sogar 2 Stück.>> Eine Überlegung ist es jedenfalls wert. Ich persönlich setzte allerdings> lieber Akkus ein.
laut Anleitung vom Handy sind es 500mAh, gut möglich, dass die Angabe
falsch ist und es in Wirklichkeit 300-450mAh sind. Auf jeden Fall habe
ich jetzt einen 5000mAh Akku gekauft, womit also theoretisch das 10fache
zu Verfügung steht. 10 Stunden x 10 = 100 Stunden, wird wohl reichen.
Ich nehme auch lieber Akkus.
MiMa schrieb:> Ja das macht einen Unterschied mit dem verwendeten Fet. Dieser muss> zwingend auf - geschalten werden.
gut, mache ich.
MiMa schrieb:> Wenn man den Strom kennt, könnte man vielleicht noch was machen. Aber> wird dein Briefkasten denn so oft geöffnet?
mal ja, mal nein. Wäre dann eben aus bis ich diesen wieder öffne. Damit
könnte man eben deine erste Schaltung nehmen und das ausschalten auch
bei geöffneter Luke durch unterbrechen vom Schalter an der Luke
realisieren.
MiMa schrieb:> Wenn du gute Qualität kaufst, kaum noch.MiMa schrieb:> Doppelseitiges Klebeband
habe da evtl. eine Idee, werde die mal entwerfen und an den 3D Drucker
geben, vielleicht geht da was.
Sebastian B. schrieb:> MiMa schrieb:>> Du musst das rote Kabel vom Multimeter von 'V' auf 'A' umstecken um>> Strom messen zu können.>> ja, super das umstecken hat geholfen, bei "20m" Messe ich "0.05-0.15"> beim starten und danach relativ konstant "0.05". Wie genau die Messung> ist, kann ich bei dem 10€ Multimeter ohne Handbuch kaum sagen.
Diese Werte sind nicht plausibel. Das wären 50uA bis 150uA, viel zu
wenig. Zeige bitte mal ein Foto von der Messung.
MiMa schrieb:> Sebastian Brun schrieb:>> Die Dinger>> klicken auch immer hörbar>> Wenn du gute Qualität kaufst, kaum noch.
Reedkontankt und Magnet ginge auch.
● J-A V. schrieb:> Ode rein Magnet "trifft" auf einen Hall-Sensor.
Auch eine Möglichkeit. Allerdings haben die Sensoren die ich kenne eine
relativ hohe Eigenstromaufnahme. Vielleicht hat da jemand einen Tipp.
Ein ganz anderer Ansatz wäre es einen Arduino Pro Mini zu verwenden und
diesen in einen deep sleep zu versetzen. Wird nun der Schalter
geschlossen, wacht der Arduino über einen Interrupt auf, aktiviert das
Handy (über den N Kanal Mosfet wie bisher) für 30s und geht wieder
schlafen.
Alle weiteren Interrupts werden ignoriert, bis ein drücken von dem Reset
Knopf das Programm zurücksetzt.
Kostet nur ein paar Euro, ein paar Zeilen Code, braucht (laut Internet)
nur 150nA und kann alles was du dir gewünscht hast.
Jörg R. schrieb:> Auch eine Möglichkeit. Allerdings haben die Sensoren die ich kenne eine> relativ hohe Eigenstromaufnahme. Vielleicht hat da jemand einen Tipp.
Reed-Relais
● J-A V. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Auch eine Möglichkeit. Allerdings haben die Sensoren die ich kenne eine>> relativ hohe Eigenstromaufnahme. Vielleicht hat da jemand einen Tipp.>> Reed-RelaisJörg R. schrieb:> Reedkontankt und Magnet ginge auch.
Und mit Reed-Relais kann der TO nix anfangen, oder wie soll Teil
anziehen wenn der Briefkasten geöffnet wird?
Zudem bezog sich die Bemerkung nach Tipps auf Hall-Sensoren mit geringer
Eigenstromaufnahme.
Jörg R. schrieb:> Diese Werte sind nicht plausibel. Das wären 50uA bis 150uA, viel zu> wenig. Zeige bitte mal ein Foto von der Messung.
wie gesagt, wirklich nicht viel mehr als ein GSM-Modul. Aber ich kann
die Tage noch einmal mit einem anderen Multimeter testen und natürlich
auch fotografieren.
