Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Welche Elektro-Kettensäge?


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von Phillip (Gast)


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Ich habe einiges an Bruchholz (~2RM 30-40cm dicke Eiche) bekommen und 
wollte das nun etwas ofenfreundlicher aufbereiten. Meine bisherige Säge 
(B&D GK1640) scheitert hier kläglich: Schnittleistung ist mau trotz 
scharfer Kette, bei mäßigem Druck neigt das Schwert nach oben, Kette muß 
dauernd nachgespannt werden und bei dem blöden Sicherheitsschalter 
schmerzt der Daumen nach 5 Minuten. Bisher ging es nur um Kleinkram im 
Garten (max armdickes Holz), da konnte ich mit den Problemen noch leben.

Benzin würde ich ausschließen. Dafür brauche ich die dann doch zu selten 
und meinen Nachbarn würde ich das auch ungern antun.

Nach einigem Stöbern und Lesen bin ich auf Dolmar gestoßen. ES43TLC oder 
ES174TLC. Beide sind im Prinzip gleich, außer 1800W vs 1900W und 4,7kg 
vs 5,5kg. Angeblich mit einem Motor von Makita. Nett wäre auch daß ich 
wohl meine alten Ketten dort auch nutzen kann.

Hat jemand Erfahrungen damit? Bisher kannte ich Dolmar nicht, aber 
scheinbar machen die wohl gutes Werkzeug, und Stihl ist nicht in meiner 
Preisliga.

von Röhry (Gast)


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Dann schau mal was die Benzinkettensäge für eine Leistung hat, dann 
einfach umrechnen. Dann dürfte es klar sein.

von Juergen P. (optronik)


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Habe eine Bosch AKE 35, 1800W, ca. 3.5Kg im Einsatz. Bisher 4 Bäume 
Stammdurchmesser 30-50cm, Höhe 10-15m gefällt und zerkleinert. Ist auch 
leicht genug um sie auf der Leiter über Kopf anzusetzen (keine weiteren 
Details hierzu...).

Sehr gut gefällt mir die Fliehkraft-Kupplung die sofort die Kette 
freigibt wenn man abschaltet. Also kein Nachlaufen.

von svensson (Gast)


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Moin,

Dolmar gehört zu Makita. Deren Elektrosägen gelten als die besten. Ich 
habe eine ES38A mit 1800W (entspricht der heutigen ES39TLC), die ES43 
hat einfach ein längeres Schwert, der Motor ist gleich.

Die ES164/174 haben einen längs verbauten Motor, die beiden oben einen 
Quermotor, der kein Umlenkungsgetriebe benötigt. Die Abgabeleistung ist 
bei beiden ungefähr gleich.

Und bei den niedrigen Preisen würde ich die Finger von den ganzen 
Nonames lassen, also keine Güde, Hecht, Einhell, Gartenmeister, 
Floratop, Ryobi usw.

Sondern einen der drei Premiumhersteller nehmen: Stihl, Husqvarna oder 
Dolmar/Makita.

Die Säge gibt es übrigens auch in blau als Makita, dafür ist sie dann 
etwas günstiger - jedoch häßlich.
Dolmar ES39 = Makita UC3541
Dolmar ES43 = Makita UC4041
Dolmar ES164 = Makita UC3551
Dolmar ES174 = Makita UC4051

von svensson (Gast)


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> Nett wäre auch daß ich wohl meine alten Ketten dort auch nutzen kann.
Fast alle kleinen Sägen nutzen Ketten mit der Teilung 3/8" low profile.

Die Ketten kosten aber nicht viel.

Eine Benzinsäge ist viel teuer, gute kosten ab 400 Euro, und viel 
empfindlicher, da 2-Takter.

von Michael S. (farmermaik)


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Ich schneide groessere Mengen Holz (>5 RM) im Jahr.
Ausschliesslich mit Noname-Elektrokettensaegen vom Discounter.

Am besten gefaellt mir das Teil von Lidl.

Makita oder Dolmar kenne ich auch finde ich klasse, von dieserMarke hab 
ich eine Benzinsaege, aber der Preis ist das Kriterium.

Mit der Zeit hab ich dann zwei Stueck, zum Tauschen, wenn man schnell 
weitermachen will nach einem Bodenkontakt.

von messdiener (Gast)


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svensson schrieb:
> Und bei den niedrigen Preisen würde ich die Finger von den ganzen
> Nonames lassen, also keine Güde, Hecht, Einhell, Gartenmeister,
> Floratop, Ryobi usw.

Ryobi ist ja auch nur der weltweit größte Hersteller von 
Alu-Druckgussteilen weltweit.
Die haben sicher keine Ahnung, wie man Alu-Druckgussteile für 
Kettensägen, Akkuschrauber und anderes herstellt :)

Ich würde im konkreten Fall aber leihen. Für Kleinzeug behältst du die 
handliche Kettensäge, diee du jetzt hast, fürs Grobe leihst du dir eine 
potente Benzinkettensäge.

von Michael B. (laberkopp)


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Phillip schrieb:
> B&D GK1640

Sieht meiner von Aldi sehr ähnlich, die lag bei 39.95, und die hat schon 
mehrere Dutzend Raummeter Brennholz gemacht, problemlos. Kann über 
Sicherheitsschalter und Kettenblatt nicht meckern, Kette ist aber eine 
Oregon.

Phillip schrieb:
> Hat jemand Erfahrungen damit?

Makita ist billiger als Dolmar aber baugleich. Ob die Motorleistung 
1900W oder 1600W beträgt, spielt in der Praxis keine Rolle. Da die Kette 
der Dolmar/Makita mit 14.5m/s recht schnell läuft gegenüber der B&D mit 
8m/s, ist sie vom Drehmoment her eher schwächer, blöderweise ist sie mit 
4.7kg gegenüber 3.8kg deutlich schwerer. Da du keine Benzinsäge willst, 
ist die 104dB Lautstärker der Dolmar/Makita eher ungünstig, macht fast 
keinen Unterschied zu einer Benzinkettensäge.

