eigenartiger Widerstandskode

Gast #5755127
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Torsten K. schrieb:
> Danke für die schnellen Antworten.
> 0.1Ohm ergeben auch Sinn in der Schaltung.
> Aber wer stellt denn Widerstände mit solcher Kodierung her.
> 0.1Ohm 10% sollte sw br sw si si sein
> Wie interpretiert man das vorgefundene: br sw si si sw ?

Schwarz an erster Stelle gibt es nicht.
Silber oder Gold kann nicht an Stelle zwei vorkommen.


br sw si

1 0 geteilt durch 100



Der Wert wird immer mit mindestens zwei Ziffern angeben gefolgt vom 
Multiplikator gefolgt von Toleranz, was danach kommt ist dem Hersteller 
überlassen, ausser er gibt an gefertigt nach z.B. Norm DIN IEC60062 dann 
sollte die Bedeutung auch klar sein, der kann aber auch Herstellen was 
er will bzw. der Großkunde sich wünscht und der Kringel hat dann eine 
Bedeutung die sich einem nicht zwingend sofort erschließt da man ja 
nicht weis welcher Widerstandstyp das ganz genau ist....
Gast #5755184
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Munteres rumraten ...

Mani W. schrieb:
> karadur schrieb:
>> 10Rx0,1= 1R
>>
>> Falls das verständlicher ist 10Ohm x 0,1=1Ohm
>
> Also braun/schwarz/silber...

0.1 als Multiplikator ist immer noch gold (S.7 IEC 60062)
https://www.sis.se/api/document/preview/8021442/

Guckst du hier online calculator:
http://www.calculino.com/de/elektronik/ohmscher-widerstand_rechner.html
#5755231
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Torsten K. schrieb:
> 0.1Ohm 10% sollte sw br sw si si sein
> Wie interpretiert man das vorgefundene: br sw si si sw ?

Nein.

Nur die vorderen 4 Ringe sind der Widerstandsfarbcode.

Der letzte schwarze Ring kann alles mögliche bezeichnen,
von Spannungsfestigkeit über Temperaturabhängigkeit oder
Ausfallwahrscheinlichkeit bis eben in diesem Fall daß es
ein Sicherungswiderstand ist.

http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.13.2
Gast #5756404
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Andreas M. schrieb:
> 2.Versuch:
>
> Er mißt 0 Ohm.
> Vielleicht ist das Bauteil eine Induktivität?

Vielleicht nimmt er erstmal eine Messmethode, mit der es in dem Bereich 
möglich ist, vernünftig zu messen.

Da ist 4-Leiter Messung angesagt.

Und wenn das Ohm-Meter das nicht von sich aus kann, schickt man einen 
soliden, konstanten Strom durch und misst per separater Kontaktierung 
den Spannungsabfall.
Gast #5756728
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Andreas M. schrieb:
> Bei Ignoranten auf alle Fälle ...

Ich gehe mal davon aus, daß du den Beitrg von Hinz nicht verstehst:

hinz schrieb:
> Informier dich mal wie groß die Induktivität eines geraden Leiters ist.

Was er sagen will ist daß alleine die beiden Anschlussdrähte schon eine 
größere Induktivität besitzen als die von dir für das "Bauteil" 
angedachte.

Insofern wird auch ein 3. Versuch von dir nicht besser werden.
#5756745
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Michael B. schrieb:
> Nein.
>
> Nur die vorderen 4 Ringe sind der Widerstandsfarbcode.
>
> Der letzte schwarze Ring kann alles mögliche bezeichnen,
> von Spannungsfestigkeit über Temperaturabhängigkeit oder
> Ausfallwahrscheinlichkeit bis eben in diesem Fall daß es
> ein Sicherungswiderstand ist.

Hi,
ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Man weiß nur nicht, ob von rechts oder links abgelesen werden soll.
Und- wie oben schon gesagt, ob es ein (normaler) Widerstand ist, oder 
Ind.
ciao
gustav
Angehängte Dateien:
#5756784
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Hallo,
Karl B. schrieb:
> Hi,
> ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Stimmt!

> Man weiß nur nicht, ob von rechts oder links abgelesen werden soll.

Doch, weiß man (zumindest in diesem Fall): Da es keinen Sinn ergibt, 
wenn man mit einen schwarzen Ring anfängt (also einer Null), kann die 
Reihenfolge nur braun-schwarz-silber-silber-schwarz sein.

von rechts:
braun   -> 1
schwarz -> 0
silber  -> * 0,01
silber  -> 10%
schwarz -> ?

---> 100 mOhm, 10%

von links:
schwarz  -> 0
silber   -> * 0,01
silber   -> * 0,01
schwarz  -> 0
braun    -> 1

---> was soll das sein?

> Und- wie oben schon gesagt, ob es ein (normaler) Widerstand ist, oder
> Ind.

