Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeitgeberwechsel - Informationen beim alten AG?


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von Bewerber B. (bewerber999)


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Hallo,

folgende Situation: Angenommen es soll ein Arbeitgeberwechseln 
durchgeführt werden. Wie hoch stehen dabei die Chancen, dass der neue 
Arbeitgeber sich bei der alten Firma nach dem aktuellen Bewerber 
erkundigt? Beispielhafte Fragen könnten die exakte Dauer der 
Beschäftigung oder Fragen zur Arbeitsleistung sein.

Ist es auch gängige Praxis, dass der neue AG ggf. auch bei der 
Sozialversicherung / Finanzbehörde nach den vorherigen Tätigkeiten des 
Bewerbers fragt? Zwar besteht grundsätzlich Datenschutz, jedoch kann ich 
mir gut vorstellen, dass einzelne Sachbearbeiter solche Informationen 
preisgeben, insbesondere wenn ein Konzern anruft. Hier geht es darum, 
dass ich eine Station in meinem Lebenslauf explizit nicht aufgeführt 
habe und nun Sorge habe, dass dies auffliegt.

Vielen Dank.

von Wissender (Gast)


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Bewerber B. schrieb:
> Hier geht es darum,
> dass ich eine Station in meinem Lebenslauf explizit nicht aufgeführt
> habe und nun Sorge habe, dass dies auffliegt.

Ganz heisse Kiste. Wenn das rauskommt dann riskiert man die fristlose 
Kündigung.

von Zocker_54 (Gast)


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> Bewerber B. schrieb:
> Hier geht es darum, dass ich eine Station in meinem Lebenslauf explizit
> nicht aufgeführt habe und nun Sorge habe, dass dies auffliegt.

Interessiert eigentlich keinen. Wenn du deine Leistung bringst ist das 
eigentlich egal.

> Wie hoch stehen dabei die Chancen, dass der neue Arbeitgeber sich bei der > 
alten Firma nach dem aktuellen Bewerber erkundigt?

Schon möglich, ist aber von vielen Faktoren abhängig. Woher weis der 
neue Arbeitgeber eigentlich wo du vorher warst ? Arbeitszeugnis 
abgegeben ?
Oh weh !

> Ist es auch gängige Praxis, dass der neue AG ggf. auch bei der
> Sozialversicherung / Finanzbehörde nach den vorherigen Tätigkeiten des
> Bewerbers fragt?

Die geben keine Auskunft.

von Denon (Gast)


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Halte ich für höchst unwahrscheinlich.

von Al3ko -. (al3ko)


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Bewerber B. schrieb:
> es soll ein Arbeitgeberwechsel
> durchgeführt werden

Interessante Formulierung.

von F. B. (finanzberater)


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Ich hatte bisher eine Bewerbung, bei der ich vor dem 
Vorstellungsgespräch per Mail einen Fragebogen zugeschickt bekam, in dem 
ich unter anderem meine Einwilligung geben sollte, dass sich die Firma 
bei meinen vorherigen Arbeitgebern über mich erkundigen darf.

In einem anderen Fall hatte ich mich auf eine Stelle beworben und kurz 
darauf kam dann mein damaliger Vorgesetzter auf mich zu und hat mich 
sinngemäß gefragt, was sie ändern müssten, damit ich in der Firma 
bleibe. Also die Bewerbung direkt erwähnt hat er nicht, aber da mir das 
merkwürdig vorkam, habe ich darauf ein wenig im Internet recherchiert. 
Die Recherche hat dann ergeben, dass mein damaliger Vorgesetzter und der 
Teamleiter der neuen Firma beide dieselbe .NET User Group besucht haben. 
Daher nicht unwahrscheinlich, dass sie sich persönlich kannten und der 
Teamleiter der neuen Firma meinen Vorgesetzten kontaktiert hat.

: Bearbeitet durch User
von Wissender (Gast)


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@finanzberater

Schon mal Truman-Show geguckt?

von Cerberus (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
>> Ist es auch gängige Praxis, dass der neue AG ggf. auch bei der
>> Sozialversicherung / Finanzbehörde nach den vorherigen Tätigkeiten des
>> Bewerbers fragt?
>
> Die geben keine Auskunft.

Wenn Firmen anrufen, für gewöhnlich nicht.
Wenn Steuerberater da Kontakt aufnehmen, habe ich schon mal
was anderes erlebt. Gerade bei mehreren Minijobs (die in der
Summe dann ja keine mehr sind) prüfen die das nach und wer die
anderen Firmen sind, scheint da für SB auch transparent zu sein.
Warum sollte der SB das nicht seinem Kunden mitteilen?
Ob das bei Teilzeit-/Vollzeitjobs ausgeschlossen ist, möchte ich
mal bezweifeln.

