mikrocontroller.net

Forum: /dev/null [Philosophietopic] Wird Innovation blockiert? Falls nein, wo bleibt sie?


Autor: Jesus (Gast)
Datum:

Bewertung
-13 lesenswert
nicht lesenswert
Es kann doch nicht angehen, dass es keine maßgeblichen Erfindungen mehr 
gibt in den letzten Jahren!

Wir sehen uns selber als hochtechnologisierte Bevölkerung, aber kriegen 
nichts auf die Reihe.

Es werden Ersatzreligionen (Klimaschutz) geschaffen und das Volk wird 
mit Belanglosigkeiten bei Laune gehalten.

Die meisten von hier waren auf der Uni und sitzen in irgendeinem 
Unternehmen und programmieren vor sich hin. Warum tun wir nichts, um an 
dieser Sache etwas zu verändern und wahrlich Innovation zu schaffen?

Wir schöpfen Wert in dem wir belanglose Produkte schaffen, die die 
Geldbörsen unserer Chefs füllen - that's it.

Warum rennen wir nur von Job zu Job, haben Scheuklappen auf und 
Zukunfts- bzw. Versagensängste?

Warum war das früher nicht so? Was sind eure Gedanken zu diesem Thema? 
Wie kann jeder einzelne von uns nach Feierabend noch Innovation ans 
Tageslicht bringen?

: Verschoben durch Moderator
Autor: Realistischer (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
> Warum war das früher nicht so?

Wie war es denn früher? Und wann war das?

Autor: texto (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
>>Warum tun wir nichts, um an
>>dieser Sache etwas zu verändern und wahrlich Innovation zu schaffen?

Was tust Du, außer dich hier zu beschweren?
Was hindert Dich daran, Superoberultrainnovativ zu sein?

Autor: The Golden Käfig! (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Solange die Leute genug Kohle in den Taschen haben, um sich jeden Scheiß 
kaufen zu können, wird sich nichts ändern!

Kapiert aber leider fast keiner...

Autor: texto (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Warum war das früher nicht so?
Weil früher alles besser war, vor allem die Zukunft!

Autor: Jesus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
texto schrieb:
> Was tust Du, außer dich hier zu beschweren?

Es ist schwierig für junge Leute wie mich, da 90% meiner Kollegen und 
nähere Bekannte nur nach Schema-F leben. Die sind mit dem Status quo 
zufrieden und das frustriert mich.

Ich möchte etwas ändern, weiß aber gleichzeitig nicht wie ich das 
anstellen soll, da ich scheinbar alleine bin mit meinen Gedanken zu 
diesem Thema.

Autor: Phranz (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus ist ein Häretiker.

Autor: c.m. (Gast)
Datum:

Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Definiere mal was DU unter Innovation verstehst. Was erwartest du denn 
an Entwicklungen? In welche Richtungen sollte denn "innoviert" werden?

Noch vor 200 Jahren hat es gereicht ein paar Erze in Säure aufzulösen 
und einzelne Salze auszufällen um neue Elemente zu finden - das war 
Innovation.
Heutige Innovation findet z.b. am ITER, Wendelstein oder beim CERN statt 
- an fetten zig Milliarden teuren Maschinen statt.
Oder im ganz kleinen beim Herausfinden von Mechanismen in Zellen - in 
millionen teuren Labors.
Der einzelne Forscher kann kaum noch etwas reissen indem er ein paar 
Kupferwickel unter Strom setzt, oder mit Uranerz in einem Wachsblock 
rumspielt.
Geld ist heutzutage das Problem, Gier und Korruption. Die EU-Staaten 
jammern rum wenn sie für ITER in 5 Jahren 20Mrd ausgeben sollen, haben 
aber kein Problem damit Geld für Rüstung auszugeben und Reichen 
Steuergeschenke zu machen.
In Deutschland ist es auch kein Problem kriminelle Autohersteller weiter 
machen zu lassen, anstatt Gesetze zu erlassen die sie zwingen würden 
innovativ zu werden.
Weiter oben hat jemand geschrieben, das es keine Innovation gibt solange 
es "den Leuten" zu gut geht - stimmt. Solange der korrupte Status Quo 
aufrecht erhalten werden kann, möchten diejenigen die davon profitieren 
keine Änderung.

Autor: hehe! (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Vieleicht solltet ihr mal die Definition von Innovation nachlesen.

Immer über die Leute im Marketing lästern, aber einfach die Begriffe 
nachplappern, ohne diese verstanden zu haben.

c.m. schrieb:
> Solange der korrupte Status Quo
> aufrecht erhalten werden kann, möchten diejenigen die davon profitieren
> keine Änderung.

Wenn mir die Änderung nichts bringt, warum soll ich mich dann abmühen?

Autor: HyperMario (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
>
> Ich möchte etwas ändern, weiß aber gleichzeitig nicht wie ich das
> anstellen soll, da ich scheinbar alleine bin mit meinen Gedanken zu
> diesem Thema.

Versuche ich mein Leben lang, läuft darauf hinaus das die Welt sich 
weiter dreht. Hab auch ein paar Innovationen gemacht (bis zum 
Marktführer), die haben mir die lieben Kompagnons gestohlen und mich 
noch erpresst.

Wenn du etwas machst behalte es für dich und mach es nur für dich. Die 
Schafe und Wölfe um dich herum sind deine Feinde. Du züchtest Neider 
Besserwisser und Räuber und weckst Begehrlichkeiten. Jeder will dich 
scheitern sehn, die paar Ausnahmen welche die Regel bestätigen lernst du 
erst kennen wenn du Sie nicht mehr braucst.

Innovationen sind zarte Pflanzen, Sie wachsen im verborgenen oder gar 
nicht.
Erste Regel: Schnauze halten, gerade hier. Das Forum ist super für 
konkrete Hilfe, aber deck deine Absichten nicht auf. Für Business taugt 
es nicht nur nichts, da es ist kontraproduktiv und demotivierend.