Dafür gibt es L(CR)-Meßgeräte.

rhf
Gast #5756938
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Andreas M. schrieb:
> 3.Versuch:
>
> Bei Conrad gibt es durchaus axial bedrahtete Induktivitäten mit 0,1µH
> in "Widerstandsbauform":
>
> 
https://www.conrad.de/de/tru-components-tc-smcc-r10m-02203-hf-drossel-axial-bedrahtet-01-h-008-16-a-1-st-1588922.html

Och komm.

Einmal ist dies die übliche Kennzeichnung:
http://www.vishay.com/doc?34056


Das fragliche Teil zeigt nicht ansatzweise die Gestalt einer 
Induktivität die Kappen zeichnen sich deutlich ab.

Falls die kennzeichnung 5 stellig ausgeführt ist dann ist erste Ring 
dick Silber und das gibt es eigentlich nur bei den eingespritzten und 
mil-spec Typen alles andere ist einfach nur bewickelt und kostengünstig 
in Epoxy-sauce getaucht und sieht aus wie ein Schluck Wasser in der 
Kurve und läßt sich schon von daher leicht vom Widerstand unterscheiden.
#5756953
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hinz schrieb:
> Torsten K. schrieb:
>> 0.1Ohm ergeben auch Sinn in der Schaltung.
>
> Andreas M. schrieb:
>> 3.Versuch:
>
> Alle drei überflüssig.

Das von mir vorgeschlagene Bauteil (Induktivität)
hat auch einen ohmschen Widerstand von 0,08 Ohm.

@Hinz kennt sicherlich schon die Schaltung,
die @Torsten K. noch gar nicht veröffentlicht hat.
Gast #5756982
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Andreas M. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Torsten K. schrieb:
>>> 0.1Ohm ergeben auch Sinn in der Schaltung.
>>
>> Andreas M. schrieb:
>>> 3.Versuch:
>>
>> Alle drei überflüssig.
>
> Das von mir vorgeschlagene Bauteil (Induktivität)
> hat auch einen ohmschen Widerstand von 0,08 Ohm.
>


Pff, toll und wie wäre 0,1µH 10%  Gekennzeichnet?

Gold Braun Schwarz Silber

Mil: Dick-Silber Gold Braun Schwarz Silber


halte dich doch an deine
http://www.elektron-bbs.de/elektronik/farbcode/l.htm

> @Hinz kennt sicherlich schon die Schaltung,
> die @Torsten K. noch gar nicht veröffentlicht hat.


Wenn du den anpissen willst dann such doch ein DB zu den vermutlich seit 
einem halben Jahrhundert gefertigten Philips, BC, vishay PR02-FS aber 
ich fürchte der wird recht behalten. ;)
Gast #5757025
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Andreas M. schrieb:
> oder einloggen schrieb:
>> halte dich doch an deine
>> http://www.elektron-bbs.de/elektronik/farbcode/l.htm
>
> Mach ich.
>

Da geht noch was ;)

> braun - schwarz - silber - silber ...
>
> 0,1 µH. 10%.

Werte kleiner 10μH werden anderst gekennzeichnet!


Habe aber oben den falschen Link gepostet,
dies ist der richtige:
http://www.vishay.com/doc?49092

Bsp. deiner von dir verlinkten Seite:
silber (breit) | gold | braun | grün | silber = 0,15 µH / 10 %
#5757105
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oder einloggen schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> oder einloggen schrieb:
>>> halte dich doch an deine
>>> http://www.elektron-bbs.de/elektronik/farbcode/l.htm
>>
>> Mach ich.
>>
>
> Da geht noch was ;)
>
>> braun - schwarz - silber - silber ...
>>
>> 0,1 µH. 10%.
>
> Werte kleiner 10μH werden anderst gekennzeichnet!

Wo steht das?
In der Farbtabelle aus der Elektron-bbs jedenfalls nicht.
Gast #5757207
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Andreas M. schrieb:
> Hier werden zwei verschiedene Kennzeichnungsarten von Induktivitäten
> beschrieben. Eine davon ist von Siemens.
>
> Auf der Abbildung sieht man bei der Siemensvariante auch die Kappen.
>
> 
https://www.funkamateur.de/bauelemente.html?file=tl_files/downloads/bauelementeinfo/L_Kennz.pdf

Das ist ist eine stilisierte Abbildung.
Wie viele Ringe hätte ein Siemenscode?

VIER.


---
#5762365
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Hi,
hab jetzt auch so ein Problem, ob es Widerstand oder Induktivität ist.
Das kann aber das Schaltbild besser entscheiden. Denn was sollen so 
niederohmige "Widerstände" mit einem nachgeschalteten 0,1 µF Kerko sonst 
sein, als eine "Funkentsörung" eben mit Drosseln.
Farbcode orange weiß silber silber. 0,39 µH kommen da schon hin.
Siehe Bildchen.

ciao
gustav
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