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Forum: Haus & Smart Home Heizkörper werden nicht warm genug --> Ursachen?


Autor: Josch (Gast)
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Guten Morgen zusammen

<Disclaimer>
Ich habe von Heizungen wenig Ahnung und das war für mich auch bislang 
okay so. Aber scheinbar muss ich die Materie nun doch ein wenig 
hinterfragen.
</Disclaimer>

Also: In unseren beiden Kinderzimmern zeigt sich das gleiche Phänomen: 
selbst mit voll aufdedrehtem Thermostatventil schaffen es die Heizkörper 
nicht, die Zimmer zügig aufzuwärmen. Zwei Punkte sind mir dabei 
aufgefallen:

- Der Heizkörper wird eigentlich nie vollflächig warm, sondern von 
seiner "Einspeisung" her nur bis etwa zur Hälfte (Als würde der 
Heizkörper nicht komplett durchflossen??). Die Vorlauftemperatur scheint 
dabei aber grundsätzlich erstmal okay, jedenfalls ist das deutlich mehr 
als nur lauwarm.
- Irgendwann hört man dann auch, dass kein heißes Wasser mehr 
nachgeführt wird --> Spätestens ab da wird der Heizkörper natürlich 
nicht mehr wärmer.

Uns so dauert es dann viiiel zu lange, bis die Zimmer warm sind.

Heizungsanlage ist eine Gas-Brennwert-Therme von Wolf. Was sind die 
richtigen Stichpunkte, zu denen ich mal nachschauen müsste?

Viele Grüße,
Josch

Autor: 50c (Gast)
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Wasserdruck im Heizkreislauf --> Wasser nachfüllen
Luft im Heizkreislauf --> Entlüften

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Lass einen hydraulischen Abgleich durchführen!

Autor: Heizer (Gast)
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Könnte es sein, dass Deine Heizung mal entlüftet oder vielmehr mal 
aufgefüllt werden müsste? Geh zu einem Fachmann!

Autor: TestX (Gast)
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-hydraulischer abgleich
-entlüftung

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Und nicht auf-und zudrehen. Einfach immer anlassen, dann wird’s erst gar 
nicht kalt. „Moderne“ Heizungsanlagen sind nicht dafür gemacht, kalte 
Räume „zügig“ aufzuwärmen. Die halten warm, mehr nicht.

Oliver

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Wassermangel, scheint als steht der halbe Heizkörper nur unter Wasser, 
die andere Hälfte ist Luft.

50c schrieb:
> Luft im Heizkreislauf --> Entlüften

genau

Autor: Sebastian R. (lange_leitung)
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Hi Josch.

Probier erstmal das Entlüften. Das kannst Du ganz einfach selber machen 
und vielleicht war´s das ja schon, dann sparst Du Dir den Fachmann.

Nachfüllen hab ich noch nie gemacht, das kann ich nix dazu sagen.

Gruß
Sebastian

Autor: Kolja L. (kolja82)
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Sebastian R. schrieb:
> Nachfüllen hab ich noch nie gemacht, das kann ich nix dazu sagen.

Ist quasi wie entlüften nur andersherum.
Wenn Mensch sich etwas informiert und n langen Schlauch hat, geht das 
Recht einfach.

Autor: A. K. (prx)
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Das Nachfüllen könnte sich über die Jahrzehnte und deren Anlagen und 
Vorschriften unterschiedlich gestalten. Im einfachsten Fall geht ein 
Schlauch mit geschlossenem Ventil zur Kesselanlage und man muss nur das 
Ventil öffnen bis die Druckanzeige stimmt.

Allerdings sollte man erst einmal alle Luft loswerden, in den 
Heizkörpern und ggf. an zentraler Stelle vom Heizkreislauf, und dann 
einen Blick auf die Druckanzeige werfen.

Wenns top läuft, findet man sogar noch die Unterlagen der Heizungsanlage 
wieder und schaut darin nach.

: Bearbeitet durch User
Autor: hinz (Gast)
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Und beim Nachfüllen aufs Manometer achten. Wenn das sehr schnell 
ansteigt, dann ist das ein Zeichen für ein defektes Ausdehnungsgefäß 
(MAG).

Autor: Erich (Gast)
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Vielleicht auch mal dieses Video ansehen,
ggf. den Stift und die Voreinstellung kontrollieren.
Youtube-Video "Do-it-yourself: Thermostat mit Bajonettverschluss tauschen"
Gruss

Autor: Name H. (hacky)
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Nee. Alles falsch.
Wenn nur die eine Haelfte warm wird, dann kommt das heisse Wasser von 
unten rein und nicht von oben. Das heisse Wasser muss von oben 
reinkommen, und das kalte muss unten raus gehen, nicht umgekehrt. Also 
Ein- und Auslass vertauschen.

Und gebt dem Monteur einen Tritt, der ist eine Megapfeife. Der Duemmste 
der Dummen.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Erstmal nachschauen wie hoch der Druck im System überhaupt ist.
Viele Heizungsanlagen haben ein automatisches Nachspeisesystem, da 
braucht nichts nachgefüllt zu werden.

Entlüften wäre schonmal die erste Massnahme, aber viel besser wäre ein 
hydraulischer Abgleich, dabei wird auch die Umwälzpumpe geprüft.
Wenn selbige nämlich im Laufe der Zeit ihre Leistung nichtmehr bringt, 
dann kannst du die HK soweit aufdrehen wie du willst, das würde 
nichtsmehr bringen.

Autor: temp (Gast)
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50c schrieb:
> Wasserdruck im Heizkreislauf --> Wasser nachfüllen
> Luft im Heizkreislauf --> Entlüften

Das muss natürlich zuerst geklärt werden. Dann ist zu klären ob das 
Problem jetzt neu ist oder schon immer da war. Wenn eine Wohnung neu 
bezogen wird kann man ja nicht wissen wann das mal anders war. Eventuell 
hat der Vormieter (Besitzer) das als normal empfunden. Wenn das Problem 
dann immer noch da ist:

Lothar M. schrieb:
> Lass einen hydraulischen Abgleich durchführen!