Den "Klimaschutz" kannst du als Mahnung nehmen. Jede Menge Drecksäcke 
die anderen Angst machen um sich selbst die Taschen vollzustopfen. Es 
geht um Abzocke, sieht man an den Entscheidungen den Narrativen und was 
"unten rauskommt. Da sind gerade Akademiker groß drin.

Der Große Philosoph E.Kästner hat da die theoretischen Grundlagen 
gelegt.

Was immer auch geschieht,
nie sollt Ihr so tief sinken,

von dem Kakao, durch den  man Euch zieht,
auch noch zu trinken!

Autor: Mark B. (markbrandis)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
> Es kann doch nicht angehen, dass es keine maßgeblichen Erfindungen mehr
> gibt in den letzten Jahren!

Wer sagt das, dass es die nicht gibt?

In wenigen Jahren werden Lufttaxis auf dem Markt sein. Die Prototypen 
gibt es natürlich schon längst.

Neue Medikamente und Therapien gegen Krebs befinden sich auch schon 
längst in der Erprobung, teilweise sind sie auch schon zugelassen.

Wer behauptet, dass es nichts Neues gäbe, der ist entweder schlecht 
informiert oder er redet mit Absicht Stuss.

Autor: A. S. (achs)
Datum:

Bewertung
4 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
> Es kann doch nicht angehen, dass es keine maßgeblichen Erfindungen
> mehr gibt in den letzten Jahren!

Du würdest sie nicht erkennen. Weder Apple-II noch iPhone waren 
irgendwie herausragend. Auch nicht Wrights Motorflug oder erste Kameras. 
Waren alles nur scheinbar kleine Erweiterungen des Standes der Technik. 
10 Jahre später symbolisieren sie eine Wende.

Es läuft rasanter als jemals in der Geschichte der Menschheit.

Autor: lichtgrau (Gast)
Datum:

Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Mark B. schrieb:
> In wenigen Jahren werden Lufttaxis auf dem Markt sein.

Oft sind es auch die naiven Vorstellungen von Innovation, die  dann 
später zu Enttaüschung führen.

Autor: hehe! (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mark B. schrieb:
> In wenigen Jahren werden Lufttaxis auf dem Markt sein.

Im Volksmund auch Hubschrauber genannt.

Autor: Entwiggler (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
lichtgrau schrieb:
> Mark B. schrieb:
> In wenigen Jahren werden Lufttaxis auf dem Markt sein.
>
> Oft sind es auch die naiven Vorstellungen von Innovation, die  dann
> später zu Enttaüschung führen.

Richtig. Lufttaxis gibt es schon seit Jahrzehnten, man nennt sie 
Helikopter und sie sind den reichen und schönen vorbehalten.

Die naive Vorstellung ist häufig, dass Innovationen automatisch für 
jeden nutzbar sind.

Flachbildfernseher und Internet über Mobilfunk waren auch mal Luxus.

Beitrag #5756395 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

Bewertung
-4 lesenswert
nicht lesenswert
HyperMario schrieb:
> Erste Regel: Schnauze halten, gerade hier.

Richtig. Niemals konkrete Angaben machen, in welche hochrentablen 
Anlagen man investiert ist. Die Geier hier mit ihren 2-4 % ETFs warten 
nur darauf zu erfahren, mit welchen Investments ich meine 5-50 % Rendite 
erziele.


> Den "Klimaschutz" kannst du als Mahnung nehmen. Jede Menge Drecksäcke
> die anderen Angst machen um sich selbst die Taschen vollzustopfen. Es
> geht um Abzocke, sieht man an den Entscheidungen den Narrativen und was
> "unten rauskommt. Da sind gerade Akademiker groß drin.

Ganz genau. Auch mit Klimaschutz lässt sich gutes Geld verdienen. Bin 
selbstverständlich kein Grüner, aber alles was mit Klimaschutz zu tun 
hat (E-Mobilität, Wasserstofftechnologie, Photovoltaik, Windkraft etc.), 
ist doch relativ hoch gewichtet in meinem Depot. Man kann damit reich 
werden, indem man sich die Dummheit der Mitmenschen zu Nutze macht. Gibt 
auch keinen Grund, dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, denn die 
meisten Leute geben ihr Geld dafür ja freiwillig aus, z.B. für teure 
Autos über 30k. Auch wird niemand gezwungen, die Grünen zu wählen.

Dass sich mit Umweltschutz gutes Geld verdienen lässt, lässt sich 
übrigens auch an den Dividendenrenditen meiner Photovoltaik- und 
Windkraftinvestemnts ersehen. Die Dividendenrenditen liegen bei allen so 
um die 5 %. Ich zähle das zu meinen konservativen Investments, die 
weniger durch starke Kurszuwächse auffallen, aber regelmäßige und 
planbaren Cashflows generieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
> Wir sehen uns selber als hochtechnologisierte Bevölkerung, aber kriegen
> nichts auf die Reihe.

Was erwartest du, wenn Mitarbeiter nicht nach Qualifikation sondern nach 
Selbstvermarktungskompetenz und Geradlinigkeit des Lebenslaufs 
eingestellt werden?


> Die meisten von hier waren auf der Uni und sitzen in irgendeinem
> Unternehmen und programmieren vor sich hin. Warum tun wir nichts, um an
> dieser Sache etwas zu verändern und wahrlich Innovation zu schaffen?

Mich wollten sie nicht haben.


> Wir schöpfen Wert in dem wir belanglose Produkte schaffen, die die
> Geldbörsen unserer Chefs füllen - that's it.

Nein, ich mache niemanden mehr reich außer mich selbst. Bestenfalls noch 
den Staat durch meine Kapitalertragssteuer.


> Warum rennen wir nur von Job zu Job, haben Scheuklappen auf und
> Zukunfts- bzw. Versagensängste?

Ich renne weder von Job zu Job noch leide ich unter Zukunftsängsten. Im 
Gegenteil spricht momentan alles dafür, dass ich in Zukunft noch reicher 
werde.

Autor: Rainer (Gast)
Datum:

Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
> Es werden Ersatzreligionen (Klimaschutz) geschaffen und das Volk wird
> mit Belanglosigkeiten bei Laune gehalten.

