Hallo, so eine Idee. Meine Frau und Tochter tragen immer Zeitungen aus und müssen dabei den schweren Zeitungswagen hinterher ziehen und immer wieder abstellen. Ich dachte mir, ich baue ein kleines Fahrzeug das Ihnen folgt und die Zeitungen trägt. Problem ist nur, wie bekommt das Fahrzeug mit wo man ist :GPS Vergleich mit dem mitgetragenen Handy wäre möglich, ist aber zu ungenau. Gibt es hierzu Ideen? Möglich wäre ein PI oder Arduino am Gefährt. Gruß Dirk
Vielleicht besser in zwei Schritten bauen. Erst mal so etwas ähnliches wie ein selbstfahrender Hubwagen. Am Hebel ziehen und der Motor arbeitet mit. Erst im 2. Schritt eine Steuerung entwickeln. Bis so eine Steuerung wirklich rund ist, braucht man Jahre. Sollen die armen Frauen noch jahrelang den schweren Wagen ohne Motorunterstützung ziehen?
Dirk schrieb: > Ich dachte mir, ich baue ein kleines Fahrzeug das Ihnen folgt und die > Zeitungen trägt. Problem ist nur, wie bekommt das Fahrzeug mit wo man > ist Tja GENAU das ist das Problem bei diesem Projekt. Da musst du dir schon selbst Gedanken machen. Alles andere ist ja nur noch doing. Das ganze gibts allerdings schon als Koffer der einem hinterher fährt. Vielleicht kannst du darüber irgendwas rausfinden? > :GPS Vergleich mit dem mitgetragenen Handy wäre möglich, ist aber zu > ungenau. Gibt es hierzu Ideen? Möglich wäre ein PI oder Arduino am > Gefährt. Im Prinzip funktioniert das nur mit einer Kombination gut. Das Tracking selbst wird nur mit einer Kamera gehen. Dazu noch ne handvoll Abstandssensore zur Kollisions- und Abgrunderkennung. Eine grobe Richtungspeilung zum Ziel reicht bei weitem nicht. So was wäre soch irgendwie mit einem Sender an eine Person machbar. Aber dann kann der Wagen nur strumzdumm hinterher taumeln. Gerne auch mal 10m Abweichung vom Weg. Sprich: So ein Projekt wird nicht einfach. Das ist ne Klopperaufgabe wenn das WIRKLICH draußen zuverlässig funktionieren soll.
Welche Versicherung zahlt, wenn das Ding am Kantstein abrutscht und vor ein Auto fällt?
Fabian schrieb: > Welche Versicherung zahlt, wenn das Ding am Kantstein abrutscht und vor > ein Auto fällt? Man kann auch mal bei der Technik bleiben ohne solchen Einwürfe. Wie wär das denn mal? Die rechtlichen Dinge kannst du gerne in einem Juristenforum besprechen.
Die Post hat ihren Versuch mit Begleitroboter wegen zu hohen Kosten diese Tage eingestellt. Vielleicht haben die ihren jetzt übrig. Ist der Verdienst bei Zeitungen höher als bei Briefen?
Dirk schrieb: > Hallo, so eine Idee. Wie lange müssen Frau und Tochter Zeitung austragen bis Material und Entwicklungszeit wieder drin sind? Verdammt, wie hab ich das damals nur mit Bollerwagen hinbekommen, ohne Akku, Motor, GPS, elektrische Lenkung, Steuerung ...
> Wie lange müssen Frau und Tochter Zeitung austragen bis Material und > Entwicklungszeit wieder drin sind? Wo liegt das Problem? Ja länger die austragen müssen, desto mehr Zeit haben wir für unsere Experimente. Kannst du programmieren, wenn Frau und Tochter im Haus sind?
Cyblord -. schrieb: > Man kann auch mal bei der Technik bleiben ohne solchen Einwürfe. Wie wär > das denn mal? > Die rechtlichen Dinge kannst du gerne in einem Juristenforum besprechen. Es ging mir nur indirekt um den restlichen Aspekt. Eher wollte ich darauf aufmerksam machen, dass ein einfaches hinterherfahren nicht funktioniert. Man muss die "Hinterherfahrfunktion" ständig ein und ausschalten und aufpassen, dass der direkte Weg frei ist etc. Meiner Meinung nach ist das "elektrische Hubwagen" Prinzip schon ein guter Mittelweg. Eine andere Idee: Man könnte sich an den Gürtel zwei IR Dioden befestigen. Der Roboter wird dann mit dem Sensor, der auch in der Wii steckt ausgestattet. Damit kann er dann relativ einfach hinterher fahren.