Bewerber B. schrieb:
> Hier geht es darum,
> dass ich eine Station in meinem Lebenslauf explizit nicht aufgeführt
> habe und nun Sorge habe, dass dies auffliegt.

Schreib doch rein "unvollständig, unter Vorbehalt"

Es gibt genug kriminelle Arbeitgeber, mit deren Arbeitsverhältnis
man nicht werben möchte. Als wenn ein Lebenslauf etwas Heiliges wäre.
Ist eh ne Unsitte, denn über den Arbeitgeber wo man vorstellig ist,
erfährt man so gut wie nie was.

Arbeitszeugnisse sind eh ein Bluff, weil die bekanntlich geschönt
sein müssen. Über die Anschrift des AZ ist also grundsätzlich
Kontakt möglich.

von Realist (Gast)


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Bewerber B. schrieb:
> Hier geht es darum, dass ich eine Station in meinem Lebenslauf explizit
> nicht aufgeführt habe und nun Sorge habe, dass dies auffliegt.

Es gibt keine Pflicht alles anzugeben. Genau wie Alter, Geschlecht, 
Religion, Foto etc.

Es ist zwar möglich, dass der alte Arbeitgeber angerufen wird, aber nur, 
wenn du ein Arbeitszeugnis bzw. die Abteilung im Lebenslauf angegeben 
hast. Sonst wird keiner beim Staat anrufen und das abgleichen. Selbst 
wenn es nicht dem Datenschutz unterliegen würde, kostet es viel zu viel 
Zeit.

von Machiavelli Consultant (Gast)


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Wissender schrieb:
> @finanzberater
>
> Schon mal Truman-Show geguckt?

Darum: Vernetzen, Vernetzen, Vernetzen.
Die Macht der Führungskräfte fußt nicht (nur) auf ihrer Kompetenz.

Beitrag #5748314 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wissender (Gast)


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Ich kann nur empfehlen, selbst Dossiers über seine Arbeitskollegen umd 
Chefs zu führen. Wissen ist Macht.

von Machiavelli Consultant (Gast)


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Wissender schrieb:
> Ich kann nur empfehlen, selbst Dossiers über seine Arbeitskollegen
> umd Chefs zu führen. Wissen ist Macht.

Und Office is War.

von Wissender (Gast)


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Machiavelli Consultant schrieb:
> Wissender schrieb:
>> Ich kann nur empfehlen, selbst Dossiers über seine Arbeitskollegen
>> umd Chefs zu führen. Wissen ist Macht.
>
> Und Office is War.

Büro ist Krieg (Bernd Stromberg)

Beitrag #5748603 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Berufsrevolutionär (Gast)


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Bewerber B. schrieb:
> Wie hoch stehen dabei die Chancen, dass der neue
> Arbeitgeber sich bei der alten Firma nach dem aktuellen Bewerber
> erkundigt?

Da Aktiengesellschaften gesetzlich angehalten sind, sich vor 
Geschäftsschädigenden Personen zu schützen ( § 91 Abs. 2 AktG), ist die 
Wahrscheinlichkeit für ein "Pre-Employment Background srenning" bei 
Grosskonzernen hoch, Industrieweit aber eher niedrig (ca 13 - 25% aller 
AG überprüfen die Angaben des Lebenslaufs). Mglw. auch eine Frage der 
Positionen, im Bereich unterstützende Tätigkeiten wohl eher weniger als 
in der Entwicklung.

Zum background screnning muss der Bewerber zustimmen und meist eine 
extern beauftragte Firma telefoniert anschliessend. durch (bis zum 
Prüfungsamt der Uni) und lässt sich die Angaben bestätigen.

Persönlich hab ich das zweimal erlebt, kein grosses Ding.
Ansonsten einfach mal google mit den Suchbegriffen "Background check" 
oder "background screnning" füttern.

https://www.pre-employment-checks.com/rechtliches/
https://sicherheitswiki.org/wiki/Pre-Employment_Check
https://www.karriereakademie.de/karriereblog/darf-der-neue-arbeitgeber-sich-beim-alten-erkundigen

https://www.google.de/search?ei=12tzXJW-GcqSkwX_-rfoCA&q=Background+check++bewerber&oq=Background+check++bewerber&gs_l=psy-ab.3..0j0i22i10i30.431703.434154..434490...0.0..0.108.811.3j5......0....1..gws-wiz.......0i71j0i22i30.B2z9OsF3QwA

von idiotenhasser (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:

> Persönlich hab ich das zweimal erlebt

Ja, die Befugnisse der Mitarbeiter im Jobcenter sind schon recht 
umfassend.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Wissender (Gast)
> Datum: 24.02.2019 14:14

> @finanzberater

> Schon mal Truman-Show geguckt?