Jörg R. schrieb:> Auch eine Möglichkeit. Allerdings haben die Sensoren die ich kenne eine> relativ hohe Eigenstromaufnahme. Vielleicht hat da jemand einen Tipp.
glaube es bleibt bei meiner Lösung, nur das ich noch einen Kontakt für
die geschlossene Luke befestigte (vielleicht mit einem Magneten).
MiMa schrieb:> Ein ganz anderer Ansatz wäre es einen Arduino Pro Mini zu verwenden und> diesen in einen deep sleep zu versetzen. Wird nun der Schalter> geschlossen, wacht der Arduino über einen Interrupt auf, aktiviert das> Handy (über den N Kanal Mosfet wie bisher) für 30s und geht wieder> schlafen. Alle weiteren Interrupts werden ignoriert, bis ein drücken von> dem Reset Knopf das Programm zurücksetzt.> Kostet nur ein paar Euro, ein paar Zeilen Code, braucht (laut Internet)> nur 150nA und kann alles was du dir gewünscht hast.
Ja, das wäre tatsächlich auch praktikabel und möglich umzusetzen. Gute
Idee. Die 5V Variante soll wohl weniger Energie verbrauchen als die 3.3V
Variante, müsste also Transformatoren (ohne großen Verlust). Erstmal
bleibe ich aber bei den besprochen Varianten. Danach teste ich dann
evtl. einmal mit dem Arduino.
Volker schrieb:> Und wenn das alles irgendwann mal funktioniert wird GSM abgeschaltet :-P
ja, hast du wohl leider recht, finde es sehr Schade um GSM. Hoffe die
Provider verschieben die Abschalttermine - die man so hört - noch
einmal. Sonst muss ich umstellen auf Narrowband...
Aber ein Resetpuls für einen Timer läßt sich doch aus jedem simplen
Kontakt machen. In Prosa: Einen ständig (mit kleinem Ladestrom von UB)
geladenen Kondensator per Kontakt an einen Pulldown-Widerstand am
RESET-Eingang entladen?
Sebastian B. schrieb:> Ja, das wäre tatsächlich auch praktikabel und möglich umzusetzen. Gute> Idee. Die 5V Variante soll wohl weniger Energie verbrauchen als die 3.3V> Variante, müsste also Transformatoren (ohne großen Verlust). Erstmal> bleibe ich aber bei den besprochen Varianten. Danach teste ich dann> evtl. einmal mit dem Arduino.
Jegliches transformieren würde mehr Verluste erzeugen als du damit
einsparen könntest.
Würde es mir trotzdem überlegen. Brauchst ja nur den Arduino und den
Mosfet den du eh schon hast..
https://www.kitronik.co.uk/media/catalog/product/cache/1/thumbnail/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/4/6/46103_additional_arduino_pro_mini_328_3_3v_8mhz_size.jpgbatman schrieb:> Aber ein Resetpuls für einen Timer läßt sich doch aus jedem simplen> Kontakt machen. In Prosa: Einen ständig (mit kleinem Ladestrom von UB)> geladenen Kondensator per Kontakt an einen Pulldown-Widerstand am> RESET-Eingang entladen?
Der soll aber erst starten, nachdem die Luke erstmals geöffnet wurde.
Wenn die Luke geöffnet wird, schließt sich ein Kontakt, der einen 30s
(Ausschalt-)Timer starten soll oder hab ich das falsch verstanden?
Im Ruhezustand ist der Timer ja gestoppt, das Handy aus und verbraucht
keinen Strom.
wenn man das alles so liesst,
bräuchte eine moderne Klingelanlage an einem Hochhaus
noch einen extra Taster, den der Postbüddel drückt.
Damit alle, die grad da sind und Pakete erwarten angelaufen kommen.
(Sarkasmus)
ಠ_ಠ
in so'm Hartz4-Bunker müssten das doch eh alle sein
(/Sarkasmus)
batman schrieb:> Wenn die Luke geöffnet wird, schließt sich ein Kontakt, der einen 30s> (Ausschalt-)Timer starten soll oder hab ich das falsch verstanden?>> Im Ruhezustand ist der Timer ja gestoppt, das Handy aus und verbraucht> keinen Strom.
ja, genau, das hast du richtig verstanden. Der Kontakt schließt sich
eben nur ganz kurz oder dauerhaft.
● J-A V. schrieb:> wenn man das alles so liesst, bräuchte eine moderne Klingelanlage an> einem Hochhaus> noch einen extra Taster, den der Postbüddel drückt.>> Damit alle, die grad da sind und Pakete erwarten angelaufen kommen.>> (Sarkasmus)>> ಠ_ಠ> in so'm Hartz4-Bunker müssten das doch eh alle sein>> (/Sarkasmus)
das hier ist nur kein Hartz4 Bunker, außer mir der das Privileg hat
manchmal vom Homeoffice zu arbeiten, ist meistens kaum jemand da, außer
einer der oft Nachtschicht hat.
