Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Größe einer M1 Schraube


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von schraube (Gast)


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Hallo,
ich verstehe das Internet leider nicht wirklich.
Mich interessiert, was für einen Außendurchmesser, also der Durchmesser 
des Gewindes, eine M1 Schraube hat. In einigen Grafiken im Internet 
wurde das auch d genannt.
______
|_____|
  | |
  < >
  | |
  < >
  ---
 |   | Außendurchmesser

Eigentlich interessiert mich, welches M ich brauche, um 1mm 
Außendurchmesser zu haben, deshalb dachte ich erstmal an eine M1 
Schraube.

Vielen Dank schonmal.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Der Außendurchmesser eines metrischen Gewindes ist das, was beim 
metrischen Gewinde als Größenangabe verwendet wird.

M1 hat --Überraschung!-- also einen Außendurchmesser von einem 
Millimeter.

von STK500-Besitzer (Gast)


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von schraube (Gast)


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Rufus Τ. F. schrieb:
> Der Außendurchmesser eines metrischen Gewindes ist das, was beim
> metrischen Gewinde als Größenangabe verwendet wird.
>
> M1 hat --Überraschung!-- also einen Außendurchmesser von einem
> Millimeter.

Danke!!! Wie einfach es doch sein kann!!!
Unter d war nämlich immer nur M1 angegeben und ich fragte mich immer, 
was das denn jetzt genau sei.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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von Harald W. (wilhelms)


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schraube schrieb:

>> M1 hat --Überraschung!-- also einen Außendurchmesser von einem
>> Millimeter.
> Danke!!! Wie einfach es doch sein kann!!!

Ja, kompliziert wirds nur bei sog. zölligen Rohrgewinde. Da ist der
angegebene Zollwert weder der Innen- noch der Aussendurchmesser.

von michael_ (Gast)


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schraube schrieb:
> Danke!!! Wie einfach es doch sein kann!!!
> Unter d war nämlich immer nur M1 angegeben und ich fragte mich immer,
> was das denn jetzt genau sei.

Nein, ist es nicht.
Der Rufus hat aber eine Quelle für richtige Bemaßung angegeben.

Der Nenndurchmesser ist nicht der Außendurchmesser des Gewindes.

Warum nimmst du nicht ein handlicheres Gewinde, so M10?
Da kannst du sogar den Kerndurchmesser direkt messen.

von schraube (Gast)


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michael_ schrieb:
> schraube schrieb:
> Danke!!! Wie einfach es doch sein kann!!!
> Unter d war nämlich immer nur M1 angegeben und ich fragte mich immer,
> was das denn jetzt genau sei.
>
> Nein, ist es nicht.
> Der Rufus hat aber eine Quelle für richtige Bemaßung angegeben.
>
> Der Nenndurchmesser ist nicht der Außendurchmesser des Gewindes.
>
> Warum nimmst du nicht ein handlicheres Gewinde, so M10?
> Da kannst du sogar den Kerndurchmesser direkt messen.

Weil mein 4$ China Motor leider Befestigungen von 1mm Durchmesser hat, 
mit M10 würde ich eher mein Bett zusammenschrauben.

PS: Ist gar nicht so einfach, an eine so kleine Schraube zu kommen.

von michael_ (Gast)


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Aha.
Bisher hattest du nur Interesse gezeigt.
Mit einer M10 Schraube kann man aber besser die theoretischen 
Zusammenhänge begreifen.

von Manfred (Gast)


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von michael_ (Gast)


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schraube schrieb:
> PS: Ist gar nicht so einfach, an eine so kleine Schraube zu kommen.

Man darf nur nicht alles wegwerfen.
Ich habe eine Filmdose mit "Minischrauben".
Fündig wirst du bei Floppy (Slim), CD (Slim), Digi-Knipsen usw.

von Sven B. (scummos)


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Die M-Schrauben sind immer so, dass sie durch ein Loch mit dem 
Nenndurchmesser gut durchgesteckt werden können. Wenn dein Loch also 4mm 
Durchmesser hat, ist es dazu gedacht eine M4-Schraube durchzustecken. 
Für Kerndurchmesser und Gewindemaße kann man sich leicht Tabellen 
googeln, die sind aber eher relevant wenn man sowas bauen will (Gewinde 
schneiden, etc).

von michael_ (Gast)


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Sven B. schrieb:
> Die M-Schrauben sind immer so, dass sie durch ein Loch mit dem
> Nenndurchmesser gut durchgesteckt werden können. Wenn dein Loch also 4mm
> Durchmesser hat, ist es dazu gedacht eine M4-Schraube durchzustecken.

