Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Erste Spannungsversorgungsschaltung - könnte sie funktionieren?


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von Leon B. (magischerrauch)


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Hallo,

normalerweise benutze ich fertige Entwicklungsboards, aber mir ein 
Erweiterungsboard designen mit 7-12V, 5V und USB Anschluss für die 
Spannungsversorgung.
Hinter den 5V Anschluss hab ich eine Überspannungsschutzschaltung 
gepackt.

Meine frage ist jetzt, ob ihr noch einen Fehler seht, weil ich sonst die 
Leiterplatte in China produzieren lassen würde und das nen ziemlicher 
Aufwand wäre die neu zu bestellen.

Vielen Dank im Vorraus

: Verschoben durch Moderator
von Max M. (maxi123456)


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Zahle lieber 10€ mehr, schone unsere Umwelt ein wenig und lasse sie in 
Deutschland fertigen: Aisler.net

Die Diode nach U2 wird die 5V auf 4,3V senken denke ich. Welche 
Kondensatoren bei U2 und U3 wirklich benötigt werden, solltest du im 
Datenblatt fündig werden.

Bzgl. den uF-Boliden: Faustregel: 1000uF pro 1A.

C3 und C9 betrachte ich als überflüssig - bzw. wahlweise die Elkos je 
nach Anwendung, genauso D3. 100nF auf beiden Seiten kann nie schaden.

: Bearbeitet durch User
von Harald W. (wilhelms)


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Max M. schrieb:

> Bzgl. den uF-Boliden: Faustregel: 1000uF pro 1A.

Wieso ist diese falsche Faustregel nicht totzukriegen?
Leben diese Menschen alle im Röhrenzeitalter, wo man
10V Brummspannung eher tolerieren konnte?
:-(

von Leon B. (magischerrauch)


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Max M. schrieb:
> Welche Kondensatoren bei U2 und U3 wirklich benötigt werden,
> solltest du im Datenblatt fündig werden.
Ist es wirklich kritisch welche?

> Bzgl. den uF-Boliden: Faustregel: 1000uF pro 1A.

> C3 und C9 betrachte ich als überflüssig, genauso D3.
Ist es egal ob über den 5V Anschluss 5V an U2 anliegen, wenn dieser 
nicht genutzt wird?

von Philipp W. (mrwohlmuth)


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Hallo,
Wenn die USB Versorgung mit 5V kommt, werden nach der Diode weniger 
Spannung stehen. Es werden dann am Ausgang keine 5V mehr zu schaffen 
sein.
Ich würde die 5V eventuell einfach durchschleifen.
Du solltest sie mit einem niederohmigen PMOSFET verpolschützen und damit 
am besten auch gleich eine Strombegrenzung realisieren.
Wenn die Versorgung von einem Computer kommt, kann dir ein Kurzschluss 
der USB Versorgung (oder dahinter an den 3.3V) am Computer Schaden 
anrichten. Die sind angeblich nicht kurzschlussfest (bis 500mA)
Du könntest auch eine Sicherung oder eine selfresetting fuse verwenden. 
Die unterbrechen den Kontakt wenn sie heiß werden und stellen ihn wieder 
her, wenn sie abkühlen.

Von den Kondensatoren sehe ich kein Problem. Die 5V sind eh stabil vom 
USB. Und du hast sie nochmal mit 10u und 2x100nF stabilisiert.

Bei der anderen Versorgung finde ich 2x 47u eher sogar etwas viel, aber 
zuviel schadet hier in dem Ausmaß ja nicht.

Eventuell könntest du an den Eingängen noch 100nF als ESD Schutz 
spendieren.

LG,
Mr. W

von Leon B. (magischerrauch)


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Danke für die Hinweise! Hier meine neue Schaltung:

von g457 (Gast)


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> Hier meine neue Schaltung:

Was willst Du mit der Schaltung eigentlich erreichen? Grob drei Viertel 
der Bauteile scheinen vollkommen überflüssig.

von Leon B. (magischerrauch)


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g457 schrieb:
> Was willst Du mit der Schaltung eigentlich erreichen? Grob drei Viertel
> der Bauteile scheinen vollkommen überflüssig.
F1, F2, R8 um je nach Anschluss eine passende Überstromschaltung zu 
erzielen.
R7 gegen zu hohe Last über U3
C13-16 als ESD Schutz
D2, U6, U7 und R9 zum Schutz vor Verpolung
Schaltung um U4 um vor zu hoher Spannung an JP3 zu schützen
Und dann die Spannungswandler

von Philipp W. (mrwohlmuth)


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Hallo,

Ich denke das wird funktionieren.

