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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Labornetzteil im Koffer mit Batterie


Autor: Mike M. (mikeii)
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Ich möchte mir gerne einen Koffer mit einem portablen Labornetzteil 
bauen.

Hierfür suche ich eine ordentliche Steuerung:
- vernünftiges Display haben, auf denen die relevanten Werte gut 
abzulesen sind
- Einstellbare Strombegrenzung (mit digitaler Anzeige, was gerade 
eingestellt ist)
- Tastensperre
- Zuverlässig
- max 5A
- max 40V

Eingangsspannung möglichst unter 48V

Ich finde immer wieder dieses Gerät 
https://www.aliexpress.com/item/Digital-Control-power-supply-DC-50V-5A-Adjustable-Constant-Voltage-Constant-current-tester-voltmeter-multimeter-Ammeter/32724001562.html 
aber da habe ich nicht genug Vertrauen.

Kennt hier jemand eine fertige Lösung, die man kaufen kann?

Danke

: Verschoben durch Moderator
Autor: K. S. (the_yrr)
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bei 48V aus LiIon wären im nicht mehr ganz geladenen Zustand ca. 15-16 
Zellen in Reihe, z.b. bei 18650 Zellen hält das vllt. 30 min auf 
Vollast. Dann brauchst du aber noch ein ganzes Batteriemanagement dazu 
mit Balancer, Schutzschaltung und Laderegler.

Mike M. schrieb:
> Kennt hier jemand eine fertige Lösung, die man kaufen kann?
aus den Kopf nicht, aber wenns professionel werden soll fehlen da ein 
paar Nullen hinten am Preis, eventuell musst du eins umbauen indem du 
den Trafo durch die Akkus ersetzt.

Mike M. schrieb:
> aber da habe ich nicht genug Vertrauen.
die sind so weit verbreitet (und billig), dazu wirst du schon 
Tests/Reviews finden, dann solltest du die offensichtlichen 
Schwachstellen kennen.

Autor: NewtonMeter (Gast)
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Mike M. schrieb:
> - max 5A
> - max 40V

P=U*I Woher kommt diese Leistung? Übrigens ist Dein Ali ausverkauft. 
Извините, товар распродан.

Autor: g457 (Gast)
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>> - max 5A
>> - max 40V
>
> P=U*I

Pmax ist aber (im Allgemeinen) nicht Umax *Imax. Der TO hat vergessen es 
zu spezifizieren, es könnten daher genausogut 0.1W sein.

Nix für ungut.

Autor: Harald A. (embedded)
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Mike M. schrieb:

> aber da habe ich nicht genug Vertrauen.

Die Teile vom Hersteller RUIDENG sind nicht so schlecht. Kommt natürlich 
drauf an, wofür es sein soll. In Automotive/Aerospace hat das sicher 
nichts verloren, aber dann würdest du vermutlich nicht hier fragen.

Dave Jones hat die auch mal getestet, mit gutem Ergebnis:
Youtube-Video "EEVblog #1030 - $20 DIY Bench Power Supply!"

Hier der offizielle Store vom Originalhersteller:
https://rdtech.aliexpress.com/store/923042

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Ich hab eines von den RUIDENG-Teilen als mobiles Netzteil. Ich verwende 
das zusammen mit dem Akku von meinem Akkuschrauber.

Achte drauf eines mit Buck-Boost-Mode zu kaufen (DPH-Serie). Ansonsten 
bist Du mit der Ausgangsspannung stark eingeschränkt.

Mein Fazit:
- die Bedienung ist deutlich fummeliger als mit meinem schönen großen 
Tischnetzteil
- für empfindliche Analogschaltungen ist der Ripple etwas hoch
- Größerer Kondensator am Ausgang, man muss also bei empfindlichen 
Bauteilen wie LEDs oder Laser vorsichtig sein

Aber grundsätzlich funktioniert die Strombegrenzung schon. Für die 
Digitalschaltungen, einfache Schaltungen testen, Akkus laden,... tut es 
das wunderbar.

Autor: Christopher J. (christopher_j23)
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Gerd E. schrieb:
> Ich hab eines von den RUIDENG-Teilen als mobiles Netzteil. Ich verwende
> das zusammen mit dem Akku von meinem Akkuschrauber.

Ich hab ebenfalls eines dieser Ruideng-Teile und kann deine Ausführungen 
bestätigen. Ich musste auch direkt an Akkuschrauber-Akkus denken. Was 
für einen nutzt du denn da? Mir kamen als erstes Makita-Akkus in den 
Sinn. Von denen gibt es auch zig Nachbauten und mit 30€ für einen 
vernünftigen Nachbau mit 18V 3Ah auch sehr preiswert. Da es so viele 
Nachbauten gibt können die auch nicht so verdongelt sein und sie lassen 
sich durchaus in Reihe schalten, was Makita selbst bei den größeren 
Geräten, wie z.B. Akkustaubsaugern oder Bohrhämmern so macht.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Christopher J. schrieb:
> Ich musste auch direkt an Akkuschrauber-Akkus denken. Was
> für einen nutzt du denn da?