Wohl eher die Muppet-Show.

von NichtWichtig (Gast)


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was ist "scenning" ?

was ist "screnning" ?

von F. B. (finanzberater)


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Machiavelli Consultant schrieb:
> Wissender schrieb:
>> @finanzberater
>>
>> Schon mal Truman-Show geguckt?
>
> Darum: Vernetzen, Vernetzen, Vernetzen.
> Die Macht der Führungskräfte fußt nicht (nur) auf ihrer Kompetenz.

Das ist ja bekannt: Karreristen verwenden mehr Zeit auf ihre 
Netzwerkpflege als auf produktive Arbeit. Deswegen bin ich ja auch 
ausgestiegen, weil man als High-Performer, der 8 Stunden am Tag 
ununterbrochen hochproduktiv durchgearbeitet hat, das Gehalt dieser 
Karrieristen finanzieren musste. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass 
die faulen Kollegen, die täglich zwei Stunden Kaffee- oder Raucherpause 
gegönnt haben, alles richtig gemacht haben. Aber für die musste ich also 
auch noch mitarbeiten.

Für High-Performer wie mich, die keinen Wert auf Karriere legen, sich 
aber auch nicht ausbeuten lassen wollen, bleiben es also nur zwei 
Optionen:

1. Selbständigkeit mit hohem Stundensatz
2. Unabhängiger Finanzinvestor

Für Option 1 muss man sich allerdings gut verkaufen können und kommt 
daher für mich nicht in Frage. Option 2 ist außerdem der einfachere und 
langfristig auch finanziell lohnendere Weg. Heute morgen konnte ich 
beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative 
Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger 
Tage.

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Wissender schrieb:
> Ich kann nur empfehlen, selbst Dossiers über seine Arbeitskollegen umd
> Chefs zu führen. Wissen ist Macht.

Insbesondere sollten man immer alle schriftlichen Beweise sichern für 
eine eventuelle spätere arbeitsgerichtliche Auseinandersetzung.

von F. B. (finanzberater)


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F. B. schrieb:
> Heute morgen konnte ich
> beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative
> Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger
> Tage.

Das erste Investment wurde bereits verkauft. 50 % Gewinn innerhalb 
weniger Stunden.

von Cyblord -. (cyblord)


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F. B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Heute morgen konnte ich
>> beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative
>> Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger
>> Tage.
>
> Das erste Investment wurde bereits verkauft. 50 % Gewinn innerhalb
> weniger Stunden.

Und was machst du jetzt mit den 3,50 EUR? Das reicht ja nicht mal mehr 
für einen Döner.

von MeierKurt (Gast)


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F. B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Heute morgen konnte ich
>> beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative
>> Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger
>> Tage.
>
> Das erste Investment wurde bereits verkauft. 50 % Gewinn innerhalb
> weniger Stunden.

Demokonten zählen nicht

von Wissender (Gast)


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F. B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Heute morgen konnte ich
>> beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative
>> Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger
>> Tage.
>
> Das erste Investment wurde bereits verkauft. 50 % Gewinn innerhalb
> weniger Stunden.

Und wamwar das? Ich empfehle Starbucks, geht gerade durch die Decke.

von Wissender (Gast)


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F. B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Heute morgen konnte ich
>> beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative
>> Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger
>> Tage.
>
> Das erste Investment wurde bereits verkauft. 50 % Gewinn innerhalb
> weniger Stunden.

Und was war das? Ich empfehle Starbucks, geht gerade durch die Decke.

von Zocker_54 (Gast)


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Was läuft den hier wieder für eine Scheiße.

Was hat dem F.B. sein Müll mit dem Thema zu tun ?

Mensch lasst doch den Kerl quasseln !

von Wissender (Gast)


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Wissender schrieb:
> F. B. schrieb:
>> F. B. schrieb:
>>> Heute morgen konnte ich
>>> beispielsweise bereits durch wenige Mausklicks wieder mehrere lukrative
>>> Investments tätigen. Ich rechne hier mit 50 % Rendite innerhalb weniger
>>> Tage.
>>
>> Das erste Investment wurde bereits verkauft. 50 % Gewinn innerhalb
>> weniger Stunden.
>
> Und was war das? Ich empfehle Starbucks, geht gerade durch die Decke.

Qiagen sieht auch nett aus. FMC habe ich auch.

Beitrag #5749764 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Peter S. (Gast)
> Datum: 25.02.2019 19:10

> Halts Maul

Ist hier wieder Ordinäriats-Stunde ?

Beitrag #5749774 wurde von einem Moderator gelöscht.

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