Ich würde noch einen Widerstand parallel zu U7 geben, um das Gate zu 
entladen. So um die 100k. Und R9 etwas verkleinern, so 22k, damit dir 
genügend Vgs übrig bleibt.

Wenn die USB vom PC versorgt wird und der bei 500mA wirklich Schäden 
nehmen kann, würde ich etwas Sicherheitsabstand halten und 3-400mA 
Sicherung verwenden.
Aber bei den 500mA bzw den Konsequenzen bin ich mir nicht 100% sicher. 
Wenn es dir kritisch erscheint recherchiere es ggf. nochmal kurz nach.

von MaWin (Gast)


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Leon B. schrieb:
> Hier meine neue Schaltung:

Bei deinem Namenslabelverhau nicht klar zu erkennen, aber 
geschlussfolgert möchtest du die +5V aus dem 1085 und die +5V aus USB 
verbinden.

Was passiert, wenn die 12V anliegen und/oder USB eingesteckte ist 
und/oder der PC aus dem USB kommt ein oder ausgeschaltet ist ?

Warum ein LowDrop Regler wenn du 6.3V zu verbraten hast ?

Warum eine Sicherung wenn elektronisch der Strom begrenzt ist ?

Meiner Meinung nach eine reine Angstschaltung weil man sich - zurecht - 
nicht im klaren ist was der Bauteilverhau eigenglich unter 
Extremsituationen macht.

von Leon B. (magischerrauch)


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MaWin schrieb:
> Was passiert, wenn die 12V anliegen und/oder USB eingesteckte ist
> und/oder der PC aus dem USB kommt ein oder ausgeschaltet ist ?
Guter Punkt

> Warum ein LowDrop Regler wenn du 6.3V zu verbraten hast ?
Der Anschluss soll nur maximal 12V unterstützen

> Warum eine Sicherung wenn elektronisch der Strom begrenzt ist ?
Also R7 und F2 weglassen?

von ... (Gast)


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Max M. schrieb:
> Zahle lieber 10€ mehr, schone unsere Umwelt ein wenig und lasse sie in
> Deutschland fertigen: Aisler.net

Habs grad mal ausprobiert....
also zehn 10x10cm Platine kosten mich in Fernost 4,90€. Bei Aisler 
kostet 9 Stück 171€....etwas mehr als 10 Euro Aufpreis, also keine 
Option....
Aber hier gehts ja auch nicht um China PCB Pro oder Kontra, sorry für 
die Offtopic.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Harald W. schrieb:
>> Bzgl. den uF-Boliden: Faustregel: 1000uF pro 1A.
> Wieso ist diese falsche Faustregel nicht totzukriegen?

Empfehle doch mal bessere Werte.

von Harald W. (wilhelms)


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Stefanus F. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>>> Bzgl. den uF-Boliden: Faustregel: 1000uF pro 1A.
>> Wieso ist diese falsche Faustregel nicht totzukriegen?
>
> Empfehle doch mal bessere Werte.

Man benutze die bekannte Maßeinheit A * s / V für die Kapazität
und stelle sie als Formel passend um. Eine Faustformel, welche
nicht die gewünschte Brummspannung enthält, macht keinen Sinn.

von Leon B. (magischerrauch)


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Leon B. schrieb:
>> Warum eine Sicherung wenn elektronisch der Strom begrenzt ist ?
> Also R7 und F2 weglassen?

Und wie wird dann vor Kurzschluss geschützt?

von Leon B. (magischerrauch)


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MaWin schrieb:
> Was passiert, wenn die 12V anliegen und/oder USB eingesteckte ist
> und/oder der PC aus dem USB kommt ein oder ausgeschaltet ist ?
Wie wäre es so?

von cpuser (Gast)


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Harald W. schrieb:

> Man benutze die bekannte Maßeinheit A * s / V für die Kapazität
> und stelle sie als Formel passend um.

Donnerwetter! Das ist aber ein sehr hilfreicher Hinweis.

von Leon B. (magischerrauch)


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Hier nochmal meine Aktuelle Version:
Die Spannungsregler schalten bei Kurzschluss ab, daher sind die 2 
Sicherungen weg und zum Schutz wenn 12V nicht angeschlossen werden eine 
Verpolschutz Diode über den 5V Spannungsregler

von Gähn (Gast)


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Max M. schrieb:
> Faustregel: 1000uF pro 1A.

