Forum: Markt [S] Suche wenn möglich mehrere 1782Khz Quarze


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von Torsten K. (Firma: TOKA) (avantasia)


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Wie die Überschrift schon sagt, suche ich für ein Projekt mehrere 
1782Khz Quarze. Vielleicht hat ja jemand noch welche in der Schublade 
und würde die ggf. zu einem vernünftigen Preis abgeben.

Danke...

: Verschoben durch Moderator
von nachtmix (Gast)


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Torsten K. schrieb:
> Vielleicht hat ja jemand noch welche in der Schublade

Das bezweifle ich.
Wofür könnte man die gebraucht haben?

von Torsten K. (Firma: TOKA) (avantasia)


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nachtmix schrieb:
> Torsten K. schrieb:
>> Vielleicht hat ja jemand noch welche in der Schublade
>
> Das bezweifle ich.
> Wofür könnte man die gebraucht haben?

Für eine der ersten Apple II Soundkarten...

von Stynx (Jonas G) (Gast)


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Solche Quarze wurden auch im Ham-Radio Bereich eingesetzt. Die Bauform 
sollte HC33 sein. Ich suche schon erfolglos seit 5 Jahren ;-)

Resonatoren mit 1782Khz Frequenz konnte ich finden. Diese sind aber 
nicht gut geeignet, da sie sehr störanfällig sind. Der Ton der 
Soundkarte ändert sich, wenn man mit der Hand nur in die Nähe kommt.

Alternativ würde mir auch eine Quelle für 7128Khz bzw. 3564Khz 
Oszillatoren oder Quarze helfen... bei Mouser habe ich schon 3,560Mhz 
und 3,5625Mhz gefunden. Letzterer dürfte nah genug dran sein...

-Jonas

von Quarz (Gast)


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Es gibt programmierbare Quarzoszillatoren, oder aber auch Schaltungen, 
um einen Quarz zu "emulieren". Vielleicht wirst du ja darüber fündig.

von c-hater (Gast)


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Torsten K. schrieb:

> Für eine der ersten Apple II Soundkarten...

Geht es um eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion oder nur darum, 
sie wieder zum Funktionieren zu bringen?

In letzterem Fall gibt es nämlich durchaus noch andere Möglichkeiten als 
genau so einen Quarz zu finden.

von Torsten K. (Firma: TOKA) (avantasia)


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c-hater schrieb:
> Torsten K. schrieb:
>
>> Für eine der ersten Apple II Soundkarten...
>
> Geht es um eine möglichst originalgetreue Rekonstruktion oder nur darum,
> sie wieder zum Funktionieren zu bringen?
>
> In letzterem Fall gibt es nämlich durchaus noch andere Möglichkeiten als
> genau so einen Quarz zu finden.


Es geht nicht unbedingt um eine originalgetreue Abbildung... wir wollen 
diese ehemalige Karte in kleiner Stückzahl für ein paar Enthusiasten 
einfach in ganz kleiner Stückzahl wiederbeleben... wenn ich 20 Quarze 
finde (oder eine passende Alternative) wäre das schon sehr schön...

von Einer (Gast)


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c-hater schrieb:
> In letzterem Fall gibt es nämlich durchaus noch andere Möglichkeiten als
> genau so einen Quarz zu finden.

z.b. leichter erhältliche 3560kHz

von Torsten K. (Firma: TOKA) (avantasia)


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Einer schrieb:
> c-hater schrieb:
>> In letzterem Fall gibt es nämlich durchaus noch andere Möglichkeiten als
>> genau so einen Quarz zu finden.
>
> z.b. leichter erhältliche 3560kHz

... gerne, nur habe ich noch keine wirkliche Quelle gefunden... wenn Du 
da einen Link oder eine dementsprechende Info hast, dann bitte her 
damit.

Gruß

von pegel (Gast)


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Gab es nicht mal im Funkamateur jemanden der Quarze mit Wunschfrequenz 
herstellt?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Torsten K. schrieb:
>> z.b. leichter erhältliche 3560kHz
>
> ... gerne, nur habe ich noch keine wirkliche Quelle gefunden

3560 bekommst du beim FUNKAMATEUR (box73.de).

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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pegel schrieb:
> jemanden der Quarze mit Wunschfrequenz herstellt

Dürfte jenseits des zu erwartenden Budgets liegen.

von Massenproduktion (Gast)


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Musst halt in einer Crowdfunding Aktion auf 1000 Vorbestellungen kommen 
und dann Angebote für die Produktion von 2000 Quarzen einholen.

von Alexander S. (alesi)


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Vielleicht hier mal versuchen ...

http://www.andyquarz.de/index.html

von pegel (Gast)


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Bei billig und Wunschfrequenz bleibt nur wieder der China Mann.

https://www.alibaba.com/product-detail/-IC-CY27EE16FZXEC-CY27EE16_60779796849.html

von pegel (Gast)


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Alexander S. schrieb:
> Vielleicht hier mal versuchen ...