Oder vergewissere dich, dass der hydraulische Abgleich nicht die 
Fehlerursache ist! Der hydraulische Abgleich ist weiter nichts als ein 
zusätzliches Ventil dass in Reihe zum Heizkörperventil liegt (oder 
gleich mit drin). Eventuell haben die Experten das schon fast ganz zu 
gedreht, so dass kaum noch Wasser durch geht. Hier wird viel Mist 
gemacht bzw. alles über einen Kamm geschert. Wo will der jenige der den 
hydraulischen Abgleich macht wissen wie ich die Räume nutzen will? Es 
macht einen gewaltigen Unterschied ob ich rund um die Uhr gleichmäßig 
temperierte Räume haben will oder ob ich einen gelegentlich benutzten 
Raum bei Bedarf schnell warm bekommen will. Für letzteres ist der 
hydraulische Abgleich absolut kontraproduktiv.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Sebastian R. schrieb:

> Probier erstmal das Entlüften. Das kannst Du ganz einfach selber machen
> und vielleicht war´s das ja schon, dann sparst Du Dir den Fachmann.

Genau. Die anderen Ratschläge in diesem Thread kann man später
immer noch ausprobieren.

> Nachfüllen hab ich noch nie gemacht, das kann ich nix dazu sagen.

Das wäre nur wichtig, wenn es deine eigene Heizung ist. Dann gibt
es sort ein Zeigermanometer. Ist der Zeiger unterhalb des roten
Merkzeigers, sollte nachgefüllt und anschliessend komplett entlüftet
werden.

Autor: oszi40 (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Entlüften wäre schonmal die erste Massnahme

Ein Entlüfter ist ein nützliches Gerät. Man sollte aber auch ein Auge 
auf das Manometer an der Heizung werfen, ob noch ausreichend Wasser da 
ist.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Na ja, wenn der Heizkörper „von der Einspeisung her“ zur Hälfte warm 
wird, dann wird das schon die obere Hälfte sein. Ergo ist in der oberen 
Hälfte Wasser drin. Die Wahrscheinlichkeit, daß dann unten Luft drin 
ist, ist wohl eher klein.

Entlüften kann man trotzdem mal, das wird aber nicht viel bringen.

Wenn man hört, daß irgendwann kein Wasser mehr fließt, dann stellt die 
superschlaue Regelung die Pumpe ab, wenn der Brenner nicht läuft. 
Gasthermen machen sowas. Und wenn die Regelung von der 
Wohnzimmertemperatur ausgeht, und es dort warm ist, dann stellt die halt 
ab. Das du gerade jetzt das Kinderzimmer warmheizen willst, weiß die 
Regelung leider nicht.

Daher wieder der Rat: die Heizkörper nie abdrehen. Immer durchheizen.

Oliver

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Da hab ich auch mal 'ne Frage:

wieviel mehr als den Wasserdruck der Wassersäule braucht es eigentlich?
Also wenn ich weiss, dass der höchste Punkt in der gesamten Anlage
6m über dem Manometer ist (nur um nen Wert zu nennen),
braucht man dann NOCH mehr (entspricht dann 0,6Bar)

Autor: Georg A. (georga)
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Man könnte auch einfach mal den Thermostaten abschrauben. Dann ist das 
Ventil maximal auf. Wenn es dann immer noch lauwarm ist, ist schonmal 
der Thermostat nicht schuld.

Ich kenne bei alten Anlagen das Problem, dass die Ventile ab und zu 
hängen, d.h. der Ventilstift freiwillig nicht mehr ganz rausgeht und 
damit nicht der volle Durchfluss erreicht wird. Kann man lösen, wenn man 
den Stift ein paar mal fest reindrückt und "rausschnalzen" lässt.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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temp schrieb:
> Der hydraulische Abgleich ist weiter nichts als ein
> zusätzliches Ventil dass in Reihe zum Heizkörperventil liegt

...sagt einer, der unbedingt etwas sagen will, aber keinen blassen 
Schimmer hat.

● J-A V. schrieb:
> wieviel mehr als den Wasserdruck der Wassersäule braucht es eigentlich?
> Also wenn ich weiss, dass der höchste Punkt in der gesamten Anlage
> 6m über dem Manometer ist (nur um nen Wert zu nennen),
> braucht man dann NOCH mehr (entspricht dann 0,6Bar)

Ja, du brauchst deutlich mehr! Andernfalls würde am obersten Heizkörper 
ein negativer Druck entstehen, das darf nicht passieren.

Ich rechne zu überwindende Höhe plus 1bar.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Georg A. schrieb:
> Man könnte auch einfach mal den Thermostaten abschrauben. Dann ist das
> Ventil maximal auf. Wenn es dann immer noch lauwarm ist, ist schonmal
> der Thermostat nicht schuld.

Ja, das sollte man auch mal tun, denn oft ist der Stift des Thermostaten 
festgeklebt.
Diesen Stift sollte man mal mit der Zange etwas hin und her bewegen um 
zu sehen ob er fest sitzt.

Also den Drehgeber abschrauben und den Stift des Thermostaten prüfen.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Georg A. schrieb:

> Man könnte auch einfach mal den Thermostaten abschrauben. Dann ist das
> Ventil maximal auf. Wenn es dann immer noch lauwarm ist, ist schonmal
> der Thermostat nicht schuld.
>
> Ich kenne bei alten Anlagen das Problem, dass die Ventile ab und zu
> hängen, d.h. der Ventilstift freiwillig nicht mehr ganz rausgeht und
> damit nicht der volle Durchfluss erreicht wird. Kann man lösen, wenn man
> den Stift ein paar mal fest reindrückt und "rausschnalzen" lässt.