Dafür gehört eine Faust aufs Auge.
Die galt für Netzteile für Röhrengeräte mit Spannungen 80V und mehr. Da 
kams auf 10V Ripple nicht so an.

Stefanus F. schrieb:
> Empfehle doch mal bessere Werte.

Besser als Faustregeln ist Wissen.
Also in dem Fall (Danke an MaWin und die anderen Autoren)
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9

von Philipp W. (mrwohlmuth)


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Wenn 12V Anliegen und gleichzeitig die USB angesteckt sind und der PC 
ausgeschaltet ist, ist immer noch unklar was passiert.
Ich bin davon ausgegangen, dass du die 5V auch am Ausgang willst.
Wenn dem so ist, musst du vermutlich von außen sicherstellen dass nicht 
beides verbunden ist.
Wenn du die 5V nicht brauchst, kannst du schon die Diode in der 5V 
Versorgung haben, dann bleiben dir ja noch die 1V für den Linearregler.

Bezüglich den 6.5V am ersten IC, hier musst du halt schauen dass du die 
Wärme weg bekommst. Je nachdem wie viel Strom du brauchst.

von Leon B. (magischerrauch)


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Philipp W. schrieb:
> Wenn 12V Anliegen und gleichzeitig die USB angesteckt sind und der PC
> ausgeschaltet ist, ist immer noch unklar was passiert.
> Ich bin davon ausgegangen, dass du die 5V auch am Ausgang willst.
> Wenn dem so ist, musst du vermutlich von außen sicherstellen dass nicht
> beides verbunden ist.
Bei der jetzigen Schaltung würden ja entweder 5V am USB Anschluss 
anliegen oder die 5V kommen von dem USB Anschluss.
Alle Anschlüsse sind ja Eingänge. Wäre es schlimm für den PC, wenn 5V 
von außen anliegen?

> Wenn du die 5V nicht brauchst, kannst du schon die Diode in der 5V
> Versorgung haben, dann bleiben dir ja noch die 1V für den Linearregler.
Die Hauptaufgabe der Schaltung ist es 5V und 3V auszugeben mit 
verschiedenen Möglichkeiten als Spannungsversorgung. Daher brauche ich 
die 5V.

> Bezüglich den 6.5V am ersten IC, hier musst du halt schauen dass du die
> Wärme weg bekommst. Je nachdem wie viel Strom du brauchst.
Also im Moment habe nur eine 50x50mm GND Fläche um die Wärme zu 
verteilen. Was würde man wohl benötigen um die 21 Watt im Worst Case weg 
zu kriegen?

von Leon B. (magischerrauch)


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Oder doch besser nen LM2596S?

von M.A. S. (mse2)


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Leon B. schrieb:
> Meine frage ist jetzt, ob ihr noch einen Fehler seht, weil ich sonst die
> Leiterplatte in China produzieren lassen würde und das nen ziemlicher
> Aufwand wäre die neu zu bestellen.

Versteht mich nicht falsch, natürlich ist es ok, seine Ideen mit anderen 
diskutieren zu wollen. Aber:
wäre ich Bastler und wäre es mir zu teuer oder sonstwie zu aufwändig, 
eine Leiterplatte mehrmals machen zu lassen, dann würde ich solche 
Schaltungsteile auf einem Steckbrett bauen und erstmal testen, bevor ich 
ein Layout anfange.
Für SMD-Bauteile täte ich mir Adapter mit steckbaren Drahtenden 
hinfrickeln.

Vielleicht würde ich's auch mit LTSpice zu simulieren versuchen, auf 
jeden Fall würde ich es irgendwie testen (selber!) bevor ich eine PCB 
beauftrage.

: Bearbeitet durch User
von M.A. S. (mse2)


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Harald W. schrieb:
> Max M. schrieb:
>
>> Bzgl. den uF-Boliden: Faustregel: 1000uF pro 1A.
>
> Wieso ist diese falsche Faustregel nicht totzukriegen?
> Leben diese Menschen alle im Röhrenzeitalter, wo man
> 10V Brummspannung eher tolerieren konnte?
> :-(

Vor allem galt diese Faustformel für den Fall, dass eine 
50Hz-Wechselspannung gleichgerichtet und mit besagtem ELKO geglättet 
werden sollte, was hier wohl nicht der Fall ist.
Wenn ich das (durch zugegeben nur Querlesen des Threads) richtig 
verstehe, kommt überall nur (bereits geglättete oder sogar mehr oder 
weniger stabilisierte) Gleichspannung rein.

von Leon B. (magischerrauch)


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M.A. S. schrieb:
> Versteht mich nicht falsch, natürlich ist es ok, seine Ideen mit anderen
> diskutieren zu wollen. Aber:
> wäre ich Bastler und wäre es mir zu teuer oder sonstwie zu aufwändig,
> eine Leiterplatte mehrmals machen zu lassen, dann würde ich solche
> Schaltungsteile auf einem Steckbrett bauen und erstmal testen, bevor ich
> ein Layout anfange.
> Für SMD-Bauteile täte ich mir Adapter mit steckbaren Drahtenden
> hinfrickeln.