Die Makikta/Dolmar sieht aber so aus als ob si einen Stern an der Spitze 
des Schwerts hat, und die B&D nicht. Das wäre der einzige bauliche 
Unterschied, der irgendwas wert wäre. Aber ob das wirklich so ist oder 
nur so aussieht müsste man noch ergründen.

Wer Holzstämme quer mit einer (Elektro-)kettensäge in Brennholzscheite 
zersägen will, hat einen hohen Kettenverschleiss. Gerade bei Eiche, 
womöglich noch trockene Eiche, glühen dir die Schneiden der Kette aus, 
die heissgelaufene Kette wird länger und muss ständig nachgestellt 
werden.

Das ist normal und hat nichts mit der billigen B&D zu tun, sondern 
prinzipbedingt.

Da brauchst du mehr als 1 Kette pro Raummeter, wenn du nicht 
nachschärfst. Besorge dir also für deine B&D eine Feile und feile mal 
die Kettenglieder neu, das dauert nicht mal 5 Minuten. Ich bin davon 
überzeugt, daß damit auch deine vorhandene Säge das Bruchholz klein 
bekommt. Vergiss aber nicht, nach jedem Stamm die Kette erneut 
nachzuschärfen.

Kettensägen sind denkbar ungünstig um Brennholz quer in Scheitlänge zu 
sägen, weil der Schnitt sehr breit ist, ist der Verschleiss sehr hoch, 
es geht ja auch einiges in Sägeleistung dort hinein.

Daher haben Leute, die mehr Brennholz machen, (Wipp-)Kreissägen zur 
Unterteilung der Stämme in Scheitlänge.

Achte beim Sägen darauf, daß die Kette immer gut geölt ist, sie nie 
heiss läuft (feuchtes Holz ist also besser als trockenes), die Schneiden 
nie glühen (man sieht das beim feilen an schwarz bis dunkelblau metallic 
Verfärbungen an den Spitzen), und daß sie immer scharf sind.

Ich bin überzeugt, daß du mit der B&D deine Stämme genau so gut bzw. 
schlecht klein kriegst wie mit der Dolmar/Makita, WENN du die Grundlagen 
verstehst und beachtest. Warum dein Kettenblatt nach oben geht, und der 
Sicherheitsschlater dir zu schwer geht, wird sich lösen lassen.

von Phillip (Gast)


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Röhry schrieb:
> Dann schau mal was die Benzinkettensäge für eine Leistung hat

Die? Welche?

Michael S. schrieb:
> Makita oder Dolmar kenne ich auch finde ich klasse, von dieserMarke hab
> ich eine Benzinsaege, aber der Preis ist das Kriterium.

In diesem Fall ist der Preisunterschied ja nicht überirdisch groß. Die 
ES174TLC liegt um die 140 Euro, da ist es selbst für mich bei meinem 
angeborenen Hang zum Geizen grenzwertig stattdessen die Hälfte für 
Discounterkram auszugeben.

messdiener schrieb:
> Ich würde im konkreten Fall aber leihen. Für Kleinzeug behältst du die
> handliche Kettensäge, diee du jetzt hast

Ehrlich, die Kleine wird wohl verschwinden. Ärger hatte ich mit der 
immer schon, aber bisher zähneknirschend ertragen. Irgendwann ist aber 
das Maß voll.

von svensson (Gast)


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> macht fast keinen Unterschied zu einer Benzinkettensäge

Das ist Unsinn. Auf dem Papier vielleicht nicht, aber in der Praxis 
schon, denn die Lautstärke wird auf ein log-Skala bewertet. Ich habe 
alle drei Typen Benzin - Elektro - Akku und kann schon bestätigen, daß 
es da gewaltige Unterschiede gibt. ;-))

> Ablängen von Bäumen

Das ist der Normalfall für eine Kettensäge, ein Schnitt längs zur Faser 
ist noch viel problematischer.

Bei Anfängern ist in der Tat die Kette meistens nicht scharf genug. Oft 
taugen die Baumarktketten auch nichts.

Und es gilt: entweder mit der Maschine schleifen ODER mit der Hand 
feilen, aber nicht durcheinander - wegen der unterschiedlichen 
Schneidengeometrie.

Und daß da natürlich Kettenöl in den Tank gehört, versteht sich wohl von 
selbst.

von Lothar M. (zwickel)


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Michael S. schrieb:
> Ich schneide groessere Mengen Holz (>5 RM) im Jahr.
> Ausschliesslich mit Noname-Elektrokettensaegen vom Discounter.

Ich benutze schon seit Jahren eine Elektrokettensäge von Lidl. 
florasonstwas.

Hatte mal 49€ gekostet und hat 2400W. Lidl hat auch mal welche mit 1800W 
verkauft, diese habe ich nicht.

Kurzum, die geht ab wie ein rotes Moped. Meine Benzinsäge liegt seit dem 
in der Ecke, kann mit dem Elektroteil nicht mithalten.

Einzig der Kettenverschleiss ist ziemlich hoch. Aber angesichts des 
Preises von <10€ für eine Kette, mache ich mir nicht die Arbeit die 
Zähne nachzuschleifen.
Mag sein, dass es bessere Ketten gibt, müsste mich mal darum kümmern.

von Kreischsäge (Gast)


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Wenn du das öfter machst: Keine Kettensäge. Das geht zwar, ist aber 
unpraktisch.

