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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Will wieder auf die Uni - keine Lust auf Arbeit


Autor: dominik85 (Gast)
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Hi Leute

Weiss es ist Freitag aber trotzdem: mich nervt es so in der Arbeit.. 
kann mich nicht identifizieren und niemals vorstellen, dass ich das mein 
Leben lang machen will.. was soll ich tun?

Gerne wieder in die Forschung.. 10x lieber als so einen bullshit job.. 
da verdien ich auch gerne weniger..!

Alles immer nur auf Druck ausgelegt und extremen Kommerz. Klar, dass 
kein Mitarbeiter motiviert ist. Wie auch?

Das Leben auf der Uni war auch nicht immer einfach, aber man hatte 
akademische Freiheiten.. ich war motiviert.
Erkenne mich heute in einem job gar nicht mehr wieder...

Ist euch auch mal so ergangen?

Autor: Georg S. Ohm (Gast)
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Und was hält dich jetzt davon ab?

Autor: Idealtyp (Gast)
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dominik85 schrieb:
> Ist euch auch mal so ergangen?

Vermutlich der gesamten Gesellschaft:

https://de.wikipedia.org/wiki/Entfremdete_Arbeit

Zwinkersmiley.

Darum: Die Chancen durch Digitalisierung und Automatisierung nutzen und 
den Menschen mehr Freiraum für Ehrenamt und persönliche Entfaltung 
geben.

Beitrag #5728945 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5729013 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: G. L. (glt)
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dominik85 schrieb:
> Ist euch auch mal so ergangen?

Nö - aber vlt. solltest Du einfach nur Erwachsen werden?

Beitrag #5729021 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Georg S. Ohm (Gast)
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Wenn du weißt, was du willst, hast du doch eh den meisten was vorraus.
Also mach.

Beitrag #5729025 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5729027 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Pastewka Bastian (Gast)
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dominik85 schrieb:
> Alles immer nur auf Druck ausgelegt und extremen Kommerz. Klar, dass
> kein Mitarbeiter motiviert ist. Wie auch?

Ich kann dich gut verstehen. Wenn mir eine Fee drei Wünsche erfüllen 
könnte, würde ich mir auch wünschen wieder auf die Uni zurückzugehen und 
zwar für den Rest des Lebens. Und wenn ich nur als Zivilarbeiter in der 
Werkzeugausgabe für die Studenten das Werkzeug ausgeben müsste.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Pastewka Bastian schrieb:
> dominik85 schrieb:
>> Alles immer nur auf Druck ausgelegt und extremen Kommerz. Klar, dass
>> kein Mitarbeiter motiviert ist. Wie auch?
>
> Ich kann dich gut verstehen.

Ich überhaupt nicht. Das Studium war zwar insgesamt eine gute Zeit, aber 
zurück an die Hochschule würde ich auf keinen Fall mehr wollen. Im 
Vergleich dazu empfinde ich meinen Beruf heutzutage als weniger 
stressig, befriedigender, und ordentlich Geld bekommt man auch noch 
dafür. An Motivation im Job mangelt es mir nicht.

Nicht vergessen, im Rückblick verklärt der Mensch Dinge häufig, das 
Negative wird eher verdrängt. Außerdem war man im Studium jünger, 
teilweise noch nicht einmal ganz erwachsen; allein dadurch schon eine 
spannende Zeit, was aber mit dem Studium wenig zu tun hat.

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Ingenieur schrieb:
> Im Vergleich dazu empfinde ich meinen Beruf heutzutage als weniger
> stressig, befriedigender, und ordentlich Geld bekommt man auch noch
> dafür. An Motivation im Job mangelt es mir nicht.

Ich lese den Text des TE so, dass er an der Hochschule gearbeitet hat. 
Wissenschaftlicher Angestellter oder Doktorand.

Mit diesem Hintergrund kann ich den TE recht gut verstehen und teile 
seine Meinung. Es kommt aber auch sehr stark auf die Stelle in der 
Industrie an.

Die Vorentwicklung/Vorausentwicklung im Tech-Unternehmen hat noch einen 
relativ hohen Anteil von F in F&E oder eine Firma, in der wirklich noch 
know-how gebraucht wird. Dann ist die Arbeit spannend und bietet viel 
Entwicklungspotential.

Gruß,

Autor: T. K. (ttk)
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@ TO

Gib es doch zu. Du packst höchstwahrscheinlich die Probezeit nicht. 
Keine sorge, das packen irgendwie viele nicht. Ich kann mich noch an 
meine Studienzeit erinnern. Manche waren vor mir fertig. Da fingen 2 an 
zu arbeiten(waren 2 Leute, die ich kannte). Als ich fertig wurde und 
meinen Job fand, sah ich, dass die beiden plötzlich als 
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an unserer FH anfingen. Komischerweise 
war das etwa nach 6 Monaten. Solange dauert komischerweise auch die 
Probezeit in Unternehmen. Als ich die gefragt hatte, was passiert wäre, 
gaben die so ein Müll ab, wie du es oben geschrieben hast. Natürlich 
habe ich denen alles geglaubt :) Deswegen hat deine Geschichte für mich 
einen kleinen Beigeschmack.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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dominik85 schrieb:
> Gerne wieder in die Forschung.. 10x lieber als so einen bullshit job..
> da verdien ich auch gerne weniger..!
>
> Alles immer nur auf Druck ausgelegt und extremen Kommerz. Klar, dass
> kein Mitarbeiter motiviert ist. Wie auch?

Was willst Du forschen, wer soll deine Forschung bezahlen?
- Kommt die Kohle vom Land
- Unternehmen unterstützen das?
- ...

Alles ohne Druck oder Nutzbarkeit?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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dominik85 schrieb:
> Gerne wieder in die Forschung.. 10x lieber als so einen bullshit job..
> da verdien ich auch gerne weniger..!

Auch Forschung Macht Bullshit:
https://www.br.de/themen/wissen/nobelpreis-ig-nobel-2018-ignobelpreis-100.html

Wahrscheinlich willst nur zurück zu dem Myth-Busters und der Rest 
deutschlands darf den Unterhalt fürs Akademische Lotterleben zahlen:
Youtube-Video "The Untold Truth Of Jamie Hyneman From Mythbusters"

Oder Studieren in Schmalkalden:
Youtube-Video "Studieren in Schmalkalden"

Fazit:
Ob Forschung oder Ingenieurskarriere, bullshit ist was Du draus machst.


PS:
Filmausschnitt "Margin Call":
Youtube-Video "Margin Call (2011) - Stanley Tucci - Paul Bettany"

Hier erklärt der ehemalige Civil Engineer, warum sein jetziger Bank-Job 
Bullshit ist...

Autor: Klaus K. (Gast)
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An der Uni rumgammeln machen doch nur nichtskönner und 
Promotionsstudenten. Die sind nach ihrer Promotion aber auch oft 
nichtskönner nur eben ziemlich arrogante. Da kommen dann so Sprüche bei 
der Gehaltsvorstellung wie "Dafür hab ich nicht promoviert".

Autor: Raph (Gast)
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dominik85 schrieb:
> Gerne wieder in die Forschung.. 10x lieber als so einen bullshit job..
> da verdien ich auch gerne weniger..!

Geh doch lieber auf die FH! Ist viel besser als die Uni...

Autor: Franko S. (frank_s866)
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dominik85 schrieb:
> Ist euch auch mal so ergangen?
Nein.