Ohne Klimaschutz wirst du dir deine Innovationen in deinen A.... Stecken 
können

Beitrag #5756427 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: hehe! (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Nein, ich mache niemanden mehr reich außer mich selbst.

Für jemand, der den Wert eines Waldspaziergangs erkannt haben will, 
hängst du erstaunlich an der Vorstellung vom finanziellem Reichtum.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Jesus.

Jesus schrieb:

> Es kann doch nicht angehen, dass es keine maßgeblichen Erfindungen mehr
> gibt in den letzten Jahren!

Wir kommen immer näher an technologische Grenzen. Darum wird es 
grundsätzlich immer schwerer, wirklich Innovativ zu sein.

>
> Wir sehen uns selber als hochtechnologisierte Bevölkerung, aber kriegen
> nichts auf die Reihe.

Du kennst den alten Folksong: "In the ywar 2525"?
Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/In_the_Year_2525
Zum Anhören:
Youtube-Video "Zager and Evans - In The Year 2525"

Wir leben von Hochtechnologie...aber in erster Linie dadurch, dass wir 
sie an andere verkaufen.

Selber nutzen? Bis auf PC und Internet lebe ich fast genauso wie 1985.
"Hochtechnologie" ist meistens nur Renomierkram. Dafür bin ich aber 
mittlerweile zu alt.

>
> Es werden Ersatzreligionen (Klimaschutz) geschaffen und das Volk wird
> mit Belanglosigkeiten bei Laune gehalten.

Subtiler Framingversuch? Klimawandel ist real und Klimaschutz darum 
eigentlich dringend nötig. Wenn Du dagegen bist, solltest Du Dir als 
Gegenargument besser die Frage stellen, ob er noch möglich ist.

Framing:
https://de.wikipedia.org/wiki/Framing_(Kommunikationswissenschaft)

>
> Die meisten von hier waren auf der Uni und sitzen in irgendeinem
> Unternehmen und programmieren vor sich hin.

Ich war zwar an der Uni, aber das war letztlich sinnlos. Darum sitze ich 
jetzt in einem Unternehmen und mache Facharbeitertätigkeiten.

> Warum tun wir nichts, um an
> dieser Sache etwas zu verändern und wahrlich Innovation zu schaffen?

1) Siehe oben den Anfang.
2) Wenn man nicht zufällig über eine Innovation stolpert, braucht es 
dazu mehrerer Dinge, die Zusammenkommen müssen.

a) Einen Bedarf und das Erkennen eines solchen.
b) Eine Technologie um diesen Bedarf zu decken sowie deren Kenntnis und 
eine Möglichkeit, damit umgehen zu können.
c) Eine Möglichkeit, seiner Umwelt davon zu erzählen bzw. einzureden, 
dass sie diese Innovation benötigen.


> Wir schöpfen Wert in dem wir belanglose Produkte schaffen, die die
> Geldbörsen unserer Chefs füllen - that's it.

Darin sehe ich erst ein Problem, wenn Der Chef das Geld nicht wieder in 
Umlauf bringt.

>
> Warum rennen wir nur von Job zu Job, haben Scheuklappen auf und
> Zukunfts- bzw. Versagensängste?

Weil das die Realität ist.
Jede Leistungsgesellschaft ist eine Verlierergesellschaft, weil die 
meisten Leute Verlierer sind.

Beispiel:
Laut Wikipedia nahmen am New York Marathon 2018 50704 Läufer teil (die 
auch ankamen, Starter waren es noch mehr). Geredet wird aber immer nur 
von den ersten drei. Meistens aber nur vom Allerbesten.
statistik New-York-Marathon:
https://de.wikipedia.org/wiki/New-York-City-Marathon#Statistik

>
> Warum war das früher nicht so? Was sind eure Gedanken zu diesem Thema?

Das war immer so. Nur als ich jünger war, habe ich mir immer 
eingebilded, auch zu den Gewinnern gehören zu können, und darum sehr 
viel Lebensenergie investiert.
Aber auch ich reifte.

> Wie kann jeder einzelne von uns nach Feierabend noch Innovation ans
> Tageslicht bringen?

Wenn Du jünger bist, hast Du sowieso eine persönliche Vorstellung davon, 
wie es sein sollte. Da stellt sich die Frage nicht.


Wenn Du älter bist, fehlt Dir nach Feierabend meistens die Energie, 
sogar die Dinge zu tun, die Dir Spass machen.

Und das ist letztlich auch mein Rat: Fall Du genug Energie über hast, 
versuch dass zu machen, was Dir Spass macht. Wenn es etwas 
technologisches ist, wirst Du dabei über Innovationen stolpern. 
Allerdings sehr sehr kleine.
Mit viel Glück stolperst Du über eine größere, und mit noch mehr Glück 
finden diese Innovation auch andere gut und mit noch viel mehr Glücka 
und wenn Dir Energie genug geblieben ist, kannst Du sie auch in größerem 
Maße umsetzten.
Das heist aber noch lange nicht, dass Du damit auch Geld verdienen 
kannst.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas B. (thomas1112)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Rainer schrieb:
> Jesus schrieb:
> Es werden Ersatzreligionen (Klimaschutz) geschaffen und das Volk wird
> mit Belanglosigkeiten bei Laune gehalten.
>
> Ohne Klimaschutz wirst du dir deine Innovationen in deinen A.... Stecken
> können

So ist es. Alle Innovationen welche nicht zur Erhaltung des Klimas 
beitragen sind zweitrangig.

Autor: Hans_dampf (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel Suarez - Control

Spannender Thriller über genau das Thema. Sehr empfehlenswert!

Autor: hehe! (Gast)
Datum:

Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd W. schrieb:
> Weil das die Realität ist.
> Jede Leistungsgesellschaft ist eine Verlierergesellschaft, weil die
> meisten Leute Verlierer sind.
>
> Beispiel:
> Laut Wikipedia nahmen am New York Marathon 2018 50704 Läufer teil (die
> auch ankamen, Starter waren es noch mehr). Geredet wird aber immer nur
> von den ersten drei. Meistens aber nur vom Allerbesten.
> statistik New-York-Marathon:
> https://de.wikipedia.org/wiki/New-York-City-Marathon#Statistik

Was glaubst du, wieviele der Teilnehmer sich als Verlierer sehen?