Ja, das ist auch möglich, muss aber erst gemacht werden, nachdem
eine Entlüftung erfolglos bleibt.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Luft bleibt im Heizkörper oben. Den Fehler "Luft im Heizkörper" kann man 
erfühlen.

Ein Heizkörper soll das Heizmedium abkühlen. Je mehr je besser. Was 
unten rausläuft sollte also nur knapp über Raumtemperatur liegen.

Wenn der Heizkörper nicht genug Wasser nimmt:
Wieviel statischer Druck ist auf der Anlage - wie hoch ist der 
Heizkörper über dem Manometer? HSLK'er rechnen Druck gerne in mWS - 
warum wohl?
Wieviel Pumpendruck ist auf der Anlage?
Wieviel Pumpendruck ist auf dem Heizkreis (hydraulischer Abgleich)?
Geht das Heizkörperventil auf oder sitzt es fest?
Geht das Heizkörperventil auch zu 100% auf?

Danfoss RA Ventile haben eine austauschbare Packdose. Hinter dem 
Federsprengring der den Aktorstift hält sammelt sich der Dreck des 
Heizwassers.
Packdose tauschen. (aber bitte VORHER den Heizkörper / Heizkreis 
absperren).

Beitrag #5722700 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Josch (Gast)
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Okay. Entlüftet habe ich natürlich schon. Aber:

A. K. schrieb:
> Das Nachfüllen könnte sich über die Jahrzehnte und deren Anlagen und
> Vorschriften unterschiedlich gestalten. Im einfachsten Fall geht ein
> Schlauch mit geschlossenem Ventil zur Kesselanlage und man muss nur das
> Ventil öffnen bis die Druckanzeige stimmt.

--> Da habe ich doch tatsächlich naher der Therme eine "Automatische 
Nachfüllarmatur gefunden. Ein roter Plastikzeiger ist anscheinend auf 1 
bar Sollwert eingestellt, der Istwert lag hingegen bei etwa 0,6 bar. --> 
Ventil davor auf --> Sollwert = Istwert.

Dazu wiederum:

Lothar M. schrieb:
> Ich rechne zu überwindende Höhe plus 1bar.

Was bedeutet das jetzt für mich? Therme steht im EG, besagte Armatur 
etwa in 1m Höhe, Oberkante der Heizkörper im 1. OG also in etwa 4m Höhe. 
Auf welchen Betriebsdruck muss ich also kommen?

Muss hinterher noch einmal entlüftet werden, bzw. irgendwie die 
einzelnen Heizkörper in bestimmter Reihenfolge, ...?

Oliver S. schrieb:
> Wenn man hört, daß irgendwann kein Wasser mehr fließt, dann stellt die
> superschlaue Regelung die Pumpe ab, wenn der Brenner nicht läuft.
> Gasthermen machen sowas. Und wenn die Regelung von der
> Wohnzimmertemperatur ausgeht, und es dort warm ist, dann stellt die halt
> ab. Das du gerade jetzt das Kinderzimmer warmheizen willst, weiß die
> Regelung leider nicht.
>
> Daher wieder der Rat: die Heizkörper nie abdrehen. Immer durchheizen.

Und rund ums Thema Regelung wirds ja vermutlich spätestens interessant.. 
Ich versuche mal mein Verständnis der Anlage zu beschreiben:

Die Therme hat einen Außensensor. Raumtemperaturfühler gibt es keine, 
sondern im gesamten EG (alles FBH) Thermostate in den Räumen, die 
thermische Stell"antriebe" direkt im Heizkreisverteiler öffnen und 
schließen. Die Heizköper (davon haben wir im 1. OG welche, aktiv sind 
aber nur die 2 in den Kinderzimmern + 1x Badezimmer inkl. 
Fußbodenheizung am Rücklauf) Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass 
anstelle echter Raumtemperatur eine fiktive, feste(?) Temperatur 
eingespeichert wurde, an denen sich die Heizkennlinien (, ... --> 
Achtung, spätestens hier nur noch gefährliches Halbwissen) orientieren.

Gerade auch nochmal bezogen auf den Hinweis des ständigen Durchheizens: 
Gerade in den Kinderzimmern war ja genau das zu vermeiden die Idee: 
Nachts kühl zum Schlafen, aber bedarfsweise schnell warm. Das kann ja 
auch in modernen Häusern kein unüblicher Anwendungsfall sein?

Josch

Autor: Josch (Gast)
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Sebastian L. schrieb:
> Wieviel Pumpendruck ist auf der Anlage?
> Wieviel Pumpendruck ist auf dem Heizkreis (hydraulischer Abgleich)?

Wo lese ich diese beiden unterschiedlichen Drücke ab (s. auch meinen 
vorherigen Post, einen Druck habe ich nämlich gefunden ;))

> Geht das Heizkörperventil auf oder sitzt es fest?
> Geht das Heizkörperventil auch zu 100% auf?

Ja und ja --> hatte vor einigen Tagen den Thermostat auch schonmal 
abgebaut --> Ganz auf.

Autor: hinz (Gast)
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Mach mal ein Foto vom Heizkörperanschluss. Gut möglich, dass da ein 
Rücklaufventil nicht ausreichend offen ist.

Autor: Erich (Gast)
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Josch schrieb:
> aber bedarfsweise schnell warm.

Dazu solltest du folgendes angeben:
----------------------------------
= Art bzw. Isolierung der Aussenmauern und Fenster, hilfsweise BJ
= Raumgröße
= Auslegung der Heizung (max. Vorlauftemperatur für HK)
= Größe und Typ der HK (Heizkörper)
  z.B. hat dieser "Typ 22" mit Maß 600x1200 mm bei Auslegung auf 
Systemtemperatur 70/55°C  (Vorlauf/Rücklauf) eine Leistung von ca. 1600 
Watt.
ttps://www.heizungsdiscount24.de/heizkoerper/buderus-heizkoerper-flachhe 
izkoerper-kompakt-c-profil-typ-22-600x1200-mm-h-x-l.html
= Region wo das Haus steht
= Gibt es eine Heizleistungsberechnung? Wurde ein "Aufheizfaktor" 
berücksichtigt?