Beitrag #5729266 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5729268 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5729334 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5729552 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Andreas (Gast)
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Also ich arbeite seit 3 Jahren in der Industrie (F&E, Informatik) und 
koennte nicht behaupten meine Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an 
der Uni zu vermissen. Quasi-feudales System, Professoren mit Null 
Kompetenz in Management oder Personalführung, Nerviges Korrigieren von 
Masterarbeiten, Schreiben von moeglichst vielen sinnlosen Papers...

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Al3ko -. schrieb:
> Ich lese den Text des TE so, dass er an der Hochschule gearbeitet hat.
> Wissenschaftlicher Angestellter oder Doktorand.

Ich lese den Text so, dass Matthis B. wieder ein Problem mit seiner 
Medikamentendosierung hat.

Autor: erst lesen, dann posten (Gast)
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Andreas schrieb:
> Also ich arbeite seit 3 Jahren in der Industrie (F&E, Informatik)
> und koennte nicht behaupten meine Zeit als wissenschaftlicher
> Mitarbeiter an der Uni zu vermissen. Quasi-feudales System, Professoren
> mit Null Kompetenz in Management oder Personalführung, Nerviges
> Korrigieren von Masterarbeiten, Schreiben von moeglichst vielen
> sinnlosen Papers...

Gut auf den Punkt gebracht. Hast du deine Promotion abschließen können?

Autor: Klaus K. (Gast)
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Professoren sind in der Regel gescheiterte Existenzen.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Klaus K. schrieb:
> Professoren sind in der Regel gescheiterte Existenzen.

Woher weißt du so sicher, daß das für dich nicht zutrifft? Weil es bei 
dir vermutlich nicht einmal für einen Prof reichen würde?

Beitrag #5729724 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Frank B. (misophonie)
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Klaus K. schrieb:
> Professoren sind in der Regel gescheiterte Existenzen.

Eigentlich nicht. Professor wird man in Deutschland nicht einfach so. Da 
muss jemand schon sehr gut im Studium gewesen sein und auch gute 
Leistungen in der Wissenschaft (Papers, Vorträge, Dissertation, 
Habilitation) gezeigt haben.

So mal eben Professor werden, ist wohl ziemlich schwer. Dafür muss man 
schon für sein Fachgebiet brennen...

Autor: Klaus K. (Gast)
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Frank B. schrieb:
> Klaus K. schrieb:
> Professoren sind in der Regel gescheiterte Existenzen.
>
> Eigentlich nicht. Professor wird man in Deutschland nicht einfach so. Da
> muss jemand schon sehr gut im Studium gewesen sein und auch gute
> Leistungen in der Wissenschaft (Papers, Vorträge, Dissertation,
> Habilitation) gezeigt haben.
> So mal eben Professor werden, ist wohl ziemlich schwer. Dafür muss man
> schon für sein Fachgebiet brennen...

Wenn man sich manche gestalten von Professoren so ansieht ist das eine 
lüge. Die haben viele bullshit paper veröffentlicht und werden auf jedem 
paper als Autor genannt ausgefällugkeit. Die sind teilweise in ihrem job 
versackt und warten auf die Pension.

Autor: Kastanie (Gast)
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Klaus K. schrieb:
> Wenn man sich manche gestalten von Professoren so ansieht ist das eine
> lüge. Die haben viele bullshit paper veröffentlicht und werden auf jedem
> paper als Autor genannt ausgefällugkeit. Die sind teilweise in ihrem job
> versackt und warten auf die Pension.

Und wenn man dein Geschreibe so liest, bekommt man den Eindruck, dass du 
nie studiert hast und dementsprechend auch keine echte Erfahrung mit 
Professoren gemacht hast.

Autor: Frank B. (misophonie)
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Klaus K. schrieb:
> Frank B. schrieb:
>> Klaus K. schrieb:
>> Professoren sind in der Regel gescheiterte Existenzen.
>>
>> Eigentlich nicht. Professor wird man in Deutschland nicht einfach so. Da
>> muss jemand schon sehr gut im Studium gewesen sein und auch gute
>> Leistungen in der Wissenschaft (Papers, Vorträge, Dissertation,
>> Habilitation) gezeigt haben.
>> So mal eben Professor werden, ist wohl ziemlich schwer. Dafür muss man
>> schon für sein Fachgebiet brennen...
>
> Wenn man sich manche gestalten von Professoren so ansieht ist das eine
> lüge. Die haben viele bullshit paper veröffentlicht und werden auf jedem
> paper als Autor genannt ausgefällugkeit. Die sind teilweise in ihrem job
> versackt und warten auf die Pension.

In den Punkt mit den Papers gebe ich dir recht...es wird teilweise an 
den Unis/Hochschulen eine Menge Bullshit publiziert...

Das ist wirklich Geldverschwendung.....und hilft eigentlich keinem in 
der Gesellschaft weiter...

Autor: глупний форентроль (Gast)
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Aha. Kein Bock auf fast nichts. Das war in den 80ern. Punk.

Bring was Neues.

Beitrag #5729751 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Timo Z. (Gast)
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Kastanie schrieb:
> Klaus K. schrieb:
>> Wenn man sich manche gestalten von Professoren so ansieht ist das eine
>> lüge. Die haben viele bullshit paper veröffentlicht und werden auf jedem
>> paper als Autor genannt ausgefällugkeit. Die sind teilweise in ihrem job
>> versackt und warten auf die Pension.
>
> Und wenn man dein Geschreibe so liest, bekommt man den Eindruck, dass du
> nie studiert hast und dementsprechend auch keine echte Erfahrung mit
> Professoren gemacht hast.

Woher willst du wissen ob er studiert hat? Kann auch sein, dass er an 
einer Uni war wo es eben genau so aussieht. Die soll es geben. Es soll 
genauso Professoren, die sich ab ihrer Verbeamtung wandeln und 
lethargische Geister werden.

Autor: Kastanie (Gast)
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Timo Z. schrieb:
> Woher willst du wissen ob er studiert hat?

weiß ich nicht, vermute aber nein.

Timo Z. schrieb:
> Es soll
> genauso Professoren, die sich ab ihrer Verbeamtung wandeln und
> lethargische Geister werden.

Natürlich gibt es die. Wenn er aber schreibt:

Klaus K. schrieb:
> Professoren sind in der Regel gescheiterte Existenzen.

dann meint er die Mehrheit der Professoren.
Und das ist m.E. sicher falsch.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Damals war alles besser!

In der Uni!
Im Gymnasium!
In der Grundschule!
Im Kindergarten!
Bei Mami im Bauch!

Schwachsinn!

Mach das was Dir gefällt!

Wenn Du meinst "Forschung" (Definition frei wählbar) ist Dein Ding, 
besser als

dominik85 schrieb:
> als so einen bullshit job.. da verdien ich auch gerne weniger..!

dann mach das!!!!!!


Was hält Dich auf - es ist Dein Leben!

Was ändert daran, die Denkweise der Schwachmaten (?) hier, ganz speziell 
hier im Forum? Stinkefinger!

Aber - Geld gibt es immer nur für Ergebnisse!

Das heißt nicht, du musst zwingend durchs Hamsterrad der 
Normaldenkenden!

Timo Z. schrieb:
> Es soll
> genauso Professoren, die sich ab ihrer Verbeamtung wandeln und
> lethargische Geister werden.

Wer mal studiert hat, weiß, es gibt Profs, die sind richtig geil, die 
fordern, sind hart aber fair,

und welche die haben eine Motivation wie V-alium, eine Familien-Portion 
Haschisch, ... so richtig demotivierend - schnarch.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Was ändert daran, die Denkweise der Schwachmaten (?) hier, ganz speziell
> hier im Forum? Stinkefinger!