Autor: Mark B. (markbrandis)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> HyperMario schrieb:
>> Erste Regel: Schnauze halten, gerade hier.
>
> Richtig. Niemals konkrete Angaben machen, in welche hochrentablen
> Anlagen man investiert ist. Die Geier hier mit ihren 2-4 % ETFs warten
> nur darauf zu erfahren, mit welchen Investments ich meine 5-50 % Rendite
> erziele.

Natürlich ist das kompletter Quatsch:
Wenn noch mehr Leute in die gleichen Anlagen investieren würden wie Du, 
dann würde deren Wert steigen. Du würdest also direkt davon profitieren. 
Somit ist es völliger Käse, geheimhalten zu wollen in welche Wertpapiere 
man investiert.

Beitrag #5756561 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jesus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Jesus schrieb:
>> Wir sehen uns selber als hochtechnologisierte Bevölkerung, aber kriegen
>> nichts auf die Reihe.
>
> Was erwartest du, wenn Mitarbeiter nicht nach Qualifikation sondern nach
> Selbstvermarktungskompetenz und Geradlinigkeit des Lebenslaufs
> eingestellt werden?

Ich erwarte gar nichts.

Autor: Daniel A. (daniel-a)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich denke eines der Hauptprobleme ist Zeit, Geld, Erfolgsdruck und 
interresse. Die meiste zeit Arbeitet oder Schläft man, und die 
restlichen 5% kommt man gerade noch zu seinem hobby, falls überhaupt. In 
der Freizeit kommt man also nicht dazu, sich regelmässig in neue 
komplexe Aufgaben einzuarbeiten. Viele versuchen es garnicht erst. Damit 
bleibt das Innovieren zu einem grossteil den Firmen überlassen. Aber 
selbst die Think tanks machen nichts neues mehr. Könnte ja schief gehen. 
Statdessen wird dem aktuellen hypes nachgegangen, machinelearning, schon 
lange nichts neues mehr. Immerhin die Medizin krigt noch was auf die 
reihe.

Es ist nicht so, das chemie, genengineering, medizin, etc. nicht privat 
betrieben werden könnten. Es gibt einige wenige Anleitungen und 
Hackerspaces, sowie öffentliche ressourcen dafür. Wenn wir nur, sagen 
wir 50% Freizeit hätten, und mehr läute sich in der Freizeit mit sowas 
beschäftigen würden, wenn genug Zeit und Ressurcen dafür da wären, würde 
mehr neues ausprobiert, auch Dinge die anfangs nicht sehr 
Erfolgsversprechend erscheinen, und damit mehr erfunden.

Das grösste Potential sehe ich momentan in der Medizin, Mathematik, 
Physik und Informatik. Momentan arbeiten die meisten Mathematiker und 
Physiker doch als irgendwas anderes. Würde z.B. mal ein CAS solver 
erstellt, der jedes Matheproblem in endlicher zeit lösen könnte, würde 
das extremst verender, wie Physiksimulationen und Rendering Engines 
funktionieren, etc. Im moment sind PCs einfach schlecht in Mathe!

Autor: c.m. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mark B. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> HyperMario schrieb:
>>> Erste Regel: Schnauze halten, gerade hier.
>>
>> Richtig. Niemals konkrete Angaben machen, in welche hochrentablen
>> Anlagen man investiert ist. Die Geier hier mit ihren 2-4 % ETFs warten
>> nur darauf zu erfahren, mit welchen Investments ich meine 5-50 % Rendite
>> erziele.
>
> Natürlich ist das kompletter Quatsch:
> Wenn noch mehr Leute in die gleichen Anlagen investieren würden wie Du,
> dann würde deren Wert steigen. Du würdest also direkt davon profitieren.
> Somit ist es völliger Käse, geheimhalten zu wollen in welche Wertpapiere
> man investiert.

"Rendite" ist kompletter Quatsch. Man erhofft sich anstrengungslosen 
Wohlstand, das man Geld aus dem Nichts bekommt.
Hier wäre mal Innovation nötig: positive Zinsen abschaffen, negative 
implementieren - in allen Bereichen.
Geld muss fließen.

Autor: Kol­la­te­ral­scha­den (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Die meisten von hier waren auf der Uni und sitzen in irgendeinem
> Unternehmen und programmieren vor sich hin. Warum tun wir nichts, um an
> dieser Sache etwas zu verändern und wahrlich Innovation zu schaffen?
weil Innovationen in erster Linie verpönt sind (Lücke im Lebenslauf, 
Außenseiter, etc.) und man selbst nichts davon hat - siehe Schicksal 
einiger brillianter Erfinder, die völlig verarmt starben; wer will das 
denn?

> Wir schöpfen Wert in dem wir belanglose Produkte schaffen, die die
> Geldbörsen unserer Chefs füllen - that's it.
Deine hoffentlich auch - das nennt sich Entlohnung und damit kann man 
was aufbauen .... natürlich nicht jeder.

> Warum rennen wir nur von Job zu Job, haben Scheuklappen auf und
> Zukunfts- bzw. Versagensängste?
Weil es ums Geld bzw. Entlohnung geht - Arbeitslosigkeit bzw. Armut 
minimiert die eigene Lebensqualität drastisch und dessen sind sich die 
meisten offenbar nicht bewußt?!

> Warum war das früher nicht so? Was sind eure Gedanken zu diesem Thema?
Früher gab es noch moralische Aspekte - die gibt es heute nur noch als 
Worthülse.

> "Rendite" ist kompletter Quatsch. Man erhofft sich anstrengungslosen
> Wohlstand, das man Geld aus dem Nichts bekommt.
Du läßt dann andere für Dich arbeiten (also wie ein Fabrikbesitzer) - 
daran ist nichts verwerflich, zumal es heute auch jeder erreichen kann - 
noch.

> Hier wäre mal Innovation nötig: positive Zinsen abschaffen, negative
> implementieren - in allen Bereichen.
also mal wieder Sozialismus/Kommunismus als universelles Lösungsmodell.

