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Forum: Offtopic Amazon: Änderung der Zahlunsart erforderlich - sowas von zum Kotzen!


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von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Weil es oft tatsächlich das günstigste Angebot ist und was oft auch am 
schnellsten geliefert wird, bestele ich rel. viel bei Amazon.

In letzter Zeit geht mir aber eine "Erscheinung" zunehmend auf den 
Senkel: Stunden (manchmal auch Tage) nach der Bestellung, wenn man 
eigentlich schon darauf wartet, sieht man mehr oder weniger zufällig per 
Mail oder auf der Amazon-Webseite die Nachricht "Eine oder mehrere Ihrer 
Bestellungen erfordern Ihre Aufmerksamkeit ..."

Dann bekomme ich immer schon gesteigerten Blutdruck und einen "dicken 
Hals", denn in 99% der Fälle wurde die gewählte Zahlungsart der 
Bestellung (meist Bankeinzug) abgelehnt. Das passiert bei mir bei ca. 
30% der Bestellungen.

Und NEIN, es gab noch nie Rücklastschriften bzw. "Bonitätsprobleme", es 
sind einfach nur die bescheuerten unter den ausländischen Händlern, die 
nicht in der Lage oder Willens sind, einen Bankeinzug durchzuführen.

Das wär mir ja auch egal, wenn man es VORHER sehen könnte. Aber nein, 
die Zahlung wird zunächst akzeptiert und erst irgendwann später kommt 
die sch... Nachricht.

Nun will Amazon doch so modern und IT-affin sein, und bekommt es nicht 
hin, die akzeptierten Zahlungsmethoden VORHER anzuzeigen? Was steckt 
dahinter, dass die sogar in Kauf nehmen, dass Kunden so richtig sauer 
sind?

von Roland L. (roland2)


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Frank E. schrieb:
> bestele ich rel. viel bei Amazon.

Frank E. schrieb:
> Dann bekomme ich immer schon gesteigerten Blutdruck und einen "dicken
> Hals", denn in 99% der Fälle wurde die gewählte Zahlungsart der
> Bestellung (meist Bankeinzug) abgelehnt. Das passiert bei mir bei ca.
> 30% der Bestellungen.

hast du allgemein einen zu niedrigen Blutdruck und Langeweile und 
brauchst das?
Oder warum tust du dir das an?

Wenn ich viel bei Amazon bestellen würde und in 30% der Fälle Bankeinzug 
nicht akzeptiert wird, würde ich mich nicht jedes mal aufregen, sondern 
einfach von vorne herein eine andere Zahlungsart wählen.

von Alex G. (dragongamer)


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Wusste garnicht dass es noch andere Möglichkeiten gibt bei Amazon zu 
zahlen als per Bankeinzug.
Was verlangen die ausländischen Handler? Kreditkarte?
Ist mir jedenfalls noch nicht untergekommen und ich hab sogar bei 
US-Importeuren und in England bestellt...

von Sebastian R. (sebastian_r569)


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Ich sollte mir das wohl mal auf einen Hotkey legen...

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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Frank E. schrieb:
> es sind einfach nur die bescheuerten unter den ausländischen Händlern,
> die nicht in der Lage oder Willens sind, einen Bankeinzug durchzuführen.

Wenn die nicht in der EU sind, hat das nichts mit "bescheuert" zu tun - 
das ist dann entweder nicht möglich, oder mit abartigen Gebühren 
verbunden.

Obendrein gibt es auch in der EU Länder, in denen andere 
Zahlungsgepflogenheiten herrschen -- so etwas wie "Lieferung auf 
Rechnung" ist dort komplett unbekannt. So etwas ist mir mal passiert, 
als ich (für meine Firma) Gerätschaften in Spanien kaufen wollte. Unsere 
Buchhaltung wiederum kennt das Prinzip "Vorkasse" nicht ...

(Das hat jetzt mit Deinem Fall nur sehr indirekt zu tun, könnte aber 
helfen, Deine Erwartungshaltung an die Realität anzugleichen)

von M. P. (matze7779)


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Das hat nichts mit den Händlern zu tun.
Nur Amazon kümmert sich um die Bezahlung nicht jeder Händler selbst.

von Name H. (hacky)


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Bei einem Bankeinzug fallen teilweise heftige Gebuehren an.
Die ueberhoehten Gebuehren koennen auch bei einer SEPA Zahlung anfallen, 
auch in Europa. Die Banken sind so maechtig, die koennen das 
durchziehen.

Weshalb soll sich der Lieferant das antun ? Die Kreditkarte ist 
Standard, weil auch die Gebuhren ueberschaubar sind.

Also verwende die Kreditkarte und tu nicht zickig.

: Bearbeitet durch User
von Marc G. (marcm)


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von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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M. P. schrieb:
> Nur Amazon kümmert sich um die Bezahlung nicht jeder Händler selbst.

Dann aber ist das geschilderte Phänomen irgendwie nicht nachvollziehbar. 
Oder der Threadstarter hat eine merkwürdige Bank, oder er nutzt ein 
Amazon-Konto aus einem anderen Land als dem in dem seine Bank ist.

