Weiss jemand ob in ein 16A CEE von Mennekes auch ein 5g4,0 oder sogar
6mm2 passt?
Ich möcht ein 25m - 30m Kabel machen dass ich möglichst voll belasten
kann.
Dass heisst Spannungsabfall muss kleiner 3% sein ab Zähler?
Euer Kurt
Ich weiß. Der Thread ist schon ein paar Tage alt und die
Verlängerungsleitung wahrscheinlich schon gebaut...
ICH würde in dem Fall, der Querschnitt reicht ja von der Belastbarkeit
in jedem Fall aus, einfach den Querschnitt an den Enden einer 6mm²
Leitung so weit verringern, dass die verbleibenden Einzeldrähtchen
gerade so in eine 4mm² Aderendhülse passen.
Ichbin
Ähm, eine Kette ist immer so stark wie ihr schwächstes Glied.
Was bringt es wenn die Leitung den Querschnitt hat, am Übergangspunkt
zum Stecker aber nicht?
Gruß Martin
Bei großen Querschnitten in Leitungen geht es darum den
Leitungswiderstand klein zu halten, wenn der Querschnitt dann nicht in
die Klemme passt ist das doof.
Drähtchen wegschneiden ist aber irgendwie auch Pfusch. Für sowas nimmt
man Stiftkabelschuhe.
Ich denke die Zuleitung besteht doch wohl aus Volldrähten (NYM), da gäbe
es kein Drähtchen-wegknippsen oder Stift-Kabelschuhe?
Bei 30m 2,5mm² wären es genau 3%.
Ansonsten müsste man kurz vor die CEE eine Dose setzen und darin von 4
auf 2,5 reduzieren.
Was aber ginge wäre ein 4 oder 6mm² mit 32A Stecker und 32A Kupplung
dran.
Am Anfang setzt man einen Adapter CEE 16 auf 32, der ist ja erlaubt.
Und am Ende einen 32 auf 16 mit eingebauten Sicherungen.
Ob man dann nicht mehr Übergangswiderstände einbaut, als wenn man das
Kabel gleich komplett aus dem kleineren Querschnitt baut? Da klingen
Stiftkabelschuhe für mich deutlich sinnvoller...
MfG, Arno
Weil sie vage dazupasst, stelle ich meine Frage hier.
Ich wüsste gern, ob eine rote cee 16 Steckverbindung 32A dauerlastfähig
ist (am Kabel scheitert es nicht, ist sehr kurz, wenn ich es hinkriege
nehme ich wie hier diskutiert 6mm^2, sonst 4, hab die Stecker noch
nicht).
Klingt auf den ersten Blick widersprüchlich, allerdings sind die Stifte
ja deutlich dicker, als jedes Kabel. Die in 32A Autoladekabeln sind
dünner.
Am Anfang, wenn alles noch blitzblank und fest ist, vielleicht schon.
Aber nach Jahren kann das "in die Hose gehen":
Mein Nachbar lädt sein eAuto mit 14A. Eines Tages war der rote Stecker
nur noch ein roter Klumpen. Welch ein Glück, dass nicht mehr passiert
ist.
Fazit: Es ist nicht zulässig, und das aus gutem Grund.
Peter G. schrieb:> Ich wüsste gern, ob eine rote cee 16 Steckverbindung 32A dauerlastfähig> ist
Verstehe ich nicht.
Meinst du, ob du über eine 16A CEE Steckverbindung als Dauerlast auch
32A drüberschicken kannst ?
Nein, da fliegt die Sicherung raus, was meinst du warum 16A Steckdosen
mit max. 16A abgesichert sein müssen ?
Warum nimmst du nicht eine 32A CEE Steckverbindung ? Ja, die sind für
Dauerlast gemacht.