Ich hab ein Hitachi. Ist aber glaube ich nicht mehr die aktuelle Serie, 
sondern schon eine ältere. Sind halt die, die ich sowieso schon für 
meinen Akkuschrauber hatte.

Wenn man da extra Teile für kauft, kann man natürlich auch so eine 
USB-Powerbank oder ein Bleigel-Akku nehmen. Das ist mechanisch einfacher 
anzuschließen.

Autor: Mike M. (mikeii)
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Hallo,
Danke für den Input.
Pmax sollte schon Umax * Imax sein.
Als Stromquelle kommt LiIon oder Blei-Gel in Frage.

Ich überlege gerade ein Korad KA3005D auf Akku um zu bauen.  Das scheint 
für meine Zwecke gut geeignet zu sein.

Autor: UT61E Kalibrierung (Gast)
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Gerd E. schrieb:
> Achte drauf eines mit Buck-Boost-Mode zu kaufen (DPH-Serie). Ansonsten
> bist Du mit der Ausgangsspannung stark eingeschränkt.

Ich hab mal ein neues DPH5005 Modul beim Chinamann für 30 Euronen 
bestellt.

Mal gespannt wie das so läuft...

Bei den Preisen bin ich immer völlig baff...

CHINA rules the World, ob wir wollen oder nicht.
Trump kann die Fre.. halten

Autor: Jörg R. (solar77)
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Christopher J. schrieb:
> Gerd E. schrieb:
>> Ich hab eines von den RUIDENG-Teilen als mobiles Netzteil. Ich verwende
>> das zusammen mit dem Akku von meinem Akkuschrauber.
>
> Ich hab ebenfalls eines dieser Ruideng-Teile und kann deine Ausführungen
> bestätigen. Ich musste auch direkt an Akkuschrauber-Akkus denken. Was
> für einen nutzt du denn da? Mir kamen als erstes Makita-Akkus in den
> Sinn. Von denen gibt es auch zig Nachbauten und mit 30€ für einen
> vernünftigen Nachbau mit 18V 3Ah auch sehr preiswert.

Die Idee die Akkus von Akkuschraubern zu verwenden kam mir auch schon in 
den Sinn. Ich würde gerne auch andere Geräte damit versorgen, die nicht 
ständig genutzt werden, Als Beispiel fällt mir da ein Handscheinwerfer 
ein. So ein Teil habe ich mal von den üblichen Blei-Säure-Akkus auf 
Blei-Gel umgebaut. Funktioniert auch gut, nur geben die Akkus langsam 
den Geist auf. Ich weiß nur noch nicht wie ich die Akkus sauber 
kontaktiere. Mein System ist das von Bosch in der 18 Volt Version. Ein 
Akku für verschiedene Geräte, wie Akkuschrauber, Bohrhammer, Stichsäge 
usw. Daher habe ich einige davon die dann auch regelmäßiger genutzt 
würden.

Von dem mehrfach erwähnten Spannungreglermodul habe ich auch eines. Hier 
sollte man darsuf achten das mit dem etwas größeren Kühlkörper zu 
bekommen. Der Unterschied ist nicht besonders groß, aber immerhin.

In der Verlinkung (Bild 5 und 7) sind beide Versionen zu erkennen, man 
weiß daher leider nicht welche Ausführung man bekommt.

https://www.amazon.de/KKmoon-Programmierbare-Konstantspannung-Step-Down-0-5-000A¡%C2%AD/dp/B01I9LQH12/ref=pd_ybh_a_5?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=C4NAGFX27ZZPNMG9A53P


Etwas irritierend ist die On/Off Taste unter dem Drehregler. Sie 
schaltet nicht das Modul Ein- bzw. Aus, sondern den Ausgang des Moduls. 
Um das Modul komplett abzuschalten muss es von der Versorgungsspannung 
getrennt werden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ich (Gast)
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Randnotiz zum Thema Akku kontaktieren:
https://www.makita.de/produkte/zubehoer/akku-usb-adapter-debadp05-deaadp06/

... mit normalen Kreuzschlitzschrauben zu öffnen, enthält 
Akku-Schutzschaltung, enthält zwei separate, gut gebaute 
5V-Schaltregler.

Deutlich einfacher als 3D-Druck-Teil + Kontakte + Schutzschaltung selbst 
basteln ...