(D.h. ein deutsches Amazon-Konto mit einer britischen Bank)

von M. P. (matze7779)


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Sowas passiert z.B. wenn das "Amazon interne" Limit erreicht wird, sich 
das Bestellverhalten verändert oder sich die "technischen Dinge" ändern.
Z.B. bei Bestellungen von IP Adressen die örtlich (Geo Targeting) weit 
auseinander liegen.

von Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)


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Es steht ja jedem Händler - so auch Amazon - frei, Zahlungsmethoden zu 
wählen oder nicht.

Was mich im Detail so tierisch aufregt, ist die Tatsache, dass es 
vorher nicht zu sehen ist, sondern die Bestellung zunächst ganz normal 
durchgeht und die Eingangs zitierte Nachricht erst irgendwann später 
kommt.

Das passiert übrigens nicht nur bei Bankeinzug, sondern ist mir auch 
umgekehrt schon mit Kreditkarte so gegangen ...

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (dachs)


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Frank E. schrieb:
> Das passiert bei mir bei ca.
> 30% der Bestellungen.

Frank E. schrieb:
> Was mich im Detail so tierisch aufregt, ist die Tatsache, dass es
> vorher nicht zu sehen ist, sondern die Bestellung zunächst ganz normal
> durchgeht und die Eingangs zitierte Nachricht erst irgendwann später
> kommt.
>
> Das passiert übrigens nicht nur bei Bankeinzug, sondern ist mir auch
> umgekehrt schon mit Kreditkarte so gegangen ...

Wenn die Ihre Prozesse nicht im Griff haben, solltest Du darüber 
nachdenken, Dein Geld woanders loszuwerden.
Niemand zwingt Dich, bei Amazon zu kaufen.

Matthias

von Oliver S. (oliverso)


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Frank E. schrieb:
> Das passiert übrigens nicht nur bei Bankeinzug, sondern ist mir auch
> umgekehrt schon mit Kreditkarte so gegangen ...

Das allerdings kann ich mir kaum vorstellen, außer eventuell, die 
Kreditkarte hat die Zahlung zurückgewiesen.

Oliver

von Frieda K. (syn78)


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Kenne das Problem, kommt seit neuestem bei uns auch, nach 
jahrzehntelanger Prime-Mitgliedschaft, und Nein, keine Bonitätsprobleme.
Ich hab sogar eine nette Mail vom Support bekommen und der nette Herr 
mit indischem Namen am Support-Tel meinte sie "würden an einer Lösung 
arbeiten".
Zu blöd nur, daß ich schon Einträge in Foren gefunden habe mit demselben 
Problem von 2018!
Arbeit n wohl schon länger an der tollen Lösung.
Den Gipfel fand ich die Formulierung der Mail, sie "KÖNNTEN MIR LEIDER 
DEN GRUND NICHT NENNEN"...
Ich besitze keine Kreditkarte und WILL auch keine. Und jedesmal eine 
Amazon Gift card holen??
Ja spinn ich??
Für mich stinkt das nach "Wir haben keinen Bock mehr aufs teure SEPA, 
können es aber unseren Kunden nicht so einfach rechtlich verweigern. 
Zwingen wir sie doch einfach!".
Also erledigt der Algorithmus das für sie und zwingt den Kunden zur 
Kreditkarte, vorzugsweise eine von Amazon selbst, wie praktisch!
Für mich ist diese ganze Sache Sittenwidrig!

von Joggel E. (jetztnicht)


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SEPA ist nicht kalkulierbar. Offensichtlich darf zumindest die 
Empfaengerbank nach Belieben trotzdem Gebuehren draufhauen. Auch wenn's 
sich SEPA nennt. Da gibt es keine Vorwarnung, keine Liste der "boesen" 
Banken.

von Thorsten M. (pappkamerad)


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Joggel E. schrieb:
> SEPA ist nicht kalkulierbar. Offensichtlich darf zumindest die
> Empfaengerbank nach Belieben trotzdem Gebuehren draufhauen. Auch wenn's
> sich SEPA nennt. Da gibt es keine Vorwarnung, keine Liste der "boesen"
> Banken.
Wie meinst du das? Ist bei dir die "Empfängerbank" die einziehende Bank 
oder die belastete? Dass erstere beliebige Gebühren erheben kann, glaub 
ich gern, das hat nämlich der Händler voll im Griff, also bei welcher 
Bank er ist. Oder halt Amazon, k.A. wie die Bezahlung abläuft, hab noch 
nie dort eingekauft.

von Frieda K. (syn78)


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Mit dem Algorithmus meinte ich nicht SEPA. Amazon kalkuliert damit, wer 
wie oft in welcher Höhe einkauft. Und bei VielKäufern lohnt sich das mit 
der Kreditkarte anscheinend. Ich finde es nach wie vor unverschämt! 
Wegen fire TV etc wollen wir bei Amazon bleiben, aber ich will keine 
Kreditkarte beantragen, nur weil es denen sonst zu teuer wird. Und wenn 
es wegen der Gebühren ist, warum wird das dann nicht auch mal angegeben? 
Warum der Satz "Den Grund hierfür können wir Ihnen leider nicht 
nennen."??
Macht keinen Sinn.

von Uhu U. (uhu)


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Amazon meide ich wo es geht. Derart unfaire Arbeit"geber" mag ich nicht 
unterstützen.

von Bad U. (bad_urban)


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Uhu U. schrieb:
> Amazon meide ich wo es geht. Derart unfaire Arbeit"geber" mag ich nicht
> unterstützen.

