Hallo Leute, ich habe mir einen Relais bestellt den man über Funk ansteuern kann: https://www.ebay.de/itm/Funk-Wireless-Relais-RF-12V-10A-HF-Fernbedienung-Schalter-Sender-Empfanger/262895381417?hash=item3d35c92ba9:g:YhYAAOSw1T1cRSkl Und habe diesen mit einem 12 V DC (500mA) Netzteil angeschlossen. Das ganze funktioniert super für einer paar Minuten, betätige ich das System jedoch nach ca. einer halben Stunde erneut, so geht nichts mehr. Erst wenn ich das Netzteil aus und wieder einstecke. Jetzt wäre meine Vermutung dass das Netzteil zu viel/weniger/keine Ahnung was liefert. Bin aber kein Experte und wollte mal nachfragen ob hier jemand einer Vermutung hat und eventuell eine Empfehlung ( z.B. für ein passendes Netzteil) Bei dem Relais handelt es sich um SRD-12VDC-SL-C Vielen Dank für mögliche Unterstützung
Laut Datenblatt braucht das Relais im angezogenen Zustand ~40mA. Dazu ein bisschen für die Empfangselektronik. Das 500mA-Netzteil sollte dafür problemlos ausreichen. Kannst du die Spannung vom Netzteil messen, wenn das Problem auftritt? Ansonsten kann ich mir auch vorstellen, dass sich die Empfangselektronik vielleicht irgendwie aufhängt.
hi, eventuell ist die 12V zu unsauber. Testweise mal Kondensator zum Glätten dazu hängen. mit OSZI Spannung anschauen??? VG
Die Spannung bleibt konstant in beiden Situationen (funktion / keine funktion) Wenn sich die Empfangselektronik aufhängen sollte, wie kann ich das überprüfen?
Kerem A. schrieb: > Die Spannung bleibt konstant in beiden Situationen (funktion / keine > funktion) Eine Frage zum Verständnis: Wie hast Du das festgestellt? Kanst Du das Verhalten am 12V- Strang mit einem Oszi nachvollziehen?
Keine Ahnung was auf 315MHz in Europa läuft, aber für den normalen Gebrauch zugelassen ist das nicht.
Kerem A. schrieb: > betätige ich das System > jedoch nach ca. einer halben Stunde erneut, so geht nichts mehr Möglicherweise wird die Schaltung im kleinen Plastikgehäuse nach einer Weile zu heiss. Ich würde es mal mit offenem Deckel testen, ob sich dadurch was ändert. Georg
Jens M. schrieb: > Keine Ahnung was auf 315MHz in Europa läuft Laut Plan militärische Funkdienste. Jens M. schrieb: > aber für den normalen > Gebrauch zugelassen ist das nicht. So ist es, aber es gibt genügend Idioten denen das völlig egal ist. Die jammen im Zweifel auch Flugfunk oder Rettungsdienste ohne mit der Wimper zu zucken.
Kerem A. schrieb: > ich habe mir einen Relais bestellt den man über Funk ansteuern kann: > Ebay-Artikel Nr. 262895381417 Herzlichen Glückwunsch. Feunksender mit dieser Frequenz sind in Deutschland nicht zugelassen. Auch das Relais erfüllt nicht die VDE Anforderungen für 230V Installationen. > Und habe diesen mit einem 12 V DC (500mA) Netzteil angeschlossen. Das > ganze funktioniert super für einer paar Minuten, betätige ich das System > jedoch nach ca. einer halben Stunde erneut, so geht nichts mehr. Was soll man da groß falsch machen können? Vermutlich ist es einfach schlechte Qualität. Kerem A. schrieb: > Wenn sich die Empfangselektronik aufhängen sollte, wie kann ich das > überprüfen? Hast du schon: Sie reagiert nicht.
Ah ok gut zu wissen dass das hier nicht zugelassen ist, dann hat es sich eh erledigt
433mhz ist aber zugelassen und da findet man auch viele solcher Relais. Das mit der Zulassung für 220V Installationen ist eher aus dem Bereich Paranoia solang man das Gehäuse geschlossen lässt wenn Spannung drauf ist.
Alex G. schrieb: > Das mit der Zulassung für 220V Installationen ist eher aus dem Bereich > Paranoia Leider gibt es solche Installationen immer seltener. :-) > solang man das Gehäuse geschlossen lässt wenn Spannung drauf ist. Nun, über diese Relais gabs schon mehrere Threads in diesem Forum. Der Abstand zwischen Spule und Kontakt ist sehr gering. Wenn dann noch die Leiterbahnen ungünstig geführt werden, hat man schnell die bis zu 253VAC auf der Niederspannungsseite. Und wie diese aufgebaut ist, wissen wir nicht.
Harald W. schrieb: > Nun, über diese Relais gabs schon mehrere Threads in diesem Forum. > Der Abstand zwischen Spule und Kontakt ist sehr gering. Wenn dann > noch die Leiterbahnen ungünstig geführt werden, hat man schnell die > bis zu 253VAC auf der Niederspannungsseite. Und wie diese aufgebaut > ist, wissen wir nicht. Das meinte ich ja, denn grade die befindet sich schließlich im Inneren des Gehäuses, also gibt es keine Gefahr die versehentlich zu berühren (jedenfalls nicht mehr als den 2_30_V Teil). Was bleibt ist eine theoretische Brandgefahr, sollte tatsächlich mehr passieren als nur eine Leiterbahn durchschmoren. Klar, man kann vortrefflich streiten welches Risiko man eingehen will und welches nicht :)
Alex G. schrieb: > solang man das Gehäuse geschlossen lässt wenn Spannung drauf ist. > also gibt es keine Gefahr die versehentlich zu berühren Die Antenne hängt aber heraus! Ausserdem rechnet der gemeine Laie nicht damit, Netzspannung auf den 12V Anschlüssen zu bekommen.
Jens M. schrieb: > Keine Ahnung was auf 315MHz in Europa läuft, aber für den normalen > Gebrauch zugelassen ist das nicht. Zumindest für Deutschland ist die Bundesnetzagentur in dem Frequenzplan der Meinung, dass dieser Bereich militärischen Funkanwendungen vorbehalten ist. 312-315 MHz Fester Funkdienst und Mobilfunkdienst u.a. über Satellit (Richtung Erde - Weltraum) 315-322 MHz Fester Funkdienst und Mobilfunkdienst
Warum auch immer mein Hinweis auf die verbotene Frequenz geminust wurde... Hier noch einer: Der Kontakt des Relais hat eine Lötbrücke auf die DC-Seite. Da ist sowas von keiner Isolation. Das Ding kann maximal 40V schalten, mehr ist absolut lebensgefährlich.
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