Falsch!
Die Gewinde haben Grundtoleranz.
Du kannst dich da am Innendurchmesser der Unterlegscheiben orientieren.
Und der ist auch üblich für die Bohrungen.

Bei M4 sind das 4,3mm.

von Magnus M. (magnetus) Benutzerseite


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Sven B. schrieb:
> Wenn dein Loch also 4mm
> Durchmesser hat, ist es dazu gedacht eine M4-Schraube durchzustecken.

Ersetze "dazu gedacht" durch "dazu geeignet".

von Sven B. (scummos)


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michael_ schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> Die M-Schrauben sind immer so, dass sie durch ein Loch mit dem
>> Nenndurchmesser gut durchgesteckt werden können. Wenn dein Loch also 4mm
>> Durchmesser hat, ist es dazu gedacht eine M4-Schraube durchzustecken.
>
> Falsch!
> Die Gewinde haben Grundtoleranz.
> Du kannst dich da am Innendurchmesser der Unterlegscheiben orientieren.
> Und der ist auch üblich für die Bohrungen.
>
> Bei M4 sind das 4,3mm.

Ok, stimmt, muss etwas größer sein.

von oszi40 (Gast)


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Magnus M. schrieb:
> Ersetze "dazu gedacht" durch "dazu geeignet".

Wer einen 4mm Bohrer benutzt, wird bei schlechtem Bohererschliff sicher 
ein etwas größeres Loch erhalten.

Manfred schrieb:
> Wenn man schon in China kauft

... muß man etwas Geduld haben bis das Schiff eingetroffen ist? Es gibt 
auch hier Schraubenhändler; z.B. 
https://online-schrauben.de/shop/Schrauben/Schlitzschrauben/DIN-84-Zylinderkopfschrauben-mit-Schlitz-aehnl.-ISO-1207/Stahl-4.8/M-1,0-blank-gedreht-Gewinde-M-metrisches-Gewinde

von Jemand (Gast)


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michael_ schrieb:
> Falsch!
> Die Gewinde haben Grundtoleranz.

Ja, nach unten, dürfen also noch leichter durchpassen.

von schraube (Gast)


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von schraube (Gast)


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Sven B. schrieb:
> michael_ schrieb:
> Sven B. schrieb:
> Die M-Schrauben sind immer so, dass sie durch ein Loch mit dem
> Nenndurchmesser gut durchgesteckt werden können. Wenn dein Loch also 4mm
> Durchmesser hat, ist es dazu gedacht eine M4-Schraube durchzustecken.
>
> Falsch!
> Die Gewinde haben Grundtoleranz.
> Du kannst dich da am Innendurchmesser der Unterlegscheiben orientieren.
> Und der ist auch üblich für die Bohrungen.
> Bei M4 sind das 4,3mm.
>
> Ok, stimmt, muss etwas größer sein.

Ist das auch der Grund, weshalb meine Plastikdistanzhülsen einen 
Innendurchmesser von 3,6mm haben?

von STK500-Besitzer (Gast)


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schraube schrieb:
> Ist das auch der Grund, weshalb meine Plastikdistanzhülsen einen
> Innendurchmesser von 3,6mm haben?

Der Innenduchmesser ist einfach deswegen größer, damit man die Schreube 
einfacher durchstecken kann.

von michael_ (Gast)


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Jemand schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Falsch!
>> Die Gewinde haben Grundtoleranz.
>
> Ja, nach unten, dürfen also noch leichter durchpassen.

Dann hast du noch nicht viel Bohrungen gemacht.

Es reicht nicht, für M3 eine Bohrung mit 3mm zu machen.

Hier:

https://www.schrauben-lexikon.de/download/tiso_7089.pdf

Die Innendurchmesser gelten auch für den Bohrungsdurchmesser.
Die Abmaße sind "mittel".

