Mosfet als Gleichrichter

Gast #5745408
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Hallo,

ich bin gerade dabei einen einfachen Laderegler für eine kleine 
Solaranlage zu basteln und hab festgestellt das ich so garnix passendes 
an Diode zum Blocken des Rückstroms hab, also damit nicht bei schlechtem 
Wetter oder Nacht der Akku sich in die Module entlädt. Das Dickste was 
ich in der Grabbelkiste gefunden hab war ne 1N5402 aber selbst da ist 
bei 3A Ende und ich müsste mehrere parallel schalten mit bekannten 
Nachteilen. Also hatte ich die Idee einfach einen N-Mosfet (IRFZ44N oder 
sowas in TO-220) als Diode zu benutzen (Gate mit Source ans Modul und 
den Drain an den Akku).

Darum meine Frage, spricht irgendetwas substantielles dagegen das so zu 
machen?

Bitte keine Vorschläge ala, kauf nen fertigen Lader, ist billiger, 
einfacher, etc. Danke.
Gast #5745448
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Matthias S. schrieb:
> Checke doch erstmal, ob die Module selber nicht schon Dioden eingebaut
> haben. Wenn da eine kleine Anschlussbox auf der Rückseite ist, stehen
> die Chancen dafür nämlich gut.

Nö, die Box auf der Rückseite ist nur für die Schraubklemmen der 
Anschlussleitung und ich habs auch mit nem Amperemeter getestet, es geht 
was rein wenn man die Panels abdeckt.
Gast #5745767
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@Tim,

Du solltest mal angeben, wieviel Spannung du schalten musst.
Den MOSFET musst du natürlich in Rückwärtsrichtung betreiben!
Bei einem P-Kanal also die Source zum Akku und Drain zum Panel.
Wenn man einen MOSFET ansteuert, kann man ihn auch in Rückwärtsrichtung 
betreiben (wie bei sync-Wandlern).
Eine Schottky würde ich, besonders für höhere Spannungen nicht nehmen.
Wenn sie warm werden, haben sie einen beachtlichen Rückstrom.
Jedenfalls hat ein MOSFET die geringere Verlustleistung.
Falls möglich, mit NKanal Masse abtrennen (bessere Werte).
Den MOSFET muss man genau nach Spannung raussuchen.
Neuere Typen haben niedrigeren Ron.
#5745807
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Sven S. schrieb:
> Eine Schottkydiode hätte ca. halb so viel Spannungsverlust und damit
> Verlustleistung.

Dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Schottkydioden sind sehr hochohmig. 
Um den Spannungsabfall gering zu halten, muß man sie extrem 
überdimensionieren. Dann ist allerding auch der Sperrstrom sehr hoch. 
Eine 40A Schottkydiode kann bequem 100mA Sperrstrom ziehen.
Schottkydioden für >20V sind dann nochmal deutlich hochohmiger. Eine 
100V Schottkydiode hat eigentlich nur Nachteile.


Lösung mit MOSFET:

https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/LT8672.pdf

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