Wir haben eine Wippkreissäge, so eine richtige große mit Drehstrom. Ein 
Vorteil ist die Sicherheit. Bei einer Wippkreissäge benötigt man keine 
Schnittschutzkleidung, nur normalen Arbeitsschutz wie Brille und 
Gehörschutz.
Keine Kettensäge der Welt kann mit einer ordentlichen Wippkreissäge in 
Punkto Schnittleistung mithalten. 30cm Eschenstamm? Kein Problem. 
Katsching, Katsching, Katsching...
Mach das mal mit einer Kettensäge, da bekommst du Arme wie Popeye.

Was ich empfehlen kann an el. Kettensägen ist nur eine Marke: Ich hab 
eine ältere Makita, die ist wirklich sehr gut. Kräftig, robust und 
wartungsfreundlcih.
Ich habe schon ein paar billige zur Hand gehabt, und würde mein Geld 
dafür nicht herauswerfen.

Die elektrischen mit richtigem Stromanschluss können problemlos mit 
einer Benzinkettensäge mithalten (ich habe den direkten Vergleich).
Das gilt auch in Punkto Arm Absäbeln. Schnittschutzkleidung ist aus 
meiner Sicht auch bei einer elektrischen Säge sinnvoll, aber das mussst 
du selber entscheiden.

von Phillip (Gast)


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Darf/Soll ich dem unterschwelligem Tenor entnehmen daß es kaum 
Unterschiede zwischen Discounter- und Markensägen gibt? Klingt irgendwie 
seltsam.

Mein Ziel ist eine einmalige Anschaffung die auch in 8 oder 10 Jahren 
noch ordentlich arbeitet. Alle 2 Jahre eine Discountersäge kann doch 
nicht die Lösung sein; auch bzgl Nachhaltigkeit. An Pflege soll es nicht 
scheitern, denn ich behandle mein Werkzeug sehr ordentlich.

Kreischsäge schrieb:
> Wir haben eine Wippkreissäge

Jo, hat unser Nachbar auch; wäre auch ausleihbar. Aber... ich definiere 
das Bruchholz mal als Schüttgut. Stämme und dicke Äste kamen so vom 
Kipper, und das erinnert eher an ein Mikado. Das wuchtet man nicht mal 
so eben auf eine Kippsäge.

von Lothar M. (zwickel)


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Phillip schrieb:
> Mein Ziel ist eine einmalige Anschaffung die auch in 8 oder 10 Jahren
> noch ordentlich arbeitet. Alle 2 Jahre eine Discountersäge kann doch
> nicht die Lösung sein

Meine Lidl-Säge ist ca. 6 Jahre alt und zeigt keine Schwächen.
Ich verbrenne im Jahr ca. 3-5 Meter Holz, Buche und Eiche. Mache auch ab 
und zu mal ein paar Paletten klein. Bäume auf meinem Grundstück habe ich 
auchschon zerlegt.
Für Auswärts habe ich meine Benzinsäge und zu Hause benutze ich die 
Elektrosäge. Letztere liegt mir jedoch deutlich besser in der Hand.

von svensson (Gast)


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> Die elektrischen mit richtigem Stromanschluss können problemlos
> mit einer Benzinkettensäge mithalten

In der kleinen Klasse gilt das schon. Jedoch gibt es Benzinsägen, die 
haben 5 kW, die sägt Dich in Grund und Boden, wiegt aber auch rund 10 kg 
betriebsbereit.

> Unterschiede zwischen Discounter- und Markensägen gibt

Natürlich gibt es Unterschiede. Aber wir leben in einem Land, wo der 
Spruch "Geiz ist geil" voll ins Schwarze getroffen hat.
Es wird immer einer kommen, der Dir erklärt, warum das Gerät aus 
Bangladesch fast genausogut ist wie das Markenprodukt.

Allerdings sind hier die Unterschiede im Preis eher klein ~ 50 Euro, da 
lohnt doch m.E. kein Geknausere. Schon allein die bessere Kette ist 10 
Euro mehr wert.

@Lothar
Es lohnt sich, Ketten feilen zu lernen, denn eine Kette kann leicht 25 
Mal geschärft werden. HIER kann richtig Geld gespart werden!

Gute Ketten gibt es u.a. von Stihl und Oregon. Makita verwendet Oregon, 
Dolmar hat "Dolmar" auf den Ketten stehen, die werden aber auch von 
Oregon gefertigt.

von Lothar M. (zwickel)


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svensson schrieb:
> Es lohnt sich, Ketten feilen zu lernen, denn eine Kette kann leicht 25
> Mal geschärft werden. HIER kann richtig Geld gespart werden!

Ich habe so ein Schärfgerät auch von Lidl, selbst feilen traue ich mir 
nicht zu. Das funktioniert ganz gut, aber ich habe nicht immer die Lust 
und Geduld die Kette da durch zu ziehen. Vor allem, wenn mitten bei der 
Arbeit festgestellt wird, dass die Kette stumpf geworden ist. Dann muss 
es schnell eine neue Kette geben.

Übrigens, das Schwert und die Kette meiner Lidl-Säge stammt von Oregon, 
steht so drauf. Auch habe ich mir ein Kontingent Oregon-Ketten im 
Internetkaufhaus besorgt.

Ebenso meine Benzin-Kettensäge.

Ich möchte noch auf einen Umstand in Bezug auf Benzin- vs 
Elektrokettensäge hinweisen: Ein Zweitaktmotor bringt seine Nennleistung 
nur in einem steilen Peak, heisst, bei einer bestimmten Drehzahl, 
darüber und darunter fällt die Leistung steil ab. Man muss aufpassen und 
versuchen die Drehzahl des Benziners ziemlich nahe an diesem Peak zu 
halten, sonst verhungert sie.

Ganz anders die Elektrosäge, die zieht auchnoch kraftvoll durch, wenn 
die Drehzahl auf Grund hoher Belastung absinkt.

Meine beiden Kettensägen haben annähernd gleiche Leistungsangaben.