In der Mechanik wird nicht diskutiert, nicht probiert, sondern einfach 
die nach DIN/ISO genannten Werte angewandt.

von Mach (Gast)


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Die metrischen Gewinde sind so gewaehlt, dass die Aussengewinde auf 
einen Shaft mit Nenndurchmesser geschnitten werden koennen. Beim Bohren 
hat man naemlich in der Regel leichtere Variationsmoeglichkeiten wie bei 
einer Welle oder Stange. Ob man ein 5mm Loch oder ein 4,6mm Loch bohrt, 
ist meistens egal. Aber eine 5mm Welle moechte man evtl in ein Lager 
stecken und auf der anderen Seite ein Gewinde drauf bohren.

Und natuerlich geht eine M5er Schraube normalerweise in ein 5er Loch.

von Mach (Gast)


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Soll heissen:
...und auf der anderen Seite ein Gewinde drauf schneiden.

von Harald W. (wilhelms)


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Mach schrieb:

> Und natuerlich geht eine M5er Schraube normalerweise in ein 5er Loch.

Falls nicht, nimmt man einen Hammer. In meiner Lehrfirma wurden
massenhaft M3-Schrauben verbaut. Gebohrt wurde dafür typisch ein
3,2 mmm Loch. De4shalb wurden auch wesentlich mehr 3,2er als 3,5er
Bohrer gebraucht.

von Jemand (Gast)


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michael_ schrieb:
> Es reicht nicht, für M3 eine Bohrung mit 3mm zu machen.

Nur, wenn man im falschen Toleranzfeld fertigt. Ein Gewinde mit 
Außendurchmesser größer als Nenndurchmesser ist jedenfalls kein 
ISO-konformes Gewinde.

von Bernd F. (metallfunk)


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Jemand schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Es reicht nicht, für M3 eine Bohrung mit 3mm zu machen.
>
> Nur, wenn man im falschen Toleranzfeld fertigt. Ein Gewinde mit
> Außendurchmesser größer als Nenndurchmesser ist jedenfalls kein
> ISO-konformes Gewinde.

Das stimmt so:
Jede M3, M4, M5, M6.... M30 Schraube passt in ein 3,4,5,6...30iger
Loch.

Natürlich kann es mal Ausreißer in der Schraubenproduktion
geben, aber da passt dann auch die Mutter nicht.

Grüße Bernd

von Matthias L. (limbachnet)


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Bernd F. schrieb:
> Jede M3, M4, M5, M6.... M30 Schraube passt in ein 3,4,5,6...30iger
> Loch.

Bei Vollgewinde stimme ich auch voll zu, bei Teilgewinde (also z.B. 
lange Schlossschrauben oder Maschinenschrauben), wenn noch ein 
gewindeloser Schaft übrig ist, kann man Überraschungen in beide 
Richtungen erleben. Ich hab' hier ein paar Schlossschrauben 
herumzuliegen, da hat das M10-Gewinde erwartungsgemäß einen 
Außendurchmesser von 9,9mm und der Schaft nur 9,0mm. IMHO ein ziemlich 
großer Unterschied. Dafür hab' ich aber ein paar M8-Maschinenschrauben 
mit 8,0mm-Gewinde und einem Schaft mit 8,1mm Durchmesser.

Das ist ja nicht dramatisch, aber in eine 8,0mm-Bohrung passt der Schaft 
gemeinerweise trotzdem nicht. Das Gewinde schon.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Matthias L. schrieb:
> Bernd F. schrieb:
>> Jede M3, M4, M5, M6.... M30 Schraube passt in ein 3,4,5,6...30iger
>> Loch.
>
> Bei Vollgewinde stimme ich auch voll zu, bei Teilgewinde (also z.B.
> lange Schlossschrauben oder Maschinenschrauben), wenn noch ein
> gewindeloser Schaft übrig ist, kann man Überraschungen in beide
> Richtungen erleben. Ich hab' hier ein paar Schlossschrauben
> herumzuliegen, da hat das M10-Gewinde erwartungsgemäß einen
> Außendurchmesser von 9,9mm und der Schaft nur 9,0mm. IMHO ein ziemlich
> großer Unterschied. Dafür hab' ich aber ein paar M8-Maschinenschrauben
> mit 8,0mm-Gewinde und einem Schaft mit 8,1mm Durchmesser.
>
> Das ist ja nicht dramatisch, aber in eine 8,0mm-Bohrung passt der Schaft
> gemeinerweise trotzdem nicht. Das Gewinde schon.