Mein Problem ist ja die fehlende Erfahrung und z.B. auch mit den 
unnötigen Sicherungen würde die Schaltung ja auf dem Steckbrett 
funktionieren

: Bearbeitet durch User
von M.A. S. (mse2)


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Leon B. schrieb:
> Mein Problem ist ja die fehlende Erfahrung und z.B. auch mit den
> unnötigen Sicherungen würde die Schaltung ja auf dem Steckbrett
> funktionieren

Verzeih meine Antwort, die ich spontant nach Lesen des Eröffnungsthreads 
geschrieben haben. Der weitere Verlauf der Diskussion sieht ja durchaus 
fruchtbar aus.

Ich wollte weder Dich noch sonst irgendwen davon abhalten Deine/seine 
Schaltungsideen hier zu diskutieren.

Trotzdem würde ich(!), dann eben nach erfolgreicher Diskussion, die 
Sache vorher ausprobieren und dann erst Layouten.  ;)

von Leon B. (magischerrauch)


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M.A. S. schrieb:
> Trotzdem würde ich(!), dann eben nach erfolgreicher Diskussion, die
> Sache vorher ausprobieren und dann erst Layouten.  ;)
Wäre eigentlich auch meine Vorgehensweise, aber nach dieser Diskussion 
wird die Schaltung wahrscheinlich funktionieren :)

Philipp W. schrieb:
> Bezüglich den 6.5V am ersten IC, hier musst du halt schauen dass du die
> Wärme weg bekommst. Je nachdem wie viel Strom du brauchst.
Habe noch ne andere Schaltung anzubieten ;)

von Willi S. (ws1955)


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Nur so eine Idee:

VERTER Modul von Adafruit (3*2cm mit TPS63060) für $10 oder was 
ähnliches ab 1.50€ von Alibaba und Co.

Die Veroderung der USB-5V und 3-12V passiert mit Schottkydioden am 
"Eingang" des Buck Boost Moduls.

Mir war es wichtig, dass auch bei etwas Unterspannung die 5.0V stehen. 
Und Betrieb mit einer Lipo Zelle sollte auch möglich sein.

Eine schöne Platine kann man ja trotzdem designen...

Beitrag #5758555 wurde vom Autor gelöscht.
von Leon B. (magischerrauch)


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Willi S. schrieb:
> Mir war es wichtig, dass auch bei etwas Unterspannung die 5.0V stehen.
> Und Betrieb mit einer Lipo Zelle sollte auch möglich sein.
Gute Idee aber das jetzt noch mit 3A

von Willi S. (ws1955)


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Leon B. schrieb:
> Willi S. schrieb:
>> Mir war es wichtig, dass auch bei etwas Unterspannung die 5.0V stehen.
>> Und Betrieb mit einer Lipo Zelle sollte auch möglich sein.
> Gute Idee aber das jetzt noch mit 3A

Oh, Verzeihung, das hab ich total überlesen.

von Leon B. (magischerrauch)


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Willi S. schrieb:
> Oh, Verzeihung, das hab ich total überlesen.
Ich gucke schon nach passenden Buck-Boost Convertern. Bei über 2A siehts 
aber so unter 5€ schlecht aus

: Bearbeitet durch User
von Willi S. (ws1955)


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Leon B. schrieb:
> Willi S. schrieb:
>> Oh, Verzeihung, das hab ich total überlesen.
> Ich gucke schon nach passenden Buck-Boost Convertern

Ich auch, rein interessehalber.

Viele Module mit XL6009 sind typisch chinesisch billigst. Ich frage mich 
nur, wie die aus einem reinen Boost einen Buck Boost machen. Kann doch 
nur SEPIC sein ? Nachteilig daran wäre aber der prinipiell schlechtere 
Wirkungsgrad im Buck-Betrieb.

von Leon B. (magischerrauch)


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Willi S. schrieb:
> Viele Module mit XL6009 sind typisch chinesisch billigst. Ich frage mich
> nur, wie die aus einem reinen Boost einen Buck Boost machen. Kann doch
> nur SEPIC sein ? Nachteilig daran wäre aber der prinipiell schlechtere
> Wirkungsgrad im Buck-Betrieb.