Und sowas am Black Friday ;)

von Joachim B. (jar)


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Uhu U. schrieb:
> Amazon meide ich wo es geht

ich auch seit sie mir den Rausschmiß als Kunde angedroht hatten, wegen 
zu vieler Rücksendungen, die mitgerechnet die mich niicht mal erreichten 
und die die nicht funktionierten.

Uhu U. schrieb:
> Derart unfaire Arbeit"geber" mag ich nicht
> unterstützen.

https://blog.aboutamazon.de/logistikzentren/arbeitsbedingungen-machen-sie-sich-selbst-ein-bild

Sie machen sich die Welt wie sie ihnen gefällt!

von Oliver S. (oliverso)


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Frieda K. schrieb:
> Für mich stinkt das nach "Wir haben keinen Bock mehr aufs teure SEPA,
> können es aber unseren Kunden nicht so einfach rechtlich verweigern.
> Zwingen wir sie doch einfach!".

https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/eugh-teilnahme-am-sepa-lastschriftverfahren-darf-nicht-von-inlandswohnsitz-abhaengig-gemacht-werden

Die Bahn schafft die Lastschrift als Zahlunsgart daher ab. Eine andere 
Lösung scheint es nicht zu geben.

Frieda K. schrieb:
> Für mich ist diese ganze Sache Sittenwidrig!

Hm. Nach meiner unmaßgeblichen Meinung gibt es immer noch keine 
gesetzliche oder sonstige Vorschrift, bei Amazon kaufen zu müssen. Es 
steht dir tatsächlich frei, das nicht zu tun.

Oliver

von Nick M. (muellernick)


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Ich hab absolut keinen Ärger mit amazon. Ich kauf da nichts mehr, seit 1 
1/2 Jahren. Da tummeln sich zu viele Idioten die keinen blassen Schimmer 
von dem haben was sie verkaufen. Z.B. Lack "matt gläzend" [SIC!]
Ich zahl auch nirgendwo per amazon-pay. Die streichen nur Geld für 
nichts ein, das soll lieber der Verkäufer haben.
Und oft genug gesehen, dass der selbe Verkäufer bei Verkauf über amazon 
mehr verlangt. Liefertermine werden nur zu 50% eingehalten. Usw. ...

von Frieda K. (syn78)


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Oliver S. schrieb:

> Hm. Nach meiner unmaßgeblichen Meinung gibt es immer noch keine
> gesetzliche oder sonstige Vorschrift, bei Amazon kaufen zu müssen. Es
> steht dir tatsächlich frei, das nicht zu tun.
>
> Oliver

Das Problem ist, das wir gerne Amazon Fire TV behalten wollen, das aber 
nur in Verbindung mit Amazon geht.
Ich finde es nur dreist, das sie mir schreiben, sie KÖNNTEN MIR KEINE 
GENAUE BEGRÜNDUNG NENNEN.
Das macht diese ganze Sache so undurchsichtig und gibt dem Ganzen den 
Anschein eines extrem zwielichten und willkürlichen Vorgehens.
Und ich frage mich, ob wir die einzigen sind, denen es so geht. 
Anscheinend passiert das einer Menge Leuten, also warum hört man nichts 
davon??

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Frieda K. schrieb:
> Das macht diese ganze Sache so undurchsichtig und gibt dem Ganzen den
> Anschein eines extrem zwielichten und willkürlichen Vorgehens.
> Und ich frage mich, ob wir die einzigen sind, denen es so geht.
> Anscheinend passiert das einer Menge Leuten, also warum hört man nichts
> davon??

viele Mögliichkeiten, einigen ist es egal, anderen nicht wichtig, einige 
nehmen es gelassen hin was nicht zu ändern ist.

von Thomas B. (thomas2)


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> Für mich stinkt das nach "Wir haben keinen Bock mehr aufs teure SEPA,
> können es aber unseren Kunden nicht so einfach rechtlich verweigern.
> Zwingen wir sie doch einfach!".

Ist Bankeinzug von den Gebühren her wirklich teurer als Kreditkarte? Ich 
dachte eigentlich, es wäre andersrum?

Vielleicht eher ein Risikobewertungs-Algorithmus, der Amok läuft?