Elektro: 2400W
Benziner: 3,5PS äquivalent 2,6kW

von Michael B. (laberkopp)


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svensson schrieb:
> Natürlich gibt es Unterschiede. Aber wir leben in einem Land, wo der
> Spruch "Geiz ist geil" voll ins Schwarze getroffen hat.

Fälsch. Die meisten Kunden sagen: Zahl lieber etwas mehr und kauf dir 
ein Markengerät, dann hast du was Besseres (und sie zahlen dann mehr und 
kaufen das teurere Gerät in der Hoffnung auf bessere Qualität).

Denn wir leben in einem Land, in dem die meisten Kunden zwar das Geld 
haben aber zu Dumm sind, die Qualität eines Produktes an Hand seines 
Aufbaus und der Features einzuschätzen,

so daß viele Leute nur nach dem Herstellernamen gehen, weil sie die 
Qualität nicht einstufen können. Je intensiver ein Name beworben wurde, 
je mehr haftet er im Gedächtnis, um so eher kauft man das Produkt.

So kommt es, daß für ein und dasselbe Produkt einfach nur auf Grund des 
bekannteren Markennamnes mehr Geld ausgegeben wird, und es als 
wertvoller angesehen wird.

So schaffen es die grossen Marken, von Ikea über McDonalds bis Apple 
oder Nestlé, fast den ganzen Markt für sich einzunehmen, obwohl die 
Qualität absolut minderwertig ist und für den gebotenen Preis viel zu 
hoch.
Aber niemand kauft noch beim unbekannten Burger-Brater, 
Einrichtungshaus, Konservenhersteller um die Ecke.

Zwar gibt es tatsächlich gerade bei Werkzeug eine Einteilung in 
professionelle Anwender vs. Hobbyist, denn der Hobbyist verwendet ein 
Gerät nicht so internsiv wie ein professioneller Anwender, es muss also 
nicht so langlebig sein sondern dafür lieber billiger damit sich sein 
Einsatz nicht aus Kostengründen verbietet, aber so werden Produkte nicht 
angeboten "100 Betriebsstunden" vs. "10000 Betriebsstunden". Sondern das 
für den Hobbyisten angebotene Produkt, auch von Markenherstellern, ist 
meist unbrauchbar weil zu ungenau, zu instabil, einfach für den Job 
nicht ausreichend, nicht mal bedient von einen Profi.

von Dieter F. (Gast)


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Phillip schrieb:
> Ich habe einiges an Bruchholz (~2RM

Besorge Dir einen Sägebock, eine Schrotsäge und einen willigen Helfer 
:-)

2 RM sind halt relativ wenig - in der Gegend, wo ich aufgewachsen bin, 
ruft man in solchen Fällen (aber bei ca. 6 RM +) die "fahrbare Bandsäge" 
nebst Bediener. Das ist günstiger und wesentlich schneller.

So etwas:

https://www.fotocommunity.de/photo/fahrbare-bandsaege-vincent-sommer/18953777

Außerdem spaltet man solche Stämme (wegen des Handlings) vorher in 
handlichere Segmente, mit Holz-/Metallkeilen. Die lassen sich dann auch 
mit einer schwächeren Kettensäge einigermaßen sägen.

Ich stelle mir gerade vor, wie Du einen 40 cm Holzklotz aus Eiche mit 
der Axt spaltest (und über den Kopf schwingst weil er beim ersten Schlag 
nicht aufspaltet ... :-) - rund 27 kg bei 25 cm Baumscheibe)

Der Vollständigkeit halber:

https://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=holzspaltkeil

von Dieter F. (Gast)


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Dieter F. schrieb:
> und über den Kopf schwingst weil er beim ersten Schlag
> nicht aufspaltet

Das setzt voraus, dass Du die Drehung über Kopf beherrscht, so dass die 
Axt mit dem Rücken auf dem Spaltblock aufkommt ... - alles andere ist 
nicht "Spaltungs-fördernd" :-) wenn das Material deutlich schwerer ist 
wie die Axt.

von Dieter F. (Gast)


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Resümee:

Spalte die Teile, so das Du diese auch mit Deiner Säge sägen kannst. Die 
Kette (besser 2 oder 3 oder x zum Wechseln) kannst Du bei einem "Profi" 
günstig schärfen lassen (Google Kettensäge ... in Deiner Nähe) oder halt 
selbst per Feile bearbeiten.

Ich kenne niemanden, der seine Kette "selbst feilt" - da fehlen halt 
(wahrscheinlich) die Enthusiasten auf dem Land :-) das sind eher 
Pragmatiker.

von MaWin (Gast)


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Dieter F. schrieb:
> Ich kenne niemanden, der seine Kette "selbst feilt"

Schlimm.

Du könntest auch sagen: Ich kenn nur Leute, die mit stumpfen Ketten 
arbeiten.

Ein guter Baum-Fäller schärft immer mit der Feile seine Kette nach, wenn 
er gerade rumsteht und die Kettensäge nicht im Baum steckt. Während er 
den nächsten Baum sucht hängt die Kettensäge über einem Arm und mit der 
anderen Hand zieht er die Feile über die Kette und schiebt sie dabei 
Glied um Glied immer weiter rum, ohne hinzugucken. Selbst wenn er nur 2 
Feilenhiebe schafft zwischen 2 Baumschnitten - im Laufe des Tages ist 
die Kette mehrmals rum geschärft.

Ausnahme: Hartmetall bestückte Ketten.

von Dieter F. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Ein guter Baum-Fäller schärft immer mit der Feile seine Kette nach, wenn
> er gerade rumsteht und die Kettensäge nicht im Baum steckt. Während er
> den nächsten Baum sucht hängt die Kettensäge über einem Arm und mit der
> anderen Hand zieht er die Feile über die Kette und schiebt sie dabei
> Glied um Glied immer weiter rum, ohne hinzugucken. Selbst wenn er nur 2
> Feilenhiebe schafft zwischen 2 Baumschnitten - im Laufe des Tages ist
> die Kette mehrmals rum geschärft.