Warum fragt er dann hier? Offensichtlich ist ihm die Meinung seiner 
geschätzten Mitdiskutanten wichtig.

> Aber - Geld gibt es immer nur für Ergebnisse!

Das ist objektiv schlicht falsch. Oder wie erklärst du dir 
Millioneneinnahmen von Managern, die auf ganzer Linie versagt haben?

> Das heißt nicht, du musst zwingend durchs Hamsterrad der
> Normaldenkenden!

Kann er machen, es ist sein Leben, aber dann bitte auch mit den 
Konsequenzen leben und nicht jammern!

Das berufliche Hamsterrad ist im Übrigen gar nicht so übel wie immer 
behauptet: man schafft Werte, hat eine Aufgabe, einen geregelten 
Tagesablauf, und gutes Geld gibt es auch noch dafür (Okay,  kommt auf 
den Job an, aber als Ingenieur auf jeden Fall).

Autor: Cognac (Gast)
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Auch falls Du der freilaufende Trollofant bist:

Such Dir eine Firma - wo Du Dich mit den Produkten, Werten und Kollegen 
identifizieren kannst. Die wird es irgendwo geben. Denn gleich und 
gleich gesellt sich gern.
Ich habe mein zweites Studiums-Praxissemester bei einem großen 
Automobilzulieferer gemacht. Wurde aber mit den dortigen Kollegen und 
dem Betriebsklima nicht wirklich warm. Die haben mich selbst nach meiner 
dann woanders geschriebenen Diplomarbeit noch einfangen wollen - aber so 
viel Schmerzengeld gibt es garnicht auf der Welt. )


Habe dann meine Diplomarbeit bei einer 50 Mann - Firma gemacht.
Dort war es sehr forschungslastig, nette Kollegen - aber die Bezahlung 
nicht so gut wie im Automobilzuliefererbereich. Aber ich bin morgens 
immer glücklich zur Arbeit. Habe dort dann 10 jahre gearbeitet und will 
es nicht wissen.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Ingenieur schrieb:
>> Aber - Geld gibt es immer nur für Ergebnisse!
>
> Das ist objektiv schlicht falsch. Oder wie erklärst du dir
> Millioneneinnahmen von Managern, die auf ganzer Linie versagt haben?

Wo ist das bitte kein Ergebnis?

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Ich glaube, es ist eher die gegenwärtige Ausprägung der Gesellschaft, 
die einen zwischen Unlust und Verzweiflung drängt. Außer man hat einen 
hochdotierten Job erwischt, da schwankt man dann zwischen Unlust und 
seiner Villa.

Einfach mal einen beliebigen (deutschen) Film der 70er Jahre schauen, 
und da war wirklich alles besser. Selbst als Müllmann wäre man da 
glücklich geworden. (Leicht) scherzhaft überzogen, aber worauf ich 
hinauswill, ist der transportierte Umgang der Leute miteinander und 
bestimmte Selbstverständlichkeiten, die heute flächendeckend 
verlorengegangen sind. Selbst der Hausmeister hatte einen 
Verantwortungsbereich, der ihm übertragen war, und in dem er sich 
entfalten und sowohl vor sich als auch vor anderen eine Reputation 
aufbauen konnte. Heute ist alles zerhackt in kleinste Bruchstücke, und 
überall redet einem jemand rein. Schon vor 20 Jahren las ich in einer 
Newsgroup (ok, es war wohl doch vor 25 Jahren) von einem Entwickler, dem 
die BWLer die Pullup-Widerstände von seinen Automotive-Platinen 
runterschwätzten, um ein paar Pfennigbruchteile zu sparen.

In der "freien Wirtschaft" ist das seit wenigstens 10 Jahren ins Extrem 
getrieben. Vermutlich gibts noch KMUs, wo es anders läuft, aber in 
Konzernen hilfts einem nicht unbedingt, wenn zwar die eigene Abteilung 
ein super Betriebsklima etc. hat, aber der Konzernvorstand gerade mal 
wieder per Haftbefehl gesucht wird oder ein paar Milliarden Strafe aus 
dem Firmenvermögen zahlt.

An der Uni hat man dafür das Hinterhecheln nach Drittmitteln und 
Veröffentlichungen. So sehr mir mein Studium gefallen hat, glaube ich, 
daß ich die Uni heute nicht mehr wiedererkennen würde. Diplome gibts 
schon lange nicht mehr, nur noch irgendso einen Schmalspurrotz, für den 
ich schon gar keine Lust mehr hätte aufzustehen, geschweige denn Aufwand 
reinzustecken, weil das Ergebnis hinterher wertlos ist. Ich bin dann ein 
Master (aber nur, wenn die Uni mich nach einer Gesinnungsprüfung 
überhaupt zum Studium zuläßt), der mit 8 Millionen indischen Mastern um 
dieselben Stellen kämpft, zu deren Preisen.

Von daher glaube ich nicht, daß es einem an der heutigen Uni richtig 
gefallen kann. Besser wie in der freien Wirtschaft mags an vielen 
Stellen noch sein, aber da hat man dafür noch das schon erwähnte 
Feudalsystem. Als Student konnte man sich dem entziehen, indem man gute 
Noten schrieb und ansonsten seine Profs nie sah, aber als 
wissenschaftlicher Angestellter mit 10-Monats-Zeitvertrag hat man da 
wohl andere Probleme.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Wollvieh W. schrieb:
> Außer man hat einen hochdotierten Job erwischt, da schwankt man dann
> zwischen Unlust und seiner Villa.

Weder noch. Ich hab richtig Bock auf meinen hochdotierten Job, und eine 
Villa (oder sonstige Statussymbole) brauche ich nicht zum Glücklichsein.

Beitrag #5731092 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5731178 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5731224 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5731492 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Ingenieur schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Außer man hat einen hochdotierten Job erwischt, da schwankt man dann
>> zwischen Unlust und seiner Villa.
>
> Weder noch. Ich hab richtig Bock auf meinen hochdotierten Job, und eine
> Villa (oder sonstige Statussymbole) brauche ich nicht zum Glücklichsein.

Abgesehen davon dass man sich mit keinem normalen Job, egal wie 
hochdotiert, eine Villa leisten kann.

Autor: Ausgebrannter (Gast)
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Ich habe auch keinen Bock mehr auf das ganze Fachgebiet Informatik, 
Software und Hardwareentwicklung. Ich arbeite jetzt nur noch so lange in 
diesem Bereich, bis ich mir ein Polster von 400k€+ o.ä. aufgebaut habe, 
was ca. 10 Jahre dauern wird (und dann Anfang 40 bin).

Was ich danach mache? Keine Ahnung. Was anderes halt - vollkommen ohne 
Druck, denn Schulden und Miete habe ich beides nicht.

Dann kann mich diese kommerzielle, schnellebige, die Umwelt zerstörende, 
Müll produzierende Sparte im Arsch lecken.

Autor: Falk B. (falk)
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Ausgebrannter schrieb:
> Ich habe auch keinen Bock mehr auf das ganze Fachgebiet Informatik,
> Software und Hardwareentwicklung. Ich arbeite jetzt nur noch so lange in
> diesem Bereich, bis ich mir ein Polster von 400k€+ o.ä. aufgebaut habe,
> was ca. 10 Jahre dauern wird (und dann Anfang 40 bin).