Wenn Amazon die Kunden wirklich zu Kreditkartenzahlungen zwingen möchte, 
würde man doch mit denen anfangen, die bereits Kartendaten dort 
hinterlegt haben. Seit einem Kauf auf Amazon.com ist meine Kreditkarte 
auch auf Amazon.de als Zahlungsart aufgeführt. Trotzdem kann ich bei 
Amazon.de bisher weiterhin problemlos mit Bankeinzug zahlen.

von Joachim B. (jar)


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Thomas B. schrieb:
> Vielleicht eher ein Risikobewertungs-Algorithmus, der Amok läuft?

ich habe es auch nicht verstanden, @home immer per Konto bezahlt, im 
Dienst wurde es nicht akzeptiert musste eine andere Zahlungsquelle 
wählen, also CC hinzugefügt, warum auch immer.
Ich könnte ja nun probehalber einiges mal hier mal da bestellen um zu 
sehen wo was geht, aber da ich nur noch in Notfällen da bestelle werde 
ich keine Systematik erkennen können.

von Maik .. (basteling)


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Ähnlichen Spaß hatte ich mal mit dem Conrad  Völkner  SMDV / 
welchernameauchimmer Laden.

Hatten eine andere seit einer Woche geleiferte Bestellung noch nicht 
eingezogen (warum auch immer - Deckung war da), und bei der nächsten 
dazukommenden klammheimlich den zuerst vereinbarten Bankeinzug auf 
Vorkasse umgestellt. Wahrscheinlich lag ich dann über irgendeiner 
internen Ordergrenze die offen sein darf. Ich trau diesen ganzen seelen- 
und gewissenlosen algorithmengetrieben Firmem mittlerweile auch zu, dass 
sie zu gut preisvergleichende Kunden wie in dem Fall nachträglich...

Die Info - Mail lag zwischen dem Spam - und ich wartete auf das dringend 
benötigte Paket. Mit der Umstellung nach sind die ersteinmal 
vertragsbrüchig geworden. Pacta sunt servanda. Somit unseriös. Somit ist 
der Laden auch nur noch für Notfälle zu gebrauchen.

Amazon meide ich eher schon im Boykottform. Kauf nur wenn es nirgendwo 
anders die Ware gibt. Ist bislang erst einmal nötig geworden dort zu 
kaufen.

Schöe neue Welt

Ich kauf auch gern stationär

von Thomas B. (thomas2)


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Conrad war da schon immer komisch. Zum Beispiel kann man bei 
abweichender Lieferadresse nicht mit Bankeinzug zahlen. Also neuen 
Account angelegt mit der entsprechenden Adresse, schon geht es. Was 
versprechen die sich davon?

Ohne Amazon habe ich es auch mal eine Weile probiert, aber viele kleine 
Händler sind einfach zu unseriös. Da wird im Shop einfach mal alles mit 
24h-Lieferversprechen angeboten, auch wenn die Hälfte davon gar nicht 
verfügbar ist, das erfährt man dann Wochen später. Nachdem mir das 
mehrfach passiert ist, kaufe ich wieder über Amazon. Da läuft auch nicht 
immer alles wie es soll, aber sowas kann sich dort kein Händler leisten.

von Frieda K. (syn78)


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Thomas B. schrieb:
>
> Vielleicht eher ein Risikobewertungs-Algorithmus, der Amok läuft?
>
 Das glaube ich mittlerweile auch. Wir haben die CC Daten auch 
hinterlegt, aber es wird NUR NOCH CC akzeptiert, sobald wir die normale 
SEPA verwenden wollen, schreit das System kurz nach der Bestellung rum, 
das wir umstellen müssen.
Warum, dafür will Amazon ja leider keine Gründe angeben siehe 
angehängten Screenshot.
Einfach nur ärgerlich und unverständlich.

Beitrag #6056752 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6056761 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6056774 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6056793 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6056814 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6056830 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus I. (klauspi)


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Frieda K. schrieb:
>  Das glaube ich mittlerweile auch. Wir haben die CC Daten auch
> hinterlegt, aber es wird NUR NOCH CC akzeptiert, sobald wir die normale
> SEPA verwenden wollen, schreit das System kurz nach der Bestellung rum,

Ich habe das Problem auch seit einigen Wochen. Zuvor war ich praktisch 
seit Start von Amazon in Deutschland Kunde ohne irgendwelche Probleme. 
Jetzt habe ich nebenbei ein Studium angefangen und mich für Prime 
angemeldet.

Seitdem werden alle Bestellungen per Bankeinzug im Nachhinein gecancelt. 
Letztendlich mußte ich immer mit Kreditkarte zahlen.

Von Amazon bekam ich nur die Antwort, dass dies nur temporär so wäre. In 
der Tat musste ich mal bei einer hohen außergewöhnlichen Bestellung 
einmal per Kreditkarte bezahlen. Aber jetzt ist ja jeder Artikel für 3 
Ocken davon betroffen.

Zahlung per Rechnung habe ich noch nicht ausprobiert, wäre aber mal 
interessant.

Beitrag #6056856 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. N. (bastelmaniac)


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Ich hatte diese Meldung schon in beide Richtungen, nachdem ich in einer 
Phase quasi alles bei Amazon gekauft hatte, was doch schon ein 
ziemlicher Umfang war.