Naja ich meine schlimmer als mein Linearregler geht ja bestimmt nicht?

von Willi S. (ws1955)


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Leon B. schrieb:
> Willi S. schrieb:
>> Viele Module mit XL6009 sind typisch chinesisch billigst. Ich frage mich
>> nur, wie die aus einem reinen Boost einen Buck Boost machen. Kann doch
>> nur SEPIC sein ? Nachteilig daran wäre aber der prinipiell schlechtere
>> Wirkungsgrad im Buck-Betrieb.
>
> Naja ich meine schlimmer als mein Linearregler geht ja bestimmt nicht?

Das stimmt! Auch ohne die weiteren Vorzüge wären es sagenhafte 3 Watt 
pro Volt über 5Vout.

Das Bild ist stellvertretend für Dutzende Anbieter, die teilweise auch 
völlig falsch beschreiben. Zum Beispiel bei Amazon per prime kaufbar zu 
3.79€, aber der Anbieter redet nur von Step-Up. Es ist aber exakt das 
Modul wie Bild. Geben tut es das Ding, man muss nur noch den geeigneten 
Verkäufer finden...

von Leon B. (magischerrauch)


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Wie sieht das dann mit der Effizient bei gleicher Spannung aus? Weil 
dann würde ich den 7-12V Eingang durch den XL6009 ersetzen und 5V 
nochmal separat lassen

: Bearbeitet durch User
von Willi S. (ws1955)


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Leon B. schrieb:
> Wie sieht das dann mit der Effizient bei gleicher Spannung aus? Weil
> dann würde ich den 7-12V Eingang durch den XL6009 ersetzen und 5V
> nochmal separat lassen

Schätzungsweise 70-80%, was heutzutage relativ schlecht ist. Mit 
modernen IC sind auch % möglich. Man muss schon erkennen, dass an die 3 
Watt Wärme von diesen Low-Cost Mini-Modülchen eine Kühlung brauchen!

von Leon B. (magischerrauch)


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Oder Wäre es klüger den LM2596 so zu lassen und dann 5V und den USB 
Anschluss durch einen Step-Up zu treiben. Dann könnte man an den 5V 
Anschluss zwar weniger als 3A durch, aber dafür kann man auch eine 
Batterie anschließen und den USB Anschluss auf 5V anheben

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Willi S. schrieb:
> Kann doch
> nur SEPIC sein ?

Das ziemlich sparsame Datenblatt sagt SEPIC und enthält einen 
Schaltungsvorschlag.

von Willi S. (ws1955)


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Die Idee mit XL6009 muss man leider wieder vergessen, weil das Ding erst 
ab mindestens 5V arbeitet und an sich ist auch das sehr kritisch, für 
einen brauchbaren Wirkungsgrad und volle Leistungsfähigkeit sollten es 
wahrscheinlich mndestens 8V sein, eher 10V. Damit ist die Sache sowohl 
beim USBVin wie auch AUXVin "gegessen"!

Recht gut geeignet wäre der LTC3780. Module von Alibaba und Co gibt es 
schon ab 12.75€, wobei auch 25€ nicht zu teuer sind und die Qualität 
besser sein dürfte. Aber Vorsicht: Bis auf Exoten, die man gar nicht 
kaufen kann, habe ich nur Module gesehen für die Anwendung als 
PV-Laderegler und wegen der dafür obligatorischen Diode am Eingang 
arbeiten auch diese Module erst ab 5V! Der LTC3780 an sich fängt ab 4V 
an.

Nun braucht es ja bei meiner obigen Idee ohnehin Dioden am Eingang, nur 
eben ausgesuchte Schottky-Typen mit möglichst wenig Uf, was aber bei 
3-5A am Eingang ein Problem wird. Ich bin ja zuerst nur von max 500mA 
ausgegangen. Nun gut, die Diode auf dem Modul ließe sich ja einfach 
überbrücken. Ob diese chinesischen Module überhaupt was taugen, ist 
fraglich, weil man die verwendeten Mosfet Typen nicht identifizieren 
kann und keine Datenblätter findet. Dabei geht es eben um Vmin, Ugs, 
tr/tf, RDS_ON bei nur 7V etc. Und: Die Sache mit nur einer Lipo-Zelle 
muss man auch bestenfalls mit LTC3780 vergessen.