Gruss

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Josch schrieb:

> Muss hinterher noch einmal entlüftet werden, bzw. irgendwie die
> einzelnen Heizkörper in bestimmter Reihenfolge, ...?

Ja, und zwar von oben nach unten. Anschliessend nochmal
Wasser bis zum Sollwert nachfüllen. Dann nochmal einige
Wochen später den Sollwert überprüfen. Wenn er merklich
abgesunken ist, liegt ein Fehler in der Anlage vor, der
von einem Monteur gesucht werden sollte.


> Gerade auch nochmal bezogen auf den Hinweis des ständigen Durchheizens:

Den Hinweis sehe ich als nicht sinnvoll an. Das mache ich in
meiner Mietwohnung auch nicht. Allerdings musste ich auch schon
mal, so wie oben beschrieben, den Stift unterm Thermostat wieder
gängig machen.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Josch schrieb:
> Die Therme hat einen Außensensor. Raumtemperaturfühler gibt es keine,
Ok

> Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass
> anstelle echter Raumtemperatur eine fiktive, feste(?) Temperatur
> eingespeichert wurde, an denen sich die Heizkennlinien (, ... -->
> Achtung, spätestens hier nur noch gefährliches Halbwissen) orientieren.
Ok

> Gerade auch nochmal bezogen auf den Hinweis des ständigen Durchheizens:
> Gerade in den Kinderzimmern war ja genau das zu vermeiden die Idee:
> Nachts kühl zum Schlafen, aber bedarfsweise schnell warm. Das kann ja
> auch in modernen Häusern kein unüblicher Anwendungsfall sein?

Gute Dämmung, wenig Heizwärmebedarf, kleine installierte Heizleistung, 
niedrige Vorlauftemperaturen. Da gibt’s kein „ich mach mal schnell warm“ 
mehr. Vor allem dann nicht, wenn da FBH und Heizkörper mit der gleichen 
Vorlauftemperatur laufen (weil Bauträger-Einfachst-Sparausführung).

Oliver

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Josch schrieb:
>> Geht das Heizkörperventil auf oder sitzt es fest?
>> Geht das Heizkörperventil auch zu 100% auf?
>
> Ja und ja --> hatte vor einigen Tagen den Thermostat auch schonmal
> abgebaut --> Ganz auf.

hatte kürzlich ein ähnliches Problem - zwei Heizkörper wurden nur 
"teilweie lauwarm" trotz Themostat komplett offen.
Am Ende lag's bei einem an einem "versteckten" weitgehend geschlossenen 
Absperrventil im Rücklauf (nur durch "Tasten" entedeckt), der andere HK 
hatte als einziger im Haus einen Ventileinsatz mit einer 
"Voreinstellmöglichkeit" für den hydraulischen Abgleich - war auch auf 
"fast zu"...

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Josch schrieb:
> Da habe ich doch tatsächlich naher der Therme eine "Automatische
> Nachfüllarmatur gefunden. Ein roter Plastikzeiger ist anscheinend auf 1
> bar Sollwert eingestellt, der Istwert lag hingegen bei etwa 0,6 bar. -->
> Ventil davor auf --> Sollwert = Istwert.

Ein automatisches Füllsystem verfügt auch immer über ein 
Leckage-Warnsystem.

Das ist zwingend erforderlich, sonst würde bei einem Leck das Füllsystem 
unendlich nachfüllen.

Wenn die Soll-Einstellung soweit abweicht von der Ist-situation, wie du 
schreibst, dann müsste die Warneinrichtung angeschlagen haben.


Josch schrieb:
> Was bedeutet das jetzt für mich? Therme steht im EG, besagte Armatur
> etwa in 1m Höhe, Oberkante der Heizkörper im 1. OG also in etwa 4m Höhe.
> Auf welchen Betriebsdruck muss ich also kommen?

Wenn du noch ein Obergeschoss hast, dann brauchst du einen Mindestdruck 
von 1 bar, besser sind 1,5 bar.

Stell deinen Systemdruck auf 1,5 bar.

Autor: Josch (Gast)
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Uff! Ich versuchs mal:

Erich schrieb:
> Dazu solltest du folgendes angeben:
> ----------------------------------
> = Art bzw. Isolierung der Aussenmauern und Fenster, hilfsweise BJ

Ist ein KfW70-Haus aus 2014, Einfamilienhaus freistehend, 160m²

> = Raumgröße

ca. 20m²

> = Auslegung der Heizung (max. Vorlauftemperatur für HK)

Was heißt Auslegung, also was begrenzt die maximale Temperatur? Die Art 
der Therme (Wolf CGB(-K)-20 ) oder eine ihrer Einstellungen?

> = Größe und Typ der HK (Heizkörper)
>   z.B. hat dieser "Typ 22" mit Maß 600x1200 mm bei Auslegung auf
> Systemtemperatur 70/55°C  (Vorlauf/Rücklauf) eine Leistung von ca. 1600
> Watt.
> ttps://www.heizungsdiscount24.de/heizkoerper/buderus-heizkoerper-flachhe
> izkoerper-kompakt-c-profil-typ-22-600x1200-mm-h-x-l.html

Ich denke, es sind diese Heizkörper: 
https://www.kermi.de/raumklima/produkte/heizkoerper/flachheizkoerper/therm-x2-plan/

Leider gibts da auf den ersten Blick nichts groß technisches, aber so 
wie sie beworben werden, sind die nicht das Problem ;) Haben jedenfalls 
100x50cm Fläche = 1/2 m²

> = Region wo das Haus steht

Niedersachsen, Flachland ;)

> = Gibt es eine Heizleistungsberechnung? Wurde ein "Aufheizfaktor"
> berücksichtigt?

