Schriftprobe und graphologische Gutachten

Gast #5741583
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Hallo zusammen.

Werden heutzutage in Personalabteilungen noch graphologische Gutachten 
erstellt und genutzt? Kennt ihr das?
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Graphologie

Ich vermute, die HR der Firma wo ich arbeite, versucht sich das von 
neuen Mitarbeitern zu erschleichen. Das funktioniert wie folgt:

Mail im Postfach mit angeblichem PDF-Formular, mit der Bitte, das 
auszufüllen und persönlich vorbeizubringen. Personalbogen mit Anschrift, 
Kontonummer fürs Gehalt usw.
Nur, da sind keine Textfelder. Eine gescannte Seite im Corporate Design. 
Ein Bild als PDF. Man soll das also ausdrucken, händisch ausfüllen und 
vorbeibringen. Hä??

Ich hab das Ding einfach als Hintergrund in ein 
Textverarbeitungs-Dokument gesteckt, mit Schreibmaschinenschrift 
ausgefüllt, ausgedruckt und meine Unterschrift drunter gesetzt.

Die Personalerin hat mich bei Abgabe mit großen Augen angesehen und 
gefragt, wie ich das gemacht hätte. Hab' ich ihr gesagt, dass ich in dem 
Laden hauptsächlich digitale Dokumente erstellen würde. Sie fragt, ob 
das denn nicht schneller gegangen wäre so mit Stift und Papier. Ich 
entgegnete, dass ich Maschinenschrift bei wichtigen Daten wie z.B. 
Gehaltskonto bevorzugen würde.
"Na wenigstens sind Sie kreativ"
"Klar, das ist doch Voraussetzung für meine Stelle"
Schon klar, oder?

Viele Grüße,
Eure Sauklaue
(Firma: --------------) #5741607
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Sauklaue schrieb:
> Mail im Postfach mit angeblichem PDF-Formular, mit der Bitte, das
> auszufüllen und persönlich vorbeizubringen. Personalbogen mit Anschrift,
> Kontonummer fürs Gehalt usw.
> Nur, da sind keine Textfelder. Eine gescannte Seite im Corporate Design.
> Ein Bild als PDF. Man soll das also ausdrucken, händisch ausfüllen und
> vorbeibringen. Hä??

Vllt. wollen die sicher gehen das du kein BOT bist!
Gast #5741616
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Sauklaue schrieb:

> Ich vermute, die HR der Firma wo ich arbeite, versucht sich das von
> neuen Mitarbeitern zu erschleichen. Das funktioniert wie folgt:
>
> Mail im Postfach mit angeblichem PDF-Formular, mit der Bitte, das
> auszufüllen und persönlich vorbeizubringen. Personalbogen mit Anschrift,
> Kontonummer fürs Gehalt usw.

Lächerlich!
Die Älteren von uns wissen noch, das man Dokumente in Normschrift und 
nicht in Handschrift ausfüllt. Und Normschrift nach DIN  6776 resp. 
TGL-016 wurde sogar im Fach Technisches Zeichnen an den Schulen gelehrt. 
Wer es nicht kann, kann auch ne Schriftschablone verwenden 
https://www.bueromarkt-ag.de/schablone_wedo_7012_schriftschablonen_set,p-7012.html

Ansonsten setzt man eben "Druckbuchstaben".
Ehrlich muss man heute Ingenieuren wirklich erklären wie man korrekt 
Dokumente ausfüllt und Zeichnungen beschriftet?!

> Werden heutzutage in Personalabteilungen noch graphologische Gutachten
> erstellt und genutzt? Kennt ihr das?
> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Graphologie

Graphologie als Mittel zum Auskundschaften von Charaktereigenschaften 
oder Neigungen ist Mumpitz. Das geht nicht über die übliche Bewertung 
von Handwerklichen Fähigkeiten hinaus, wie "Hat sich Zeit genommen". 
Insbesonders wenn der Schreiber eine andere Schrift als das Lateinische 
als "Mutterschrift" drauf hat - und das sind einige (ελληνικά, русский, 
український, 日本の usw. usf)
Gast #5741638
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Und Normschrift nach DIN  6776 resp.
> TGL-016 wurde sogar im Fach Technisches Zeichnen an den Schulen gelehrt.

Also ich hab noch DIN 16 gelernt, ist das jetzt besser oder schlechter?

> Ansonsten setzt man eben "Druckbuchstaben"

Oder nutzt die Schreibmaschine im pdf Viewer und druckt das  dann aus.

