Abschaltbare Spannungsmessung

OP #5746091
Hallo,

ich bräuchte für eine low-power Batterieanwendung eine Spannungsmessung. 
Mich interessiert nun wie man den Verbrauch der angehängten Schaltung 
errechnen kann? Also im Modus so das Q7 offen ist. (ist ein ausschnitt 
des TrigBoard)
Kann mir da jemand weiter helfen?
Angehängte Dateien:
Gast #5746108
Im abgeschalteten Zustand fließen durch Q6 und Q7 nur Restströme 
(Größenordung 1µA oder weniger, abhängig von Typ, Spannung, 
Temperatur...). Maximalwerte dazu findest du für bestimmte Bedingungen 
im Datenblatt.
#5746115
Wenn Q7 offen ist (wenn Du nichtleitend meinst), dann ist Q6 auch offen, 
also fließt nirgends Strom (auser Restströme).
Wenn Q7, und damit Q6, geschlossen sind, dann liegen an den Rs die volle 
Spannung an. Also VBAT an R20+R21, und an R19, und R18 wird durch die 
3V3 gespeist. Damit solltest Du ja ausrechnen können, was die dann von 
den Betriebsspannungen zieht.
Gast #5746117
Wenn Q7 sperrt, sperrt ja dann logischerweise Q6 (wird nicht 
angesteuert). Über allen Widerständen liegt dann logischerweise 0 Volt 
an, es fliesst kein Strom. Der Sperrstrom über die Fets sollte 
vernachlässigbar klein sein. Die Gatewiderstände verbraten nur bei 
aktiviertem Spannungsteiler Energie. Wenn das zu vernachläsdigen ist 
(kurze Einschaltdauer) kannst du alles so lassen. Ansonsten die 
Gatewiderstände auf 100k oder 1M erhöhen, die sind ja nur für 
definiertes "Aus" da.
#5746120
Ich habe sowas ähnliches mit dem 328P und zwei Transistoren am laufen, 
mein Atmel läuft mit 3.3V und die Batterie hat so 5-7V.

Erst wenn ich PC1 auf HIGH setze, ist der Spannungsteiler aktiv, sonst 
ist er abgeschaltet und verbraucht keinen Strom
Angehängte Dateien:
OP #5746341
Hallo,

ok ja "Größenordung 1µA"  wäre ok. Ansonsten gäbe es ja noch die 
Möglichkeit den Spannungsteiler hochomiger zu machen, aber da wäre ich 
gleich bei >100µA. Die andere Möglichkeit ist vermutlich besser und 
eventuell genauer, wenn die Batterie bei der Messung mehr belastet wird
Gast #5746362
Es sieht ja so aus, als dass die Messung ein µC macht.
Wenn der es unterstützt (z.B. der Tinyx5 tut es): nimm VCC als VREF und 
messe die interne Referenzspannung von 1.1V. So wie VBATT sinkt, wird 
der Messwert dann immer größer. Das dürfte zwar eine nichtlineare 
Kennlinie geben, aber wenn du nicht aufs mV genau den Wert ausgeben 
willst und nur eine Tiefentladung verhindern willst, ist das eine sehr 
einfache Methode ohne HW-Aufwand.
Damit sparst du dir jegliche externe Beschaltung sowie Pinverbrauch, 
musst aber für den realen Spannungswert etwas komplizierter rechnen.

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