Schön, dass Du zumindest davon keinerlei Ahnung hast :-) Aber sonst 
bewundere ich den echten MaWin wirklich (oft).

Ansonsten: Feile mal an Deiner Zitier-Technik - das würde sich lohnen.

von Karl K. (karl2go)


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Phillip schrieb:
> Mein Ziel ist eine einmalige Anschaffung die auch in 8 oder 10 Jahren
> noch ordentlich arbeitet.

Dann kauf die Dolmar. Und beherzige, was oben gesagt wurde: Öfter 
schärfen,  schön symetrisch, immer mal Tiefenbegrenzer nachfeilen, drauf 
achten dass genug Öl da ist, wenn die Säge schief zieht Schwert prüfen 
und eventuell geradeschleifen.

von Karl K. (karl2go)


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Dieter F. schrieb:
> Ich kenne niemanden, der seine Kette "selbst feilt"

Je nach Holz wird nach jedem Baum geschärft. Du fährst deswegen immer 
zum "Experten"?

Maschinell schärfen ist zwar gleichmäßiger, läßt die Kette aber auch 
deutlich schneller alle werden, weil maschinell einfach mehr Material 
wegnimmt.

MaWin schrieb:
> Ein guter Baum-Fäller schärft immer mit der Feile seine Kette nach, wenn
> er gerade rumsteht

Das hast Du jetzt in so nem Kanada-Austeiger-Buch gelesen. Etwas 
übertrieben, aber ja, den ganzen Tag durcharbeiten ohne zwischendurch ab 
und zu mal zur Feile zu greifen macht niemand, der etwas Erfahrung hat. 
Damit schrottet man seine Kette ziemlich erfolgreich und das Arbeiten 
macht auch keinen Spass.

von Dr. Who (Gast)


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Phillip schrieb:
> Schnittleistung ist mau trotz
> scharfer Kette,

Hatte ich mit meiner Dolmar ES-38A zuletzt auch, aber das lag daran,
dass das Kettenöl mehr geklebt hat, als zu gleiten.
Daher habe ich die Kette und das Schwert in Benzin gründlich
gereinigt,dann getrocknet und wieder montiert.
Mit frischem Sägekettenöl fluschte es dann wieder.
Ich könnte mir denken, dass man die B&D so auch wieder flott bekommt.
Das passiert eben, wenn man die Pflege der Maschine vernachlässigt,
weil man die ein paar Jahre nicht gebraucht hat.
Was die Schärfe angeht, sind die Ketten recht genügsam.
Erst wenn es verbrannt riecht und qualmt, ist es aller höchste
Zeit zum Schärfen oder einfach eine neue Kette.

von Lothar M. (zwickel)


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Billiggerät versus Markengerät:

Mein Bedarf an Erfahrung mit sogen. Markengeräten ist gesättigt.

Bosch-Bohrmaschine: Nach 5 Bohrungen in eine Betondecke war das vordere 
Lager so ausgeschlagen, dass das Bohrfutter schlackerte wie ein 
Kuhschwanz.

Markenfahrrad: Nach ca. 200km war das Tretlager Schrott, der Verkäufer 
meinte, das sei Verschleiss und wollte die Garantie verweigern. Nicht 
mit mir.

Markenküchenmaschine: Von vorneherein eine ganz wackelige Konstruktion, 
nach kurzer Zeit Totalschaden.

Kaffeevollautomat, Markengerät: Immerwieder verfehlte die Brühgruppe 
ihre Basisposition, sodass der frisch gemahlene Kaffee nicht in der 
Brühgruppe landete, sondern daneben. Kaufpreis wurde erstattet, nachdem 
ich intensiv gestritten hatte.

Ich könnte das fast unendlich fortsetzen.

Made in Germany? Da mache ich mittlerweile einen grossen Bogen 
drumherum.

Der grösste Teil meiner Discounterware funktioniert selbst nach Jahren 
noch einwandfrei.

von Karl K. (karl2go)


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Lothar M. schrieb:
> Der grösste Teil meiner Discounterware funktioniert selbst nach Jahren
> noch einwandfrei.

Den größten Teil Deiner Discounterware hast Du wahrscheinlich inzwischen 
weggeworfen, aber da heulst Du nicht so rum, war ja billig.

von Lothar M. (zwickel)


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Karl K. schrieb:
> Den größten Teil Deiner Discounterware hast Du wahrscheinlich inzwischen
> weggeworfen,

Nö, du irrst!

Ich könnte dir eine Liste von Geräten präsentieren, die mittlerweile 
schon seit 20 Jahren klaglos ihren Dienst verrichten.

Mein Fazit: Auf beiden Seiten gibt es Gewinner und Verlierer, nur mit 
dem Unterschied, dass der monetäre Verlust bei Markengeräten erheblich 
grösser ist.

Dazu kommt, dass bei einem hochpreisigen Gerät auch die Ersatzteile sehr 
hochpreisig sind, man könnte sogar sagen, dass die Preise deutlich 
überzogen sind und weil man primär schonmal viel Geld für das Gerät 
ausgegeben hat, schmeisst man es nicht einfach weg, sondern schluckt die 
bittere Pille des überhöhten Ersatzteil-Preises.

Darauf verzichte ich gerne.

Das Ganze verstehe ich natürlich nur als Privatanwender!

Im Profi-Bereich sieht es sicher anders aus.

von Karl K. (karl2go)


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Lothar M. schrieb:
> dass bei einem hochpreisigen Gerät auch die Ersatzteile sehr
> hochpreisig sind

Bei billigen Geräten gibts dann keine Ersatzteile und eine "Reparatur" 
auf Garantie sieht so aus: Geben sies wieder her, hier ist ihr Geld.