> Dann kann mich diese kommerzielle, schnellebige, die Umwelt zerstörende,
> Müll produzierende Sparte im Arsch lecken.

Und "nur" noch 10 Jahre durchhalten? Wenn das mal funktioniert . . .

Love it, change it, or leave it.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Ausgebrannter schrieb:
> Dann kann mich diese kommerzielle, schnellebige, die Umwelt zerstörende,
> Müll produzierende Sparte im Arsch lecken.

Und danach wirst du was? Penner? Hippie in Goa?

Autor: Ausgebrannter (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Und danach wirst du was? Penner? Hippie in Goa?

Ich weiß, dass es für dich Unvorstellbar ist. Sei doch mal etwas kreativ 
Cyblord.. nur einmal :) ...

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Solche Probleme sind nix neues:

Youtube-Video "Gerhard Polt: Wann i nimmer meng dad"

Gruss
WK

Autor: Bologna Consultant (Gast)
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Ausgebrannter schrieb:
> Dann kann mich diese kommerzielle, schnellebige, die Umwelt zerstörende,
> Müll produzierende Sparte im Arsch lecken.

Ich würds dann mal als digitaler Nomade im Basecamp in Thailand 
versuchen. Coworking im Bikini und so,

Autor: Ausgebrannter (Gast)
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Bologna Consultant schrieb:
> Ich würds dann mal als digitaler Nomade im Basecamp in Thailand
> versuchen. Coworking im Bikini und so,

Ne, ich werde nichts mehr mit digitalen Computerkram machen.

Autor: moep (Gast)
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Das Leute solche Probleme haben, wie ihr hier sie beschreibt, zeigt, 
dass wir keine wirklichen Probleme haben....

Autor: Ausgebrannter (Gast)
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moep schrieb:
> Das Leute solche Probleme haben, wie ihr hier sie beschreibt, zeigt,
> dass wir keine wirklichen Probleme haben....

In der Tat sind das wirkliche Probleme. Wir sitzen in einem 
Arbeitsmodell fest, das festscheibt, dass man in Arbeit seine Erfüllung 
suchen muss, dass man 40h arbeiten muss, dass man Karriere machen muss 
und dass man, bedingt dadurch auch Bullshitjobs züchten musste.

Diese gibts auch in der Entwicklung und IT. Diese zeigen sich dadurch, 
dass man unnützen Kram entwickelt, welcher a) nur der Wirtschaft dient 
(also beim Endkunden gar niemals ankommt oder einen Sinn für diese hat) 
und b) es so ein sinnfreies Zeug wie Smarthome etc. ist.

Wir brauchen weniger sinnlose Arbeit, weniger Akademiker, mehr 
Handwerker und vor allem besser verteilte sowie gerechter bezahlte 
Arbeit.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Ausgebrannter schrieb:
> Wir brauchen weniger sinnlose Arbeit, weniger Akademiker, mehr
> Handwerker und vor allem besser verteilte sowie gerechter bezahlte
> Arbeit.

Du willst lieber 12h auf dem Feld arbeiten? Oder im Bergwerk? Bist du 
dann glücklicher und findest mehr Sinn in der Arbeit?

Autor: Ausgebrannter (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Du willst lieber 12h auf dem Feld arbeiten? Oder im Bergwerk? Bist du
> dann glücklicher und findest mehr Sinn in der Arbeit?

Bergwerk, Feld...

Warum fragst du nicht gleich, ob ich mich prostituieren will? Was 
anderes als provozieren kannst du auch nicht? Was ist mit Elektriker, 
Schreiner, Tischler, Zimmermann, Lehrer, Sanitär, Polizist, Bäcker, 
Sozialarbeiter, Logistiker, Tourismus, Sanitäter, Metallarbeiter, 
Schlosser.... - die Liste kann man endlos lang machen.

Natürlich verdient man dann wohl nicht mehr das hier im Forum 
durchschnittliche Gehalt von 120k€ netto im Jahr. So what?

Autor: moep (Gast)
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Ausgebrannter schrieb:
> dass man in Arbeit seine Erfüllung
> suchen muss, dass man 40h arbeiten muss, dass man Karriere machen muss
> und dass man, bedingt dadurch auch Bullshitjobs züchten musste.

Du musst gar nichts. Niemand zwingt dich, da mitzuspielen. Du kannst 
heute deinen Job kündigen und was machen, das dir die Erfüllung gibt, 
die du suchst. Nur mit einer Vollkaskoversicherung gibt es das halt 
nicht.
Ich kann schon verstehen, was du meinst. Aber ganz ehrlich: hier sitzen 
alle (Ingenieure) in einem goldenen Käfig. Du kannst da schon raus, du 
musst dich halt nur trauen. Das kann gut gehen oder auch nicht. Ich 
wünsch dir auf jeden Fall, dass es klappt ;-)

Autor: Max M. (zbmax)
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Ich gehe gern zur Arbeit

Beitrag #5732488 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5732517 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: LebendesBeispiel (Gast)
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Ausgebrannter schrieb:
> Was ist mit Elektriker, Schreiner, Tischler, Zimmermann, Lehrer,
> Sanitär, Polizist, Bäcker, Sozialarbeiter, Logistiker, Tourismus,
> Sanitäter, Metallarbeiter, Schlosser.... - die Liste kann man endlos
> lang machen.

Da ist nicht ein Beruf dabei, der mir mehr Spaß machen würde als 
Software. Eventuell Lehrer für angehende Softwerker.
Zudem würden mich alle genannten Berufe bis zur Rente ins Hamsterrad 
zwingen. In der IGM kriegt man genug, um mit 45-50 in Rente zu gehen. 
Danach kann man sich voll um die Familie kümmern oder noch eine eigene 
Firma gründen.

Beitrag #5733049 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: F. B. (finanzberater)
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LebendesBeispiel schrieb:
> In der IGM kriegt man genug, um mit 45-50 in Rente zu gehen.

Dafür muss man nicht in der IGM sein.

Und wer es noch nicht mitbekommen habt: Die EZB wird demnächst 
Barvermögen besteuern, um Negativzinsen für Bankkonten einführen zu 
können. Wer nicht rechtzeitig vorgesorgt hat so wie ich, für den wird es 
dann nichts mehr mit Frührente.

https://www.welt.de/wirtschaft/article188528229/Bargeld-So-koennte-eine-stille-Enteignung-ueber-Negativzinsen-funktionieren.html

Autor: Hennes (Gast)
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Hallo

"Nö - aber vlt. solltest Du einfach nur Erwachsen werden?"

Nein, das eben genau nicht.
Ich bin schon lange "Erwachsen" und spiele das Spiel, wenn auch auch auf 
geringeren Niveau, halt "nur" Facharbeiter, schon lange mit.
Aber nicht aus Überzeugung, oder gar weil es Spaß macht sondern weil die 
Umstände einen dazu zwingen. (Obdachloser, Hartzer, Leibeigener des 
Sozialsystems den viele Freiheiten genommen werden will ich nicht 
werden. Gelernter Sohn -angeblich moralisch verwerflich, aber was gäbe 
es besseres..., Millionär usw. bin ich leider nicht bzw. es gibt keinen 
Lehrgang dazu...).