MisterX schrieb:> wenn alles noch blitzblank und fest ist, vielleicht schon.> Aber nach Jahren kann das "in die Hose gehen":
Ja, so ist das, auch Stecker werden alt, insbesondere Messingkontakte
korrodieren, leiten schlechter, werden heiss. Aber das ist kein Grund,
sie nicht zu benutzen, nur öfter man einen Blick drauf werfen ob sie
schon korrodiert sind.
@MaWin: Sorry, dann habe ich mich unverständlich ausgedrückt. Stell dir
ein 32A Kabel vor, nun zerschneide es in der mitte und installiere cee
16 Stecker und Kupplung. Da ist keine Sicherung involviert.
@MisterX: Hattest du Gelegenheit, den roten Klumpen zu inspizieren und
eine Ursache zu erkennen? Du scheinst ja zu sagen, dass ich über eine
16er Verbindung nichtmal 14A schicken kann...
In der Tat habe ich mich verschätzt, laut Wiki sind die cee 16 pins 5mm
dick, die im Autostecker und im 32er 6mm.
Damit hat sich diese Idee wohl leider erledigt. Hatte gehofft, da ist
bisschen Puffer.
Peter G. schrieb:> Stell dir> ein 32A Kabel vor, nun zerschneide es in der mitte und installiere cee> 16 Stecker und Kupplung.
Es ist einfach nur dämlich , eine elektrische Komponente außerhalb
ihrer Spezifikation betreiben zu wollen.
Kurt Zschluss schrieb:> Ich möcht ein 25m - 30m Kabel machen dass ich möglichst voll belasten> kann.> Dass heisst Spannungsabfall muss kleiner 3% sein ab Zähler?
Normal ist Spannungsabfall das geringste Problem. Bei langen Kabeln wird
die Schleifenimpedanz ein Problem. Deshalb haben Baustellenverteiler
eigene LSS und HPFI.
BTW: 30 m 5G6 wiegen etwa 18-20 kg.
Ganz blöde Frage: Welche Spannung hast du denn am Zähler? - vergleichbar
mit: Wie weit steht dein Zähler vom 10 kV Transformator?
Wenn du wirklich erpicht bist jedes mW auszureizen, lasse das
installieren. Steckverbinder sind eh was für nicht-ortsgebundene und
nicht-dauerhaft betriebene Geräte.
Natürlich gibt es den Konflikt: Wer bezahlt die Leitungsverluste.
Wenn man eine Elektroanlage neu plant, dann will man den
Abrechungszähler so nah am Verbraucher haben wie möglich. Der
Netzbetreiber dagegen will den so nah am Trafo haben wie möglich.
Sebastian L. schrieb:> Normal ist Spannungsabfall das geringste Problem. Bei langen Kabeln wird> die Schleifenimpedanz ein Problem.
Der Schleifenwiderstand ist ein theoretisches Problem der
ElektrolEErlinge, weil der Leitungsschutzschalter vielleicht nicht
auslösen könnte. Wenn ich Elektrowerkzeuge an einer Verlängerung
betreibe, wird mir deswegen nicht das Haus abbrennen. Ist die
Verlängerunggsstrippe zu dünn, dampft diese eben auf.
Interessant ist der aus Widerstand mal Laststrom resultierende
Spannungsabfall. Wer mal einen Schweißtrafo mit einer längeren
Verlängerung betrieben hat, kennt das Elend, dass der Lichtbogen einfach
nicht stehen will.
> Wenn du wirklich erpicht bist jedes mW auszureizen, lasse das> installieren.
Wer spricht hier, außer Dir, von einer Installation? Der Kurt will ganz
offenbar eine variable Verlängerung bauen.
> Steckverbinder sind eh was für nicht-ortsgebundene und> nicht-dauerhaft betriebene Geräte.
Unsinn: In jeder Werkstatt haben z.B. Bohrmaschine, Profilsäge etc.
einen roten Drehstromstecker, obwohl diese niemals bewegt werden, also
ortsgebunden genutzt werden.