MiMa schrieb:> Jegliches transformieren würde mehr Verluste erzeugen als du damit> einsparen könntest.> Würde es mir trotzdem überlegen. Brauchst ja nur den Arduino und den> Mosfet den du eh schon hast..
Habe jetzt gelesen die 3.3V Version kann wohl ohne Modifikationen mit
3.7V arbeiten (regelt selbst runter). Die Idee werde ich auch noch
verfolgen und messen was das ding mit 3.7V wirklich im Deep Sleep
verbraucht, wenn das überschaubar ist, wäre das auch eine gute Lösung.
Sebastian B. schrieb:> MiMa schrieb:>> Jegliches transformieren würde mehr Verluste erzeugen als du damit>> einsparen könntest.>> Würde es mir trotzdem überlegen. Brauchst ja nur den Arduino und den>> Mosfet den du eh schon hast..>> Habe jetzt gelesen die 3.3V Version kann wohl ohne Modifikationen mit> 3.7V arbeiten (regelt selbst runter). Die Idee werde ich auch noch> verfolgen und messen was das ding mit 3.7V wirklich im Deep Sleep> verbraucht, wenn das überschaubar ist, wäre das auch eine gute Lösung.
Der braucht (wenn du alles richtig machst) so wenig Strom, dass du
getrost diese Lösung verwenden kannst. Laut Internet 150nA. Und selbst
wenn es µA wären..
batman schrieb:> Aber ein Resetpuls für einen Timer läßt sich doch aus jedem simplen> Kontakt machen. In Prosa: Einen ständig (mit kleinem Ladestrom von UB)> geladenen Kondensator per Kontakt an einen Pulldown-Widerstand am> RESET-Eingang entladen?
wie genau meinst du das? Meinst du eine Lösung mit dem 4060? Und dann
einer kompletten Unterbrechung per Pulldown-Widerstand?
Volker schrieb:> Und wenn das alles irgendwann mal funktioniert wird GSM abgeschaltet :-P
Genau, und Volker trollt dann noch immer;-(
● J-A V. schrieb:> ich glaub... das ganze Vorhaben ist an dieser Stelle nicht wirklich praktikabel
Weshalb? Weil dein Vorschlag mit dem Reed-Relais nicht funktioniert?
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Sebastian B. schrieb:> Ja, das wäre tatsächlich auch praktikabel und möglich umzusetzen. Gute> Idee.
Arduino ist ein Ansatz, es reicht aber auch ein Attiny85. Für den
finalen Einsatz benötigst du kein komplettes Board wie den Nano mit
USB-Schnittstelle etc.
> Die 5V Variante soll wohl weniger Energie verbrauchen als die 3.3V> Variante, müsste also Transformatoren (ohne großen Verlust).
Der Stromverbrauch spielt hier keine Rolle, egal ob 3,3 V oder 5 V. Da
muss auch nix transformiert werden. Es wäre sogar umgekehrt, denn wenn
Du von 3,3 V auf 5 Volt brauchst Du einen DC/DC-Wandler. Der verbraucht
aber auch Energie.
> Erstmal bleibe ich aber bei den besprochen Varianten. Danach teste ich dann> evtl. einmal mit dem Arduino.
Genau, lass dich nicht verrückt machen. Es gibt sicherlich noch viele
andere Ansätze das Problem zu lösen, aber je mehr du liest umso
unsicherer wirst Du.
Gruß Jörg
Sebastian B. schrieb:> batman schrieb:>> Aber ein Resetpuls für einen Timer läßt sich doch aus jedem simplen>> Kontakt machen. In Prosa: Einen ständig (mit kleinem Ladestrom von UB)>> geladenen Kondensator per Kontakt an einen Pulldown-Widerstand am>> RESET-Eingang entladen?>> wie genau meinst du das? Meinst du eine Lösung mit dem 4060? Und dann> einer kompletten Unterbrechung per Pulldown-Widerstand?
Ok, jetzt mal ausgemalt. Es ist einfach ein definiert kurzer
Strom/Spannungspuls bei Kontakt. Damit sollte man so ziemlich jede Art
Timer starten können.
Jörg R. schrieb:> Arduino ist ein Ansatz, es reicht aber auch ein Attiny85. Für den> finalen Einsatz benötigst du kein komplettes Board wie den Nano mit> USB-Schnittstelle etc.