Aber das andere was ein "Erwachsener" machen soll, nehme ich nicht so 
ernst - keine Karrieregeilheit, eben nicht immer direkt für alles 
Verantwortung übernehmen und "drum kümmern", aber mal Geld für Sachen 
raushauen die einfach nur Spaß machen, nicht jeden Beleg aufheben, 
ungeliebte Aufgaben und Erledigungen auch mal nach hinten verschieben, 
auch mal bei Rot über die Ampel gehen, nervige "Kommentare" einfach 
überhören, albern sein, Kinderanimationsserien (die es aber sehr oft 
Anspielungen und Seitenhiebe bieten die man erst als Erwachsener 
versteht) anschauen, Unmut gegenüber bestimmten Mitmenschen und 
Arbeitskollegen deutlich kundtun (manchmal auch unfair oder egoistisch), 
aber auch deutliche Ansagen (manche würden so einiges schon als 
Beleidigung werten)  die an mich gerichtet sind nicht so persönlich 
nehmen und schnell wieder vergessen( Anwälte und Gerichte z.B. kenne ich 
nur von Hörensagen) usw.

Erst das macht für mich das "Erwachsenenleben" schon seid mehreren 
Jahrzehnte nicht nur erträglich sondern richtig Lebenswert.

Nein, wer "Erwachsen" geworden ist hat nach meinen dafür halten schon 
verloren - zumindest wenn das so gelebt wird wie Erwachsen sein von der 
Gesellschaft (Arbeitgeber, Politik, Vorgesetzten, Institutionen usw.) 
meist definiert ist.
Hennes

Autor: Stephan G. (Firma: privat) (morob)
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man oh man

das ihr über sowas überhaupt diskutiert, der to hat es einfach zu gut

Beitrag #5733129 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: LebendesBeispiel (Gast)
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F. B. schrieb:
> Wer nicht rechtzeitig vorgesorgt hat so wie ich, für den wird es dann
> nichts mehr mit Frührente.

Es wurde dir doch schon mehrfach vorgerechnet, dass deine monatliche 
Rendite von ca. 600 Euro (im besten Falle) nach 3 Jahren Investments 
zwar eine sehr gute Performance ist, fast nicht zu glauben, aber 
trotzdem noch lange nicht ausreicht bzw. unter Hartz 4 liegt.
Ich habe zwar "nur" um 6% Rendite, aber es kommen monatlich schon 2000 
Euro rein und ich muss nicht täglich Wirtschaftsnachrichten wälzen. Vor 
allem muss ich nicht wie du Toilettenpapier und Obst mitgehen lassen, 
mit alten Duschwasser spülen und wegen den Fahrtkosten zu 
Vorstellungsgesprächen fahren. Bargeld habe ich kaum, ich diversifiziere 
sofort, darum ist mir egal, was die EZB macht. Wegen IGM wächst es auch 
noch schneller als bei dir mit Arbeitslosengeld.

Autor: Bologna Consultant (Gast)
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Zocker_54 schrieb im Beitrag #5733129:
> Hast du heute schon dein Obst gegessen ?
>
> War es das holländische " van andern " oder das spanische " Costa nixa "
> ß

Ich würde den welt-Artikel nicht so ernst nehmen.
Schliesslich kann man sein Geld immer noch in Gold umwandeln oder 
anderes werthaltiges, wenn es dann mal so weit ist.

Derweil kann man an dieser Entwicklung (System-Abgesang) mitmachen, 
indem man seine Arbeitszeit absenkt und auch entsprechend weniger 
konsumiert. Das ist möglich, wenn man Wege gefunden hat, jenseits der 
Konsum-Selbstbefriedigung Erfüllung zu finden. Nicht aus Boshaftigkeit 
(Fuck the System), sondern aus tiefer innerer Überzeugung.

Bemerkenswert an dieser Stelle ist, dass die Chill-Generation nicht mehr 
so viel Energie und Zeit ins Arbeitsleben investieren will wie die 
Yuppie-Generation, und im Gegenzug auch bereit ist, auf Konsum zu 
verzichten, z.B. kein eigenes Auto (aka Edelschrott) mehr. Meiner 
Meinung nach kein Trend, sondern ein langfristiger gesellschaftlicher 
Wandel.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bologna Consultant schrieb:
> Bemerkenswert an dieser Stelle ist, dass die Chill-Generation nicht mehr
> so viel Energie und Zeit ins Arbeitsleben investieren will wie die
> Yuppie-Generation, und im Gegenzug auch bereit ist, auf Konsum zu
> verzichten, z.B. kein eigenes Auto (aka Edelschrott) mehr. Meiner
> Meinung nach kein Trend, sondern ein langfristiger gesellschaftlicher
> Wandel.

Mit dieser Meinung könntest du aber sehr daneben liegen. Die nächste 
Generation kommt bestimmt, und die will vielleicht wieder Karriere 
machen. Es sind doch meistens Wellenbewegungen bei solchen 
gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ich würde auf jeden Fall niemals freiwillig auf mein eigenes Auto (aka 
Edelschrott) verzichten wollen, auch wenn ich dem Chillen sicher näher 
stehe als dem karrieregeilen Yuppie. Im Auto lässt es sich eben auch gut 
chillen.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Das eigene Auto muss aber nicht immer der BWM5er oder ein VW SUV für 
50.000€+ sein, sondern kann auch ein Jahreswagen oder eine Karre sein 
die ein paar Jahre und Kilometer drauf hat und < 7.000€ kostet.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Curby23523 N. schrieb:
> Das eigene Auto muss aber nicht immer der BWM5er oder ein VW SUV
> für 50.000€+ sein, sondern kann auch ein Jahreswagen oder eine Karre
> sein die ein paar Jahre und Kilometer drauf hat und < 7.000€ kostet.

Die Wahrheit (zumindest für mich) liegt irgendwo in der Mitte. So um die 
30k gehen schon in Ordnung.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ingenieur schrieb:
> Die Wahrheit (zumindest für mich) liegt irgendwo in der Mitte. So um die
> 30k gehen schon in Ordnung.

So ist das mit den IGMlern: Schmeißen ihr IGM-Gehalt für sinnlosen 
Konsum zum Fenster raus. Mein letztes Auto hat unter 7k gekostet und 
fährt auch.

Wenn ich annehme, dass man als IGMler pro Jahr netto 10k mehr verdient 
als in der Klitsche, dann wurden allein durch Kauf eines Autos für 30k 
das zusätzliche Nettoeinkommen von über zwei Jahren sinnlos 
verschleudert.

Sinnlos allerdings nur für den Käufer, nicht für den Aktionär. Denn nur 
dank solcher Verschwender kann man als Investor durch ein arbeitsfreies 
Einkommen reich werden. Was schluckt denn ein Auto für 30k so? Ich 
verdiene an jeder Tankfüllung mit, ihr tankt nämlich mein Benzin. Bin 
gut in Ölaktien investiert, und die werfen eine schöne jährliche Rendite 
ab.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
> Datum: 12.02.2019 11:27

> Das eigene Auto muss aber nicht immer der BWM5er oder ein VW SUV für
> 50.000€+ sein,

Für einen Maserati musst du aber noch was drauflegen.

Nn ja, den fährt ja auch nicht jeder Hansel !

Autor: F. B. (finanzberater)
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Bologna Consultant schrieb:
> Bemerkenswert an dieser Stelle ist, dass die Chill-Generation nicht mehr
> so viel Energie und Zeit ins Arbeitsleben investieren will wie die
> Yuppie-Generation, und im Gegenzug auch bereit ist, auf Konsum zu
> verzichten, z.B. kein eigenes Auto (aka Edelschrott) mehr. Meiner
> Meinung nach kein Trend, sondern ein langfristiger gesellschaftlicher
> Wandel.