Fabian schrieb: > Man könnte sich an den Gürtel zwei IR Dioden befestigen. Der Roboter > wird dann mit dem Sensor, der auch in der Wii steckt ausgestattet. Damit > kann er dann relativ einfach hinterher fahren. Klappt natürlich nicht. Schon eine zügig gelaufene Kurve und das wars. Umdrehen geht auch nicht. Schon 90 grad sind problematisch. Der Wagen muss in gewissem Maße über eine Wegfindung verfügen. Sonst kann er nicht in Kurven folgen und keine Hindernisse umfahren. Einfach nur tumb in Richtung Ziel fahren bringt einen nicht weiter. Selbst wenn er GENAU wüsste in welcher Richtung das Ziel (Person) liegt.
Besser in 2 Schritten? schrieb: > Kannst du programmieren, wenn Frau und > Tochter im Haus sind? Eben deshalb ist das ganze Projekt contraproduktiv. Sollen die doch schön ausgepowert von Ihrer Runde kommen. Dann sitzen die friedlich chipsfressend vor GZSZ und nerven nicht mehr rum. Wenn denen das Fliewatüüt in die Hacken fährt ist doch Nacht der langen Messer. Zwei wütende Furien die unseren 'edlen Retter voller guter Absichten' filettieren. Aber bitteschön. Steige hinab in die Schlangengrube und finde dein Schicksal...
Warum denn immer alles drahtlos? Nimm so ein Jojo-artiges Ausziehdings für Skikarten und befestige es an einem Joystick (== 2 Potentiometer) https://www.ebay.de/itm/2er-ID-Skipasshalter-Ausweishalter-Ausweisjojo-Skipassjojo-mit-Karabiner-Neu/382743391982?hash=item591d48aeee:m:m4zCARUn_CNhCXFViuFi1uA:rk:1:pf:0 https://www.ebay.de/itm/JoyStick-Breakout-Modul-PS2-Spielsteuerung-Game-Controller-fur-Arduino-CP05001/281353509711?hash=item4181f9db4f:g:3voAAOSwFFVcSuC0:rk:1:pf:0 Das eine Poti erkennt das Anheben (-> Fahren oder nicht), das andere die Richtung. Ersteres könnte man auch durch einen DMS ersetzen, dann könnte man sogar einstellen, wie schnell das Ding fährt abhängig davon wie weit man die Schnur auszieht.
Wenn das Fahrzeug niedrig gebaut ist, könnte man oben in der Mitte so eine Art Joystick anbringen, den der Benutzer durch eine Schnur zu sich hin zieht. So spürt er auch immer gleich, ob das Ding ihm folgt oder irgendwo hängenbleibt (wie bei einem Hund).
https://www.youtube.com/watch?v=vGDMpLMkWFg Eine "follow me" Plattform. Kannst du über Bluetooth ansteuern. Wäre mir zu aufwendig immer das Handy zum steuern benutzen stimme den Vorrednern zu.
Stefanus F. schrieb: > Wenn das Fahrzeug niedrig gebaut ist, könnte man oben in der Mitte so > eine Art Joystick anbringen, den der Benutzer durch eine Schnur zu sich > hin zieht. > > So spürt er auch immer gleich, ob das Ding ihm folgt oder irgendwo > hängenbleibt (wie bei einem Hund). Nimm doch gleich einen Hund zum Ziehen. Der ist in der Regel auch haftpflichversichert. Muss aber bisschen erzogen werden - nicht jeder Katze hinterherjagen und so.
Vielleicht geht es doch mit GPS, die Mehrwegeffekte, die es ungenau machen, können bei nah beieinander liegenden Punkten relativ zueinander sein. So könnte es den Weg finden.
Im Augenblick siehst du nur dieses eine Problem. Du wirst aber noch auf 10000 weitere Probleme stossen. Da haben sich schon manche professionelle Teams die Zähne dran aus gebissen. Andere Leute haben genial einfache Lösungen gefunden. https://www.robotshop.com/community/robots/show/spurtbot-light-follower Selbst erfinden? Wahrscheinlich wirst du dich auch in eine Sackgasse verrennen. Erst mal einen Überblick verschaffen, was andere schon alles ausprobiert haben.
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