Vielleicht hatte ich ja Pech, aber meine Liste billiger Geräte sieht 
etwa so aus:

Akkuschrauber: Akku verschmilzt untrennbar mit dem Ladegerät. Ersetzt 
durch Bosch LiIon.
Handkreissäge Einhell: Blattschutz klapprig, Seitenanschlag klapprig. 
Reisst beim Anlaufen. Ersetzt durch Bosch.
Schwingschleifer Einhell: Hat ausgeschwungen. Ersetzt durch Bosch.
Trennschleifer Einhell: Getriebe ausgeschlagen. Ersetzt durch Bosch.
Billige Stichsäge: Hält keine Blätter mehr. Ersetzt durch Bosch. Darf 
aber noch bis zum seligen Ende am Rüttelsieb rütteln.
Atika Leisehäcksler: Alu-Motorwicklung durchkorrodiert. Neu gecrimpt, 
aber beim nächsten Mal gibts einen - genau - von Bosch. Hat ein 
Bekannter, überzeugt.
Billig Rasenmäher: Mit viel Mühe wieder aufbereitet - und dann hebt der 
Motor die Hufe. Ersetzt durch Wolf.
Schlagbohrmaschine noname: Schlag kaputt. Schnellspannfutter hält keine 
Bohrer. Ersetzt durch Bosch.*

Die Hälfte der Geräte hab ich geschenkt bekommen.

*) Und ja, es gibt Schnellspann-Schlagbohrfutter.

von Lurchi (Gast)


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Bei die billigen Geräten ist die Qualität recht unterschiedlich. Einige 
Funktionieren relativ gut / lange, bei anderen hoffen sie wohl darauf 
dass 2/3 der Geräte nie wirklich genutzt werden bevor der Kassenzettel 
weg ist.

Man kann also Glück haben, oder muss sich ggf. eine andere Type suchen 
nachdem man 1 oder 2 defekte umgetauscht hat.

Bei der Kettensäge ist noch die Frage wie es mit der Sicherheit aussieht 
-  auch da gibt es mal Ausreißer. Gerade ohne Erfahrung ist da ein 
billiges Gerät ein gewisses Risiko.

Reparaturen sind vor allem wegen der Lohnkosten oft teuer. Bei den 
Ersatzteilen sind die preise sehr Unterschiedlich und nicht immer 
logisch, ohne dass man generell sagen kann dass die Markengeräte teuer 
und die billigen Geräte auch günstige oder keine Ersatzteile haben.
Bei relativ günstigen/gängigen Maschinen wie Winkelschleifer, Kettensäge 
oder kleinem Bohrhammer sieht es mit Reparaturen eher schlecht aus. Bei 
mehr ungewöhnlichen Geräten lohnt es eher, weil die Maschinen oft 
relativ teuer sind.

von Karl K. (karl2go)


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Achso ja: Billig-Kettensäge (auch ein Geschenk) hat immer den LS 
gerissen. Ich mein, wieviel Ampere muss eine Kettensäge an Anlaufstrom 
ziehen, um den LS rauszuhauen, der eine Kreissäge problemlos schafft? 
Noch während der 2 Wochen Kulanz in eine Bosch AKE umgetauscht. Bei der 
Bosch gefällt mir die Art der Kettenspannung nicht, die Knebelknaufe 
sind schwer zu öffnen, aber ansonsten tut die. Schnellstop, Ölverbrauch 
und Schnittleistung sind ok.

Auch billig: Aschesauger bei einem Bekannten, da sind die Kohlen so 
bröklig wie früher die Braunkohlebriketts, und sorgen für ein 
beeindruckendes Feuerwerk. Der Aschesauger muss jetzt warten, bis ich 
mal wieder auf dem Recyclinghof bin und ein paar Kohlen aus 
Waschmaschinenmotoren bergen kann, die dann zurechtgefeilt werden.

von Stefan (Gast)


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von A. K. (Gast)


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Hallo
Ich habe eine Stihl MS211 und kann sie nur weiterempfehlen!
Nach fast einem Jahr nimm ich sie aus der Garage...zweimal angezogen 
läuft.
Sie ist auch recht leise, den Nachbarn (Bauersleute) ist es egal.
Allerdings benutze ich kein normales Benzin sondern ein biologisches 
Spezialgemisch, damit kann man auch in Räumen schneiden ohne dass es 
nach 1 Sekunde verraucht ist, außerdem springt sie so schneller an.

LG

von svensson (Gast)


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> Ich kenne niemanden, der seine Kette "selbst feilt"
Doch, jetzt schon: mich!

Beim Maschinenschliff kommt hinzu, daß die Kettenzähne sehr leicht 
ausgeglüht werden können. Dann wird die nie wieder scharf.

> "100 Betriebsstunden" vs. "10000 Betriebsstunden"
Bei Benzinkettensägen schaffen selbst die Profigeräte nur etwa 1000 
BStd, die Farmerklasse etwa 500 und die Discounterprodukte oft nicht 
einmal 50, was aber für viele Anwender auch jahrelang ausreicht.

Ein wichtiger Punkt ist die Ersatzteilversorgung. Besonders bei der 
Benzinsäge, da hier Teile wie Benzinfilter, Luftfilter oder Zündkerze 
einfach Verschleißteile sind.

> Drehzahlband
Gute Benzinsägen haben ein nutzbares Drehzahlband zwischen maximalem 
Drehmoment und maximaler Leistung.
In der Tat ist es für den Anfänger einfacher mit einer elektrischen 
Kettensäge zu arbeiten.

> Billiggerät versus Markengerät
Natürlich garantiert ein Markenname nicht immer beste Qualität. Aber der 
TE soll 'mal zum Händler fahren eine Dolmar 115 in die Hand nehmen und 
danach eine x-beliebige Baumarkt/Discountersäge. Also, wer da keinen 
Unterschied bemerkt, der merkt nichts mehr...

