PC817 -> 24V auf Masse ziehen

#5749602
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Hi!
Ich hab ein Messgerät, welches eine Anzahl mit einem mechanischen 
Kontakt misst (Anzahl der Kontaktschlüsse). Das tut es mit 24V. Wenn als 
ein Event stattfindet, wird der 24V Pin mit dem Masse Pin verbunden.

Dies möchte ich jetzt mit einem Arduino (5V Ausgang) simulieren. Dazu 
habe ich mit ein PC817 besorgt. Die Frage ist nun, mit welchen 
Wiederständen ich den PC817 anschließe, sodass er eingangsseitig durch 
die 5V und Ausgangsseitig durch die 24V nicht beschädigt wird.

Gruß und Danke!
Gast #5749654
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Der Optokoppler hat einen gewissen Übertragungsfaktor, der steht im 
Datenblatt.

Mal angenommen das wären 80% dann darf der Ausgangsstrom maximal 80% vom 
Eingangsstrom (durch die interne LED) betragen. Bei 1mA Strom durch die 
LED kannst du am Ausgang also maximal 0,8mA schalten.

Wie man Vorwiderstände für LEDs berechnet, findest du mit Googles Hilfe 
heraus.
Gast #5749661
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Christoph P. schrieb:
> Also sollten auf der Schaltseite nicht mehr als 10mA fließen.

Ist das eine Frage oder eine Feststellung?

Schau ins Datenblatt und reche aus, wie viel Strom dazu durch die LED 
fliessen muss. Dann subtrahiere die Fluss-Spannung der LED von der 
Betriebsspannung deines Mikrocontrollers und rechne den passenden 
Widerstand aus.
Gast #5749785
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> der steht im Datenblatt

Na ja, das Datenblatt ist doch extrem vorsichtig.

Bei 20mA Eingang und 1mA Ausgang garantieren die 0,2 Volt 
Spannungsabfall am Ausgang.
Bei 5mA Eingang und 2,5mA Ausgang reden die von 5 Volt Spannungsabfall 
am Ausgang.

Nicht lange überlegen - einfach ausprobieren.

Eingang 20mA ergibt 220 Ohm. (5-1,3)/(20/1000) = 185
Ausgang 10mA ergibt 2,7 kOhm. 24/(20/1000) = 2400

220 Ohm am Arduino klappt immer. Einfach mal ausprobieren ob das 
Zählgerät mit 2,7k zuverlässig arbeitet.
#5750425
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Christoph P. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Leider was man nichts über die 24V Seite.
>
> Also laut Aussage des Messegerätes fließen 10 mA, wenn die 24V mit der
> Masse verbunden werden.

Ah, ok. Dein Kommentar von oben las sich da eher wie eine Anforderung.

Christoph P. schrieb:
> Also sollten auf der Schaltseite nicht mehr als 10mA fließen.


Dann kann der 2K7 weg, wie hinz auch geschrieben hat.


Christoph P. schrieb:
> Beim Arduino war ich mir nicht sicher, wie der Ausgang beschaltet ist
> (falls es ein Pulldown ist, aber dann stimmt der Widerstand auch nicht).

Du benötigst keinen Pulldown, sondern einen Vorwiderstand für die Led im 
OK.
#5750455
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Christoph P. schrieb:
> Ja. Stimmt ich hatte den 2,7k unten bei der Masse. Das ist natürlich
> quatsch.

Das ist immer noch falsch. Auf die Ausgangsseite des Optokopplers gehört 
kein Widerstand. Ein socher Widerstand befindet sich bereits in deinem 
Zähler. Und nur dort gehört er auch hin.

Christoph P. schrieb:
> laut Aussage des Messegerätes fließen 10 mA, wenn die 24V mit der
> Masse verbunden werden.

Das ist auch Unsinn. Denn du verbindest nicht 24V mit Masse, sondern den 
Zählereingang. An die 24V kommst du (aus gutem Grund) gar nicht direkt 
ran. Der Zählereingang ist über einen Pullup-Widerstand (das ist die 
korrekte Bezeichnung, falls du nochmal danach fragen mußt) mit 24V 
verbunden. Deswegen kann man hochohmig auch diese 24V am Zählereingang 
messen. Wenn beim Kurzschließen des Zählereingangs mit GND ein Strom von 
10mA fließt, dann kann man daraus den Pullup-Widerstand berechnen: 
24V÷10mA = 2.4kΩ

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