36€ pro Quarz? Das meinte Jörg sicher.

von Michael B. (laberkopp)


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Torsten K. schrieb:
> Wie die Überschrift schon sagt, suche ich für ein Projekt mehrere
> 1782Khz Quarze.

Wirklich oder bloss für lau ?

Einzelstück ca. 25 EUR http://www.quarztechnik.com/
http://www.amidon.de/contents/de/d495.html
https://www.digitallehrer.de/quarze.html?language=de

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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pegel schrieb:
> Bei billig und Wunschfrequenz bleibt nur wieder der China Mann.

Ich sehe da keinen Quarz …

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Michael B. schrieb:
> Wirklich oder bloss für lau ?

Vielleicht ja nicht für lau, aber eben auch nicht zum Preis eines 
Mercedes.

Die 3560er Quarze bei box73.de kosten 3 Euro.

von pegel (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Ich sehe da keinen Quarz …

Das ist ein programmierbarer Oszillator mit eeprom.
https://www.digchip.com/datasheets/parts/datasheet/115/CY27EE16-pdf.php

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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pegel schrieb:
> Das ist ein programmierbarer Oszillator mit eeprom.

Danach war aber nicht gefragt.

Wenn es nur um einen Takt entsprechender Frequenz geht, finden sich 
allemal ein paar Alternativen.

von Michael B. (laberkopp)


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Jörg W. schrieb:
>> Wirklich oder bloss für lau ?
>
> Vielleicht ja nicht für lau, aber eben auch nicht zum Preis eines
> Mercedes.

Wieso heisst der Torsten jetzt Jörg ?

von Stynx (Jonas G) (Gast)


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3,5624Mhz Quarze habe ich jetzt schon mal für 1,20€ pro Stück bestellt 
(mouser). Die sind immerhin schon mal näher dran als die 3,560Mhz, die 
ich schon mal gekauft hatte.

Über 2€ sollten die nicht kosten, sonst ergibt das einfach keinen Sinn. 
Die Soundkarte, die ich klone, stammt von 1978 und ich will schon so 
original wie möglich bleiben. Bis Jetzt sind die Materialkosten schon 
bei ca. 35€/pro Karte. Noch eine Platine (um den Takt zu halbieren) 
kostet noch mal +10€ inkl. Bauteile oben drauf. Bei dann fast 50€ 
Materialkosten pro Karte wird das nur schwer realisierbar, da ich dann 
ca. 75€ pro Karte nehmen müsste um einigermaßen kostenneutral zu 
bleiben. Im Zweifelsfall klatsche ich eben den Resonator drauf und wer 
was besseres will soll sich einen Quarz für 36€ irgendwo machen lassen 
...

-Jonas

von Hen3x (Gast)


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SI5351 ist dein Freund!

Kostet 1€ und ist in 1Hz-Schritten frei programmierbar bis 100MHz oder 
200MHz (guckstu Datenblatt).

https://www.mouser.de/datasheet/2/368/Si5351-B-1316636.pdf

Hier kann man ihn z.B. bestellen:
https://www.mouser.de/ProductDetail/Silicon-Labs/SI5351A-B-GT?qs=sGAEpiMZZMsB9HsreUc%252biSNWZ974oawlIREJ5atnpfg%3d


Und hier ein paar Youtube-Treffer zu SI5351-Bastelprojekten:
https://www.youtube.com/results?search_query=si5351



In der hiesigen Forensuche findet man auch ein paar Treffer zu diesem 
Programmable Clock Generator.

von Torsten K. (Firma: TOKA) (avantasia)


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Schon mal vielen lieben Dank für die ganzen Antworten.

Damit da kein Missverständnis aufkommt... Stynx (Jonas G) ist der 
eigentlich Suchende und ich habe den Thread angestossen, da ich in einem 
anderen Forum das Problem mit den Quarzen gelesen hatte. Es geht hier 
wie weiter oben gepostet nicht um Quarze für lau... aber eben auch nicht 
darum die Dinger zu vergolden.