PS: Wenn es nach Marken und Prestige gegangen wäre, dann hätte ich Stihl 
empfohlen.

> Oregon
Oregon produziert verschiedene Qualtitäten, da muß man ganz genau 
hinschauen.

von Karl K. (karl2go)


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svensson schrieb:
> Wenn es nach Marken und Prestige gegangen wäre, dann hätte ich Stihl
> empfohlen.

Die aber einen deutlich höheren Verbauch haben als Husqvarna. Sagt ein 
Bekannter, der ne Baumpflegefirma hat. Also was weiss der schon...

Zur Effizienz: Er schwört inzwischen auf die Akku-Kettensägen. Sind auch 
deutlich angenehmer gerade wenn man hoch in die Bäume muss.

Da reichen die Husqvarna mit einer Akkuladung so weit wie die Benzinsäge 
mit einer Tankfüllung, ja wir haben das parallel getestet. Dann die 
Akkuladung mal gegen den Energiegehalt des Benzins gerechnet und man 
merkt erstmal, wie ineffizient diese Benzinsägen sind, ein Wirkungsgrad 
von 10% ist da viel.

von svensson (Gast)


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Die Akkusäge gefällt mir auch sehr gut. Allerdings reicht sie nicht 
immer aus, da hier eine Leistung von max. 1 kW unterstellt werden darf.
Außerdem ist sie mehrfach so teuer im Verhältnis zu einer E-Säge mit 
Kabel, nach der der TE explizit gefragt hatte.

M.W. werden die Akkus der Husqvarna auch von Makita gefertigt.

Ganz so schlecht ist der Wirkungsgrad der meisten Sägen nun auch wieder 
nicht, liegt er doch meistens so um 20%.

Bei dem Vergleich zwischen Benzin und Akku muß man aber auch 
berücksichtigen, daß die Benzinsäge meist dauerhaft läuft, die Akkusäge 
jedoch in den Pausen "aus" ist.

von Kolja L. (kolja82)


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svensson schrieb:
> Bei dem Vergleich zwischen Benzin und Akku muß man aber auch
> berücksichtigen, daß die Benzinsäge meist dauerhaft läuft, die Akkusäge
> jedoch in den Pausen "aus" ist.

Gerade das ist der Vorteil von Akkusägen, vor allem für alle anderen, 
die noch auf dem Bau oder im Wald sind!

von svensson (Gast)


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Im Wald hat sich im Fällbereich aber aus dem Sägenführer niemand 
aufzuhalten!

Für den Waldeinsatz sind die Akkusägen auch (noch) zu schwach.

von Jemand (Gast)


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Hallo

"Made in Germany? Da mache ich mittlerweile einen grossen Bogen
drumherum"

Kunststück, welches der im späteren verlauf des Threads erwähnten Geräte 
ist den wirklich noch zu min 90% "Made in Germany by workers living 
legal in Germany and paying taxes in Germany" und nicht nur "Designend 
in Germany" "Packed in Germany" "Relabeld in Germany" oder "Assembeld 
(only the main parts...) in Germany"?
Also so richtig "Made" von fair bezahlten, "handwerklich" aktiven 
Arbeitern mit Urlaubsanspruch unbefristeten Vertrag mit echten 
Betriebsrat - also keine Teilzeitsklaven vom Sub - Subunternehmer die 
-übertrieben gesagt- je nach Bedarf vom "Arbeiterstrich" je geholt 
werden?
Und eben nicht "nur" entwickelt oder optisch designend oder von einer 
cleveren Marketingabteilung auf "Made in Germany" nach außen hin 
dargestellt?

Das gibt es wohl nur noch im professionellen Maschinenbau oder bei 
absoluten Luxusgütern die mehr Sammlerstücke und Wertanlage als für 
ihren eigentlichen Zweck (z.B. Uhren) genutzt werden und halt bei 
Spezialentwicklungen für die Industrie, bzw. Kleinstserien.

Jemand

von Karl K. (karl2go)


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svensson schrieb:
> Für den Waldeinsatz sind die Akkusägen auch (noch) zu schwach.

Kommt drauf an: Der Robinienaufwuchs hatte ganz schön Verluste.

Ja klar, für den Wald um dicke Buchen zu fällen, aber da braucht man 
auch bei Benzinsägen schon ordentliche Geschosse. Für den Baumpfleger 
ist es ideal, besonders wenn er hochsteigen muss, nicht eine tuckernde 
Säge an der Seite haben zu müssen.

Und das Entscheidende ist immer noch: Eine ordentliche Kette, ordentlich 
scharf. Das macht viel aus bei "Hilfe, meine Säge hat zu wenig 
Leistung." Bei der Kettensäge merkt man das sofort, während sich die 
Kreissäge halt immer noch irgendwie durchbrennt.

von Kolja L. (kolja82)


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svensson schrieb:
> Im Wald hat sich im Fällbereich aber aus dem Sägenführer niemand
> aufzuhalten!
>
> Für den Waldeinsatz sind die Akkusägen auch (noch) zu schwach.

Das stimmt natürlich, wir haben aber Hochsitze gebaut.
Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen.

Aber gerade dabei sind Akkusägen ein Segen, genügend Kapazität 
vorausgesetzt.

von ryven (Gast)


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Ganz ehrlich Nachbar arbeit bei ne Firma die die Zündspulen für Stihl 
zuliefern.
Der meinte vor 1 1/2 Jahren schon das Stihl alles bis 2 kW mit Akku 
schürrt.
Und wenn man sich den Rucksackakku ansieht, ja da steckt auch ausreichen 
Strom drin.
Ich hab selbst ne günstige Akkusäge. Das ist aber ein 36 V System.
Vorteil ist halt Knopfdruck läuft.
Im Winter im Wald hat halt Akku so seine Schwächen. Aber zum Ausasten 
ist die Klasse. Mal ne 30er Kiefer umlegen bekommt sie auch gut hin.