D.h. mal war Bankeinzug gewünscht, mal Kreditkarte. Die Meldung kam bei 
mir auch immer während man die Bestellung abschließen wollte.

Habe dann aus verschiedenen Gründen eher schlagartig weniger bei Amazon 
gekauft. Seitdem ist der Spuk auch wieder vorbei.

Und eines muss man Amazon lassen, der Laden funktioniert einfach. Es ist 
unglaublich, wie sich manche (in Deutschland ansässige) Händler 
verhalten, selbst bei so etwas profanem wie einer Bestellung. Wenn ich 
es nicht selbst erfahren hätte, würde ich das nicht glauben. Das war 
auch der Grund wieso ich eine zeitlang nur bei Amazon gekauft habe, weil 
ich keinen Nerv mehr für zickige Händler hatte.

Wenn diese Händler es Amazon so einfach machen, derart einfach 
servicetechnisch besser zu sein, sollen die hinterher auch nicht 
rummeckern.

von Frieda K. (syn78)


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A. N. schrieb:
>
>
> Habe dann aus verschiedenen Gründen eher schlagartig weniger bei Amazon
> gekauft. Seitdem ist der Spuk auch wieder vorbei.
>

Meinen Sie also, das mit etwas Zeit und einem quasi ruhen lassen des 
Accounts die Chance besteht, das der ganze Spuk vorbei geht?
Das wäre echt klasse...

von A. N. (bastelmaniac)


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Frieda K. schrieb:
> Meinen Sie also, das mit etwas Zeit und einem quasi ruhen lassen des
> Accounts die Chance besteht, das der ganze Spuk vorbei geht?
> Das wäre echt klasse...

Ich bin nicht Amazon und arbeite dort auch nicht. Aber wenn eines klar 
ist, dann dass wir als Amazonkunden von zig Algorithmen automatisiert 
bewertet, eingeordnet usw. werden.

Und ich glaube, dass bei Amazon keine Datenanalysten arbeiten, die 
Algorithmen entwickeln, die bei einem plötzlichem "Kaufstopp" eines 
Kundes, dieses als völlig irrelevant bewerten. Amazon will schließlich, 
dass wir dort einkaufen.

In meinem Fall habe ich nach längerer Ruhezeit diese lästigen, 
nachträglichen Hinweise wegen Bankkonto oder Kreditkarte nicht mehr 
gesehen.

von Joachim B. (jar)


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A. N. schrieb:
> Amazon will schließlich,
> dass wir dort einkaufen.

glaube ich nicht, sie wären dann auf meine Argumente eingegangen, aber 
so mit blöden standardisierten Antworten vergraulen sie nur Kunden.

: Bearbeitet durch User
von Michael B. (laberkopp)


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Frank E. schrieb:
> Eine oder mehrere Ihrer Bestellungen erfordern Ihre Aufmerksamkeit ...

Ja nun, Bestellung stornieren, die werden schon sehen, wie lange sich 
sich das erlauben.

Aber Deutsche sind dermassen armselig rückgratlos....

(ich bestelle prinzipiell nicht bei Amazon, das beginnt mit der miesen 
Suche, geht über die aussagelosen Produktseiten (Katze im Sack) und 
gefakten Bewertugen und endet nicht bei den kriminellen 
Ausbeutermethoden von Jeff Bezos und den meist zu hohen Preisen, aber 
jeder muss wissen wie selbstunbewusst reklamegetrieben er durchs Leben 
geht).

von Joachim B. (jar)


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Uhu U. schrieb:
> Amazon meide ich wo es geht.

Maik .. schrieb:
> Amazon meide ich eher schon im Boykottform.

Achim B. schrieb im Beitrag #6056752:
> Man kann Amarschzon auch VOLLKOMMEN meiden. Dann fehlt einem: absolut
> NIX!

Michael B. schrieb:
> (ich bestelle prinzipiell nicht bei Amazon,

eben, wir sind nicht alleine

Michael B. schrieb:
> die werden schon sehen, wie lange sich
> sich das erlauben.

schaun wir mal

Beitrag #6057298 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057340 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057350 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057379 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057389 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057392 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057407 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057435 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057457 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057505 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alex G. (dragongamer)


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Anonymus_bugmenot A. schrieb im Beitrag #6057505:
> Der Bundestrollaner -. schrieb im Beitrag #6056830:
>> Abhilfe: sich sein Vertrauen wieder erkaufen mit einer anderen
>> Zahlungsart, dann gewährt Amazon auch wieder die für den Händler
>> nervigen Zahlungsoptionen wie Lastschrift.
>
> Amazon braucht mein Vertrauen, nicht umgekehrt
Naja, eine Geschäftsbeziehung braucht in der tat das Vertrauen beider 
Seiten.