Sauklaue schrieb:
> Die Personalerin hat mich bei Abgabe mit großen Augen angesehen und
> gefragt, wie ich das gemacht hätte.

Wer den Firmenbogen ausdruckt, wieder einscannt und dann auch noch als 
pdf verschickt stellt genau solche Fragen. Ist ganz natürlich und hat 
mit graphologischen Gemeinheiten vermutlich nichts zu tun :-).
Gast #5741642
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HyperMario schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Und Normschrift nach DIN  6776 resp.
>> TGL-016 wurde sogar im Fach Technisches Zeichnen an den Schulen gelehrt.
>
> Also ich hab noch DIN 16 gelernt, ist das jetzt besser oder schlechter?

Also mir ist es egal ob rechts oder links der Elbe und hinsichtlich 
Fertigkeiten beim Anfertigen von Technischen Darstellungen scheinen mir 
die älteren Semester, die noch die kurzen DIN/TGL Nummern gelernt haben, 
die geschickteren.
Gast #5741715
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Die Älteren von uns wissen noch, das man Dokumente in Normschrift und
> nicht in Handschrift ausfüllt. Und Normschrift nach DIN  6776 resp.
> TGL-016

DIN EN ISO 3098 bitte. DIN 6776 ist überholt.

Auf die schlechte Mikrofilm-Kompatibilität des letzten Jahrtaisends hab 
ich aber ges*****en und irgendeine gut lesbare Mono-Font genommen.

HyperMario schrieb:
> Wer den Firmenbogen ausdruckt, wieder einscannt und dann auch noch als
> pdf verschickt stellt genau solche Fragen. Ist ganz natürlich

Ich bin nicht der einzige, bei dem die das so wollten. Es ist bei einem 
Kollegen eine aufs Bit gleiche Datei gelandet.
Gast #5741815
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Sauklaue schrieb:
> Werden heutzutage in Personalabteilungen noch graphologische Gutachten
> erstellt und genutzt? Kennt ihr das?
> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Graphologie

Manche hängen diesem Aberglauben noch an. In deinem Fall glaube ich 
nicht dass das der Grund ist.

> Nur, da sind keine Textfelder. Eine gescannte Seite im Corporate Design.
> Ein Bild als PDF. Man soll das also ausdrucken, händisch ausfüllen und
> vorbeibringen. Hä??

Ja, weil die Mitarbeiter und -innen der Personalabteilung gerade so eben 
mit einem Computer umgehen können und vor der Benutzung von Word, oder 
Office im Allgemeinen, ein paar Minuten brauchen um ihre Panikattacke in 
den Griff zu bekommen. Der Praktikant oder die Praktikantin, die es dann 
machen musste, konnte zwar gut Kaffee kochen, aber verstand von Word 
auch nichts.

Glaubst du, da weiß einer wie man ein elektronisches Formular in Adobe 
(haben die überhaupt die richtige Version dafür?) oder Word erstellt? 
Garantiert nicht.

Schnelltest für die Mitleser: Hand hoch, wer weiß aus dem Kopf wie man 
ein elektronisches Formular in Word erstellt? Bitte nicht googlen oder 
die Word-Hilfe benutzen.

> Die Personalerin hat mich bei Abgabe mit großen Augen angesehen und
> gefragt, wie ich das gemacht hätte.

Siehst du? Großer Zauber für die HR-Abteilung.

> Schon klar, oder?

Ja, mangelnde Erfahrung der Personalabteilung in der Erstellung 
elektronischer Formulare.
Gast #5741824
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Kolja L. schrieb:
> Das haben wir mal mit einigen Leuten gemacht und es war
> erschreckend gut
> http://www.graphologies.de/

Was für ein Eso-Quatsch. Reine Geldschneiderei.

Wenn mich eine Firma DESWEGEN nicht einstellen will, dann bin ich froh. 
Bei denen spült man im Klo wahscheinlich mit Granderwasser, und unter 
jedem Bildschirm stehen Rosenquarze.
Gast #5741830
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Sauklaue schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Die Älteren von uns wissen noch, das man Dokumente in Normschrift und
>> nicht in Handschrift ausfüllt. Und Normschrift nach DIN  6776 resp.
>> TGL-016
>
> DIN EN ISO 3098 bitte. DIN 6776 ist überholt.

DIN 6776 war schon die für Mikrofilm-Verfilmung optimierte Version. 
TGL-016 war die schöne alte DIN 16 Schrift. Die DDR-Version der DIN 6776 
war die TGL-31034.