Wie wäre es mit so einer konischen Reibahle für dünnere Materialien um 
es weniger "gemein" zu machen:

https://www.google.de/search?q=konische+reibahle&prmd=isvn&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwjLgaW5isbgAhVqJzQIHW0fDKAQ_AUoAXoECAwQAQ&biw=768&bih=905#imgrc=U-z7dz9TsSYn7M

: Bearbeitet durch User
von Jemand (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> Ich hab' hier ein paar Schlossschrauben
> herumzuliegen, da hat das M10-Gewinde erwartungsgemäß einen
> Außendurchmesser von 9,9mm und der Schaft nur 9,0mm.

Das sind wohl Dehnschrauben nach ISO 24015. Schaft soll für M10 bei etwa 
8,9 mm liegen.

von michael_ (Gast)


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Bernd F. schrieb:
> Jemand schrieb:
>> michael_ schrieb:
>>> Es reicht nicht, für M3 eine Bohrung mit 3mm zu machen.
>>
>> Nur, wenn man im falschen Toleranzfeld fertigt. Ein Gewinde mit
>> Außendurchmesser größer als Nenndurchmesser ist jedenfalls kein
>> ISO-konformes Gewinde.
>
> Das stimmt so:
> Jede M3, M4, M5, M6.... M30 Schraube passt in ein 3,4,5,6...30iger
> Loch.

Das jemand, der im Metallgewerbe sein Geld verdient, so einen Quark von 
sich gibt, enttäuscht und entsetzt mich.

Das lernt ein Lehrling im ersten Lehrjahr.
Ein Loch als ungelernter Bastler in 0,5mm Plaste kann da noch gehen.

Ansonsten sind das gelernte Basics, die man einfach macht und nicht mehr 
nachdenkt.

von Roland L. (roland2)


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Jemand schrieb:
> Matthias L. schrieb:
>> Ich hab' hier ein paar Schlossschrauben
>> herumzuliegen, da hat das M10-Gewinde erwartungsgemäß einen
>> Außendurchmesser von 9,9mm und der Schaft nur 9,0mm.
>
> Das sind wohl Dehnschrauben nach ISO 24015. Schaft soll für M10 bei etwa
> 8,9 mm liegen.

nein, er schrieb doch Schlossschrauben. Muss man nicht kennen, du kennst 
sie sicher unter der korrekten Bezeichnung "Flachrundschrauben mit 
Vierkantansatz nach DIN 603 oder ISO 8677"
ob damit allerdings der Verkäufer bei OBI was anfangen kann...

von Jemand (Gast)


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Roland L. schrieb:
> nein, er schrieb doch Schlossschrauben

Hoppla :o

von Mach (Gast)


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michael_ schrieb:
> Bernd F. schrieb:
> Das stimmt so:
> Jede M3, M4, M5, M6.... M30 Schraube passt in ein 3,4,5,6...30iger
> Loch.
> Das jemand, der im Metallgewerbe sein Geld verdient, so einen Quark von
> sich gibt, enttäuscht und entsetzt mich.
Er hat aber recht. Dass man ein Loch groesser macht um keine Probleme 
mit Graten oder Massabweichungen zu bekommen und dass es einfach 
flutscht, ist ja klar. Deswegen sind auch Unterlegscheiben im 
Durchmesser groesser. Trotzdem passt eine normgerechte in ihr Nennloch 
mit gleichem Mass. Dass man am Schaft/an Uebergaengen Probleme kriegen 
kann, ist auch klar, das war aber nicht das Thema.

> Ansonsten sind das gelernte Basics,
> die man einfach macht und nicht mehr nachdenkt.
Da wird das Problem liegen. Den Kopf darf man zum Denken nutzen. Fuer 
ungenutzte Kapazitaeten gibts kein Geld zurueck und leben tut man auch 
nicht laenger.

von michael_ (Gast)


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Mach schrieb:
> Er hat aber recht. Dass man ein Loch groesser macht um keine Probleme
> mit Graten oder Massabweichungen zu bekommen und dass es einfach
> flutscht, ist ja klar.

Klar, als Meister der Mechanik passt alles mit Daumen mal Fensterkreuz.

> Deswegen sind auch Unterlegscheiben im
> Durchmesser groesser.

Und zwar mit genau festgelegten Maßen nach DI/ISO. Auch Bohrungen.