So oder so, ein soo großer Aufreger ist das eigentlich nicht. Zahlung 
per Lastschrift ist nur in Deutschland so besonders beliebt: 
https://www.statista.com/statistics/443665/cashless-direct-debit-by-country-europe/ 
Entsprechend stößt das wohl eher auf Ablehnung bei weltweit agierenden 
Unternehmen.
Inzwischen bieten viele Banken eine Visa Karte umsonst an, die per 
dafault automatisch am Monatsende vollständig beglichen wird (ohne 
Zinsen darauf zu zahlen). Habe ich so bei der DKB zum Beispiel. Also 
somit für mich als Verbraucher im Endefekt keinerlei Unterschied ob ich 
mit Lastschrift oder Visa zahlen würde.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6057589 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Le X. (lex_91)


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Amazon hat ne super Auswahl, ist günstig und liefert schnell, oft 
schneller als angezeigt.
Das Retourensystem funktioniert hervorragend, außerdem ist Amazon viel 
kulanter als sie sein müssten.
Bezahlen geht problemlos und bequem.
Bisher nur gute Erfahrung gemacht in, keine Ahnung, 15 Jahren?

Man kann von der Firma halten was man will, aber aus Kundensicht kann da 
sonst nix mithalten.
Die Leutchen mit Problemen sind halt ne kleine Minderheit, die handvoll 
dauerempörter Nörgler und moralinsaure Tattergreise die sich, wie 
üblich, für den Nabel der Welt halten.

Aber ist unterhaltsam hier.
Kannst dir nicht ausdenken was manche Leutz für Probleme haben.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6057737 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6057756 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Le X. schrieb:
> außerdem ist Amazon viel
> kulanter als sie sein müssten.

Wie kulant müssten sie denn sein?

Beitrag #6057981 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Le X. (lex_91)


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Achim B. schrieb im Beitrag #6057981:
> Nicht sehr.
>
> Religiöse Fanatiker drücken gerne mal sämtliche Äuglein zu, wenn das
> angebetete Objekt oder Subjekt rumzickt.

Kenne ich eher nicht so.
Die Realität ist eher: Wenn was auch nur ansatzweise nicht passt wird 
heute gnadenlos zurückgeschickt. Siehe Retourenstatistiken.
Und das geht problemloser als im Ladengeschäft.

Aber witzig wie hier Feindbilder konstruiert werden damit sich was zum 
gemeinsamen Lästern findet. Stärkt wohl das Gemeinschaftsgefühl der 
tapferen Rebellen.

: Bearbeitet durch User
von Achim B. (bobdylan)


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Le X. schrieb:
> Und das geht problemloser als im Ladengeschäft.

Tja, aber im Laden sieht man GLEICH, ob irgendwas nicht passt oder 
Scheiße ist, und kommt somit garnicht erst in die Bedrullje, etwas 
zurückschicken zu müssen.

Da hab ich mal wieder recht, stimmts?

von René H. (mumpel)


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Vielleicht will Amazon ja ihre Amazon-Kreditkarte an den Kunden bringen? 
;-)
Was etwas nervt ist die Vorschaltseite, auf der man erstmal gefragt wird 
ob man nicht die Amazon-Kreditkarte und/oder die Prime-Mitgliedschaft 
will. Aber davon lasse ich mich nicht nerven/nötigen.

Für mich ist Amazon nur ein Notnagel, für Dinge die es nirgens anders 
gibt. Und meinen Musik (MP3) kaufe ich dort (das Musikangebot der 
Telekom ist ja schon vor vielen Jahren abgeschafft worden, Apple mag ich 
nicht, Napster gibt es auch nicht mehr, Qobuz bietet auch nicht alles an 
was ich suche etc. pp.).

von Le X. (lex_91)


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Bei Kleidung, ja.
Bei Elektronik eher nicht. Da zeigt sich die Tauglichkeit oft erst in 
der Praxis.
Plus halt die üblichen Nachteile wie teurer Preis, geringe Auswahl, 
schlechte Beratung, Anfahrtsweg.

Achim B. schrieb:
> Da hab ich mal wieder recht, stimmts?

Nur darum gehts dir also?
Mir irgendwie Kontra zu geben?
Es sei dir gegönnt, wenn das zum Gelingen deines Sonntags notwendig ist. 
Armer Mensch.

von Achim B. (bobdylan)


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Le X. schrieb:
> Nur darum gehts dir also? Mir irgendwie Kontra zu geben?

Nee, um dich geht es mir schonmal garnicht.

Ich beömmel mich nur darüber, wie einige von euch diesem Moloch huldigen 
und ihn lobpreisen. Kommt mir sehr katholisch vor.

Aber wenn es dich beruhigt: ich habe bei denen auch schon eingekauft; 
vor gefühlt 100 Jahren, als das noch ein seriöser Bücherladen war.

von Joachim B. (jar)


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Le X. schrieb:
> Amazon hat ne super Auswahl, ist günstig und liefert schnell, oft
> schneller als angezeigt.
> Das Retourensystem funktioniert hervorragend, außerdem ist Amazon viel
> kulanter als sie sein müssten.
> Bezahlen geht problemlos und bequem.
> Bisher nur gute Erfahrung gemacht in, keine Ahnung, 15 Jahren?
>
> Man kann von der Firma halten was man will, aber aus Kundensicht kann da
> sonst nix mithalten.