Freie TrueType Versionen der TGL Schriften gibt es zum Download:
http://www.peter-wiegel.de/TGL_0-16.html
http://www.peter-wiegel.de/TGL.html

> Ich bin nicht der einzige, bei dem die das so wollten. Es ist bei einem
> Kollegen eine aufs Bit gleiche Datei gelandet.

Natürlich. Warum sollen die für jeden ein eigenes PDF basteln?
#5741872
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Sauklaue schrieb:
> Hallo zusammen.
>
> Werden heutzutage in Personalabteilungen noch graphologische Gutachten
> erstellt und genutzt?

Nein. Thread kann geschlossen werden.

Im Ernst:
Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist dabei sehr bescheiden. Da Firmen 
heutzutage sehr auf die Kosten schauen, macht man so einen esoterischen 
Quatsch einfach nicht mehr.
Gast #5741919
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Toni Tester schrieb:
> Marten Morten schrieb:
>> Natürlich. Warum sollen die für jeden ein eigenes PDF basteln?
>
> Vielleicht, weil es Gute Menschen (TM) - also so richtig Gute Menschen -
> sind, die sich besonders viel Zeit für jeden einzelnen Mitarbeiter
> nehmen und jeden auch wirklich als Individuum, als individuellen
> Menschen, betrachten?

Bitte liefere den individuell für mich zusammengestellten Früchtekorb 
undf das sorgfältig ausgesuchte Willkommensgeschenk an meine 
Privatadresse, ja?
Gast #5741952
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Marten Morten schrieb:
> wer weiß aus dem Kopf wie man
> ein elektronisches Formular in Word erstellt?

Weiß ich weil mein pdf drucker das kann.Ist aber das falsche Forum für 
so eine Frage. Drucken -> scannen -> mailen geht mir gegen die Techniker 
Ehre ;-).



Berufsrevolutionär schrieb:
> scheinen mir
> die älteren Semester, die noch die kurzen DIN/TGL Nummern gelernt haben,
> die geschickteren.

War in der Lehre, noch mit Zeichenplatte und Rapidograph. Heute bemaße 
ich, wie wohl alle hier, im Papierbereich oder 3D Raum. Mit dem 
eingestellten Font von dem ich nicht mal den Namen weiß. Sieht aber 
schön technisch aus.
Gast #5742126
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Framing Consultant schrieb:
> Angela schrieb:
>> ... aber nicht besonders lange. Wegen des Harndrangs ...
>
> Angela? Du bist auch hier? ;)

Selbstverständlich. Ich finde alte Männer mit ihren tränenden Augen 
(LED-Flackern, Xenon-Scheinwerfer, usw.), die sich mit ihrem 
Erschlafften im Pen*sfechten über die ältere Norm ihrer ersten 
Schreibversuche versuchen, einfach unwiderstehlich. Wenn da nicht 
dauernd dieser Harndrang wäre, der ihnen dann dauernd alles wieder 
zunichte macht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5742238
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Sauklaue schrieb:
> Mail im Postfach mit angeblichem PDF-Formular,
> mit der Bitte, das auszufüllen.

Ich würde auch irgendwas ausfüllen lassen,
ggf auch etwas lesen lassen wovon man mir dann den Inhalt
widergeben können sollte.
Jedenfalls so, dass jemand für ein paar Minuten alleine im Raum sitzt.

währenddessen kann man dann auch gleich sehen,
ob der Proband auch an irgendwelchen
Mist-Macken und komischen Ticks leidet oder sich sonstwie komisch 
verhält.
Kann ziemlich wichtig werden,
wenn man in ansonsten eher ruhiger Atmosphäre,
speziell auch im Grossraumbüro arbeiten soll.

"danke wir melden uns"
Gast #5742368
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Angela schrieb:
> Framing Consultant schrieb:
> Angela schrieb:
> ... aber nicht besonders lange. Wegen des Harndrangs ...
>
> Angela? Du bist auch hier? ;)
>
> Selbstverständlich. Ich finde alte Männer mit ihren tränenden Augen
> (LED-Flackern, Xenon-Scheinwerfer, usw.), die sich mit ihrem
> Erschlafften im Pen*sfechten über die ältere Norm ihrer ersten
> Schreibversuche versuchen, einfach unwiderstehlich. Wenn da nicht
> dauernd dieser Harndrang wäre, der ihnen dann dauernd alles wieder
> zunichte macht.

