Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik NE555 Einschaltverzögerung


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von holladiewaldfee (Gast)


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Hallo
mich würde einmal interessieren, ob diese Schaltung so funktioniert.

Ich möchte eine Einschaltverzögerung bauen, die mit FETs schaltet, nicht 
mit Relais.

Meine Spannungsquelle mit 25V geht beim Einschalten in die Knie, da ich 
große Kondensatoren lade. Deswegen möchte ich gerne eine 
Einschaltverzögerung - ohne Relais - bauen, daher die FETs

Was habe ich mir gedacht:
der 12V Regler (Simpler China-Stepdown) muss den NE555 befeuern, weil 
die 25V ihn brutzeln würden. die 12V habe ich eh.
Wenn ich richtig gerechnet habe, müsste ich mit 15K Ohm und 100µF 
Kondensator etwa 1,5sekunden Verzögerung bekommen.
in dieser Zeit laden sich die Kontensatoren über den 100 Ohm Widerstand. 
Reicht dort ein 5W Typ? Sind 100 Ohm angemessen?

Danach soll der NE die FETs durchschalten. Die 0,1 Ohm 2W habe ich 
gedacht zur Strom-Angleich der FETs.

Den BUZ11.... öhm ich habe bisher kaum etwas mit FETs gemacht, und von 
diesem habe ich schon mal gehört (und auch n paar rumliegen).

Als Last sehe ich bis zu 400W (also mit Sicherheit) sagen wir 20A


Ich habe schon länger nichts mehr selbst gebastelt. daher ist das mein 
erstes Projekt, was ich jetzt mal angehen möchte und schauen, ob den 
mein altes Wissen noch irgendwie taugt  =)

Danke Euch
(Sorry, es hängt 2 mal das gleiche Bild dran)

von Dieter (Gast)


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So oszilliert dieser. Pin 7 Disch weglassen. Das Ausgangssignal ist so 
genau invertiert, zu dem was Du haben wolltest.

von MaWin (Gast)


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holladiewaldfee schrieb:
> Was habe ich mir gedacht

Nix, offenbar.

Wenn du 50000uF über 100 Ohm auflädst, HAST du doch schon eine 
Zeitverzögerung von ca. 30 Sekunden, was willst du da noch mit einem 
NE555 um die Zeit vorzugeben, die der Elko selbst besser weiß ?
Du willst und musst nur die 100 Ohm ( eigentlich 7W aber 5W Keramik wird 
auch wärmeträge genug sein) überbrücken wenn der Elko weit genug 
aufgeladen ist so dass seine Spannung nahe genug an 25V liegt, sagen wir 
bei 24.3V.

Dann reicht ein ORDENTLICHER MOSFET (also nicht der 40 Jahre alte BUZ11 
sondern mal was aus diesem Jahrhundert, z.B. IRF3205) und ein 
Transistor.
1
+25V--+-------------+
2
      |             |
3
     10k            |
4
      |          50000uF
5
      +---+         |
6
      |   |         |
7
BC547 >|--(-10k-+---+
8
     E|   |     |   |
9
      |   +----|I   |
10
      |   |     |S 100R
11
      |  10k    |   |
12
      |   |     |   |
13
GND---+---+-----+---+

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