Dieter schrieb:
> Würde dem Stator und dem Rotor exakt der gleichphasige Stromverlauf
> eingeprägt werden und stünden diese genau gegenüber würde sich nichts
> drehen. Die Felder würden genau übereinanderstehen und nur Wechselweise
> Stator und Rotor gegeneinanderdrücken, wie zwei gleichnahmige Magnete
> die man schon symmetrisch gegeneinderpresst und keine Kraft in
> Querrichtung (Seitlich) hätte.
Bezieht sich Deine Aussage auf die obige Skizze? Dann kann ich Dir nicht
folgen. Eingezeichnet sind die Luftspaltflussdichte, die vom Stator
erzeugt wird, B mit den Indices delta (für Luftspalt) und s für Stator.
Für den Rotor wird kein Magnetfeld angegeben, sondern die räumliche
Verteilung der Durchflutung. Das daraus resultierende Magnetfeld im
Luftspalt hätte sein Maximum an der Stelle, wo sich die Stromrichtung
umkehrt. Die Verteilung wäre dann um 90 Grad ggü. der des Stators
verschoben. Wo siehst Du einen Widerspruch?
Grüßle,
Volker