Ich kenne sie jedenfalls nicht ;)

Oliver S. schrieb:
> Gute Dämmung, wenig Heizwärmebedarf, kleine installierte Heizleistung,
> niedrige Vorlauftemperaturen. Da gibt’s kein „ich mach mal schnell warm“
> mehr. Vor allem dann nicht, wenn da FBH und Heizkörper mit der gleichen
> Vorlauftemperatur laufen (weil Bauträger-Einfachst-Sparausführung).

Also zwei verschiedenen "Heizkreise" sind das meiner Meinung nach schon, 
siehe Fotos --> 1x Übersicht, 2x Nahaufnahme (das Modul mit der LED 
scheint FBH zu sein --> Rohre gehen in den Boden und dann vermutlich zum 
HKV, das andere Modul für Heizkörper im 1.OG --> Rohre gehen in die 
Zwischendecke)

Autor: Josch (Gast)
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noch die fehlenden zwei Bilder.

Autor: Josch (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Ein automatisches Füllsystem verfügt auch immer über ein
> Leckage-Warnsystem.

Also "Automatisch" steht zwar drauf, aber das Ventil muss ich schon 
manuell öffnen.... hmmm.... Ich versuche nochmal, ein Foto zu machen.

Autor: Arno (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> wieviel mehr als den Wasserdruck der Wassersäule braucht es eigentlich?
>> Also wenn ich weiss, dass der höchste Punkt in der gesamten Anlage
>> 6m über dem Manometer ist (nur um nen Wert zu nennen),
>> braucht man dann NOCH mehr (entspricht dann 0,6Bar)
>
> Ja, du brauchst deutlich mehr! Andernfalls würde am obersten Heizkörper
> ein negativer Druck entstehen, das darf nicht passieren.
>
> Ich rechne zu überwindende Höhe plus 1bar.

Bei welcher Temperatur?

Vor allem sollte man genug Druck im System haben, dass das 
Ausgleichsgefäß auch ausgleichen kann... hier (im MFH, EG+4 Stockwerke) 
ist das mit 1,5bar vorgespannt, d.h. bei einem Druck unter 1,5bar war 
das Gefäß komplett leer, dann ist quasi sofort irgendwo (im 
Dachgeschoss) ein Unterdruckventil aufgegangen und hat Luft in die 
Anlage gezogen.

Toll, wenn dann tagsüber durch Aufheizen der Druck im System steigt, die 
Bewohner (mich eingeschlossen) entlüften, und am nächsten Morgen ist 
wieder Luft im System. Und der Heizungsbaufachbetrieb sagt "das ist 
normal, bei einer neu befüllten Anlage dauert das schonmal ein Jahr, bis 
die ganze Luft raus ist".

MfG, Arno

Autor: hinz (Gast)
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Josch schrieb:
> noch die fehlenden zwei Bilder.

Und der Heizkörper, bzw dessen Anschluss?

Autor: Arno (Gast)
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Josch schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Ein automatisches Füllsystem verfügt auch immer über ein
>> Leckage-Warnsystem.
>
> Also "Automatisch" steht zwar drauf, aber das Ventil muss ich schon
> manuell öffnen.... hmmm.... Ich versuche nochmal, ein Foto zu machen.

Wie Lothar schon schrieb, ist das auch besser so. Zumal bei einem 
Wasserschaden niemand nach dem Heizungssystem schaut, das ist 
normalerweise ja eine begrenzte Wassermenge... wie ich aus Erfahrung bei 
meinem Arbeitgeber weiß, da lief mal ein Wochenende lang Wasser im 
obersten Stockwerk aus der Heizung aus. Automatisches Nachfüllsystem 
ohne Leckagewarnung.

MfG, Arno

Autor: Amateur (Gast)
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Hat außer mir niemand das Gefühl, dass hier der Service-Gedanke etwas zu 
weit getrieben wird.

Eine minimalsuche bei Google oder Bing, bzw. ein Blick in die Wikipedia 
sollten bei diesem Problem Hilfe bringen.

Die Frage in einem Elektronikforum stellen, wo es doch genügend fachlich 
nähere Foren gibt...

Oder liege ich total falsch und suchen ist völlig out, aber suchen 
lassen ist der große Bringer.
Also die Frage in irgendeinem Forum stellen - egal ob Katzenzüchter oder 
Gärtner - ist jetzt angesagt.

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Josch schrieb:
> Also zwei verschiedenen "Heizkreise" sind das meiner Meinung nach schon,
> siehe Fotos --> 1x Übersicht, 2x Nahaufnahme (das Modul mit der LED
> scheint FBH zu sein --> Rohre gehen in den Boden und dann vermutlich zum
> HKV, das andere Modul für Heizkörper im 1.OG --> Rohre gehen in die
> Zwischendecke)

Sieht tatsächlich so aus. Das ist dann ok so.

Der Heizkörperkreis links zeigt 50 Grad Vorlauf, und 30 Grad Rücklauf. 
Die Vorlauftemperatur mag ok sein, die Differenz ist allerdings groß. 
Das passt zu deinen nur oben warmen Heizkörpern.

Da solltest du doch nochmal an den Heizkörpern selber schauen, ob da 
nach abschrauben des Thermostatkopfes ein Einstellring mit Ziffern 1-7 
vorhanden ist. Wenn ja, Einstellung merken, und dann spaßeshalber mal 
drann drehen ;)

Arno schrieb:
> Vor allem sollte man genug Druck im System haben, dass das
> Ausgleichsgefäß auch ausgleichen kann...

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Der Vordruck im Ausgleichsgefäß gehört 
so eingestellt, daß bei dem nach der Anlagenhöhe sinnvoll gewählten 
Anlagendruck eine passende Wasservorlage im Gefäß ist.