> Geld muss fließen.
macht es doch immer - nur besser ist, wenn man selbst die Flußrichtung 
selbst bestimmen kann und nicht irgendein Staatsbeamter für Dich!

Autor: c.m. (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Kol­la­te­ral­scha­den schrieb:
>> "Rendite" ist kompletter Quatsch. Man erhofft sich anstrengungslosen
>> Wohlstand, das man Geld aus dem Nichts bekommt.
> Du läßt dann andere für Dich arbeiten (also wie ein Fabrikbesitzer) -
> daran ist nichts verwerflich, zumal es heute auch jeder erreichen kann -
> noch.

Hehe :)

"Wie ein Fabrikbesitzer", oder wie ein "Harzer" der es sich in der 
"sozialen Hängematte" "bequem" macht.
Daran ist nichts verwerflich, zumal heute jeder Arbeitslos werden kann, 
und es einfach nicht genügend Arbeitsplätze (im Gegensatz zu prekär 
bezahlten "Jobs") für alle gibt.

Autor: Hilfesuchender (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Innovationen und Kreativität entstehen durch einen Mangel. Da wird 
leider übersättigt sind, gibt es für viele Menschen keinen Grund, 
weiterzuentwickeln und mitzudenken.

Autor: A. K. (prx)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hilfesuchender schrieb:
> Innovationen und Kreativität entstehen durch einen Mangel.

Wobei es sich auch um einen empfundenen Mangel an Geld handeln kann.

Autor: Kol­la­te­ral­scha­den (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> "Wie ein Fabrikbesitzer", oder wie ein "Harzer" der es sich in der
> "sozialen Hängematte" "bequem" macht.
letzteres ist zwar möglich aber als Ziel totaler Unsinn, siehe 
Ausführung unten.

> Daran ist nichts verwerflich, zumal heute jeder Arbeitslos werden kann,
> und es einfach nicht genügend Arbeitsplätze (im Gegensatz zu prekär
> bezahlten "Jobs") für alle gibt.
In Deutschland gilt das Sozialstaatsprinzip, aber nicht die geldliche 
Unterstützung für freie Berufswahl oder soziale Hängematte solange Du 
arbeitsfähig bist.
Deswegen wurde Hartz4 ja auch kritisiert - wenn Du arbeitslos wirst, 
heißt das eben nicht, daß Du Anspruch auf einen adäquaten Job gemäß 
Deiner Wahl oder Qualifikation hast.
Das ist im Fall der Arbeitslosigkeit reine Ermessenssache des Dir 
übergeordneten Sachbearbeiters!
Du mußt JEDEN zumutbaren Job annehmen - so steht es im SGB. Mangelhafte 
Entlohnung oder fachfremde Arbeit ist durchaus zumutbar.

Autor: Prima Klima (Gast)
Datum:

Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Rainer schrieb:
> Ohne Klimaschutz wirst du dir deine Innovationen in deinen A.... Stecken
> können

Klimaänderungen gabs nachweislich schon immer, nur wesentlich heftiger 
als gegenwärtig. Klimaschutz ist Blödsinn, Umweltschutz wäre sinnvoller.

Die Grünen als Umweltapostel, ich lach mich schlapp. Das sind doch diese 
Altrevoluzzer, die früher gegen Atomraketen und fürn Sozialismus krakelt 
haben. Dann haben die ihr Hauptbetätigungsfeld verloren und sind auf den 
Klimaschutzzug gesprungen, wo sie dann fatalerweise gesellschaftsfähig 
wurden.

Autor: Judas (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde mehr Geld in die Erforschung des Warp Antriebs, stasis Kammern 
oder allgemein interstellarer Raumfahrt investieren.
Die Kosten Nutzen Bilanz ist dort ziemlich mies. Letzten Endes ist 
unsere Innovationssucht also doch nur Gier ?
Schließlich messen wir unsere Unternehmen an der Börse, dem Traum vom 
schnellen Geld und nicht dem Traum der Erweiterung unseres Horizontes.
Viele Frauen werden so manipuliert, dass sie auf Grund ihrer unsicheren 
beruflichen Lebensumstände keine Kinder mehr bekommen. Mit 40 Jahren ist 
das Trisomierisiko bereits 1/20. Diese Frauen würden weniger Innovation 
und mehr Sicherheit für Ihr Lebensglück benötigen. Gerade gebildete 
Menschen würden bezüglich Wissen beim gründen einer Familie als 
Multiplikator dienen.
Aber genau hier wird durch Erzeugen unsicherer Lebensumstände, was einer 
Erpressung mit Todesfolge der Kinder in Aussicht gleich kommt, sämtliche 
Zeit zur Erzeugung eines oft sinnlosen Produkts in Anspruch genommen. 
Ein Orodukt welches all zu häufig lediglich monetäre Ansorüche weniger 
befriedigen soll. Innovation zahlt sich eben aus ...

Autor: Rick M. (rick-nrw)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Jesus schrieb:
> Es kann doch nicht angehen, dass es keine maßgeblichen Erfindungen mehr
> gibt in den letzten Jahren!

Was sind maßgebliche Erfindungen?

Desinfektionsmittel?
Elektrische Energie nutzbar machen?
Telefon?
Flugzeuge?
Kunstdünger?
Automobil?
Schutzimpfungen?
Antibiotika?
Atombombe?
Internet?
Smartphone?

Autor: Achim B. (bobdylan)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Rick M. schrieb:
> Was sind maßgebliche Erfindungen?

Maßgeblich? Weiß ich nicht.

Die SINNVOLLSTE Erfindung seit Menschengedenken ist jedenfalls der 
Fingernagelknipser.

Autor: Zocker_56 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@HyperMario Wobei würdest du denn bestohlen und erpresst?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
F. Nietzsche: “Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden 
Stern gebären zu können.”

Die Jugend von heute hat halt nix Creatives im Kopf; nur billigste 
Erwerbsregeln ("Studier was, dann hast Anspruch auf ein Ing.-gehalt").