Le X. schrieb:
> Bei Elektronik eher nicht. Da zeigt sich die Tauglichkeit oft erst in
> der Praxis.

eben, wo ist also mein Fehler wenn von 10 bei A. bestellten 
Festplattengehäusen mich 5 nicht erreichten und ab Paketdienst 
zurückgingen, 4 nicht funktionierten und das letzte welches funktioniert 
nicht entsprechend der Beschreibung war?
Keine USB3 B Buchse, kein Halter für Senkrechtaufstellung!

Das alles dauerte so lange das die bestellten Kabel USB3-a auf USB3-b 
bei der Erstbestellung nicht mehr zurückgenommen wurden!

Das ist mieser Service, weiter drohten sie mir wegen der vielen 
Rücksendungen mit Rauswurf und die Krönung, sie prüfen jedes Teil auf 
Funktion, also gelogen!
Ich bezweifel weiterhin das alle Festplattenleergehäuse vorher getestet 
werden, wenn sie sich nur mit Textbausteinen verständigen!

von Le X. (lex_91)


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Achim B. schrieb:
> Ich beömmel mich nur darüber, wie einige von euch diesem Moloch huldigen
> und ihn lobpreisen. Kommt mir sehr katholisch vor.

Weißt du, im Gegensatz zu dir bin ich da sehr emotionslos.

Ich kauf immer grad wo's grad am besten passt (wobei da viele Faktoren 
zusammenkommen, Preis, Service, Auswahl, brauch ich das Teil sofort? 
usw).
Meist ist das Amazon. Manchmal auch ein anderer Versender oder ein 
Ladengeschäft. Wobei's da zumindest bei uns kein brauchbares gibt.
Kommt halt immer drauf an.

Es liegt an jedem Händler, an jedem Geschäft mir ein gutes Gesamtpaket 
zu bieten.
Wenn das Gros es nicht auf die Reihe bringt, Pech gehabt.

Du scheinst mir eher so der Anti-Fanboy zu sein, also genauso 
irrrational und verbohrt wie ein Fanboy, nur anders herum.

von Joachim B. (jar)


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Le X. schrieb:
> bin ich da sehr emotionslos

bist du nicht, du hattest Glück

bis dahin war A für mich OK aber dann ......

Ich hatte ja nicht nur Pech, das es MAL nicht klappt ist verzeihlich 
aber wie dann mit dem Kunden umgegegangen wird eben nicht mehr!

von Achim B. (bobdylan)


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Le X. schrieb:
> Du scheinst mir eher so der Anti-Fanboy zu sein

Alter Schmeichler...

Nee, ich leiste nur meinen klitzekleinen Verhinderungs-Beitrag dazu, 
Unternehmen über kurz oder lang zu einer Monopolstellung zu verhelfen. 
Denn wenn es so weitergeht, haben spätere Generatoren nur noch die 
Möglichkeit, entweder zu (dann natürlich Mondpreisen) beim Moloch 
einzukaufen oder zu verhungern.

Wir sind auf dem Weg dahin.

von Jack V. (jackv)


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Achim B. schrieb:
> Denn wenn es so weitergeht, haben spätere Generatoren nur noch die
> Möglichkeit, entweder zu (dann natürlich Mondpreisen) beim Moloch
> einzukaufen oder zu verhungern.

Ach, ich weiß nicht. Früher™ hab ich bei Amazon so ziemlich alles 
günstiger, als in allen anderen Läden gefunden. Auch hab ich da Sachen 
gefunden, die ich sonst nirgends fand. Entsprechend habe ich den 
allermeisten Kram dort geordert.

Mittlerweile finde ich viele kleinere Onlineshops mit a) günstigeren 
Preisen, b) spezialisierterer Auswahl und (nicht zuletzt) c) 
ordentlichen Artikelbeschreibungen sowie weiterführenden Informationen, 
so dass ich gerade im Verlauf des letzten Jahres meinen Kram zunehmend 
abseits von Amazon geordert habe. Ich denke, das ist, was passieren 
wird, wenn Amazon tatsächlich in eine Quasimonopolstellung gelangt und 
diese auszunutzen versucht: Leute machen sich bei und schaffen ein 
Alternativangebot. Ich finde das gut.

von Achim B. (bobdylan)


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Jack V. schrieb:
> Leute machen sich bei und schaffen ein
> Alternativangebot. Ich finde das gut.

