Gast
#5725165
Hallo zusammen! Vorweg, dies soll mehr eine theoretische Betrachtung sein, um rein Interesse halber meine Gedankengänge zu bestätigen oder korrigieren: Wenn ich einen Abwärtswandler auslege, wird der ripple Strom durch die Induktivität umso kleiner, je größer die Induktivität wird. Der Rest des durch die Induktivität fließenden Stromes ist Gleichstrom. Mutmaßung: Je größer die Induktivität und somit je geringer der ripple Strom, desto unwichtiger wird die Güte des Kernmaterials. Auf die Spitze getrieben würde bei einem vernachlässigbaren ripple Strom selbst ein Kern aus massivem Weicheisen nur noch vernachlässigbare Verluste machen. Ebenso wären Verluste durch den Skin-Effekt im Wicklungsdraht vernachlässigbar klein. Kann man das so ausdrücken, oder endet mein Horizont da zu früh? Mir ist natürlich klar, dass in der Praxis dann andere Probleme auftauchen, wie zB erstmal die riesige Induktivität und die damit einhergehende ewig lange Regelzeit bei einer Laständerung. Die Seite von Heinz Schmidt Walter ist mir bekannt und geschätzt.