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd W. schrieb:

> Jede Leistungsgesellschaft ist eine Verlierergesellschaft, weil die
> meisten Leute Verlierer sind.
>
> Beispiel:
> Laut Wikipedia nahmen am New York Marathon 2018 50704 Läufer teil (die
> auch ankamen, Starter waren es noch mehr). Geredet wird aber immer nur
> von den ersten drei.

Schmarrn, warst eben noch nie auf einen Marathon dabei! Lass dir sagen, 
auch als Hinterletzter Durchläufer schwappen dir beim Überqueren der 
Ziellinie die Glückshormone aus den Laufschuhen.

Youtube-Video "50 Kilo abgespeckt: Der dicke Micha läuft den Berlin-Marathon"

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
c.m. schrieb:
> Noch vor 200 Jahren hat es gereicht ein paar Erze in Säure aufzulösen
> und einzelne Salze auszufällen um neue Elemente zu finden - das war
> Innovation.

Damit das nicht mehr geschehen kann wurde der Besitz von Säure umgehend 
unter Strafe gestellt.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
c.m. schrieb:
> Weiter oben hat jemand geschrieben, das es keine Innovation gibt solange
> es "den Leuten" zu gut geht - stimmt. Solange der korrupte Status Quo
> aufrecht erhalten werden kann, möchten diejenigen die davon profitieren
> keine Änderung.

Genauso sehe ich das auch. Mir und sehr vielen anderen Menschen in 
Deutschland geht es ja sehr gut, wo soll da der starke Drang nach 
Veränderung denn herkommen? Im Gegenteil wird man eher versuchen, den 
aktuellen Zustand möglichst aufrecht zu erhalten.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Im Gegenteil wird man eher versuchen, den
> aktuellen Zustand möglichst aufrecht zu erhalten

Und genau dafür gibt es Foren wie dieses, damit jeder andere für sein 
mickriges Dasein verantwortlich machen kann.

Und durch dieses gemeinschaftliche Lamentieren der Jammerlappen 
reduziert sich der Leidensdruck, seinen Arsch selbst hochzubekommen.

Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Autor: Rainer (Gast)
> Datum: 03.03.2019 10:25

> > Es werden Ersatzreligionen (Klimaschutz) geschaffen und das Volk wird
> > mit Belanglosigkeiten bei Laune gehalten.

Sehe ich auch so.

> Ohne Klimaschutz wirst du dir deine Innovationen in deinen A.... Stecken
> können

Mir geht der Klimaschutz-Quatsch gegen den Strich. Volksverdummung.

Erderwärmung haben wir seit 300.000 Jahren. Bestenfalls beschleunigt der 
Mensch das Ganze. Aber ein gutes Thema zur Volksverblödung um von den 
tatsächlichen Problemen abzulenken.

Autor: Steffen I. (echo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich wünsche dem TE die Verinnerlichung des Spruchs:
"Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise 
und möchte mich verändern."

Oder anders gesagt: Arbeitest du an irgendetwas das einen 
Paradigmenwechsel auflösen könnte Jesus? Wenn nicht, warum verlangst du 
es von der Gesellschaft?

Autor: Falk B. (falk)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zocker_55 schrieb:
> Mir geht der Klimaschutz-Quatsch gegen den Strich. Volksverdummung.
>
> Erderwärmung haben wir seit 300.000 Jahren. Bestenfalls beschleunigt der
> Mensch das Ganze. Aber ein gutes Thema zur Volksverblödung um von den
> tatsächlichen Problemen abzulenken.

Zum Verarschen gehören immer zwei. Einen der verarscht, und einen der 
sich verarschen läßt.

Beitrag #5773187 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Steffen I. (echo)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Herr in deinem Video ist beim Aufnahmedatum 86 Jahre alt gewesen und 
befasste sich mit Supraleitung als spezifischem Thema.
Zeugt nicht gerade von Befähigung und wird noch besser wenn man den 
zugehörigen Wikipediaeintrag liest:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ivar_Giaever

Autor: Klabauter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also die Reise in den Weltraum hat die Sicht auf die Erde schon gewaltig 
verändert. Die Suche nach Leben auf Europa und dem Mars, die Erforschung 
der Genome sowie der Kernfusion sind denke ich mit die größten Themen 
welche momentan existieren. Besonders die Elektrifizierung der Pkws 
fällt bei mir unter Auswirkung bevorstehende Kernfusion. Man möchte 
bereit sein, sollte Energie in elektrischer Form billig und 
umweltfreundlich werden. Große Themen haben wir mit Sicherheit auch in 
unserer Zeit.
Interessante Themen aus Ingenieurssicht sind meiner Meinung nach die 
Berechnungen für die Fusionsbedingungen, das Feld für den 
Plasmaeinschluss aber auch Materialforschubg. Lernalgorithmen für 
neuronale Netze, Regelungstechnik Fahrerassistenzsystene aber auch die 
Forschung in Richtung Computeralgebrasysteme sind tolle Aufgaben.

Autor: Klabauter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
P.s. Frau Merkel ist ganz besonders auch Europäerin. Die Deutschen bauen 
elektrifizierte Autos für die Umwelt, damit sie nicht neidisch auf die 
Franzosen, Schweizer und Engländer werden, welche die Kernfusion 
entwickeln. Deswegen sind wir auch so erfolgreich im Autobauern :)

Autor: Klabauter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich weiß jetzt schon, in welchen Ländern die intelligenteren Papas einen 
Job finden, und in welchen die dümmeren. Wenn Deutschland seine Stärke 
durch Einheit nicht hätte, bezüglich Verstand und Bildung können wir in 
Zukunft nicht mehr konkurrieren. Wir arbeiten hart statt Smart.

Autor: Klabauter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Trotzdem ist mir diese Marschrichtung noch 1000 mal lieber als ein 
Kinderverbot zur Bekämpfung der Überbevölkerung. Mit genügend Energie 
hätten wir mehr als genug Platz für 100 mal so viele Menschen wie jetzt. 
Entsalzungsanlagen, Mehrstöckige Gewächshäuser wären möglich, und 
Wohnraum reichte schon immer locker für die aktuelle Bevölkerung.