Deswegen der Pro Mini. Der hat das USB Interface im Controller und man
kann es abschalten.
batman schrieb:> Ok, jetzt mal ausgemalt. Es ist einfach ein definiert kurzer> Strom/Spannungspuls bei Kontakt. Damit sollte man so ziemlich jede Art> Timer starten können.
versuche ich jetzt auch mal nachzuvollziehen, vielen Dank für's
ausmalen.
Jörg R. schrieb:> Genau, lass dich nicht verrückt machen. Es gibt sicherlich noch viele> andere Ansätze das Problem zu lösen, aber je mehr du liest umso> unsicherer wirst Du.
In diesem Sinne, erstmal vielen Dank an alle! Ihr seit super! Werde
jetzt erstmal basteln und mich dann evtl. nochmal mit Fragen und bei
Erfolg mit Fotos und Plänen von der eingesetzten Lösung melden.
Jörg R. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> ich glaub... das ganze Vorhaben ist an dieser Stelle nicht wirklich praktikabel>> Weshalb? Weil dein Vorschlag mit dem Reed-Relais nicht funktioniert?
weil das mit
"Handynotruf" nicht praktikabel ist.
● J-A V. schrieb:> weil das mit "Handynotruf" nicht praktikabel ist.
nein, keine Sorge das hat nichts mit dem Notrufbutton vom Smartphone zu
tun. Ist ehr so eine Schnellwahlfunktion (z.B. für alte Leute, damit die
Verwandten eine SMS oder einen Anruf bekommen wenn die Person Hilfe
benötigt).
Sonst hat das "Handy" übrigends noch ein paar Kontakte für eine
serielle Schnittstelle. Deshalb überlege ich auch mit dem Arduino, die
serielle Schnittstelle erlaubt AT-Befehle, ich könnte also meine eigene
SMS senden.
Sebastian B. schrieb:> ● J-A V. schrieb:>> weil das mit "Handynotruf" nicht praktikabel ist.>> nein, keine Sorge das hat nichts mit dem Notrufbutton vom Smartphone zu> tun. Ist ehr so eine Schnellwahlfunktion (z.B. für alte Leute, damit die> Verwandten eine SMS oder einen Anruf bekommen wenn die Person Hilfe> benötigt).>> Sonst hat das "Handy" übrigends noch ein paar Kontakte für eine> serielle Schnittstelle. Deshalb überlege ich auch mit dem Arduino, die> serielle Schnittstelle erlaubt AT-Befehle, ich könnte also meine eigene> SMS senden.
Der Arduino eröffnet dir natürlich noch weitere Möglichkeiten, vor allem
wenn du AT-Befehle an das Handy senden kannst.
- tatsächlich nur eine SMS am Tag, egal wie oft die Klappe geöffnet wird
- senden einer SMS wenn Akkuspannung zu niedrig wird
- ...
Ehrlich gesagt muss ich zugeben, entgegen meiner bisherigen Vorbehalte,
doch einen Pro Mini zu verwenden. Die Umsetzung ist auch weniger
aufwendig wie "klassische" Lösungen. Flexibler für weitere Ideen ist es
zudem.
Jörg R. schrieb:> Ehrlich gesagt muss ich zugeben, entgegen meiner bisherigen Vorbehalte,> doch einen Pro Mini zu verwenden. Die Umsetzung ist auch weniger> aufwendig wie "klassischen" Lösungen. Flexibler für weitere Ideen ist es> zudem.
ja, habe gerade mal überschlagen und wenn ich mich nicht verrechnet habe
hält der 5000mAh Akku mit 20% Reserve ca. 8 Jahre das Pro Mini ohne LED
im Deep Sleep, wenn nie ein Brief eingeworfen wurde, das erfüllt dann
mit täglichen Brief auf jeden Fall meine Anforderung von 1-2 Monaten,
hält vielleicht auch 1-2 Jahre.
Überlege auch noch die zwei LEDs vom Handy zu löten, wie es auch beim
Pro Mini vorgeschlagen wird, dann muss ich die nicht abkleben und etwas
Energie spart es auch noch (sind nur beim starten an), hoffe nur dadurch
macht man das Handy nicht kaputt...
Sebastian B. schrieb:> Überlege auch noch die zwei LEDs vom Handy zu löten, wie es auch beim> Pro Mini vorgeschlagen wird, dann muss ich die nicht abzukleben und> etwas Energie spart es auch noch, hoffe nur dadurch macht man das Handy> nicht kaputt...