Oliver

Autor: temp (Gast)
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Josch schrieb:
> Ist ein KfW70-Haus aus 2014, Einfamilienhaus freistehend, 160m²

Da wird also schon ein hydraulischer Abgleich gemacht worden sein. 
Manchmal steht der aber auch nur auf der Rechnung und die Heizungsbauer 
machen den "Abgleich" frei Schnauze und warten auf die Fehlermeldungen 
vom Kunden. Spätestens wenn alle Heizkörper irgendwie etwas warm werden 
ist der Auftrag abgearbeitet. Den Rest kann man dann beim Kunden reifen 
lassen. Bei geschickter Argumentation sogar gegen Geld.
Wenn es richtig gemacht wurde ist es für deinen Anwendungsfall aber auch 
schlecht, da dadurch ein schnelles Aufheizen verhindert wird. Such mal 
danach oder mach Bilder von den Armaturen rund um den Heizkörper bzw. 
dem Ventil. An irgendeiner Stelle wird wohl jemand nur noch ein 
stecknadelgroßes Loch für das Heizungswasser offen gelassen haben. Da 
kannst du dann an deinem Ventil drehen wie du willst, das wird nicht 
größer.

Autor: Bologna Consultant (Gast)
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Heizkörper entlüften kann auch schon gefährlich sein.

Ich hatte mal die Situation, dass ich einen Heizkörper entlüftet habe. 
Weil der mag bekanntlich keine Luft im System. Ich hab einen Becher 
drunter gehalten und das Entlüftungsventil mit dem Schlüssel geöffnet. 
Aber es zischte nur ein wenig. Also habe ich den 4-Kant weiter 
rausgedreht. Plötzlich  flog die 4-Kant Schraube raus und stürzte in 
einen Haufen mit Krims-Krams-Kuddelmuddel. Ein Wasserstrahl schoß 
hinterher. Ich hab natürlich sofort den Finger draufgedrückt, das 
Ergebnis war, dass nur noch 1/3 der Wassermenge an die Wand spritzte. 
Ich hatte die Wahl, entweder den Finger weiter draufdrücken und so die 
Menge an austretendem Wssser reduzieren oder die Schraube in dem 
Krims-Krams Haufen suchen während das Wasser volle pulle rausschiesst. 
Was hättet ihr an dieser Stelle gemacht?

Manchmal hilft ein Diplom nicht weiter.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Bologna Consultant schrieb:

> Manchmal hilft ein Diplom nicht weiter.

Ein Anti-Dummheits-Diplom hätte vielleicht geholfen. :-(

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Bologna Consultant schrieb:
> Was hättet ihr an dieser Stelle gemacht?

Geärgert

Oliver

Autor: Ich (Gast)
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Bologna Consultant schrieb:
> Manchmal hilft ein Diplom nicht weiter.

Dumme Menschen gibt es überall.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Josch schrieb:
> Sebastian L. schrieb:
>> Wieviel Pumpendruck ist auf der Anlage?
>> Wieviel Pumpendruck ist auf dem Heizkreis (hydraulischer Abgleich)?
>
> Wo lese ich diese beiden unterschiedlichen Drücke ab (s. auch meinen
> vorherigen Post, einen Druck habe ich nämlich gefunden ;))
Ein Manometer für den statischen Druck findet man immer.
Was die Pumpe leisten sollte kann man an der Pumpendruck ablesen, oder 
der Pumpenkennlinie entnehmen.
Messen ist bessr.

Differenzdruckmessgerät oder bessr ein Einregulierungsgerät wie TA 
Scope,

>> Geht das Heizkörperventil auf oder sitzt es fest?
>> Geht das Heizkörperventil auch zu 100% auf?
>
> Ja und ja --> hatte vor einigen Tagen den Thermostat auch schonmal
> abgebaut --> Ganz auf -
Woher weisst du das das Ventil ganz auf ist?
Hast du den Volumenstrom gemessen?
oder ist das Ventildoch nur so weit auf wie es der Spahn und Dreck, der 
hinter dem Ventilsitz liegt es zulässt?

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Bologna Consultant schrieb:
> Was hättet ihr an dieser Stelle gemacht?
Eckard in den Keller geschickt um nachzugucken ob die Russen schon da 
sind.

Autor: Warmy (Gast)
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Josch schrieb:
> noch die fehlenden zwei Bilder.

Bist du in der Lage den Wasserkreislauf in Analogie zu einem 
Stromkreislauf umzuzeichnen?

Wärmeerzeuger = Spannungsquelle
Heizkörper = Widerstand
.
.
.

Autor: Lothar M. (zwickel)
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Josch schrieb:
> Also "Automatisch" steht zwar drauf, aber das Ventil muss ich schon
> manuell öffnen.... hmmm.... Ich versuche nochmal, ein Foto zu machen.

Automatik bedeutet Automatik!

Kann sein, dass du da noch ein Ventil davor sitzen hast, aber die 
Automatik kann nur arbeiten, wenn das Ventil offen ist und auch bleibt.

Mein Rat: Lass einen Fachmann kommen und dir die Anlage genau erklären.

Hier im Forum wirst du mehr verwirrt, als dass du Erleuchtung erfährst.

Damit bin ich raus.

Autor: temp (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Mein Rat: Lass einen Fachmann kommen und dir die Anlage genau erklären.
> Hier im Forum wirst du mehr verwirrt, als dass du Erleuchtung erfährst.
> Damit bin ich raus.

Die 3 Fachleute die es in der Branche noch gibt kannst du aber entweder 
nicht bezahlen oder sie sind nicht verfügbar. Der Rest sabbelt das 
gleiche was du hier lesen kannst. Lass 3 kommen und du kannst dir aus 3 
unterschiedlichen Meinungen eine passende aussuchen.