Beitrag #5773774 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5773776 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Traco Experte (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Zocker_56 schrieb:
> @HyperMario Wobei würdest du denn bestohlen und erpresst?

Meine lieben Partner haben gewartet bis ich die Hardware zur 
Produktionsreife entwickelt hatte, sich die Gelder ausgezahlt und mir 
dann das Konto gesperrt (Zweitunterschrift). Auf meine Frage was das 
soll kam keine Antwort. Wg. schlechter Verträge (hatte mit so etwas 
nicht gerechnet) hatte ich juristisch keine Chance (wurde von einem Top 
Anwalt geprüft).

Das die Typen heute keine Freunde haben, der eine säuft und der andere 
kokst und aussieht wie die die Hauptfigur in Rembrandts "Judas returns 
the 30 siblings" zeigt aber das die Welt gerechter ist als man so denkt. 
Nur eben anders als man so denkt.

Wenn du etwas machst was wirklich gut ist weckt das Begehrlichkeiten. 
Das kannst dir gar nicht vorstellen wie viele Betrüger und Ars....... 
rumrennen.
Das ist imo in Deutschland seit der "geistig moralischen Wende" des 
Bimbeskanzlers noch viel schlimmer geworden. So viele haben keine Ehre 
mehr im Leib. Ein schlechter Boden auf dem "Innovationen" verdorren.

Autor: Hyper Mario (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ingenieur schrieb:
> Mir und sehr vielen anderen Menschen in
> Deutschland geht es ja sehr gut, wo soll da der starke Drang nach
> Veränderung denn herkommen? Im Gegenteil wird man eher versuchen, den
> aktuellen Zustand möglichst aufrecht zu erhalten.

Das ist doch auch völlig legitim. Wer wollte etwas ändern wenn es nichts 
zu ändern gibt? Aber leben heißt Veränderung. Täuscht mich mein Eindruck 
das sich viele krampfhaft an Privilegien klammern und eine Art 
Feudalstaat beginnt sich aufzulösen?

Entwicklung ist da nur ein kleiner Teil. Ohne eine große Bandbreite kann 
nichts neues entstehen. Das ist wie in der Musik. Mit der heutigen 
rigiden Musikindustrie und ihren Rechteverwertungen hätte es weder die 
Rolling Stones, Beatles noch the Who oder andere gegeben. Sie wären 
verkümmert da sich das ganze nicht familienfreundlich anhörte (heute ist 
da mainstream).

Wir wären auf dem Stand der Zeit vordem Rock'n Roll. Eine kulturelle 
Wüste in der althergebrachtes zum x-ten mal aufgekocht wird. Wen das 
jetzt an die heutige Musik, Film- und Kinolandschaft erinnert hat seine 
Geschmacksnerven noch nicht ganz verstümmelt ;-).

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Klabauter.

Klabauter schrieb:
> P.s. Frau Merkel ist ganz besonders auch Europäerin. Die Deutschen bauen
> elektrifizierte Autos für die Umwelt, damit sie nicht neidisch auf die
> Franzosen, Schweizer und Engländer werden, welche die Kernfusion
> entwickeln.

Ich halte das Wendelsteinprojekt für deutlich fortschrittlicher als das 
Iter Projekt, wenn es um die Kernfusion zur Energiegewinnung geht. Aber 
natürlich bedingen sich diese Projekte gegenseitig.

https://de.wikipedia.org/wiki/ITER
https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_7-X

Übrigens: Das Wendelsteinprojekt sitzt in Greifswald.

> Deswegen sind wir auch so erfolgreich im Autobauern :)

Jaja. "Abgasskandal" ;O)

https://de.wikipedia.org/wiki/Abgasskandal

Klabauter schrieb:
> Trotzdem ist mir diese Marschrichtung noch 1000 mal lieber als ein
> Kinderverbot zur Bekämpfung der Überbevölkerung. Mit genügend Energie
> hätten wir mehr als genug Platz für 100 mal so viele Menschen wie jetzt.
> Entsalzungsanlagen, Mehrstöckige Gewächshäuser wären möglich, und
> Wohnraum reichte schon immer locker für die aktuelle Bevölkerung.

Auch die Kernfusion wird das Problem letztlich nicht lösen, weil sie zu 
spät kommt und ihre eigenen Probleme haben wird. Es zeigen sich halt 
nicht nur physikalische Grenzen sondern auch die soziologischen und 
psychologischen Grenzen von Menschen.

Auch mit Kernfusion wird es kein technologisch/energetisches 
Schlaraffenland geben. Letztlich wird die Menschheit auf eine 
Zivilisationsstufe entsprechend der Spätantike/Frühmittelalter zurück 
müssen, in eine Zeit vor der Nutzung fossiler Energien. Und auch die ist 
nicht frei von Umweltproblemen. Probleme wegen Entwaldung wegen 
Holzbedarfs und Versteppung sind noch tausende Jahre älter.....

Wenn Du einen möglichst geringen ökologischen "Fussabdruck" als Maßstab 
nimmst, muss sie Menscheit zurück in die Altsteinzeit. Selbst die 
neolithische Revolution war aus ökologischer Sicht problematisch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Neolithische_Revolution



Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bernd W. schrieb:
> Auch mit Kernfusion wird es kein technologisch/energetisches
> Schlaraffenland geben.

Ein Schlaraffenland ist politisch nicht erwünscht, sonst gäbe es das 
schon heute. Die Technik reicht schon längst dafür, daran liegt es also 
nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: svensson (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Spätantike/Frühmittelalter zurück müssen, in eine Zeit vor der
> Nutzung fossiler Energien

Ganz so schlimm muß es natürlich nicht werden. Mit Windkraft und 
Solarenergie stehen weitere Energiequellen zur Verfügung. Die 
Erkenntnisse aus der Computertechnik und vor allem aus der Medizin 
bleiben natürlich auch.

Trotz allem würde das aber eine deutliche Reduktion der Menschheit 
bedeuten. Da könnten etwa 2-4 Millionen Menschen in Deutschland leben, 
die Frage ist nur, was ist mit den anderen?

