Axel S. schrieb:
> Magnetisch ist das eine Parallelschaltung. Ein Magnetkreis geht durch
> den Mittelschenkel und hat da einen Luftspalt über eine gewisse Fläche.
> Und ein zweiter Kreis parallel dazu geht durch die Außenschenkel mit
> wieder einem anderen Luftspalt und einer anderen Fläche.
Verstehe ich nicht. Das kenne ich (sorry, nur aus dem Hobby) anders.
Bei Kernen mit Mittelschenkel (E, ETD, RM, P, PM, ...) traegt dieser den
Gesamtfluß - in der Gegenrichtung teilt er sich auf die Seitenschenkel
auf.
[Die 2 (oder 4) Außenschenkel können zusammen (addiert also) oftmals
eine nicht völlig zum MS identische Flaeche haben - der Unterschied ist
aber doch meist sehr gering.]
Ein Luftspalt allein im Mittelschenkel liegt logischerweise einmal
seriell im (gesamt-) Magnetfluß. Doch z.B. bei einem E-Kern, dem
sozusagen erst "nachtraeglich" ein Luftspalt verpaßt wird, indem man die
Kernhaelften mit (ja, überall gleichem) Abstand montiert... muß man
diesen Luftspalt 2_mal zaehlen (!), da er dann ja auch 2 mal seriell
"im Weg liegt".
Also was Du mit parallel meinst, kapiere ich echt absolut nicht.
War ich denn die ganze Zeit (und bin noch immer) auf dem Holzweg?
Harald W. schrieb:
> Genau. Z.B. haben Stabkerne sowas nicht. :-)
Okay, nicht schlecht - aber schon ein U oder UR Kern hat ja nur 2.
Stabkerne sind ein Extremfall, der Luftspalt ist etwas größer...