Wegen des Stromverbrauchs würde ich die Leds nicht ausbauen. Das lohnt
nicht. Wenn dich das Leuchten stört weil es gut sichtbar es würde ich
die Leds abkleben oder mit einem Stift übermalen.
Jörg R. schrieb:> Wegen des Stromverbrauchs würde ich die Leds nicht ausbauen. Das lohnt> nicht. Wenn dich das Leuchten stört weil es gut sichtbar es würde ich> die Leds abkleben oder mit einem Stift übermalen.
OK, dann lasse ich die abgeklebt.
Ich finde ihr habt euch mit den vielen Lösungsansätzen ziemlich
verrannt, die wurden im Laufe der Zeit immer aufwendiger und
komplizierter.
Nichts gegen dich Sebastian, aber wenn man jemandem erklären muss wie
die Strommessung beim Multimeter funktioniert, dann vermute ich
allenfalls Basiskenntnisse in Elektronik. Und dann kommen
Implementierungsvorschläge mit Mikroprozessor und aufwendige IC
Schaltungen. Keep it simple and stupid!
MiMa hat doch in diesem Beitrag eine einfache Lösung aufzeichnet:
Beitrag "Re: Zeitversatz für Relais / Briefkasten"
Diese Lösung hat keinen Ruhestrombedarf. Die beiden Taster können durch
einen einzigen Mikroschalter ersetzt werden, der wiederum den
Kupferblech-Schalter ersetźt. Kupferblech oxidiert mit der Zeit an der
Oberfläche, und wird auf Dauer keinen zuverlässigen Kontakt geben.
Den Mikroschalter gibt es in vielen verschiedenen Bauformen, da wird
sich doch einer finden lassen, der in den Briefkasten passt. Hier kannst
du dir ein paar Beispiele dazu anschauen:
https://www.voelkner.de/search/search.html?keywords=mikroschalter
Volvo schrieb:> Ich finde ihr habt euch mit den vielen Lösungsansätzen ziemlich> verrannt, die wurden im Laufe der Zeit immer aufwendiger und> komplizierter.
Sorry, das ist Quatsch.
Das Lösungsansätze in verschiedene Richtungen gehen ist doch auch klar,
und interessant.
Volvo schrieb:> ..dann vermute ich allenfalls Basiskenntnisse in Elektronik.
Und auch genau dafür ist das Forum da. Damit auch ein absoluter Anfänger
Hilfe bekommt. Vor sollte er keine Scheu haben zu fragen.
Volvo schrieb:> Und dann kommen Implementierungsvorschläge mit Mikroprozessor...
Ja, auch diese Vorschläge kommen...und wie heißt das Forum nochmal??
> ...und aufwendige IC Schaltungen...
Einen CD4538 findest Du aufwendig? Mach Dir lieber mal Gedanken über
deine Basiskenntnisse.
Sebastian Brun schrieb:> Am Briefkasten habe ich einen unauffälligen Kontakt> angebracht der einen Stromkreis schließt sobald die Luke vom Briefkasten> geöffnet wird.
Man könnte hier auch ein kleinen Bewegungsmelder verwenden.
Es sind kostengünstige PIR-Module verfügbar, die standby nur
um die 50µA ziehen.
Volvo schrieb:> Ich finde ihr habt euch mit den vielen Lösungsansätzen ziemlich verrannt
glaube ich nicht, die Vielfalt ist doch gut, auch für andere die
ähnliches umsetzen wollen und das hier lesen. Ein Dank an alle für die
vielen Ideen und Lösungsvorschläge.
Volvo schrieb:> MiMa hat doch in diesem Beitrag eine einfache Lösung aufzeichnet:>> Beitrag "Re: Zeitversatz für Relais / Briefkasten"
Die Lösung von MiMa werde ich ja auch mit umsetzen. Genauso wie die mit
dem pro mini.
Volvo schrieb:> Kupferblech oxidiert mit der Zeit an der Oberfläche, und wird auf Dauer> keinen zuverlässigen Kontakt geben.
Das schließe ich nochmal in meine Überlegungen mit ein, danke, ist ein
Hinweis, ein paar Tage wird Kupferklebeband an der Feder aber auch
funktionieren, so schnell oxidiert es nicht, sonst müsste ich mir ja um
die Kupferkontakte auf der Platine die nicht verlötet sind große
Gedanken machen (Antenne z.B.).