> Ressourcenverbrauch, Klimaschutz

Solange Spargelfelder mit Fußbodenheizeung versehen werden, um früher 
ernten zu können, oder massenhaft Heizpilze aufgestellt werden, weil die 
Raucher nicht mehr in den Gebäuden rauchen dürfen, brauchen wir uns um 
den Klimaschutz nicht zu sorgen.

> Kernfusion

Die ewige Suche nach der Non-Backstop-Technologie. Sollte sie gelingen, 
dann steht vielleicht das letzte große Experiment an: die Umwandlung von 
Wasser in Helium. Hoffentlich hat es VORHER genügend öffentliche Gelder 
für Grundlagenforschung gegeben, um zu erkunden was passiert, wenn das 
seltene Edelgas Helium plötzlich in doppelter oder dreifacher 
Konzentration vorkommt. ;-))

Autor: DPA (Gast)
Datum:

Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
svensson schrieb:
> Trotz allem würde das aber eine deutliche Reduktion der Menschheit
> bedeuten. Da könnten etwa 2-4 Millionen Menschen in Deutschland leben,
> die Frage ist nur, was ist mit den anderen?

Eventuell könnte Gentechnik helfen? Wenn Menschen nur noch halb so gross 
würden, könnte man alles kleiner bauen, und damit 4-8mal so viele Leute 
auf dem selben Raum unterbringen. Der höhere Puls durch die geringere 
Grösse würde zudem vermutlich die Gesamtlebenszeit reduzieren, womit 
unter anderem Rentenproblemen und der Überbevölkerung ein wenig 
entgegengewirkt werden kann. Der Lebensmittelkonsum würde aber 
vermutlich ansteigen.

Leider gibt es aber vermutlich Grenzen, wie Klein man gehen kann. Ich 
glaube nicht, das vorerst weniger als halb so gross drin liegt, weil das 
Hirn noch in den Kopf passen muss. Eventuell könnte man da bei vögeln 
nachschauen, wie die mit so kleinen Gripsen noch so klever sein können, 
und dann noch etwas optimieren.

Autor: svensson (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Krasse Idee!

Aber - selbst wenn man das wollte - davon ist die Gentechnik noch 
meilenweit entfernt. Was Du meinst wäre ja nicht nur das Wachstum zu 
begrenzen, sondern die gleiche Funktionalität des Menschen in der halben 
Größe unterzubringen. Da wären so viele Teilsysteme, in die man 
eingreifen müßte, deren Funktion man noch nicht einmal versteht.

Autor: DPA (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
svensson schrieb:
> Aber - selbst wenn man das wollte - davon ist die Gentechnik noch
> meilenweit entfernt. Was Du meinst wäre ja nicht nur das Wachstum zu
> begrenzen, sondern die gleiche Funktionalität des Menschen in der halben
> Größe unterzubringen.

Ich denke, im vergleich zu vielen anderen Dingen, ist das noch relativ 
realistisch.

Wollten wir gezielt komplexere Eigenschaften von Menschen ändern, also 
z.B. das Aussehen anpassen, oder Gliedmassen nachwachsbar machen lassen, 
müssten wir in der Lage sein zu wissen, für was man was ändern muss, und 
schnell prüfen können, ob dies nur die gewünschten Effekte hat. So weit 
sind wir noch lange nicht, möglicherweise werden wir nie die nötige 
Technik haben, über derartiges voraussagen zu treffen.

Jedoch ist es durchaus Praktikabel, bestehende genetische Besonderheiten 
zu beobachten, dessen Wirkung so zu verstehen, und dann zu replizieren. 
In gewissem Umfang wird dies bereits gemacht. Beispielsweise gibt es 
eine Mutation, die die Infektion mit gewissen HIV Varianten verhindert, 
die man unter gewissen Umständen auch absichtlich herbeiführen könnte, 
sofern dies notwendig erscheint[1].

Mit anderen Worten, indem wir bestehende Effekte, die de Grösse, das 
Altern, etc. beeinflussen, studieren, und lernen zu kontrollieren, halte 
ich es für durchaus möglich, dass eventuell eine Verkleinerung ohne 
Nebeneffekte möglich sein müsste. Es gibt ein paar Personen, die 
plötzlich aufhörten, zu wachsen. Es gab einen, der wurde fast doppelt so 
gross. Es gibt läute, die werden jetzt schon einfach nur halb so gross. 
In jedem fall gibt es einige nicht ideale Nebeneffekte. Aber sobald man 
diese versteht, und beheben kann... kann man alle kleiner werden lassen!

1) https://en.wikipedia.org/wiki/Innate_resistance_to_HIV

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hallo Svensson.

svensson schrieb:
>> Spätantike/Frühmittelalter zurück müssen, in eine Zeit vor der
>> Nutzung fossiler Energien
>
> Ganz so schlimm muß es natürlich nicht werden. Mit Windkraft und
> Solarenergie stehen weitere Energiequellen zur Verfügung. Die
> Erkenntnisse aus der Computertechnik und vor allem aus der Medizin
> bleiben natürlich auch.

Du vergisst, dass da stark nichtlineare Effekte beteiligt sind. 
Technologie braucht Infrastruktur, und die ist unter einer bestimmten 
Menge nicht mehr sinnvoll, und die Mindestmenge muss aber unterschritten 
werden.

>
> Trotz allem würde das aber eine deutliche Reduktion der Menschheit
> bedeuten. Da könnten etwa 2-4 Millionen Menschen in Deutschland leben,
> die Frage ist nur, was ist mit den anderen?

Das werden schon entsprechend resistente Keime erledigen.


>
>> Ressourcenverbrauch, Klimaschutz
>
> Solange Spargelfelder mit Fußbodenheizeung versehen werden, um früher
> ernten zu können,

Das ist wohl war.

> oder massenhaft Heizpilze aufgestellt werden, weil die
> Raucher nicht mehr in den Gebäuden rauchen dürfen, brauchen wir uns um
> den Klimaschutz nicht zu sorgen.

Gilt nicht nur für Raucher. Wenn Du einen vollbesetzten Biergarten  bei 
unter -10°C im Schneesturm ohne Heizpilze sehen willst, musst Du schon 
nach Helsinki fahren. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.