Autor: Warmy (Gast)
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Temp\temp\tmp
 Bitte sehr.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Ich les jetzt nicht alles, das wichtigste wurde ja gesagt:
-Entlüften
-Wasser nachfüllen
-Anlagendruck prüfen
-Thermostat runter machen und schauen, ob der Stift im Ventil beweglich 
ist.

beim Ausdehnungsgefäß mal oben den "Deckel" abschrauben, da sollte ein 
Ventil wie beim Autoreifen sein. Dort mal mit dem Finger kurz drücken, 
da sollte nur Luft / Stickstoff kommen, kein Wasser, kommt Wasser, dann 
ist der Membran durch und Deine Heizung verliert bei jedem aufheizen 
Wasser über das Überdruckvential, da im Ausdehnungsgefäß nichts mehr ist 
, was zusammen gedrückt werden kann um dem Wasser Platz zu machen.

Autor: Joachim B. (jar)
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Sven L. schrieb:
> -Thermostat runter machen und schauen, ob der Stift im Ventil beweglich
> ist.

das war es übrigens beim Nachbarn, der klemmte innen fest!

deswegen ist

Josch schrieb:
> hatte vor einigen Tagen den Thermostat auch schonmal
> abgebaut --> Ganz auf.

kein Beleg wer nicht den Stift prüft

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Josch schrieb:

> Also "Automatisch" steht zwar drauf, aber das Ventil muss ich schon
> manuell öffnen.... hmmm.... Ich versuche nochmal, ein Foto zu machen.

Hallo Josch,
wenn du Deine Anlage aufgefüllt und entlüftet hast, warte doch
erst einmal ein paar Tage ab, ob Deine Heizung jetzt nach Deinen
Wünschen heizt. Wenn wirklich noch ein anderer Fehler, z.B. beim
automatischen Füllsystem, ist, kannst Du Dich darum kümmern, wenn
es etwas wärmer geworden ist.

Autor: Heididei (Gast)
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Ich würde hier nicht weiter herum experimentieren sondern meinen 
Kaminofen befüttern.

Autor: Joachim B. (jar)
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Heididei schrieb:
> Ich würde hier nicht weiter herum experimentieren sondern meinen
> Kaminofen befüttern.

ihhh Feinstaubproduzent

Autor: temp (Gast)
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Warmy schrieb:
> Temp\temp\tmp
>  Bitte sehr.

leider nicht verfügbar

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Wenn er hören kann(!) daß der Thermostat viel zu früh schon komplett zu 
macht ist es vielleicht der Thermostat? Ich würde den mal zum Spaß mit 
dem aus dem Wohnzimmer tauschen, wenn das Problem dann die Räume 
wechselt ist die Ursache gefunden.

Autor: Joachim B. (jar)
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Bernd K. schrieb:
> Wenn er hören kann(!) daß der Thermostat viel zu früh schon komplett zu
> macht ist es vielleicht der Thermostat?

???
Beitrag "Re: Heizkörper werden nicht warm genug --> Ursachen?"

wenn er den Thermostatkopf schon runter hatte und es nicht wärmer wurde, 
wie soll das am Thermostat liegen?

Autor: Erich (Gast)
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Zur allgemeinen Problematik wurden jetzt schon ausreichend Hinweise 
gegeben, z.B.
Beitrag "Re: Heizkörper werden nicht warm genug --> Ursachen?"

Falls der Fragesteller damit nicht zurechtkommt, sollte er einen 
Fachmann befragen und die Sache zeigen (das kann auch ein Heizungsbauer 
sein, wobei es da tatsächlich -erlebt- erhebebliche Qualitätunterschiede 
gibt).

Zur allgemeinen Frage nach dem Heizbedarf der Kinderzimmer, den 
Antworten von gestern hier 
Beitrag "Re: Heizkörper werden nicht warm genug --> Ursachen?"
meine ich folgendes:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heizk%C3%B6rper#Ermittlung_der_Heizk%C3%B6rpergr%C3%B6%C3%9Fe
https://www.kesselheld.de/heizleistung-berechnen/
http://www.haustechnik-vertrieb24.de/info/kompaktheizkoerper-waermeleistung.html#b600h

Nehmen wir an, die HK (Heizkörper) sind von gängigen Typ 22 (zwei 
Platten, ca. Bautiefe 102 mm) und haben die Größe von 1000 mm x 600 mm 
(der Fragesteller sollte nochmals genau nachmessen, aber 600 mm ist 
gängige Höhe) so ergibt sich lt. obiger Tabelle eine Heizleistung von 
1362 Watt bei Vorlauf/Rücklauf/Raumtemperatur von 70/55/20°C. Hierbei 
ist 70°C die maximale Vorlauftemperatur, die sich ggf. erst bei -10° 
Ausstemtemperatur zeigt (abhängig von Heizkurveneinstellung).
Bei 20 qm Raumgrösse sind das weniger als 70 Watt pro qm.
Meiner Meinung nach ist das zu wenig, um die Möglichkeit „ich mach mal 
schnell warm“ zu haben. Nicht geeignet für tags an, nachts abschalter 
(mit elektronischem Ventilkopf wie Rondostat HR20).
Da wären mind. 100 Watt/qm erforderlich. In meinem Arbeitszimmer habe 
ich 150 Watt/qm und da funktioniert das, Umschaltung von 18° auf 21°.
Als Lösung dazu bliebe nur die Vergrösserung der HK. Endweder längere so 
baulich möglich oder Typ 33, die dickeren mit 3 Platten.
Der Typ33 mit 1200mm x 600mm hätte 2330 Watt, da ginge was.
Leistung und Druckverhältnisse von der Pumpe her muss aber auch passen.
Gruss

Autor: hinz (Gast)
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Erich schrieb:
> 1362 Watt

Die hat er ja nicht, sein HK wird doch gar nicht richtig warm, wohl 
wegen zu wenig Durchfluss. Deshalb Ventilvoreinstellung kontrollieren, 
Anschlussverschraubung kontrollieren, und ggf die Förderhöhe der Pumpe 
höher einstellen.

Autor: Erich (Gast)
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hinz schrieb:
> Autor:
>
>         hinz (Gast)

JA, Herr Spezialist hinz, das ist alles schon bekannt und diskutiert und 
hin und her geschrieben. Was ich einleitend zur Antwort vermerkte.

