Servus miteinander! Ich hab folgendes Problem: Ich möchte mit dem SAA1064 (LED Treiber) eine Ziffernanzeige steuern. Da ich aber größere Ziffern benutzen möchte, werden die Ströme dementsprechend höher. Also muss ein FET als Schalter ran um den Treiber zu schützen. Jetzt habe ich aber das Problem das der Treiber ein current sink ist, sprich 0V wenn ein Segment einer Ziffer aktiviert ist. Hab mir die letzten 2 Stunden den Kopf zermartert wie ich nen FET dazu bekomme bei 0V zu leiten und bei 5V zu sperren, da hilft mir die gute Schaltungstechnikvorlesung leider auch nix ;-) ...... Bissi Hile wäre also nett!
Nimm einen P-Kanal Fet. Der macht das von selbst.
Gast
#360693
Wie wär´s mit einem Inverter?HCT04 oder irgendwas ähnliches das einen invertierenden Ausgang hat?
Selbstsperrend oder Selbstleitend? Weiß jemand wie ich hinter die kryptischen Bezeichnungen bei Reichelt für die MOSFETS steige? Ansonsten muss ich beim großen C bestellen, da versteh ich zumindest was ich bestelle....
Naja, dann bräuchte ich 16Inverter....wollte mit so wenig Bauteile wie möglich auskommen...
Selbstleitend.
Gast
#360697
Hat Deine Ziffernanzeige gemeinsame Anoden? Wenn nicht, dann einen p-Kanal-FET nehmen (weitere Voraussetzung dafür: die Versorgungsspannung der Anzeige-Segmente ist ebenfalls 5 V)
Die Ziffernanzeige soll selbstgelötet werden - sprich aus LEDs. Das würde bedeuten, dass ich flexibel bin ob gemeinsame Anode oder Kathode Spannungsversorgung wird auch 5V sein.
Gast
#360699
Dann kannste p-Kanal-FETs High Side nehmen. Um was für Ströme gehts denn da?
200-300mA pro Segment
Gast
#360701
...bis 250 mA kannste dann z.B. nen BS250 nehmen. Gibts bei Angelika für 0,25
Vielen Dank für die schnelle Hilfe! :-) Eine Frage noch: Wie steig ich hinter die Bezeichnungen der FETs bei Reichelt?
Gast
#360703
Da gibts im Prinzip nix zum 'Hintersteigen'. Das sind die Hersteller-Typenbezeichnungen. Manche sind Standard-Konform (wie eben z.B. beim BS250), andere haben Hersteller-spezifische Bezeichnungen. Bei Reichelt gibts aber auch i.d.R. entsprechende Datenblätter mit den benötigten Daten.
Was für Bezeichnungen denn?
Ich muss anders fragen: Wenn ich sage, ich hab die und die anforderungen an nen FET, wie komme ich darauf z.B. wie hier den BS250 zu nehmen... oder wenn ein FET mit IRFBC 40 bezeichnet ist, was heißt dass dann für mich? @solche Bezeichnungen: IRFB..-IRFI.. Transistoren IRFP..-IRFRC.. Transistoren IRF.. Transistoren IRFU..-IRFZ.. Transistoren IRG 4BC.. Transistoren IR..-IRC.. Transistoren IRL..-IRFZ.. Transistoren
Gast
#360706
Wenn Du IRxyz-Typen hast, weißt Du schon mal, dass Du auf der Seite von International Rectifier (www.irf.com) vermutlich eine Parametertabelle für diese Typen finden wirst. Ansonsten kann man die üblichen Verdächtigen (HL-Hersteller) mal durchforsten (Philips, ST...) und sich in den dortigen Tabellen die richtigen Typen raussuchen. Das schwierigste wird immer sein, einen Typ zu finden, der Deinen Anforderungen entspricht UND der beim Reichelt Deines Vertrauens auch erhältlich ist. Ansonsten gibts hier im Wiki ne FET-Liste mit gebräuchlichen Typen (für Dich vielleicht die erste Adresse zum nachschauen): http://www.mikrocontroller.net/articles/Mosfet-%C3%9Cbersicht
Super! Danke für die Erklärung!
Hat sich jemand schon mal mit "high-side"/"low-side" switches beschäftigt? Wo ist da der Unterschied?
Die High-Side Treiber sind zum Ansteueren der High-Side N-Kanal Fets :) Also die "Oberen" Fets z.B. in einer H-Brückenschaltung. Nachdem die ja auch ein Gate Potential von z.B. 15V über ihrem Source-Potential brauchen gibts da z.B. Treiber-ICs mit eingebauter Ladungspumpe.
Aaah okay! Dankeschön!
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