Auf Konsum verzichten? Und wer kauft die iPhones für 1.000 €? Meine 
Kollegen mussten immer das neueste Smartphone haben. Natürlich von Apple 
oder Samsung. Mir reicht dagegen ein No Name-Smartphone, das kostet 
höchstens 1/3 und erfüllt seine Aufgabe genau so gut. Mein über zehn 
Jahre altes Handy nutze auch noch. Hat schon damals weniger als 20 € 
gekostet.

Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
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Ingenieur schrieb:
> Die Wahrheit (zumindest für mich) liegt irgendwo in der Mitte. So um die
> 30k gehen schon in Ordnung.

Stell dir vor, ich habe mir einen Konzertflügel gekauft für 10.000€ 
(natürlich gebraucht, neu kostet der auch soviel wie ein BMW5er). Da 
fällt allen die Kinnlade runter - im selben Atemzug sage ich, dass meine 
Karre 6000€ gekostet hat, 8 Jahre alt ist und 120.000 Kiloemter runter 
hat. Das Ding steht aber nur den ganzen Tag in der Garage, ich fahre 
fast immer nur Fahrrad.

Ein Auto für 30.000-50.000€, natürlich auf Kredit, stellt niemand in 
Frage. Den Flügel stellt jeder in Frage: "Warum hast du dir kein Auto 
für das Geld gekauft"?

F. B. schrieb:
> Und wer kauft die iPhones für 1.000 €? Meine
> Kollegen mussten immer das neueste Smartphone haben. Natürlich von Apple
> oder Samsung.

Ich habe mir vor kurzem mein erstes Smartphone gekauft: Ein Iphone 5S 
von 2012(?). Noch nie habe ich ein Handy neu gekauft.

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
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Ausgebrannter schrieb:

> Natürlich verdient man dann wohl nicht mehr das hier im Forum
> durchschnittliche Gehalt von 120k€ netto im Jahr. So what?

Und warum tust du das nicht einfach?

Autor: Hennes (Gast)
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Hallo

das ist natürlich so eine Sache:

Je nach Umständen ist ein Auto aber eine Notwendigkeit bzw. würde ein 
erzwungener Verzicht vieles komplizierter und deutlich Zeitaufwändiger 
machen .

Aber auch unter solchen Umständen kommt man mit deutlich unter 10000 
Euro sehr weit - Gebrauchtwagen im Mittelklassenbereich bieten für 
dieses Geld im allgemeinen noch jahrelangen Dienst ohne weiteren großen 
finanziellen Aufwand - vor allem wenn man einige Schönheitsmarkel 
hinnimmt und mit einen gewissen Stolz sogar den Kratzer oder Parkrempler 
durch die Gegend fährt, dafür aber 1000 und mehr Euro eingespart hat im 
Vergleich zu einen "vorbildlichen" Gebrauchtwagen mit ähnlicher 
Laufleistung und Baujahr.


Das scheint bei dir aber nicht der Fall zu sein, also:
Warum den auch nicht?! Wenn du Spaß an den Flügel hast und keinen nur 
schwer abzahlbaren Kredit aufgenommen hast (möglichst natürlich 
überhaupt kein Kredit) ist das nicht nur vollkommen in Ordnung sondern 
sogar vorbildlich, man muss sich auch mal etwas (mehr) gönnen können und 
zwar auch ganz ohne die Entschuldigung mit damit Geld verdienen, 
Wertsteigerung und ähnliches was so gerne, meist von anderen, erwartet 
wird.

Hennes

Autor: Ingenieur (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ingenieur schrieb:
> Die Wahrheit (zumindest für mich) liegt irgendwo in der Mitte. So um die
> 30k gehen schon in Ordnung.
>
> So ist das mit den IGMlern: Schmeißen ihr IGM-Gehalt für sinnlosen
> Konsum zum Fenster raus. Mein letztes Auto hat unter 7k gekostet und
> fährt auch.

Macht aber keinen Spaß. Für mich ganz persönlich ist ein schönes Auto 
eben nicht sinnloser Konsum. Außerdem bin ich der Meinung, dass man sich 
bei hohem Einkommen und gleichzeitig hoher Sparquote trotzdem auch immer 
mal wieder etwas gönnen muss. Wozu spart man sonst am Ende? Soll ich das 
Geld auf dem Friedhof verprassen?

> Wenn ich annehme, dass man als IGMler pro Jahr netto 10k mehr verdient
> als in der Klitsche,

Definiere Klitsche. Diejenigen, die ich kenne, zahlen brutto 40 bis 50k 
brutto weniger.

> dann wurden allein durch Kauf eines Autos für 30k
> das zusätzliche Nettoeinkommen von über zwei Jahren sinnlos
> verschleudert.

Nicht sinnlos, man hat ja einen Gegenwert, den man jeden Tag nutzen 
kann. Muss doch jeder selbst wissen, wofür er sein Geld ausgibt, was 
einem etwas wert ist.

> Was schluckt denn ein Auto für 30k so?

Das hängt nicht in erster Linie vom Preis ab. Wahrscheinlich sogar 
weniger als deine alte Klapperkiste.

> Ich
> verdiene an jeder Tankfüllung mit, ihr tankt nämlich mein Benzin. Bin
> gut in Ölaktien investiert, und die werfen eine schöne jährliche Rendite
> ab.

Vergiss vor lauter Investieren mal besser das Leben nicht. Du wirkst 
extrem verbissen. Hast du etwa immer noch keinen neuen Job gefunden und 
bist arbeitssuchend?

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

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Hennes schrieb:
> Warum den auch nicht?! Wenn du Spaß an den Flügel hast und keinen nur
> schwer abzahlbaren Kredit aufgenommen hast (möglichst natürlich
> überhaupt kein Kredit) ist das nicht nur vollkommen in Ordnung sondern
> sogar vorbildlich, man muss sich auch mal etwas (mehr) gönnen können und
> zwar auch ganz ohne die Entschuldigung mit damit Geld verdienen,
> Wertsteigerung und ähnliches was so gerne, meist von anderen, erwartet
> wird.

Diese Aussage kann ich vollumfänglich unterstützen. :-)

Autor: Zocker_54 (Gast)
Datum:

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> Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
> Datum: 12.02.2019 12:34

> Ich habe mir vor kurzem mein erstes Smartphone gekauft: Ein Iphone 5S
> von 2012(?). Noch nie habe ich ein Handy neu gekauft.

Ich habe ein C25 von Siemens von 1997. Habe keine Probleme mit Würmern, 
Malware, Trojanern, Apps und dem ganzen Kinderkram.

Die NSA weiß nicht wo ich bin, der KGB auch nicht und das BKA muß auch 
passen.

Ist ein Prepaid-Handy, Chip ist nicht registriert, hatte ich in einem 
Zigarettengeschäft vor 20 Jahren gekauft.

Und ich kann telefonieren damit.

Autor: Peter S. (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Autor: Curby23523 N. (nils_h494)
> Datum: 12.02.2019 12:34>
> Ich habe mir vor kurzem mein erstes Smartphone gekauft: Ein Iphone 5S
> von 2012(?). Noch nie habe ich ein Handy neu gekauft.
>
> Ich habe ein C25 von Siemens von 1997. Habe keine Probleme mit Würmern,
> Malware, Trojanern, Apps und dem ganzen Kinderkram.
>
> Die NSA weiß nicht wo ich bin, der KGB auch nicht und das BKA muß auch
> passen.
>
> Ist ein Prepaid-Handy, Chip ist nicht registriert, hatte ich in einem
> Zigarettengeschäft vor 20 Jahren gekauft.
>
> Und ich kann telefonieren damit.