Peter F. schrieb:> Man könnte hier auch ein kleinen Bewegungsmelder verwenden. Es sind> kostengünstige PIR-Module verfügbar, die standby nur um die 50µA ziehen.
Das ist noch eine super Idee! Habe noch ca. 20 Stück davon hier aus
anderen Projekten, teste mal wie zuverlässig die im Briefkasten
funktionieren.
Volvo schrieb:> Den Mikroschalter gibt es in vielen verschiedenen Bauformen, da wird> sich doch einer finden lassen, der in den Briefkasten passt. Hier kannst> du dir ein paar Beispiele dazu anschauen:
schaue ich mir an, vielleicht bastel ich da noch was. Möchte es eben so
haben das man von außen absolut nichts sieht oder merkt.
Sebastian B. schrieb:> Peter F. schrieb:>> Man könnte hier auch ein kleinen Bewegungsmelder verwenden. Es sind>> kostengünstige PIR-Module verfügbar, die standby nur um die 50µA ziehen.>> Das ist noch eine super Idee! Habe noch ca. 20 Stück davon hier aus> anderen Projekten, teste mal wie zuverlässig die im Briefkasten> funktionieren.
Problem ist das du ein PIR-Modul so anbringen musst das es sichtbar ist,
um zuverlässig auszulösen. Im Briefkasten versteckt wird es nicht
ansprechen, in der Nähe der Schlitzöffnung zu unverlässig.
Zum Thema Schalter bin ich noch bei einem Reedkontakt und einem
Magneten. Die Reedkontakte sind hermetisch dicht.
Der Pro Mini bringt mich auf weitere Ideen, neben den schon genannten.
- Erweiterung um ein RTC-Modul (Echtzeituhr)
Damit kannst Du dafür sorgen das nur einmal am Tag gesendet wird. Des
weiteren kann verhindert werden das am Sonntag gesendet wird, sollte
doch jemand den Deckel zu Spass öffnen. Ein Postbote wird es dann wohl
nicht sein.
Genauso könnte verhindert werden das Nachts gesendet wird, aus dem oben
genannten Grund.
Ja, ich weiß, alles überflüssig...aber möglich;-)
Jörg R. schrieb:> Problem ist das du ein PIR-Modul so anbringen musst das es sichtbar ist,> um zuverlässig auszulösen. Im Briefkasten versteckt wird es nicht> ansprechen, in der Nähe der Schlitzöffnung zu unverlässig.
ja, habe ich auch schon befürchtet, könnte ich aber trotzdem die Tage
mal testen.
Jörg R. schrieb:> Zum Thema Schalter bin ich noch bei einem Reedkontakt und einem> Magneten. Die Reedkontakte sind hermetisch dicht.
gut, das ist machbar, werde da was passendes besorgen
Jörg R. schrieb:> Der Pro Mini bringt mich auf weitere Ideen, neben den schon genannten.
ja, da ist noch vieles möglich
Jörg R. schrieb:> - Erweiterung um ein RTC-Modul (Echtzeituhr)>> Damit kannst Du dafür sorgen das nur einmal am Tag gesendet wird. Des> weiteren kann verhindert werden das am Sonntag gesendet wird, sollte> doch jemand den Deckel zu Spass öffnen. Ein Postbote wird es dann wohl> nicht sein.>> Genauso könnte verhindert werden das Nachts gesendet wird, aus dem oben> genannten Grund.>> Ja, ich weiß, alles überflüssig...aber möglich;-)
ja, das RTC-Modul müsste ich dann allerdings auch immer stellen nach
einem akkutausch, aber das ist ja möglich. Und das Modul müsste auch im
Deep Sleep versorgt werden.
Würde dann das Datum und die Uhrzeit mitsenden, ist sicher gut, falls
mein Handy aus ist und SMS später ankommen zur Nachvollziehbarkeit. Die
SMS 24/7 stören mich nicht und immer wieder werfen Nachbarn auch etwas
für einen in den Briefkasten, zum Spaß macht die Luke aber niemand auf.
Und falls doch möchte ich wissen wer im Briefkasten rumfingert ;) -
macht aber niemand.
Die Idee mit der Akku-Wahnung ist noch sehr gut.
Jörg R. schrieb:> dem als Beispiel verlinkten Modul ist sogar ein Akku.
gut zu wissen, macht auch irgendwie Sinn, danke für den Link zu einem
Modul mit Akku. Das Ding kann ja schon so einiges für eine RTC.
Aber erstmal baue ich jetzt die nächsten Tage die Grundkomponenten
zusammen, danach geht es ans erweitern.