Dazu hat Stynx ja schon eine Antwort gegeben.

von Apollo M. (Firma: @home) (majortom)


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Stynx (Jonas G) schrieb:
> Alternativ würde mir auch eine Quelle für 7128Khz bzw. 3564Khz
> Oszillatoren oder Quarze helfen

das kannst du mit jedem pic machen der einen nco mit dabei hat z.b.

pic10f322
pic16f18324
pic18f26k42


mt

von Sven S. (boldie)


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Ich habe noch so was (SCO-020 14.318180 MHz; Quarzoszillator) hier, den 
kann man 1:8 runterteilen und dann wären es 1.7897725. Hab ca. 60 Stk., 
Stk 0,20 €.

von Jonas G. (stynx)


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Sven S. schrieb:
> Ich habe noch so was (SCO-020 14.318180 MHz; Quarzoszillator) hier, den
> kann man 1:8 runterteilen und dann wären es 1.7897725. Hab ca. 60 Stk.,
> Stk 0,20 €.

Danke für das Angebot. Leider ist das zu sehr von 1782Khz abweichend. 
Zwischen 1784Khz und 1780Khz wäre gerade noch ok.

-Jonas

von Klaus I. (klauspi)


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Stynx (Jonas G) schrieb:
> Alternativ würde mir auch eine Quelle für 7128Khz bzw. 3564Khz
> Oszillatoren oder Quarze helfen... bei Mouser habe ich schon 3,560Mhz
> und 3,5625Mhz gefunden. Letzterer dürfte nah genug dran sein...

Bei Pollin gibt unterschiedliche 3,579 MHz. Vermutlich kann man die aber 
nicht so weit runterziehen, sorry.

von Roland F. (r_fischer)


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Möchtet ihr die Alf MC1 oder MC16 Nachbauen?
(die müßte ich irgendwo noch haben..)
Mockingboard wäre ja Aufwendiger denke ich.

von Marcus H. (Firma: www.harerod.de) (lungfish) Benutzerseite


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Jonas G. schrieb:
> Sven S. schrieb:
>> Ich habe noch so was (SCO-020 14.318180 MHz; Quarzoszillator) hier, den
>> kann man 1:8 runterteilen und dann wären es 1.7897725. Hab ca. 60 Stk.,
>> Stk 0,20 €.
>
> Danke für das Angebot. Leider ist das zu sehr von 1782Khz abweichend.
> Zwischen 1784Khz und 1780Khz wäre gerade noch ok.

Konzept:
Dann häng einen Standardquarz an eine PLL.
Irgendeine MCU-PLL mit MCO (Master Clock Out).
Beispiel: STM32F0 auf kleine Platine.

Oder ein programmierbarer Oszillator, wie der schon vorgeschlagene 
CY27EE16ZE.

von Carsten S. (dg3ycs)


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Hi,

Michael B. schrieb:
> Wirklich oder bloss für lau ?
>
> Einzelstück ca. 25 EUR http://www.quarztechnik.com/

Torsten K. schrieb:
> wenn ich 20 Quarze
> finde (oder eine passende Alternative) wäre das schon sehr schön...

Auch wenn es dem TE vermutlich immer noch zu teuer sein wird (sein 
Zielpreis 2Euro) so sinkt der Stückpreis für kundenspezifische Quarze 
sehr stark mit der Stückzahl. Einfach mal als Info falls der TE sich 
doch umentscheidet oder für spätere Threadfinder.

Bei einem ehemaligen AG von von mir haben wir für eine Anwendung mit 
richtigen Schmalband-FSK im 70cm Band auch kundenspezifische Quarze 
eingesetzt. Die Standardfrequenz wurde imho immer so in 50er oder 100er 
Stückzahl geordert, die Ausweichfrequenzen eher so 20-30er Stückzahl.
(Wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, die Lose können auch 
kleiner gewesen sein). Preislich lagen die dann so bei 7 bis 8 Euro/pcs.

Und da waren die Anforderungen an Grundgenauigkeit und Temperaturgang 
schon recht Knackig. Denn schon ein Versatz in der Endfrequenz um 3-4 
KHz die Verbindung zum kompletten Ausfall brachte. Und auch deutlich 
weniger Abweichung brachten schon massiver Verluste. Da gut vervielfacht 
wird reichen schon deutlich kleinere Abweichungen für diese Werte, eine 
Abweichung der Quarzfrequenz wirkt sich dadurch ja gleich vielfach aus. 
(Dafür ist die Empfindlichkeit aber an der äussersten Grenze dessen was 
man aus kleinen Batteriebetriebenen Emfpängern dieser Art herausholen 
kann)

Hier, wo selbst die Grundfrequenz locker um 1 - 2 Khz schon in der 
Grundgenauigkeit schwanken darf sollte sich das zumindesst bei größeren 
Stückzahlen ebenfalls bemerkbar machen.

Gruß
Carsten

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