Träum weiter, dass keiner weiß wer und wo du bist. Völlig schnuppe ob du 
deine sim aus dem Kaugummi Automat von vor 20 Jahren hast. Wenn du 
ernsthaft noch glaubst du kannst in irgendeiner Form anonym bleiben dann 
hast du die letzten 20 Jahre verschlafen.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Peter S. (Gast)
> Datum: 12.02.2019 18:57

> Wenn du ernsthaft noch glaubst du kannst in irgendeiner Form anonym
> bleiben dann hast du die letzten 20 Jahre verschlafen.

Absolut anonym bleiben werde ich wohl nicht. Aber ich kann es 
erschweren.

Muß doch nicht bei Facebook, Interface und dem ganzen Quatsch noch 
freiwillig die Hose runterlassen und jedem im Internet den nackten 
Hintern zeigen.

Wenn Überwachungsstaat, dann unterstütze ich das Ganze nicht noch.

Autor: Dr. Eiernacken a.D. (Gast)
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Unser "Finanzberater" ist angstgetrieben und frustriert über seine 
berufliche Situation dazu.

Ganz ehrlich: Selbst wenn er überraschenderweise irgendwann in ferner 
Zeit doch noch mal tatsächlich finanziell "reich" werden sollte, ist er 
dennoch arm.

Wer würde gerne mit ihm tauschen? Ich kenne viele Niedriglöhner, die 
sind deutlich glücklicher unterwegs, als uns ängstlicher 
"Finanzberater". Dass seine Investment-Stories dazu mit hoher 
Wahrscheinlichkeit auch noch größtenteils Fake-News sind, ist eigentlich 
gar nicht so relevant.

Mit tut er leid.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Hennes schrieb:
> Je nach Umständen ist ein Auto aber eine Notwendigkeit bzw. würde ein
> erzwungener Verzicht vieles komplizierter und deutlich Zeitaufwändiger
> machen .

Mein Kleinstwagen für unter 7.000 € ist ein wenig Luxus, den ich mir 
gönne. Wenn ich nicht per Auto zu meinem täglichen Spaziergang oder zur 
Joggingrunde fahren könnte, würde meine Lebensqualität schon merklich 
leiden.

So wie bei dem schönen Wetter gestern, als mich auf der Heimfahrt die 
Staumeldungen wieder köstlich amüsiert haben: Hier 7 Kilometer 
stockender Verkehr, dort 8 Kilometer Stau usw. usw. Aber es will ja 
jeder zum Konzern in der Großstadtmetropole, damit man dann hier im 
Forum mit seine IGM-Gehalt protzen kann. Das ist dann halt der Preis, 
den man dafür bezahlen  muss. Da genieße ich doch lieber mein ruhiges 
Leben als Privatier.


> Aber auch unter solchen Umständen kommt man mit deutlich unter 10000
> Euro sehr weit - Gebrauchtwagen im Mittelklassenbereich bieten für
> dieses Geld im allgemeinen noch jahrelangen Dienst ohne weiteren großen
> finanziellen Aufwand - vor allem wenn man einige Schönheitsmarkel
> hinnimmt und mit einen gewissen Stolz sogar den Kratzer oder Parkrempler
> durch die Gegend fährt, dafür aber 1000 und mehr Euro eingespart hat im
> Vergleich zu einen "vorbildlichen" Gebrauchtwagen mit ähnlicher
> Laufleistung und Baujahr.

Hast recht. Mein Gebrauchter hat auch eine Delle. Hätte ich aber gar 
nicht bemerkt, wenn mich der Verkäufer nicht darauf aufmerksam gemacht 
hätte.


> Wenn du Spaß an den Flügel hast und keinen nur
> schwer abzahlbaren Kredit aufgenommen hast (möglichst natürlich
> überhaupt kein Kredit)

Ein Kredit kann durchaus Sinn machen, wenn man das Geld dann 
renditeträchtiger anlegen kann. Bisher habe ich meine Autos immer Cash 
bezahlt, aber das nächste werde ich bei günstiger 
Finanzierungsmöglichkeit evtl. per Ratenzahlung abstottern, damit ich 
das verfügbare Geld dann mit einer höheren Rendite anlegen kann, als 
mich der Autokredit kostet.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

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Dr. Eiernacken a.D. schrieb:
> Unser "Finanzberater" ist angstgetrieben und frustriert über seine
> berufliche Situation dazu.

Diese Zeiten sind lange vorbei. Frustiert war ich, als ich gemerkt habe, 
wer im Berufsleben das meiste Geld verdient: Die narzisstischen 
Schwätzer, die nur heiße Luft produzieren und die man während des 
Studiums locker in die Tasche gesteckt hätte. Das war ja der Grund, 
warum ich nach alternativen Einkommensquellen gesucht habe, die mich 
unabhängig von ahnungslosen BWL-studierten Personalern und 
Geschäftsführern machen, die zwar fachlich keine Ahnung haben, aber über 
die Gehälter entscheiden. Zumindest in der Klitsche läuft das so.


> Ganz ehrlich: Selbst wenn er überraschenderweise irgendwann in ferner
> Zeit doch noch mal tatsächlich finanziell "reich" werden sollte, ist er
> dennoch arm.

Jedenfalls liegt mein Vermögen schon mal ein Mehrfaches über dem 
deutschen Median. Und das, obwohl ich erst seit 2,5 Jahren investiere 
und nur Klitschengehälter verdient habe.


> Wer würde gerne mit ihm tauschen?

Spätestens wenn du in der nächsten Rezession gefeuert wirst und dein 
Häuschen zwangsversteigert wird, weil du die Kreditraten nicht mehr 
bezahlen kannst, würdest du gerne mit mir tauschen.

Autor: Bestaetiger (Gast)
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F. B. schrieb:
> Mein Kleinstwagen für unter 7.000 € ist ein wenig Luxus, den ich mir
> gönne. Wenn ich nicht per Auto zu meinem täglichen Spaziergang oder zur
> Joggingrunde fahren könnte, würde meine Lebensqualität schon merklich
> leiden.

Woanders hast du kürzlich behauptet viel zu sparen, weil du das Auto nur 
noch einen Tag pro Woche brauchst. Stimm deine Märchengeschichten 
wenigstens ab.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

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Ingenieur schrieb:
> Macht aber keinen Spaß. Für mich ganz persönlich ist ein schönes Auto
> eben nicht sinnloser Konsum. Außerdem bin ich der Meinung, dass man sich
> bei hohem Einkommen und gleichzeitig hoher Sparquote trotzdem auch immer
> mal wieder etwas gönnen muss. Wozu spart man sonst am Ende?

Ich bin ja dankbar, dass es Leute gibt, die Autos für 30k oder iPhones 
für 1.500 € nicht für sinnlosen Konsum halten. Irgendjemand muss ja die 
Marge finanzieren, aus der meine Dividende bezahlt wird.


> Soll ich das Geld auf dem Friedhof verprassen?

Mit dem Verprassen wird angefangen, sobald die Kapitalerträge den 
täglichen Bedarf deutlich übersteigen. Lange dauert es nicht mehr, 
weswegen ich auch schon angefangen habe, meine strengen 
Sparrestriktionen langsam aufzuweichen.


> Definiere Klitsche. Diejenigen, die ich kenne, zahlen brutto 40 bis 50k
> brutto weniger.

