Gast
#5760864
Fasst ein Mensch an ein isoliertes Netzkabel, so fließt ein Strom durch ihn, der jedoch durch den Isolationswiderstand sehr klein und nicht spürbar ist. Meine Frage ist, welchen Widerstand man an 240V Netzwechselspannung anlegen muss, damit es berührbar ist. Natürlich ist das individuell verschieden aber es wird sich doch eine Größenordnung angeben lassen. Europa Lehrbücher für den Berufsschulunterricht für Elektroberufe aus den Achtziger Jahren geben an, dass Ströme ab 50mA tödlich sein können. Das entspräche einem Widerstand von 240V/0,05A= 4kOhm8. Vergleichsweise benötigen LEDs um die 10-20 mA. Größenordnungsmässig welcher Widerstand an 240V Netzspannung schützt derart, dass beim Anfassen der Strom spürbar ist aber noch nicht schmerzt. Kann man beispielsweise bei 120 kOhm Vorwiderstand entprechend 2mA schon von einem heftigen Schmerz oder noch von einem Fühlen sprechen? Hintergrund: Ausgebildete Fachkräfte dürfen auch an Netzspannung messen. Bei denjenigen, die das regelmässig tun, trifft man aber kaum jemand, der nicht schon einmal eine gewischt bekommen hat. Wie beispielsweise bei einem Bauarbeiter, Sprengmeister oder einem Soldaten bleibt trotz aller Sicherheitsmaßnahmen für den Elektr(on)iker ein Rest-Berufsrisiko bestehen, auch wenn das ein Offizieller kaum so benennen mag. Ich möchte nun herausfinden, wie man durch möglichst kleine Betriebsströme über Vorwiderstände an Netzspannung im Einschaltstromkreis ein schmerzhaftes oder gar tödliches Erlebnis weitestgehend abmildern kann.