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Jörg R. schrieb:
> Die Idee die Akkus von Akkuschraubern zu verwenden kam mir auch schon in
> den Sinn. Ich würde gerne auch andere Geräte damit versorgen, die nicht
> ständig genutzt werden, Als Beispiel fällt mir da ein Handscheinwerfer
> ein. So ein Teil habe ich mal von den üblichen Blei-Säure-Akkus auf
> Blei-Gel umgebaut. Funktioniert auch gut, nur geben die Akkus langsam
> den Geist auf. Ich weiß nur noch nicht wie ich die Akkus sauber
> kontaktiere. Mein System ist das von Bosch in der 18 Volt Version.

Ich habe das ebenfalls genutzt, Bosch 18V Li-Akkusystem.
Kontaktierung über die Messerleiste die original in den Akkuschraubern 
verbaut ist (gibt es als Ersatzteil zu kaufen).
Halterung dann mechanisch für mein Gehäuse gefertigt (3D-Druck wäre 
ideal, ich habe mangels Gelegenheit eine einfache L-Winkel-Kontruktion 
gemacht).

So kann man den Akkuschrauber (der ja nicht ständig im Einsatz ist) von 
seiner Stromquelle doppel-nutzen.
Das ganze als einfaches 0...15V 1.5A Netzgerät (reicht für meine 
Anwendung), und stellt eine erdfreie, ggfs. leicht auf HV-Potential 
hochzulegende und mobile Spannungsquelle dar.

Benötige ich so 3..5 mal im Jahr, daher erschien mir der Aufwand zu 
Nutzen so am sinnvollsten.

Bild kann ich gerne mal nachreichen, falls jemand das Teil interessiert.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Mike M. schrieb:
> Ich überlege gerade ein Korad KA3005D auf Akku um zu bauen.  Das scheint
> für meine Zwecke gut geeignet zu sein.

Das enthält einen fetten Trafo mit mehreren Abgriffen, zwischen denen in 
Abhängigkeit der Ausgangsspannung mit Relais umgeschaltet wird.

Das dürfte daher eher ungeeignet sein.

Schaltplan:

https://elektrotanya.com/korad_ka3005p_velleman_labps3005d_power_supply.zip/download.html

Autor: Jörg R. (solar77)
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Andrew T. schrieb:
> Bild kann ich gerne mal nachreichen, falls jemand das Teil interessiert.

Hallo,

ja, das würde mich interessieren.

Andrew T. schrieb:
> ..gibt es als Ersatzteil zu kaufen..

Hast Du zufällig einen Link parat?

Aktuell kontaktiere ich die Akkus mit 6,3 mm Flachsteckern. Funktioniert 
ganz gut, ist trotzdem ein Behelf. Für den richtigen Einsatz würde ich 
den Akku gerne auch Einrasten lassen, so wie im Akkuschrauber etc.

Autor: Mike M. (mikeii)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Mike M. schrieb:
>> Ich überlege gerade ein Korad KA3005D auf Akku um zu bauen.  Das scheint
>> für meine Zwecke gut geeignet zu sein.
>
> Das enthält einen fetten Trafo mit mehreren Abgriffen, zwischen denen in
> Abhängigkeit der Ausgangsspannung mit Relais umgeschaltet wird.
>
> Das dürfte daher eher ungeeignet sein.

Au weh, danke für den Hinweis, hätte es heute Abend sonst noch bestellt.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Jörg R. schrieb:
> Andrew T. schrieb:
>> Bild kann ich gerne mal nachreichen, falls jemand das Teil interessiert.
>
> Hallo,
>
> ja, das würde mich interessieren.
>
>
> Aktuell kontaktiere ich die Akkus mit 6,3 mm Flachsteckern. Funktioniert
> ganz gut, ist trotzdem ein Behelf. Für den richtigen Einsatz würde ich
> den Akku gerne auch Einrasten lassen, so wie im Akkuschrauber etc.


Bitte sehr, hier auf die Schnelle. Nicht doll, ich denke man kann das 
Wesentliche erkennen.

Der Akku rastet ein durch die Nut im Bodenteil der Halterung (18V Bosch 
hat da einen mit Federkraft vorgespannten Kunststoffkeil), und wird in 
den Alu-Winkelprofilen führt.

Einzel-Flachstecker habe ich nicht genutzt, da kommt es irgendwann zu 
Fehlern mit üblen Folgen. Das 18V ist intern mit einer 60A 
Schmelzsicherung abgesichert, das rummst schon ordentlich.

Am Akku rumlöten oder Kabel anbringen wollte ich auch nicht. Genau wie 
Du möchte ich den Akku 1:1 im Akkuschrauber oder Original Ladegerät 
nutzen.