Also langer Rede kurzer Sinn:
Eine Empfehlung "mach mal so" gibt es von mir momentan nicht.

: Bearbeitet durch User
von Willi S. (ws1955)


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Auf sowas möchte ich raus.
Jetzt fehlt nur noch der Wandler mit mehr Power...

von Leon B. (magischerrauch)


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Also meine Idee war jetzt: 7-35V LM2596, 5V so lassen (ohne Step Up) und 
hinter den USB Anschluss diese Schaltung. Diese habe ich auf dem 
Breadboard (mit den Bauteilen, die ich gerade zu Hand hatte) getestet 
und wenn von außen 5V anliegen konnte ich 0,5V am USB Anschluss messen. 
Dagegen vom USB Anschluss aus gibt es nur 0,05V Spannungsabfall.

: Bearbeitet durch User
von Willi S. (ws1955)


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Leon B. schrieb:
> Also meine Idee war jetzt: 7-35V LM2596, 5V so lassen (ohne Step Up) und
> hinter den USB Anschluss diese Schaltung. Diese habe ich auf dem
> Breadboard getestet und wenn von außen 5V anliegen konnte ich 0,5V am
> USB Anschluss messen. Dagegen vom USB Anschluss aus gibt es nur 0,05V
> Spannungsabfall.

Ja, diese Schaltung fasziniert mich auch immer wieder. Ich habe aber 
keine Erfahrung damit.

Falls doch noch Boost/Buck interessant:
Momentaner Favorit ist der LTC3112

Bei den Stromangaben muss man genauer hinschauen, die 2A sind nur so 
eine Hausnummer. Es kommt auf die Umstände an, ob das Ding nur 0.8 oder 
bis zu 4A liefern kann. Bei USB 4.5V wären es 2A, mit Power Supply ab 
5.5V wären es 3A und sogar 4A ab 7V. Auch mit nur einer Li-Ion-Zelle 
erreicht man 2A, wenn man von Vout zu Vcc eine Diode schaltet (siehe 
Datenblatt).

An Silizium gibt es nur den IC, alles andere nur R/C.

: Bearbeitet durch User
von Willi S. (ws1955)


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www.jmillerid.com
Eagle sch/brd gibt es zum Runterladen.

Solche Mini-Platinchen (wie auch mit LM2596 etc) schauen zwar sexy aus, 
aber für die volle Leistung braucht es zusätzlich Kühlkörper.

von Leon B. (magischerrauch)


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Willi S. schrieb:
> Falls doch noch Boost/Buck interessant:
> Momentaner Favorit ist der LTC3112
Sieht interessant aus, aber aus Preis-Leistungs Sicht aus würde ich in 
diesem Fall dennoch auf meine "tripple flick flack Schaltung :D" setzen. 
Da kostet mich die Step-Down Schaltung 1,10€ und die 5V Schutzschaltung 
+ USB Schutzschaltung 0,45€. Eine Li-Ion-Zelle anschließen zu können 
wäre schön, aber bei dem Stromfluss erstmal nicht die wichtigste 
Funktion

von Leon B. (magischerrauch)


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Willi S. schrieb:
> Solche Mini-Platinchen (wie auch mit LM2596 etc) schauen zwar sexy aus,
> aber für die volle Leistung braucht es zusätzlich Kühlkörper.
Ich teste mal mit meiner Platine wie das mit der Wärme Aussieht, da ich 
auf meinem Board eine größere GND Fläche unter dem Ding habe.

von Willi S. (ws1955)


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Leon B. schrieb:
> Willi S. schrieb:
>> Falls doch noch Boost/Buck interessant:
>> Momentaner Favorit ist der LTC3112
> Sieht interessant aus, aber aus Preis-Leistungs Sicht aus würde ich in
> diesem Fall dennoch auf meine "tripple flick flack Schaltung :D" setzen.
> Da kostet mich die Step-Down Schaltung 1,10€ und die 5V Schutzschaltung
> + USB Schutzschaltung 0,45€. Eine Li-Ion-Zelle anschließen zu können
> wäre schön, aber bei dem Stromfluss erstmal nicht die wichtigste
> Funktion

Ok, Danke fürs Feedback!

von Leon B. (magischerrauch)


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Danke für die Suche :D Und ich denke dieser Beitrag wird nicht nur mir 
bei dem Design einer Spannungsversorgung helfen?

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