Das ist klug von dir nachgedacht. Ich fände es sehr chique, wenn es so 
kommen täte.

von Axel L. (axel_5)


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Jack V. schrieb:
> Achim B. schrieb:
>> Denn wenn es so weitergeht, haben spätere Generatoren nur noch die
>> Möglichkeit, entweder zu (dann natürlich Mondpreisen) beim Moloch
>> einzukaufen oder zu verhungern.
>
> Ach, ich weiß nicht. Früher™ hab ich bei Amazon so ziemlich alles
> günstiger, als in allen anderen Läden gefunden. Auch hab ich da Sachen
> gefunden, die ich sonst nirgends fand. Entsprechend habe ich den
> allermeisten Kram dort geordert.
>
> Mittlerweile finde ich viele kleinere Onlineshops mit a) günstigeren
> Preisen, b) spezialisierterer Auswahl und (nicht zuletzt) c)
> ordentlichen Artikelbeschreibungen sowie weiterführenden Informationen,
> so dass ich gerade im Verlauf des letzten Jahres meinen Kram zunehmend
> abseits von Amazon geordert habe. Ich denke, das ist, was passieren
> wird, wenn Amazon tatsächlich in eine Quasimonopolstellung gelangt und
> diese auszunutzen versucht: Leute machen sich bei und schaffen ein
> Alternativangebot. Ich finde das gut.

Wobei das immer schwerer wird. Gerade bei der Logistik ist Amazon immer 
schwerer zu schlagen, wie will ein kleiner Laden so Dinge wie Same Day 
Delivery hinbekommen ?

Wobei die kleinen Läden sich da teilweise selbst im Weg stehen. Manchmal 
würde ja schon einfach eine ehrliche Aussage reichen, dass es bis zum 
Wochenende dauert. Oder dass die Bestellung auf jeden Fall um 17:00 
rausgeht.

Gruß
Axel

von Jack V. (jackv)


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Axel L. schrieb:
> Wobei das immer schwerer wird. Gerade bei der Logistik ist Amazon immer
> schwerer zu schlagen, wie will ein kleiner Laden so Dinge wie Same Day
> Delivery hinbekommen?¹

Das ist leider tatsächlich ein Problem, welches es den kleineren 
Anbietern schwerer macht: Amazon hat da einfach ’ne Erwartungshaltung 
geschaffen, die kaum jemand anderes erfüllen kann. Allerdings sehe ich 
auch in meinem Umfeld mehr und mehr Leute, die sagen, dass sie auch 
gerne ’nen Tag länger warten, wenn’s denn dem kleinen Händler hilft, 
und/oder sie andere Vorteile (eben das Angebot, den Preis, den 
vorhandenen Ansprechpartner, etc.) sehen. Und wenn ich meine letzten 
Bestellungen bei Amazon und bei kleineren, spezialisierten Händlern 
vergleiche, war die Lieferzeit im Durchschnitt zumindest bei mir so 
ziemlich die gleiche.

Gut, die „ich will das sofort!“-Fraktion wird’s auch weiterhin geben; 
das ist dann der Marktanteil, der für Amazon übrigbleibt.



¹) Plenk behoben

von Uhu U. (uhu)


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Jack V. schrieb:
> Ich denke, das ist, was passieren
> wird, wenn Amazon tatsächlich in eine Quasimonopolstellung gelangt und
> diese auszunutzen versucht: Leute machen sich bei und schaffen ein
> Alternativangebot.

Das ist etwas kurz gedacht – wie sollen kleine Online-Händler gegen den 
von A. produzierten Preisdruck in einer kleinen Nische auf Dauer 
überleben können?

Die müssen die Infrastruktur, die A. "seinen" Händlern bietet, selbst 
auf die Beine stellen – das geht schonmal vom Gewinn ab – und wenn sie 
dann auch noch billiger sein sollen, als Händler bei A., dann bleibt 
nichts mehr.

Sollte es ein kleiner doch einmal geschafft haben, A. auf seinem Sektor 
eine Konkurrenz zu bieten, die den Moloch juckt, dann wird er einen Weg 
finden, dem zu groß gewordenen Kleinen das Wasser abzugraben.

> Ich finde das gut.

Finde ich nicht…

von Jack V. (jackv)


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Uhu U. schrieb:
> Das ist etwas kurz gedacht – wie sollen kleine Online-Händler gegen den
> von A. produzierten Preisdruck in einer kleinen Nische auf Dauer
> überleben können?

Ich bezog mich auf:

Achim B. schrieb:
> Denn wenn es so weitergeht, haben spätere Generatoren nur noch die
> Möglichkeit, entweder zu *(dann natürlich Mondpreisen)* beim Moloch
> einzukaufen oder zu verhungern.

Versuch der Hervorhebung von mir. Und offensichtlich können sie’s ja 
auch jetzt, siehe meinen Beitrag, in dem ich dargelegt habe, dass ich 
durchaus langsam „automatisch“ weg von Amazon hin zu kleineren, 
spezialisierteren Händlern komme – weil sie eben häufig tatsächlich 
günstiger sind, und weitere Vorteile bieten.

: Bearbeitet durch User
von Klaus I. (klauspi)


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Was mich letztens gewundert hat: Bei Amazon sind englischsprachige 
Fachbücher inzwischen günstiger als bei anderen z.B. Bol.de
Das war vor zwei Jahren noch anders herum in meinem Fachbereich.

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