Wie man sieht ist das kleine Netzgerät einsatzbereit.
Die zweite Halterung habe ich für eine portable Referenz vorgesehen, die 
TI7Analog hatten da eine schöne Apllikation (Link finde ich gerade 
nicht). Da ist "erdfrei" und "vom Potential hochlegbar ohne wesentliche 
kap. Kopplung" sehr hilfreich bei Testaufbauten.

Ein 18V Bosch-Li-Akku 6Ah ist mit 108 Wh angegeben.
D.h. für den TE da kommt man nicht allzu weit mit wenn sein Netzgerät 
lange betrieben wird. Oder halt nur mit kleinem Strom weit.

Ein 36V eBike Akku (ab 500 Wh) könnte für ihn eine bessere Wahl sein.
YMMV

Autor: M. K. (sylaina)
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Ein Netzteil der Art wie es hier beschrieben wird:

http://www.sebulli.com/psu_kit/index.php?lang=de

Wäre eine Lösung (lineares LNG mit vorgeschaltetem 
Buck-Boost-Converter). Das lässt sich auch problemlos auf 40 V und 5 A 
aufbohren durch anpassen der Komponenten (z.B. Nicht nur einen 
Leistungstransistor am Ausgang verwenden sondern zwei oder drei 
entsprechend den Regeln der Technik parallel schalten)

Autor: Christopher J. (christopher_j23)
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Andrew T. schrieb:
> Ein 18V Bosch-Li-Akku 6Ah ist mit 108 Wh angegeben. D.h. für den TE da
> kommt man nicht allzu weit mit wenn sein Netzgerät lange betrieben wird.
> Oder halt nur mit kleinem Strom weit.
>
> Ein 36V eBike Akku (ab 500 Wh) könnte für ihn eine bessere Wahl sein.
> YMMV

Die entscheidende Frage wäre ja in wie weit die Akkus verdongelt sind. 
Geben aie überhaupt Spannung aus wenn man denen nicht ein paar Magic 
Bytes auf deren Datenschnittstelle gibt (wenn sie überhaupt eine haben). 
Ich kenne mich da aber nicht aus, ist nur rein hypothetisch.

Autor: Gerd E. (robberknight)
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Christopher J. schrieb:
>> Ein 36V eBike Akku (ab 500 Wh) könnte für ihn eine bessere Wahl sein.
>> YMMV
>
> Die entscheidende Frage wäre ja in wie weit die Akkus verdongelt sind.
> Geben aie überhaupt Spannung aus wenn man denen nicht ein paar Magic
> Bytes auf deren Datenschnittstelle gibt (wenn sie überhaupt eine haben).

Ich habe bisher noch keinen Akku gesehen, der irgendwelche Daten braucht 
bevor er entladen werden kann.

Denn wenn das Gerät mit nur diesem Akku gespeist wird - woher hat es den 
Strom um die Daten zu senden? Da bräuchte man noch einen 2. Akku extra 
dafür. Das macht das Gerät nur unnötig komplexer und teurer in der 
Herstellung.

Beim Laden sieht es dagegen anders aus. Da gibt es so einige die sich 
nur mit proprietärer Technik korrekt laden lassen. Fürs Laden braucht 
man ja auch einige Anschlüsse direkt in die Innenbeschaltung eines 
Akkupacks hinein (Balancing, Temperaturüberwachung,...).

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Zur Info an die Bastler die sich an solch ein Projekt wagen:

Die 18V Bosch Akkus sind nicht verdongelt. D.h. da liegen an den 
Kontakten die direkte Zellenspannung, abgesichert über 60A 
Schmelzsicherung (beim 6Ah Pack) an.
Die übrigen Anschlüsse sind u.a. für einen Ntc am Pack.
Es ist keine Entladeschlußspannungsüberwachung im Akkupack - das macht 
das angeschlossene Akkugerät wie GSR18-2 Li, GST, etc.
Es ist lediglich ein passiver Balancer (erkennbar an den SMD 
Widerständen & BJT sauber aufgereit) drin.

Das bedeutet für "Umnutzung" logischerweise folgendes
- Entladestrom und Kurzschlüsse beachten bzw. vermeiden.
- Tiefentladung unterlassen.

Die neueren Bosch powertool 36V Akkugeräte-Akkus haben eine 
Datenschnittstelle. Weitere Details habe ich nicht.

> Ich habe bisher noch keinen Akku gesehen, der irgendwelche Daten braucht
> bevor er entladen werden kann.

Die Bosch eBike Akkus der neuen Generation haben diese Funktion. Das 
"Aufwachen" ist mit etwas Logik gelöst, und geht OHNE zweitne Akku.
Weitere Details habe ich nicht - Bosch eBike ist ziemlich stolz auf die 
Funktion, und gibt nur wenig dazu preis. Verständlich.

Hoffe, das hilft euch weiter.

: Bearbeitet durch User

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