Eine Ersatzkette + Feile und du bist gut gerüstet.

Wartung ist halt bei der Akkusäge extrem wenig.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Phillip schrieb:
> Ich habe einiges an Bruchholz (~2RM 30-40cm dicke Eiche) bekommen ..

Leihen statt kaufen!

Dann bezahlst du nicht ewig Lagermiete im Kellerregal für das Ding und 
du bist in 0,nix fertig.

und ja mit Benzinmotor. Dann bist du in 2h durch. Den Nachbarn bittet 
man um Ablass. und macht das vielleicht sogar noch bei Nieselregen, wo 
der eh nicht im Garten ist.

Wenn du die 2 Rm wöchentlich bekommst kannst du über "Kaufen" 
nachdenken.

von Der Andere (Gast)


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ryven schrieb:
> Wartung ist halt bei der Akkusäge extrem wenig.

Nö, ist halt nur nach 5-10 Jahren für die Tonne, weil der Akku hin ist 
und ein neuer soviel kostet wie eine neue Säge.

ryven schrieb:
> Mal ne 30er Kiefer umlegen bekommt sie auch gut hin.

Das ist natürlich mit den angegeben 2rm EICHENholz absolut vergleichbar. 
In etwa so wie Alu sägen im Vergleich zu Stahl.

Sebastian L. schrieb:
> Dann bezahlst du nicht ewig Lagermiete im Kellerregal

Komisch, meine Frau verlangt da keine Miete von mir.

Sebastian L. schrieb:
> und ja mit Benzinmotor

Eine 2kw Elektrosäge zieht einwandfrei durch. Und ich weiss was ich 
sage, ich habe 3 Stihl Benzinsägen zwischen 1,8 und 6 PS und eine Dolmar 
Elektrosäge mit 1800W

Sebastian L. schrieb:
> und
> du bist in 0,nix fertig.

Alleine das zwei mal zum Baumarkt fahren, sich anstellen, formulare 
ausfüllen, säge abholen, ggf noch einen Sägeschein nachweisen müssen, 
wieder hinbringen etc. pp. kostet mehr Zeit als man braucht um einen 
halben bis einen RM zu sägen.
Und da er anscheinend einen Holzofen hat braucht er nächstes Jahr wieder 
Holz. Ich habe meine 1800W Dolmar für einen Kampfpreis von 20 Euro als 
Schnäppchen gekriegt, alleine die Tagesmiete so einer Säge sind 20-30 
Euro.
Nach 3 Jahren hat sich die Säge also auch ohne Schnäppchen amortisiert.

von Michael B. (laberkopp)


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Sebastian L. schrieb:
> Dann bezahlst du nicht ewig Lagermiete im Kellerregal

Was hast du denn für ein Wohnloch ?

Und keine Kosten um 2 x zum Verleiher zu fahren, abholen und hinbringen, 
und das womöglich bevor man weiss wann oder ob man sie braucht ? Vom 
Zeitaufwand ganz zu schweigen.


Der Andere schrieb:
> ryven schrieb:
>> Wartung ist halt bei der Akkusäge extrem wenig.
>
> Nö, ist halt nur nach 5-10 Jahren für die Tonne, weil der Akku hin ist
> und ein neuer soviel kostet wie eine neue Säge.

!!!

Eher 5 als 10.

von Der Andere (Gast)


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ryven schrieb:
> Wartung ist halt bei der Akkusäge extrem wenig.

Nochmal zum Thema Wartung:
Bei meiner inzwischen 15 Jahre alte Stihl 280:

2x pro Jahr Luftfilter ausblasen
1x in 15 Jahren neue Zündkerze


Alle übrige Wartung ist für alle Kettensägen gleich:

- Sägekette schärfen
- Kettenöl nachfüllen
- Nach dem Sägen Kette und Schwert ab. Schwertnut und Ölbohrung reinigen 
(Pressluft), Stern ggf ölen.
- Schwertaufnahme an der Säge reinigen
- Kühlrippen/Öffnungen (egal ob Akku, 230V oder Benzinmotor) auf Staub 
Sägespäne prüfen und ggf. ausblasen
- Kette nach Bedarf nachspannen
- Schwert ab und zu entgraten und Kettenlauffläche bei ungleicher 
Abnutzung nachfeilen
- Je nach Verschleiss Kettenrad, Schwert und Ketten ersetzen

Elektrokettensägen haben den Nachteil, daß man keinen Freilauf hat 
(zumindest meine nicht) und somit die Kette nicht auf der Säge 
nachfeilen kann.

von Alex G. (dragongamer)


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Michael B. schrieb:
> Eher 5 als 10.
Wieso?
Akkus altern von allein eigentlich nur wenn man sie tiefentladen lässt.
Die Zyklen dürften selbst bei der starken belastung nicht sehr ins 
Gewicht fallen wenn die Säge nur monatlich verwendet wird.

von Der Andere (Gast)


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Alex G. schrieb:
> Akkus altern von allein eigentlich nur wenn man sie tiefentladen lässt

Das ist so nicht richtig.
Akkus altern immer, weil Chemie im Spiel ist. Wie stark sie in welchem 
Zustand altern hat mit dem Akkutyp zu tun.
Einzig das Entfernen des Elektrolyten würde die Alterung quasi 
unterbinden aber das geht nur bei bestimmten Typen und Bauformen

Gerade die in den Sägen verwendeten LiIon oder LiPo Akkus altern bei 
Lagerung fast genauso schnell wie wenn sie regelmäßig benutzt werden.
Angeblich hat sich die kalendarische Lebensdauer seit den ersten 
Generationen deutlich verbessert, deshalb meine Schätzung 5-10 Jahre.
Wobei diese Schätzung speziell bei Billiggeräten sehr optimistisch ist.

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