MEIN heutiger Beitrag geht etwas weiter: Selbst wenn diese Leistung zur 
Verfügung stünde, reicht sie nicht um den 20qm Raum so zu beheizen wie 
es dem TE vorschwebt.

Josch schrieb:
> aber bedarfsweise schnell warm.

Gruss

Autor: hinz (Gast)
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Erich schrieb:
> MEIN heutiger Beitrag geht etwas weiter:

Hellsehen?

Autor: Erich (Gast)
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hinz schrieb:
> Hellsehen?

Nein, berechnen bzw. abschätzen nach dem bisher bekannten Angaben des 
Hauses.
Siehe Beitrag "Re: Heizkörper werden nicht warm genug --> Ursachen?"

Autor: ... (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Kann sein, dass du da noch ein Ventil davor sitzen hast, aber die
> Automatik kann nur arbeiten, wenn das Ventil offen ist und auch bleibt.

Die Automatik arbeitet so lange, wie das Ventil offen ist; Stimmt.
Ich brauche die Automatik aber nicht immer, sondern nur während des 
Auffüllvorgangs. Das Füllventil schließt selbstständig, wenn der 
gewünschte Druck erreicht ist. Danach schließe ich das vorgelagerte 
Ventil wieder manuell.

Alternativ könnte ich auch auf das Manometer achten und die Wasserzufuhr 
stoppen, sobald der gewünschte Druck erreicht ist.

Autor: hinz (Gast)
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Erich schrieb:
> hinz schrieb:
>> Hellsehen?
>
> Nein, berechnen bzw. abschätzen nach dem bisher bekannten Angaben des
> Hauses.
> Siehe Beitrag "Re: Heizkörper werden nicht warm genug --> Ursachen?"

Daraus lässt sich nichts sinnvolles abschätzen.

Autor: wolle g. (wolleg)
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Amateur schrieb:
> Die Frage in einem Elektronikforum stellen, wo es doch genügend fachlich
> nähere Foren gibt...

An welches Forum hast Du dabei gedacht?

Autor: Lothar M. (zwickel)
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... schrieb:
> Die Automatik arbeitet so lange, wie das Ventil offen ist; Stimmt.
> Ich brauche die Automatik aber nicht immer, sondern nur während des
> Auffüllvorgangs.

Dann brauchst du keine Automatik, rausgeschmissenes Geld für dich. Du 
füllst manuell.
Du hast die Automatik nicht verstanden.

Kaufst dir auch ein Auto mit Automatikgetriebe, möchtest aber die Gänge 
selbst einlegen.

tssss....Leute gibt es.....

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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wolle g. schrieb:
> Amateur schrieb:
>> Die Frage in einem Elektronikforum stellen, wo es doch genügend fachlich
>> nähere Foren gibt...
>
> An welches Forum hast Du dabei gedacht?
z.B.
Haustechnikdialog

Autor: Georg A. (georga)
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Lothar M. schrieb:
> Dann brauchst du keine Automatik, rausgeschmissenes Geld für dich. Du
> füllst manuell.

Den Automatikkram gibts meistens im Bundle mit der eigentlich nach 
EN1717 vorgeschriebenen Trennung der Wasserkreisläufe. Die gute alte 
Schlauchmethode ist AFAIR tabu. D.h. wenn man sich nicht der 
potentiellen Brunnenvergiftung schuldig machen will, nimmt man so ein 
Gadget mit integriertem Druckminderer (SYR Füllkombi etc).

Autor: 2. Pumpe (Gast)
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Josch schrieb:
> noch die fehlenden zwei Bilder.

Die Heizung hat zwei getrennte Heizkreisläufe: Fußbodenheizung im EG und 
Heizkörper im OG. Auf den Bildern ist nur die Umwälzpumpe für die FBH zu 
sehen. Bräuchte die Anlage nicht auch eine 2.Pumpe für die Kinderzimmer?

Autor: Oliver S. (oliverso)
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Die sitzt in der Therme.

Oliver

Autor: wolle g. (wolleg)
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Sebastian L. schrieb:
> wolle g. schrieb:
>> Amateur schrieb:
>>> Die Frage in einem Elektronikforum stellen, wo es doch genügend fachlich
>>> nähere Foren gibt...
>>
>> An welches Forum hast Du dabei gedacht?
> z.B.
> Haustechnikdialog
Na ja.
Das wird dort immer schlimmer. Man könnte annehmen, die Leute arbeiten 
nur mit einem Holzhammer. Kleine Rechenbeispiele oder Regelungstechnik 
Fehlanzeige.
Vor Jahren gab es dort noch 2 bis 3 Leute, mit denen man diskutieren 
konnte.
Hier im Mikrocontrollerforum  werden oftmals auch "fremde" Themen 
niveauvoller behandelt, als im Haustechnikdialog

Autor: глупний форентроль (Gast)
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Heizen Alle Heizkoerper nur auf der einen Seite waehrend die andere 
Seite kalt ist ? Dann wurde der Heizkreislauf falsch angeschlossen. Das 
gibts hin und wieder beim Ersatz einer Heizung.

Autor: Joachim B. (jar)
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ich habe immer noch große Probleme die Worte vom TO zu verstehen!

Titel: Heizkörper werden nicht warm genug
Bei Durchfluß vermindert kann das sein ABER dann wäre der oben wie unten 
gleichmäßig nicht warm genug, demgegenüber steht:

Josch schrieb:
> - Der Heizkörper wird eigentlich nie vollflächig warm, sondern von
> seiner "Einspeisung" her nur bis etwa zur Hälfte

das deutet eher auf weniger Wasserstand hin also Luft im Heizkörper.

Bei uns kommt warm von oben und der TO schreibt:

Josch schrieb:
> sondern von
> seiner "Einspeisung" her nur bis etwa zur Hälfte

das liest sich so wie von unten?

Also der Text ist mir zu unverständlich.....

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