Vorwerk Platine defekt

Gast #5737097
Moin,

unser Vorwerk Staubsauger ist defekt bzw. die Platine hat es erwischt. 
Es gibt Rußspuren auf der Platine + die Leiterbahn kam mir entgegen beim 
Berühren(Bild). Nun ist die Frage, ob man da noch etwas retten kann, 
über eine Drahtbrücke etc.?

Auf der anderen Seite der schwarzen Stelle wäre ein Elko, der sieht aber 
eigentlich in Ordnung aus. Er ist nicht geplatzt oder ähnliches.

Der Staubsauger selber läuft noch, sofern aktives Zubehör angesteckt 
ist. Das heißt ein Fuß mit Motor für die Bürste saugt. Eine Spitze ohne 
Strom saugt nicht. Die Bedienung am Handteil funktioniert auch nicht. 
Man hat also nur eine Geschwindigkeit.

Gibt es da noch Möglichkeiten zum reparieren? Die Ersatzplatine ist zwar 
erschwinglich. Aber man kann es ja mal probieren.

Ich hoffe, dass mir da jemand weiterhilft.

MFG
Angehängte Dateien:
#5737122
Die abgrebrannten Meander sind eine Sicherung. Ein Bauteil gespart. Die 
kannst Du mit einer separaten Sicherung überbrücken. Welchen Strom die 
Meander zugelassen haben, weiß wohl nur Vorwerk.

Wenn der abbrennt, dann hat es irgendwo einen harten Schluss gegeben. 
Ich würde spontan auf die Drehzahlregelung tippen. Hier hat's wohl den 
Triac zerlegt bzw. den Diac.
Gast #5737181
Moin,

danke für deine Antwort.

Das auf dem G10T60 ist ein Haar. Der sieht jedenfalls ganz aus.

Meine Mutter sagte, er hätte vorher teilweise geklödert in dem Bereich.

Das heißt, man könnte die beiden Meander erstmal brücken und dann 
schauen ob es läuft. Und dann kann man sich Gedanken über die Sicherung 
machen und ob man das Risiko eingeht eine auf Gutdünken einzubauen?
Gast #5737200
DT schrieb:
> Das heißt, man könnte die beiden Meander erstmal brücken und dann
> schauen ob es läuft.

Klar, und die Panzersicherung ersetzt man durch ein Stück Flacheisen...

Was steht denn auf dem Typenschild zur Nennleistungsaufnahme?
Gast #5737572
hinz schrieb:
> DT schrieb:
>> Das heißt, man könnte die beiden Meander erstmal brücken und dann
>> schauen ob es läuft.
>
> Klar, und die Panzersicherung ersetzt man durch ein Stück Flacheisen...

Ich wette mit dir, es gibt Leute die das tun. Aber nein einer 
Panzersicherung ersetzt man mit einer Panzersicherung.

Martin S. schrieb:
> DT schrieb:
> Auf keinen Fall. Dass die Sicherung abgebrannt ist, hat einen stark
> stromenden Grund!

Die Frage ist was dann? Einfach eine neue Platine einbauen?

Markus B. schrieb:
> Ich hoffe DEINEM Kobold geht es wenigstens noch gut!

Ich weiß nicht worauf diese Aussage abzielt. Aber das ist nicht mein 
Kobold. Vorwerk ist mir zu teuer im Roboterbereich und eigentlich auch 
sonst.
Gast #5737580
DT schrieb:
>> Auf keinen Fall. Dass die Sicherung abgebrannt ist, hat einen stark
>> stromenden Grund!
>
> Die Frage ist was dann? Einfach eine neue Platine einbauen?

Die Leistungshalbleiter auf Kurzschluss durchmessen. Dazu muss man die 
nichtmal alle auslöten.
Gast #5737604
Martin S. schrieb:
> Oder den fetten Kondensator vom Netzteil. Das ist soweit ich sehe ein
> Kondensatornetzteil.

Der dicke blaue ist ein Zwischenkreiskondensator, der kleinere graue 
dürfte zum Kondensatornetzteil gehören.

Aber die sorgen für gewöhnlich nicht zu einem massiven Kurzschluss.
#5738855
hinz schrieb:

> Der dicke blaue ist ein Zwischenkreiskondensator, [...]
>
> Aber die sorgen für gewöhnlich nicht zu einem massiven Kurzschluss.

"Für gewöhnlich" vielleicht nicht, aber es kommt durchaus vor.

Ich hatte erst die Tage einen dicken Zwischenkreis-Elko mit sattem 
Kurzschluß im Schaltnetzteil eines DVD-Players. Von außen sah man dem 
Kondensator nicht das geringste an.

Auf dem Bild endet der abgebrannte Abschnitt der "Sicherungsleiterbahn" 
ja genau am Minuspol des blauen Elkos, die beiden Bögen links davon 
sehen gut aus. Ob die Sicherung an der Stelle mit dem Elko verbunden war 
oder nur daran vorbei führte, kann man auf den Bildern leider nicht 
erkennen. Falls da keine beabsichtigte Verbindung war, hat es an der 
Stelle evtl. einen Überschlag gegeben.
Gast #5738870
R. M. schrieb:

> Ich hatte erst die Tage einen dicken Zwischenkreis-Elko mit sattem
> Kurzschluß im Schaltnetzteil eines DVD-Players. Von außen sah man dem
> Kondensator nicht das geringste an.

Bei Folienkondensatoren aber äußerst selten, und so einer ist es hier.


> Ob die Sicherung an der Stelle mit dem Elko verbunden war
> oder nur daran vorbei führte, kann man auf den Bildern leider nicht
> erkennen.

Für mich sieht es nicht nach Verbindung aus.


> Falls da keine beabsichtigte Verbindung war, hat es an der
> Stelle evtl. einen Überschlag gegeben.

Die Spur würde man sehen.
#5738901
Ich glaube, wir haben aneinander vorbeigeredet. Ich dachte, mit 
Zwischenkreiskondensator meintest Du den blauen Elko neben dem grauen 
Kondensator. An dem führt ja die verbrannte Leiterbahn vorbei, aber 
genau genommen ist er kein Zwischenkreiskondensator.
Gast #5739862
Martin S. schrieb:
> Die abgrebrannten Meander sind eine Sicherung. Ein Bauteil gespart. Die
> kannst Du mit einer separaten Sicherung überbrücken.

Ich tippe eher auf Shunts mit Sicherungsfunktion
und würde entsprechende Sicherungswiderstände
einbauen.

LG
old.
Gast #6501879
Hallo von meinem vorwerk vc100 ist der ein aus taster kaputt 
(microtaster smd), kannn mir jemand sagen was für einen ich einbauen 
soll danke für ihre Zeit.

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