Zwei ESP8266 mit WLAN direkt verbinden

Gast #5746643
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Hallo

Ich habe die Absicht den Wert einer Variabel von einem ESP8266 zu einem 
anderen ESP8266 per WLAN zu übertragen.
Ist dies überhaupt möglich? Wenn ja kennt jemand ein Beispiel dafür?

Im Garten habe ich einen Brunnen mit Schwimmerschalter.
Eine Pumpe soll sich bei zu wenig Wasser abschalten.
Im Garten habe ich kein Router mit Heimnetzwerk.

Für Hinweise wäre ich Dankbar
Gast #5746657
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"...Ist dies überhaupt möglich? ..."

Ja das geht.

"...Wenn ja kennt jemand ein Beispiel dafür? ..."

Anwendungsbeispiel? Ja u.a. Deines!
Codebeispiel? Gibts bei Google und in den Dokus zum ESP8266.
Gast #5746791
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Uwe schrieb:
> Ich habe die Absicht den Wert einer Variabel von einem ESP8266 zu einem
> anderen ESP8266 per WLAN zu übertragen.
> ...
> Im Garten habe ich kein Router mit Heimnetzwerk.

Warum willst du unbedingt WLAN nehmen, wenn es im Garten kein WLAN gibt?

Strom hast du genug am Brunnen?

MQTT-SN mit irgendeiner Funkstrecke und ggf. dem ESP8266 als Gateway 
wäre möglicherweise eine Altenative.
#5746851
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Warum soll man nicht WLAN nehmen, wenn man sowieso zwei ESP8266 hat?
Hier ein Beispiel wie es gemacht wird:
https://robotzero.one/sending-data-esp8266-to-esp8266/

Ein ESP als Accesspoint, der andere als Station, auf dem Empfänger läuft 
ein Web-Server, der Sender startet einen GET-Request und hängt die 
Variable(n) an den Request-String an. Der Empfänger fischt die Daten 
wieder aus dem Request-String und schreibt sie in Variablen. Fertig!
Gast #5746919
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Uwe schrieb:
> Ich habe die Absicht den Wert einer Variabel von einem ESP8266 zu einem
> anderen ESP8266 per WLAN zu übertragen.

Dazu empfehle ich Dir die Nutzung des UDP Protokolls. Auf dieser Seite 
findest du Beispiele dazu:
http://stefanfrings.de/esp8266/index.html#atudp
http://stefanfrings.de/esp8266/index.html#udpsketch

Wenn du im Garten keinen WLAN Empfang hast, kannst du einen der beiden 
ESP im AP (Access Point) Modus betreiben. Allerdings beträgt die 
Reichweite typischerweise nur etwa 10 Meter. Es gibt andere Funkmodule 
im 866 MHz Bereich, die wesentlich mehr Reichweite bieten.
Gast #5746926
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Mario M. schrieb:
> Warum soll man nicht WLAN nehmen, wenn man sowieso zwei ESP8266 hat?

Deswegen die Frage nach der Verfügbarkeit von elektrischer Energie am 
Brunnen. WLAN ist für Batteriebetrieb suboptimal. Immerhin zieht der 
ESP8266 etwa 350mA, um die paar mW HF rauszuspucken.
Gast #6399890
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Hallo und guten Tag,

ich habe GOOGLE benutzt, um mir die Frage zu beantworten, ob man 2 
ESP8266 per WLAN miteinander verbinden kann - natürlich mit Beispiel

Jetzt habe ich hier zwei Antworten schon gelesen - und ich bin noch 
nicht am Ende:

"Natürlich kann man das machen. Es gibt Beispiele -> Google"

Ich frage mich ernsthaft - wollen diese Leute mit Absicht provozieren 
und setzen sich extra dafür hin, um eine solch hirnlose Antwort zu 
schreiben, oder sind das einfach hirnlose Menschen?!

Gruß
Grille
Gast #6400156
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Das kann man auch mit der Standard Firmware machen. Ein bisschen 
Hintergrund Know-How dazu:

WLAN Netz werden von einem AP verwaltet. Die Box die du du von deinem 
Internet-Provider (Telekon, Vodafone, Unitymedia, etc) bekommen hast, 
ist ein AP. Alle anderen Teilnehmer (also die ESP8266 Module) verbinden 
sich mit diesem AP genau so, wie auch dein Smartphone und dein Laptop.

Also ein Gerät ist der zentrale AP (Access Point). Alle anderen sind 
Teilnehmer des Netzes, auch STA (Station) genannt.

Wenn man keinen dedizierten AP hat, kann man einen ESP8266 im 
sogenannten AP Modus betreiben. Dann spannt dieser ein eigenes 
beschränktes WLAN Netz auf. Bis zu vier Teilnehmer können sich damit 
verbinden und dann nur mit diesem einen zentralen ESP8266 kommunizieren. 
Sie können nicht miteinander "reden", sie haben keinen Zugang zum 
Internet und sie haben auch keinen gleichzeitigen Zugang zu anderen WLAN 
Netzen.

ESPNOW ist eine Alternative Firmware, mit der man einige 
Standard-Anwendungen umsetzen kann, ohne den Chip zu programmieren. Man 
konfiguriert ihn einmal und danach arbeitet er autark.

Die Standardmäßige AT Firmware ist hingegen dafür gedacht, das ESP Modul 
an einen anderen Mikrocontroller zu hängen der dieses dann steuert. Der 
ESP wird dann nur als Netzwerk-Adapter verwendet.

Arduino ermöglicht dir, den Chip in C++ zu programmieren. So kannst du 
selbst bestimmen, was der Chip machen soll.

Infos zur Anwendung der Standard AT-Firmware und auch zum Programmieren 
mit Arduino findest du dort: http://stefanfrings.de/esp8266/index.html
Gast #6400193
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> WLAN Netz werden von einem AP verwaltet. Die Box die du du von deinem
> Internet-Provider (Telekon, Vodafone, Unitymedia, etc) bekommen hast,
> ist ein AP. Alle anderen Teilnehmer (also die ESP8266 Module) verbinden
> sich mit diesem AP genau so, wie auch dein Smartphone und dein Laptop.

Mit welchem AP?
Es geht doch genau darum, dass der eine ESP zu einem AP werden muss, 
damit sich die beiden ohne sonstige WLAN-Infrastruktur unterhalten 
können.

Uwe schrieb:
> Im Garten habe ich kein Router mit Heimnetzwerk.
Gast #6400239
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Wolfgang schrieb:
> Habe ich - wenn keine Box vom Internet Provider in Reichweite ist, ist
> sie für die Aufgabe nicht verfügbar.

Deswegen schrieb ich:

"Wenn man keinen dedizierten AP hat, kann man einen ESP8266 im
sogenannten AP Modus betreiben. Dann spannt dieser ein eigenes
beschränktes WLAN Netz auf. Bis zu vier Teilnehmer können sich damit
verbinden ..."

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