> Trotzdem passt eine normgerechte in ihr Nennloch
> mit gleichem Mass. Dass man am Schaft/an Uebergaengen Probleme kriegen
> kann, ist auch klar, das war aber nicht das Thema.

Zeigt, dass du es nicht gelernt hast.

von Egon D. (egon_d)


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michael_ schrieb:

> Das jemand, der im Metallgewerbe sein Geld verdient,
> so einen Quark von sich gibt, enttäuscht und entsetzt
> mich.

Unglaublich.

von Bernd F. (metallfunk)


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Es gibt sogar für Schrauben eine Norm :-)

Nur bei den ganz winzigen Dingern wird es eng.
Ansonsten passen die immer in die Bohrung.

Die Bohrungen macht man im täglichen Leben natürlich nicht so
eng, ein wenig Farbe muss ja auch noch drauf.

Grüße Bernd

von Thomas S. (thschl)


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Ich lach mich hier nur weg...

wie hier Innengewinde, Aussengewinde, Schlossschrauben, Dehnschrauben 
oder billige Baumarkschrauben, bei denen das Gewinde gestanzt/gewickelt 
ist umhergeworfen wird.. köstlich

scheinen viele bei OBI= Ohne Besondere Intelligenz zu arbeiten

ich mach das immer ganz einfach.. nehme Nieten mit Innengewinde und 
bohre soweit auf, dass die reinpassen, das klappt immer.. sonst nehm ich 
Fischer Dübel und Spaxschrauben

von Percy N. (vox_bovi)


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Thomas S. schrieb:

> ich mach das immer ganz einfach.. nehme Nieten mit Innengewinde und
> bohre soweit auf, dass die reinpassen, das klappt immer.. sonst nehm ich
> Fischer Dübel und Spaxschrauben

Echt? Gut, jeder, wie er mag.

Ich würde Niete bevorzugen, die scheinen mir stabiler zu sein als Nieten 
...

von Karl (Gast)


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Bernd F. schrieb:
> Es gibt sogar für Schrauben eine Norm :-)
>
> Nur bei den ganz winzigen Dingern wird es eng.
> Ansonsten passen die immer in die Bohrung.
>
> Die Bohrungen macht man im täglichen Leben natürlich nicht so
> eng, ein wenig Farbe muss ja auch noch drauf.
>
> Grüße Bernd

Beispielhaft M8:

Schraube: Höchstmaß: 7,972mm

Ein Bohrer nach DIN338 hat mindestens einen Durchmesser von 7,98mm und 
bohrt dann eh noch ein etwas grösseres Loch.

Also passt die Normschraube auf jeden Fall rein.

von Dieter W. (dds5)


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Karl schrieb:
> Ein Bohrer nach DIN338 hat mindestens einen Durchmesser von 7,98mm und
> bohrt dann eh noch ein etwas grösseres Loch.
>
> Also passt die Normschraube auf jeden Fall rein.

Zumindest in relativ dünnes Material von z.B. kleiner 1 mal 
Schraubendurchmesser.
Schrauben sind nicht immer ganz gerade und klemmen dann unter Umständen 
in tieferen Bohrungen.

Auch das ist ein Aspekt, unter dem die Durchgangsbohrungen für Schrauben 
nach Norm in Klassen fein und mittel spezifiziert sind - grob gibt es 
imho nicht mehr.

von Karl (Gast)


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Dieter W. schrieb:
> Karl schrieb:
>> Ein Bohrer nach DIN338 hat mindestens einen Durchmesser von 7,98mm und
>> bohrt dann eh noch ein etwas grösseres Loch.
>>
>> Also passt die Normschraube auf jeden Fall rein.
>
> Zumindest in relativ dünnes Material von z.B. kleiner 1 mal
> Schraubendurchmesser.
> Schrauben sind nicht immer ganz gerade und klemmen dann unter Umständen
> in tieferen Bohrungen.
>
> Auch das ist ein Aspekt, unter dem die Durchgangsbohrungen für Schrauben
> nach Norm in Klassen fein und mittel spezifiziert sind - grob gibt es
> imho nicht mehr.

Das ist ein Argument was nachvollziehbar ist.

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Ich würde Niete bevorzugen, die scheinen mir stabiler zu sein als Nieten

Sind die nicht etwas kürzer? :-)

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