Wenn wir schon dabei sind: Jetzt eintreten! ✊
#5742514
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Du interpretierst da zu viel rein. Die Person welche das Dokument 
erstellt hat, hat einfach keine Ahnung von den Möglichkeiten seines PCs. 
Ich kenne einen Abteilungsleiter (jünger als 40), wenn der eine PDF 
braucht druckt er das Dok aus und scannt es dann wieder ein… Evtl war 
man mit Schere und Kleber schneller und konnte die Briefbogen der Firma 
als Vorlage nehmen… :D

Setzt dich an einem ruhigen Tag hin, mach eine PDF-Vorlage mit Feldern 
die man auslesen kann und dann bist du deren Held.

Greez Ert
Gast #5742556
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> Re: Schriftprobe und graphologische Gutachten

Ich kann nur Druckschrift und dann auch nur Großbuchstaben.

Damit entfällt schon mal die Groß- und Kleinschreibung, eine 
Fehlerquelle weniger.

Ich bin aber gerne bereit eine Schriftprobe in einer exotischen Sprache 
wie Chinesisch abzugeben.

Mal sehen was der  Graphologe da meint !
Beitrag #5742734 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5752617
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Mirkocontroller schrieb:
> Kolja L. schrieb:
>> Das haben wir mal mit einigen Leuten gemacht und es war erschreckend gut
>> http://www.graphologies.de/
>
> Ja wie das Horoskop in der Zeitung.

Cool. Habe es gerade mal ausprobiert, und fand mich ziemlich gut 
beschrieben. Jedoch klang es irgendwie abstrakt und universell.
so etwas wie...
ab und zu...

Habe das ganze noch ein paar mal mit Zufallszahlen aus dem 
Taschenrechner* durchgespielt, und das Ergebnis hat mich immer gleich 
stark angesprochen. Nur anders formuliert.

Steht aber auch in der FAQ der Seite.

Unabhängig von der Qualität von Graphologie denke ich nicht, dass es 
einem Unternehmen etwas nützt, soetwas bei Bewerbern oder Mitarbeitern 
zu machen.

* Discounter-Taschenrechner für die Schule, obwohl ich ihn dort 
eigentlich nicht benutzen durfte. Der kann sowas.
Gast #5752669
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Nils P. schrieb:
> ie Person welche das Dokument erstellt hat, hat einfach keine Ahnung von den 
Möglichkeiten seines PCs.

been there, seen that - die vorlage, die der vor-vor-vor-vorgänger 
irgendwann mal erstellt hat ist nicht mehr auffindbar/lesbar/whatever, 
deshalb haben wir das mal eingescannt. schaut eh alles so aus wie es 
sein soll (bis auf die falschen daten in footer, aber das ist nicht so 
wichtig. da machen wir mal was neues).

>
> Setzt dich an einem ruhigen Tag hin, mach eine PDF-Vorlage mit Feldern
> die man auslesen kann und dann bist du deren Held.

been there, done that - wenn auch nicht als pdf sondern als 
excel-vorlage ("xyz-lizenz haben wir keine, rentiert sich nicht, 
außerdem füllt das eh jeder mit excel aus").
Gast #5752740
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In Word wüßte ich es nicht, vermeide ich nach besten Kräften. 
OpenOffice, Scribus, kein Thema, letzteres sogar kombiniert mit 
Javascript unt verschieden aktiv werdenden Formularelementen je nach 
Auswahl weiter oben.

Ich tippe da, aus eigener Erfahrung heraus, aber auch auf schlichte 
Unfähigkeit der HR. dort arbeiten oft Leute für die alles, was technisch 
komplexer als ein Lichtschalter ist, in den Bereich "Rocket Science" 
fällt.

Ein ähnliches Phänomen hatte ich neulich mit einem Makler auf der Suche 
nach einer neuen Wohnung. Ich bekam das Formular bei der Besichtigung in 
die Hand gedrückt, auf Nachfrage, ob er mir das offensichtlich am 
Computer erstellte Dokument nicht mailen könnte, kam nur ein "dann 
können Sie es ja auch nicht ausfüllen.". Also nach Hause, einscannen, am 
Computer ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben, wieder einscannen und 
ihm mailen. Man hat ja sonst nix zu tun. Manche Felder waren zudem so 
klein, daß sie handschriftlich gar nicht mit den gefragten Informationen 
auszufüllen gewesen wären, wenn man nicht gerade zu den Artisten gehört, 
die Namen auf Reiskörner pinseln.

Ich glaube kein auch nur ansatzweise seriöses Unternehmen setzt heute 
noch auf diesen Hokuspokus.

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