Nach meiner Erfahrung sind für meine Tätigkeit in der Klitsche derzeit 
so um die 65k möglich, was mir auch von diversen Personalvermittlern 
bestätigt wurde. Klitsche würde ich mal grob definieren als <100 
Mitarbeiter.

Für denselben Job könnte man beim IGM-Konzern laut Stellenanzeige bis zu 
85k verdienen, mit Bonus usw. vielleicht noch etwas mehr. Vorausgesetzt, 
die Stelle wurde nicht in eine Tochterfirma ohne Tarifvertrag 
ausgelagert.


> Das hängt nicht in erster Linie vom Preis ab. Wahrscheinlich sogar
> weniger als deine alte Klapperkiste.

Eher unwahrscheinlich. Selbstverständlich habe ich mich auch eingehend 
darüber informiert, wie man durch entsprechende Fahrweise seinen 
Benzinverbrauch senken kann.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Bestaetiger schrieb:
> Woanders hast du kürzlich behauptet viel zu sparen, weil du das Auto nur
> noch einen Tag pro Woche brauchst. Stimm deine Märchengeschichten
> wenigstens ab.

Ich hatte geschrieben, dass ich nur noch einmal pro Monat statt einmal 
pro Woche tanken muss. Außerdem hat sich mein Versicherungsbeitrag durch 
die verringerte Fahrleistung um ca. 100 € pro Jahr reduziert.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 16.02.2019 09:44

> Mein Kleinstwagen für unter 7.000 € ist ein wenig Luxus, den ich mir
> gönne.

Ha, Ha, Ha, Ha, .........

Komische Vorstellungen hast du von Luxus.

Die nächste Stufe ist dann ein Paar Rollschuhe oder ein Tretroller.

Du hast wirklich ein Rad ab !

> Autor: F. B. (finanzberater)
> Datum: 16.02.2019 10:24

> Selbstverständlich habe ich mich auch eingehend darüber informiert, wie
> man durch entsprechende Fahrweise seinen Benzinverbrauch senken kann.

Ich habe mich auch informiert aber unter 15 Liter auf 100 Km komme ich 
nicht. Im Stadtverkehr sind es sogar 22 Liter auf 100 Km.

Tanken tu ich zweimal die Woche, mein Tank fast 100 Liter.

Von Hartz-IV ist das ganze natürlich nicht zu finanzieren.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

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F. B. schrieb:
> So wie bei dem schönen Wetter gestern, als mich auf der Heimfahrt die
> Staumeldungen wieder köstlich amüsiert haben: Hier 7 Kilometer
> stockender Verkehr, dort 8 Kilometer Stau usw. usw. Aber es will ja
> jeder zum Konzern in der Großstadtmetropole, damit man dann hier im
> Forum mit seine IGM-Gehalt protzen kann. Das ist dann halt der Preis,
> den man dafür bezahlen  muss.

Nein, muss man nicht - man kann ja Home Office machen. Gerade Freitags 
ist das sehr beliebt.

Autor: Denon (Gast)
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Home Office am Freitag ist doch 4 Tage Woche

Autor: ohne Account (Gast)
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> Ne, ich werde nichts mehr mit digitalen Computerkram machen
je nach Berufsstellung nachvollziehbar.

> aber trotzdem: mich nervt es so in der Arbeit..
> kann mich nicht identifizieren und niemals vorstellen, dass ich das mein
> Leben lang machen will.. was soll ich tun?
mache es wie F.B. oder meine Wenigkeit - beschäftige Dich mit 
Finanzwirtschaft & Börse; nur so geht es.

> Das Leute solche Probleme haben, wie ihr hier sie beschreibt, zeigt,
> dass wir keine wirklichen Probleme haben....
die gibt es auch, aber wegen berechtigten Politikverbot gibt es die hier 
eben nicht und die Mehrheit merkt sowieso nichts mehr.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Denon schrieb:
> Home Office am Freitag ist doch 4 Tage Woche

Kann man so sehen, hängt halt im Wesentlichen von der eigenen Disziplin 
und Einstellung zur Arbeit ab.
Der Arbeitgeber gibt dir mit dieser Möglichkeit einen 
Vertrauensvorschuss, und es liegt an dir, diesen nicht schamlos 
auszunutzen.

Autor: Denon (Gast)
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ohne Account schrieb:
>> aber trotzdem: mich nervt es so in der Arbeit..
>> kann mich nicht identifizieren und niemals vorstellen, dass ich das mein
>> Leben lang machen will.. was soll ich tun?
> mache es wie F.B. oder meine Wenigkeit - beschäftige Dich mit
> Finanzwirtschaft & Börse; nur so geht es.

Das es nur so geht mag ich bezweifeln.
Das größte Problem ist letztlich das auch angenehme Arbeit schnell 
nerven kann wenn es um Geld verdienen geht. Egal was man macht, ranzig 
ist es überall.
Es gilt den heiligen und schmalen Grat zu finden, manche finden diesen 
nie.

Ingenieur schrieb:
> Kann man so sehen, hängt halt im Wesentlichen von der eigenen Disziplin
> und Einstellung zur Arbeit ab.
> Der Arbeitgeber gibt dir mit dieser Möglichkeit einen
> Vertrauensvorschuss, und es liegt an dir, diesen nicht schamlos
> auszunutzen.

Ich bin bisher davon ausgegangen dass das mehr oder weniger Usus ist.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Das größte Problem ist letztlich das auch angenehme Arbeit schnell
> nerven kann wenn es um Geld verdienen geht.
?
Verstehe ich nicht ganz - das hat Arbeit so an sich, daß es dabei ums 
Geld verdienen geht.
Wenn Du mehr hast, kannst Du auch schneller in Rente gehen (theoretisch) 
- es sei denn Du bist geil auf die Respektrente und willst die auch noch 
mitnehmen.

> Egal was man macht, ranzig ist es überall.
falsch - es gibt gewaltige Unterschiede.

> Der Arbeitgeber gibt dir mit dieser Möglichkeit einen
> Vertrauensvorschuss, und es liegt an dir, diesen nicht schamlos
> auszunutzen.
der Arbeitgeber will Ergebnisse sehen und wenn es in 4 statt in 5 Tagen 
geht umso besser - die Ergebnisse sind immer kontrollierbar.
Du kannst gar nichts ausnutzen, es findet nur eine Vermengung von 
Privat-/Abeitsleben statt - im Zweifel gibt es eine Abmahnung oder 
Entlassung, wenn das Pensum nicht eingehalten wird oder sonstiges nicht 
stimmt.
Aber vielleicht bist Du ja Beamter oder was beamtenähnliches - da gelten 
natürlich andere Regeln.
Abgesehen davon ist 'HomeOffice' wohl eher was für Selbstständige bzw. 
bei Angestellten eine kranke Angelegenheit ?

Autor: Heiner (Gast)
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noch keinem aufgefallen, dass sich der Troll nicht mehr meldet?

lg. Heiner

Autor: Denon (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Verstehe ich nicht ganz

Viele jagen dem Traum hinterher ihr Hobby zum Beruf zu machen. Ist ja 
auch super wenn man damit auch noch Geld verdient.
Im Alltag ist kommt dann aber Zeitdruck, Kosteneinsparungen und viele 
andere Dinge dazu die einem die Sache verderben.
Das meinte ich damit, leider ist es oft so...

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Heiner schrieb:
> noch keinem aufgefallen, dass sich der Troll nicht mehr meldet?
>

Wahrscheinlich ist er zurück an die Uni.

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